Category Archives: Neubrandenwolf

Ist das dieses #Autor_innenleben?

Erinnert ihr euch noch an das letzte Update vorm Märchensommer?

Da erzählte ich euch von der frisch geschlüpften Anthologie „Tiefen einer Götterseele“ und seitdem ist literarisch doch einiges passiert … also im Vergleich zu anderen ist es popelig wenig, aber für mich doch riesige Schritte …

Aber von vorn …

Nach jener Veröffentlichung folgte eine weitere in der Jubiläumsausgabe des Phantast von Literatopia, was zudem auch meine erste eigene Märchenadaption (Fortsetzung des Rattenfänger von Hameln) ist. Eine Geschichte, die später noch eine Rolle spielen würde …

Parallel schaffte es auch eine weitere Geschichte von mir auf die Seite des Bücherstadt Kuriers und sicherte mir somit den Erhalt meiner nunmehr sechsjährigen Veröffentlichungssträhne im Rahmen der verschiedenen Aktionen. Dieses Mal für den #BKtastisch in dem auch ein Gastbeitrag von mir über Subgenre der Fantastik und die Subgenre-Aktion des Nornennetzes erschien.

Weiter ging es auch mit den Arbeiten an der im nächsten Monat erscheinenden Anthologie „Dunkle Federn, Scharfe Krallen“ von Mika M. Krüger in der ebenfalls eine Geschichte von mir enthalten sein wird – dazu aber mehr, wenn das Datum näher rückt! Auf alle Fälle sieben faszinierende Geschichten und ein Erlös, der dem Tierschutz zu Gute kommt.

Zusätzlich hatte ich noch zwei Ausschreibungen auf dem Plan, für die eine habe ich es geschafft einen Text zu verfassen, mal sehen, ob das was wird. Bei der anderen bin ich leider an der Zeichenzahl gescheitert auch wenn ich drei „Spiegelgeschichten“ (sie erzählen alle Teile/Aspekte einer Begebenheit aus unterschiedlichen Perspektiven) habe, die genau ins Thema gepasst hätten. Klappt halt nicht immer, so wie die Ausschreibung für die ich neulich auch wieder eine Absage bekam.

Nebenbei habe ich übrigens auch mehrere Romane testgelesen – bei Zweien bin ich noch dabei – und kann euch sagen: Da kommen ein paar verdammt coole Dinge auf euch zu! Auf Schneerot von Elenor Avelle könnt ihr euch besonders freuen, denn diese Adaption von Schneeweißchen und Rosenrot bricht mit so vielen „Traditionen“, dass es erfrischend anders ist! Asexuelle Aromantische Protagonistin, harmoniebezogene Problemlösung, Erkundung der Vergangenheit aus einer zukünftigen Perspektive, faszinierendes Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur(geistern). Nur um ein paar Dinge zu nennen. Und es gibt Gohis!

Achja, im August habe ich übrigens tatsächlich die Rohfassung des #Neubrandenwolf beendet! Jetzt geht es daran die Anmerkungen der Testleserinnen einzuarbeiten, damit ich die ersten Kapitel ins Sensitivity Reading und dann auch ins Lektorat schicken kann … nachdem ich schon ein paar Mal sowohl Ende als auch große Teile von Kapiteln umgeschrieben habe, weil es nicht mehr passte ist da vermutlich noch einiges an Arbeit vor mir …

Doch das war nur das Schriftliche …

Gemeinsam mit Stella Delaney habe ich im Rahmen der Writers on Writers Aktion des Nornennetzes teilgenommen bei der wir uns gegenseitig interviewten. Etwas, dass ich mich letztes Jahr noch nicht getraut habe, weil ich mich für nicht interessant genug befand – nicht das ich das jetzt tue, aber an Stellas Seite schwieg das Impostor-Syndrom (und es half auch, dass ich vorher ein Video der Originalen Variety Aktion Actors on Actors sah, dass neben wehenden Palmen, Spiegelbildern und Wortwiederholungen, die ich auch oft mache, weniger professionell wirkte, als ich mir vorgestellt hätte). Das ganze könnt ihr hier nachhören:

Und weil das noch nicht genug Aufregung war, habe ich zusammen mit Katherina Ushachov ein Subgenre-Video zum Thema Plastikpunk aufgenommen und das ganze am Beispiel von Katherinas „Der tote Prinz“ erörtert.

Subgenre waren ja sowieso DAS Thema der „Facetten der Fantastik“ Lesung, die ich im letzten Update erwähnte. Dort las ich unter anderem die Rattenfänger-Geschichte und stellte damit das Genre der Märchen(adaptionen) vor zu dem ich ebenfalls ein Subgenre-Video mit Katrin Ils und Elenor aufgenommen hatte. Auch hiervon gibt es eine Aufzeichnung, an der aber noch gefeilt wird, d.h. ich kann sie euch noch nicht verlinken, aber bald! Es war auf alle Fälle eine faszinierende Erfahrung und das seltsamste war tatsächlich mittlerweile, das ich mich zur Seite drehen musste, um den anderen Lesenden zusehen zu können, anstatt einfach auf deren Video-Feed zu gucken. 😀

Aber dafür könnt ihr jetzt Hörproben der Götterseelen Geschichte und der Geschichte aus „Entzünde den Funken“ lauschen, die ich für das Nornenjubiläum eingelesen habe – wofür ich auch an diversen Talks teilgenommen hatte, was nach und nach auf den YouTube Kanal des Nornennetzes eingestellt werden wird! Ein paar Videos zu Japanischen Märchen und Nordischer Mythologie wird es irgendwann dann auch noch geschnitten geben, nachdem wir auf Saskia Dreßlers Twitch Kanal jeweils darüber sprachen.

Und joa … gestern landete dann die nächste Zusage für eine Anthologie stilecht im Spam-Ordner … bin mir nicht sicher, ob es so langsam „läuft“ oder ob es gerade einfach nur eine nette Phase ist, bevor einfach wieder nichts passiert.

Es bleibt spannend …

Anne

P.S. Sorry an die Teilnehmenden des Märchensommers, ich bin noch nicht dazu gekommen alles zu verteilen. Eure Preise sind nicht vergessen!

Eine neue Ära

Auch wenn der Januar fast vorbei ist, wünsche ich euch noch ein gesundes neues Jahr. Auf das wir auch die letzten Hürden der Pandemie überstehen und bald zu etwas mehr Normalität zurückkehren können!

Der Beitragstitel ist allerdings nicht nur maßgebend für den Jahreswechsel, er hat auch noch eine ganz andere Bewandtnis.

Aber von vorn

Es begab sich zu einer Zeit, da Poison versuchte eine Kurzgeschichte für den Englischen Markt zu schreiben. Zwar wurde sie von den Herausgebern gemocht, fand ihren Weg dennoch nicht in die ausgeschriebene Sammlung.

