Author Archives: PoiSonPaiNter

Ein Jahr „Das Jahr des Mondes“

Heute vor einem Jahr war der offizielle Release meines Debütromans „Das Jahr des Mondes„!

Es war ein ereignisreiches, erschöpfendes und zum Ende hin frustrierendes Jahr, aber lasst uns mal ein bisschen in die Höhen und Tiefen schauen.

Lesungen und Verkäufe

Ich durfte mit meinem Debütroman auf vielen Veranstaltungen lesen – ein paar stehen sogar noch aus – und habe innerhalb des ersten Halbjahres etwas erreicht, dass vielen Selfpublishenden schwer gelingt: 100 Bücher zu verkaufen.

Beigetragen dazu hat vor allem, dass der Roman in einigen Buchhandlungen platziert ist/war. Am konstantesten die Rats- und Universitätsbuchhandlung Greifswald, in der ich neulich erst lesen durfte. Der Hugendubel Neubrandenburg ist hingegen in schwankender Bedienung und aktuell ist das Buch dort gar nicht mehr vorhanden. Aber so ist das eben als Selfpublisher, egal wie regional du schreibst, solange du keine Preise gewonnen oder ein Verlag hinter dir steht, hast du keine Chance ein regelmäßiger Regalgast zu sein.

Ich habe noch lange nicht meine Kosten wieder eingespielt, was vor allem daran liegt, dass die Produktionskosten für allein 100 Bücher so hoch sind, dass ich ~70 Prints verkaufen muss bevor ich überhaupt Plus daraus mache. Zusätzlich dazu habe ich aktuell einen großen Haufen Mängelexemplare der zweiten Auflage, die ich erstmal unter die Leute bringen muss, damit sie nicht im Altpapier landen, nur weil das Cover beschädigt oder Schnittmarken sichtbar sind.

Wer also ein Herz für Mängelexemplare hat und/oder ein Rezensionsexemplar möchte, kann sich gerne bei mir melden!

Zwischen Druck und Erwartungen

Wie vorhin gesagt, habe ich einen SP Meilenstein bereits erreicht. Danach gingen meine Verkäufe jedoch rapide abwärts. Nur im direkten Verkauf konnte ich ein paar Bücher verkaufen, online gab es von Juni bis Ende September keine einzige Bestellung.

Da ich das Burnout schon klopfen höre, konnte ich in den letzten Wochen/Monaten nur sporadisch das Buch über meine Kanäle bewerben. Daher habe ich es leider nicht geschafft eine Jubiläumsaktion auf die Beine zu stellen, was mich ärgert aber gleichzeitig auch erleichtert, da der Monat schon vollgepackt genug ist mit Terminen.

Es ist leicht sich mit anderen zu vergleichen und schwer zu akzeptieren, dass diese ganz andere Grundvorraussetzungen haben. Trotzdem ist es frustrierend zu beobachten, wie bereits nach nicht mal einem Jahr Stagnation einsetzt und gefühlt meine Reichweite bereits ausgeschöpft ist.

Dieses Jahr werde ich die 200 Verkäufe sicherlich nicht mehr knacken, außer meine anstehenden Lesungen reißen das Ruder noch einmal herum. Oder es kommen noch ein paar Bestellungen dazu.

Wir werden sehen.

Resümee

Bereue ich dieses Buch veröffentlich zu haben?

Nein.

Ich mag die Geschichte, ich lese gerne daraus und freue mich über jede Rückmeldung – auch, wenn es da sicherlich mehr sein könnten.

Auf den ganzen Stress drum herum (Marketing, Social Media, Leben zwischen Kartons, …) könnte ich jedoch verzichten …

Was steht als Nächstes an?

Ich bin sehr gespannt darauf, was ein weiteres Jahr #Neubrandenwolf mit sich bringt.

Hier schon mal die nächsten Highlights:

Vielleicht sehen wir uns?

Anne

Voller September ist voll

Wie ich im letzten Beitrag bereits gesagt habe, sammelte ich meine Energie für einen vollen September.

Aber was liegt eigentlich alles an?

