Category Archives: Random Convention

LBM Infos und PlÀne

Die Leipziger Buchmesse steht wieder an und ich bin dabei!

Das Beste vorweg: Der #Neubrandenwolf aka mein DebĂŒtroman „Das Jahr des Mondes“ wird am Stand vom Alea Libris Verlag (Halle 3, B409) zu erwerben sein! 20 Exemplare warten dort auf ein neues Zuhause!

Gelegentlich werde ich am Stand vorbeischauen, ihr erwischt mich aber auch so auf der Messe und vor allem zur Signierstunde!

Denn ich darf am Freitag von 11-11:45 Uhr am Stand signieren. Bringt also eure Wölfchen oder Anthos mit meinen Geschichten mit – oder kauft sie live vor Ort – ungewöhnliche Flirt-Versuche einer Elfin, TagebucheintrĂ€ge aus der Zombieapokalypse und Werwölfe in Mecklenburg-Vorpommern – ist das nicht ein unwiderstehlicher Deal?

ZusĂ€tzlich dazu werde ich auch gemeinsam mit anderen Schreibenden aus der frisch erscheinenden Anthologie „Din(n)ner4One“ am Freitag von 12-12:45 Uhr am Stand sein und ihr könnt euch jede Menge Unterschriften fĂŒr diese Anthologie ergattern.

Wer schon vorher mehr ĂŒber die Geschichten in der Anthologie erfahren will, kann das bei der Verlagslesung im Bowlplay Leipzig am Donnerstag ab 19 Uhr machen – und noch viele andere großartige BĂŒcher als weitere Bestandteile des abendlichen MenĂŒs kennenlernen.

Alle Infos auf einen Blick:

  • Lesung (Din(n)er4One): Bowlplay Leipzig (Handelsstraße 4, 04356 Leipzig), 21.03. ab 19 Uhr
  • Signierstunde “Das Jahr des Mondes”, 22.03., 11-11:45 Uhr
  • Sammel-Signierstunde “Din(n)er4One, 22.03., 12-12:45 Uhr

Ich freu mich auf euch!

Anne

Buchmesse und Bild-Schreib-Werkstatt

Bevor am 2.7. die siebte Runde des MÀrchensommers startet, möchte ich euch noch ein kleines Veranstaltungsupdate geben, denn es stehen interessante Termine an!

Buchmesse Krembz

Noch nie von gehört? Könnt ihr auch nicht!

Autorin Rebekka Jost organisiert dieses Jahr zum ersten Mal in Westmecklenburg diese Messe und ich werde dabei sein.

Mit Stand, Lesung und Vortrag!

Buchmesseplakat mit unterschiedlichen Figuren und Grafiken. ZusĂ€tzlich zu den im Beitrag enthaltenen Informationen ebenfalls zu lesen: “ca. 30 Autoren freuen sich auf Ihren Besuch”, “Programm fĂŒr Erwachsene und Kinder”, “Speisen und GetrĂ€nke vor Ort”, “Veranstalter: Rebekka Jost und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Krembz UnterstĂŒtzt durch den Kulturausschuss der Gemeinde”

Alle Infos auf einen Blick:

Wann? 8. Juli 2023, 11- 18 Uhr
Wo? Dorfgemeinschaftshaus Krembz, (Stöllnitzer Str. 9, 19205 Krembz)

Lesung aus dem #Neubrandenwolf:
Wann? 14:35 – 15:00 Uhr

Vortrag
Thema: Vom Bunny zum Plot – Wie aus einer Idee eine Geschichte wird
Wann? 15:05 – 15:30 Uhr

Alle Veranstaltungen des Tages – und es wird viele interessante Lesungen geben! – finden in einem Zirkuszelt statt, aber es gibt auch so noch viele spannende Dinge zu entdecken.

Ich bin auf alle FĂ€lle schon sehr nervös mit meinen Anthologien – und Schneerot und Infiziert, sowie Rosenweiß Crowdfunding-Goodies von Elenor Avelle – dort zu sein und mich das erste Mal alleine zu prĂ€sentieren. Auch wenn ich schon ein paar bekannte Namen im Programm entdeckt habe!

