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Ein Ruhrpott Mini-Abenteuer

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Wie ich bereits erwähnte – und wie ihr vielleicht auf Twitter bemerkt habt – waren June Is und ich letztes Wochenende auf der German Comic Con Dortmund Spring Edition.

Bevor ich zu einer detaillierteren Beschreibung der Ereignisse komme, möchte ich nur sagen: Ich war noch nie in so kurzer Zeit in so vielen verschiedenen (und neuen) Restaurants. 😀 Ernsthaft, jeden Abend haben wir woanders gegessen … und wir haben überraschenderweise nie eine falsche Entscheidung getroffen …

Wie auch immer … dieses ganze Abenteuer begann, als die Con bekannt gab, dass Gotham-Star Robin Lord Taylor an der Spring Edition teilnehmen würde. Ich „miep“te darüber, denn damals war meine eigene Teilnahme etwas, das ohnehin aus diversen, u.a. diesen, Gründen, nicht passieren würde:

  • Es liegt Mitte April, knapp nach der Leipziger Buchmesse im März und kurz vor dem Gratis Comic Tag im Mai.
  • Es ist mehr als 600 km (~7 Stunden) entfernt, eine Reise, die ich nicht bereit bin, an einem Tag ganz alleine zu machen.
  • Die Chancen, dass mich jemand auf eine solche Reise begleitet, waren gering bis gar nicht vorhanden.

Im Dezember fingen June und ich an, Gotham zusammen (erneut) zu schauen und früher oder später ließ sie Hinweise fallen, dass wir vielleicht gemeinsam auf die Con gehen könnten. Es war schwer, meine Hoffnungen nicht zu hoch zu setzen, denn bis dahin konnte noch alles passieren.

Aber am Ende hat es wirklich geklappt. Wir bekamen die Tickets, ein Zimmer in Bochum und einen Kumpel von ihr, der als zweiter Fahrer mitkam. Ein Luxus (und Schrecken), den ich auf dem Rückweg benutzt habe….

Starstruck

In meinen relativ begrenzten Erfahrungen mit Cons und Buchmessen kann ich ehrlich sagen, dass ich noch nie nervöser war, jemanden persönlich zu sehen, dessen Arbeit ich aus der Ferne bewundert habe. Buffy’s James Marsters auf der GCC Berlin 2016 zu sehen, war spannend, zumal ich auch die Gelegenheit nutzte, vorher auf sein Konzert zu gehen. Doch ich traute mich nicht, ihn anzusprechen – ich war noch nicht so weit. Das Treffen mit dem Cartoonisten Bastian Melnyk auf der GCC Berlin 2018 war ganz anders. Ich verfolge seinen Webcomic über Fledermausfürst Frederick fon Flatter seit zehn Jahren und ja, ich war begeistert von der Begegnung und es war toll, einen Moment lang mit ihm zu plaudern (FunFact: Ich „kenne“ ihn länger als seine Frau ihn kennt).

Aber das hier? Das Potenzial, RLT zu sehen/zu treffen? Es fühlte sich anders an.
Wie ich nicht scheu bin, es immer wieder zu sagen – es steht immerhin auch auf meiner About me-Seite: Ich mag Batman nicht. Dieser Mary Sue Charakter könnte mir nicht egaler sein … trotzdem war ich neugierig auf Gotham. Es dauerte nicht lange, bis ich gefesselt war, und es lag alles an der unglaublichen Darstellung einer Figur, von der ich kaum etwas wusste (wenn ich mich richtig erinnere, waren die einzigen DC-Filme, die ich je gesehen habe, Green Lantern, der erste Nolan-Batman und Wonder Woman, serienmäßig nur ein paar Episoden von Arrow – ohne Vertigo-Sachen mitzuzählen). Es ist nicht einmal ein Jahr her, seit ich die Serie angefangen habe, indem ich von meiner Nerdwoche: Superheldinnen prokrastinierte und es ist die erste, die ich in ihrer Gesamtheit erneut gesehen habe und eine derjenigen, die am stärksten bei mir hängen geblieben sind – neben u.a. Buffy, die immer noch meine erste Anlaufstelle ist, wenn es um Empfehlungen geht. Sicher, es ist alles andere als perfekt, manchmal völlig absurd und übersät mit Plotlöchern, die einen Lektor dazu bringen würden, schwere Dinge auf einen zu werfen, aber es ist lustig, unterhaltsam und eine sehr interessante Interpretation des Superheldengenres. Vor allem in Bezug auf die Darstellung der klassischen Batman-Bösewichte.

Es war faszinierend, der Entwicklung von – Hauptbösewicht/-charakter –  Oswald Cobblepot/Pinguin zu folgen, die in Kombination mit der Bandbreite an Emotionen, die Robin in einen einzelnen Blick legen kann, etwas ist, das mir so bisher noch nicht begegnet ist.
Der Charakter fand aber nicht nur dadurch besonderen Anklang bei mir, auch andere Dinge kamen mir einfach sehr bekannt vor. Das Ringen, etwas besseres zu sein, als von einem erwartet wird, Verrat und die damit einhergehende unterschwellige Darstellung von Ängsten, die mörderischen Tendenzen … ähm … fiktiv natürlich. Abgesehen von Massakern bin ich mir ziemlich sicher, dass meine Todesrate höher ist, als die Anzahl der gezeigten Morde von Pinguin. Ich meine, ich konnte nicht mal eine Valentinstagsgeschichte schreiben, ohne jemanden zu umbringen … 😀
Kurz gesagt: Er wurde zu einem der faszinierendsten Bösewichten, denen ich je begegnet bin, und das meiste davon ist auf Robins bemerkenswerte Darstellung und sein unglaubliches Talent zurückzuführen. Wenn er jetzt, da Gotham zu Ende geht, nicht eine Menge Arbeit bekommt, wäre es so eine Verschwendung …

Das und mehr sind Dinge, die ich ihm/n gerne gesagt/gefragt hätte (wie ob es ihm gut ging, da er ziemlich erschöpft aussah – und das nicht nur am Tag nach der Feier ihrer Mini-Wiedervereinigung), aber als wir den Mut aufbrachten, an seinen Autogrammtisch zu gehen, hatten wir nicht wirklich die Zeit, zu irgendeinem dieser Themen zu kommen. Was wir schafften, war, scherzhaft die Schuld dafür, dass wir Gotham schauten, hin und her zu schieben. June meinte, dass ich es war, die sie dazu brachte, die Sendung zu schauen, und ich sagte, dass es Robins Schuld war, dass ich daran hängen geblieben war, woraufhin er dramatisch ausrief, dass es ihm leid täte. 😀
Es ist ein albernes Kompliment, aber ich denke, zumindest habe ich/wir es geschafft, ein paar Worte herauszubekommen – und er verstand sie als die ulkige Bemerkung, die sie waren.

Und dann war es vorbei, weil hinter uns mehr Leute in der Schlange standen.

Warum bist du dann nicht einfach zu einem Meet & Greet gegangen?

Naja … einfache Antwort: Weil es sich nicht richtig anfühlt.

Vielleicht bin ich zu verwöhnt von meiner Buch(Messe) Bubbel, aber das ganze Konzept, Leute für Dinge wie Autogramme, Selfies und M&G’s zu bezahlen, ist für mich einfach seltsam.
Versteht mich nicht falsch: Es ist toll, dass sie dadurch zusätzliche Einnahmen zwischen den Projekten bekommen, und ich verstehe es vollkommen, für professionelle Bilder mit ihnen zu bezahlen. Aber das andere Zeug? Nein, das kann ich nicht wirklich verstehen.

Ich meine, ich bin im Grunde genommen diejenige an unseren Buchmesse-Ständen, die die Leute auf die Autorinnen verweist, deren Arbeit sie gerade durchstöbern, damit sie mit ihnen sprechen können – und ihre Autogramme in ihrem Preis oder Kauf bekommen. Ich bin auch diejenige, die die Autogramme der Nornen bei unseren Auftritten und Treffen sammelt, wie beim #NornenHopping und unserem Abendessen am Samstag mit Anna Kleve und Jana Jeworreck.

Hätte ich also für jedes Autogramm, das ich in einem Buch – oder auf einem Lesezeichen – erhalten habe, bezahlen müssen, hätte ich nie so viele bekommen und ich könnte sie sicherlich nicht so einfach als Preise während meines Märchensommers verwenden.

Außerdem: Das Zahlen für ein M&G ist im Grunde genommen das Bezahlen von jemandem, mit dir Zeit zu verbringen. Man weiß nie, was die Motivation dahinter ist. Nur monetär oder sind sie wirklich an einer etwas privateren Interaktion mit den Fans interessiert? Und wo liegt der Sinn darin, es zu einem exklusiven Event zu machen (außer räumliche Einschränkungen und jedem einen eigenen Moment zu geben)?

Klar, ich stelle das in Vergleich zu den M&Gs am Stand der Nornen oder mit anderen aus der Buch Bubbel aber diese fühlen sich eher wie eine gewollte und gesuchte Interaktion an, da es ein speziell dafür freigehaltenes Zeitfenster ist und das fühlt sich viel richtiger an …

Also … du hast eine ganze Reise gemacht, um nur einen Schauspieler live zu sehen?

Ein wenig, aber nicht nur? Nach Robin wurden noch weitere Darsteller aus Gotham angekündigt: Erin Richards (Barbara Kean), Camren Bicondova (Selina Kyle), Tonya Pinkins (Ethel Peabody), Sean Pertwee (Alfred Pennyworth), Donal Logue (Harvey Bullock) and Drew Powell (Butch Gilzean/Solomon Grundy).

Mit Ausnahme von Drew ist es uns gelungen, zumindest allen Hallo zu sagen. Wir konnten Donal sogar erzählen, dass Harveys sarkastische Sprüche die Höhepunkte der Episoden sind, was er u.a. damit kommentierte, dass er selten zu Cons eingeladen wird und die meisten Leute Harvey eher ignorieren. Dann rief er Camren, die genauso selten eingeladen wird, um auch mit uns zu sprechen. Während dieses Gesprächs bemerkte Donal anscheinend zum ersten Mal, das Robin Linkshänder ist, es sei denn, er band uns einen Bären auf, was viel wahrscheinlicher ist, als etwas so Offensichtliches wie das mehrere Jahre lang nicht zu bemerken (ich meine, ich brauchte nur ein paar Episoden und Interviews dafür …).
Unser Gespräch mit Sean wurde leider unterbrochen, weil wir zu lange gezögert haben, hinüberzugehen, und er zu seinem Heimflug aufbrechen musste, aber es war trotzdem interessant.

Erin war die erste, zu der wir uns trauten – am Sonntag, wir brauchten einen ganzen Tag, um den Mut dazu aufzubringen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch eine Metprobe beteiligt war – vor allem, weil ihre Schlange die kürzeste war. Einen Abend bevor wir von Berlin nach Bochum/Dortmund fuhren, haben June und ich die neueste Episode der 5. Staffel angesehen und wir wussten, dass wir Erin von einer unserer Lieblingsszenen erzählen wollten. Leider haben wir keine geeignete Waffe gefunden, um sie nachzustellen – obwohl ich kurz vorgeschlagen habe, eine alte Banane zu verwenden … Außerdem trug June ein Oberteil, das von einem von Barbaras Werbefotos inspiriert war. Kurioserweise war es das gleiche Bild, das auf Erins Autogrammtisch lag, und sie war ziemlich begeistert, als sie es begriff, da es sich anscheinend um ein Outfit handelt, das selten nachgemacht wird. Alles in allem ein wirklich schöner Moment mit einer Schauspielerin, deren Charakter so viel mehr Potenzial hatte, als sie von ihr zeigen konnten …

Dennoch fühlte sich alles ein wenig wie uhm Massenabfertigung an … auch wenn niemand hinter uns war, waren die Gespräche kurz und relativ bedeutungslos und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das eine gängige Praxis oder nur eine Taktik ist, um sich den Leuten zuzuwenden, die tatsächlich für Dinge bezahlen. Allerdings könnte ich in dieser Hinsicht aufgrund der oben genannten Zahlungsbedenken ein wenig paranoid sein.

Irgendwas anderes interessantes?

Eine Menge tatsächlich.

Es gab Tonnen von Tischen, die Merchandise verkauften – ich werde den Gesichter-auf-Kissen-Trend nie verstehen – oder selbstgemachtes Zeug. Anstelle von Künstlergassen, die andere Cons nutzen, hatten die verschiedenen Künstler, die ihre Original- und Fanwerke verkauften, ihre Tische unter all dem, was aber eher unpraktisch war.

