Tag Archives: Neubrandenwolf

Märchensommer 2021 – Auswertung

Das Märchensommer Banner zeigt eine Scherenschnitt-Fee, die Glitzer auf den verschnörkelten Schriftzug "Märchensommer" über einem aufgeschlagenen Buch streut. Alles vor einer grünen Wiese neben einem Baum und Sonnenstrahlen im Hintergrund.

Und da ist der August auch schon wieder vorbei und ich habe es bisher nicht geschafft, den Märchensommer auszuwerten … bis jetzt zumindest.

Aber, ich habe gute Ausreden!

Ich habe mir gegönnt ein paar Leute zu treffen, leckeres Essen eingeschlossen. Sogar in etwas größerem Rahmen bei den Lesenächten des Dichtfest Verlag. Es war interessant mal wieder ein paar neue Menschen kennenzulernen, die ich bisher nur über Twitch kannte.

Apropos Twitch: Neben dem regulärem Schreibstream am Mittwoch, war ich die letzten Wochen auch als Stimme aus dem Off bei Elenor Avelle, um sie und Stephanie Helmel beim Spielen der We were Here-Reihe zu unterstützen.

Und dann gab es natürlich noch den FunFact Stream bei Saskia Dreßler mit ihr und Isabelle Hellwege, bei dem wir uns zwei Stunden lang viele interessante Sachen beigebracht haben. (Diesen Freitag beschäftigen wir uns übrigens mit dem Thema „Nordische Mythologie“, schaut also gerne am 19 Uhr vorbei.)

Doch bei online blieb es nicht! Vor knapp zwei Wochen hatten Saskia, Juliane Schiesel und Aria Rauh eine Lesung in Halle/Saale unter dem Thema „Facetten der Fantastik“ auf dem ich einen Auszug aus meiner Märchenfortsetzung „Tonloses Flötenspiel“ und Elenors „Infiziert“ las.

Tja, und ich habe die Rohfassung des #Neubrandenwolfs beendet … aber genug davon, lasst uns einen kleinen Rückblick machen!

Zunächst einmal vielen Dank, an alle, die auch dieses Jahr wieder digitale Preise gespendet haben! Märchenspinnerei, Jenny Völker und die Textgemeinschaft! An Elenor und Christina Löw, die Bilderrätsel beigesteuert haben!
Und natürlich alle Rallye-Stationen und Rachel und Carola Käpernick für ihre Gastbeiträge!

Eine Zusammenfassung über alles könnt ihr hier nachlesen:

Leider habe ich es nicht geschafft, das Video vom Talk zu Japanischen Märchen mit Saskia, Christina und Mika M. Krüger zu schneiden. Irgendwie wollte das Schneideprogramm nie so, wie ich … Aber bis zum nächsten Sommer werde ich es bezwingen! Dann gibt es auch wieder ein paar Lesungsvideos!

Preise

Aber jetzt zu dem, auf das ihr alle schon so lange wartet! Die Auswertung der Punkte!

Kleiner Hauptpreis 

Eines von diesen sechs E-Books:

  • 1x Die Gefallene Fee von Jenny Völker
  • 1x Saving Rapunzel von Rabea Blue
  • 1x Der siebte Sohn von Julia Maar
  • 1x Träume voller Schatten von Christina Löw
  • 1x Der Kater unterm Korallenbaum oder: Wünschen will gelernt sein von Christina Löw
  • 1x Tropfen der Ewigkeit von Eva-Maria Obermann

haben sich verdient …

Isabelle Hellwege, Christina Löw und Sarah Sim.

Hauptpreis

Qualifiziert für

  • Ein Buch nach Wunsch – von mir zu euch bestellt – oder ein gleichwertiger Amazon Gutschein (Wert 12 €)
  • oder eines der folgenden zwölf E-Books:
    • 5x Anthologie Frühlingserwachen im Märchenland der Textgemeinschaft
    • 5x Anthologie Die koboldhafte Welt der Waldwesen der Textgemeinschaft
    • 1x Sammelband Das Meer so tief, der Wind so frei von Barbara Schinko
    • 1x Der Kater unterm Korallenbaum oder: Wünschen will gelernt sein + Vorgeschichte: Maneki Neko von Christina Löw
  • Trostpreis: Kleiner Hauptpreis

haben sich:

Anne Danck, Nicole Knappstein, Svenja Krause und Tanja Schmitz!

Anne war dabei die einzige, die alle Rätsel richtig gelöst hat!

Herzlichen Glückwunsch!

Formular

Schickt bitte eure entsprechenden Wünsche bis 19.9. über das Formular unten an mich. Wer bis dahin nichts eingereicht hat, kann leider keinen Preis bekommen.

Bis zum nächsten Jahr!

Anne/PoiSonPaiNter

Eine neue Ära

Auch wenn der Januar fast vorbei ist, wünsche ich euch noch ein gesundes neues Jahr. Auf das wir auch die letzten Hürden der Pandemie überstehen und bald zu etwas mehr Normalität zurückkehren können!

Der Beitragstitel ist allerdings nicht nur maßgebend für den Jahreswechsel, er hat auch noch eine ganz andere Bewandtnis.