Neben diversen Brotjob- und Literaturrat-Terminen vor allem vier sehr wichtige Dinge:

Doch eines nach dem anderen, so wie es diesen Monat mein Motto war.

Ausstellung

Literatur in einer Ausstellung? Das geht doch gar nicht!
Geht jawohl!

Die Ausstellung ist das Ergebnis von 2 Jahren MentoringKUNST Programm, unsere Abschlussausstellung sozusagen.

Ich bin schon sehr gespannt wie mein Beitrag neben denen der Bildenden Künstlerinnen und anderen Autorinnen ankommt. Es ist ein ganz besonderes Kunstwerk, dass ich euch vor Jahren mal auf (damals noch) Twitter gezeigt habe.
Kleiner Tipp: Ich hatte in der Überarbeitungsphase des Wolfes sehr gutes Timing!

Zusätzlich dazu, wird auch Ausschnitt aus unserer Lesung in der Spielkartenfabrik Stralsund letztes Jahr gezeigt, den ich vor einer Weile für YouTube aufbereitet hatte. (Dort habe ich dieses Jahr auch noch eine Einzellesung, bleibt gespannt oder spickt auf der Startseite!

Zusätzlich dazu, werden wir Autorinnen im Oktober noch eine Lesung begleiten, aber dazu später mehr …

Ausstellungsgrafik. Der Titel FIAT 500 ist in großen gelben Lettern und kleinen weißen im kopfüber stehenden T für die Zahl vor einem farbenfrohen Gemälde zu sehen. Drum herum die Ausstellungsdauer, der Ort und Text “Alumnae von mentoringKUNST”

Alle Ausstellungstermine auf einen Blick:

  • Vernissage aka Eröffnung: 6.9.2024, 18 Uhr
  • Lesung: 5.10.2024, 17 Uhr
  • Ausstellungsdauer: 7.9.–27.10.2024
  • Wo? Circus 1, 18581 Putbus

Kulturnacht Greifswald

Dieser Termin ist einer meiner WTF-Momente dieses Jahr, weil die Umstände nicht absurder sein könnten.

Ich ging in die Rats- und Unibuchhandlung Greifswald, um den Wolf vorzustellen und die Abteilungsleiterin kannte ihn schon, nahm ihn direkt ins Programm und bot mir dann eine Lesung im Rahmen der Kulturnacht an, einem jährlichen Event in der Hansestadt über verschiedene Orte verteilt.

Das witzigste daran? Den Autor, der vor mir liest (Martin Hiller), kenne ich von der Katapult Gartenparty auf der ich letztes Jahr dem Literaturrat MV und dem Hirnkost Verlag ausgeholfen habe …

Klein ist die Welt der Schreibenden oder so ^^‘

BuchBerlin

Auch dieses Jahr werde ich am Stande von „Kelpies – Fantastische Werke“ auf der BuchBerlin ausstellen. Diesmal gemeinsam mit Carolin Summer und Gipfelbasilisk.

Dafür habe ich das #CroMär aufbereitet, dass hoffentlich rechtzeitig als Messe-only Release für euch verfügbar sein wird! Ich bin schon sehr gespannt, ob alles klappt, ich habe aktuell keine guten Erfahrungen mit Druckerzeugnissen gemacht …

Neben meinem kleinen neuen Büchlein wird es auch etwas spannendes von den Kelpies geben, behaltet die Social Media Seiten im Auge!

Wolfsjubiläum

Ende des Monats ist der Wolf ein Jahr alt – laut BoD ist er das bereits, weil ich die Druckdaten wesentlich vor dem offiziellen Erscheinungsdatum eingestellt habe ^^‘ – zu diesem Anlass wollte bzw. musste (weil meine Restexemplare nicht mehr für die anstehenden Veranstaltungen reichen) ich eine zweite Auflage drucken …

Aktuell habe ich davon 36 brauchbare und 163 Mängelexemplare … und die zweite Reklamationslieferung mit den fehlenden 64 Exemplaren zu den 100 ist noch nicht bei mir eingetroffen …

Ich werde, sobald ich etwas Luft habe, einen separaten Post dazu schreiben, wie ihr eines adoptieren könnte, wer schon jetzt Interesse hat, kann mich aber gerne schon auf den gängigen Kanälen anschreiben.

