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#Blogvent2020: Weihnachtsmann

Das letzte Adventskalender-Türchen öffnet sich und bei vielen ist heute Abend Bescherung. Auch in Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020 dreht sich heute alles um den Bringer der Geschenke, den …

Instagram Grafik des #Blogvent2020: Alle Daten und Themen sind vor einem weihnachtlichen Hintergrund zweireihig aufgelistet - welche das sind findet ihr im verlinkten Blogbeitrag.

Weihnachtsmann

Über die Tage hinweg, habe ich euch ja schon von meinem #Eishörnchen erzählt und mittlerweile wisst ihr, dass es im Adventskalender 2017 um die Weihnachtsfamilie geht. Ich habe mir dafür ganz eigene Gedanken zu den Fähigkeiten der Santas gemacht. U.a. dass sie Fähigkeiten haben, aber auch, dass sie nicht jedes Kind beliefern. Das ist ja sowieso das größte Geheimnis des Weihnachtsmannes. Allerdings wird dabei, wie auch generell in der Advents-/Weihnachtszeit, zu sehr der Fokus auf die christliche/westliche Welt gelenkt. Wenn man die Familien abzieht, die Weihnachten überhaupt nicht Feiern, dann sind es schon eine ganze Reihe Kinder weniger. Trotzdem hält sich das Bild des Geschenkebringers hartnäckig im kulturellen Bewusstsein.

Sei es nun über tonnenweise Weihnachtsfilme wie Hüter des Lichts und Klaus (Netflix) oder Comics wie Klaus: Die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes oder Cartoons wie Weihnachtsmann & Co KG usw. usf. das Thema scheint zu faszinieren. Nicht ohne Grund gibt es Weihnachtsmann-Postämter wie in Himmelpfort. Vor Jahren habe ich mal davon erzählt, dass ich selbst einen solchen Brief geschrieben und natürlich eine Antwort bekommen habe. Heute möchte ich ihn euch zeigen:

Plaste-Weihnachtsmann Larve mit Wattebart und roter Mütze. Daneben ein grüner Brief mit nachgezeichneten Sternen und Motiven und ein Umschlag mit Stempel von HImmelpforten

Natürlich schön mit der alten Plastelarve, die mein Vater früher immer getragen hat. Schon seltsam, was man als Kind als real ansieht, wenn es doch so gruselig und seltsam aussieht. Ich meine mich zu erinnern, dass ich bei dem Brief enttäuscht war, dass sie nicht auf meinen Weihnachtswunsch eingegangen sind. Irgendwann später hab ich dann die Linien der Bilder nachgezogen, eventuell auch die Schrift selbst, aber das weiß ich nicht mehr und konnte ich auch nicht erkennen.

Die Idee an sich und die ganze Arbeit, die seitens der Helfer dahintersteckt finde ich aber immer noch beeindruckend und toll. Ein bisschen Weihnachtszauber für die Kleinen ist doch immer schön, vor allem in Zeiten wie diesen.

Also dann, habt ein paar ruhige Tage, auch in dieser seltsamen Zeit.
Passt auf euch auf.

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr vor allem auf der Übersichtsseite. Von Britta Redweik gibt es zum Beispiel wieder eine Geschichte.

Anne/Poisonpainter

#Blogvent2020: Schnee und Eis

Die Tage werden immer kälter, aber nicht so kalt, wie noch vor ein paar Jahren. In Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020 dreht sich heute alles um das was einigen von uns schon ein bisschen fehlt …

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Schnee und Eis

Ja, ich weiß, kratzen und im Schnee fahren ist doof, aber da wir ja sowieso alle Zuhause bleiben sollen, ist das doch überhaupt kein Problem. Und nach Jahren in denen wir nur ganz wenig Schnee hatten, wäre es doch schön gerade in diesem seltsamen Jahr welchen zu bekommen, den wir aus der Ferne beobachten können.

Auch in meinen Geschichten kamen Eis und Schnee immer wieder vor. Am eindeutigsten ist es im #Eishörnchen, schließlich ist es da nicht nur im Namen. Protagonist Nicholas hat nämlich die Fähigkeit Eiszapfen aus den Tattoos an seinen Handgelenken zu erschaffen. Seine Schwester Nicole kann es übrigens schneien lassen, während ihr Bruder Klaus direkt einen Blizzard beschwören kann. Sie können sich also ihre weiße Weihnacht selbst erschaffen.

Im Projekt Your Picture – A Story spielte es auch schon ein paar mal eine Rolle und zwar in diesen hier:

Und auch mein Adventskalender 2014 hat neben weihnachtlichen Themen auch ein paar, die sich mit Schnee und Eis beschäftigen:

Vielleicht ist ja bei einer was für euch dabei zum Lesen.

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr vor allem auf der Übersichtsseite.

Anne/Poisonpainter

#Blogvent2020: Tradition

Adventskalender sind eine Tradition in der Weihnachtszeit. Welche es sonst so gibt, das ist heute Thema in Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020.

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Tradition

Vor einer ganzen Weile (2013) habe ich einem Bericht über Weihnachten in Deutschland (Englisch), für The Fairytale Traveler geschrieben. Ich kann nur leider nicht sagen, ob der Beitrag immer noch gelesen wird, da die Spezialisierung doch sehr auf Promotionen umgeschwenkt ist, aber er existiert noch. Als Begleitbeitrag habe ich auch hier noch ein bisschen ergänzte: Frohe Weihnachten (Englisch). 2018 erschien dann ein weiterer Beitrag im Nornennetz, in dem ich über unsere wohl wichtigste Weihnachtstradition geschrieben habe. Nämlich die, dass wir jedes Jahr eine ganze Menge Märchenfilme mitnehmen. Wer hätte bei vier Jahren Märchensommer erwartet, dass die Leidenschaft auch bis in den Winter reicht?

Da ich evangelisch erzogen wurde, haben wir einige weihnachtliche Traditionen, die sich daran orientieren. Als ich noch klein war, sind wir an Heilig Abend (24.12.) immer 17 Uhr in die Kirche gegangen, danach gab es dann die Bescherung und danach gibt es dann Kartoffelsalat mit Bockwurst. Heute gibt es meist nur das Essen. Letzten Mittwoch habe ich von der Pyramide erzählt, die gehört z.B. neben einer Holzkrippe zu unserer Standarddekoration. Normalerweise haben wir auch einen Baum, den wir am 24. schmücken und auf einen extra dafür präparierten Hocker schrauben. Dieses Jahr wird es vermutlich nur ein kleiner, alter Plastikbaum sein, der schon seit bestimmt einen Jahrzehnt ungenutzt in meiner Abstellkammer steht.

Generell werden dieses Weihnachten viele Traditionen anders sein. Bei uns fängt es schon damit an, dass ich den großen Weihnachtseinkauf alleine machen muss, um meinen Vater vor den rücksichtslosen Menschen zu schützen. Wir haben den „Vorteil“, dass wir nie mit anderen zusammen gefeiert haben, zumindest nicht in den Jahren meines Lebens an die ich mich erinnern kann, dadurch wird das für uns keinen Unterschied machen. Für andere wird es eine Umstellung, vor allem für jene, die sich über Aktionen wie #KeinerBleibtAllein zusammengefunden haben, um gemeinsam gegen die feiertägliche Einsamkeit anzugehen. Die Aktion wurde online gelegt, wer auf Twitter oder Instagram den Hashtag nutzt wird auch dort digitale Gesellschaft finden. Ich werde auch immer mal reinschauen, ihr könnt euch aber auch gerne direkt bei mir melden, falls ihr wen zum Quatschen oder für Prokrastinatonsempfehlungen braucht. 🙂

Was sind eure Lieblingsweihnachtstraditionen?

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr zum Beispiel bei Britta Redweik. Passend zu den Märchentraditionen hatte sie auch schon eine Gastgeschichte in meinem Adventskalender 2018. Ansonsten schaut doch mal auf der Übersichtsseite vorbei

Anne/Poisonpainter

#Blogvent2020: Lichtermeer

Ein weiteres Türchen des Adventskalenders öffnet sich und vielleicht habt auch ihr schon eure Fenster geschmückt? In Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020 geht es heute um genau dieses Thema.

