Wenn die Gedanken Achterbahn fahren

Vor Jahren nahm ich mir vor jeden Monat einen Beitrag für den Blog zu verfassen und nun sitze ich hier, Ende August, und weiß immer noch nicht worüber ich schreiben soll.

Eigentlich wollte ich euch schon längst die Zusammenfassung mit allen Rätsellösungen des Märchensommers geben und auch die Gesamtfassung des #CroMär. Die Überarbeitung dauert allerdings länger als erwartet und bis morgen schaffe ich es definitiv nicht mehr.

Dann hatte ich überlegt euch an den Gedanken und Erlebnissen aus den Streams, an denen ich in den vergangenen Monaten teilgenommen habe, teilhaben zu lassen. Und glaubt mir, da ist einiges zusammengekommen. Ich war ja nicht nur mit Elenor Avelle und Zefiiel Feather als Die Drei Lesezeichen live, sondern auch mit Carolyn Gmyrek in einem Stream über den Märchensommer und Adaptionen und seit kurzem mit Elenor im wöchentlichen Schreibstream. Aber auch die Worte wollen sich nicht richtig formulieren lassen.

Dazu kamen noch all die Gedanken zur aktuellen Weltsituation, die von Tag zu Tag merkwürdiger und grauseliger wird. Wie war das noch mit diesem schlecht geplotteten Kapitel der Menschheitsgeschichte? Dem verlorenen Jahr? Es ist doch echt der Wurm drin, vermutlich mittlerweile eher ein Lindwurm oder gar die Midgardschlange …

Ich könnte auch ein bisschen zu Online Messen und Veranstaltungen erzählen, an denen ich teilgenommen habe, aber eigentlich würde ich das alles viel lieber live haben. Wieder reisen, wieder Leute treffen, die ich schon Monate lang nicht gesehen hab … ich bin urlaubsreif und hab doch ein zu mulmiges Gefühl überhaupt raus zu gehen, geschweige denn irgendwo anders hinzufahren … Wenn ich mal ins Büro muss, nehm ich ja nicht mal den Bus …

Letzteres ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich zur Zeit so gut wie nicht lesen kann. Hin und wieder bekomme ich mich mit Comics ausgetrickst oder schaffe doch mal ein Kapitel, aber es ist schleppend und frustrierend. Immerhin klappt das Schreiben einigermaßen, auch wenn die Energie eher für Projekte reicht, die die meisten als sinnlos bezeichnen würden. Na ja, immerhin bleib ich in der Übung und durch den Schreibstream und die Waschbärensammlung komme ich auch mit den wichtigeren Projekten voran.

Es ist mühsam, es ist ermüdend und anstrengend und ich sehne mich nach der Normalität, die wir noch Anfang des Jahres hatten – abgesehen davon, dass wir in einigen Bereichen gute Schritte vorwärts gemacht haben, die gerne beibehalten werden dürfen. Die Rückwärtsschritte können dahingehend genauso wieder verschwinden, wie sie vermehrt wieder auftreten – und damit hab ich doch ein paar Gedanken dazu hier gelassen.

Kurz gesagt: Momentan ist einfach alles seltsam.

So, und damit ihr noch was von dem Geschwurbel habt, gibt es hier noch eine Clue-Geschichte, die ich vor ein paar Jahren geschrieben habe, in der die Protagonistin ein ähnliches Problem hat: Das Durcheinander der Gedanken.

Passt auf euch auf

Anne

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