Die Geschichte wartete, versuchte es erneut im nächsten Band der Sammlung, aber kein Glück.

Doch dann!

Ein deutschsprachiger Verlag schrieb ein ähnliches Thema aus!

Also galt es die Geschichte zu übersetzen und noch ein bisschen auszuschmücken, da die Wortzahl noch nicht passte.

Nun begann das warten.

Frohe Kunde in dunklen Tagen

Das vergangene Jahr steckt uns noch allen in den Knochen, doch es zeigte auch seine netten Seiten:

Zumindest für den Moment.

Hocherfreut über die erste Ausschreibung in der eine Geschichte nur aufgrund des Inhaltes gewählt wurde, war das Grinsen schwer zu vertreiben. Die Zweifel und Ängste, dass auch diesmal etwas schief gehen würde, ließen sich jedoch nicht so leicht vertreiben.

Zu Recht, wie sich Ende des Jahres herausstellte.

Die wirtschaftliche Krise, die das Ausbleiben von Messen in der Buchbranche mit sich brachte, machte auch hier keinen halt.

Der Verlag wurde aufgekauft. Die Anthologie nicht mit übernommen.

Mist.

Rettung in der Not

Doch die an der Ausschreibung beteiligten Organisatorinnen und Lektorinnen, usw. wollten so schnell nicht aufgeben. Kurzerhand wurde das Projekt ins Selfpublishing geschoben.

Eine neue Ära

ist der Titel der Kurzgeschichte, die voraussichtlich im März in der Anthologie „Tiefen einer Götterseele“ erscheinen wird.

Worum geht es?

Kurz gesagt: Einen Gott im Altenheim.

Angus Broda ist ein älterer Herr, der Kartentricks und Streiche liebt. Tief in seinem Inneren weiß er jedoch, dass er mehr ist, als nur ein Insasse wie alle anderen. Doch da er sich nicht einmal daran erinnert, wie er im Altenheim gelandet ist, ist alles andere noch viel schwerer zu erfassen.

Die Geschichte begleitet ihn auf der Suche nach seinen Wurzeln und seinem wahren Ich.

Und wer sich ein bisschen Mythologie auskennt, weiß schon jetzt auf wem er basiert.

Ist das alles?

Natürlich nicht, sobald noch ein bisschen mehr zur Anthologie erscheint werde ich euch über Twitter auf dem Laufenden halten. Ihr könnt aber auch selbst auf dem Instagram der Herausgeberin Hanna Jung vorbeischauen. Dort gibt es immer wieder exklusive Einblicke in die Geschichten.

Angus wird jedoch nicht der einzige Charakter sein, der, wenn alles gut geht, in diesem Jahr das Licht der Welt erblickt!

In zwei weiteren Anthologien, die gerade in der Entstehungsphase sind, warten Drache Harald und Amphitere Schneewitchen darauf, sich in die Lüfte erheben zu dürfen, während Protagonist aus Nummer drei und sein Kaninchen ihres Urteils harren, sowie die Protagonistin aus Nummer vier auf die Vollendung und Wahl.

Zusätzlich dazu arbeite ich in den Mittwoch-Schreibstreams von Elenor Avelle am #Neubrandenwolf , der theoretisch auch noch in diesem Jahr erscheinen soll. Das ist aber noch ein bisschen unwahrscheinlicher als der Rest, denn hier fehlen mir nicht nur noch einige Kapitel, sondern auch Testlesende, Sensitivity Reader* und dann natürlich Lektorat und Korrektorat. Womit ich allerdings noch immer nicht mehr Ahnung von Grafiken und Buchsatz habe und mir dafür auch noch wen suchen muss.

Es bleibt also spannend, was nach zwei Jahren VÖ-Pause in diesem Jahr tatsächlich erscheinen wird.

Passt auf euch auf

Anne

* Wer wen kennt oder selbst Sensitivity Reading im Bereich Flucht, Rassismus und angelehnte Bereiche macht, gerne an mich wenden/weiterleiten!

#Blogvent2020: Lichtermeer

Ein weiteres Türchen des Adventskalenders öffnet sich und vielleicht habt auch ihr schon eure Fenster geschmückt? In Lexa’s (Meergedanken) #Blogvent2020 geht es heute um genau dieses Thema.

Instagram Grafik des #Blogvent2020: Alle Daten und Themen sind vor einem weihnachtlichen Hintergrund zweireihig aufgelistet - welche das sind findet ihr im verlinkten Blogbeitrag.

Lichtermeer

Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, versuche ich gerade mein Urban Fantasy Projekt #Neubrandenwolf zu beenden. Vorrangig tue ich das zwar nur im Schreibstream bei Elenor Avelle, aber es geht voran.

Was vielleicht nicht so viele wissen: Das erste Kapitel war als alleinstehende Kurzgeschichte gedacht bevor die Plotbunnies kamen und zwölf daraus machten. Dieses erste Kapitel spielt zur Weihnachtszeit und in einer Szene beschreibt Protagonist Thomas ein wenig das Lichtermeer des Neubrandenburger Datzebergs:

Auf seinem Weg passierte Thomas viele Fenster, die von Lichterketten, Schwibbögen und anderem Weihnachtsschmuck in allen Formen und Farben erhellt wurden. An anderen Abenden betrachtete er die Wohnungen und Häuser gern, die sich besonders viel Mühe bei der Beleuchtung gaben, zumal er selbst keine hatte. Das Lichterspiel zeigte für ihn eine ganz andere Seite des Weihnachtsfestes. Eine besinnliche und hoffnungsbringende, an der Thomas sich gern ergötzte. Heute jedoch betrachtete er die Beleuchtung ohne das wohlige Gefühl, das er sonst dabei empfand. Sein Blick wanderte von links nach rechts; über die schlichten Beleuchtungen, die extravaganten und auch die übertriebenen. Jedes noch so kleine Licht nutzte er, um an etwas Anderes als das Kommende zu denken.

#Neubrandenwolf – Kapitel 1: Wolfsmond

In der Ursprungsfassung ging diese Szene sogar noch ein Stückchen weiter, aber das Lektorat, dass ich damals dafür bekam, hat es dann doch rausgeschmissen. Aber heute hier teile ich es mit euch:

Sein Favorit war ein blattloser Baum aus Draht, der von einer Lichterkette umzogen war und in einer der Nebenstraßen stand. Doch die Krone gebührte einem Haus im Nachbarort Neddemin, das schon an die Dekorationswut der Amerikaner erinnerte und mit hunderten, wenn nicht gar tausenden von Lichtern aufwartete. Hier oben jedoch war nichts dergleichen zu sehen.