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Lichtermeer

Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, versuche ich gerade mein Urban Fantasy Projekt #Neubrandenwolf zu beenden. Vorrangig tue ich das zwar nur im Schreibstream bei Elenor Avelle, aber es geht voran.

Was vielleicht nicht so viele wissen: Das erste Kapitel war als alleinstehende Kurzgeschichte gedacht bevor die Plotbunnies kamen und zwölf daraus machten. Dieses erste Kapitel spielt zur Weihnachtszeit und in einer Szene beschreibt Protagonist Thomas ein wenig das Lichtermeer des Neubrandenburger Datzebergs:

Auf seinem Weg passierte Thomas viele Fenster, die von Lichterketten, Schwibbögen und anderem Weihnachtsschmuck in allen Formen und Farben erhellt wurden. An anderen Abenden betrachtete er die Wohnungen und Häuser gern, die sich besonders viel Mühe bei der Beleuchtung gaben, zumal er selbst keine hatte. Das Lichterspiel zeigte für ihn eine ganz andere Seite des Weihnachtsfestes. Eine besinnliche und hoffnungsbringende, an der Thomas sich gern ergötzte. Heute jedoch betrachtete er die Beleuchtung ohne das wohlige Gefühl, das er sonst dabei empfand. Sein Blick wanderte von links nach rechts; über die schlichten Beleuchtungen, die extravaganten und auch die übertriebenen. Jedes noch so kleine Licht nutzte er, um an etwas Anderes als das Kommende zu denken.

#Neubrandenwolf – Kapitel 1: Wolfsmond

In der Ursprungsfassung ging diese Szene sogar noch ein Stückchen weiter, aber das Lektorat, dass ich damals dafür bekam, hat es dann doch rausgeschmissen. Aber heute hier teile ich es mit euch:

Sein Favorit war ein blattloser Baum aus Draht, der von einer Lichterkette umzogen war und in einer der Nebenstraßen stand. Doch die Krone gebührte einem Haus im Nachbarort Neddemin, das schon an die Dekorationswut der Amerikaner erinnerte und mit hunderten, wenn nicht gar tausenden von Lichtern aufwartete. Hier oben jedoch war nichts dergleichen zu sehen.

#Neubrandenwolf – Kapitel 1: Wolfmond Outtake

Da es Lokalkollorit ist, kann ich euch auch sagen, dass diese Lichterbauten tatsächlich existieren. Dieses Jahr werde ich das Haus vermutlich nicht in voller Pracht sehen, da ich nicht abends dran vorbeifahre, aber schaut euch doch mal hier die Fotos aus dem Nordkurier an. Und auch in der Innenstadt von Neubrandenburg gibt es seit ein paar Jahren immer diese Lichtinstallationen aus Draht.

Zuhause ist es bei uns eher weniger. Früher haben wir die Balkonkästen mit Tannen ausgelegt und fast den gesamten Balkon mit der Lichterkette umrandet. Da das vom Hof aus aber aussah wie eine Weihnachtsmarktbude, wurde es dann irgendwann zu einem kleinen Geflecht in der Ecke reduziert. Immer schon hatten wir auch einen – selbstausgesägten – Schwibbogen, der ins Küchenfenster kommt. In meinem Zimmer hingen jahrelang einige lila Kugeln. Seit ich zur Weihnachtszeit aber nur für zwei Wochen Zuhause bin hat mein Vater letzteres nicht mehr aufgehängt. Dieses Jahr hängen sie wieder und ich schalte sie an, sobald ich mit der Arbeit fertig bin. Sobald der Adventskranz weg ist kommt dann auch wieder die Pyramide deren Kerzenflammen wunderbare Schattenbilder an die Decke zaubert. Irgendwie ist das doch ganz schön ein bisschen Licht in die momentane Dunkelheit zu bringen.

Im Schreibprojekt Your Picture – A Story gibt es mit Der Beobachter auch eine Geschichte, die sich um die Lichter in der Welt dreht oder etwa doch nicht?

Was war der ausgefallenste Fensterschmuck den ihr je gesehen und/oder genutzt habt?

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr vor allem auf der Übersichtsseite.

Anne/Poisonpainter

#Blogvent2020: Bastelein

Der heutige Tag des #Blogvent2020 von Lexa (Meergedanken) dreht sich um all die schönen Kleinigkeiten, die wir in der Weihnachtszeit durch Kleben, Schneiden und Fingerfertigkeit zu neuen Kunstwerken erschaffen.

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Kurz gesagt:

Basteleien

Wenn es um filigrane Handarbeit geht habe ich zwei linke Hände. Ich kann weder eine gerade Linie ziehen, noch etwas ohne zu knicken aufkleben. Was sehr verwunderlich ist, da meine Mutter immer sehr gerne gebastelt hat – als Werklehrerin war das auch irgendwie Teil ihres Jobs.

Dadurch sitze ich jetzt in einer Zwickmühle: In meiner Abstellkammer steht noch eine große Kiste voll mit Bastelzubehör. Mein Vater würde sie am liebsten direkt in den Müll schmeißen, ich würde ihm gerne ein neues Zuhause finden.

Und da kommt ihr ins Spiel!

In diesem Drive-Ordner findet ihr eine Reihe von (mehr oder weniger guten) Fotos des Inhalts der Bastelbox. Schaut euch um, vielleicht ist etwas für euch oder jemanden den ihr kennt dabei (gerne auch wenn ihr Personen oder Organisationen kennt, die sich über dieserart Spenden freuen würden)!

Die Galerie

Nicht abgebildet:

  • Bunt-, Blei- und Filzstifte
  • Farbiges Druckerpapier
  • Foto-Druckerpapier (aus ~2005)
  • Technische Zeichenblöcke
  • Zeichenblöcke (A4)

Ganz wichtig: Alle Preise sind auf Verhandlungsbasis, macht mir einen Vorschlag – und wenn das Geld gerade knapp ist, ihr es aber gerne haben würdet, finden wir da sicherlich auch eine Lösung, da bin ich mir sicher. 🙂
Ansonsten wäre es schön, wenn ihr euch bei den größeren Sachen mit einem Euro am Porto beteiligen könntet.

Schreibt mir alles wissenswerte bitte hier in das Formular ein – Nachfragen, falls etwas nicht erkennbar ist, gerne darüber oder in den Kommentaren.

Also dann: Auf eine schöne Bastelzeit.

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr auch bei:

und vor allem auf der Übersichtsseite.

Anne/Poisonpainter

#Blogvent2020: Nikolaus

Ein weiteres Türchen des Adventskalenders öffnet sich und vielleicht hattet ihr auch eine kleine Süßigkeit im Schuh? In Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020 geht es heute um genau dieses Thema.

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Nikolaus

Da alle heute vermutlich von bunt gefüllten Stiefeln und Traditionen sprechen, möchte ich die Chance nutzen, um ein bisschen über die Weihnachtsfamilie aus meinem Adventskalender 2017 und dem darauf aufbauenden Projekt #Eishörnchen zu sprechen. Denn die hat eine ganz besondere – oder nervige, je nachdem, wen man fragt – Tradition: Jedes Familienmitglied, dass in die Familie hineingeboren wird hat einen Namen, der an „Nikolaus“ bzw. „Santa C/Klaus“ angelehnt wurde. Wann genau das beschlossen wurde, kann man eigentlich nur noch mit einem das ist „historisch gewachsen“ abtun.

Somit heißen die Geschwister meines Protagonisten Nicholas aus dem #Eishörnchen: Nicole, Klaus und Nick. In wievielter Generation sie diese Namen tragen wird nicht verraten, aber es wird schon einige Kläuse gegeben haben. Allerdings wird auch immer mal geschummelt, wenn es aktive Doppelungen gibt, z.B. beim Bibliothekar des Weihnachtsdorfes Joulky, der nur bei seinem Zweitnamen, Ephraim, genannt wird. Er ist übrigens der Neffe des alten Familienoberhauptes Nikolaus, und somit der Cousin des aktuellen, Nikolai. Verwirrt? Ich auch. 😀 Und nun stellt euch vor ihr wärt in den Schuhen einer Person, die sich in eine:n dieser geborenen Santas verguckt – oder auch nur im Dorf anfängt zu arbeiten. Chaos vorprogrammiert! Vermutlich haben alle Mitarbeitenden insgeheim einen Spickzettel im Zimmer, wo sie sich abends immer die Namen einprägen.

