
Es tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber zwischen Durchatmen, Ăberarbeitung und Vorbereitung fĂŒr andere Aktionen/Veranstaltungen hab ich einfach kaum Zeit gefunden hier weiterzumachen. Da ihr euch fĂŒr die tatsĂ€chliche Auswertung noch etwas gedulden mĂŒsst, möchte ich euch heute mit dem Ergebnis des #Mörchens die Wartezeit versĂŒĂen.
An drei Stellen habe ich euch am letzten Tag des MÀrchensommers einen Geschichtsanfang gegeben, den ihr weiterschreiben konntet.
Die Facebook-Gruppe schaffte es die Geschichte mit ein paar interessanten Wendungen zu beenden. Vielen Dank an die fleiĂigen Mitschreiberinnen Svenja Krause, Jessica Diana, Nicole Knappstein, Franci Becker und Bianca Schroeder! (Anm.: AbsĂ€tze sind Schreiberwechsel, Fehlerchen hab ich korrigiert, aber viel mehr habe ich nicht angepasst.)
Das Mörchen
Es war einmal ein #Plotbunny, das hatte schon viele Geschichten vom groĂen Mörchen gehört. Nun, da es alt genug war, wollte es sich auf die Suche danach begeben … (Poison)
Es packte seine liebsten Dinge zusammen, schaute sich noch einmal in seinem behaglichen Heim um und machte sich auf den Weg. (Svenja)
Auf den Weg traf es eine BĂ€uerin und fragte sie: „Hallo ich bin auf der Suche nach dem Mörchen. WeiĂt du wo ich es finde?“
Die BĂ€uerin schaute recht verdutzt und erwiderte: „Herrje das ist mir ja noch nie passiert … ich weiĂ leider nichts davon aber frag doch mal in der Schenke nach, dort erzĂ€hlt man sich die ein oder andere Geschichte.“
Das Pony namens Bunny machte sich auf den Weg zur Schenke und hoffte darauf dem Mörchen hier auf die Spur zu kommen. (Jessica)
Unser Pony kam in der Schenke an. Dort saĂen 12 wunderliche Gestalten an einem runden Tisch und hinter dem Tresen stand ein zotteliger grimmiger BĂ€r. Das Pony schluckte und ging langsam auf den BĂ€ren zu um ihn nach dem Mörchen zu fragen. Doch als es an dem runden Tisch vorbei ging sprang ein Zwerg mit blauer Haut vor es und sagte: „Du kommst hier nur vorbei wenn Du ehrlichen Herzens bist.
Zwölf RĂ€tsel sollst du lösen dann kannst du besiegen jedes Böse.“ Das Pony war höchst erstaunt … (Nicole)
Und fragte „Was passiert wenn ich diese RĂ€tsel nicht löse?“
Der blaue Zwerg entgegnete: „Dann wirst du dem Geheimnis vom Mörchen niemals auf die Spur kommen.“
Das Pony schluckte und sagte: „Ok dann los.“
Der Zwerg schaute es an und sprach: „Das erste RĂ€tsel ist noch leicht, aber beachte es wird von Stufe zu Stufe schwerer:Â Es gibt einen Ort zu dem jeder Mensch mal gehen muss ganz egal ob er will oder nicht. Dieser Ort kann gut oder schlecht sein, je nachdem wie man als Mensch war. Welcher Ort ist das?“ (Jessica)
Dann war das Pony alleine und grĂŒbelte ĂŒber das RĂ€tsel. Im Moment fehlte ihm jedoch die zĂŒndende Idee und so bediente es sich erstmal an seinen VorrĂ€ten. (Svenja)
„Was könnte das sein?“, grĂŒbelte es. Hin und her gingen die Gedanken bis die Idee zum greifen nah war. Schnell wanderte es zum blauen Zwerg und sagte: „Ich glaube ich habe die Lösung und leicht war das nicht. Die Lösung ist das Jenseits.“
Der Zwerg entgegnete: „Gut geraten und ja das stimmt. Gut kann es sein wenn man in dem Himmel kommt oder schlecht wann man in der Hölle brennt. Sterben möchte jedoch keiner. Dann kommen wir nun zum zweiten RĂ€tsel …“ (Jessica)
