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Ein Jahr „Das Jahr des Mondes“

Heute vor einem Jahr war der offizielle Release meines DebĂŒtromans „Das Jahr des Mondes„!

Es war ein ereignisreiches, erschöpfendes und zum Ende hin frustrierendes Jahr, aber lasst uns mal ein bisschen in die Höhen und Tiefen schauen.

Lesungen und VerkÀufe

Ich durfte mit meinem DebĂŒtroman auf vielen Veranstaltungen lesen – ein paar stehen sogar noch aus – und habe innerhalb des ersten Halbjahres etwas erreicht, dass vielen Selfpublishenden schwer gelingt: 100 BĂŒcher zu verkaufen.

Beigetragen dazu hat vor allem, dass der Roman in einigen Buchhandlungen platziert ist/war. Am konstantesten die Rats- und UniversitĂ€tsbuchhandlung Greifswald, in der ich neulich erst lesen durfte. Der Hugendubel Neubrandenburg ist hingegen in schwankender Bedienung und aktuell ist das Buch dort gar nicht mehr vorhanden. Aber so ist das eben als Selfpublisher, egal wie regional du schreibst, solange du keine Preise gewonnen oder ein Verlag hinter dir steht, hast du keine Chance ein regelmĂ€ĂŸiger Regalgast zu sein.

Ich habe noch lange nicht meine Kosten wieder eingespielt, was vor allem daran liegt, dass die Produktionskosten fĂŒr allein 100 BĂŒcher so hoch sind, dass ich ~70 Prints verkaufen muss bevor ich ĂŒberhaupt Plus daraus mache. ZusĂ€tzlich dazu habe ich aktuell einen großen Haufen MĂ€ngelexemplare der zweiten Auflage, die ich erstmal unter die Leute bringen muss, damit sie nicht im Altpapier landen, nur weil das Cover beschĂ€digt oder Schnittmarken sichtbar sind.

Wer also ein Herz fĂŒr MĂ€ngelexemplare hat und/oder ein Rezensionsexemplar möchte, kann sich gerne bei mir melden!

Zwischen Druck und Erwartungen

Wie vorhin gesagt, habe ich einen SP Meilenstein bereits erreicht. Danach gingen meine VerkĂ€ufe jedoch rapide abwĂ€rts. Nur im direkten Verkauf konnte ich ein paar BĂŒcher verkaufen, online gab es von Juni bis Ende September keine einzige Bestellung.

Da ich das Burnout schon klopfen höre, konnte ich in den letzten Wochen/Monaten nur sporadisch das Buch ĂŒber meine KanĂ€le bewerben. Daher habe ich es leider nicht geschafft eine JubilĂ€umsaktion auf die Beine zu stellen, was mich Ă€rgert aber gleichzeitig auch erleichtert, da der Monat schon vollgepackt genug ist mit Terminen.

Es ist leicht sich mit anderen zu vergleichen und schwer zu akzeptieren, dass diese ganz andere Grundvorraussetzungen haben. Trotzdem ist es frustrierend zu beobachten, wie bereits nach nicht mal einem Jahr Stagnation einsetzt und gefĂŒhlt meine Reichweite bereits ausgeschöpft ist.

Dieses Jahr werde ich die 200 VerkĂ€ufe sicherlich nicht mehr knacken, außer meine anstehenden Lesungen reißen das Ruder noch einmal herum. Oder es kommen noch ein paar Bestellungen dazu.

Wir werden sehen.

ResĂŒmee

Bereue ich dieses Buch veröffentlich zu haben?

Nein.

Ich mag die Geschichte, ich lese gerne daraus und freue mich ĂŒber jede RĂŒckmeldung – auch, wenn es da sicherlich mehr sein könnten.

Auf den ganzen Stress drum herum (Marketing, Social Media, Leben zwischen Kartons, …) könnte ich jedoch verzichten …

Was steht als NĂ€chstes an?

Ich bin sehr gespannt darauf, was ein weiteres Jahr #Neubrandenwolf mit sich bringt.

Hier schon mal die nÀchsten Highlights:

Vielleicht sehen wir uns?

Anne

Voller September ist voll

Wie ich im letzten Beitrag bereits gesagt habe, sammelte ich meine Energie fĂŒr einen vollen September.

Aber was liegt eigentlich alles an?

Neben diversen Brotjob- und Literaturrat-Terminen vor allem vier sehr wichtige Dinge:

Doch eines nach dem anderen, so wie es diesen Monat mein Motto war.