Übrigens ist der Vortrag eine kleine „TrockenĂŒbung“ fĂŒr das was Anfang August ansteht …

“Wenn der Fluss erzĂ€hlen könnt 
”

Vor einiger Zeit, wurde ich ĂŒber einen Kontakt aus dem neuen Brotjob, angefragt, ob ich bei einem Projekt mich als Workshop-Leitung beteiligen möchte und ich habe zugesagt.

Die zweiteilige Bild-Schreib-Werkstatt von und mit Rainer Grasmuck ist ein Projekt des Kulturverein Schloss Broock.
Unter dem Motto Nachhaltigkeit und Naturschutz werden am ersten Wochenende (29./30.07.) gemeinsam Fotos entlang der Tollense gemacht und mit Umweltwissenschaftlerin Kathrin Bozio die Einzigkeit der Flusslandschaft und den dazugehörigen Mooren vermittelt.
Am zweiten, von mir geleiteten, Wochenende (05./06.08.) werden den FundstĂŒcken und EindrĂŒcken ihre Geschichten entlockt. Auf dem Weg zu einem fertigen Werk wird es fĂŒr die Schreibenden Tipps und Tricks zu Inspiration, Schreibtypen und Weltenbau geben.

Weiße Grafik, die von einem blauen, schlĂ€ngelnden Fluss durchzogen wird. Text: “Kostenlose Bild-Schreib-Werkstatt Workshop-Wochenenden "Wenn der Fluss erzĂ€hlen könnt ..." 29./30.07. Bildwerkstatt mit Kathrin Brozio und Rainer Grasmuck 05./06.08. Schreibwerkstatt mit Anne Zandt je 10-17 Uhr im Kunsthaus Frank Kamp / Wietzow” Darunter das Logo des Kulturverein Schloss Broock e.V., sowie “gefördert durch NUE Bingo! Die Umweltlotterie (jeweils als Logos)

Wer also Lust hat nach Mecklenburg-Vorpommern zu kommen und mitzumachen – oder Leute kennt, fĂŒr die es etwas wĂ€re, bitte anmelden unter: info@kulturverein-schloss-broock.de oder 0177 4277 922

Alle Infos unter: Bild-Schreib-Werkstatt

WĂŒrde mich freuen einige von euch auf einer oder beiden Veranstaltungen zu sehen!

Anne

LBM-PlÀne

Nach der Lesung ist vor der Lesung oder so!

Heute habe ich fĂŒr euch einen kleinen Überblick vorbereitet, wo ich wann auf der LBM bin – die nach drei Jahren Ausfall endlich wieder stattfindet! – und was euch sonst noch so spannendes erwartet.

Leipziger Buchmesse – Ein Perspektivwechsel

2018 war ich das erste Mal auf der LBM, direkt als Teil eines Standes, ebenso 2019 – beide Male habe ich mich kaum vom Stand wegbewegt. Dieses Mal wird das anders sein.

Ich bin zwar auch gelegentlich an einem Stand zu finden, aber zu Signierstunden – oder um den Leuten dort „hallo“ zu sagen!

Letztes Jahr wurde die Acht Wochen Dunkelheit Anthologie beim Alea Libris Verlag veröffentlicht und diese werde ich vor Ort fĂŒr euch signieren! (Falls ihr auch eine meiner anderen Anthologie-Geschichten haben wollt: Ein paar Exemplare von EntzĂŒnde den Funken, Tiefen einer Götterseele und Dunkle Federn Scharfe Krallen habe ich noch hier, sagt also gerne Bescheid, wenn ich euch eines mitbringen soll!)

Ansonsten werde ich auch Teil der Verlagslesung sein und aus eben jener Geschichte vorlesen – ein bisschen habe ich das ja schon auf Instagram gemacht.

Zusammengefasst:

Ansonsten bin ich ĂŒberall auf der Messe unterwegs, schreibt mir gerne im Vorfeld, wenn wir uns irgendwo mal „zufĂ€llig“ ĂŒber den Weg laufen wollen.

Grafik mit Infodaten. Titel “Meine Termine” Logo der Leipziger Buchmesse Darunter Signierstunden: Wann? 27.04., 12-13 Uhr und So, 30.04., 15-16 Uhr Wo? Alea Libris Verlag – Halle 3, Stand C300 Lesung: Wann? 27.04., ab 19:30 Uhr Wo? Bowlplay Leipzig (Handelsstraße 4, 04356 Leipzig) Darunter mein Logo und Text: “Ebenfalls dabei: Lisa Dröttboom, Michaela Harich, Janika Hoffmann und Juliane Schiesel”

Übrigens findet dieses Jahr auch wieder eine 9Lesen-Lesung statt mit u.a. Elenor Avelle und einem exklusiven Einblick in das bald erscheinende Rosenweiß, dem Sequel zu Schneerot! 28.4. 20 Uhr – Kulturhaus Eutritzsch (Thaerstraße 39, 04129 Leipzig).