Aber Nicholas erklärt das viel passender:

“Nikolai, Nicholas, Klaus, das klingt nach Absicht”, vermutete Katrin und drehte sich zu ihm, woraufhin Nicholas auflachte.
“Ja, es ist Absicht. Irgendwann wurde mal festgelegt, dass unsere Namen alle ähnlich klingen sollen, um die Tradition zu wahren”, erklärte er, “Mein Großvater heißt sogar Nikolaus.”
“Das ist doch albern”, lachte Katrin.
“Wirklich? Was meinst du wie es ist damit aufzuwachsen gerufen zu werden und erstmal abzuwarten, ob es bei Nick bleibt oder noch weiter geht?”, scherzte Nicholas.
“Warum macht ihr es dann?”, wollte Katrin wissen.
“Weil es Tradition ist”, zuckte Nicholas mit den Schultern, “wir haben eine Weile versucht auch Jack-Varianten als Vornamen zu nehmen, als Jack Frost beliebt war, aber das hat sich nicht wirklich gehalten. Nur Claudia konnte sich bisher durchsetzen, dass ihre Kinder nicht dem Namensschema folgen. Das war ein Kampf mit Großvater …aber sie hat ihn gewonnen”, ergänzte er beeindruckt.
“Warte. Heißt dein Bruder dann Klaus Claus?”
“Claus?”, Nicholas lachte. “Nein, wir heißen nicht Claus, wir haben vor Ewigkeiten unseren Namen an das russische Väterchen Frost angepasst.” Als Katrin ihn verwirrt ansah, ergänzte er: “Djed Moros heißt es im Original und wir haben Maros daraus gemacht.”
“Nicholas Maros, also”, schlussfolgerte Katrin daraus und wurde etwas rot. Es war ihr peinlich, auch hier wieder auf die amerikanischen Filme hereingefallen zu sein.
“Genau.”

Kapitel 11 – Die alten Santas

Der andere Nikolaus

Wusstet ihr eigentlich, dass es in einigen Orten neben bzw. anstatt des Nikolaus-Brauchs auch einen Krampus-Brauch gibt? Der soll sich die unartigen Kinder schnappen und verspeisen. Ein bisschen habe ich in der Kurzgeschichte „Krampus“ aus meinem Adventskalender 2014 damit gespielt.

Auch im #Eishörnchen spielt er eine ganz besondere Rolle, welche das ist, wäre allerdings ein zu großer Spoiler für die Geschichte. Also wer jetzt neugierig geworden ist, und das am 1. Dezember noch nicht gemacht hat, kann hier den kompletten Adventskalender lesen: Adventskalender 2017

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr zum Beispiel bei die Trotzphase, die die Nikolausgeschichte erzählt. Und natürlich mehr auf der Übersichtsseite.

Anne/Poisonpainter

#Blogvent2020: Adventskalender

Da ich auch in diesem Jahr keinen eigenen Adventskalender mache, nutze ich die Chance ich Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020, um euch ein bisschen durch die Weihnachtszeit zu begleiten. Bis zum 24. gibt es Thementage zu denen Blogger:innen Beiträge beisteuern können. Ich habe mir ein paar herausgesucht zu denen ich etwas sagen kann und bin schon gespannt, was die anderen Teilnehmenden schreiben werden.

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Natürlich macht den Anfang das Thema

Adventskalender

Wie eingangs erwähnt, habe ich selbst Adventskalender geschrieben und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich keinen von ihnen bis Dezember fertig hatte.

Aber lasst uns mal einen Blick zurückwerfen.

Poisons Adventskalender #1: Alles begann in 2014 mit der Idee einen Adventskalender zu Bildern zu erstellen. Es hat auch ganz gut geklappt, ich hatte bald mehr als 24 Bilder zusammen, die wir z.T. später für die Aktion Dein Bild – Eine Geschichte weiterverwendet habe. Die entstandenen Geschichten habe ich damals sogar mal zu einem Verlag in Neubrandenburg gebracht, nur um festzustellen, dass es ein DKZ-Verlag ist. Dennoch habe ich sie mir lektorieren lassen – damals noch ohne vorher Testlesende drübergeschickt zu haben, jetzt bin ich schlauer – und vor allem einschätzen lassen, was davon tatsächlich Kurzgeschichten und was Fragmente sind. Ich habe Pläne für die Fragmente, aber wann ich sie tatsächlich umsetzten werden, tja, wir werden sehen …

Poisons Adventskalender #2: Weiter ging es in 2015, ich wurde ambitioniert, versuchte mich nicht nur an einer Folge-dem-Charakter Geschichte, sondern vor allem an einer Figur, die kein Geschlecht hat. Dafür half mir Hannes Laumeier bei der Entwicklung eines passenden Pronomen. Das diese Neopronomen heißen, lernte ich erst später. Da die Geschichte auf einem kleinen Cliffhänger endet, wollte ich sie eigentlich immer mal fortsetzen, aber mir ist bisher nichts passendes eingefallen, vor allem, da die Charaktere auch erstmal gemeinsam unterwegs sein werden und eine Aufspaltung wenig Sinn ergibt. Aber vielleicht habe ich ja irgendwann mal die zündende Idee.

Poisons Adventskalender #3: Nach Folge-dem-Charakter hieß es 2016 dann: Wähle-dein-eigenes-Abenteuer oder wie ich es gerne spaßhaft beschreibe: 6 1/2 Wege zu sterben. Könnten auch 7 1/2 gewesen sein, ich verzähle mich da regelmäßig. Auch hier habe ich eigentlich vor, dass mal in ein Spielbuch umzuwandeln, zwei Testlesende hatten mir schon Anmerkungen zugearbeitet, umgesetzt habe ich davon aber noch nicht viel … aber irgendwann kann die Berg-Quest dann auch mal in Buchform nachgelesen werden!

Poisons Adventskalender #4: Erschöpft vom Planungsaufwand der vorherigen Jahre und mitten in einer Mandelentzündung suchte ich mir 2017 Hilfe, um die 24 Tage zu füllen. Aus verschiedenen Ecken kamen sie und übernahmen Kapitel oder Abschnitte aus der Geschichte rund um den Weihnachtsmann Nicholas und seine Familie, aber davon werde ich euch an den anderen Tagen noch ein bisschen mehr erzählen. Bleibt also gespannt.

Poisons Adventskalender #5: Nach vier Jahren ging mir die Puste aus. Ich wollte die Adventskalender abrunden, hatte aber keine Energie oder Ideen um eine neue Geschichte zu verwesen. Also habe ich einen Schnipsel-Adventskalender gemacht, in dem ich meine verschiedenen offenen Projekte vorstelle und Einblicke darin gewähre. Das ganze gespickt mit Kurzgeschichten von Gastautor:innen. Von Cupric Art habe ich dafür noch extra diese wunderschöne Grafik bekommen, die seither nicht mehr benutzt wurde:

Poisons Adventskalender Grafik. Auf hölzernem Untergrund liegen abgerissene Ecken aus einem Tagesplaner mit Dezemberdaten, darüber liegt der Schriftzug "Poisons Adventskalender" und ein Leuchtpunkte-Filter. Unten in der Ecke ist mein Logo.

Über die Jahre hinweg, habe ich aber nicht nur meine eigenen Adventskalender bestückt, sondern auch bei anderen mitgemacht:

Nornennetz

Bücherstadt Kurier

Die Krippe – Literarischer Adventskalender 2016, in dem eine sehr interessante Weihnachtskrippe beschrieben wird.

[#RACVillainz] Operation „Joker“ eine Kooperation mit June Is – #litkalender 2018, bei der es Cosplayer ein bisschen zu ernst nehmen mit ihrer Rolle.