Parallel zur Comic Con fand das Weekend of Hell statt, früher bekannt als Weekend of Horrors, das 2011 meine erste Convention überhaupt war. Es war seltsam, wieder da zu sein, aber zumindest wurde man nicht von den Massen an DVDs erschlagen wie damals (wir sind nicht in die Rubrik für Erwachsenenfilme gegangen). Stattdessen unterhielten sie das Publikum mit einem Horrorzirkus aus Köln? und Tattoo-Künstlern mit echter Katzen-Mumie. Sie hatten auch ein paar Stars und eine Bühne, aber wir haben uns keine Panels angesehen und sind an den Tischen nur vorbei gegangen. Einer der Schauspieler, Ted Raimi, war übrigens einer, der es in Form einer lustigen Anekdote in den oben verlinkten Beitrag geschafft hat. 😀

Unser Fokus lag auf dem Comic Con Teil, wo wir die Panels von Elisabeth Olsen und Charlie Sheen auf der Hauptbühne und Supernatural’s Osric Chau’s auf der Nebenbühne verfolgten – untermalt von Geräuschen der Wrestler, die am anderen Ende der Halle ihre Übungen vorführten. Vor ihm gab es Panels von Cosplayern, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Rest des Publikums genauso wenig Interesse an ihnen hatte wie wir, leider….

Während wir auf andere Panels warteten, schauten wir uns die Trainingseinheit des Saberproject an, einer Gruppe von deutschen Star Wars-Fans, die ihre eigenen Lichtschwerter bauen und Kampfszenen choreografieren. Während der Show erwähnten sie, dass sie in den neuesten Rammstein (Deutschland) und Schandmaul (Die Insel) Videos zu sehen sind, was ziemlich cool ist.

Ein paar andere, wie Jennifer Morrison, hätte ich auch gerne mitgenommen, aber irgendwo muss man ja immer Abstriche machen …

Und natürlich haben wir an beiden Tagen die Gotham-Panels angesehen …

Die Panels waren großartig, wenn auch viel zu kurz. Auch wenn ich einige der Fragen – und Antworten – in anderen Interviews schon gehört habe, war es interessant, das mal live zu erleben – es war auch überraschend, dass sich kaum Fragen zwischen den beiden Panels überschnitten. Die Interaktion zwischen den Schauspielern zeigte, wie gut sie miteinander auskommen und wie viel Spaß sie zusammen haben/hatten. Was ich interessant fand, war, dass in anderen Interviews einige der Schauspieler davon sprachen, dass sie nichts dagegen hätten, ihre Rollen in Spin-offs zu übernehmen. Hier waren sie ziemlich unnachgiebig, das nicht in einer Umgebung zu tun, die nichts mit Gotham zu tun hat, wie z.B. Harvey, der durch ein GCPD-Set in einer Arrow-Episode schlendert, nur um den Cameo zu haben – das war ein Beispiel von Donal. Als Fan von Crossovern und verbundenen Universen habe ich das nicht gerne gehört, aber wie sie es erklärten, war es verständlich. Für sie wäre es nicht richtig, New York nicht als Hintergrund für die Show und nicht all die Menschen um sich zu haben, mit denen sie in den letzten fünf Jahren gearbeitet haben. Aber wenn sie immer noch zu Spin-offs bereit sind … 😀
Zu meinen Lieblingsmomenten gehören Erin, die im Schneidersitz auf ihrem Stuhl saß, und Camren, die mit einem riesigen GCC-Kissen kuschelte und damit zeigten, wie wenig es ihnen ausmachte vor Publikum zu sprechen (ich weiß, dass das Kissen auch als verstecken angesehen werden könnte, aber öffentlich Unsicherheit zeigen, erfordert auch Mut). Es war auch lustig zu erleben, wie Robin reagierte, wenn jemand ihm/seiner Arbeit ein Kompliment machte. Ebenfalls großartig war, dass alle von ihnen sich einig waren, dass Harvey ihr Favorit und der am meisten unterschätzte Charakter ist. Das ist er wirklich. 😀

Während des Sonntagspanels verwirrte eine Ankündigung bezüglich Sheen alle und war natürlich wichtig genug, um zuerst auf Deutsch und dann auf Englisch gesendet zu werden, was dem Panel wertvolle Minuten kostete. Sean ging amüsant mit der ersten um, indem er einfach weiter „sprach“, während sein Mikrofon ausgeschaltet war…. während der zweiten sprang Drew auf – ein wenig ähnlich wie Butch es getan haben könnte – und beschwerte sich lautstark darüber … 😀

Der Schalter

Am Montag nach der Con trafen wir uns mit zwei Bekannten von June jeweils zu einem köstlichen Sus(h)i-Mittagessen in Hagen und einem Abend mit seeehr leckerem Met in Zu den vier Winden in Bochum, die ich von einem früheren Besuch in 2012 schon kannte.

Danach kam June zu dem Schluss, dass das, was Stars auf Conventions jeden Tag für Hunderte von Menschen tun, bemerkenswert ist. Sie war bereits erschöpft, nachdem sie zwei neue Menschen kennen lernte, mit denen sie zumindest zuvor Kontakt hatte. Ich dachte einen Moment darüber nach und versuchte, es in Verhältnis zu meinen eigenen Erfahrungen von den Nornen-Ständen zu bringen.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Menschen, die sich einem Autogrammtisch/einem Messestand nähern:

  1. Diejenigen, die nur das Angebot wollen (Autogramm, Selfie/Preise).
  2. Diejenigen, die ein echtes Gespräch wollen.

Die erste ist einfach zu handhaben. Es ist im Grunde genommen ein Austausch von Dienstleistungen und dann sind sie weg. Preise austeilen, mit jemandem ein Foto machen oder etwas unterschreiben. Ich sehe dort keinen wirklichen Unterschied. Es ist eine kurze Interaktion ohne tatsächliche Folgen.

Die zweite ist eine ganz andere Sache. Hier muss man auf die Person hören, die zu einem kommt, und entsprechend darauf reagieren. Auf Buchmessen nutze ich dies gelegentlich, um sie sanft zu einer der anderen zu schieben, wenn ich denke, nicht der richtige Gesprächspartner zu sein. Wie als ich die Reporterin vom NDR Radio zu Stella Delaney schickte, da sie die ganze Erklärungssache viel besser macht – auch wenn die Reporterin letzten Endes meinen Namen falsch aussprach (beginnt ab 13:50), da ich der Grund war, warum sie überhaupt an den Stand kam, aber das ist etwas für den LBM-Bericht, den ich noch schreiben muss …
Stars haben diesen Luxus jedoch nicht und es ist daher viel bemerkenswerter, dass sie es schaffen, auch nach einem langen Con-Tag offen und interaktionsbereit zu sein.

Durch diese Buchmesse-Erfahrungen merkte ich, dass ich persönlich so etwas wie einen „Messe-Modus“ habe, in dem ich einfach ohne viel nachzudenken reagiere, wenn ich eine Aufgabe habe und diese einfach erledige. Es ist, als ob ein Schalter von der sehr introvertierten Person zu der Person umgelegt wird, die nichts dagegen hat, mit Fremden zu reden, die sie nie wieder sehen wird. Ich stellte auch fest, dass dieser Schalter umgelegt wurde, während wir mit den Gotham-Leuten sprachen, und ich bin mir immer noch nicht sicher, wie ich das finden soll …

Ich habe auch von anderen Autorinnen gehört, dass sie mit bestimmten Accessoires im Grunde genommen zu ihrer Schreibpersönlichkeit werden, um diese Art von Interaktionen durchführen, vor Publikum zu lesen oder einfach nur an einer Buchmesse teilnehmen zu können. In gewisser Weise, denke ich, tue ich das auch, mit meiner schwarzen Kleidung, den spezifischen Band-Shirts (niemand hat den grinsenden Jester –Edguy-Shirt-Witz verstanden… =( ) und den Festivalbändchen. Ich fühle mich einfach sicherer, wenn ich in meiner „Kampfrüstung“ bin, und sie auch.

Keine Ahnung, welche Techniken Stars auf Cons verwenden, aber sie sind vielleicht nicht ganz so anders, wie das, was wir in der Buch Bubbel verwenden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eines Tages einen Con vs. Buchmesse Beitrag schreiben werde….

The Plot thickens …

Da wir etwas Zeit hatten, bevor wir zum Mittagessen nach Hagen aufbrachen, nutzten June und ich die Gelegenheit, die RAC-Story weiter zu plotten – der offizielle Hashtag steht noch aus. Wir haben sie im Oktober oder November mit einer Kurzgeschichte für den Adventskalender des Bücherstadt Kuriers begonnen und hatten so viel Spaß an der Entstehung von „Operation ‚Joker'“. (Pt. 1, Pt. 2), dass wir nicht anders konnten, als die Welt weiter zu erkunden.

Inzwischen haben wir den groben Überblick über zwei Hauptplots, alle Charakternamen und Berufe und wissen ein paar Dinge über ihre Beziehungen zueinander. Obwohl viele der Wortspiele und Easter Eggs, die wir in die Namen einbauten, wahrscheinlich beim Publikum nicht ankommen … naja, wir haben zumindest etwas zu lachen … 😀 Es fehlt noch einiges, ein paar Nebenhandlungen sind noch offen, aber damit können wir sicher bald anfangen, die Geschichte von Cosplayern zu erzählen, die versuchen, ihre Charaktere in das wirkliche Leben zu bringen – und dabei etwas freisetzen, das keiner von ihnen erwartet hat. Ich kann es kaum erwarten, mit diesem Projekt weiterzumachen … und ich bin immer noch neugierig, wie viele Leute die Kurzgeschichte gelesen haben, nachdem ich sie in unserem Diversitäts Talk auf der LBM erwähnt habe.

Und jetzt: Wünsche ich euch ein schönes Osterwochenende, viel Schokolade und Momente zum Entspannen!

Anne

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Lies auf Deutsch

A Ruhrpott Mini-Adventure

As I mentioned before – and as you might have noticed on Twitter – did June Is and I attend the German Comic Con Dortmund Spring Edition last weekend.

Before I get into a more detailed recollection of the events, let me just say: I’ve never been to so many different (and new) restaurants in such a short amount of time. 😀 Seriously, every evening we ate somewhere else … and we surprisingly never made a wrong choice …

Anyway … this whole adventure started when the con posted that Gotham star Robin Lord Taylor would be attending the Spring Edition. I „miep“t about it, as back then it was something that wouldn’t be happening anyway for several reasons, amongst others:

  • It’s in the middle of April, closely following the Leipziger Buchmesse in March and just before the Gratis Comic Tag in May.
  • It’s more than 600 km (~7 hours) away, a journey I’m not willing to make all by myself in one day.
  • The chances of someone accompanying me on a trip like that were low to not existent.

Then in December June and I started (re-)watching Gotham together and sooner or later she dropped hints, that mayyybe we could be attending the con together. It was hard to not get my hopes up too high because anything could happen until then.

But in the end, it really worked out. We got the tickets, a room in Bochum and a friend of hers, that tagged along, as a second driver. A luxury (and horror) I used on our way back …

Starstruck

In my relatively limited experiences regarding cons and book fairs, I can honestly say that I’ve never been more nervous to see someone in person whose work I’ve admired from afar. Seeing Buffy’s James Marsters at the GCC Berlin 2016 was thrilling, especially as I also took the chance to attend his concert beforehand. Yet, I didn’t dare to approach him – I wasn’t ready. Meeting cartoonist Bastian Melnyk at the GCC Berlin 2018 felt entirely different. I’ve been following his webcomic about Fred the bat for ten years and yes, I was excited about the encounter and it was great to chat with him for a moment (FunFact: I’ve „known“ him longer than his wife has known him).

But this? The potential of seeing/meeting RLT? It felt different.
As I’m sure I’ve made clear over time – well, it is on my about me page: I don’t like Batman. I couldn’t care less about this Mary Sue of a character … still, I was curious about Gotham. It didn’t take long for me to get hooked and it was all due to the incredible portrayal of a character I barely knew anything about (if I remember correctly, the only DC-movies I ever watched were Green Lantern, the first Nolan-Batman and Wonder Woman, show-vise only a couple episodes of Arrow – not including Vertigo-stuff). It hasn’t even been a year since I first started the show through procrastinating from my Nerdweek: Superheroines and it has become the first I re-watched in its entirety and one of those that stuck with me the most – alongside Buffy that is still my go-to series when it comes to recommendations. Sure, it’s far from perfect, totally absurd at times and littered with plot holes that would make a copy editor throw heavy things at you, but it’s fun, entertaining and a very nice twist on the superhero genre. Especially in regards to its portrayal of the classic Batman villains.