Bis dahin gehe ich weiter einen Schritt nach dem anderen.

Sehen wir uns vielleicht auf einer Zwischenstation?

Anne

Ausgebrannt

Es ist soweit, ich habe einen Punkt erreicht, an dem ich die Reißleine ziehen muss.

Nach 1 1/2 Jahren in einem neuen Lebensstil mit vielen vor Ort Terminen, einer anderen Verantwortung, Urlaubstagen, die für Termine genutzt wurden und einem Debüt, das vermarktet werden will, ist meine Grenze erreicht.

Ich muss Abstriche machen und das dringend.

Der erste Schritt war die Absage des diesjährigen Märchensommers.

Der nächste wird ein Zurückschrauben meiner Social Media Präsenz.

Bisher ist es mir gelungen zwei Beiträge pro Woche zu machen und auch, wenn ich Ideen habe, können sich diese nicht durchsetzen gegen die Kritikerin, die alles schlecht macht, was ich mir ausdenke.

„Nicht genug Werbung für das Buch!“ „Das ist zu viel Werbung für das Buch!“ „Du kannst doch nicht immer nur andere bewerben!“ – sind nur einige Dinge, die ich mir gerade anhören darf.

Das Schlimmste von allem ist allerdings: „Du bist doch keine Bloggerin, du bloggst doch gar nicht mehr!“

Und in gewisser Weise stimmt das, denn ich hangel mich schon seit einer Weile nur an meiner selbst erlegten Vorgabe mindestens einen Beitrag pro Monat zu veröffentlichen (Hallo Juli, ich weiß, dass du heute vorbei bist!) – der Märchensommer war noch die Zeit, die meiner ursprünglichen Blogger-Aktivität am Ähnlichsten war.

Dieser Blog hat sich seit seiner Entstehung (2012!) immens verändert. Von englischen Beiträgen, über zweisprachige Sachen bis hin zu komplett auf Deutsch – und nun von Fremdwerbung zu Updates aus meinem Autorinnenleben.

Ist das schlimm? Macht mich das unglaubwürdig? Oder zeigt das einfach nur, wie auch mein Leben sich weiterentwickelt hat?

Ich vermute Letzteres, aber die Kritikerin sagt, ich darf mich dadurch nicht länger als Bloggerin bezeichnen (dass ich stattdessen Lese-Updates auf Social Media gebe, also „Bookstagram“ befüttere, ist ihr da ziemlich egal).

Was heißt das jetzt genau?

Im August werdet ihr nicht viel von mir lesen, egal auf welchen Kanälen.

Ich habe ein paar Projekte, die abgeschlossen werden wollen – zweite Auflage von „Das Jahr des Mondes“ – es gibt noch Restexemplare der ersten Auflage! -, Messe-Only Print Release des #CroMär sowie ein paar andere spannende Dinge.

Der September wartet mit vielen Terminen auf (Lesungen, Buchmesse, Workshops, Meetings, …) daher brauche ich die Zeit für mich und muss sie so einteilen, wie mein Körper es verlangt.

Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

Anne

Wo bleibt eigentlich der Märchensommer?

Das Märchensommer Banner zeigt eine Scherenschnitt-Fee, die Glitzer auf den verschnörkelten Schriftzug "Märchensommer" über einem aufgeschlagenen Buch streut. Alles vor einer grünen Wiese neben einem Baum und Sonnenstrahlen im Hintergrund.

Der Juni ist fast vorbei und es gab noch keine Information zum diesjährigen Märchensommer – was ist da los?

Kurze Antwort: Weil es dieses Jahr keinen geben wird.

Lange Antwort:

Sieben Jahre lang habe ich den Märchensommer organisiert und es war jedes Mal ein Wechselbad der Gefühle. Es erfreute mich, viele interessierte und engagierte Leute zu vereinen und es frustrierte mich, dass es immer noch etwas zu tun gab – und dann später die Zahlen gewaltig absackten, sobald ich keine Preise mehr anbot.