Ausstellung

Literatur in einer Ausstellung? Das geht doch gar nicht!
Geht jawohl!

Die Ausstellung ist das Ergebnis von 2 Jahren MentoringKUNST Programm, unsere Abschlussausstellung sozusagen.

Ich bin schon sehr gespannt wie mein Beitrag neben denen der Bildenden KĂŒnstlerinnen und anderen Autorinnen ankommt. Es ist ein ganz besonderes Kunstwerk, dass ich euch vor Jahren mal auf (damals noch) Twitter gezeigt habe.
Kleiner Tipp: Ich hatte in der Überarbeitungsphase des Wolfes sehr gutes Timing!

ZusĂ€tzlich dazu, wird auch Ausschnitt aus unserer Lesung in der Spielkartenfabrik Stralsund letztes Jahr gezeigt, den ich vor einer Weile fĂŒr YouTube aufbereitet hatte. (Dort habe ich dieses Jahr auch noch eine Einzellesung, bleibt gespannt oder spickt auf der Startseite!

ZusĂ€tzlich dazu, werden wir Autorinnen im Oktober noch eine Lesung begleiten, aber dazu spĂ€ter mehr …

Ausstellungsgrafik. Der Titel FIAT 500 ist in großen gelben Lettern und kleinen weißen im kopfĂŒber stehenden T fĂŒr die Zahl vor einem farbenfrohen GemĂ€lde zu sehen. Drum herum die Ausstellungsdauer, der Ort und Text “Alumnae von mentoringKUNST”

Alle Ausstellungstermine auf einen Blick:

  • Vernissage aka Eröffnung: 6.9.2024, 18 Uhr
  • Lesung: 5.10.2024, 17 Uhr
  • Ausstellungsdauer: 7.9.–27.10.2024
  • Wo? Circus 1, 18581 Putbus

Kulturnacht Greifswald

Dieser Termin ist einer meiner WTF-Momente dieses Jahr, weil die UmstÀnde nicht absurder sein könnten.

Ich ging in die Rats- und Unibuchhandlung Greifswald, um den Wolf vorzustellen und die Abteilungsleiterin kannte ihn schon, nahm ihn direkt ins Programm und bot mir dann eine Lesung im Rahmen der Kulturnacht an, einem jĂ€hrlichen Event in der Hansestadt ĂŒber verschiedene Orte verteilt.

Das witzigste daran? Den Autor, der vor mir liest (Martin Hiller), kenne ich von der Katapult Gartenparty auf der ich letztes Jahr dem Literaturrat MV und dem Hirnkost Verlag ausgeholfen habe …

Klein ist die Welt der Schreibenden oder so ^^‘

BuchBerlin

Auch dieses Jahr werde ich am Stande von „Kelpies – Fantastische Werke“ auf der BuchBerlin ausstellen. Diesmal gemeinsam mit Carolin Summer und Gipfelbasilisk.

DafĂŒr habe ich das #CroMĂ€r aufbereitet, dass hoffentlich rechtzeitig als Messe-only Release fĂŒr euch verfĂŒgbar sein wird! Ich bin schon sehr gespannt, ob alles klappt, ich habe aktuell keine guten Erfahrungen mit Druckerzeugnissen gemacht …

Neben meinem kleinen neuen BĂŒchlein wird es auch etwas spannendes von den Kelpies geben, behaltet die Social Media Seiten im Auge!

WolfsjubilÀum

Ende des Monats ist der Wolf ein Jahr alt – laut BoD ist er das bereits, weil ich die Druckdaten wesentlich vor dem offiziellen Erscheinungsdatum eingestellt habe ^^‘ – zu diesem Anlass wollte bzw. musste (weil meine Restexemplare nicht mehr fĂŒr die anstehenden Veranstaltungen reichen) ich eine zweite Auflage drucken …

Aktuell habe ich davon 36 brauchbare und 163 MĂ€ngelexemplare … und die zweite Reklamationslieferung mit den fehlenden 64 Exemplaren zu den 100 ist noch nicht bei mir eingetroffen …

Ich werde, sobald ich etwas Luft habe, einen separaten Post dazu schreiben, wie ihr eines adoptieren könnte, wer schon jetzt Interesse hat, kann mich aber gerne schon auf den gÀngigen KanÀlen anschreiben.

Bis dahin gehe ich weiter einen Schritt nach dem anderen.

Sehen wir uns vielleicht auf einer Zwischenstation?