[#RACVillainz] Unter dem Mistelzweig #litadvent 2019, Fortsetzung von Operation „Joker“ als Weihnachtsspecial.

Tintenfleck-Blog #Projekt24

Blind Date – Mein Beitrag zur Anthologie „Dinner for Two“ von fruehstuecksflocke auf dem Tintenfleck-Blog, bei der zwei sehr unterschiedliche Wesen sich gezwungenermaßen kennen lernen (müssen).

In diesem Jahr

Da ich keinen eigenen Kalender ausrichte wird es dieses Jahr in erster Linie die Beiträge zum #Blogvent2020 geben, mit denen ich euch ein bisschen auf die Reise durch meinen Blog mitnehme – und am Bastel-Tag auch einen kleinen Gabentisch für euch aufbauen werde.

Das Nornennetz hat sich dieses Jahr entschieden keinen Adventskalender, sondern einen Rauhnächte-Kalender zu machen, diesen eröffne ich am 25.12.

An einem der Adventssonntage wird auch eine weitere Geschichte von mir im Bücherstadt Kurier erscheinen, aber ich verrate noch nicht an welchem.

Ansonsten wünsche ich euch einen guten Start in die Adventszeit.

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr auch bei:

und vor allem auf der Übersichtsseite.

Anne/Poisonpainter

Blogparade: Aus Freizeit wird Freuzeit

Da sie, wie so vieles in diesem Jahr nicht stattfindet, hat die modell-hobby-spiel zu einer Blogparade aufgerufen, an der ich gerne teilnehme. Das wurde mir von einem Buchfink zugezwitschert, aus dessen Team ebenfalls einen Beitrag dazu geschrieben wurde.

Die Prämisse ist dabei Folgende:

Logo der Blogparade unterlegt mit bunten Linien und Formen

2020: das Jahr der Hobbys. Weniger Reisen, mehr Zeit zu Hause und damit jede Menge Freiraum fürs eigene Hobby. Zeit, um neue Hobbys zu entdecken; alte wiederzuentdecken oder einfach nur das geliebte Hobby in Ruhe auszuleben. […]

Wir wollen wissen, welche Hobbys dir dieses Jahr die freie Zeit versüßt und in Freuzeit verwandelt haben.

Für mich hat sich in den vergangenen Monaten was meine Freizeit angeht wenig geändert, da ich immer noch Vollzeit im Home Office arbeite. Dadurch, dass allerdings alle Messen und Reisen ausfallen, für die ich sonst meine Wochenenden und Urlaubstage verwende, musste auch ich mich etwas umorientieren.

Binge doch mal

Zuhause bleiben ist für mich eher der Normalzustand als die Ausnahme, daher ist es nicht verwunderlich, dass ich wieder vermehrt Serien und Filme schaue. Dabei ist mir aufgefallen, das wenn ich sonst eher mal zu einem Drama oder Krimi greife, ich nun mehrere durchgeschaut habe, die eher unter „seichte Kost“ fallen. Der Babysitter Club, Diebische Elstern, aber besonders Mr. Iglesias waren Serien, die ich sehr genossen habe. Zwar behandeln sie auch ernste Themen wie den Verlust eines Elternteils, Rassismus oder Konzentrationslager, aber sie verpacken sie in leicht verdauliche, humorvolle Happen, die die Stimmung nicht zu sehr senken. Und das tut gerade doch irgendwie gut. Ich muss aber auch gestehen, dass ich anstatt neue Dinge zu erkunden, tatsächlich noch ein oder zwei weitere Male (mein Zeitgefühl ist mir mittlerweile vollständig abhanden gekommen, tut mir Leid) Good Omens angesehen habe, einfach weil es eine großartige Umsetzung des Romans ist. Und natürlich zeigt die Serie, dass man eine Apokalypse durch Köpfchen, Zusammenarbeit und gute Argumente abwenden kann. Wäre das doch nicht nur fiktiv …

Als Film ist übrigens The Babysitter’s Guide To Monster Hunting sehr zu empfehlen. Wer besser als ich darin war, zu erkennen, wer sich hinter der Maske des Bösewichts verbirgt, möge sich bitte bei mir melden.

Vermutlich werde ich mir demnächst auch die ein oder andere Weihnachtsschnulze ansehen für das Wohlgefühl, oder zumindest den Spaß, wenn ich mich darüber lustig mache, wie albern die verwendeten Klischees doch alle sind.

Die andere Art des Zuschauens

Wenn nichts live stattfindet, muss man die Dinge eben online verlegen. Viele Messen und Veranstaltungen nutzen dafür nicht nur Discord, sondern vor allem Twitch, um Panel und Workshops für die Leute zugängig zu machen. Doch auch außerhalb gibt es ein breit gefächertes Angebot.

Dadurch habe ich Twitch für mich entdeckt. Zumindest als Zuschauer. Anderen Leute mit der digitalen Anwesenheit in den Kommentaren dabei zu unterstützen ihre Projekte voranzubringen – sich vielleicht selbst auch zu den eigenen motivieren zu lassen – oder Spiele zu bestreiten, hat was. Und je regelmäßiger die Leute streamen, umso besser kann man es auch im Alltag unterbringen.

Gerne und regelmäßig bin ich vor allem bei Elenor Avelle (Schreib- und Zeichenstream, Gaming und wissenswertes) und Michaela Harich (Schreib- und Lektoratsstreams, gelegentlich Gaming) bzw. ihrem Verlag Alea Libris (Lesungen, Verlagsgeplauder, Lektorat, Spielerunden) dabei, aber das sind noch längst nicht alle, denen ich folge.

Um euch nicht zu sehr zu beeinflussen, benenne ich aber nicht noch mehr. Schaut euch doch selbst ein bisschen in der noch immer wachsenden Deutschen Twitch-Szene um, ob vielleicht auch was für euch dabei ist. Vor allem für Schreibende findet sich mehr und mehr.

In kleinen Schritten vorwärts

Wo wir gerade dabei sind. Ein weiteres Hobby, dem ich zur Zeit wieder vermehrt nachgehe ist das Schreiben. Vor allem durch den Schreibstreams am Mittwoch von Elenor in dem wir gemeinsam vor der Kamera sitzen und an unseren Projekten #Schneerot und #Neubrandenwolf arbeiten. Na gut, in erster Linie liegt es an den dafür geschaffenen Motivationswaschbären …

Waschbären? Wie bekommt man denn Waschbären?

Es gib mehrere Möglichkeiten einen digitalen Waschbären zu bekommen, um sich ein bisschen Motivation mitzunehmen. Vor allem für Leute, die ein Bullet Journal über ihre Schreibtätigkeit führen, dürfte das interessant sein, denn Ausdrucken und als Sticker einkleben kann man sie nämlich auch.

Diese sind:

  • Arbeitet man am Tag mindestens 15 Minuten an einem Schreibprojekt, verdient man sich einen Waschbären, den man sich auf Twitter bei Elenor oder mir abholen kann.
  • Schreibt man während des Streams in einer 15-Minuten-Einheit mit, verdient man einen Waschbären, nimmt man noch vier weitere mit, dann sind es sogar zwei für den Mittwoch.
  • Sammelt man von Schreibstream zu Schreibstream fünf davon, bekommt man eine Waschbären-La Ola, die man sich im Stream abholen kann.

Das könnt ihr auch nochmal hier nachschauen:

Manche nutzen die Motivationsmonster, andere die Pomodoro-Methodik oder Apps mit denen man virtuell Bäume pflanzt. Wir nutzen Waschbären und zumindest mir macht es sehr viel Spaß. Auch wenn ich unter der Woche gelegentlich damit „schummele“, dass mein Schreibprojekt nicht der Neubrandenwolf, sondern eine Fanfiction ist. Manchmal will der Kopf nach einem langen Arbeitstag aber auch nicht mehr und wenn man die La Ola dann trotzdem möchte, dann muss man sich anderweitig darum bemühen.

Und die La Ola ist wirklich toll … schaut gerne mal zu Streambeginn (17 Uhr) am kommenden Mittwoch vorbei und freut euch mit uns über erreichte Schreibziele.