It was fascinating to follow – main villain/character – Oswald Cobblepot/Penguin’s journey, which combined with the range of emotions Robin is capable of portraying with just a look, is just something I haven’t really encountered before.
He resonated with me on a quite personal level, the struggle to become something more than what is expected of oneself, the betrayals and underlying narrative of insecurities stemming from those, the murderous tendencies … uhm … fictionally of course. Excluding massacres, I’m pretty sure my death toll is higher than Penguin’s on-screen murders. I mean, I couldn’t even write a Valentine’s day story without killing someone … 😀
In short: He became one of the most fascinating villains I’ve ever encountered and most of it is due to Robins remarkable portrayal and incredible talent. If he doesn’t get a ton of work now that Gotham is ending, it’d be such a waste …

These and more are things I would have liked to let him know/ask (like if he was doing okay, as he looked quite exhausted – and not just the day after celebrating their mini-reunion), but when we worked up the courage to walk up to his signing table we didn’t actually have the time to get to any of those topics. What we did was jokingly push around the blame for us watching Gotham. June remarked, that it was me who got her to watch the show and I in turned said that it was Robin’s fault I stuck with it, to which he dramatically exclaimed that he was sorry about that. 😀
It’s a silly compliment, but I guess, at least I/we managed to get some words out – and he understood them as the playful remark they were.

And then it was over because there were more people waiting in the line behind us.

Why didn’t you just go to a Meet & Greet then?

Well … simple answer: Because it doesn’t feel right.

Maybe I’m too spoiled by my Book (Fair) Bubble, but the whole concept of paying people for things like autographs, selfies and M&G’s is just weird for me.
Don’t get me wrong: It’s great that they get additional income between projects through this and I totally understand paying for professional pictures with them. But the other stuff? No, I really can’t wrap my head around that.

I mean, I’m basically the one at our Book Fair booths that points people towards the authoresses whose work they are currently checking out, so they can talk to them – and get their autographs in their price or purchase. I’m also the one collecting the Norn’s autographs during our appearances and meet-ups, like the #NornenHopping and our dinner on Saturday with Anna Kleve and Jana Jeworreck.

So if I had had to pay for every autograph I got in a book – or on a bookmark – I would have never have gotten that many and I most certainly couldn’t use them as easily as prices during my Fairy Tale Summer.

Besides: Paying for a M&G is basically paying someone to spend time with you. You never know, what the motivation behind it is. Just monetary or are they genuinely interested in a little more private interaction with fans? And where is the point in making it an exclusive event (other than areal restrictions and everyone wanting a moment of their own)?

Sure, I’m putting this in contrast to the M&Gs at the Norn’s booth or with others from within the Book Bubble, but those feel way more like a wanted and sought out interaction as it’s a time slot specially saved for this and that feels way more right …

So … you made a whole trip to see just one actor live?

Sort of, but not entirely? After Robin, more cast members of Gotham were announced: Erin Richards (Barbara Kean), Camren Bicondova (Selina Kyle), Tonya Pinkins (Ethel Peabody), Sean Pertwee (Alfred Pennyworth), Donal Logue (Harvey Bullock) and Drew Powell (Butch Gilzean/Solomon Grundy).

With the exception of Drew, we managed to at least say Hi to all of them. We even could tell Donal that Harvey’s sarcastic remarks are the highlights of the episodes, which he commented by saying he is rarely invited to cons and most people ignore Harvey. He then called over Camren, who is just as infrequently invited, to talk to us as well. During this conversation, Donal apparently noticed that Robin is a lefty for the first time, well, unless he was pulling our legs which seems way more likely than not noticing something as obvious as that for several years (I mean it took me only a few episodes and interviews to figure it out …)
Our chat with Sean was unfortunately cut short because we hesitated too long to walk over and he had to leave for his flight back home, but it was interesting nonetheless.

Erin was the first one we dared to approach – on Sunday, it took us a whole day to work up the courage to do so and I’m fairly certain a mead tasting was involved as well – mostly because her line was the shortest. The evening before we went from Berlin to Bochum/Dortmund June and I watched the latest episode of Season 5 and we knew, that we wanted to tell Erin about one of our favourite scenes. Still, we didn’t find a proper weapon to re-enact it – though I briefly suggested using an old banana … Additionally to that was June wearing a top that was inspired by one of Barbara’s promotional shots. Curiously, it was the same picture that lay on Erin’s table for signatures and she was quite excited when she figured it out, as it was apparently an outfit that rarely got cosplayed. All in all a really lovely moment with an actress whose character had so much more potential than what they were able to show of her …

Still, all of it did feel a little like uhm mass processing … even if there wasn’t anyone behind us the conversations were brief and relatively meaningless and I’m not entirely sure if this is common practice or just a tactic to get on towards the people that are actually paying for things. Though, I might just be a little paranoid in this regard due to the above payment-complaint.

Anything else interesting?

Lots of things, actually.

There were tons of tables selling merchandise – I’ll never understand the faces on pillows trend – or self-made stuff. Instead of artist alleys other cons use, the different artists selling their original and fanworks had their tables among all of that, which wasn’t really that well planned.

Parallel to the Comic Con was the Weekend of Hell, formerly known as Weekend of Horrors, which was my first convention ever back in 2011. It was strange to attend it again, but at least the amount of DVDs sold wasn’t as present (we didn’t go into the adult-movie section). Instead, they entertained the audience with a horror circus from Cologne? and tattoo artists that displayed a mummified cat. They also had a few stars and a stage, but we didn’t watch any panels and just past by the other tables. One of the actors, Ted Raimi, was by the way one who has made it into the above-linked review in the form of a funny tale. 😀

Our focus was on the Comic Con part, where we watched the panels of Elisabeth Olsen and Charlie Sheen on the main stage and Supernatural’s Osric Chau’s on the smaller stage – underlined with the noises of the wrestlers at the other end of the hall. Before him, there were panels of cosplayers, but I’m fairly certain the rest of the audience was as uninterested in them as we were, unfortunately …

While waiting for other panels we got to see the training session of the Saberproject, a group of German Star Wars fans that build their own lightsabers and choreograph fight scenes. During the show, they mentioned that they can be seen in the latest Rammstein (Deutschland) and Schandmaul (Die Insel) videos, which is pretty cool.

I would have liked to see a few others, like Jennifer Morrison, as well, but a few things never work out …

And of course, we watched the Gotham panels on both days …

The panels were great, albeit far too short. Even if I’ve heard some of the questions – and answers – in other interviews was it interesting see this all live – it was also surprising to see that barely any questions overlapped between the two panels. The interaction between them showed how well they get along and how much fun they have/had together. What I found interesting was, that in other interviews some of the actors mentioned they wouldn’t be opposed to reprising their roles in spin-offs. Here they were quite adamant about not doing that in a setting that wasn’t Gotham-related like Harvey strolling through a GCPD set in an Arrow episode just to have the cameo – this was an example Donal made. As a fan of crossovers and connected universes this is not something I enjoyed hearing, but the way they put it, it was understandable. For them, it wouldn’t feel right to not have New York as the background for the show and all the people they worked with for the past five years around them. Though, if they are still up for spin-offs … 😀
Some of my favourite moments include Erin sitting cross-legged on her chair and Camren snuggling with a giant GCC pillow, showing how comfortable they were talking to the audience (I know the pillow could also be seen as hiding, but publicly showing insecurity like that also takes guts). It was also fun to see Robin’s reaction every time someone complimented him/his work. Also great was, when all of them agreed that Harvey is their favourite/the most underrated character. He truly is. 😀

During the Sunday panel, an announcement regarding Sheen confused everyone and of course was important enough the be aired in first German and then English, taking away precious minutes from the panel. Sean dealt amusingly with the first one, by simply continuing to „talk“ while his microphone was tuned out … during the second Drew jumped up – a bit akin to what Butch might have done – and loudly complained about it. 😀

The Switch

The Monday after the con we met up with two acquaintances of June for a delicious Sus(h)i lunch in Hagen and an evening in Zu den vier Winden in Bochum, that I knew from an earlier visit way back in 2012, with some veeery tasty mead, respectively.

Afterward June came to the conclusion that what stars at conventions do for hundreds of people each day, is remarkable, as she was already exhausted after getting to know two new people that she at least had had contact with before. I contemplated this for a moment and tried to put my own experiences from working at the Norn’s booths into perspective.

Basically there are two kinds of people approaching a signing table/a booth:

  1. Those that only want what’s offered (autograph, selfie/prices)
  2. Those that want an actual conversation.

The first one is easy to deal with. It’s basically an exchange of services and then they’re gone. Handing out prices, taking a picture with someone or signing something. Don’t really see a difference there. It’s a short interaction with no actual consequences.

The second one is an entirely different thing. Here you have to listen to the person approaching you and react to them accordingly. At book fairs, I occasionally use this to gently push them towards one of the others, if I don’t feel like being the appropriate partner for a conversation. Like when I sent the reporter from the NDR Radio to Stella Delaney as she is way better at doing the whole explaining thing – even if the reporter ended up mispronouncing my name (starts at 13:50) as I was the reason they came to the booth in the first place, but that’s something for the LBM review I still need to write … –
Stars, however, do not have this luxury and it is thus way more remarkable that they manage to be open and willing to interact even after a long con day.

Still, through these book fair experiences, I noticed that I personally have something like a „Messe-Modus“ (Fair-/Exhibition-Mode) where I just react without much thinking, where I have my job and just do it. It’s like a switch is turned from the very introverted person to the one who doesn’t mind talking to strangers, they will never see again. I also noticed that this switch was turned while we were talking to the Gotham-people and I’m still not sure how to feel about that …

I also heard from other authoresses, that they use certain accessories to basically become their writing-persona, to be able to do these kinds of interactions, or read in front of an audience, or simply attend a book fair. In a way, I think, I’m doing this as well, with my black clothes, the specific band shirts (no one got the grinning-jester-Edguy-Shirt-joke … =( ) and the festival bracelets. I just feel more confident when I’m in my „battle armor“ and so do they.

Now I can’t say which techniques stars at cons use, but they might not be that different from what we use in the book bubble. And I’m pretty sure I’ll write a con vs. book fair post one day …

The Plot thickens …

As we had a little time on our hands before we departed for lunch in Hagen, June and I used the chance to continue plotting the RAC-story – official hashtag pending. We started this in October or November with a short story for the Bücherstadt Kurier’s advent calendar and we had so much fun with the creation of „Operation ‚Joker'“ (Pt. 1, Pt. 2) that we couldn’t help but explore the world further.

By now we have the rough outline of two major plots, all character names and occupations and know a few things about their relationships. Though, lots of the wordplays and easter eggs we put into the names will probably be lost on the audience … oh, well, we have something to laugh about at least. 😀 There is still a lot missing, a few subplots still open, but with this, I’m sure we can soon start to tell the story of cosplayers trying to bring their characters into real life – and unleashing something that none of them expected. Really can’t wait to continue with this project … and I’m still curious how many people read the short story after I mentioned it during our Diversity talk at the LBM.

And now: Have a nice Easter Weekend, lots of chocolate and moments to relax!

Anne

Rocken oder Campen?

Tja, wieder einmal bringen mich meine eigenen Ideen in die Bredouille. Nicht genug, dass ich eh schon kaum noch freie Wochenenden zur Verfügung habe, nun will ich auch noch die eine Aktivität gegen die andere tauschen.

Allein im März hatte ich nur zwei, dank Captain Marvel im Berliner Imax, Familiengeburtstag und LBM. Jetzt im April mit Grillen bei Schmusi und AnnaGerman Comic Con Dortmund Spring mit June Is an diesem Wochenende – wie man uns erkennt, erfahrt ihr morgen auf Twitter – und evtl. wieder ins Imax Avengers Endgame mit ihr und Holly Miles, sind auch schon wieder drei so ziemlich verplant …

Der Mai wird dann auch spannend mit Gratis Comic Tag und einem Schottland-Urlaub mit Jancy … und schwups sind wir im Juni, über den ich mir gerade den Kopf zerbreche. Denn da findet nicht nur das Rockharz, sondern – ein Wochenende zuvor – auch das Litcamp Heidelberg statt.

Und nun stehe ich vor der Frage:

Festival oder Barcamp?

(Beides zusammen ist keine Option, so viele Urlaubstage hab ich nicht und das ist organisatorisch zu kompliziert …)

Das Rockharz war seit 2014 eine beständige Komponente meiner Jahresplanung. Doch in den letzten zwei Jahren – obwohl musikalisch klasse – konnte mich das drum herum nicht mehr so mitreißen.
Ja, ich mag es immer noch in den frühen Morgenstunden des Festivals über den verschlafenen Campground zu wandern.
Ja, ich liebe immer noch das Gefühl in der Menge zu stehen und mit ihnen gemeinsam die Bands auf der Bühne zu feiern.