Anne

6 Monate #Neubrandenwolf

Es ist kaum zu glauben, dass bereits ein halbes Jahr vergangen ist, seit mein DebĂŒtroman „Das Jahr des Mondes“ aka der #Neubrandenwolf erschienen ist!

Ich nutze die Gelegenheit fĂŒr einen RĂŒckblick …

Was bisher geschah …

Seit Veröffentlichung zur BuchBerlin ist einiges passiert. Ich hatte nicht nur diverse Lesungen, sondern auch unerwartete Kooperationen und Verkaufsmöglichkeiten.

Wie ich neulich schon erzĂ€hlt habe, steht der Wolf in drei regionalen BuchlĂ€den, aktuell sogar in vier, da ein Thalia in Rostock fĂŒr den Welttag des Buches eine Aktion mit Selfpublishenden aus der Region plant und uns jetzt schon in der Auslage prĂ€sentiert, aber dazu spĂ€ter mehr!

Auf der LBM durfte der Wolf beim Stand vom Alea Libris Verlag einziehen, sodass ich es vergangenes Wochenende auf die 100 verkauften Exemplare geschafft habe. Etwas, dass ich bisher als gering empfand, aber bereits gelernt habe, dass es von einigen Schreibenden, deren Arbeit ich bewundere noch nicht erreicht wurde …

Ein weiterer Aspekt, der mich immer wieder ĂŒberrascht ist, dass dir im Selfpublishing hĂ€ufig gesagt wird, dass die meisten VerkĂ€ufe E-Books sind. Ich habe aktuell nicht mal 10 E-Book VerkĂ€ufe. Das meiste sind bei mir tatsĂ€chlich die Prints, die weggehen, teilweise in erster Linie durch die Kooperationen mit den Buchhandlungen.

Was allerdings in diesen sechs Monaten ausblieb, sind Rezensionen. Aktuell gibt es nur eine auf Amazon, die mich beim Lesen etwas verwirrt hat. Ich empfinde den romantischen Aspekt zwischen zwei Charkateren als nicht so prĂ€sent wie die Leserin. Ja, sie verlieben sich und es wird gezeigt, dass sie gerne zusammen wĂ€ren, aber sie sind es am Ende des Buches nicht. Entsprechend spannend, dass es bei der Rezensentin als romantisch angekommen ist …

Wer also den Wolf gelesen hat – oder als Rezensent lesen möchte – ich wĂŒrde nicht „nein“ sagen!

Was steht an?

Ich habe schon jetzt drei feste Lesungstermine, zwei weitere sind noch in der Planungsphase. DarĂŒber hinaus werde ich morgen beim Osterfeuer auf Schlossgut Broock einen Stand fĂŒr unser Projekt betreuen – und da der Wolf im Tollensetal spielt, diesen mit dabei haben.

Ende April steht dann seitens des Projekts ein „Tollensemarkt“ in Altentreptow an, auch dort werde ich meine Sachen zusammen mit anderen Schreibenden aus der Region prĂ€sentieren.

ZusÀtzlich dazu bin ich wieder auf der Buchmesse Nord-West-Mecklenburg und mit den Kelpies auf der BuchBerlin. Es wird also noch ein paar Möglichkeiten geben Wölfe (und andere Geschichten von mir) zu adoptieren!

Ich muss auf alle FĂ€lle demnĂ€chst neue BĂŒcher bestellen, damit ihr sie auch bekommt …

Bis dahin

Anne

LBM Infos und PlÀne

Die Leipziger Buchmesse steht wieder an und ich bin dabei!

Das Beste vorweg: Der #Neubrandenwolf aka mein DebĂŒtroman „Das Jahr des Mondes“ wird am Stand vom Alea Libris Verlag (Halle 3, B409) zu erwerben sein! 20 Exemplare warten dort auf ein neues Zuhause!

Gelegentlich werde ich am Stand vorbeischauen, ihr erwischt mich aber auch so auf der Messe und vor allem zur Signierstunde!

Denn ich darf am Freitag von 11-11:45 Uhr am Stand signieren. Bringt also eure Wölfchen oder Anthos mit meinen Geschichten mit – oder kauft sie live vor Ort – ungewöhnliche Flirt-Versuche einer Elfin, TagebucheintrĂ€ge aus der Zombieapokalypse und Werwölfe in Mecklenburg-Vorpommern – ist das nicht ein unwiderstehlicher Deal?