#Neubrandenwolf – Kapitel 1: Wolfmond Outtake

Da es Lokalkollorit ist, kann ich euch auch sagen, dass diese Lichterbauten tatsächlich existieren. Dieses Jahr werde ich das Haus vermutlich nicht in voller Pracht sehen, da ich nicht abends dran vorbeifahre, aber schaut euch doch mal hier die Fotos aus dem Nordkurier an. Und auch in der Innenstadt von Neubrandenburg gibt es seit ein paar Jahren immer diese Lichtinstallationen aus Draht.

Zuhause ist es bei uns eher weniger. Früher haben wir die Balkonkästen mit Tannen ausgelegt und fast den gesamten Balkon mit der Lichterkette umrandet. Da das vom Hof aus aber aussah wie eine Weihnachtsmarktbude, wurde es dann irgendwann zu einem kleinen Geflecht in der Ecke reduziert. Immer schon hatten wir auch einen – selbstausgesägten – Schwibbogen, der ins Küchenfenster kommt. In meinem Zimmer hingen jahrelang einige lila Kugeln. Seit ich zur Weihnachtszeit aber nur für zwei Wochen Zuhause bin hat mein Vater letzteres nicht mehr aufgehängt. Dieses Jahr hängen sie wieder und ich schalte sie an, sobald ich mit der Arbeit fertig bin. Sobald der Adventskranz weg ist kommt dann auch wieder die Pyramide deren Kerzenflammen wunderbare Schattenbilder an die Decke zaubert. Irgendwie ist das doch ganz schön ein bisschen Licht in die momentane Dunkelheit zu bringen.

Im Schreibprojekt Your Picture – A Story gibt es mit Der Beobachter auch eine Geschichte, die sich um die Lichter in der Welt dreht oder etwa doch nicht?

Was war der ausgefallenste Fensterschmuck den ihr je gesehen und/oder genutzt habt?

Weitere Beiträge zum heutigen Thema findet ihr vor allem auf der Übersichtsseite.

Anne/Poisonpainter

Die Zukunft des #Neubrandenwolf

Wer mir auf Twitter und Facebook folgt hat vielleicht schon bemerkt, dass ich erneut am #Neubrandenwolf arbeite.

Nachdem die anderen Pläne noch etwas Buchiges in diesem Jahr herauszubringen, ständig an irgendetwas scheiterten, hat mir Elenor Avelle auferlegt, endlich diese Geschichte fertig zu schreiben.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Wie gehe ich vor?

Der Neubrandenwolf war in seiner Ursprungsform eine Englische Kurzgeschichte. Dann kamen die Plotbunnies und die Idee wurde auf zwölf episodenartige Kapitel erweitert, die die Geschichte weitererzählen. Sechs davon findet ihr bereits hier auf dem Blog.

Durch die Veröffentlichung in der Anthologie „Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten“ wurde das erste Kapitel übersetzt und gestreckt. Aus knapp tausend Wörtern wurden durch Sprachwechsel, Lokalkolorit und andere Ergänzungen um die fünftausend Wörter. Das ist schon mal eine Hausnummer.

Das sollte nun auch für die anderen Kapitel gemacht werden.

Da ich diese immer in ihrer englischen Kurzform veröffentlicht habe, war die Idee, dass ich zunächst die fehlenden sechs Kapitel auf Englisch schreibe, dann übersetze, ausbaue und das Lokalkolorit hinzufüge.

Doch ich denke, den ersten Schritt kann ich mir sparen.

Warum?

#1: Allein, wenn ich mir das erste Kapitel anschaue, sehe ich, dass die Übersetzung nur noch sehr wenig mit der Ursprungsform gemein hat. Das heißt, sollte ich den Neubrandenwolf je in Englisch herausbringen wollen, müsste ich so oder so komplett neu zurückübersetzen.

#2: Leute, die etwas gratis bekommen, wollen meist nicht mehr kaufen. Wenn ich also das Ende der Geschichte hier verrate, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das Buch trotzdem noch kauft, gering. Selbst wenn das hier nur Ausschnitte der im Buch erscheinenden Kapitel sind.

#3: Wenn ich damit anfange, die alten Kapitel zu übersetzen, bin ich gleich wieder viel besser in die Geschichte eingestiegen und kann so gezielter an der Fortführung arbeiten, ohne jedes Mal wieder zurücklesen zu müssen, was eigentlich vorher passiert war. Das hab ich bei einem Fanfiction Projekt ständig machen müssen und es war recht mühsam.

#4: Gleich auf Deutsch schreiben hat den Vorteil, dass ich die Erzählstimme besser eingefangen bekomme. Mir wurde bereits gesagt, dass die Geschichte sich auf Englisch besser liest, als auf Deutsch. Das mag daran liegen, dass ich in der Entstehungszeit des Neubrandenwolfs vermehrt auf Englisch geschrieben habe. Mittlerweile habe ich aber auch wieder viel auf Deutsch geschrieben und würde das vermutlich besser hinbekommen, das auch in diese Sprache zu übertragen.

#5: Es ist einfach mal ein kompletter Schritt der in der Arbeit wegfällt.

Wie geht es also weiter?

Erstmal habe ich Notizen, die noch aus der Anfangszeit stammen, abgetippt. Als nächstes werde ich dann alles, was es bisher gibt, übersetzen und mich dann kapitelweise durch die Geschichte arbeiten, bis ein vollständiges Bild daraus geworden ist.

Danach kommen natürlich die üblichen Schritte wie Testleser, Lektorat, Testleser, Marketing Strategien entwickeln, Cover erschaffen, Buch setzen, Distributoren ermitteln … und und und …

Wird lustig …

Bin gespannt, wie euch das Ende gefällt …

Anne

Türchen #22

Heute gibt es einen weiteren Ausblick auf das nächste Kapitel des

Neubrandenwolf

Auch diesen Schnipsel habe ich extra abgetippt und übersetzt. Es ist ein ruhigerer und emotionalerer Auszug als der vorherige.