Aber irgendwie … irgendwie fehlt mir das gewisse Etwas, wenn es an die Zeit zwischen diesen Momenten geht. 2017 verbrachte ich meine Freizeit damit, die Königin zu überarbeiten, was für die Geschichte nicht unbedingt schlecht ist, aber trotzdem stellt man sich ja unter Festival etwas anderes vor. Letztes Jahr fand ich Anschluss zu anderen Campern und war gelegentlich mit denen im Gespräch oder unterwegs, trotzdem war irgendwas anders …
Vielleicht bin ich aus Festivals rausgewachsen? Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich fünf Mal hintereinander auf dem gleichen Festival war und es „nichts Neues“ mehr ist (FunFact: Momentan haben dadurch das Wacken Open Air und das Rockharz Gleichstand was die Anzahl meiner Besuche angeht – auf dem Wacken war ich seit 2013 nicht mehr). Ich weiß es nicht.

Von den Bands sind auch Van Canto dieses Jahr die einzigen, die ich wirklich gern sehen würde, auch wenn ich sie gerade erst im Oktober wieder live erleben durfte. Ein paar nette andere sind zwar auch mit bei, aber keine bei denen es mich so reizen würde, wie bei denen.

Im Gegensatz dazu steht das Litcamp Heidelberg, das, soweit ich weiß, größte seiner Art. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal auf einem Literatur Barcamp, dem Litcamp HH (und ja, da wollte ich noch einen Beitrag zu schreiben … der Entwurf liegt schon).
Kurz gesagt: Es war eine interessante Erfahrung, sowohl als Teilnehmer bei den Sessions zuzuhören und/oder mitzumachen, als auch die Erfahrung selbst eine Session zu leiten.

Zusätzlich dazu böte Heidelberg den Vorteil, dass es für mich neu ist und ich Zeit mit Elenor Avelle und anderen Nornen verbringen könnte. Eine Session Idee hätte ich auch schon … passend zu Elenors letztem Beitrag für das Nornennetz: Dem Stand Leben einhauchen, da wir ja beide die Köpfe hinter unseren Messeauftritten sind (ich Organisatorisches wie Finanzen & Koordination, sie Kreatives wie Events & Kooperationen).

Das Hauptproblem ist hier denke ich, wieder das Ausbrechen aus bekannten Mustern. Einerseits würde ich viele neue Eindrücke mitnehmen können, andererseits nagt ein Gefühl des die anderen mit denen ich (mich) sonst auf’s Rockharz fahre (/treffe) „hängen lassens“ an mir. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es das wirklich ist. Schließlich ändern sich Meinungen und Leute ja auch – wie ich erst neulich drüber schrob: Poisonige Entwicklung.

Abgesehen davon wurde kurz nachdem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, bekannt gegeben, dass das Rockharz ausverkauft ist. Es wird zwar schwieriger so an Karten ranzukommen, unmöglich ist es allerdings nicht. Es gibt immer Leute, die ihre Pläne umwerfen (müssen). *hust*

Ich glaube, hier kann schon recht gut meine momentane Tendenz abgelesen werden, aber vielleicht hat ja wer von euch noch Input, den ich in die Entscheidung mit einbeziehen kann.

Letzten Endes spricht zur Zeit einfach wesentlich mehr für das Litcamp, auch wenn ich dafür mal wieder quer durch Deutschland fahren muss … aber das hat mich ja noch nie von verrückten Vorhaben abgehalten. 😀

Anne

Die Zukunft des #Neubrandenwolf

Wer mir auf Twitter und Facebook folgt hat vielleicht schon bemerkt, dass ich erneut am #Neubrandenwolf arbeite.

Nachdem die anderen Pläne noch etwas Buchiges in diesem Jahr herauszubringen, ständig an irgendetwas scheiterten, hat mir Elenor Avelle auferlegt, endlich diese Geschichte fertig zu schreiben.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Wie gehe ich vor?

Der Neubrandenwolf war in seiner Ursprungsform eine Englische Kurzgeschichte. Dann kamen die Plotbunnies und die Idee wurde auf zwölf episodenartige Kapitel erweitert, die die Geschichte weitererzählen. Sechs davon findet ihr bereits hier auf dem Blog.

Durch die Veröffentlichung in der Anthologie „Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten“ wurde das erste Kapitel übersetzt und gestreckt. Aus knapp tausend Wörtern wurden durch Sprachwechsel, Lokalkolorit und andere Ergänzungen um die fünftausend Wörter. Das ist schon mal eine Hausnummer.

Das sollte nun auch für die anderen Kapitel gemacht werden.

Da ich diese immer in ihrer englischen Kurzform veröffentlicht habe, war die Idee, dass ich zunächst die fehlenden sechs Kapitel auf Englisch schreibe, dann übersetze, ausbaue und das Lokalkolorit hinzufüge.

Doch ich denke, den ersten Schritt kann ich mir sparen.

Warum?

#1: Allein, wenn ich mir das erste Kapitel anschaue, sehe ich, dass die Übersetzung nur noch sehr wenig mit der Ursprungsform gemein hat. Das heißt, sollte ich den Neubrandenwolf je in Englisch herausbringen wollen, müsste ich so oder so komplett neu zurückübersetzen.

#2: Leute, die etwas gratis bekommen, wollen meist nicht mehr kaufen. Wenn ich also das Ende der Geschichte hier verrate, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das Buch trotzdem noch kauft, gering. Selbst wenn das hier nur Ausschnitte der im Buch erscheinenden Kapitel sind.

#3: Wenn ich damit anfange, die alten Kapitel zu übersetzen, bin ich gleich wieder viel besser in die Geschichte eingestiegen und kann so gezielter an der Fortführung arbeiten, ohne jedes Mal wieder zurücklesen zu müssen, was eigentlich vorher passiert war. Das hab ich bei einem Fanfiction Projekt ständig machen müssen und es war recht mühsam.

#4: Gleich auf Deutsch schreiben hat den Vorteil, dass ich die Erzählstimme besser eingefangen bekomme. Mir wurde bereits gesagt, dass die Geschichte sich auf Englisch besser liest, als auf Deutsch. Das mag daran liegen, dass ich in der Entstehungszeit des Neubrandenwolfs vermehrt auf Englisch geschrieben habe. Mittlerweile habe ich aber auch wieder viel auf Deutsch geschrieben und würde das vermutlich besser hinbekommen, das auch in diese Sprache zu übertragen.

#5: Es ist einfach mal ein kompletter Schritt der in der Arbeit wegfällt.

Wie geht es also weiter?

Erstmal habe ich Notizen, die noch aus der Anfangszeit stammen, abgetippt. Als nächstes werde ich dann alles, was es bisher gibt, übersetzen und mich dann kapitelweise durch die Geschichte arbeiten, bis ein vollständiges Bild daraus geworden ist.

Danach kommen natürlich die üblichen Schritte wie Testleser, Lektorat, Testleser, Marketing Strategien entwickeln, Cover erschaffen, Buch setzen, Distributoren ermitteln … und und und …

Wird lustig …

Bin gespannt, wie euch das Ende gefällt …

Anne

Es geht wieder nach Leipzig!

In zwei Wochen ist es soweit: Die Leipziger Buchmesse öffnet ihre Pforten für Besucher und Ausstellende.

Wie schon im letzten Jahr werde ich mit dem Nornennetz vor Ort sein.
Mehr dazu, was wir uns vom Netzwerk alles für euch ausgedacht haben, werdet ihr die Tage auf dem Nornenblog erfahren.

Hier soll es erstmal darum gehen, was ich mir so vorgenommen habe …

Triff mich … am Stand

Nachdem ich letztes Jahr Standinventar war, werde ich es vermutlich auch dieses Jahr sein. Zumindest habe ich diesmal mehr offizielle Standschichten am Nornennetz-Stand in Halle 2, K309:

Donnerstag: 14 – 16 Uhr und 17 – 18 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr
Samstag: 15 – 17 Uhr
Sonntag: 12 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr

Allerdings gibt es mindestens zwei Zeiten, bei denen ich definitiv nicht am Stand sein werde …

Nämlich am Freitag Nachmittag, da werde ich entführt, ich weiß nur noch nichts davon. Also psst!

Der andere ist etwas angsteinflößender:

Triff mich … auf der Leseinsel Phantastik 2

Wie ich schon in meinen Sozialen Medien verkündete, nehme ich an der Talkrunde des Nornennetzes teil, die auch so ziemlich auf meinen Mist gewachsen ist …

Als es darum ging, ein Talkthema zu finden, warf ich meinen Gastbeitrag für den #kunterbunt-Monat des Bücherstadt Kuriers in den Raum: Diversität ist mehr als Hautfarbe und sexuelle Orientierung

Das Thema fand Anklang und bald waren mit Michelle Janßen, Eleonore Laubenstein und Barbara Weiß die restlichen Talk-Teilnehmerinnen gefunden.

Zusammen werden wir uns am Donnerstag 16 – 16:30 Uhr auf der Leseinsel Phantastik 2 diesem wichtigen und aktuellem Thema widmen.

Wer sich den Termin bei Facebook merken will, kann das hier tun: Nornennetz Talkrunde auf der LBM 2019!

Oder über die Leipziger Buchmesse hier: Diversität ist mehr als sexuelle Orientierung und Hautfarbe

Nachdem ich mich Donnerstag hoffentlich nicht komplett blamiert habe, werde ich mich am Sonntag noch einmal ans Mikrofon wagen:

Triff mich … bei meiner Standlesung

Am Sonntag 13 – 13:30 Uhr werde ich am Nornennetz Stand aus meiner Geschichte „Ein neuer Tag“ lesen, die vergangenen November in der Anthologie „Entzünde den Funken“ erschienen ist. Eine erste (etwas andere) Fassung wurde heute vor drei Jahren auf diesem Blog veröffentlicht.

Zusätzlich dazu werde ich euch auch ein kleines Fragment vorlesen, dass diejenigen, die mir schon eine Weile folgen, in seiner Ursprungsform bereits kennen. Warum gerade das, wird aber noch nicht verraten.

Wie erkenne ich dich denn bloß?

Abgesehen davon, dass mein Gesicht mittlerweile für die Talk-Veranstaltung und den Nornenstand in der Werbung zu sehen ist, habe ich es mir ganz einfach gemacht: Ich werde wieder die gleichen T-Shirts wie letztes Jahr tragen. Nur in anderer Reihenfolge, also bitte die Tage im Bild ignorieren. 😀

Am Donnerstag, werde ich für den Talk das Nornennetz T-Shirt tragen (unten links).

Am Freitag das Edguy T-Shirt mit dem Grinse-Jester (oben links).

Am Samstag das andere Edguy T-Shirt (unten rechts).

Und am Sonntag, zu meiner Lesung, das DF.PP Entertainment T-Shirt (oben rechts).

Eigentlich wollte ich ja noch eines mit meinem eigenen Logo machen lassen, aber das hat bisher noch nicht geklappt. Also muss ich noch etwas improvisieren und auf andere T-Shirts mit Jester zurückgreifen.

 

Tja, da liegt einiges vor mir und euch.

Ich bin gespannt, ob alles so klappt, wie es soll und sowieso und überhaupt.

Wir sehen uns dann hoffentlich in zwei Wochen auf der Leipziger Buchmesse!

Anne

Es märchensommert wieder …

An diesem märzigen Sonntag bringe ich euch frohe Kunde:

Der Märchensommer geht in die dritte Runde!

Wann, wann, wann!?

Genau in drei Monaten, nämlich vom 3. Juni bis 21. Juli!

Wer, wie was?

Ein genauer Plan wird noch erstellt, aber in groben Zügen wird der Märchensommer ähnlich wie im letzten Jahr ablaufen:

  • Montag: Vorstellung einer oder mehrerer Märchenadaptionen & eine Märchenfrage
  • Dienstag: Wenn sich genügend Leute finden (s.u.!) start der Märchenrallye-Runden
  • Mittwoch: Bilderrätsel
  • Samstag: Weekend Guess, sieben neue Wortspiel-Märchenrätsel!
  • Sonntag: Auch hierfür habe ich schon eine Idee, aber in Tüten und Papier ist sie noch nicht. Bleibt gespannt.
  • In den offenen Tagen gibt es dann Rezensionen, Interviews und auch wieder ein paar Gastbeiträge (s.u.!).

Für einige dieser Bestandteile wird es wieder Punkte für die Gesamtwertung geben, durch die ihr die Preise (s.u.) gewinnen könnt.

Aktuelle Informationen könnt ihr über meine Sozialen Netzwerke und die Gruppe bei Facebook „Märchensommer“ erfahren.

Ich möchte beim Märchensommer mitmachen!!!^11

Gern! Ob als Teilnehmer*in oder als Blogger*in/Autor*in schon im Vorfeld, jeder ist im Märchensommer willkommen!

Es gibt sogar noch ein paar offene Aufgaben zu füllen!

Die Rallye, die fand ich suuuper! Ich will auch, dass sie auf meinem Blog vorbeischaut!