Lesen in „einfach“

Wie ich schon im August schrieb, habe ich momentan nicht wirklich die Muße zu lesen. Dadurch, dass mir meine Busstrecke wegfällt, die ich morgens und abends sonst immer gependelt bin, fehlt mir schlichtweg der Rahmen um zu lesen. Bücher gehen dadurch nur beschwerlich wenige Seiten vorwärts, wenn ich mich dann doch einmal an eines setze.

Was ich aber feststellen musste, ist, dass ich Comics momentan wesentlich besser lesen kann. So habe ich zumindest ein paar Bände von meinem SuB nehmen können und vermutlich wird meine Lesestatistik in diesem Jahr auch weiterhin sehr Comic-lastig bleiben. Es ärgert mich ein wenig, dass ich reine Textgeschichten zur Zeit schwer verarbeiten kann – wenn es nicht gerade digitales Testlesen oder, nun ja, Fanfictions sind – aber irgendwann werde ich wieder Busfahren können, dann wird das nachgeholt. Wäre nicht das erste Jahr, dass lesetechnisch etwas flautig ist. Abgesehen davon bedeutet eine gezeichnete Unterlegung einer Geschichte noch lange nicht, dass sie weniger anspruchsvoll ist. Mein aktueller Comic ist Unerschrocken Band 1, eine Sammlung von kurzen Lebensgeschichten bedeutender und beeindruckender Frauen der Weltgeschichte. Da habe ich zum Beispiel gelernt, dass die Schauspielerin Margaret Hamilton, die „Wicked Witch of the West“ aus den alten Zauberer von Oz-Filmen, zum Teil mit Verbrennungen die Dreharbeiten beendete. Oder das Tove Jansson, die Mumin-Erschafferin, sich in regelrechten Mumin-Hass reingearbeitet hat, bis sie ihre Lebensgefährtin kennenlernte und sie dank ihr mit einer neuen Figur ihrer Welt neues Leben einhauchte. Und viele andere faszinierende Persönlichkeiten, die Teils als Kuriositäten (Frau mit Bart, Meerjungfrau) abgestempelt wurden, teils Errungenschaften erzielten, die man Frauen in der damaligen Zeit nicht zutraute und dennoch sich ihren ganz eigenen Erfolg erarbeitet haben. Mindestens die Kaiserin von China erwartet mich noch in diesem Band und ein weiteres Dutzend im Zweiten. Es bleibt also interessant.

Und mit was habt ihr euch vermehrt beschäftigt?

Anne/Poisonpainter

Weitere Beiträge zur Blogparade findet ihr hier: Blogparade modell-hobby-spiel

Welttag des Buches 2020

Hallo zusammen,
heute ist der Welttag des Buches und das Nornennetz hat aufgerufen ein Shelfie (Selfie vom Regal – Shelf) zu machen von den Büchern von Autorinnen, die uns am meisten geprägt haben.

Da mir das nicht ausreicht – und im Sinne des #BücherHamstern – habe ich noch drei Regalfotos zusätzlich gemacht, aber lest selbst.

Erste Prägung

Die unten genannten Bücher nebeneinander Cover voran aufgestellt. Davor eine kleine Plüscheule.

v.l.n.r.
Der Zirkus der Verdammten – Laurell K. Hamilton
Harry Potter und der Stein der Weisen – J.K. Rowling
Lucifer – Träger des Lichts – Catherine Webb

Warum diese drei?

Als ich klein war hatten wir in unserem Ort eine Bibliothek, die vielleicht mal an zwei oder drei Tagen offen hatte – ich glaube mittlerweile ist sie komplett eingegangen.
Hin und wieder lieh ich mir dort Bücher aus, aber die richtige Lust zu lesen kam erst mit den Harry Potter-Büchern – den abgebildeten Band habe ich damals bestimmt 20 Mal gelesen. Sie haben mich dahingehend geprägt, dass mir gezeigt wurde, dass man auch als Außenseiter Chancen auf Freundschaft hat und Ziele erreichen kann, die zum Teil unmöglich erscheinen.

Mittlerweile betrachte ich das Ganze kritischer. Ich habe viel dazugelernt und die Kontroverse um diverse Äußerungen Rowlings und den unterschwelligen Themen der Heptalogie (Lykanthropie = AIDS, versteckte Repräsentation, Transfeindlichkeit der Autorin, …) haben meine Begeisterung für die Potter-Welt gewaltig gedämpft. Dennoch muss für mich das Buch hier genannt werden, da es meinen Wunsch, weitere Welten zu entdecken, und vielleicht auch eigene zu entwickeln, stark beeinflusst hat.

Hamilton steht symbolisch für den Wandel von Jugend- zu Erwachsenenliteratur. Die Geschichten wurden blutiger und komplexer. Ich glaube, es war meine erste Reihe mit weiblicher Hauptfigur. Dass ich zum Zeitpunkt, als ich das Buch kaufte, bereits Buffy-Fan war und sie mit „Vergesst Buffy – Anita ist die einzig wahre Vampirjägerin!“ warben, half der Kaufentscheidung natürlich ungemein. Zuvor hatte ich viel mit Vampiren gelesen, diese Reihe zeigte mir auf einmal Werwölfe, die keine bloßen Bestien sondern komplexe Charaktere waren. Was vermutlich eine Erklärung dafür ist, dass ich momentan mehr Projekte/Plotbunnies mit Werwesen als mit Vampiren habe.

Es war auch das erste Buch bzw. die erste Reihe, die ich mit anderen zusammen gelesen habe. Zu Abizeiten fanden zwei Mitschülerinnen sie ebenfalls interessant und so verlieh ich meine Bände an die beiden und wir tauschten uns gemeinsam aus.

FunFact: Der hier abgebildete Band ist Band 3, den ich nicht nur zuerst gekauft, sondern auch zuerst gelesen habe, bis mir auffiel, dass es eben jener ist. Eine der Mitlesenden hat mit Band 1 angefangen und hatte dadurch einen ganz anderen Bezug zu einem Charakter bekommen, den ich in Band 3 nicht mochte.

Lucifer – und der Nachfolger Satan – Retter der Welt – steht sinnbildlich für mein Interesse an Crossovern. Auf faszinierende Weise verknüpft Webb Mythologien und Religionen und zeigt, dass diese parallel interagieren können. (Ich hatte die Bände auch schon hier empfohlen.)

Außerdem hat es auch eine weitere meiner Vorlieben: Der „Bösewicht“ steht im Mittelpunkt und ist hier nicht nur Protagonist sondern sogar der Gute. Solch eine Umkehrung von Verhältnissen finde ich noch immer spannend.

Was mich auch schon zum nächsten Shelfie bringt

Märchenspinnerei

Als sich die Märchenspinnerei vor drei Jahren gründete, war ich sofort vom Projekt begeistert. Seit dem sind mehr als zwanzig Adaptionen erschienen in denen alte Märchen ein neues Gewand bekamen.

Mittlerweile bin ich im Bloggerteam und auch mein Märchensommer entstand durch die Bücher der Spinnerei, die jedes Mal wieder auf ihre Weise faszinierend zeigen, dass die Konzepte und Ideen von damals, auch heute noch funktionieren, wenn auch ganz anders.