Aber nun zum neunzehnten Schnipsel

Amir unterbrach ihren Spaziergang neben einem Beet, das mit den herrlichsten Lilien gefüllt war. Nachdem er sich auf den Weg gekniet hatte, streckte er seine Hand aus, um die Blütenblätter einer von ihnen sanft zu berühren. „Sie waren Favorit von mein Frau“, sagte er leise zu den anderen, wobei sich seinen Augen mit Tränen füllten. Er schlug seine Hand in die Erde vor sich und senkte den Kopf. „Wie kann ich glücklich sein, wenn sie weg? Wenn was mich Monster gemacht sie wegnehmte?“ Seine Hände krallten sich in die Erde, als die Tränen über seine Wangen liefen.
Ohne zu zögern kniete sich Thomas neben ihn und zog seinen Freund in eine feste Umarmung.
„Es nicht fair! Ich auch tot sein!“, weinte Amir in seinen Armen.
„Nein! Nein! Das darfst du nicht denken!“, tadelte ihn Thomas und schob ihn von sich, damit er ihn ansehen konnte. „Denke niemals, dass du es verdienst zu sterben!“
„Aber ich Monster!“ Amir bestand darauf und lenkte seinen Blick auf die Blumen.
Rasha kniete neben ihnen nieder und legte sanft eine Hand auf Amirs Schulter. „Weißt du, was ich denke?“ Widerwillig sah er sie an und sie fuhr fort: „Ich denke, sie wäre stolz auf mich. Du hast so viel durchgemacht, so viel gelitten und schau, wo du jetzt bist, was du erreicht hast! Du hast es geschafft, hierher zu kommen! Du hast eine völlig neue Sprache gelernt! Du hast einen Arbeitsplatz gefunden! Du hast Freunde gefunden, die dich unterstützen. Und vor allem: Du hast gelernt, etwas zu kontrollieren, das viele vor dir in den Wahnsinn getrieben hat! Du bist sanft und fürsorglich. Amir, du bist ein guter Mann, kein Monster.“

Hinter den Kulissen

Ich mag Lilien, sie sehen einfach irgendwie cool aus. Schon in Michaels Geschichte spielen sie eine große Rolle, heißt doch seine Gefährtin Lilly. Das Amirs Frau auch diese Blumen als ihre Favoriten bekam, war also gar nicht so weit hergeholt. Vielleicht bin ich aber auch einfach einfallslos was Grünz- äh Blumen angeht. 😀

Anne

Türchen #8

Mehr als ein Jahr ist seit der Veröffentlichung der Anthologie vergangen. Noch länger ist es her, seit ich das letzte Kapitel veröffentlicht habe, deswegen gibt es heute einen Schnipsel aus dem

Neubrandenwolf

Zwölf Kapitel sind geplant und teilweise auch schon angeschrieben, aber eben noch nicht digitalisiert.
Extra für euch habe ich für den Kalender zwei Stellen rausgesucht, abgetippt und übersetzt!

Aber nun zum siebten Schnipsel:

„Warum du nicht Wolf?“, fragte Amir und sah Rasha verwirrt an.
„Weil ein gewisser Jemand Angst hat, mich zu verwandeln…“ Sie warf einen Seitenblick auf Nina, hielt aber ein vergnügtes Lächeln auf ihren Lippen.
„Was? Wenn ich dich verwandle und wir uns trennen, wirst du für immer sauer auf mich sein!“, protestierte Nina und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Dann lass Jan mich verwandeln!“ Sie haben dieses Gespräch so oft geführt, dass es war, als würden sie nur eine kaputte Schallplatte abspielen.
„Nein! Ich sollte es sein, aber….“ Nina blickte zur Seite, konnte ihre Verlobte nicht ansehen.
„Wir werden uns nicht trennen!“ Rasha seufzte lange.
„Das weißt du nicht!“, konterte Nina schwach und wusste, dass ihre Argumente auf taube Ohren stießen. „Warum beendest du nicht das Studium und wir -“
„Nachdem ich mit dem Studium fertig bin, heiraten wir und dein Hochzeitsgeschenk sollte besser sein, mich zu verwandeln!“ Rasha unterbrach sie, beendete das Gespräch und ließ sie in einer unangenehmen Stille zurück.
„Was studierst du?“, fragte Amir schließlich.
„Ich werde Anwalt“, rief sie stolz aus.
„Das ist Gesetzmensch?“, wollte Amir sichergehen.
„Ja. Wenn du in Schwierigkeiten gerätst, kann ich dich eines Tages vor Gericht verteidigen!“, bot Rasha aufgeregt an.
„Das sein nett.“ Ein kleines Lächeln zierte Amirs Lippen, als seine Augen auf den ruhigen See vor ihnen hinausblickten.

Hinter den Kulissen

Tatsächlich stammt dieser Auszug aus dem nächsten Kapitel „Flower Moon“ und ist die zweite Stelle überhaupt, die ich übersetze.

Besonders Amirs gebrochenes Deutsch war eine Herausforderung.
Aus „Why you not wolf?“ wollte deepl.com tatsächlich „Warum wolfst du nicht?“ machen und anstatt jemanden zu verwandeln, reichte es ihm, sie „umzudrehen„. 😀

Anne

Planting Moon

Fitting for the wolf-talks of the Fairy Tale Summer you’ll get the next chapter of the Neubrandenwolf. With this we’re half-way through the „Year of the Moon“. 😉
(You can find all chapters in proper order and some more information on this page: Neubrandenwolf)
So, have fun with:

Planting Moon

After a few weeks of consulting the employees got used to Nina being around; they even started asking her, if she wanted to join them for lunch. This time they brought her to a renovated restaurant some of them had already tried and wanted to use it as an alternative to their usual lunch routine of heating up leftovers or getting lunch delivered. The restaurant was part of the hotel complex Nina stayed in. Though, this time she had to enter the building through the backyard, which gave her another perspective at the whole construction. Beside the hotel the building held a parking garage and a whole array of different little shops ranging from butcher and baker, over tobacco shop, up to a cocktail bar she wanted to try when Rasha could visit her. Unlike the hotel, which certainly looked its age, the restaurant was a lot more than what she would have expected from a town like this. It had a bright and soothing colour scheme and comfortable seats. It was nicely decorated and even had a small terrace with nice woven chairs and tables. It wasn’t exactly fancy and the service people still had a lot of work ahead of them, but it was a nice atmosphere. She was curious what the lunch would be like, as she knew what they had to offer for breakfast, but she had never managed to eat lunch there.
When they entered the building a group of men came towards them in the long hallway leading towards the restaurant. Nina had never seen any of them before, but one of them caught her eyes and as she got closer she knew why. He was like her. He was a wolf. She hadn’t considered meeting one of her kind here and she was quite surprised to do so. Their eyes met and the two of them stopped in their tracks. To talk? To stare? She didn’t know. And she couldn’t find out as the girls pushed her forward and his mates him. Still, she turned around to catch one last glimpse of him and saw that he was doing the same.
„Found your dreamgirl?“ She heard one of the others joke and she couldn’t resist her own snicker.
„Nah, she just reminded me of someone.“ Nina heard his reply in a deep, but gentle voice.
‚Good catch‘, she thought while the girls gave her similar questions. It wasn’t like she hadn’t mentioned her girlfriend before, but they insisted that maybe she wasn’t as gay as she thought if she stared at him like that. „Yeah, sure… „, she only dryly commented, shaking her head, hoping this encounter wouldn’t be the main topic of the lunch talk.
Of course it was and she was relieved when the food had shut them up for a while and given them something else to talk about. Nina was quite satisfied with her meal, but her thoughts kept drifting back to the other wolf. During her stay here she hadn’t smelled him so their paths had either not crossed before or he was one of those stay-at-home kind of guys as the nerdy shirts his mates had worn would suggest; or her nose was still not as well trained as she would have liked, but she didn’t even want to admit that to herself. It was curious and she would have liked to at least talk to him a little, but the circumstance had been rather unfortunate for that. So the only thing she could do was text her pack and Rasha that she had seen another wolf and hope to meet him again, as she probably wouldn’t be able to track him otherwise.
When they left the building again Nina saw him standing nearby, casually looking at the window dressing of a small shop across the backyard, as if he had been waiting for her.
„There is a bank over there, right? Gotta get some cash“, she fibbed and the others bought it right away.
„All right, see you later“, one of them simply acknowledged as if they didn’t saw him.
Nina casually walked into the direction of the bank she knew was at the exit of the backyard behind him. Every few steps she turned to see if the girls had already turned the corner and when they finally had, she walked over to him.
„Are you stalking me?“ She asked bluntly, standing just a few steps away from him and crossing her arms.
„I merely waited to see if we could talk later“, he told her after turning around. Yet Nina wasn’t convinced and informed him: „I’m into girls.“
„I know. I can smell your girlfriend? Wife?“ He tried to gauge her relationship status.
„That’s – that’s creepy and she’s my fiancée“, she corrected him and raised an eyebrow. She knew from her pack and her own experiences that they could smell other people on someone, but she hadn’t been home in a while, so her smell would almost be entirely gone.
„Really? A human? Does she know?“ He now asked, curiosity and surprise ringing in his words.
„Yeah, of course“, Nina told him in a matter of fact tone, just shrugging her shoulders.
„Now we definitely have to talk about at least that“, he told her a wide grin on his face.
„What would the other topics be?“ She asked, still a little suspicious.
„Your experiences and methods; if you’d like to run with us next moon… „, he started, but she interrupted him with an: „Us?“
„I’m teaching someone and I could use a second pair of – hands – for that“, he cryptically explained looking around the backyard to see if someone followed their conversation.
„You’re only two?“ Nina checked if she had understood him correctly.
„You’re the third one I met in this town in the seven years I’ve been living here“, he told her with an inviting smile.
„Okay… „, Nina commented and contemplated for a moment. He seemed to handle himself well, if he thought to be able to teach someone else. Besides surviving on his own for at least seven years was quite a feat. Therefore she decided to ask: „Where do you want to talk?“
„Do you know where the Burger-Soup-thing is in the town centre?“ He tried.
„Yeah“, Nina nodded.
„We could get something meaty to go and sit down somewhere quiet“, he suggested with a wave of his hand.
„Sounds like a plan. I’m off at five“, Nina agreed.
„Half past at the entrance then?“ Came his next suggestion.
„Deal“ She was far too curious to pass this up, „I’m Nina by the way“
„Thomas“, he introduced himself with another smile. „And I really have to go now“, he added, nodding towards the direction the girls had went.
„Sure, see you later“, she nodded and got a „See ya“ in return as he walked off.
>>Pack of two in town<<, she texted her pack and Rasha, once he had turned his back.
They met as agreed and after they got their meals Thomas led her to the wall surrounding the town centre. Through a side entrance of one of the large town gates they went onto the rampant consisting of mounds and moats between them and everything filled with greenery. Thomas let her to one such moat nearby that spread into a wide meadow. On it they found a free bench and said down. Nina took this in for a moment. She had passed through the rampant before, but she was still surprised to find a place this quiet so close to the ring, that was she could still see through the brushwork on the other side of the meadow.
„Tell me about yourself, Nina“, Thomas jolted her out of her thoughts.
She looked at him for a moment, as he just there unpacking his dinner and giving her the space to collect her thoughts.
„I live in the capital with my fiancée and meet up with my pack of twelfth every moon if possible“, she decided to tell him and focused on her own dinner.
„Twelfth, wow“, he noted looking up into the distance. Those were nearly as many wolves as he had met his entire life.
„I’ve been a wolf for three years and Rasha helped me through it all the way. She’s the reason I didn’t go mad. She’s my anchor“, Nina explained lovingly.
„So you didn’t have to tell her?“ Thomas wanted to make sure.
„No. She was there when Jan, my alpha, told me what would happen. They have a system that notifies them whenever someone with a wolf bite comes to the hospital“, Nina explained and she saw Thomas‘ eyes widen in awe.
„Wish I had had stuff like that. Must be great to have someone so close to share the burden with“, he only concluding and Nina agreed with a nod.
They were silent for a moment before she asked: „What about you?“
„My last proper relationship ended shortly before I was turned ten years ago, and since then I barely let anything go further than a One Night Stand or a few dates“, he told her with merely a shrug, but she could see that it pained him to admit.
„Why? Can’t you control yourself?“ Nina now wanted to know.
„I can, pretty well even, but I don’t think anyone would want to be with me if they knew“, Thomas reluctantly admitted looking away.
„So you’re basically looking for a singly lady wolf“, Nina concluded teasingly, a smirk on her face.
„Nah. I’m not looking“, Thomas disagreed with smile, „It’s fine the way it is.“
Nina was certain that it was not fine, but she didn’t want to push the topic any further so instead she changed it: „What about the wolf you’re teaching?“
„Amir. He’s a refugee and was turned back in Syria, when a wolf was sent to kill everyone in his village“, Thomas bluntly told her to not have this hanging between them. If she could help him then she needed to know what had happened to Amir.
„OMG“, Nina exclaimed, nearly dropping her burger, „Are you for real?“
Thomas nodded solemnly. „He slipped the moon after and killed others who fled with him. Only later did he find someone who’d knock him out each moon.“
„That’s awful. How is he coping?“ Nina was close to tears. She shivered in the bright sunlight and felt sick to her stomach. How horrible could someone be to do this to a person? A village?
„Rather well“, Thomas answered with a warm and proud smile, „I think due to what happened the first time he’s even more eager to learn control.“
„I can’t even imagine how horrible that must’ve been“, Nina acknowledged in a near whisper.
„I can a little. I nearly killed my best friend before he managed to lure me into a cage and lock me up“, Thomas admitted after a pause.
„I’m sorry. I had such a great transition that I barely think about how hard it must be for others without the support of a pack“, Nina apologized, only shaking her head before adding: „I never thought I’d see myself as privileged.“
„That’s why I’d like you to run with us. If you’re still in town“, Thomas more asked then stated and watched her in anticipation.
„I’ll be here for another few months at least“, Nina agreed with a smile.
On the night of the moon Nina drove up to the hill Thomas had described her and parked near their meeting point. She was a bit nervous about the run. Her pack had more males than females so it wasn’t the first time she’d run with wolves of the opposite gender, but here no one would keep an eye on them if their instincts took over. No one would be able to protect her. She had talked for hours with her Alpha and Rasha about it and while the latter was terrified at the thought of her running with two total strangers, Jan saw it as an opportunity for her to prove to herself how much she had improved. With fluttering knees she made her way to the bus station where she could already see Thomas.
He greeted her with a smile when she approached and another much shorter man stood up beside him. Amir seemed unsure what to do. He looked between Thomas and Nina and then held out his hand.
„Here it custom to great everyone with handshake, right?“ He asked, worry in his voice.
„It is“, Thomas confirmed with a smile, „But if you don’t want to shake someone’s hand it’s just as fine to simply say ‚Hello‘.“
Amir seemed to contemplate this for a moment before he shook his head. „I want shake hands“, he decided.
With a smile Nina accepted his hand. „I’m Nina, nice to meet you“, she introduced herself.
„Me Amir, nice to meet you, too“, he returned likewise.
Soon after the three of them had turned and Nina felt Amir’s instincts taking over, as he watched her lustfully. But Thomas wouldn’t have any of it and subdued him before Nina could do so herself. A part of her was relieved, another insulted, as she knew she was capable of defending herself. So in turn she challenged Thomas, which turned into a playful squabble between the three of them.
Panting and yapping the little pack of misfits soon found themselves howling at the moon together.