Aber von vorn

Es begab sich zu einer Zeit, da Poison versuchte eine Kurzgeschichte für den Englischen Markt zu schreiben. Zwar wurde sie von den Herausgebern gemocht, fand ihren Weg dennoch nicht in die ausgeschriebene Sammlung.

Die Geschichte wartete, versuchte es erneut im nächsten Band der Sammlung, aber kein Glück.

Doch dann!

Ein deutschsprachiger Verlag schrieb ein ähnliches Thema aus!

Also galt es die Geschichte zu übersetzen und noch ein bisschen auszuschmücken, da die Wortzahl noch nicht passte.

Nun begann das warten.

Frohe Kunde in dunklen Tagen

Das vergangene Jahr steckt uns noch allen in den Knochen, doch es zeigte auch seine netten Seiten:

Zumindest für den Moment.

Hocherfreut über die erste Ausschreibung in der eine Geschichte nur aufgrund des Inhaltes gewählt wurde, war das Grinsen schwer zu vertreiben. Die Zweifel und Ängste, dass auch diesmal etwas schief gehen würde, ließen sich jedoch nicht so leicht vertreiben.

Zu Recht, wie sich Ende des Jahres herausstellte.

Die wirtschaftliche Krise, die das Ausbleiben von Messen in der Buchbranche mit sich brachte, machte auch hier keinen halt.

Der Verlag wurde aufgekauft. Die Anthologie nicht mit übernommen.

Mist.

Rettung in der Not

Doch die an der Ausschreibung beteiligten Organisatorinnen und Lektorinnen, usw. wollten so schnell nicht aufgeben. Kurzerhand wurde das Projekt ins Selfpublishing geschoben.

Eine neue Ära

ist der Titel der Kurzgeschichte, die voraussichtlich im März in der Anthologie „Tiefen einer Götterseele“ erscheinen wird.

Worum geht es?

Kurz gesagt: Einen Gott im Altenheim.

Angus Broda ist ein älterer Herr, der Kartentricks und Streiche liebt. Tief in seinem Inneren weiß er jedoch, dass er mehr ist, als nur ein Insasse wie alle anderen. Doch da er sich nicht einmal daran erinnert, wie er im Altenheim gelandet ist, ist alles andere noch viel schwerer zu erfassen.

Die Geschichte begleitet ihn auf der Suche nach seinen Wurzeln und seinem wahren Ich.

Und wer sich ein bisschen Mythologie auskennt, weiß schon jetzt auf wem er basiert.

Ist das alles?

Natürlich nicht, sobald noch ein bisschen mehr zur Anthologie erscheint werde ich euch über Twitter auf dem Laufenden halten. Ihr könnt aber auch selbst auf dem Instagram der Herausgeberin Hanna Jung vorbeischauen. Dort gibt es immer wieder exklusive Einblicke in die Geschichten.

Angus wird jedoch nicht der einzige Charakter sein, der, wenn alles gut geht, in diesem Jahr das Licht der Welt erblickt!

In zwei weiteren Anthologien, die gerade in der Entstehungsphase sind, warten Drache Harald und Amphitere Schneewitchen darauf, sich in die Lüfte erheben zu dürfen, während Protagonist aus Nummer drei und sein Kaninchen ihres Urteils harren, sowie die Protagonistin aus Nummer vier auf die Vollendung und Wahl.

Zusätzlich dazu arbeite ich in den Mittwoch-Schreibstreams von Elenor Avelle am #Neubrandenwolf , der theoretisch auch noch in diesem Jahr erscheinen soll. Das ist aber noch ein bisschen unwahrscheinlicher als der Rest, denn hier fehlen mir nicht nur noch einige Kapitel, sondern auch Testlesende, Sensitivity Reader* und dann natürlich Lektorat und Korrektorat. Womit ich allerdings noch immer nicht mehr Ahnung von Grafiken und Buchsatz habe und mir dafür auch noch wen suchen muss.

Es bleibt also spannend, was nach zwei Jahren VÖ-Pause in diesem Jahr tatsächlich erscheinen wird.

Passt auf euch auf

Anne

* Wer wen kennt oder selbst Sensitivity Reading im Bereich Flucht, Rassismus und angelehnte Bereiche macht, gerne an mich wenden/weiterleiten!

#Blogvent2020: Lichtermeer

Ein weiteres Türchen des Adventskalenders öffnet sich und vielleicht habt auch ihr schon eure Fenster geschmückt? In Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020 geht es heute um genau dieses Thema.

Instagram Grafik des #Blogvent2020: Alle Daten und Themen sind vor einem weihnachtlichen Hintergrund zweireihig aufgelistet - welche das sind findet ihr im verlinkten Blogbeitrag.

Lichtermeer

Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, versuche ich gerade mein Urban Fantasy Projekt #Neubrandenwolf zu beenden. Vorrangig tue ich das zwar nur im Schreibstream bei Elenor Avelle, aber es geht voran.