Diesmal trat eine zierliche Fee vor das Pony Bunny und sagte: „Ich stelle dir das zweite RĂ€tsel. Was ist das? Am Morgen geht es auf vier Beinen zur Mittagszeit auf zwei und am Abend auf drei.“ Bunny ĂŒberlegte hin und her doch so recht wollte ihm nichts einfallen … (Nicole)
Es verzog sich auf eine Blumenwiese. GrĂŒbelte und grĂŒbelte, rĂŒmpfte sein NĂ€schen … Verzweifelte fast, als es in der NĂ€he eine Familie, der hĂ€sslichsten Arten, die diese Welt behausten und sich „Mensch“ nennt, sah: ein Ehepaar vor dessen FĂŒĂen ein speckiger Abklatsch auf allen vieren krabbelte und hinten dran ein ausgedörrtes Exemplar dieser Gattung, gestĂŒtzt auf einen Stock. „Ein Dreibein“ dachte das Pony Bunny und lachte – da kam ihm die entscheidende Idee und hopgaloppelte rasch zur zierlichen Fee … (Franci)
„Naa hast du die Lösung gefunden?“, fragte die Fee und schwirrte dabei hin und her. (Svenja)
„Und ob“, antwortet das Pony Bunny. „Es ist der Mensch … am Anfang krabbelt er auf vier Beinen dann lĂ€uft er auf zwei und am Ende braucht er einen Stock und lĂ€uft auf drei Beinen.“
Die Fee flog einen Looping und sagte: „Zweites RĂ€tsel gelöst!“
Nun war das dritte RĂ€tsel an der Reihe und es kam … (Nicole)
von einem groĂ gewachsenen Elfen, der sich an einem Zwerg vorbeischob. „Zwölf RĂ€tsel sind doch albern, ICH stelle dir ein schweres RĂ€tsel, das Schwerste von allen und wenn du verlierst … werfen wir dich dem Drachen zum FraĂ vor“, eröffnete er mit einem finsteren Grinsen im Gesicht. Er hatte sich zu Bunny hinuntergebeugt und seine Augen glĂ€nzten vor Boshaftigkeit „Ponys sind seine Lieblingsspeise …“
Er klatschte dramatisch in die HĂ€nde, als er sich wieder aufrichtete.Alle Augen wurde auf ihn gerichtet: „Nun gut, bist du bereit?“ Doch noch bevor Bunny antworten konnte fing er bereits an: „Der HĂ€ndler hat es, wenn seine Bilanz positiv ist. Der Dieb hat es, wenn er nicht gefasst wird. Der Spieler hat es, wenn er richtig antwortet. Was bin ich?“ (Poison)
„Herrje ich hatte ja auf weitere leichte gehofft, aber dann gleich ein solches RĂ€tsel ich weiĂ nicht ob ich richtig liege, doch ich hoffe es. Ich möchte meinem Traum endlich einen Schritt nĂ€her kommen ich tippe auf den Gewinn“, erwiderte Bunny. (Jessica)
Der Elf grinste Bunny an. „Du willst wirklich zum Mörchen? Meinst Du ein kleines hĂŒpfendes Pony kann mein RĂ€tsel lösen? Ist das wirklich dein letztes Wort? Dein Pony Leben hĂ€ngt davon ab.“
Bunny wich drei Schritte zurĂŒck ĂŒberlegte und sagte dann … (Nicole)
„Ein Pony muss tun was ein Pony tun muss“ und schaute den Elf entschlossen an. (Svenja)
Der Elf grinste nutzte seine ĂŒbernatĂŒrlichen KrĂ€fte und verfrachtet das Pony in eine Seifenblase und lieĂ es circa einen Meter ĂŒber dem Boden schweben. Bunny wollte sich befreien doch so sehr es es versuchte es passierte nichts. Der Elf lief los und die Seifenblase folgte ihm. (Nicole)
„Tja, mutig, mutig, kleines Pony.“ Der Elf stupste die Seifenblase an. „Aber die Antwort ist …. FALSCH!“, brĂŒllte der Elf ihm schlieĂlich entgegen und fing an schallend zu lachen. „Auf zum Drachen mit ihm!“, verkĂŒndete er mit einer theatralischen Geste.