Die unten genannten Bücher nebeneinander (Buchrücken).
Davor zwei Eulenfiguren, links eine kleine, rechts eine winzige mit übergroßen Augen.

v.l.n.r.
(Der AxolotlkönigSylvia Rieß – nicht abgebildet, ist zur Zeit unterwegs)
Ein Mantel so rotBarbara Schinko
HollerbrunnTina Skupin
Kein Schnee im HexenhausSusanne Eisele
Im Bann der zertanzten SchuheJanna Ruth
Meerschaum Anna Holub
Der siebte SohnJulia Maar
Zarin SaltanKatherina Ushachov
Es war einmal … ganz anders – Anthologie
Herzenswünsche kommen teuerMira Lindorm
Unter schwarzen FedernSabrina Schuh
Träume voller SchattenChristina Löw
Tropfen der EwigkeitEva-Maria Obermann
Das erste LiedSusanne Eisele
Unter pinken Sternen – Sabrina Schuh
Der tote PrinzKatherina Ushachov
Der Kater unterm Korallenbaum oder: Wünschen will gelernt sein – Christina Löw
Maneki Neko – Christina Löw
Myalig – gestohlene Leben – Laura Kier
Saving Rapunzel – Rabea Blue
Hinter Gläsernen Fassaden – Sabrina Schuh
Die Wylde Jagd – Janna Ruth/Tina Skupin
Die Tränen der Sidhe – Sylvia Rieß
Das Herz der Sidhe – Sabrina Schuh

Auch durch diese Bücher ist eine Art Prägung entstanden. Nicht nur, dass ich vermehrt Märchenadaptionen lese und kaufe, nein, dadurch hat sich auch der Frauenanteil in meinem Regal vervielfacht – und ich hatte bis zur Entstehung der Spinnerei erst ein SP-Buch gelesen.

Aber die Spinnerinnen schreiben nicht nur Märchen …

Man kennt sich … irgendwie …

Durch die Arbeit mit der Spinnerei und den Nornen habe ich einige Autorinnen kennenlernen dürfen, denen ist dieses Shelfie gewidmet.

Die unten genannten Bücher nebeneinander (Buchrücken), davor links die winzige Eulenfigur und rechts die Plüscheule.

v.l.n.r.
Pannenhilfe für die Liebe – Irina Christmann/Sitala Helki
EventuElche – Das Schwedische Gefühl – Tina Skupin
(Die Supermamas – Tina Skupin – nicht abgebildet, hab ich Zuhause liegen lassen …)
Valkyrie – Zurück ins Jetzt – Tina Skupin
Valkyrie – Ruf des Schicksals – Tina Skupin
Märchen statt Pralinen – Laura Kier mit den Bänden: Dornentraum, Blühende Steine, Die Gewitterhexe und der Mondfuchs, Die Muse und der Sorgendieb, Eisfunken, Kirschen im Winter?, Die Perlmuttschmetterlinge
Sieben Raben – Mika M. Krüger
Wunder kommen leise – Paula Roose
Die Notwendigkeit von Schnee – Paula Roose
Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite – Sarah König
Flammenerwachen – Sarah König
Nachbarschaftshilfe – Susanne Eisele
Kinderspiel – Susanne Eisele
Herr der sieben Königreiche – Tausend Wunder – und ein Tropfen Ghulspucke – Sylvia Rieß
Stern von Erui – Sylvia Rieß mit den Bänden Heimkehr, Schattenkriege, Sternenstaub

Eine bunte Mischung an Genres, teils sind es Geschenke, teils habe ich sie gekauft.
Und für mich wird hier deutlich: Mag ich eine Person – oder deren Schreibstil, dann wandern deren Bücher schnell in mein Regal.

Nornennetz

Natürlich darf auch ein Shelfie meiner Nornennetz Bücher nicht fehlen, immerhin haben sie/wir diese Aktion ins Leben gerufen.
Und ja, hier gibt es ein paar bekannte Bücher aus dem Märchenspinnerei-Regal.

Die unten genannten Bücher nebeneinander, eines aufliegend.
Davor die winzige Eulenfigur und ein Lesezeichen des Nornennetzes mit den drei Figuren Steampunk-Urd, Kampfsport-Verdandi und SciFi-Skuld und dem Schriftzug "Nornennetz Frauen schreiben Fantastik"

v.l.n.r.
Zarin SaltanKatherina Ushachov
Tropfen der EwigkeitEva-Maria Obermann
Der tote PrinzKatherina Ushachov
Saving Rapunzel – Rabea Blue
(Pribon – Die Flucht vom wilden Planeten – Rabea Blue – nicht abgebildet, da noch im LBM Paket)
Galgenmärchen – Nora Bendzko mit den Bänden: Wolfssucht, Bärenbrut (oben aufliegend), Kindsräuber, Hexensold
Staub & Regenbogensplitter – Stella Delaney
Das Leuchten am Rande des Abgrunds – Stella Delaney
Steppenbrand – Nike Leonhard
Die Enzyklopädie der Wächter: Terra – Eleonore Laubenstein
Midgard Sagen – Alexandra Bauer mit den Bänden Asgards Bräute, Der mächtige Thor
Die Midgard Saga: Niflheim – Alexandra Bauer (nicht abgebildet Bände: Jötunheim, Hel, Muspelheim)
Infiziert – Geheime Sehnsucht – Elenor Avelle
Gefesselt – Der Anfang – Elenor Avelle
(Askeria: Die letzte Generation – Juliet May – nicht abgebildet, da noch im LBM Paket)

Da ich vor Messen die Sammelstation für Bücher bin, habe ich natürlich noch ein paar mehr Werke gelesen, diese hier sind die, die dann auch bei mir eingezogen sind (außer die Bücher aus dem LBM Paket & Die Enzyklopädie der Wächter, das ich aus jenem rausgenommen habe).

Jedenfalls, viel Spaß beim Lesen, stöbern und zeigt doch mal her, welche Autorinnen sich in euren Regalen so verstecken! Vergesst nicht den Hashtag #BuchWelttagNN!
Denn!

Banner Blogger schenken Lesefreude
Links ein Kreis mit Schrift "23. April Welttag des Buches" rechts der Name der Aktion

Vor ein paar Jahren noch ein offizielles Event, wird diese Aktion nun inoffiziell von einigen Blogger:innen weitergeführt. Kerstin von Wortspielerin hat mich daran erinnert, dass es die Aktion gibt und auch Sandra von Booknapping ist mit dabei. Falls ihr also noch mehr Auswahl möchtet.

Nun aber zu meinen

Teilnahmebedingungen

Unter allen, die folgende Bedingungen erfüllen, verlose ich eines der oben genannten Bücher (eure Wahl)!

  • teilt auf Twitter oder FB eure Lieblingsbücher von Autorinnen
  • nutzt die Hashtags #BuchWelttagNN und #BloggerSchenkenLesefreude
  • kopiert mir den Link hier in die Kommentare, damit ich den Beitrag nicht übersehe und damit ich euch entsprechend benachrichtigen kann (gültige E-Mail Adresse im Formular eingeben)

Das Kleingedruckte

Die Auswertung erfolgt am 24.4. wer innerhalb von drei Tagen nicht auf meine Nachricht reagiert, verliert den Gewinn und ein Nachrücker wird ermittelt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Teilnahme ab 18 Jahren. Der Versand erfolgt über Bestellungen bei den entsprechenden Autorinnen oder deren Verkaufsplattformen nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Alle Kosten werden von mir getragen.
Die Gewinner:innen werden per Losverfahren unter allen Teilnehmer:innen ermittelt und per E-Mail benachrichtigt.
Alle persönlichen Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und anschließend gelöscht.

Anne

Interaktive Leserunde: Gefesselt – Der Aufstand von & mit Elenor Avelle

Beitragsgrafik für die Leserunde. Im Hintergrund links eine Berliner Straße mit S-Bahn Station, rechts die Tower Bridge in London. Im Vordergrund der Text "Leserunde "Gefesselt - Der Aufstand" mittig das Buch mit einem eingerahmten Stempel "Interaktiv", darunter "Deine eigene Geschichte"

Seit dem 6. Januar könnt ihr in der interaktiven Leserunde zu Gefesselt – Der Aufstand gemeinsam mit Autorin Elenor Avelle in die #verfalleneWelt eintauchen um herausfinden, ob ihr die Zombie-Apokalypse überleben würdet. Der Aufstand ist der zweiten Band der Gefesselt-Reihe, dem Spin-Off von Infiziert, dass erzählt, wie die Infektion überhaupt ausbrechen konnte.
Auf eurer Reise hierher habt ihr euch einer Aufgabe angenommen: #livingWithZombies – in Berlin oder #killingReynell in London. Die Entscheidungen, die ihr dafür traft führte euch auf euren ganz eigenen Weg und zu Trophäen, die euch bei eurer Aufgabe helfen (sollen).
Heute erfahrt ihr, welches Schicksal euch erwartet. Folgt den Links oben zu den jeweiligen Ergebnissen eurer Reise, wenn ihr nicht runterscrollen wollt.