Was vielleicht nicht so viele wissen: Das erste Kapitel war als alleinstehende Kurzgeschichte gedacht bevor die Plotbunnies kamen und zwölf daraus machten. Dieses erste Kapitel spielt zur Weihnachtszeit und in einer Szene beschreibt Protagonist Thomas ein wenig das Lichtermeer des Neubrandenburger Datzebergs:

Auf seinem Weg passierte Thomas viele Fenster, die von Lichterketten, Schwibbögen und anderem Weihnachtsschmuck in allen Formen und Farben erhellt wurden. An anderen Abenden betrachtete er die Wohnungen und Häuser gern, die sich besonders viel Mühe bei der Beleuchtung gaben, zumal er selbst keine hatte. Das Lichterspiel zeigte für ihn eine ganz andere Seite des Weihnachtsfestes. Eine besinnliche und hoffnungsbringende, an der Thomas sich gern ergötzte. Heute jedoch betrachtete er die Beleuchtung ohne das wohlige Gefühl, das er sonst dabei empfand. Sein Blick wanderte von links nach rechts; über die schlichten Beleuchtungen, die extravaganten und auch die übertriebenen. Jedes noch so kleine Licht nutzte er, um an etwas Anderes als das Kommende zu denken.

#Neubrandenwolf – Kapitel 1: Wolfsmond

In der Ursprungsfassung ging diese Szene sogar noch ein Stückchen weiter, aber das Lektorat, dass ich damals dafür bekam, hat es dann doch rausgeschmissen. Aber heute hier teile ich es mit euch:

Sein Favorit war ein blattloser Baum aus Draht, der von einer Lichterkette umzogen war und in einer der Nebenstraßen stand. Doch die Krone gebührte einem Haus im Nachbarort Neddemin, das schon an die Dekorationswut der Amerikaner erinnerte und mit hunderten, wenn nicht gar tausenden von Lichtern aufwartete. Hier oben jedoch war nichts dergleichen zu sehen.

#Neubrandenwolf – Kapitel 1: Wolfmond Outtake

Da es Lokalkollorit ist, kann ich euch auch sagen, dass diese Lichterbauten tatsächlich existieren. Dieses Jahr werde ich das Haus vermutlich nicht in voller Pracht sehen, da ich nicht abends dran vorbeifahre, aber schaut euch doch mal hier die Fotos aus dem Nordkurier an. Und auch in der Innenstadt von Neubrandenburg gibt es seit ein paar Jahren immer diese Lichtinstallationen aus Draht.

Zuhause ist es bei uns eher weniger. Früher haben wir die Balkonkästen mit Tannen ausgelegt und fast den gesamten Balkon mit der Lichterkette umrandet. Da das vom Hof aus aber aussah wie eine Weihnachtsmarktbude, wurde es dann irgendwann zu einem kleinen Geflecht in der Ecke reduziert. Immer schon hatten wir auch einen – selbstausgesägten – Schwibbogen, der ins Küchenfenster kommt. In meinem Zimmer hingen jahrelang einige lila Kugeln. Seit ich zur Weihnachtszeit aber nur für zwei Wochen Zuhause bin hat mein Vater letzteres nicht mehr aufgehängt. Dieses Jahr hängen sie wieder und ich schalte sie an, sobald ich mit der Arbeit fertig bin. Sobald der Adventskranz weg ist kommt dann auch wieder die Pyramide deren Kerzenflammen wunderbare Schattenbilder an die Decke zaubert. Irgendwie ist das doch ganz schön ein bisschen Licht in die momentane Dunkelheit zu bringen.

Im Schreibprojekt Your Picture – A Story gibt es mit Der Beobachter auch eine Geschichte, die sich um die Lichter in der Welt dreht oder etwa doch nicht?

Was war der ausgefallenste Fensterschmuck den ihr je gesehen und/oder genutzt habt?

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr vor allem auf der Übersichtsseite.

Anne/Poisonpainter

Die Zukunft des #Neubrandenwolf

Wer mir auf Twitter und Facebook folgt hat vielleicht schon bemerkt, dass ich erneut am #Neubrandenwolf arbeite.

Nachdem die anderen Pläne noch etwas Buchiges in diesem Jahr herauszubringen, ständig an irgendetwas scheiterten, hat mir Elenor Avelle auferlegt, endlich diese Geschichte fertig zu schreiben.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Wie gehe ich vor?

Der Neubrandenwolf war in seiner Ursprungsform eine Englische Kurzgeschichte. Dann kamen die Plotbunnies und die Idee wurde auf zwölf episodenartige Kapitel erweitert, die die Geschichte weitererzählen. Sechs davon findet ihr bereits hier auf dem Blog.

Durch die Veröffentlichung in der Anthologie „Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten“ wurde das erste Kapitel übersetzt und gestreckt. Aus knapp tausend Wörtern wurden durch Sprachwechsel, Lokalkolorit und andere Ergänzungen um die fünftausend Wörter. Das ist schon mal eine Hausnummer.

Das sollte nun auch für die anderen Kapitel gemacht werden.

Da ich diese immer in ihrer englischen Kurzform veröffentlicht habe, war die Idee, dass ich zunächst die fehlenden sechs Kapitel auf Englisch schreibe, dann übersetze, ausbaue und das Lokalkolorit hinzufüge.

Doch ich denke, den ersten Schritt kann ich mir sparen.

Warum?

#1: Allein, wenn ich mir das erste Kapitel anschaue, sehe ich, dass die Übersetzung nur noch sehr wenig mit der Ursprungsform gemein hat. Das heißt, sollte ich den Neubrandenwolf je in Englisch herausbringen wollen, müsste ich so oder so komplett neu zurückübersetzen.