Zusätzlich dazu baute sich Druck bei mir auf, Märchenbücher lesen zu müssen. Besonders in den letzten beiden Sommer-Jahren steckte ich in einer gewaltigen Leseflaute, da war ich froh, überhaupt etwas zu lesen.

Und ich merke schon jetzt, dass es mir gut tut, den ganzen Stress nicht zusätzlich zu meinem Brotjob und meinen anderen Terminen zu haben. Abgesehen davon, habe ich schon jetzt mehr Märchen/Adaptionen gelesen, als in den letzten Jahren zusammen und das sagt doch schon einiges …

Es tut mir leid für alle, die sich auf einen weiteren Sommer voller märchenhafter Beiträge und Vorstellungen und Rätsel und Interviews gefreut haben, aber ich brauche eine Pause.

Vielleicht greife ich das Konzept irgendwann wieder auf, mal schauen.

Danke auf alle Fälle für sieben spannende Jahre!

Anne/PoiSonPaiNter

Din(n)er Time!

Ich “schulde” euch noch einen Hintergrund-Beitrag zu meiner neusten Anthologie-Veröffentlichung in Din(n)er4One vom Alea Libris Verlag.

Cover Din(n)er4One

In meiner Geschichte „Versetzt“ zum Gericht „Chicken Wings wird die Elfin Anwyn von ihrem besten Freund, dem Ork Goduk, versetzt. Stattdessen bekommt sie unerwartete Gesellschaft – und ein etwas anderes Gericht als bestellt.

Es war eine interessante Erfahrung diese Geschichte zu schreiben, vor allem da es romantische Elemente drin hat, die eher nicht so mein Stil sind. Natürlich darf auch eine ordentliche Portion Humor nicht fehlen.

Wer meine Schreiberei schon etwas länger verfolgt, dem werden die Namen der beiden Charaktere vielleicht bekannt vorkommen, denn, die beiden habe ich schon 2016 in einer Kurzgeschichte genutzt, in der ich das erwähnte Blind Date für einen Adventskalender beschrieb. Die Geschichte ist online nicht mehr vorhanden und müsste bestimmt mal überarbeitet werden, aber ich habe sie noch.

Ein kleines Easter Egg, dass ich mir in Anbetracht des Diner Menüs nicht nehmen lassen konnte waren die Waffeln, die ebenfalls in der Geschichte auftauchen. Als langjährige Unterstützerin von The Gamers musste das einfach sein.

Und auch die Chicken Wings sind im Prinzip eine kleine Referenz auf die Angel Chicken Wings über die ich einst im Urlaub philosophierte.

Vor Jahren habe ich übrigens das ursprüngliche Date auf einer Lesebühne vorgetragen und wurde danach gefragt, warum der Ork ein Tablett hat, entsprechend ist in diesen Text dann die Erklärung eingeflossen, dass Smartphones zu klein für ihn sind.

Übrigens ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Geschichte in der gleichen Welt spielt wie meine Geschichten in Dunkle Federn, Scharfe Krallen und Dunkle Pfade Scharfe Zähne. Ich weiß noch nicht, ob die Charaktere sich jemals begegnen, aber es fühlt sich zumindest nach der gleichen Welt an.

Also dann, guten Hunger!

Anne

Ereignisreicher April

Noch ist es ruhig aber bald werden sich die Ereignisse überschlagen und ich möchte euch heute mitnehmen in meine Terminplanung für den Rest des Monats.

Den Anfang macht die Kunstnacht in Demmin am 20.4.. Die Einladung dazu bekam ich bei meiner Lesung im Gutshaus Waldberg im Februar. 20:30 Uhr bin ich nach der Band JAM dran und werde aus dem Wolf und vermutlich aus den Zombies lesen, solange die Besuchenden Lust haben von mir zu hören. Da ich parallel eigentlich noch einen anderen Termin habe, kann ich die Kunstnacht selbst nicht weiter anschauen, aber falls ihr vorbeikommen wollt, dann schaut euch das Programm an: Es gibt viel zu sehen!