Ihr habt überhaupt noch nicht mit eurer Reise angefangen oder wollt den Band erst später lesen? Bei Pink Anemone erfahrt ihr alles was ihr zu dieser Aktion wissen müsst und könnt gleich loslegen: Startbeitrag.

#livingWithZombies – Team Berlin

Beitragsgrafik. Im Hintergrund eine Berliner Straße mit S-Bahn Station. Im Vordergrund die Schrift (links) "Leserunde Ergebnis unter dem Hashtag #LivingWithZombies"
Mittig unten "Für Team Berlin"
Rechts das Buch mit einem umrahmten Stempel "Interaktiv"

Du bist Teil von Team Berlin geworden. Mit Hingabe hast du um dein Überleben gekämpft und alles gegeben. Ob deine Entscheidungen klug waren, erfährst du jetzt. Welche Trophäen hast du gesammelt? Hast du vielleicht nicht einmal das erste Level geschafft und dir nur eingebildet weiterhin ein Mensch zu sein, während du schon längst ein Zombie warst?

Du hast eine Trophäe in deinen Rucksack getan

Bild einer goldenen Konservendose mit entsprechendem Untertitel

Du hast die Konservendose ergattert.
Verhungern wirst du nicht, so viel ist sicher, denn du bist schlau und weißt wo es Nahrung zu finden gibt. Allerdings bist du alleine, da du niemandem traust. Dadurch deckt dir keiner den Rücken. Mehr als einmal ist dir das schon fast zum Verhängnis geworden.

Bild einer Pistole mit entsprechender Unterschrift

Du hast dir die Pistole gesichert.
Deine Panik ist ein wachsendes Problem. Nicht nur, dass du alle umlegst, denen du begegnest, du erregst dadurch auch die Aufmerksamkeit der Infizierten. Alleine und Paranoid stirbst du in deinem Outdoor-Geschäft.

Bild eines Kompasses, der einer Taschenuhr ähnelnd, mit entsprechender Unterschrift.

Der Kompass hat seinen Weg zu dir gefunden.
Du wägst deine Chancen immer ganz genau ab und kontrolliert, wo und in welcher Situation du dich befindest. Das Leben in der Apokalypse hat dich nicht unterkriegen können. Du misstraust anderen nicht automatisch. Das birgt natürlich auch Gefahren, aber da du dich von deinem Bauchgefühl leiten lässt, hast du bislang noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Hast du dich mit diesen Trophäen fürs Töten entschieden, dann war es das jetzt schon für dich. Mit der Konserve oder dem Kompass bist du weiter gekommen.

Du hast zwei Trophäen in deinen Rucksack getan

Du hast die Kondome bekommen.
Und du hast die Konservendose.
Deine Kontakte zu anderen Überlebenden entstehen aus der Notdurft. Sie sind schnell und ohne viel Gefühl. Aber sie halten dich über Wasser und so scheint es dir, als wäre die Welt doch nicht ganz und gar am Ende. Vielleicht schließt du dich doch irgendwann mal einer Gruppe an. In jedem Fall hilfst du hin und wieder. Immerhin hast du einen gut bestückten Laden und weißt wie man an mehr rankommt.

Du hast die Kondome bekommen.
Und du hast den Kompass
Alles, was dir unterkommt wird bei Zustimmung vernascht. Da du so wahllos vorgehst, gerätst du leider an jemanden, der schon einen Partner hat. Die beiden praktizieren offenbar nicht das gleiche Beziehungsmodell und der Partner nimmt dir deine offene Liebe übel. Er schießt auf dich. Du musst fliehen und läufst leider einer Horde Zombies in die Arme, die dich infizieren.

Dir ist die Decke in den Schoß gefallen.
Und du hast die Konservendose
.
Da du so misstrauisch bist und niemanden an dich heranlässt, findest du auch keinen Menschen, mit dem du deine Hoffnung teilen kannst. Die Welt erscheint dir tot und so beschließt du dich nach langem Ringen von einem Hochhaus zu stürzen.

Dir ist die Decke in den Schoß gefallen.
Und du hast den Kompass
.
Da du rege Kontakte zu anderen Überlebenden pflegst, findest du bald jemanden, mit dem du zusammenleben möchtest. Die Hoffnung nährt nicht nur euch, sondern auch andere Überlebende, denen ihr Mut macht. Doch große Gruppen ziehen Infizierte und Plünderer an. Ihr habt kein Glück und werdet von Panzern beraubt und getötet.

Du hast dir den Baseballschläger geschnappt.
Und du hast die Konservendose
.
Du bist ein einsamer Wolf und vollkommen zufrieden damit. Wer deinen Weg kreuzt sollte machen, dass er weiterkommt, sonst fließt Blut. Auch den Infizierten trittst du ohne Furcht gegenüber. Es gibt nichts, was du noch verlieren kannst. Leider wirst du bei einem deiner mutigen Streifzüge mit Blut bespritzt und verwandelst dich in einen Zombie.

Du hast dir den Baseballschläger geschnappt.
Und du hast den Kompass.

Du bist vorsichtig und bindest dich nicht. Doch das stört dich nicht, denn du warst dir schon immer selbst genug. Allerdings meidest du die anderen Menschen nicht und bist hilfsbereit. Man vertraut dir und du kannst durch die guten Beziehungen ein Handelsnetzwerk aufbauen, ohne zu irgendetwas verpflichtet zu sein.

Nur zwei Kombinationen an Trophäen führen zum Ziel: Kondom und Konserve, Baseballschläger und Kompass.
Hast du es geschafft oder dich für einen anderen Weg entschieden?

Du hast drei Trophäen in deinen Rucksack getan

Die Turnschuhe waren dein Fang.
Und du hast Kondome und eine Konservendose.

Dein Leben besteht aus der Flucht und Gelegenheitssex, wenn du jemanden findest, der nicht gefährlich aussieht. Damit kommst du gut klar, denn für dich zählt nur, dass du am Leben bleibst. Ein Tag nach dem anderen, ist deine Devise.

Die Turnschuhe waren dein Fang.
Und du hast einen Baseballschläger und einen Kompass.

Du kommst gut mit den Überlebenden zurecht, die es in der Stadt gibt. Aber auf dich kann man sich nicht verlassen. Wenn du Gefahr witterst, bist du weg. Du hilfst nur, wenn dein Leben nicht in Gefahr gerät. Aber immerhin bleibst du so am Leben, auch wenn du hin und wieder von einem schlechten Gewissen geplagt wirst.

Das Walkie-Talkie ist deine Trophäe.
Und du hast Kondome und eine Konservendose.

Du bist ein Widerspruch an sich. Manchmal wartest du ab, obwohl du helfen könntest, aber wenn es um einen Kampf mit Plünderern geht, führst du dich auf wie eine Löwin, die ihre Jungen verteidigt. Offenbar hat die Apokalypse ein paar deiner Synapsen falsch verdrahtet. Der Irrsinn ist nicht mehr weit.

Das Walkie-Talkie ist deine Trophäe.
Und du hast einen Baseballschläger und einen Kompass.

Du bist ein Zombiekalypseheld. Zwar lässt du keine Nähe mehr zu, weil du den Verlust deiner Lieben nie verkraftet hast, doch dafür bist du immer zu Stelle, um anderen den Rücken zu decken. Das ist der neue Sinn in deinem Leben: Retten was übrig ist.

Du bist über das Fernglas gestolpert.
Und du hast Kondome und eine Konservendose.

Du bist ein Beobachter. Manchmal fühlst du dich wie ein Dokumentarfilmer, der in die natürlichen Abläufe nicht eingreift, nur zusieht. Manchmal redest du dir ein, dass du gleich einschreitest, aber du tust es nie. Dadurch machst du dir keine Freunde. Du wirst erstochen, als du deine Gelüste mit jemandem stillen willst.

Du bist über das Fernglas gestolpert.
Und du hast einen Baseballschläger und einen Kompass.