Behind the Scenes

This part was originally called Flower Moon, but the title just didn’t fit the story any more once I had written it, so I loudly collected my thoughts in the Nornennetz (I’m a Norn now, more later. 😉 ) and got the needed Feedback to change it.
Other than that is the hotel complexx they meet in, the same one Thomas passed on his way to the bus station in Winter Moon. It’s a small town. 😉
I don’t know if I should advertise the food places mentioned, but if anyone does want to know more about them: Just let me know.
Last but not least: I did not plan on finishing this on such short notice, but when I had all the posts done for last and this weeks, and Mondays Fairy Tale Summer entry, I just felt like it would be a nice place to squeeze it in. It just gave me a lot more to do than I already had, preparing for the Rockharz and stuff…Sometimes I hate my own ideas…
Hope you still enjoyed this chapter!
Stay tuned for part seven: Flower Moon! (Again. 😉 )
PoiSonPaiNter

#LoveWritingChallenge – Everything about Writing

And with this, week four, we already reached the end of the #LoveWritingChallenge by Katie Kling. Scary how a month flies by without anything getting done…
(For more information see the introduction post.)

Week 4

This weeks theme is Everything about Writing and as I wouldn’t have that much to say about the different topics, I’ve decided to put them all into one post again.

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Plotted-Pantsed driven Worldbuilding

From the Inspiration week I do believe one can figure that I’m a pantser. I have an idea and then just sit down and write. Everything else then comes when I start to edit (or lengthen) it and think about what things actually make sense.

Though that doesn’t mean plot isn’t involved. I usually have a few markers that I want to reach, but what I write to get there or for them is then pantsed or dictated by the characters involved. Usually these markers are rough ideas/scenes that I want to see in a chapter or part of the story, so I make notes about them and fill them out when I’ve got time to pantse it. 😉

This graphic from Tumblr, even if it is for Fanfiction, still describes my process quite well:

Other than that are there only a few occasions where I think about the world beforehand. Usually this is done, when I actually write a Fanfic, as I always try my best to have the story fit into the given narrative. When it’s my own world it’s mostly in the editing phase that I think about things in the grander scheme.
E.g. for The Queen’s Wish, which is the story I’m writing for Projekt Myra, I had to adjust the idea I had for the layout of the land, so it would fit onto an island in the Myra world, (though I’m still not sure, whether it will really work for them, but that’s just my insecurity talking again…).

Selfpublishing vs Publishing House

I’m a no-name. That’s a fact. So for me to even try my luck at a publishing house I’d have to write extremely well or so mainstream that the bigger ones would like it. I don’t do either. That leaves the smaller ones, which either are busy with their own brilliant authors or turn out to be DKZ (Druckkostenzuschuss – Print Cost Grant) publishers and so on.
Plus, I’m really insecure when it comes to my writings, so I will either one day try my luck with selfpublishing or stick to just putting stuff on my Blog, because I think no one would want to read it anyway. 😉

Weird Research

There certainly was strange research I had do make over the years, but I don’t really remember what it was. I only remember that one of the last „weird“ things I had to google was: Is it possible to kill a bear with a knife? Those who thoroughly read my Advent Calendar last year, know why I had to research that. 😉

Interestingly: I only do research when I’m in the editing process to check if what I thought up (pantsing, remember?) does even make sense. While just writing down stuff I find research to be far too distracting and counter productive…

My very first Story

was written, in second grade (together with a classmate, but I did most of the work, I think), at least I have no memory of other stories. It was filled with spelling mistakes and handwritten on small (A7 maybe?), glued together pages with little scribbles of the characters. It also has an incredible twist [/sarcasm], because somehow, as a seven year old, I thought it very plausible that people from Australia talked backwards because they lived on the other side of the planet…
I still have it somewhere, so I could photograph it, but for now, have this German transcript of „How Horse and Kangaroo [became] friends“ (Warning: Please keep tissues at hand, you might cry):

Wie Pferd und Kängeruh Freunde [wurden]
Es war einmal vor langer, langer Zeit. Im fernen Lande Australien dort wonte ein kleines Kängeruh. Eines Tages wurde das kleine Kängeruh nach Deutschland verfrachtet.

In Deutschland angekommen blieb es erst einmal in einem Reiterhof. Im Reiterhof gab es ser viele Pferde so ca 40 stück, zwischen disen 40 war auch das schwarze Pferd Robert.

Er war nicht nur das einzigste schwarze Pferd sondern auch das schnellste Pferd im Hof. Die anderen 39 fragten Robert: „Wie machst du das du so schnell bist?“ „Ich teile meine kraft ein“. Es wuselte nur so durch den Stall. Alle dachten leise: kraft einteilen, kraft einteilen, dachten sie die ganze Nacht.

Robert konnte diese Nacht gut schlaffen.
Bei dem nesten Renen war es wie verhekst. Ein Kopf an Kopf Renen. Aber Robert gewonn trotzdem. Die Anderen Pferde wahren total neidisch auf Robert.
Der ausrit aus dem Stall war eine woltat für Röbert.
Die Reiter sprachen wun einem Kängeruh. Ein Kängeruh im Stall dachte Robert.