Weiter geht es mit dem Welttag des Buches (27.4.) im Thalia Rostock. Die Buchhandlung hat mehrere regionale Selfpublishende eingeladen, um dort sich, ihre Arbeit und vor allem ihre Bücher vorzustellen. Dazu gibt es ein Frühstücksbuffet mit Austausch am Morgen (ab 9 Uhr). Mit dabei sind (neben mir) Kaja Paulan, Luise Eggers, Natalie Henning, Levi Elliott und Nina Kayos.
Und wenn ich die Bilder vom bereits ausliegenden Büchertisch richtig deute, dann sind mindestens zwei Wölfchen schon jetzt in einem neuen Zuhause gelandet – ich bin schon sehr gespannt!

Noch spannender wird der Tollensemarkt einen Tag später, den ich im Rahmen des Netzwerkprojekts Kulturregion Tollensetal mitorganisiere – und dafür gesorgt habe, dass auch dort ein Büchertisch vorhanden sein wird! Wer alles (neben mir) dabei sein wird, erfahrt ihr demnächst auf unseren Projektseiten.

Parallel dazu nimmt die liebe Carolin Summer mein Wölfchen mit auf die Reise zum Fark Nerdmarket (27./28.4.) wo ihr es an ihrem Stand erwerben könnt – leider unsigniert, aber dafür in guter Gesellschaft der WeltenWechsler Akten(, die ich euch auch noch vorstellen will)!

Alles auf einen Blick:

  • Kunstnacht: 20.04.2024, 20:30 Uhr – T30 e.V., Treptower Straße 30, 17109 Demmin
  • Welttag: 27.04.2024, 9-14 Uhr – Thalia Rostock, Breite Straße 15-17, 18055 Rostock
  • Tollensemarkt: 28.04.2024, 11-16 Uhr – Markt, 17087 Altentreptow
  • FaRK Nerdmarket: 27./28.04.2024 – Stand: Carolin Summer, Erlebnisort Reden, 66578 Schiffweiler

Vielleicht sehen wir uns bei einem der Termine!

Anne

6 Monate #Neubrandenwolf

Es ist kaum zu glauben, dass bereits ein halbes Jahr vergangen ist, seit mein Debütroman „Das Jahr des Mondes“ aka der #Neubrandenwolf erschienen ist!

Ich nutze die Gelegenheit für einen Rückblick …

Was bisher geschah …

Seit Veröffentlichung zur BuchBerlin ist einiges passiert. Ich hatte nicht nur diverse Lesungen, sondern auch unerwartete Kooperationen und Verkaufsmöglichkeiten.

Wie ich neulich schon erzählt habe, steht der Wolf in drei regionalen Buchläden, aktuell sogar in vier, da ein Thalia in Rostock für den Welttag des Buches eine Aktion mit Selfpublishenden aus der Region plant und uns jetzt schon in der Auslage präsentiert, aber dazu später mehr!

Auf der LBM durfte der Wolf beim Stand vom Alea Libris Verlag einziehen, sodass ich es vergangenes Wochenende auf die 100 verkauften Exemplare geschafft habe. Etwas, dass ich bisher als gering empfand, aber bereits gelernt habe, dass es von einigen Schreibenden, deren Arbeit ich bewundere noch nicht erreicht wurde …

Ein weiterer Aspekt, der mich immer wieder überrascht ist, dass dir im Selfpublishing häufig gesagt wird, dass die meisten Verkäufe E-Books sind. Ich habe aktuell nicht mal 10 E-Book Verkäufe. Das meiste sind bei mir tatsächlich die Prints, die weggehen, teilweise in erster Linie durch die Kooperationen mit den Buchhandlungen.

Was allerdings in diesen sechs Monaten ausblieb, sind Rezensionen. Aktuell gibt es nur eine auf Amazon, die mich beim Lesen etwas verwirrt hat. Ich empfinde den romantischen Aspekt zwischen zwei Charkateren als nicht so präsent wie die Leserin. Ja, sie verlieben sich und es wird gezeigt, dass sie gerne zusammen wären, aber sie sind es am Ende des Buches nicht. Entsprechend spannend, dass es bei der Rezensentin als romantisch angekommen ist …

Wer also den Wolf gelesen hat – oder als Rezensent lesen möchte – ich würde nicht „nein“ sagen!