„Genaugenommen …“, mischte sich ein Gnom mit dicker Brille und einem Klemmbrett unter dem Arm ein. „Genaugenommen, kann man die Antwort als richtig gelten lassen. Alle drei Parteien erwirtschaften mit ihren Vorhaben einen Gewinn.“
„Aber es ist nicht MEINE Lösung!“, schrie der Elf nun diesen an. (Poison)
„Aber wenn ich doch Recht hatte? Und naja lieber Elf es fĂŒhren mehrere Wege nach Rom“, sprach das Pony weise.
Der Elf explodierte förmlich und sein Kopf wurde knallrot. „Du traust dich was. Spazierst hier rein und stellst mich in Frage!!! Sowas habe ich schon lange nicht mehr erlebt“, wandte der Elf sich zornig dem Pony zu. (Jessica)
„Was mir einfĂ€llt?“ Bunny war entrĂŒstet. „Ich habe Recht und du willst mich trotzdem verfĂŒttern? Nur weil ich nicht DEINE Antwort hatte. Das ist ja wohl Grund genug und jetzt lass mich runter und zeig mir dem Weg zum Mörchen.“ Das Pony schaute den Elf grimmig an. (Nicole)
Der Blick war so grimmig dass der Elf Angst hatte von den Augen durchbohrt zu werden und so willigte er lieber ein. Denn es wÀre ja nicht der erste Mord durch einen Blick. Die sollen ja bekanntlich töten können. (Svenja)
SchlieĂlich knickte der Elf ein und sagte: „Ok dir scheint dein Vorhaben wirklich wichtig zu sein. Ich werde dir helfen.“
Aufgeregt galoppierte Bunny in der Schenke umher bis es schlieĂlich vor dem Elf stand und abwartete. (Jessica)
„Komm mit „, sagte der Elf und fĂŒhrte Bunny zu einem kleinen Hof im Wald. „Hier soll das Mörchen sein?“, fragte es und schaute sich ratlos um. (Svenja)
„Ja, hier wirst du finden was du suchst“, antwortete der Elf drehte sich um und verschwand.
Bunny wollte noch etwas fragen doch der Elf war schon verschwunden. Also ging es auf den Hof zu und sah sich um. Es war wirklich schön hier. Der Hof war eingesÀumt von wunderschönen Blumenwiesen und dazwischen sprudelte ein BÀchlein, welches in einen glitzernden See floss. Bunny ging auf das Haus zu und hörte plötzlich ein seltsames GerÀusch. Sie spitzte die Ohren doch sie konnte nicht erahnen wer oder was dieses GerÀusch machte. (Nicole)
Vorsichtig schlich sie um die Hausecke. Dabei hielt sie sich eng an der Wand.
Als sie fast um die Ecke war hörte sie wieder das GerÀusch. (Svenja)
Es klang wie eine Mischung aus Weinen und Lachen. Bunny schlich weiter, trat dabei unbemerkt auf einen Stock. Das Brechen des Zweiges klang in ihren Ohren wie ein Pistolenschuss. Bunny blickte angstvoll auf und starrte auf … (Nicole)
einen Esel. Bunny war erstaunt ĂŒber dieses Tier das ihr so Ă€hnlich war aber so ein anderes GerĂ€usch als sie machte
Vorsichtig ging sie nÀher heran. Da erblickte der Esel sie. (Svenja)
„Was bist du“, fragte der Esel erstaunt.
„Ich bin ein Plotpony“, erwiderte Bunny stolz.
Verwirrt starte der Esel Bunny an und entgegnete … (Jessica)
„Und ich bin ein Esel … mein Name ist Donny und ich wohne hier auf dem Hof. Ich habe alles was ich brauche und doch habe ich das GefĂŒhl es fehle mir etwas“ und Donny machte wieder dieses komische GerĂ€usch „Iiiiii….ahhhh“.
Bunny schaute ihn besorgt an. (Nicole)
„Also, wenn ich traurig bin, hilft es mir immer, wenn ich mit jemanden darĂŒber rede. Hast du denn keinen Tierfreund?“, fragte Bunny besorgt. (Jessica)
„Nein, ich bin der einzige Esel hier. Aber wie kommst du eigentlich hier her?“, fragte Donny.
Bunny erzĂ€hlte also von der zurĂŒckliegenden Reise.