Ich bin schon sehr gespannt, wie die Leipziger Buchmesse als Besucherin ist – und wie oft ich mich doch an irgendwelchen StĂ€nden verquatsche, weil ich jetzt einfach die Zeit dafĂŒr habe es zu tun …

WĂŒrde mich freuen auf der Messe ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen!

Anne

BuchBerlin mal anders!

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, findet in diesem Jahr die BuchBerlin bereits im September statt – und nicht wie sonst im November.

Doch das ist nicht die einzige Änderung! Zumindest fĂŒr mich.

Nach zwei Jahren mit den Nornen und zwei Jahren als Besucherin bin ich dieses Jahr mit einem quasi-eigenem Stand vor Ort. Gemeinsam mit Elenor Avelle, Saskia Dreßler, Isabelle Hellwege habe ich mir eine StandflĂ€che unter dem Namen „Kelpies – Fantastische Werke“ gemietet.

DafĂŒr haben wir – wie ihr vielleicht auf unseren jeweiligen Twitter Accounts gesehen habt – gebastelt!

Elenor hat simple und elegante Regalkonstruktionen fĂŒr sich und Isabelle angefertigt (ein Vöglein zwitscherte mir, dass man diese auch kĂ€uflich erwerben könnte), die beide noch weiter verziert haben. FĂŒr Saskia wurde eine alte Stehlampe zu einem Kirschbaum umfunktioniert und ich?

Ich habe meine Torte. B)

Eigentlich ist es eine Theatertreppe, aber meine Familie war sich beim Zeigen des fertigen Kunstwerks einig, dass es wie eine Torte aussieht. Aber ĂŒberzeugt euch selbst!

Foto einer Holzkunstruktion mit Blick auf einen grĂŒnen Garten ĂŒber eine Terassenumrandung hinweg. Es sind zwei steinern wirkende Stufen, die mit einer Linie grĂŒnem Fils versehen sind, auf der unteren Stufe ist zusĂ€tzlich ein niedriges goldenes GelĂ€nder befestigt. Auf beiden Etagen stehen meine Anthologien. Unten EndzĂŒnde den Funken und Tiefen einer Götterseele, oben Dunkel, Federn Scharfe Krallen auf einem BuchstĂ€nder.

Ich finde sie auf alle FĂ€lle verdammt cool und freue mich darauf sie euch live vorfĂŒhren zu können!

Vor allem, da ich zum ersten Mal meine Anthologien prÀsentieren und verkaufen werde, was mich jetzt schon total nervös macht. (Ich bringe auch die MÀrchensommer Postkarten mit!)

Wenn alles klappt, findet ihr sogar die frisch schlĂŒpfende Anthologie „Acht Wochen Dunkelheit“ des Alea Libris Verlag (doppelt – da Saskia und ich gemeinsam in der Antho sind) an unserem Stand und das bevor sie offiziell erscheint!

Lange Rede, kurzer Sinn:

Also dann! Ich freu mich auf’s Tetris spielen! Ähm, ich mein natĂŒrlich auf euch! 😀

Anne

LBM – oder auch nicht

Letzten Samstag wollte ich euch berichten, dass es wieder nach Leipzig geht.

Tjoa, das hat sich dann letzte Woche Dienstag erledigt.
Auch wenn es schade ist um die ganze Arbeit – und das Geld, dass wir in den erneuten Auftritt des Nornennetzes gesteckt haben. Da Vaddern in der Risikogruppe ist, schwankte ich zwischen PflichtgefĂŒhl und BefĂŒrchtung und bin froh, dass die Entscheidung mir mit der Absage abgenommen wurde.

Aber die Buchbubble, wĂ€re nicht die Buchbubble, wenn sie nicht noch ein Ass im Ärmel hĂ€tte. Die Pressemeldung war noch nicht mal eine Stunde draußen, da lief schon der #BĂŒcherHamster(n) ĂŒber Twitter, gepaart mit #MCC2020Loot/#MCC2020Books fĂŒr die Parallelveranstaltung. Das Thema?