Wenn wir die Märchenrallye wie im letzten Jahr aufteilen wollen (vier Runden á sieben Stationen), brauche ich für die ersten drei Runden noch 20 Blogger*innen, die Lust haben, eine Station zu übernehmen!
Für die letzte Runde suche ich Autor*innen, die diese nutzen können, um ihr Werk aus den Bereichen Märchen, Sage, Legende oder Adaptionen dieser vorzustellen!

Voraussichtliche Termine: 11.6., 18.6., 25.6. Bloggerrunden und am 2.7. die Autorenrunde

Was müsst ihr tun?

Erstmal: Euch bei mir melden, damit ich euch auf die Liste setzen kann. =)

Für den Beitrag:

  • Euch wird eine Frage zu einem Märchen inklusive Antwortmöglichkeiten, Beiträgen zu denen ihr verlinken müsst und die Rallye- und Lösungsbuchstabengrafik bereitgestellt. Diese müsst ihr in einem Blogbeitrag verarbeiten. Wie umfangreich das ist, bleibt euch überlassen. Es gab schon alles von kurz und knapp bis hin zu eigenen Märchenkreationen.
    Hinweis für die Autor*innen: Ihr könnt eure Frage auch explizit zu dem von euch vorgestellten Buch selbst erstellen und bekämt dann nur die Antwortlinks.
  • Euren Beitrag vorplanen und den Link rechtzeitig an mich schicken (Mitte Mai), damit ich ihn an die anderen Stationen weiterleiten kann. (Jede Antwortmöglichkeit führt zu einem anderen Blog.)
  • Am Tag selbst: Schnell reagieren können, falls irgendwo ein Link schief sitzt …

Wer einen bestimmten Termin- oder Märchenwunsch hat, kann diesen gerne bei der Anmeldung nennen.

Ich habe ein Märchenbuch, nimm mich bitte in den Sommer auf!

Von meiner Seite aus wird es wieder Interviews mit Autor*innen zu ihren Märchen(adaptionen) geben. Seid ihr noch nicht von mir über ein potentielle Interview informiert worden, dann könnt ihr euch hier gerne anmelden!

Eventuell kann es sein, dass ich euch an Sarah von Trimagie oder eine andere Bloggerin aus der Planungstruppe verweise.

Auch die Kurzvorstellungen an den Montagen haben noch ein paar Plätzchen frei.

Was auch wunderbar wäre, wenn ihr Goodies oder Preise habt, die wir während des Sommers verlosen können!

Was müsst ihr tun?

  • Euch bei mir melden, damit ich euch auf die Liste setzen kann. =)
  • Mir einen Link zu eurem Blog o.ä. schicken, auf dem Informationen zu eurem Märchenbuch stehen.
  • Wenn ihr Goodies/Preise geben möchtet: Ankündigung bitte bis Mitte Mai, damit ich es entsprechend bewerben kann. Versand reicht zum Ende des Sommers (Juli) hin.

Ich fand die Bilderrätsel so toll, kann ich auch was zeichnen?

Gern. Noch ist nicht ganz raus, wie genau wir es machen wollen, aber wenn ihr ein Märchenbild in der Schublade habt, dass ihr gerne dafür zeigen möchtet, wäre das voll dufte.
Vielleicht habt ihr ja Glück, und es wird zu einer Postkarte, wie die Rätselbilder von Andrea (Trimagie).

Was müsst ihr tun?

  • Euch bei mir melden, damit ich euch auf die Liste setzen kann. =)
  • Mir das Bild im Vorfeld des Sommers (Mitte Mai) zuschicken, damit es an die entsprechende Station geschickt werden kann.

Ich hab sooo viel zu Märchen zu erzählen, ich will auch!!

Uuuh, das höre ich sehr gerne!

Wenn ihr ein Thema habt, dass ihr gerne als Gastbeitrag (erscheint hier auf dem Blog) umsetzten wollt, fänd‘ ich das furchtbar fabelhaft!

Gern könnt ihr aber auch eigene Sachen bei euch auf den Blogs oder Sozialen Netzwerken machen, die ich dann in der Facebook Gruppe verlinke.

Was müsst ihr tun?

  • Euch bei mir melden, damit ich euch auf die Liste setzen kann. =)
  • Gastbeitrag: Mir das Thema vorstellen(, um zu gucken, dass es nicht schon behandelt wurde bzw. wird) und den Beitrag rechtzeitig (Mitte Mai) schicken, damit ich ihn vorplanen kann.
  • Sonderaktion: Mir rechtzeitig Bescheid geben, damit ich entsprechend verlinken kann – und sagen, dass dies eine vom Märchensommer inspirierte Sonderaktion ist. Sprich mich als Obermotz des Märchensommers benennen/verlinken und/oder die Grafik am Anfang dieses Beitrags verwenden.

Ihr habt jetzt ganz viele Plotbunnies für eure Teilnahme am Märchensommer?

Dann schreibt mir eine E-Mail an maerchensommer(at)randompoison.com und sagt mir wie, wo, wann, usw. ihr euch beteiligen möchtet.

Ich bin gespannt, was ihr euch alles so ausgedacht habt!

Anne/PoiSonPaiNter

Sieben Jahre Random Poison

Heute ist es soweit … heute jährt sich mein Hallo Welt zum siebten Mal … Mensch, wie die Zeit vergeht …

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, wage ich zu behaupten, dass ich mittlerweile das Bloggen ganz gut im Griff habe. Ich gehöre zwar zu denen, die keine großen Grafiken verwenden, aber ich schaffe es immerhin einmal im Monat einen Beitrag zu veröffentlichen (in all den Jahren habe ich nur den August 2012 ausfallen lassen).

Außerdem ist nicht nur dieser Beitrag mein Jubiläumsbeitrag, er ist auch mein 600er. Also in dem Sinne gibt es heute eine Doppel-Party (und da dachte ich erst, ich schaff das nicht …).

Aber werfen wir mal einen Blick zurück …

In den vergangenen Jahren habe ich mich in verschiedene Richtungen ausprobiert. Reisen, Festivals, Konzerte, Serien/Filme, Bücher, Comics, aber auch Sachen wie Lost in Translation und den Weekend Guess. Zu allen Themen habe ich noch jede Menge zu erzählen, aber an der Umsetzung scheitert es gelegentlich …

Wobei das Hauptproblem leider ist, dass ich zwar viel schreibe, aber nur wenig Rückmeldung bekomme.

Mal ein paar Zahlen …

Wie gesagt, ist dies mein 600. Blogbeitrag darin enthalten sind:

Und natürlich wird es weitergehen … so schnell gebe ich nicht auf …

Aber ich hab ja gesagt, wir wollen heute mit ernsten bis ulkigen Fragen feiern!

Also dann … was habt ihr denn so gefragt?

Leider haben nur vier Leute Fragen gefunden, die sie mir stellen wollten, aber dafür einige gleich mehrere und bei ein paar bin selbst ich auf meine Antwort gespannt. 😀

June Is: Mit was spielen Eskimo-Kinder?

Hmmm …. Pinguinen? 😀
Ach, Moment, die sind ja am anderen Ende der Erde … hmm … die Sendung mit der Maus hat mir glaube mal erzählt, die spielen auch mit Eisbärkindern
Abgesehen davon, dass sie viel öfter Figuren aus Schnee bauen können als wir, spielen die vermutlich mit ähnlichen Dingen, wie auch wir es früher getan haben.
Wer hofft eigentlich noch, dass der Winter nicht erst wieder zur LBM einbricht?

Sophie GrossalberHast du schon mal deine Plotbunnies nach Mitternacht gefüttert und sind sie dann zu Plotgremlins geworden? Oder wurden sie eher zahmer?

Guute Frage … hmm … da ich es grundsätzlich vermeide, Plotbunnies zu füttern – außer sie werden gerade gebraucht – kann ich das gar nicht so sagen. Auch wenn es durchaus Plotbunnies gab, die sich durch (düstere/merkwürdige) Träume mir erst vorgestellt haben … also … hmm … muss ich mal im Auge behalten und wir können dann Erfahrungsberichte austauschen!

Kia Kahawa vom BuchessembleWenn ein Blitz ins Maisfeld einschlägt, gibt es dann Popcorn?

Meine These: Kommt drauf an wo. Wenn der Blitz direkt den Maiskolben trifft, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass – wenn der Maiskolben nicht direkt verkohlt – es zumindest ein paar Körner schaffen würden zu Popcorn zu werden. Trifft er allerdings den Boden, dann wird das vermutlich nichts … 🙁

Warum nenne ich meine Waschmaschine ständig „Mikrowelle“?

Vermutlich aus dem gleichen Grund warum ich zum Bus immer Zug sage/sagen wollte … oder war das umgekehrt?

FunFact: Ich hatte als Kind – und gelegentlich habe ich das auch immer noch – das Problem, dass ich anstatt Kirche immer Kirsche gesagt habe … da sind wir dann sonntags halt mal in die Kirsche gegangen … ^^°

Warum kommt die Latte im Tetris immer zu früh oder gar nicht?

Weil Tetris eines der wundervollsten und fiesesten Spiele überhaupt ist …

Kennt ihr eigentlich schon den Tetris-Bot auf Twitter? Den hat die fürchterbar fiesliche Kirana neulich geteilt und seit dem muss ich da gelegentlich immer mal mitspielen …

Zumindest bis ich mich dann wieder dem Reallife Tetris für die LBM widmen kann.

… Äh, ich meine, wann kommt nochmal eine Nerdwoche o.ä.? Ist etwas in der Art in Planung?

Ja und nein.
Ja: Ich möchte definitiv wieder so etwas machen.
Nein: Ich hab nur keine Ahnung zu welchem Thema … beim letzten Mal hatte ich gerade angefangen Gotham nebenbei zu gucken und musste mal wieder feststellen, dass ich die Bösewichte in Geschichten sehr oft wesentlich besser finde als die Helden. Daher kam die Überlegung auf, eine Villain-Week zu machen. Passend zu den Superheldinnen müsste/sollte/könnte es allerdings um weibliche Bösewichte gehen, was aber schon fast daran scheitert, Gute zu finden … wobei hier eine Mischung wohl auch nicht schlecht wäre …

Dann kommt hinzu, dass es demnächst auch den Essayband Roll-Inclusive zu Diversität in Pen&Paper-Rollenpielen gibt, der eine ganz andere Thematik einbringen würde, die wir vom Nornennetz – inklusive mir *Panik* – auch auf der LBM besprechen wollen. Das wäre für eine Nerdwoche im Mai allerdings zu spät …

Lange Rede, kurzer Sinn: Es sind Ideen da, aber allzu konkret ist nichts. Erstmal wieder den Märchensommer in die Gänge kriegen, da ist auch einiges zu tun noch … (Wenn wer helfen mag, gerne schon mal melden!)

Anne Granert: Was befindet sich auf deinem Nachttisch und in deinen Anorak-Taschen?

Nachttisch: Viel zu viel Krempel 😀 Darunter verstecken sich aber auch Bücher, die ich noch lesen muss (inklusive der beiden Anthologien, in denen ich vertreten bin), der Dragonball, den ich immer noch nicht weggeräumt habe, Kleingeld und jede Menge anderes Zeug. 😀

Jackentasche: Momentan nur meine fingerlosen Handschuhe (ich mag es nicht, wenn irgendetwas meinen Tastsinn einschränkt …), wenn ich sie trage auch meine Hände in den Handschuhen und mein Telefon mit Pokémon Go. 😀
Gestern waren da zwei Ohrenstöpsel mit drin, um unsere Ohren vor potentiellen Glockenläuten zu schützen, als wir die Konzertkirche in Neubrandenburg hochgekraxelt sind.

Welches phantastische Element in einem Roman hat dich positiv umgehauen?

Puh … immer diese schweren Fragen … ich mag es, wenn die phantastischen Elemente, Magiesysteme etc. gut durchdacht sind und in sich schlüssig. Sie müssen nicht den physikalischen Regeln entsprechen, sollten sich aber zumindest nicht widersprechen.

Deine Talente in „Des Sandes Wiederhall“ klingen interessant, auch wenn du noch nicht so viel über ihre Entstehung erzählt hast. Den Umgang mit Superkräften in „Karriere: Superheldin“ fand ich faszinierend – auch wenn die Charaktere und die Handlung meh waren … Das Rumpelstilzchen aus „Kindsräuber“ hat auch seinen ganz eigenen Charme …

Doch was mich wirklich umgehauen hat, dass kann ich gar nicht sagen …

Welche Romanverfilmung fandest du gut und welche ging gar nicht?