ZusĂ€tzlich dazu werde ich auch gemeinsam mit anderen Schreibenden aus der frisch erscheinenden Anthologie „Din(n)ner4One“ am Freitag von 12-12:45 Uhr am Stand sein und ihr könnt euch jede Menge Unterschriften fĂŒr diese Anthologie ergattern.

Wer schon vorher mehr ĂŒber die Geschichten in der Anthologie erfahren will, kann das bei der Verlagslesung im Bowlplay Leipzig am Donnerstag ab 19 Uhr machen – und noch viele andere großartige BĂŒcher als weitere Bestandteile des abendlichen MenĂŒs kennenlernen.

Alle Infos auf einen Blick:

  • Lesung (Din(n)er4One): Bowlplay Leipzig (Handelsstraße 4, 04356 Leipzig), 21.03. ab 19 Uhr
  • Signierstunde “Das Jahr des Mondes”, 22.03., 11-11:45 Uhr
  • Sammel-Signierstunde “Din(n)er4One, 22.03., 12-12:45 Uhr

Ich freu mich auf euch!

Anne

Randnotiz #8: Von der AbsurditÀt des Lebens

Erinnert ihr euch noch daran, dass ich das vergangene Jahr schon ĂŒberwĂ€ltigend fand?

Das neue Jahr geht schon genauso weiter. Angebote, die sich zu Terminen verfestigen, Verbindungen, die durch simple GesprĂ€che entstanden und alles komplett ĂŒberwĂ€ltigend.

Aktuell finde ich mein Leben sehr absurd.

Auf Social Media habe ich keine Reichweite, aber hier in der Gegend steht mein DebĂŒtroman „Das Jahr des Mondes“ in drei Buchhandlungen (Hugendubel Neubrandenburg und Greifswald, sowie Rats- und Unibuchhandlung Greifswald) und einer Bibliothek (Regionalbibliothek Neubrandenburg).

Über diese Kontakte wurde ich angefragt an drei Kulturveranstaltungen im Verlauf des Jahres mit einer Lesung teilzunehmen (Details spĂ€ter) und habe auch ein paar spannende Werbemöglichkeiten in Aussicht gestellt bekommen.

ZusĂ€tzlich dazu koordiniere ich gerade zwei Interviews/Berichte, die ĂŒber mich/das Buch erscheinen sollen.

Und dabei wird es vermutlich nicht bleiben …

Hinzukommt, dass dir als Selfpublisher sehr frĂŒh gesagt wird, dass du dich darauf einstellen sollst, dass du mehr E-Books verkaufst als Prints. Nur knapp 8% meiner bisherigen VerkĂ€ufe sind E-Books. Was vermutlich an der Zusammenarbeit mit den Buchhandlungen liegt und sich auch mit dem Fakt deckt, dass mir jegliche Werbung durch Bloggende fehlt. Die meisten Leute in der BuchBubble haben vermutlich noch nicht einmal von meinem Roman gehört.

Das ist so ein absurder Kontrast, dass ich gar nicht hinterherkomme alles zu verarbeiten, geschweige denn Pause machen kann, um das Momentum nicht zu verlieren.

Neue Kontakte knĂŒpfen, Mut sammeln fĂŒr Anfragen und „einfach“ machen … und immer wieder davon ĂŒberrascht werden, wenn Leute mich bereits von irgendwoher kennen oder ich ihnen schon mal begegnet bin auf einer der unzĂ€hligen Veranstaltungen an denen ich im vergangenen Jahr teilgenommen habe …

Das alles hat mich bis hierher gebracht, mal schauen, wie weit ich damit komme …

Anne

Noch zwei mal Lesen …

… dann ist das Jahr vorbei.

Verging die Zeit fĂŒr euch auch so schnell? Der November war wie im Flug vorbei und morgen fangen wir schon wieder an TĂŒrchen zu öffnen, um die Weihnachtszeit einzulĂ€uten.

Apropos TĂŒrchen!

Auch dieses Jahr nehme ich wieder am Lebendigen Adventskalender der Kirchengemeinde meiner Heimatstadt teil. DafĂŒr und fĂŒr eine Lesung im Gutshaus Waldberg drei Tage vorbei zu einem derer AdventsmĂ€rkte, habe ich mir ein paar Geschichten aus meinem Adventskalender von 2014, meinem allerersten, vorgenommen und aufgearbeitet.