#2: Leute, die etwas gratis bekommen, wollen meist nicht mehr kaufen. Wenn ich also das Ende der Geschichte hier verrate, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das Buch trotzdem noch kauft, gering. Selbst wenn das hier nur Ausschnitte der im Buch erscheinenden Kapitel sind.

#3: Wenn ich damit anfange, die alten Kapitel zu übersetzen, bin ich gleich wieder viel besser in die Geschichte eingestiegen und kann so gezielter an der Fortführung arbeiten, ohne jedes Mal wieder zurücklesen zu müssen, was eigentlich vorher passiert war. Das hab ich bei einem Fanfiction Projekt ständig machen müssen und es war recht mühsam.

#4: Gleich auf Deutsch schreiben hat den Vorteil, dass ich die Erzählstimme besser eingefangen bekomme. Mir wurde bereits gesagt, dass die Geschichte sich auf Englisch besser liest, als auf Deutsch. Das mag daran liegen, dass ich in der Entstehungszeit des Neubrandenwolfs vermehrt auf Englisch geschrieben habe. Mittlerweile habe ich aber auch wieder viel auf Deutsch geschrieben und würde das vermutlich besser hinbekommen, das auch in diese Sprache zu übertragen.

#5: Es ist einfach mal ein kompletter Schritt der in der Arbeit wegfällt.

Wie geht es also weiter?

Erstmal habe ich Notizen, die noch aus der Anfangszeit stammen, abgetippt. Als nächstes werde ich dann alles, was es bisher gibt, übersetzen und mich dann kapitelweise durch die Geschichte arbeiten, bis ein vollständiges Bild daraus geworden ist.

Danach kommen natürlich die üblichen Schritte wie Testleser, Lektorat, Testleser, Marketing Strategien entwickeln, Cover erschaffen, Buch setzen, Distributoren ermitteln … und und und …

Wird lustig …

Bin gespannt, wie euch das Ende gefällt …

Anne

Türchen #22

Heute gibt es einen weiteren Ausblick auf das nächste Kapitel des

Neubrandenwolf

Auch diesen Schnipsel habe ich extra abgetippt und übersetzt. Es ist ein ruhigerer und emotionalerer Auszug als der vorherige.

Aber nun zum neunzehnten Schnipsel

Amir unterbrach ihren Spaziergang neben einem Beet, das mit den herrlichsten Lilien gefüllt war. Nachdem er sich auf den Weg gekniet hatte, streckte er seine Hand aus, um die Blütenblätter einer von ihnen sanft zu berühren. „Sie waren Favorit von mein Frau“, sagte er leise zu den anderen, wobei sich seinen Augen mit Tränen füllten. Er schlug seine Hand in die Erde vor sich und senkte den Kopf. „Wie kann ich glücklich sein, wenn sie weg? Wenn was mich Monster gemacht sie wegnehmte?“ Seine Hände krallten sich in die Erde, als die Tränen über seine Wangen liefen.
Ohne zu zögern kniete sich Thomas neben ihn und zog seinen Freund in eine feste Umarmung.
„Es nicht fair! Ich auch tot sein!“, weinte Amir in seinen Armen.
„Nein! Nein! Das darfst du nicht denken!“, tadelte ihn Thomas und schob ihn von sich, damit er ihn ansehen konnte. „Denke niemals, dass du es verdienst zu sterben!“
„Aber ich Monster!“ Amir bestand darauf und lenkte seinen Blick auf die Blumen.
Rasha kniete neben ihnen nieder und legte sanft eine Hand auf Amirs Schulter. „Weißt du, was ich denke?“ Widerwillig sah er sie an und sie fuhr fort: „Ich denke, sie wäre stolz auf mich. Du hast so viel durchgemacht, so viel gelitten und schau, wo du jetzt bist, was du erreicht hast! Du hast es geschafft, hierher zu kommen! Du hast eine völlig neue Sprache gelernt! Du hast einen Arbeitsplatz gefunden! Du hast Freunde gefunden, die dich unterstützen. Und vor allem: Du hast gelernt, etwas zu kontrollieren, das viele vor dir in den Wahnsinn getrieben hat! Du bist sanft und fürsorglich. Amir, du bist ein guter Mann, kein Monster.“

Hinter den Kulissen

Ich mag Lilien, sie sehen einfach irgendwie cool aus. Schon in Michaels Geschichte spielen sie eine große Rolle, heißt doch seine Gefährtin Lilly. Das Amirs Frau auch diese Blumen als ihre Favoriten bekam, war also gar nicht so weit hergeholt. Vielleicht bin ich aber auch einfach einfallslos was Grünz- äh Blumen angeht. 😀

Anne

A*3+B oder von Antibiotika, Adventskalender, Anthologie & BuchBerlin

As this post will be mostly in German again, I’ll give you a short recap at the end of it. Jump to the end