Legende von … aach ne, das war ja ein Cartoon und kein Roman … hmm … ich bevorzuge es ja, Verfilmungen erst zu sehen, nachdem ich das Buch gelesen haben. Manchmal klappt das nicht, da konnten z.B. Tintenherz und Der Sternwanderer mich überzeugen. Mit Blick auf die Bücher sind sie zwar nicht perfekt, aber sie erschaffen trotzdem eine ähnlich großartige Stimmung.

Und nu?

Nun, nun widme ich mich wieder meiner ToDo-Liste und ihr bekommt dann demnächst zu hören, was für den Märchensommer geplant ist, wo ihr mich wann auf der LBM findet und was sonst noch so ansteht.

Es bleibt spannend

Auf die nächsten sieben Jahre und Danke an alle, die hier (un)regelmäßig lesen und kommentieren. Und natürlich auch Danke für die tollen Fragen!

Anne

Valentinsblargh

Herzlich willkommen zu diesem Valentins-Spezial-Beitrag. Ich hoffe ihr hattet alle einen wunderbaren Tag mit euren Liebsten oder werdet später noch gebührend feiern.

Das liebliche Gezwitscher von Vögeln umgibt euch. Dazu hängt ein süßer Duft von frischen Rosen in der Luft und die Pralinenschachtel wartet nur darauf, gemeinsam vernascht zu werden …

Ach kommt, wem mach’ ich hier eigentlich was vor?

Romantik und ich, werden nie Freunde werden … es macht viel zu viel Spaß sich über die unzähligen Klischees lustig zu machen.

Deswegen gab es für mich auch keine Frage, ob ich bei der Valentinsaktion des Nornennetzes mitmache:

#BadDating

Anfang des Jahres wurde bei den Nornen die Idee in den Raum geworfen, sich einmal anders mit den Klischees der Romantik auseinanderzusetzen. Allen voran mit dem Hauptklischee, dass Frauen nur Romance schreiben können.

Hahaha, ja, also June Is und ich mussten schnell feststellen, dass wir das so gar nicht können:

Aber zum Anfang …

Es wurde eine Liste bereitgestellt, aus der wir uns ein Klischee aussuchen und bedienen konnten. Die Seelenverwandtschaft sprang mich direkt an und June konnte schnell überzeugt werden, dass wir unsere literarische Kooperation nach der „Operation „Joker““ weiterführen(, abgesehen davon, dass wir noch immer dabei sind, Pläne für dieses Universum zu schmieden … muahahaha … räusper …. ).

Jedenfalls ging es dann an die Planung … die sich als gar nicht so einfach herausstellte. Wir erschufen einen Dialog, der drei Charaktere beinhaltet und dann auch noch thematisch getrennt wird. Nicht zuletzt musste die Art der Veröffentlichung über Twitter diskutiert werden. Selbstverwirrung stand da auf der Tagesordnung.

Für die Dialogbilder, die es schließlich auf Twitter geben sollte, haben wir uns dann noch Sophie Grossalber ins Boot geholt. Sie übernahm den dritten Charakter.

Aber wir haben es geschafft und das Ergebnis könnt ihr hier nachlesen: Seelenverfranzt


(Für den Fall das Twitter zickt oder ihr keinen Account habt, hier einzeln: #1 – #1.1#1.2 , #2 – #2.1 – #2.2, #3 – #3.1#3.2, #4 – #4.1#4.2, #5 – #5.1#5.2, #6 – #6.1#6.2, #7 – #7.1#7.2, #8 – #8.1#8.2, #9 – #9.1#9.2, #10 – #10.1#10.2#11 – #11.1#11.2)

Das Transkript dazu:

#1: Seelenverwandte sind immer einer Meinung

Heute war es soweit, das erste Date von Nadine und Mara. Die beiden trafen sich in einem kleinen Restaurant und verbrachten einen wunderbaren Abend miteinander. Nun war es an der Zeit, sich zu verabschieden.

Nadine: „Das war wirklich ein wunderbarer Abend, ich hatte wirklich schon lange nicht mehr so viel Spaß.“
Mara: „Ja, war wirklich schön. Wann können wir uns denn wiedersehen?“

Kurz nachdem Mara wieder Zuhause war, klingelte auch schon ihr Telefon. Es war Ally, ihre beste Freundin.

Mara: „War besser als erwartet.“
Ally: „Und, seht ihr euch wieder?“
Mara: „Das nächste Date ist schon geplant.“

#2: Seelenverwandte wissen immer, was der andere gerade denkt

Für ihr drittes Date hatten sich Nadine und Mara entschieden, gemeinsam ins Kino zu gehen. Schnell konnten sie sich auf einen Film einigen und die Vorstellung begann.

Nadinenimmt vorsichtig Maras Hand, denkt: Sie sieht so glücklich aus, sie fühlt das Gleiche wie ich.
Maradenkt: Woah, was für ein geniales Scheme!

Nach der Vorstellung rief Mara bei Ally an. Nicht nur, um ihr vom Date, sondern auch um ihr vom Film zu erzählen. Ally hatte ihn schon vorher ohne sie gesehen, damit Mara ihn mit Nadine zusammen schauen konnte.

Mara: „Der Villain war so…“
Ally: „Mega genial?“
Mara: „Jaaaaa.“
Ally: „Und wie war dein Date?“
Mara: „Joah.“

#3: Seelenverwandte teilen offen ihre Gefühle miteinander

Mehrere wunderbare Wochen waren ins Land gegangen und Nadine wusste, dass Mara ihre große Liebe war. Bei einem Abendessen mit Kerzenschein konnte sie ihre Gefühle nicht länger für sich behalten.

Nadine: nimmt Maras Hand „Mara, seit ein paar Wochen weiß ich, dass ich nicht mehr ohne dich leben möchte. Ich weiß, wir kennen uns noch nicht so lange, aber ich habe das Gefühl, mit dir die Richtige gefunden zu haben.“
Mara: sieht Nadine erwartungsvoll an
Nadine: „Ich könnte mir vorstellen, dass du ein wichtigerer Teil meines Lebens wirst.“ reicht einen Schlüssel über den Tisch
Mara: „Oh.“ wird rot und küsst Nadine

Am nächsten Tag klingelte es an Maras Tür. Ally stand mit einer Flasche Wein und Chips davor. Sie lümmelten vor der Playstation.

Ally: senkt den Kontroller „Was ist los? Du bist jetzt schon zum dritten Mal grundlos verreckt!“
Mara: „Nadine hat mir ihren Schlüssel gegeben.“
Ally: starrt Mara an Wow, und wirst du ihr deinen geben?
Mara: „Weiß ich noch nicht – ?“

#4: Seelenverwandte sagen oft dasselbe gleichzeitig

Nadine und Mara schlenderten durch die Regalreihen im Supermarkt, als Maras Handy einen Nachrichteneingang ankündigte.

Mara: Öffnet Nachricht von Ally
Ally: Heute gibt es …. <Gif>

Ein paar Reihen weiter drehte Nadine sich nachdenklich zu Mara um.

Nadine: „Hmm … was hältst du heute Abend von -?“
Mara: „Pizza?“
Nadine: „Ja, genau!“

#5: Seelenverwandte wissen, wann die richtige Zeit ist, den anderen Dinge zu fragen

Nadine befand sich bei einer Freundin, die Hunde züchtete. Begeistert rief sie Mara an.

Nadine: „Guck mal, hier sind voll niedliche Hundewelpen, wollen wir uns die mal gemeinsam anschauen?“
Mara: „Ich sitze gerade in der Badewanne, kannst du später noch mal anrufen?“ legt auf, lehnt sich in der Wanne zurück

Nach einer Weile nahm Mara das Handy doch wieder in die Hand und schrieb Ally.

Mara: Nadine will mit mir Hundewelpen ansehen! Das heißt doch garantiert, dass ich bald so einen Fellball um mich habe! :-O
Ally: Wie, du hast ihr nicht gesagt, dass du keine Hunde magst?

#6: Seelenverwandte wissen genau, wann es dem anderen nicht gut geht

Nadine spürte, wie Maras Stimmung immer schlechter wurde, also entschied sie, etwas für sie beide zu tun, und lud sie zu sich ein, nachdem sie die Überraschung besorgt hatte.

Mara: öffnet Tür
Nadine: „Überraschung!“ <Gif>

Mara war weniger erfreut als Nadine wahrscheinlich gehofft hatte. Sie ging nach ihrem Besuch gleich zu Ally.

Ally: „Du bist ja voller Hundehaare!“
Mara: „Ja, sie hat einen Welpen gekauft.“
Ally: „Willst du ihr nicht lieber sagen, dass sie den Hund wieder zurückgeben soll?“

#7: Seelenverwandte tauschen einen Blick und wissen, was der andere braucht

Als frisch gebackene Hundemama lies es sich Nadine nicht nehmen, auch Ally, Maras bester Freundin, ihren kleinen Wirbelwind vorzustellen. Schließlich würde Ally eventuell mal Hundesitten müssen, wenn Mara und sie im Urlaub waren. Mara und Ally saßen unsicher auf der Couch.

Nadine: setzt sich zu Mara „Ich weiß genau, was du jetzt brauchst!“ überreicht <Gif>
Mara: „Ich … ähm…“ der Welpe nimmt ihr das Spielzeug sofort aus der Hand

Nachdem Nadine den Raum verlassen hatte, blickte sich Ally zu Mara um.

Ally: „Es wäre dir lieber gewesen, sie hätte das Tier wieder zurückgebracht, stimmt’s?“
Mara: „Mhhh.“

#8: Seelenverwandten ist aneinander nichts peinlich

Einige Tage später ersteigerte Nadine auf Ebay einen Kinderwagen. Mara starrte ihn ungläubig an.

Mara: „Ähm … willst du mir was sagen?“
Nadine: „Für Fluffy!“
Mara: „Bist du dir sicher, dass du das machen willst?“
Nadine:“Wieso nicht?“
Mara: „Er braucht doch seinen Auslauf, sonst wird er noch wilder.“

Noch immer von ihrer Idee begeistert, führte Nadine Mara diese vor.

Mara: „Sie will das ernsthaft durchziehen…“ <Gif>
Ally:
 „Hast du das nötige Werkzeug?“

#9: Seelenverwandte wissen genau, was der andere gerade macht

CW: Off-Screen Gewalt gegen ein Tier.

Nadine war auf Geschäftsreise und träumte vor sich hin. Sie malte sich aus, wie Mara und der Welpe gemeinsam spielten. Doch Mara hatte in ihrer mittlerweile verwüsteten Wohnung ganz andere Probleme. Verzweifelt rief sie Ally um Hilfe.

Mara: <Gif>

Von ihrer Tat benommen nahm Mara nicht wahr, wie die Wohnungstür sich öffnete. Als Ally sah, was geschehen war, tauschte sie die Klinge in Maras Hand gegen einige Feuchttücher aus.

#10: Seelenverwandte können einander nichts verheimlichen

Nadine rief am nächsten Tag an, um sich zu erkundigen, wie Mara mit dem Welpen zurechtkam.

Mara: „Nadine…“ stellt den Lautsprecher an
Nadine: „Wie geht es meinen beiden Schätzchen?“
Mara: stammelt
Ally: nimmt Telefon „Lass mich.“

Ally erzählte Nadine, dass der Hund beim Gassi gehen von einem älteren Rüden angefallen wurde. Sie hatten ihn gleich zum Tierarzt gebracht, aber der konnte nichts mehr tun.

Nadine: „Oh nein!“ <Gif>
Mara: „Tut mir leid.“ legt auf
Mara: Zu Ally gewandt „Danke, du bist die Beste!“
Ally: legt Hand auf Maras Schulter „Schon okay.“

#11: Seelenverwandte wissen, dass sie perfekt füreinander sind

Nach mehreren Wochen war es Mara zu viel. Nadine litt noch immer unter dem Verlust, doch Mara wusste einfach, dass es so nicht weitergehen konnte. Sie lud Nadine zu sich ein. Wie oft zuvor saßen sich beide am Küchentisch gegenüber. Aber irgendwas war diesmal anders.

Nadine: „Du wolltest mir etwas wichtiges sagen?“
Mara: „Es tut mir leid, aber ich denke, es ist besser, wenn wir getrennte Wege gehen.“
Nadine: „Aber, aber … ich dachte … “
Mara: „Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl in dieser Beziehung.“
Nadine: „Aber wir sind doch Seelenverwandte!“

Nachdem Nadine endlich gegangen war, kam Ally mit einer Flasche Wein vorbei.

Ally: „Ist alles in Ordnung?“
Mara: „Ich hab’s endlich getan. Es ist vorbei. Nadine dachte wirklich, ich sei ihre Seelenverwandte.“
Ally: „Seelenverwandte gibt’s doch gar nicht!“
Mara: „Ganz deiner Meinung.“

Doch das war nicht das einzige Date, an dem ich beteiligt war. Nachdem die Nornen über diverse Klischees gefachsimpelt hatten, fand ich es lustig, eines davon mit einer ganz absurden Idee zu verknüpfen. Schwups wurde Grumpy Moon „zwangsverpflichtet“ mir dabei zu helfen es umzusetzen und bald darauf stand dann auch schon unser Date zum Thema „spontaner Versöhnungssex“.