Wer neugierig ist, was ich damals so fabriziert habe, diese Geschichten habe ich gewÀhlt:

Dazu vielleicht noch die ĂŒberarbeitete Fassung des Ruinenzaubers (Veste Landskron), die ich vor ein paar Jahren anfertigte und vielleicht einen Auszug aus meiner Geschichte aus den Acht Wochen Dunkelheit.

Das Lichtlein war tatsĂ€chlich die einfachste Überarbeitung, der Stern die schwerste. Letzterer ist auch nicht mehr mit der verlinkten Fassung vergleichbar. Auch der Weihnachtsmarkt hat eine andere Wendung genommen, denn ich habe ihn zu einer Bonusszene fĂŒr den Neubrandenwolf gemacht! (Und ja, ich muss da immer noch die Seite fĂŒr ĂŒberarbeiten … XD).

Hier alle Daten auf einen Blick:

Grafische Darstellung der im Beitrag genannten Termine

Adventsmarkt
Thema: Phantastisches MV
Wann? 10.12.2023, 16 Uhr
Wo? Gutshaus Waldberg, Waldberg 1, 17109 Demmin

Lebendiger Adventskalender
Wann? 13.12.2023, 18 Uhr
Wo? Kaminzimmer des Gemeindehaus Jarmen, Neuer Markt 6, 17126 Jarmen

Vielleicht sehen wir uns ja, ich wĂŒrde mich freuen!

Anne

P.S. Merkt euch das Gutshaus Waldberg, denn da darf ich am 2.2.24 aus dem Wolf lesen!

Wölfe in die freie Wildbahn entlassen!

Vor fast einem Monat ist es endlich geschehen! Der #Neubrandenwolf bzw. wie er richtig heißt „Das Jahr des Mondes“, mein DebĂŒtroman, ist erschienen!

Könnt ihr das glauben? Es ist schon fast ein ganzer Monat rum und ich habe es immer noch nicht so ganz begriffen.

Direkt zur BuchBerlin hatte ich ihn dabei und seit dem – und schon vorher – sind schon mehr als 42 verkauft worden. Wie krass ist das bitte?

Ich denke jedes Mal wieder, dass ich mich da irgendwo verrechnet haben muss, dass das gar nicht stimmen kann …

Hinzukommt, dass ich heute ein Belegexemplar in die Regionalbibliothek Neubrandenburg bringe – und diese mir auch die Möglichkeit nĂ€chstes Jahr dort zu lesen angeboten haben. Es stehen also noch ein paar spannende Dinge an, die ich noch gar nicht genauer benennen kann!

FĂŒr alle, die sich fragen, ob der Wolf was fĂŒr sie ist, hier nochmal alle Fakten auf einen Blick:

Mockup des Covers als E-Book und Buch. Cover: Drei Wolfssilhoutten stehen auf dem Weg vor einem gotischen Tor (Stargarder Tor Neubrandenburg) ĂŒber dem der Vollmond zu sehen ist. Alles in einem blauen Licht gehalten und der Titel prangt groß ĂŒber dem Tor.

Titel: Das Jahr des Mondes

Erscheinungsdatum: 29.09.2023

Preis: 14,99 € (+ 2,25 € Porto) – E-Book 9,99 €

Seitenzahl: 356 (360 im Print, weil der Einfachheit halber im Druck noch 2 Leerseiten hinzugefĂŒgt wurden 
)

Klappentext:
Vier Tore.
Drei Wölfe.
Zwei Leben.
Ein Jahr.

Thomas fĂŒhrt ein ganz normales Leben im mecklenburgischen Neubrandenburg – oder zumindest so normal, wie es fĂŒr einen unter Menschen lebenden Wolf geht. Alles Ă€ndert sich, als er nach zehn Jahren auf andere seiner Art trifft.
Gemeinsam stellen sie sich gegen BĂŒrokratie und Vorurteile und lernen mehr darĂŒber, was es bedeutet, ein Werwolf zu sein. In ihrer unerwarteten Freundschaft finden sie dabei einen Zusammenhalt, der ihnen lange Zeit gefehlt hat.

Positive Tags: Werwölfe, #FoundFamily, Gesellschaftskritik, queere Charaktere und Beziehungen (Casual Queerness), (kulinarischer) Lokalkolorit

Content Notes: Alkoholkonsum, Gewalt gegen (Wer)Wölfe, Verlust eines Partners und damit verbundene Trauer, nicht detailliert beschriebenes Massaker, Angedeutete Homophobie, (sexuell konnotierter) Übergriff, Alltagsrassismus, traumabedingte Disasoziation, rassistisch motiviertes Attentat, Selbstjustiz

Verkaufslink: BoD Amazon

Irgendwann schaffe ich auch noch alle Informationen auf der entsprechenden Seite einzupflegen …

Ich habe noch einige Exemplare hier, also falls ihr ein signiertes Buch möchtet, meldet euch gern auf den gÀngigen KanÀlen bei mir!