Er wuste was ein Kängeruh ist. Als sie wieder im Stall waren machte Robert sich auf die suche nach dem Kängeruh. Robert suchte hir und suchte da, aber er fand es nicht. Aber im lestem gang fand er es. Das Kängeruh sang immer wieder „Kleine Maus komm aus dem Haus. Sonst holt dich di Katze raus und dann ist es aus.“ Sang es immer wider.
Das hörte Robert und ging sofort hin. Er sag es und fragte wie er heiße. Das Kängeruh antwortete „Hci eßieh Lrak“, Robert verhstand nicht was er sagte. Johannes das war sein Johkej. Er hörte Roberts gejammer und rannte sofort hin. Johannes fragte Robert: „Was ist los?“ Robert Antwortete: „Dieses Kängeruh hat eine undäutliche ausschbrache.“ Was hat es den gesagt.“ „Ich habe in gefragt wie er heist. Und er hat gesagt: „Hci eßieh Lrak.“ „Also du verschtestin nicht, aber ich.“ „Was hat er gesagt Johannes?“ „Er hat gesagt „Ich heiße Karl.“ „In Australien spricht mann so. Das ist rückwertz.“

I really hope you didn’t forget the tissue, I always have tears in my eyes when I read this. :’D
It’s just so…I don’t even have words for it.
(The song was from my classmate I think, no idea why that wasn’t in „Australian“…)

At least I can proudly say: I’ve come a loooong way since then or so I think. 😀

My stories in five words

For this I focused on the three stories I told you about in the Character-week.
I’m not entirely satisfies with the words, but well, it’s all I could think of.

The Unnamed One: Werwolf, Vampire, Family, Prejudices, Life

The Queen’s Wish: Intrigues, Magic, Family, Change, Compassion

Neubrandenwolf: Werwolf, Change, Full Moon*, Life, Running

Well, this concludes the challenge.

I hope you enjoyed this look into my different projects, I certainly enjoyed writing about them.

See you around

PoiSonPaiNter

* I know I cheated with this, but Full Moon in German is Vollmond and that’s one word. 😉

Water Moon

As I had mentioned did I want to publish the last Sunday as part of a „slow“ week for the #LoveWritingChallenge. But as that weekend got quite busy I decided to give you part five of the Neubrandenwolf-Tale today.
(You can find all chapters in proper order and some more information on this page: Neubrandenwolf)
So, have fun with:

Water Moon

It wasn’t like she hated her job, quite the contrary; she loved helping companies in trouble and figuring out, how they could improve their business strategies. Only a few things were better than the happiness she caused when she managed to save them from certain bankruptcy. She just didn’t like it when she was assigned to some remote area she had never been to and had never even thought about visiting before. Her boss had made sure she’d go. He had flattered her and told her that she’d be the best for the job, that only she would be able to help this small company. She wasn’t, but the extra money for the trip wasn’t too shabby. It still meant that she had to spend at least four months in a completely unknown environment, with no idea whom she could trust and where she could go for her special run. This was all so much easier at home with her pack. But no, she would have to stay in that stupid hicktown. From the look of it on a map it least was in the middle of nowhere, though there seemed to be a lot of nowhere in that state.
Every time she drove up and down from the capital she checked out places she might be able to use as meeting points or starting points, but most of them seemed too far away from home. The new work wasn’t necessarily bad, but it wasn’t thrilling either. They were still in the assessment phase of the project so progress was slow anyway. The company had already let go of a couple of employees, so the basis was different and had to be adjusted accordingly. The remaining people knew that if she didn’t manage to come up with a solution, they would have to look for a new job as well. Those that only sat out their time waiting for the new job to start were a bit more chipper. The others were gloomy and it wasn’t easy working with them. Still this phase always gave her the time she needed to get to know a new town and especially the hunting grounds surrounding it.
It was larger than most towns in the vicinity, but nothing compared to the capital. Yet, the north seemed like a good place for just running across the large fields, but she couldn’t find a proper place on the map, where she could start without being seen, so she discarded the option for now.
On a way home she eventually saw an advertisement for lodgings near a lake, so she decided to make a stop and check it out before she continued. It wasn’t much, neither in price nor in accommodation: A few bungalows for rent on the property. They were small and basically had just a bedroom, a small bathroom and kitchen, but it would be enough. The lake right in front of it helped settle the matter, so she rented one bungalow for the night of the full moon.
With this matter settled her spirits for the assessment rose and she could now fully concentrate on helping these people keep their jobs. It wasn’t easy. They usually mistrusted her until they could see that what she changed actually worked. Before that she was only an outsider trying to get their hands on the remaining money of the company without accomplishing anything. She had to win their trust and the first few successful measurements were always the ones that granted her access to bolder and more risky moves. Some of her colleagues always went for lay-offs first, she didn’t like that; she always tried to keep the staff the way it was, even if they had to negotiate new contract conditions and a temporarily lower income. She made sure that these discussions were civilized and that everyone knew and understood why it was necessary. Though, those that didn’t agree with the monetary reduction for the sake of the company usually resigned, which gave her more room for other changes. Through talks with the employees and looking through the data at her disposal she had already discovered a few things they could change. Sometimes even changing the distributor of office supplies could give a small push in the right direction, which was all most companies needed to get back on their feet.
The day of the full moon went smoothly. She was able to get off work early enough to grab a little bag with a few things she’d need for the night from her hotel room and then drove off. Normally on her way towards her home she’d talk to her girlfriend, but right now she turned up the volume of her radio and listened to the new album of her favourite singer, Ed Sheeran. Loudly singing along the time flew by and she nearly missed the inconspicuous entrance to the lake lodgings. She parked her car where the owner had told her to and went to ring the bell of the family home on the property. The landlady greeted her with a smile and handed her the key after receiving the agreed upon money. When everything was settled she went to put her stuff into the small bungalow she had rented. On her way she stopped for a moment and just looked across the lake, imagining her route. It’d be so much fun to change in the water. She looked up into the sky trying to figure out how long it would still take the sun to sink and decided it would be enough time to have a phone call.
In her bungalow she sat down on the small bed. Briefly she just sat there in silence, a part of her was already excited for what was to come; another didn’t want to be overwhelmed by it. With a few buttons the screen of her smartphone lit up, showing her a picture of her brightly smiling girlfriend and her name, Rasha, in bright letters, while dialling her number.
„Hey Sweetie“, she greeted her.
„Hey, how’re you doing?“ Rasha answered; concern clearly detectable in her voice.
„I’m alright. It’s strange and this thing isn’t what you’d call a five star hotel, but it’ll do. The lake is great though“, she told her and looked through the window onto the clear water. „How was your day?“ She then changed the subject. Her girlfriend told her about her lectures she had had that day and she told her about the progress they made with the company. Slowly but surely the sun sank and as the darkness grew, so grew her restlessness.
„I don’t like this, Nina“, her girlfriend told her while she was getting ready.
„Don’t worry Sweetie, I’ll be fine“, she assured her for the umpteenth time.
„But…you don’t know if someone will see you-„, Rasha worried.
„Honey, we’ve been through this: It’s the middle of the week and I’ve got work tomorrow, I can’t come home to change with the pack“, Nina tried to remind her.
„I’m just worried…“
„I know. I don’t like it either, but I’ll be fine“, she tried to reassure her.
„Have you eaten?“ Rasha wanted to know.
„Yes“, Nina replied, annoyance rising in her voice.
„Enough?“ Rasha tried to make sure
„More than enough, I’d be surprised if I don’t sink into the lake like the wolf from Little Red Riding Hood“, Nina joked, but it was lost on Rasha, who only replied with a gasping: „Nina!“
„I’m just kidding! Relax!“
„Just call me first thing in the morning, okay?“ Rasha demanded, knowing she had lost the argument she couldn’t have won anyway.
„After I’ve taken a shower to not smell like wet dog, yes I will, probably on my way back to town“, Nina answered, more concentrated on undressing than following the conversation.
„Be careful!“ Rasha demanded and Nina only agreed with a short „Promise“ and assurance of her love, before hanging up.
Only covered in a light bathrobe she walked towards the lake, stopping before it. Slowly she let the robe slight down her body and without another thought she jumped into the water. With a few strong strokes she nearly made it halfway through. The water was still cold, but that didn’t bother her, as a short layer of fur already covered her body. Looking around for anyone watching her she dived back under water and soon after her wolf head appeared above it. It didn’t take her long to reach the other side of the shore. Out of the lake she shook off the water and started running, the wind would dry the rest. Only then did she let out a lonely howl to the moon, bewailing the friends she could not be with tonight.