Was daraus geworden ist, könnt ihr hier nachlesen: Mörderische Lust

Und das Transkript dazu:

Er: Schatz, das hatten wir aber anders geplant …
Sie: Er hatte es verdient.
Er: Bestimmt hatte er das! Aber wir waren uns doch einig, dass GIFT die richtige Methode ist?
Sie: Als du das letzte Mal jemandem Gift verabreicht hast, ist bei der Autopsie sofort rausgekommen, dass er ermordet wurde!
Er: Oh, aber bei 14 Messerstichen in die Brust wird die Polizei ganz sicher daraus schließen, dass es ein Unfall oder Selbstmord war?
Sie: Jetzt reg dich mal nicht so auf! Ist ja nicht so, als wäre das unser erster Mord.
Er: Warum hast DU dich überhaupt so aufgeregt?
Sie: Das geht dich einen Scheißdreck an.
Er: Hey, jetzt lass dass mal nicht gleich an mir aus!
Sie: Okay! Er hat gesagt Giftmorde sind Weiberkram!
Er: Du… Du hast das für mich getan?
Sie: Klar, du Trottel! Glaubst du, ich bringe gleich jemanden um, nur weil er meine Frisur beleidigt?
Er: Also, ehrlich gesagt…
Sie: DAS WAR EINE RHETORISCHE FRAGE!
Er: Schon gut! Schatz, habe ich dir eigentlich schon mal gesagt, wie sexy du aussiehst, wenn du wütend bist?
Sie: Ach, ja?
Er: Ja! Und es tut mir leid, dass ich dich so angefahren habe. Wie kann ich das wiedergutmachen?
Sie: Hmm … ich wüsste da was …
Er: Wie, gleich hier? Neben der Leiche?
Sie: Als ob uns das je gestört hat …
Fünf Minuten später…
Er: Du bist einfach die Beste …
Sie: Ich weiß …
– THE END –

Es gibt übrigens noch eine andere Version, die will ich euch aber nicht zeigen …  zu grauselig.

Wer beide Dates gelesen hat, dem wird eventuell aufgefallen sein, was dieser Tweet damit zu tun hatte:

Ist doch voll romantisch so ein Mord. 😀

Viel Spaß mit den beiden – und natürlich auch den anderen #BadDating -Dates der Nornen – und vergesst nicht: Bis Sonntag könnt ihr mir noch Fragen zum Bloggeburtstag schicken!

Anne

Bloggeburtstagsvorbereitung

Wie ich neulich feststellte, jährt sich in diesem Jahr am 19.02. der erste Beitrag, den ich je auf „diesem“* Blog geschrieben habe zum siebten Mal!

Seit sieben Jahren blogge ich also schon und das heißt, es wird

Bloggeburtstag

gefeiert!

Dafür habe ich mir Folgendes überlegt:

Von jetzt bis zum 17.02. könnt ihr mir hier in den Kommentaren, über Twitter, Facebook – oder sonstwo, wo wir miteinander verbunden sind – Fragen stellen.
Das kann sein:

Das Beste daran: Die Frage kann sowohl ernst, als auch total unsinnig sein! Denn wer eine Plüsch-Elchtrophäe bei sich an der Wand hängen hat und sich über eine Tetris-Lampe freut (beides Geburtstagsgeschenke), der mag auch unsinnige Fragen. Oder wie man im Englischen sagen würde: „totally random questions“, immerhin sind wir hier ja auf „Random Poison“. 😀

Das ist aber nicht alles: Wer mag, kann mit der Frage auch in den Lostopf hüpfen (bitte entsprechend im Kommentar dazuschreiben), denn für die skurrilste/merkwürdigste/verrückteste (die ich beantworten kann) von ihnen verlose ich ein Buch eurer Wahl mit einer Beteiligung von 7,00 € (ein anderer Betrag wäre im siebten Jahr irgendwie unpassend).

Also dann: Lasst mich eure Fragen hören!
Ich behalte mir jedoch vor Fragen, zu denen ich keine Antwort weiß oder geben möchte, nicht zu beantworten

Wer gewonnen hat und wie meine Antworten lauten erfahrt ihr dann pünktlich zum Bloggeburtstag am 19.02. genau hier!

In gespannter Erwartung

Anne/PoiSonPaiNter

* Ich blogge weiterhin unter dem Namen Random Poison aber technisch gesehen fing ich ja mit einer wordpress.com-Seite an, die erst vergangenes Jahr auf diese selbstgehostet Variante umgezogen ist.

Poisonige Entwicklung

Read in English

Unterbewusst habe ich mir irgendwann mal vorgenommen, jeden Monat mindestens einen Beitrag zu schreiben. Bisher ist mir nichts eingefallen … jetzt aber!

Die Idee sprang mich förmlich an, als ich mal wieder über Gotham nachdachte. Diese Serie will mich einfach nicht loslassen, vor allem da ich sie gerade mit June Is noch einmal schaue, damit wir gemeinsam dann endlich (*hibbel*) in Staffel 5 einsteigen können. (Und ja, selbst Gotham hat nichts an meiner Meinung geändert, dass Batman immer noch einer der langweiligsten und nervigsten Charaktere ist, die mir je begegnet sind.)

Jedenfalls gab es in Staffel 2 einen Spruch, der mich zum Grübeln gebracht hat:

„And like the butterfly, I’ve come to realize that I cannot be a caterpillar once again.“/
[Und wie der Schmetterling habe ich erkannt, dass ich keine Raupe mehr sein kann.]
– Edward Nygma, Staffel 2, Folge 9: A bitter Pill to swallow

Jede*r von uns macht in seinem Leben eine Entwicklung durch

Ob wir uns das eingestehen oder nicht, wir verändern uns – auch wenn es oft genug in Geschichten heißt, dass Menschen das nicht tun. Nur aufgrund unserer Anpassungsfähigkeit hat es die Menschheit überhaupt erst soweit gebracht, dass wir uns jetzt selbst zerstören können, anstatt nur auf den nächsten Fressfeind zu warten. Aber das ist ein anderes Thema.

Wie ich in meinem Jahresrückblick schon erzählt habe, gab es im vergangenen Jahr einige Veränderungen für mich:

  • Das neue Logo
  • Die Lesung auf der LBM
  • Bloggen unter richtigem Namen

Für manche mögen das Kleinigkeiten sein, für mich sind es große Schritte.

Schauen wir uns die Schmetterlingsmetapher mal etwas genauer an:
Biologisch betrachtet hat ein Schmetterling drei Entwicklungsstufen: Raupe, Puppe/Kokon, Schmetterling oder anders gesagt: Raupy, Safcon, Smettbo … 😀

Als Raupy ist man ja bekanntlich recht scheu, versteckt sich und will sich gar nicht so in die Welt hinauswagen. Das ist die Phase in der ich angefangen habe mich in einem Fantasy Forum herumzutreiben. Der Name PoiSonPaiNter entstand und das Krakelbild vom Jesterdeer wurde mein Avatar. Das war 2007, also vor fast zwölf Jahren.
Ich begann mit Beiträgen, kommentierte mit und lernte über die Zeit, dass mit vielen Smileys schreiben als doch recht albern angesehen wurde. Nach und nach, traute ich mich dann auch an erste eigene Geschichten, die ich im Rahmen des Forums vorstellte.

Vier Jahre später wagte ich mich an Fanfictions auf Englisch, und da ich Poison nicht damit in Verbindung bringen wollte entstanden die Abwandlungen Mod Soul bzw. konpaku für die entsprechenden Seiten. Trotzdem wurde auch hier mein Jester der Avatar. Mittlerweile nutze ich in Bezug auf diese Geschichten eine strengere Teilung, denn Fanfictions werden leider immer noch sehr oft belächelt. Ich ließ es mir dennoch nicht nehmen, bei einer Charity Auktion für Random Acts mitzuhelfen und meine Schreibdienste gegen eine Spende anzubieten.

Meinen Blog begann ich dann im Februar 2012, wartet … ich habe dieses Jahr 7-jähriges Jubiläum! *panisch im Kreis renn* … *räusper* … zurück zum Thema: Auch hier blieb ich dem Namen und dem Avatar treu und verwendete auch für andere Leute, mit denen ich zu tun hatte, Spitznamen anstatt Realnamen. (Was ich im oben verlinkten Beitrag ausführlicher erklärte.)

Wow, wie sich Ansichten ändern können … denn aus

„Ich will einfach nicht, dass die Leute das, was ich schreibe, sofort mit dem verbinden, wer ich bin. Ich möchte, dass sie lesen und genießen und dann vielleicht einen genaueren Blick darauf werfen, wer hinter all dem Müll steckt. Ich möchte, dass die Leute „mich“ mögen / meine Arbeit für das, was ich tue / wie ich schreibe und nicht für das, wer ich bin.“

wurde mittlerweile etwas ganz anderes.

Mittlerweile wurden nicht nur Geschichten unter meinem echten Namen veröffentlicht, sondern auch meine Seiten in den Sozialen Netzwerken entsprechend umbenannt.

Mit der letzten LBM kam dann auch der Logowechsel hinzu. Der krakelige Jester bekam ein neues Gewand. Doch nicht nur das: Ich wurde gezeichnet. Denn für die Werbung unserer Lesungen am Nornenstand musste ein Bild her und da ich noch lange nicht so weit war, mein Gesicht zu zeigen – und auch kein vernünftiges Bild hatte – nahm sich Elenor Avelle der Sache an.
Während der Messe hatte es sich Ela Schnittke zur Aufgabe gemacht, ein Foto von mir zu schießen. Dieses Foto wurde nicht nur für den BuchBerlin-Katalog im November, sondern wird auch für die bald schon anstehende LBM genutzt.

Hier das ganze mal etwas visualisiert:

Um bei der Metapher zu bleiben: Das Raupy begann sich zu verpuppen.

Durch die Arbeit mit und für die Nornen habe ich viel gewonnen, vor allem aber das Selbstbewusstsein hinter meinen Sachen zu stehen. Trotzdem habe ich noch immer einen weiten Weg vor mir. Noch ist das Smettbo nicht komplett aus der Safcon-Hülle ausgebrochen. Noch verstecke ich mich zu gern hinter Poison und Jester.

Denn auch das ist Teil einer Entwicklung: Aus den bekannten Mustern auszubrechen und sich auf neue Pfade zu wagen. Hin und wieder tue ich genau das, um mich herauszufordern, um mir selbst zu zeigen, dass ich etwas kann. Denn wie heißt es so schön? Man ist selbst sein schlimmster Feind und Kritiker. Mein innerer Kritiker ist zum Teil extrem laut und da hilft es noch immer den schützenden Safcon-Kokon zu haben, in den ich mich zurückziehen kann.

Doch nach und nach werde ich in den Vordergrund rücken müssen.
Außer natürlich ich schmeiße alles bisher Erreichte über den Haufen und … ach, ne, das wäre dämlich. 😀

Es wird allerdings noch eine Weile dauern, bis ich das Autorenfoto auch auf meiner Autorenseite verwende, geschweige denn Bilder von mir nicht nur gelegentlich in Beiträgen unterzubringen, sondern mich selbst damit zu präsentieren. Das fällt mir halt immer noch sehr schwer.

Der Jester wird auf alle Fälle weiterhin mein Logo und Avatar bleiben.

Womit ich mich dieses Jahr auf der LBM herausfordere, werdet ihr demnächst noch erfahren … 😉

Anne
____________________________

Lies auf Deutsch

Poisonian Evolution

Subconsciously, I decided at some point to write at least one article every month. So far nothing has crossed my mind … but now!

The idea jumped at me when I thought about Gotham again. This series just won’t leave me alone, especially since I’m watching it again with June Is, so that we can finally start season 5 together. (And yes, even Gotham hasn’t changed my mind that Batman is still one of the most boring and annoying characters I’ve ever met.)

Anyway, there was a line in Season 2 that got me thinking:

„And like the butterfly, I’ve come to realize that I cannot be a caterpillar once again.“
– Edward Nygma, Season 2, Episode 9: A bitter Pill to swallow

Every one of us goes through a transformation in their lives

Whether we admit it to ourselves or not, we change – even if it is often said in stories that people don’t. It is only because of our adaptability that humanity is now capable of destroying itself instead of waiting for the next predator. But that is another topic.

As I already told you in my retrospective, there were some changes for me in the past year:

  • The new Logo
  • My reading at Leipzig Bookfair (LBM)
  • Blogginng with my real name attached

For some, those may be little things, for me they’re big steps.