Was steht an?

Ich habe schon jetzt drei feste Lesungstermine, zwei weitere sind noch in der Planungsphase. Darüber hinaus werde ich morgen beim Osterfeuer auf Schlossgut Broock einen Stand für unser Projekt betreuen – und da der Wolf im Tollensetal spielt, diesen mit dabei haben.

Ende April steht dann seitens des Projekts ein „Tollensemarkt“ in Altentreptow an, auch dort werde ich meine Sachen zusammen mit anderen Schreibenden aus der Region präsentieren.

Zusätzlich dazu bin ich wieder auf der Buchmesse Nord-West-Mecklenburg und mit den Kelpies auf der BuchBerlin. Es wird also noch ein paar Möglichkeiten geben Wölfe (und andere Geschichten von mir) zu adoptieren!

Ich muss auf alle Fälle demnächst neue Bücher bestellen, damit ihr sie auch bekommt …

Bis dahin

Anne

LBM Infos und Pläne

Die Leipziger Buchmesse steht wieder an und ich bin dabei!

Das Beste vorweg: Der #Neubrandenwolf aka mein Debütroman „Das Jahr des Mondes“ wird am Stand vom Alea Libris Verlag (Halle 3, B409) zu erwerben sein! 20 Exemplare warten dort auf ein neues Zuhause!

Gelegentlich werde ich am Stand vorbeischauen, ihr erwischt mich aber auch so auf der Messe und vor allem zur Signierstunde!

Denn ich darf am Freitag von 11-11:45 Uhr am Stand signieren. Bringt also eure Wölfchen oder Anthos mit meinen Geschichten mit – oder kauft sie live vor Ort – ungewöhnliche Flirt-Versuche einer Elfin, Tagebucheinträge aus der Zombieapokalypse und Werwölfe in Mecklenburg-Vorpommern – ist das nicht ein unwiderstehlicher Deal?

Zusätzlich dazu werde ich auch gemeinsam mit anderen Schreibenden aus der frisch erscheinenden Anthologie „Din(n)ner4One“ am Freitag von 12-12:45 Uhr am Stand sein und ihr könnt euch jede Menge Unterschriften für diese Anthologie ergattern.

Wer schon vorher mehr über die Geschichten in der Anthologie erfahren will, kann das bei der Verlagslesung im Bowlplay Leipzig am Donnerstag ab 19 Uhr machen – und noch viele andere großartige Bücher als weitere Bestandteile des abendlichen Menüs kennenlernen.

Alle Infos auf einen Blick:

  • Lesung (Din(n)er4One): Bowlplay Leipzig (Handelsstraße 4, 04356 Leipzig), 21.03. ab 19 Uhr
  • Signierstunde “Das Jahr des Mondes”, 22.03., 11-11:45 Uhr
  • Sammel-Signierstunde “Din(n)er4One, 22.03., 12-12:45 Uhr

Ich freu mich auf euch!

Anne

Randnotiz #8: Von der Absurdität des Lebens

Erinnert ihr euch noch daran, dass ich das vergangene Jahr schon überwältigend fand?

Das neue Jahr geht schon genauso weiter. Angebote, die sich zu Terminen verfestigen, Verbindungen, die durch simple Gespräche entstanden und alles komplett überwältigend.

Aktuell finde ich mein Leben sehr absurd.

Auf Social Media habe ich keine Reichweite, aber hier in der Gegend steht mein Debütroman „Das Jahr des Mondes“ in drei Buchhandlungen (Hugendubel Neubrandenburg und Greifswald, sowie Rats- und Unibuchhandlung Greifswald) und einer Bibliothek (Regionalbibliothek Neubrandenburg).

Über diese Kontakte wurde ich angefragt an drei Kulturveranstaltungen im Verlauf des Jahres mit einer Lesung teilzunehmen (Details später) und habe auch ein paar spannende Werbemöglichkeiten in Aussicht gestellt bekommen.

Zusätzlich dazu koordiniere ich gerade zwei Interviews/Berichte, die über mich/das Buch erscheinen sollen.