Anne

Lesung in der Heimat!

Auf den Sozialen Medien habt ihr es vielleicht schon gesehen: In zwei Wochen werde ich in meiner Heimatstadt lesen! Ich bin schon sehr gespannt!

Wie es dazu kam …

Ende letzten Jahres entschied ich mich spontan endlich mal beim Lebendigen Adventskalender in meiner Heimatstadt mitzumachen. Seit Jahren habe ich wieder und wieder darĂŒber nachgedacht, aber da es 2022 in der Kirche und nicht an den HaustĂŒren stattfand, sah ich meine Chance.

Die Stellen dafĂŒr waren schnell rausgesucht: Einerseits meine ĂŒberarbeitete Kurzgeschichte aus dem Adventskalender 2014, die 2021 zu einem Kalenderblatt wurde. Andererseits, den Anfang des #Eishörnchen aus dem Adventskalender von 2017.

Diese beiden Texte begeisterten eine ehemalige Lehrerin so sehr, dass sie mir gegenĂŒber direkt andeutete, mich fĂŒr den Adventsmarkt 2023 einzuplanen …

Eine Weile geschah nichts, dann kam ich einen Tag nach meinem Geburtstag (im Januar) nach Hause und Papa erzÀhlte mir von ihrem Besuch.

Das Resultat? Ich sollte mit anderen Autorinnen aus dem Ort/der Gegend einen Leseabend fĂŒllen!

NatĂŒrlich habe ich direkt zugesagt!

Was erwartet euch?

Wann: Am 31.3. ab 19:30 Uhr
Wo: GaststĂ€tte, „Stadt Jarmen“, Alter Markt 10, 17126 Jarmen (Mecklenburg-Vorpommern)
Wer? Stephanie Moll, Torine Mattutat und natĂŒrlich ich

Ich werde voraussichtlich aus meiner Kurzgeschichte aus Dunkle Federn Scharfe Kralle lesen und exklusiv einen Einblick in den #Neubrandenwolf geben.

Grafik zur Lesung. Links ein Stockfoto einer Bibliothek mit Überschrift “Leseabend in Jarmen” und Fußnote “jarmen.de”, rechts der Text: (groß) Freitag 31.03.2023 mit Anne Zandt, Stephanie Moll und Torine Mattutat Beginn 19:30 Uhr GaststĂ€tte “Stadt Jarmen” (klein) “Eintritt kostenlos, GetrĂ€nke können kĂ€uflich erworben werden”, das Logo der Stadt Jarmen mit dem Ortsnamen umgeben von ortsspezifischen SehenswĂŒrdigkeiten und Besonderheiten, Fußnote: “Kulturausschuss der Stadt Jarmen/Festkomitee der Stadt Jarmen”
Lesungsplakat

WĂŒrde mich freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht im Publikum zu sehen! (Falls ihr UnterstĂŒtzung zwecks Unterkunft oder Tipps fĂŒr weitere interessante Dinge in der Gegend braucht, damit es sich noch mehr lohnt herzukommen, meldet euch gern!)

Anne

MĂ€rchensommer 2021 – Auswertung

Das MĂ€rchensommer Banner zeigt eine Scherenschnitt-Fee, die Glitzer auf den verschnörkelten Schriftzug "MĂ€rchensommer" ĂŒber einem aufgeschlagenen Buch streut. Alles vor einer grĂŒnen Wiese neben einem Baum und Sonnenstrahlen im Hintergrund.

Und da ist der August auch schon wieder vorbei und ich habe es bisher nicht geschafft, den MĂ€rchensommer auszuwerten … bis jetzt zumindest.

Aber, ich habe gute Ausreden!

Ich habe mir gegönnt ein paar Leute zu treffen, leckeres Essen eingeschlossen. Sogar in etwas grĂ¶ĂŸerem Rahmen bei den LesenĂ€chten des Dichtfest Verlag. Es war interessant mal wieder ein paar neue Menschen kennenzulernen, die ich bisher nur ĂŒber Twitch kannte.