Am Titel ist es bereits erkennbar, es gibt ein paar Dinge zu erzählen.
Dank einer Mandelzündung und Antibiotika, die nicht anschlagen wollten – wie sich nach zwei Wochen Anwendung herausstellte – hat sich meine Adventskalender Planung ja etwas hinausgezögert, aber einige sehr tolle Autorinnen haben nach und auch schon vor meinem Aufruf geholfen ihn zu füllen und ich denke wir sind auf einem guten Weg, dass er rechtzeitig fertig wird, wenn auch dieses Jahr eventuell zum ersten Mal nicht zweisprachig, aber das wird sich noch zeigen. Wer genau dabei ist, hab ich zwar schon bei Twitter (und Facebook) verraten, aber da werde ich noch etwas genauer drauf eingehen im Prequel. 😉

Was ich euch nicht vorenthalten möchte, auch wenn ich es selbst noch nicht so ganz realisiert habe:

Das erste Kapitel des Neubrandenwolfs (Wintermond*) ist in einer längeren, deutschen Fassung Teil der Weihnachtsanthologie des Bundesamts für magische Wesen!

Es gab ein bisschen hin und her während der Entstehung, aber nun ist es soweit, das Buch kann bestellt werden – das E-Book jetzt schon, das Print ab Samstag – und meine Geschichte kann von wildfremden Menschen gelesen und bewertet werden. Ich muss ehrlich sagen ich bin panisch und aufgeregt zu gleich. Na gut, es ist ja auch meine erste offizielle Veröffentlichung…

Apropos Samstag: Da werde ich auf der BuchBerlin sein – wie das Amt auch, [eventuell] mit den Druckausgaben der Antho *bibber* – und mir das Ganze zusammen mit Anni Mal vom Märchensommer mal ansehen.
In erster Linie freu ich mich darauf ein paar Damen der Märchenspinnerei zu treffen. Sylvia Rieß, Tina Skupin, Susanne Eisele, Janna Ruth, sowie Julia Maar und Kathrin Koitka – mit denen ich noch kein Interview geführt habe 😉 – werden da sein. Und auch ein paar Nornen vom Nornennetz. Ich bin schon sehr gespannt, ob das alles so klappt, wie wir uns das vorstellen und vor allem mit wie vielen Büchern ich wieder nach Hause fahre. 😀

So und nun zu einem kleinen

Gewinnspiel.

Wenn du mich auf der BuchBerlin siehst und einen von sieben Sätzen Märchensommer Postkarten gewinnen möchtest, dann sprich mich einfach auf den gestiefelten Kater an. Natürlich nur solange der Vorrat reicht. 😉

Woran du mich erkennst?

Ich werde mein DF.PP T-Shirt tragen, auf dem auch mein Nickname drauf steht – ein Shirt nur für mich habe ich (noch?) nicht.

Bin gespannt, wie viele Postkarten ich wieder mit nach Hause nehmen muss. 😉

Also dann, vielleicht sieht man sich auf der BuchBerlin – oder vielleicht lest ihr von mir in der BafmW-Antho. *bibber*

Bis demnächst

PoiSonPaiNter

* Der Weberglockenmarkt, Schauplatz des besagten Kapitels, wird gerade passenderweise aufgebaut und öffnet am 27.11. seine Pforten. Da wird dieses Jahr definitiv ein Glühwein oder Punsch auf den Neubrandenwolf getrunken. 😉
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Lies auf Deutsch

A*3+B or of Antibiotics, Advent Calendar, Anthology and BuchBerlin

Basically what I wrote above:
Thanks to a tonsillitis and antibiotics that did not want to work properly I was knocked out for a while and called out for help for this year’s Advent Calendar, which is a continuation of last year’s short story Santa’s Helper. I’ve found a few incredible ladies that helped me out (I’ll make a proper introduction with the prequel post, but I already spoiled it a bit on Twitter and Facebook) and it’s looking good that we will actually finish it. Though I’m not so sure about the translation…might be that it will only be a German version this year. Keep your fingers crossed and send encouragement my way if you don’t want to see that happen.

In other news will the first chapter of the Neubrandenwolf be published in a longer German version in an anthology by the Bundesamt für magische Wesen. The release is somewhere during this week, the e-book is already available, the prints starting Saturday and I’m quite horrified and excited by that.

Speaking of Saturday: Those prints will [probably] also be at the BuchBerlin a small-ish book fair in our capital city that I also will be attending with Anni Mal from the Märchensommer. I’m excited to meet some of the ladies of the Märchenspinnerei, as Sylvia Rieß, Tina Skupin, Susanne Eisele, Janna Ruth, just as Julia Maar and Kathrin Koitka – whom I have not interviewed yet 😉 – have their own booth there.
As probably none of my English readers will be there as well, I don’t need to tell you about the little raffle for Märchensommer post cards – so in the off-chance that someone is there look for the italic text above. 😉

So yeah, that’s pretty much it.

See you around

PoiSonPaiNter

#LoveWritingChallenge – Everything about Writing

And with this, week four, we already reached the end of the #LoveWritingChallenge by Katie Kling. Scary how a month flies by without anything getting done…
(For more information see the introduction post.)

Week 4

This weeks theme is Everything about Writing and as I wouldn’t have that much to say about the different topics, I’ve decided to put them all into one post again.

For stuff about Warlords feel free to check out our Facebook Page.