Und dabei wird es vermutlich nicht bleiben …

Hinzukommt, dass dir als Selfpublisher sehr früh gesagt wird, dass du dich darauf einstellen sollst, dass du mehr E-Books verkaufst als Prints. Nur knapp 8% meiner bisherigen Verkäufe sind E-Books. Was vermutlich an der Zusammenarbeit mit den Buchhandlungen liegt und sich auch mit dem Fakt deckt, dass mir jegliche Werbung durch Bloggende fehlt. Die meisten Leute in der BuchBubble haben vermutlich noch nicht einmal von meinem Roman gehört.

Das ist so ein absurder Kontrast, dass ich gar nicht hinterherkomme alles zu verarbeiten, geschweige denn Pause machen kann, um das Momentum nicht zu verlieren.

Neue Kontakte knüpfen, Mut sammeln für Anfragen und „einfach“ machen … und immer wieder davon überrascht werden, wenn Leute mich bereits von irgendwoher kennen oder ich ihnen schon mal begegnet bin auf einer der unzähligen Veranstaltungen an denen ich im vergangenen Jahr teilgenommen habe …

Das alles hat mich bis hierher gebracht, mal schauen, wie weit ich damit komme …

Anne

Ein neues Jahr ist angebrochen

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei und ich ein Jahr älter. Sich kurz hintereinander zwei neue Zahlen merken ist immer anstrengend … ABER! Das neue Jahr bringt einiges Interessantes mit sich! Werfen wir doch mal einen Blick darauf.

Lesungen

Ich starte direkt mit einer Lesung. Und zwar darf ich am 2.2. ab 18:30 Uhr im Gutshaus Waldberg aus dem #Neubrandenwolf lesen. Das ist meine erste Einzellesung nur aus meinem Debütroman. Ich bin überhaupt gar nicht aufgeregt!

Dann habe ich an meinem Geburtstag die Einladung bekommen am 16.11. an den Lesenächten in Neubrandenburg mitzuwirken. 19-19:30 darf ich den Abend in der Regionalbibliothek Neubrandenburg eröffnen – übrigens könnt ihr da auch ein Exemplar des Wolfs ausleihen!

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es nicht bei diesen beiden Terminen bleiben, haltet also Ausschau nach weiteren Ankündigungen!

Messen

Auch 2024 werde ich wieder auf Messen zu finden sein.

Zur Leipziger Buchmesse bin ich dieses Jahr als Gast (evtl. mit Signierstunde und Lesung und/oder Standdienst), aber für die BuchBerlin habe ich wieder einen Stand mit den Kelpies und auch auf der Buchmesse Nordwest-Mecklenburg werde ich wieder dabei sein, wenn alles klappt.

Ausstellung

Das große Highlight dieses Jahr wird die Abschlussausstellung des MentoringKUNST Programms. Neben den bildenden Künstlerinnen dürfen auch wir Autorinnen unsere Werke in der Galerie Circus Eins in Puttbus auf Rügen präsentieren. Ich bin schon sehr gespannt wie das alles ablaufen wird!

Veröffentlichung(en)

Vorrausichtlich zur LBM wird eine neue Kurzgeschichte von mir erscheinen. Wie schon die Zombies im Alea Libris Verlag. Diesmal ist es eine Geschichte in der Anthologie Din(n)er4One.

Ich werde auch dieses Jahr wieder Geschichten einreichen und vielleicht versuchen endlich mal kleinere Sachen als Print-Version zur Verfügung zu stellen. Ob es mir gelingt, wird das Jahr zeigen.

Zusammenfassung

  • 2.2. 18:30 Uhr Lesung Gutshaus Waldberg
  • 21.-24.3. Leipziger Buchmesse
  • 15.6. Buchmesse Nordwest-Mecklenburg (Stöllnitz)
  • 7.09. bis 27.10.2024 Abschlussausstellung MentoringKUNST (Puttbus)
  • 21./22.9. BuchBerlin
  • 16.11. 19 Uhr Leselichter, Regionalbibliothek Neubrandenburg

Schon im Januar so viele feste Termine zu haben ist einerseits gruselig, aber auch aufregend.

Auf ein gutes neues Jahr!

Anne