Apropos Twitch: Neben dem regulĂ€rem Schreibstream am Mittwoch, war ich die letzten Wochen auch als Stimme aus dem Off bei Elenor Avelle, um sie und Stephanie Helmel beim Spielen der We were Here-Reihe zu unterstĂŒtzen.

Und dann gab es natĂŒrlich noch den FunFact Stream bei Saskia Dreßler mit ihr und Isabelle Hellwege, bei dem wir uns zwei Stunden lang viele interessante Sachen beigebracht haben. (Diesen Freitag beschĂ€ftigen wir uns ĂŒbrigens mit dem Thema „Nordische Mythologie“, schaut also gerne am 19 Uhr vorbei.)

Doch bei online blieb es nicht! Vor knapp zwei Wochen hatten Saskia, Juliane Schiesel und Aria Rauh eine Lesung in Halle/Saale unter dem Thema „Facetten der Fantastik“ auf dem ich einen Auszug aus meiner MĂ€rchenfortsetzung „Tonloses Flötenspiel“ und Elenors „Infiziert“ las.

Tja, und ich habe die Rohfassung des #Neubrandenwolfs beendet … aber genug davon, lasst uns einen kleinen RĂŒckblick machen!

ZunÀchst einmal vielen Dank, an alle, die auch dieses Jahr wieder digitale Preise gespendet haben! MÀrchenspinnerei, Jenny Völker und die Textgemeinschaft! An Elenor und Christina Löw, die BilderrÀtsel beigesteuert haben!
Und natĂŒrlich alle Rallye-Stationen und Rachel und Carola KĂ€pernick fĂŒr ihre GastbeitrĂ€ge!

Eine Zusammenfassung ĂŒber alles könnt ihr hier nachlesen:

Leider habe ich es nicht geschafft, das Video vom Talk zu Japanischen MĂ€rchen mit Saskia, Christina und Mika M. KrĂŒger zu schneiden. Irgendwie wollte das Schneideprogramm nie so, wie ich … Aber bis zum nĂ€chsten Sommer werde ich es bezwingen! Dann gibt es auch wieder ein paar Lesungsvideos!

Preise

Aber jetzt zu dem, auf das ihr alle schon so lange wartet! Die Auswertung der Punkte!

Kleiner Hauptpreis 

Eines von diesen sechs E-Books:

  • 1x Die Gefallene Fee von Jenny Völker
  • 1x Saving Rapunzel von Rabea Blue
  • 1x Der siebte Sohn von Julia Maar
  • 1x TrĂ€ume voller Schatten von Christina Löw
  • 1x Der Kater unterm Korallenbaum oder: WĂŒnschen will gelernt sein von Christina Löw
  • 1x Tropfen der Ewigkeit von Eva-Maria Obermann

haben sich verdient …

Isabelle Hellwege, Christina Löw und Sarah Sim.

Hauptpreis

Qualifiziert fĂŒr

  • Ein Buch nach Wunsch – von mir zu euch bestellt – oder ein gleichwertiger Amazon Gutschein (Wert 12 €)
  • oder eines der folgenden zwölf E-Books:
    • 5x Anthologie FrĂŒhlingserwachen im MĂ€rchenland der Textgemeinschaft
    • 5x Anthologie Die koboldhafte Welt der Waldwesen der Textgemeinschaft
    • 1x Sammelband Das Meer so tief, der Wind so frei von Barbara Schinko
    • 1x Der Kater unterm Korallenbaum oder: WĂŒnschen will gelernt sein + Vorgeschichte: Maneki Neko von Christina Löw
  • Trostpreis: Kleiner Hauptpreis

haben sich:

Anne Danck, Nicole Knappstein, Svenja Krause und Tanja Schmitz!

Anne war dabei die einzige, die alle RÀtsel richtig gelöst hat!

Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Formular

Schickt bitte eure entsprechenden WĂŒnsche bis 19.9. ĂŒber das Formular unten an mich. Wer bis dahin nichts eingereicht hat, kann leider keinen Preis bekommen.

Bis zum nÀchsten Jahr!

Anne/PoiSonPaiNter

Eine neue Ära

Auch wenn der Januar fast vorbei ist, wĂŒnsche ich euch noch ein gesundes neues Jahr. Auf das wir auch die letzten HĂŒrden der Pandemie ĂŒberstehen und bald zu etwas mehr NormalitĂ€t zurĂŒckkehren können!

Der Beitragstitel ist allerdings nicht nur maßgebend fĂŒr den Jahreswechsel, er hat auch noch eine ganz andere Bewandtnis.