Plotted-Pantsed driven Worldbuilding

From the Inspiration week I do believe one can figure that I’m a pantser. I have an idea and then just sit down and write. Everything else then comes when I start to edit (or lengthen) it and think about what things actually make sense.

Though that doesn’t mean plot isn’t involved. I usually have a few markers that I want to reach, but what I write to get there or for them is then pantsed or dictated by the characters involved. Usually these markers are rough ideas/scenes that I want to see in a chapter or part of the story, so I make notes about them and fill them out when I’ve got time to pantse it. 😉

This graphic from Tumblr, even if it is for Fanfiction, still describes my process quite well:

Other than that are there only a few occasions where I think about the world beforehand. Usually this is done, when I actually write a Fanfic, as I always try my best to have the story fit into the given narrative. When it’s my own world it’s mostly in the editing phase that I think about things in the grander scheme.
E.g. for The Queen’s Wish, which is the story I’m writing for Projekt Myra, I had to adjust the idea I had for the layout of the land, so it would fit onto an island in the Myra world, (though I’m still not sure, whether it will really work for them, but that’s just my insecurity talking again…).

Selfpublishing vs Publishing House

I’m a no-name. That’s a fact. So for me to even try my luck at a publishing house I’d have to write extremely well or so mainstream that the bigger ones would like it. I don’t do either. That leaves the smaller ones, which either are busy with their own brilliant authors or turn out to be DKZ (Druckkostenzuschuss – Print Cost Grant) publishers and so on.
Plus, I’m really insecure when it comes to my writings, so I will either one day try my luck with selfpublishing or stick to just putting stuff on my Blog, because I think no one would want to read it anyway. 😉

Weird Research

There certainly was strange research I had do make over the years, but I don’t really remember what it was. I only remember that one of the last „weird“ things I had to google was: Is it possible to kill a bear with a knife? Those who thoroughly read my Advent Calendar last year, know why I had to research that. 😉

Interestingly: I only do research when I’m in the editing process to check if what I thought up (pantsing, remember?) does even make sense. While just writing down stuff I find research to be far too distracting and counter productive…

My very first Story

was written, in second grade (together with a classmate, but I did most of the work, I think), at least I have no memory of other stories. It was filled with spelling mistakes and handwritten on small (A7 maybe?), glued together pages with little scribbles of the characters. It also has an incredible twist [/sarcasm], because somehow, as a seven year old, I thought it very plausible that people from Australia talked backwards because they lived on the other side of the planet…
I still have it somewhere, so I could photograph it, but for now, have this German transcript of „How Horse and Kangaroo [became] friends“ (Warning: Please keep tissues at hand, you might cry):

Wie Pferd und Kängeruh Freunde [wurden]
Es war einmal vor langer, langer Zeit. Im fernen Lande Australien dort wonte ein kleines Kängeruh. Eines Tages wurde das kleine Kängeruh nach Deutschland verfrachtet.

In Deutschland angekommen blieb es erst einmal in einem Reiterhof. Im Reiterhof gab es ser viele Pferde so ca 40 stück, zwischen disen 40 war auch das schwarze Pferd Robert.

Er war nicht nur das einzigste schwarze Pferd sondern auch das schnellste Pferd im Hof. Die anderen 39 fragten Robert: „Wie machst du das du so schnell bist?“ „Ich teile meine kraft ein“. Es wuselte nur so durch den Stall. Alle dachten leise: kraft einteilen, kraft einteilen, dachten sie die ganze Nacht.

Robert konnte diese Nacht gut schlaffen.
Bei dem nesten Renen war es wie verhekst. Ein Kopf an Kopf Renen. Aber Robert gewonn trotzdem. Die Anderen Pferde wahren total neidisch auf Robert.
Der ausrit aus dem Stall war eine woltat für Röbert.
Die Reiter sprachen wun einem Kängeruh. Ein Kängeruh im Stall dachte Robert.

Er wuste was ein Kängeruh ist. Als sie wieder im Stall waren machte Robert sich auf die suche nach dem Kängeruh. Robert suchte hir und suchte da, aber er fand es nicht. Aber im lestem gang fand er es. Das Kängeruh sang immer wieder „Kleine Maus komm aus dem Haus. Sonst holt dich di Katze raus und dann ist es aus.“ Sang es immer wider.
Das hörte Robert und ging sofort hin. Er sag es und fragte wie er heiße. Das Kängeruh antwortete „Hci eßieh Lrak“, Robert verhstand nicht was er sagte. Johannes das war sein Johkej. Er hörte Roberts gejammer und rannte sofort hin. Johannes fragte Robert: „Was ist los?“ Robert Antwortete: „Dieses Kängeruh hat eine undäutliche ausschbrache.“ Was hat es den gesagt.“ „Ich habe in gefragt wie er heist. Und er hat gesagt: „Hci eßieh Lrak.“ „Also du verschtestin nicht, aber ich.“ „Was hat er gesagt Johannes?“ „Er hat gesagt „Ich heiße Karl.“ „In Australien spricht mann so. Das ist rückwertz.“

I really hope you didn’t forget the tissue, I always have tears in my eyes when I read this. :’D
It’s just so…I don’t even have words for it.
(The song was from my classmate I think, no idea why that wasn’t in „Australian“…)

At least I can proudly say: I’ve come a loooong way since then or so I think. 😀

My stories in five words

For this I focused on the three stories I told you about in the Character-week.
I’m not entirely satisfies with the words, but well, it’s all I could think of.