Behind the Scenes

Remember when I quoted some stuff from this chapter for the challenge? 😉 Yup. Meet Nina and Rasha, the werwolf-human couple that joins Thomas and Amir. 🙂
If anyone is interested: The place Nina stays in really exists. It’s the private accomodation I mentioned here: Through a bit of Germany 2014 Pt. 1.
I hope you enjoyed this story as well.
Stay tuned for part six: Flower Moon! (Though that title might change as it doesn’t fit to the content…)
PoiSonPaiNter

#LoveWritingChallenge – Themes

And week three of the #LoveWritingChallenge by Katie Kling. For more information see the introduction post.

Week 3

This weeks theme is Themes and as I would just be repeating myself with the sub-themes, I’ve decided to put them all into one post again.

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Loving and losing your family and friends

For some reason do I always end up creating families in my longer projects. I can’t figure out why that is. Part of me thinks it’s far too cheesy to give everyone a more or less happy end or at least someone that cares deeply for them, but another feels like it’s important for those characters, that it fits for them and their story to have someone in their lives. They just wouldn’t be the same without their families. I mean, Andrew would barely survive on his own…
Though that doesn’t mean all my families are the same. As I have mentioned in the character-week posts does not everyone of my characters fall into the usual sexual spectrum, so their love-lives are equally different from the norm. It feels like I have several kinds of couples on various levels, even if the majority is still the „traditional“ female/male relationship. Apart from that, does, even if they have kids, barely anyone get married in my stories…
There is one couple from The Unnamed One that’s had an on-and-off relationship for over twenty years, including kids and different partners in the meantime, before they finally tie the knot (twice if you count human and wolf wedding 😉 ).
Another couple has a very unhealthy, kind of co-dependant, relationship that’s mostly based on lust and the thrill of being with something that is able to kill you and of course the outdated thought of having to make it work with the father of your child/ren.
But love isn’t only between couples, it’s between parent and child, siblings and friends. It’s about caring for one another, about being with someone if they need you and about kicking their butts if they’re being stupid. In short terms. 😉
With friends and families comes tragedies and the more I think about it, the more I’m certain my subconscious wanted to prepare me for losing my own Mum. There is no other reason I could use to explain why so many of my characters have lost their mothers (at a young age). Though, I could blame Disney…
Just like in real life, do I try to keep the reactions realistic and differing from character to character. As I said does, e.g., Andrew not deal well with loss. He sinks into a very deep hole that he can’t get out of by himself. Others have it a bit easier to move on.
Dying isn’t the only way you can lose someone, so obviously I also have a few characters just drifting apart, breaking up or just losing sight of each other.
Describing this part of the human condition is fun for me, but I’m never sure if it’s too much, too detailed or just enough to get invested in the characters…
Curiously: In my short stories the characters rarely talk about their families and only occasionally have friends (mentioned). 😀

Tempting Courage and Fear

Temptation in the meaning of forbidden love is something I certainly use as a theme in variations (age-/status-gap, existing relationships, species), even if I don’t like the term. Love isn’t something a law can dictate it just happens, even if it’s sometimes creepy and/or weird – or biologically questionable/unhealthy, if you want to go down that road.
Besides with werwolves and vampires there is a different kind of temptation at play. 😉
But there is also the temptation of power that a few characters have to face (I wrote a short story a couple of years ago about the Tree of Knowledge that I feel I should link here: Knowledge is Power (German), be warned: It’s old!). My antagonists usually succumb to this, but at least one main character dips into it pretty badly until he realizes what he’d become.
I couldn’t say if any of them is particularly brave or frightened in a situation, but there are of course different ways to be either. It’s part of a person to succumb to/overcome fear, but overcoming fear isn’t necessarily courage, just as not being brave doesn’t mean you’re afraid. It’s a thin line between all these things and I think it’s interesting to play with it and „throw“ the characters into uncomfortable situations. 😉
Though there are short stories where I intentionally played with fear, which was fun:

Just to name a few.
Courage on the other hand doesn’t seem to be one of the themes I focus on. The Christmas Light is pretty much the only thing I can think of, where a character displays some kind of courage (the moving on-kind).

My own theme

In short stories a reoccurring theme is running (away) or flying from something. In the longer ones it’s „life“ and what troubles it and the setting in general throws your way. Other than that is I think „being different“ one of the main topics in my writings.
Sometimes I include stuff to discuss it or work through it myself (like a death-scene in the 2015 Advent Calendar), at other times I just write something without much thought behind it and someone else interprets it completely different and pretty deeply (happened with Blind Date (German), though Evanesca has yet to tell me about all the layers she discovered. 😀 Though I can’t find where we talked about it… =/).
Well, it’s not much and I didn’t really go into that much detail, but I’ve already covered some of it in the first week and other things would give too much away, soo….let’s just say: I try to keep an open mind to how my characters would react in a given theme, even if I have to push it onto them at times. 😉
See you with the next theme next week (or hopefully on Sunday with the update of Neubrandenwolf)!
PoiSonPaiNter