Aber von vorn

Es begab sich zu einer Zeit, da Poison versuchte eine Kurzgeschichte fĂŒr den Englischen Markt zu schreiben. Zwar wurde sie von den Herausgebern gemocht, fand ihren Weg dennoch nicht in die ausgeschriebene Sammlung.

Die Geschichte wartete, versuchte es erneut im nĂ€chsten Band der Sammlung, aber kein GlĂŒck.

Doch dann!

Ein deutschsprachiger Verlag schrieb ein Àhnliches Thema aus!

Also galt es die Geschichte zu ĂŒbersetzen und noch ein bisschen auszuschmĂŒcken, da die Wortzahl noch nicht passte.

Nun begann das warten.

Frohe Kunde in dunklen Tagen

Das vergangene Jahr steckt uns noch allen in den Knochen, doch es zeigte auch seine netten Seiten:

Zumindest fĂŒr den Moment.

Hocherfreut ĂŒber die erste Ausschreibung in der eine Geschichte nur aufgrund des Inhaltes gewĂ€hlt wurde, war das Grinsen schwer zu vertreiben. Die Zweifel und Ängste, dass auch diesmal etwas schief gehen wĂŒrde, ließen sich jedoch nicht so leicht vertreiben.

Zu Recht, wie sich Ende des Jahres herausstellte.

Die wirtschaftliche Krise, die das Ausbleiben von Messen in der Buchbranche mit sich brachte, machte auch hier keinen halt.

Der Verlag wurde aufgekauft. Die Anthologie nicht mit ĂŒbernommen.

Mist.

Rettung in der Not

Doch die an der Ausschreibung beteiligten Organisatorinnen und Lektorinnen, usw. wollten so schnell nicht aufgeben. Kurzerhand wurde das Projekt ins Selfpublishing geschoben.

Eine neue Ära

ist der Titel der Kurzgeschichte, die voraussichtlich im MĂ€rz in der Anthologie „Tiefen einer Götterseele“ erscheinen wird.

Worum geht es?

Kurz gesagt: Einen Gott im Altenheim.

Angus Broda ist ein Ă€lterer Herr, der Kartentricks und Streiche liebt. Tief in seinem Inneren weiß er jedoch, dass er mehr ist, als nur ein Insasse wie alle anderen. Doch da er sich nicht einmal daran erinnert, wie er im Altenheim gelandet ist, ist alles andere noch viel schwerer zu erfassen.

Die Geschichte begleitet ihn auf der Suche nach seinen Wurzeln und seinem wahren Ich.

Und wer sich ein bisschen Mythologie auskennt, weiß schon jetzt auf wem er basiert.

Ist das alles?

NatĂŒrlich nicht, sobald noch ein bisschen mehr zur Anthologie erscheint werde ich euch ĂŒber Twitter auf dem Laufenden halten. Ihr könnt aber auch selbst auf dem Instagram der Herausgeberin Hanna Jung vorbeischauen. Dort gibt es immer wieder exklusive Einblicke in die Geschichten.

Angus wird jedoch nicht der einzige Charakter sein, der, wenn alles gut geht, in diesem Jahr das Licht der Welt erblickt!

In zwei weiteren Anthologien, die gerade in der Entstehungsphase sind, warten Drache Harald und Amphitere Schneewitchen darauf, sich in die LĂŒfte erheben zu dĂŒrfen, wĂ€hrend Protagonist aus Nummer drei und sein Kaninchen ihres Urteils harren, sowie die Protagonistin aus Nummer vier auf die Vollendung und Wahl.

ZusĂ€tzlich dazu arbeite ich in den Mittwoch-Schreibstreams von Elenor Avelle am #Neubrandenwolf , der theoretisch auch noch in diesem Jahr erscheinen soll. Das ist aber noch ein bisschen unwahrscheinlicher als der Rest, denn hier fehlen mir nicht nur noch einige Kapitel, sondern auch Testlesende, Sensitivity Reader* und dann natĂŒrlich Lektorat und Korrektorat. Womit ich allerdings noch immer nicht mehr Ahnung von Grafiken und Buchsatz habe und mir dafĂŒr auch noch wen suchen muss.

Es bleibt also spannend, was nach zwei Jahren VÖ-Pause in diesem Jahr tatsĂ€chlich erscheinen wird.

Passt auf euch auf

Anne

* Wer wen kennt oder selbst Sensitivity Reading im Bereich Flucht, Rassismus und angelehnte Bereiche macht, gerne an mich wenden/weiterleiten!