Let’s take a closer look at the butterfly metaphor:
From a biological point of view, a butterfly has three stages of evolution: Caterpillar, chrysalis/cocoon, butterfly or in other words: Caterpie, Metapod, Butterfree… 😀

As you know, as a Raupy you are quite shy, hide and don’t want to venture out into the world. This is the phase in which I started to hang out in a fantasy forum. The name PoiSonPaiNter was created and the scribble picture of the Jesterdeer became my avatar. That was in 2007, almost twelve years ago.
I began with contributions, commented and learned over time that writing with lots of smileys was considered quite silly after all. Little by little, I dared to write my first own stories, which I presented in the forum.

Four years later I ventured into Fanfictions in English, and since I didn’t want to associate Poison with it, the variations Mod Soul and konpaku were created for the corresponding pages. Nevertheless my Jester became the Avatar. By now I use a stricter division regarding these stories, because Fanfictions are unfortunately still very often ridiculed. Nevertheless, I didn’t miss the opportunity to help with a Charity Auction for Random Acts and offer my writing services for a donation.

I started my blog in February 2012, wait … this year I’ll have my 7th anniversary! *running in a circle in panic* … *cough* … back to topic: Again I stayed true to the name and the avatar and used nicknames instead of real names for other people I met. (Which I explained in more detail in the above linked post.)

Wow, how views can change … because

„I just don’t want people to associate what I write with who I am right away. I want them to read and enjoy and than maybe have a closer look at who is behind all this rubbish. I want people to like „me“/my work for what I do/how I write and not for who I am. „

has changed into something completely different.

Not only have stories been published under my real name, but my pages in the social networks have also been renamed accordingly.

With the last LBM the logo change was added. The squiggly Jester got a new robe. But not only that: I was drawn. Because for the advertisement of our readings at the Norn’s booth a picture had to be made and since I was far from ready to show my face – and also had no proper picture – Elenor Avelle took care of it.
During the fair, Ela Schnittke made it her mission to take a picture of me. This photo was not only used for the BuchBerlin catalogue in November, but also for the upcoming LBM.

Here the whole thing visualized:

To stick with the metaphor: The Caterpie began to pupate.

By working with and for the Norns I gained a lot, but above all the self-confidence to stand behind my stuff. Nevertheless, I still have a long way to go. The Butterfree hasn’t completely broken out of the Metapod-shell yet. I still like to hide behind Poison and Jester.

Because that is also part of a evolution: To break out of the familiar patterns and venture onto new paths. Every now and then I do exactly that to challenge myself, to show myself that I can do something. Because what does it say so fittingly? You are your own worst enemy and critic. My inner critic is sometimes extremely loud and it still helps to have the protective Metapod cocoon to which I can retreat.

But little by little I’ll have to come to the surface.
Except of course I throw everything achieved so far away and … oh, no, that would be stupid. 😀

However, it will take a while until I will use the author’s photo on my author’s page, not to mention not only to place pictures of me occasionally in articles, but to present myself with them. This is still very difficult for me.

The Jester will definitely remain my logo and avatar.

What I’m challenging myself with this year at the LBM, you’ll soon find out … 😉

Anne

Was für ein Jahr …

Hier kommt er, der Jahresrückblick auf den ich eigentlich keine Lust hatte, weil zu viele wow-Sachen passiert sind. 😀

Aber von vorn … erinnert ihr euch noch, wie ich Anfang des Jahres noch darüber nachgedacht habe, ob ich von Englisch auf Deutsch wechsel oder zweisprachig mache? Tjoa, wie man sieht bin ich irgendwie einfach dazu übergegangen. Das war aber eher so eine notwendige, als bewusste Entscheidung, weil meine Blog-Aktionen doch eher deutsches Publikum anlocken … ein paar Englische Beiträge haben sich ja trotzdem dazwischen geschlichen, aber es wurde schon ab März immer seltener … Zusätzlich dazu, fing ich auch an die Beiträge nicht mehr länger als PoiSonPaiNter zu unterzeichnen, sondern meinen richtigen (Vor)Namen zu verwenden, da der ja mittlerweile auch bei meinen Veröffentlichungen steht … alles sehr merkwürdig …

Wo wir schon beim Blog sind …

Nachdem die DSGVO alles durcheinander brachte, wanderte der Blog im Mai von randompoison.wordpress.com zu randompoison.com. Damit kamen ein paar Umstellungen, die ich jetzt noch nicht alle hinter mir habe – vor allem die Zeilenumbrüche in alten Beiträgen muss ich noch durchackern … es gibt also immer was zu tun …

Und weil das nicht genug ist, gab es natürlich wieder ein paar Aktionen.

Nachdem ich letztes Jahr die Supermamas von Tina Skupin gelesen und Karriere: Superheldin von Marion G. Harmon gewonnen hatte, war mir klar: Ich muss die Nerdwoche neu auflegen, mit dem Thema Superheldinnen.
Gesagt getan und mit Hilfe von diversen Gastautorinnen füllten sich schnell mehr Tage, als ursprünglich geplant. Sogar eine Verlosung konnte ich dabei machen, bei der es Comics vom Gratis Comic Tag, die ich selbst gesammelt hatte und drei, die ich von den Veranstaltern selbst bekam und ein Exemplar der Supermamas zu gewinnen gab. Die Beteiligung war leider etwas gering, aber die Beiträge waren trotzdem klasse.

Nachdem es letztes Jahr schon so viel Spaß gemacht hat, musste ich auch dieses Jahr wieder einen Märchensommer machen. Diesmal war alles größer, ausgereifter und vielleicht auch besser? Als frisch ernannte Fee (inklusive meines aller ersten Interviews) der Märchenspinnerei hatte ich doch ein paar andere Möglichkeiten und einige neue Beteiligte, die mir bei der Umsetzung halfen. Zusammen mit fünf anderen Autorinnen erschufen wir dann auch das #CroMär, das Crossover Märchen. Mal schauen, wie es nächstes Jahr weitergeht. 😀

Die Feenwerdung hat auch gleich ein paar andere Sachen mit sich gebracht, denn kurz darauf, wurde ich auch schon die Patenfee von Susanne Eiseles „Das erste Lied„. Die Releaseparty habe ich nicht nur betreut, sondern auch eine kleine Videolesung für vorbereitet … und ich weiß immer noch nicht, warum es so klingt als wenn ich lispele. :’D

Das war die zweite von vier bedeutenden Lesungen dieses Jahr … die dritte war vor ein paar Monaten im Märchenhaus Neubrandenburg, als ich Ausschnitte aus drei Geschichten der Märchenspinnerei Anthologie „Es war einmal … ganz anders“ lesen durfte, leider nur vor drei Leuten, aber mal sehen, ob da noch mehr draus wird im neuen Jahr …

Vorher habe ich aber auch Katherina Ushachov schon mit einer kleinen Aktion zu ihrer Adaption „Zarin Saltan“ geholfen.

Doch nicht nur die Spinnerei habe ich unterstützt. Für die Veröffentlichung ihres letzten Galgenmärchens „Hexensold“ kam Nora Bendzko auf mich zu und fragte mich, ob ich die Betreuung der Online Releaseparty übernehmen möchte, während sie in Wien live feierte. Konnte ich auch nicht nein sagen …

Ups, irgendwie bin ich jetzt vom Thema abgekommen … ich wollte ja über den Blog reden … zwei Sachen davon waren aber auf Facebook … eine im echten Leben … also zurück zum Thema!

Fremdgebloggt & Geschriebsel

Neben diversen Beiträgen auf dem Nornennetz Blog (u.a. zu den Themen Comics, Conventions, Gute Bösewichte und natürlich Märchen) habe ich dieses Jahr auch zwei Gastbeiträge auf dem Blog des Bücherstadt Kuriers gehabt in deren Diversitätsmonat (Diversität ist mehr als Hautfarbe und sexuelle OrientierungEnglisch, Review zu „Strowlers“Englisch ). Doch das war nicht alles! Eine weitere Geschichte von mir erschien im Rahmen des #100Bilder100Geschichten Projekts (Ungreifbare Geschichte) und eine Geschichte, die ich gemeinsam mit June Is geschrieben habe, belegte gleich zwei Türchen des diesjährigen Adventskalenders (Operation „Joker“ – Teil 1; Teil 2).

Aber nicht nur das, ich habe auch andere … öhm … zu mir geholt.
Und zwar für meinen diesjährigen Adventskalender. Neben jeder Menge Schnipsel aus meinen verschiedenen Projekten, gab es fünf Kurzgeschichten an den Adventssonntagen und Heiligabend von Gastautorinnen.

Wo wir schon bei Kurzgeschichten sind …

Neben den oben genannten Geschichten gab es auch eine kleine Halloweengeschichte hier, ein Drabble im Adventskalender des Nornennetzes. Und natürlich meine Veröffentlichung in der Anthologie „Entzünde den Funken“ von Siiri Saunders & Adrian Stiller.

Massig Messe …

Dies ist ein weiterer Schritt in meiner Autorinnen-Karriere, in der es in diesem Jahr einige Highlights gab.
Für die LBM wurde für mich eine tolle Box gebastelt und ich habe seit dem ein gepimptes Logo, Visitenkarten und Märchensommer Lesezeichen (und Buttons). Ich denke, in diesem Fragefreitag vom Nornennetz, habe ich das denke ich mal ganz gut zusammengefasst:

Ich war 2017 das erste Mal auf einer richtigen Buchmesse, der BuchBerlin, als Besucherin, die sich ordentlich mit neuem Lesestoff eingedeckt hat und als Autorin, deren erster Anthologiebeitrag an jenem Wochenende erschien. Nicht viel später war ich dann eine derjenigen, die den Messeauftritt der Nornen auf der LBM 18 nicht nur geplant, sondern auch als Standinventar begleitet hat. Außerdem hatte ich da auch noch meine erste große Lesung am Stand … Momentan bin ich eine der Hauptorganisatorinnen unserer Messeauftritte (BuchBerlin 2018 und LBM 2019) und das ist irgendwie ein sehr schräger Wandel …

Kurz vor meiner Lesung regelte Elenor Avelle noch die Lautstärke des Mikros. (Foto: T.S. Elin)

Den Bericht zur BuchBerlin hab ich noch nicht geschrieben, aber eines der Highlights da, war definitiv die Lesung (Nr. 4) in verteilten Rollen von Anne Dancks Beitrag in der Anthologie „Verirrte Prinzen und bockige Prinzessinnen„. Die war einfach nur witzig … sollte die Aufzeichnung davon mal ihren Weg ins Internet finden, geb ich Bescheid. 😀

Als Gast war ich außerdem im Dezember online unterwegs. In Anja Buchmanns Adventskalender konnte man Weihnachtspost von mir gewinnen. Die Bücherhexe auf Facebook stellte in ihrem mein Projekt #Eishörnchen vor. Und beim Comic Klatsch durfte ich in Folge 8 (54:00:00 – 1:05:00) zwei Comics empfehlen. Den eine habe ich hier auch schon vorgestellt.

Auf Achse …

Das waren aber nicht die einzigen Veranstaltungen, an denen ich teilgenommen habe. Mit June habe ich Berlin nicht nur während des Gratis Comic Tags unsicher gemacht, sondern auch die German Comic Con besucht. Zusammen waren wir aber auch musikalisch unterwegs, als wir uns Van Canto bzw. Stratovarius und Tarja Turunen angesehen haben.
Mit den üblichen Verdächtigen, war ich dieses Jahr auch wieder auf dem Rockharz, auch wenn es etwas anders als geplant ablief … aber dazu irgendwann später mehr.

Faszinierende Fische

Obendrauf kam dann noch das wunderbare #NornenHopping, bei dem ich so vielen großartigen Autorinnen begegnet bin, das ich es immer noch nicht ganz glauben kann … geendet hatte es dann im LitcampHH, auf dem ich dann am ersten Tag auch gleich eine Session leitete. Zu beidem werde ich noch einen Bericht schreiben, versprochen!

Doch das war noch nicht alles. Mit meinem Vater besuchte ich zum ersten Mal das Ozeaneum in Stralsund und kehrte nach Jahren zum Königsstuhl zurück. Meinen Halloween-Urlaub verbrachte ich bei Elenor Avelle und half ihr bei der Vorbereitung und Durchführung ihres Hexenhofmarkts, bevor es dann mit Jancy für ein Wochenende nach Amsterdam ging.

Tja, wie ihr seht … hatte ich ein sehr ereignisreiches und wow-iges Jahr.
Vieles erlebt, viele tolle Leute getroffen, und doch ist es gefühlt irgendwie nur der Anfang …Wir werden sehen, was 2019 bringt. Bis nächstes Jahr.
Anne