The Unnamed One: Werwolf, Vampire, Family, Prejudices, Life

The Queen’s Wish: Intrigues, Magic, Family, Change, Compassion

Neubrandenwolf: Werwolf, Change, Full Moon*, Life, Running

Well, this concludes the challenge.

I hope you enjoyed this look into my different projects, I certainly enjoyed writing about them.

See you around

PoiSonPaiNter

* I know I cheated with this, but Full Moon in German is Vollmond and that’s one word. 😉

#LoveWritingChallenge – Themes

And week three of the #LoveWritingChallenge by Katie Kling. For more information see the introduction post.

Week 3

This weeks theme is Themes and as I would just be repeating myself with the sub-themes, I’ve decided to put them all into one post again.

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Loving and losing your family and friends

For some reason do I always end up creating families in my longer projects. I can’t figure out why that is. Part of me thinks it’s far too cheesy to give everyone a more or less happy end or at least someone that cares deeply for them, but another feels like it’s important for those characters, that it fits for them and their story to have someone in their lives. They just wouldn’t be the same without their families. I mean, Andrew would barely survive on his own…
Though that doesn’t mean all my families are the same. As I have mentioned in the character-week posts does not everyone of my characters fall into the usual sexual spectrum, so their love-lives are equally different from the norm. It feels like I have several kinds of couples on various levels, even if the majority is still the „traditional“ female/male relationship. Apart from that, does, even if they have kids, barely anyone get married in my stories…
There is one couple from The Unnamed One that’s had an on-and-off relationship for over twenty years, including kids and different partners in the meantime, before they finally tie the knot (twice if you count human and wolf wedding 😉 ).
Another couple has a very unhealthy, kind of co-dependant, relationship that’s mostly based on lust and the thrill of being with something that is able to kill you and of course the outdated thought of having to make it work with the father of your child/ren.
But love isn’t only between couples, it’s between parent and child, siblings and friends. It’s about caring for one another, about being with someone if they need you and about kicking their butts if they’re being stupid. In short terms. 😉
With friends and families comes tragedies and the more I think about it, the more I’m certain my subconscious wanted to prepare me for losing my own Mum. There is no other reason I could use to explain why so many of my characters have lost their mothers (at a young age). Though, I could blame Disney…
Just like in real life, do I try to keep the reactions realistic and differing from character to character. As I said does, e.g., Andrew not deal well with loss. He sinks into a very deep hole that he can’t get out of by himself. Others have it a bit easier to move on.
Dying isn’t the only way you can lose someone, so obviously I also have a few characters just drifting apart, breaking up or just losing sight of each other.
Describing this part of the human condition is fun for me, but I’m never sure if it’s too much, too detailed or just enough to get invested in the characters…
Curiously: In my short stories the characters rarely talk about their families and only occasionally have friends (mentioned). 😀

Tempting Courage and Fear

Temptation in the meaning of forbidden love is something I certainly use as a theme in variations (age-/status-gap, existing relationships, species), even if I don’t like the term. Love isn’t something a law can dictate it just happens, even if it’s sometimes creepy and/or weird – or biologically questionable/unhealthy, if you want to go down that road.
Besides with werwolves and vampires there is a different kind of temptation at play. 😉
But there is also the temptation of power that a few characters have to face (I wrote a short story a couple of years ago about the Tree of Knowledge that I feel I should link here: Knowledge is Power (German), be warned: It’s old!). My antagonists usually succumb to this, but at least one main character dips into it pretty badly until he realizes what he’d become.
I couldn’t say if any of them is particularly brave or frightened in a situation, but there are of course different ways to be either. It’s part of a person to succumb to/overcome fear, but overcoming fear isn’t necessarily courage, just as not being brave doesn’t mean you’re afraid. It’s a thin line between all these things and I think it’s interesting to play with it and „throw“ the characters into uncomfortable situations. 😉
Though there are short stories where I intentionally played with fear, which was fun:

Just to name a few.
Courage on the other hand doesn’t seem to be one of the themes I focus on. The Christmas Light is pretty much the only thing I can think of, where a character displays some kind of courage (the moving on-kind).

My own theme

In short stories a reoccurring theme is running (away) or flying from something. In the longer ones it’s „life“ and what troubles it and the setting in general throws your way. Other than that is I think „being different“ one of the main topics in my writings.
Sometimes I include stuff to discuss it or work through it myself (like a death-scene in the 2015 Advent Calendar), at other times I just write something without much thought behind it and someone else interprets it completely different and pretty deeply (happened with Blind Date (German), though Evanesca has yet to tell me about all the layers she discovered. 😀 Though I can’t find where we talked about it… =/).
Well, it’s not much and I didn’t really go into that much detail, but I’ve already covered some of it in the first week and other things would give too much away, soo….let’s just say: I try to keep an open mind to how my characters would react in a given theme, even if I have to push it onto them at times. 😉
See you with the next theme next week (or hopefully on Sunday with the update of Neubrandenwolf)!
PoiSonPaiNter

#LoveWritingChallenge – Inspiration

I’m participating in the #LoveWritingChallenge by Katie Kling. For more information see the introduction post.