Du hilfst zwar, hältst dich aus bewaffneten Auseinandersetzungen mit Plünderern allerdings meist raus. Die Chancen dabei zu gewinnen sind gleich null. Da du auch niemanden hast, der dir wichtig ist, fällt es dir nicht schwer, wegzusehen. So bist du allerdings auch niemandem wichtig und sobald klar wird, dass du über Ressourcen verfügst, bist du das nächste Ziel und tot.

Wie ist deine Geschichte ausgegangen?

Poste das Ergebnis gerne mit dem Hashtag #livingWithZombies!

Abschließende Worte von Elenor:

Vielen Dank, dass du Gill und Rebecca begleitet hast.
Hoffentlich hattest du viel Spaß dabei!

Und auch von mir noch alles Gute für eure weitere Reise in Elenors verfallenen Welt!

Anne


#killingReynell – Team London

Beitragsgrafik. Im Hintergrund die Tower Bridge. Im Vordergrund die Schrift (links) "Leserunde Ergebnis unter dem Hashtag #KillingReynell"
Mittig unten "Für Team London"
Rechts das Buch mit einem umrahmten Stempel "Interaktiv"

Du wolltest nach London und Reynell beseitigen. Deine Versuche waren nicht schlecht. Mal schauen, ob du es geschafft hast oder selbst zum Ziel wurdest. Schau dir deine Trophäen an und erfahre, wie es dir in London ergangen ist.

Du hast eine Trophäe in deinen Rucksack getan

Bild eines Gewehrs mit entsprechender Unterschrift

Du hast das Gewehr gewonnen.
Du bist vorsichtig und zeigst niemandem dein Gesicht. Niemand weiß, dass du existierst und das ist auch gut so. Das ist die ideale Basis, um dein Ziel zu erreichen und Reynell zu erlegen.

Bild einer Seilschlinge mit entsprechender Unterschrift

Die Schlinge ist dein eigen.
Du bist heimtückisch und lässt andere gerne deine Arbeit erledigen. Für dich zählt nur das Ergebnis und nicht der Weg. Das macht deine moralischen Werte sehr flexibel. Ein Bonus in einer postapokalyptischen Welt.

Bild eines (Jagd)Messers mit entsprechender Unterschrift

Du hast dir das Messer gegriffen.
Kein Risiko ist dir zu hoch. Das war vielleicht eine Strategie für die Präapokalyptische Welt aber bestimmt nicht für die Zombieära. Du suchst den Tod förmlich. In einem Gemetzel gehst du drauf.

Das Messer war leider keine gute Wahl, aber wenn du das Gewehr oder die Schlinge ergattert hast, bist du zumindest ein wenig weiter gekommen.

Du hast zwei Trophäen in deinen Rucksack getan

Du hast dir die Patronen verdient.
Und du hast das Gewehr.
Alleine hast du die besten Chancen, meinst du. Das trifft vielleicht auf deine Mission zu, doch du unterschätzt die Überlebenstaktiken, die du einsetzen musst, um selbst am Leben zu bleiben. Nahrung, Wasser und ein sicheres Lager sind dir nicht wichtig genug. In der Nacht wirst du von Infizierten aufgestöbert und gegessen. Sie hatten ihre Futtersuche besser im Griff als du.

Du hast dir die Patronen verdient.
Und du hast die Schlinge.
Je weniger von deinen Fallen wissen, umso besser. Außerdem könntest du dich nicht wegschleichen, um sie zu legen oder zu überprüfen, wenn du in einem Team wärst. Du fährst besser mit der Einzelgängerstrategie. Mit Geduld wirst du Reynell schon erwischen.

Dir wurde der Kampfanzug anvertraut.
Und du hast das Gewehr.
Du schließt dich Reynells Truppe an, um nah an ihm dran zu bleiben. Die Strategie hätte was, wenn du Nahkämpfer wärst. Schnell wird dir klar, dass es keine gute Wahl war, auf Tuchfühlung gehen zu wollen. Man verwendet dich als Ablenkung und du gehst drauf.

Dir wurde der Kampfanzug anvertraut.
Und du hast die Schlinge.
Dich einzuschleusen und wie eine im Sand vergrabene Schlange auf eine Gelegenheit zu warten, ist genau dein Ding. Es gibt dir einen Kick zu wissen wer du bist, was du vorhast und direkt neben deinem Opfer zu stehen. Das wird ein Spaß.

Eine Flasche Biorub ist dir in die Hände gefallen.
Und du hast das Gewehr.
Sich mit den Invitros zu verbünden ist Ideal, um Reynell aus der Ferne auszuschalten. Jeder kämpft hier nach Talent und deines bevorzugt die Entfernung. Leider ist dir bislang noch kein Blattschuss gelungen, aber kommt Zeit, kommt Rat. Du kannst warten. Leider sieht der Feind das nicht so. Bei einem Scharmützel wirst du erschossen.

Eine Flasche Biorub ist dir in die Hände gefallen.
Und du hast die Schlinge.
Deine verschlagene Art stößt bei den Invitros sauer auf. Du wirst recht schnell wieder aus ihrem Lager verbannt. Leider hast du dadurch die Aufmerksamkeit der Gesecos auf dich gezogen. Sie bringen dich um und benutzen dich als Zombieköder.

Sowohl als Einzelgänger als auch unter den Geseco hast du eine Chance deine Mission zu erfüllen. Wenn du dich den Invitros angeschlossen hast, war es das leider für dich.

Du hast drei Trophäen in deinen Rucksack getan

Du bist in den Besitz eines Sprengsatzes gelangt.
Und den von Patronen und einer Schlinge.
Deine Fallen sind gemein und überall. Damit tötest du wahllos alles, was reinläuft. Es ist dir egal. Hätte es nicht sein sollen. Du hast so viele Fallen gestellt, dass du nicht mehr weißt, wie viele es sind. Eines Tages stolperst du selbst in eine.

Du bist in den Besitz eines Sprengsatzes gelangt.
Und hast eines Kampfanzugs und eine Schlinge.
Als verschlagener Killer passt du so gut in Raynell’s Truppe, dass du dein Ziel vergisst und lieber Vollblutmitglied wirst. Du bist ein Drecksack, wie er im Buche steht und liebst die Apokalypse und die Anarchie.

Du hast dir das Zielfernrohr angeschafft.
Und du hast die Patronen und eine Schlinge.
Du hast Probleme damit, wie viele Leute durch deine Fallen zu Schaden kommen. Damit kannst du dein Ziel nicht ohne Opfer erreichen. Das macht dich wahnsinnig und irgendwann erhängst du dich.

Du hast dir das Zielfernrohr angeschafft.
Und du hast einen Kampfanzug und eine Schlinge.
Du hältst es bei Reynell nicht aus. Es sterben Unschuldige. Überhastet versuchst du dem ein Ende zu setzen und scheiterst. Reynell schlitzt dich auf und lässt dich verbluten.

Du hast die Fangeisen erworben.
Und du hast Patronen und eine Schlinge.
Du weißt, was es heißt, Fallen zu stellen. Es geht nicht immer das rein, was gewünscht ist. Aber damit kannst du leben. Alles was dich interessiert ist dein Zielt. So kannst du Reynell mit Geduld abmurksen. Du bist ein rationaler Killer.

Du hast die Fangeisen erworben.
Und du hast einen Kampfanzug und eine Schlinge.
Du tust alles, was nötig ist, um dein Ziel zu erreichen. Niemandem fällt auf, wer du wirklich bist und was du vorhast. Als Spitzel fällt es dir nicht schwer an Reynell heranzukommen und dein Repertoire an Attentatsmethoden ist unerschöpflich. So erwischst du den Mistkerl.

Hast du es geschafft Reynell zu beseitigen oder bist du selbst draufgegangen?

Poste deinen Erfolg unter dem Hashtag #killingreynell!

Abschließende Worte von Elenor:

Vielen Dank, dass du London mit Rebecca durchstreift hast. Hoffentlich war es ein Vergnügen.

Und auch von mir noch alles Gute für eure weitere Reise in Elenors verfallenen Welt!

Anne