„Ahh das Mörchen hab ich schon mal gesehen!!“, sagte er am Ende aufgeregt und bat Bunny mitzukommen. (Svenja)
Die beiden liefen los und Bunny war so aufgeregt das sie wie ein KĂ€nguru hinter Donny herhopste. Donny musste kichern das sah schon lustig aus. Dann blieb Donny stehen und Bunny hĂŒpfte mit vollem Schwung in ihn hinein. Ups. (Nicole)
Dabei purzelten sie kopfĂŒber einen kleinen Hang hinunter! Unten angekommen ragten acht Beine wild durcheinander in die Höhe! Donny und Bunny sahen sich an und prusteten lauthals los! So viel SpaĂ hatten sie schon lang nicht mehr! (Bianca)
Fast hĂ€tten sie vergessen wonach sie suchten. Dann nach einigen LachanfĂ€llen fragte Bunny: „Wo ist nun endlich das Mörchen?“ (Svenja)
Donny schaute sich kurz um dann zeigte er auf etwas und sagte: âSchau dort drĂŒben!â
Bunny konnte es nicht glauben! Vor ihnen lag ein kristallklarer See, der so funkelte, dass sie die Augen zukneifen musste.
In der Mitte des Sees war eine kleine Insel, die in geheimnisvollen Nebel eingehĂŒllt war! (Bianca)
Donny und Bunny hĂŒpften ins Wasser und schwammen rĂŒber zu der nebligen Insel. Am Ufer angekommen mussten die beiden erstmal durchschnaufen und das Wasser aus dem Fell bekommen. Dann sahen sich die beiden auf der Insel um. (Nicole)
Es war der perfekte Ort fĂŒr die aktuelle Hitzewelle. Strand, Sonne und Meer umsĂ€umt von kleinen FachwerkhĂ€uschen und Möwen am blauen Himmel. Donny sah sich entzĂŒckt um aber Bunny hatte die Mission Mörchen nicht vergessen und drĂ€ngte den Esel sie endlich zum Ziel zu bringen. (Svenja)
Bunny fragte: „Wo finden wir denn nur das Mörchen und wie sieht es aus?“
Doch dann hörte es ein Wispern, dann ein Raunen! Es rief nach ihnen!
„Hier bin ich! Kommt her!“
Donny rief erfreut: „Ich erkenne die Stimme … es ist das MĂRCHEN! Komm schnell Bunny! Wir folgen der Stimme!“
Bunny war total aufgeregt! Wie mochte es wohl aussehen?
Sie gingen an den kleinen HĂ€uschen vorbei und steuerten auf einen wunderschönen Garten zu mit auĂergewöhnlichen Pflanzen und Blumen,
Langsam wurde die Stimme lauter.
âHier bin ich! Genau vor euch!â
Donny sprang vor Aufregung hoch: âDa ist es!â
Bunny sah verwundert auf und erblickte ein seltsames Wesen: Halb Mensch halb Pflanze, welches von ein einem seltsamen Nebel umgeben war, dass sie aber freundlich zu sich winkte.
âIhr hattet eine lange und aufregende Reiseâ sagte das Mörchen und schmunzelte schelmisch. (Bianca)
„Was möchtet ihr beiden von mir das ihr den weiten Weg auf euch genommen habt?“ Donny schaute Bunny sprachlos an.
Bunny sagte: „Ich suche dich weil …“ (Nicole)
„Ich kein Plotpony mehr sein möchte. Ich möchte sein wie alle anderen.“
Das Möhrchen schaute Bunny traurig an und entgegnete: „Ich vermag es leider dich nicht Ă€ndern, aber ich gebe dir etwas auf den Weg. Du bist einzigartig.“(Jessica)
Und es beschrieb genau wie es ist einzigartig zu sein. Da wurde Bunny ganz nachdenklich und mit warmen GefĂŒhl im Herzen rief es die Worte: „Ich bin stolz ein Plotpony zu sein!“
Alle feierten eine coole Party … (Svenja)
und begriffen, dass es wundervoll fabulös ist, einzigartig, ungewöhnlich & mackenhaftplotastisch zu sein. (Franci)
~ Ende ~
Wer sich an den anderen beiden Versionen noch versuchen mag kann dies gerne auf meiner Facebook– bzw. Twitter-Seite tun.
Bitte geduldet euch noch ein wenig fĂŒr die vollstĂ€ndige Auswertung. Nach dem Litcamp Hamburg am Wochenende sollte ich ein bisschen mehr Luft haben um es nĂ€chste Woche fertigzustellen!
Anne/Poisonpainter