Week 2

This weeks theme is Inspiration and as I wont be able to write proper length posts about the different sub-themes I’ve decided to put them all into one post.

For stuff about Warlords feel free to check out our Facebook Page.

Inspiration

Inspiration for me is a tricky thing. I might not be too dependent on a muse any more, meaning I can sit down and write, when I’m up for it, but that doesn’t mean I’m always up for it. And even if I’m up for it, it doesn’t mean I’m working on the stuff that I need to be doing and instead write something entirely different. I have so many unfinished projects and ideas floating around it’s annoying. I know this would be easy to change, but there is also the whole thing with the writing mood. 😉
I’m fairly certain that most of the time the thing that gets me to write is a deadline. 😀 Due to this I try to set them for myself and with the Advent Calendars or writing contests it works, more or less(, with a regular posting schedule it doesn’t…). Still, that doesn’t mean my head isn’t constantly working on something. I’m just too lazy to write it down…and of course there is this thing, that I talked about in my Update on Writing:

[M]otivation plays a rather huge part in my process and when the voice in the back of my head tells me something is not worth doing, then I have the tendency to listen to it, which is awful and counterproductive and absolutely annoying.

Regardless of all that do I technically only need to let my mind wander to find a new idea for a story. Different media help here as well. As I’ve mentioned on the Blog before, did I go to an organ concert a couple of years ago and during the concert I simply closed my eyes and let my imagination show me scenes that fit the music. The Queen’s Wish, whose characters I talked about last week, was one of those ideas/scenes. Though it turned out different from what I originally expected…
When I want to focus my writing I mostly listen to the same (more or less fitting) song(s) over and over again until I’m done with the scene. I primarily do this for my different Fanfiction projects, but Winter Moon, and the re-work I made for it, got the same treatment. Recently I also tried instrumental playlists for TQW, but that felt more like background music instead of focus. The music helps me to imagine (visual writer, remember?) the scenes a bit more clearly. I can just concentrate on watching the scene unfold without any distractions and then write it down, even if it will never be 100% the same.
Watching movies and tv shows makes me think about how my characters would react to certain situations, but more often than it makes me think about creating crossovers for different tv shows with the same actors instead… >_ < (recently happened again during my Buffy-re-watch…). The same goes for other authors. Just as I do with my spoken language, where I sometimes pick up other peoples way of speaking, do I pick up similar stuff from other stories (ideas, format, expressions, …). I don’t set out to copy anyone, but I guess it is possible to see their influence in my writings, even if I myself couldn’t put a finger on it. I might not have read as many books as others, but I do know what I want and especially what I don’t want in a book/story, so I know what I want to/wont add to my own stuff.

Something that gets me writing quite easily are pictures. Back in The Forum there was a challenge where you had to write a story for a picture and I was always fascinated by it, but never dared to participate. Then back in 2014 I decided to give it a try and the idea for my first Advent Calendar was born. In the end it consisted of 24 stories I wrote for pictures friends and others sent me. We later picked up that idea for Your Picture – A Story on DF.PP Entertainment. I don’t know what it is about pictures that makes it easy for me to think something up, even if not right away for every picture, but it’s always a fun way to try out new short stories. Titles or topics or prompts/quotes or clues aren’t as easy for me though. Sometimes it clicks and I just know what I want to write about, sometimes there is nothing. [The titles-story is another first person narrator that I wasn’t sure about but forgot to check, but it still kind of falls into the same category as the other two…]
As for inspiration from everyday Real Life and stuff: I wouldn’t have started writing the Neubrandenwolf if watching the full moon wouldn’t have inspired me. 😉
By the way: A new chapter will hopefully be published on Sunday!
See you next week for the next theme!
PoiSonPaiNter

#LoveWritingChallenge – Favourite Characters

I’m participating in the #LoveWritingChallenge by Katie Kling. For more information see the introduction post.

This weeks theme are Characters and today is all about Favourite Characters.
To make things easier for myself I will focus on the characters in three of my longer stories:

Though I might add more from other stories.
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Favouritism

Have I ever mentioned that I don’t like picking favourites? No? Then let it be known now… Alas, I need to pick favourites her, so let’s take a look at them…
Top on this list should probably be Michael and Andrew from TUO. I just like exploring their characters and their stories. I really like their interaction with each other and the other characters and stuff… A close second this this would be „their“ mum (Andrew’s biological, Michael’s adopted mother). Haven’t talked about her, but I throw a lot of crap her way(, just as I do with her boys), but she gets out on top anyway. Sometimes thanks to them, sometimes thanks to her own strength. Besides: She was one of my first OCs …

For some reason did Emry not just weasel his way into TQW(, where he was only supposed to be a passing mention), but also became quite dear to me very fast. I have no idea why … It might be his compassion, his humour, his loyalty or of course his magic, but really, why would anyone like that combination? 😀

Same with Rasha and Nina, but this might be due to their real life counterparts. 😉

Other than that do I enjoy writing pretty much all my characters and they’re all special in their own way, but that’s probably the same for every author …

Do you have a favourite character from one of my stories?

Anyway, see you next week when I’ll talk about inspiration … that’ll be hard …

PoiSonPaiNter