Kauft die BĂŒcher jetzt online, die ihr sonst auf der Messe gekauft hĂ€ttet!

Blöderweise ist meine Hamster-Liste mit zwei BĂŒchern, sehr klein gewesen, aber beide habe ich mir schon gegönnt:

ZusĂ€tzlich gefunden habe ich bei Edition Roter Drache dann noch diese beiden MĂ€rchenbĂŒcher:

  • Tatort MĂ€rchenwald – Rona Walter, Kristina Lohfeldt in der alte MĂ€rchen kriminalistisch erzĂ€hlt werden
  • Psycho im MĂ€rchenwald – Kulturwissenschaftlerin Alexa Waschkau, Psychologe Sebastian Bartoschek beleuchten MĂ€rchen von der wissenschaftlichen Seite

Ob sie das letzte PuzzlestĂŒck sind, mich doch zu einer weiteren Runde MĂ€rchensommer zu entscheiden? Wir werden sehen. Auf alle FĂ€lle können MĂ€rchen-Interessierte dort gerne stöbern, um noch mehr hamstern zu können!

Es gibt viel zu sehen

Neben den empfohlenen HamsterkĂ€ufen wurden auch ganze Seiten und Online-Events aus dem Boden gestampft. Fakriro (Mary Chronos und Sabrina Schuh) haben dabei in wenigen Tagen einen kompletten Online-Messestand aus dem Boden gestampft: Fakriro Online – #LBM20Reloaded.

Auch das Nornennetz hat eine Twitter-Aktion zusammengestellt: #NornenTwittern.
Dabei könnt ihr eine Stunde lang Fragen an diverse Nornen stellen, die den Account des Netzwerks ĂŒbernehmen.
Mein Slot: Freitag 17-18 Uhr
Also her mit euren Fragen! Je skurriler umso besser!

Auf dem Nornenblog erscheint ĂŒbrigens am Donnerstag auch ein Bericht von mir zur Blogparade #LBMatHome von Irve Liest mit einem kleinen Blick auf „Was wĂ€re passiert, wenn die Messe stattgefunden hĂ€tte?“

Nach der Fragestunde am Freitag geht es ab 18:30 Uhr weiter. Bis 20 Uhr bin ich zusammen mit Elenor Avelle Gast auf Zefiiel Feather’s Twitch-Kanal, damit wir gemeinsam ĂŒber die #OnlineLBM schlendern können.
Am Samstag drehen wir ab 11 Uhr eine zweite Runde.

Am Sonntag erscheint außerdem gegen 10 Uhr auf meinem YouTube Kanal eine MĂ€rchensommer-Sonderlesung zu Britta Redweik’s „Die wahre Geschichte des Gnom R.

Kurzfassung

  • Donnerstag:
    • 10 Uhr – Nornenblog #LBMatHome
  • Freitag:
    • 17-18 Uhr – #NornenTwittern
    • 18:30 – 20 Uhr – Twitchstream
  • Samstag:
    • ab 11 Uhr – Twitchstream
  • Sonntag:
    • ab 10 Uhr – YouTube Lesung

Also, man kann ja sagen was man will, aber ohne Messe, hab ich plötzlich mehr zu berichten als nur Standdienst. O:)

Wir sehen uns auf der Online-Messe

Anne

Berlin, Berlin, es geht bald nach Berlin!

Irgendwie verbringe ich dieses Jahr relativ viele Tage/Wochenenden in Berlin – ich weiß gar nicht, wer daran „schuld“ ist B) – und das kommende Wochenende (und die drei darauf folgenden) wird nicht anders sein, denn:

Es ist wieder BuchBerlin!

Auch dieses Mal bin ich mit dem Nornennetz vor Ort.

Neben Standdienst bei den Nornen und bei der MĂ€rchenspinnerei – wo ihr exklusiv zum ersten Mal die MĂ€rchensommer-Postkarten von 2018 & 2019 erwerben könnt -, dĂŒrft ihr mich zusammen mit Anne Granert und Jana Jeworreck am Sonntag auch in einer Lesung erleben. Auch wenn ich nicht aus meinem eigenen Werk lese, sondern aus Eva-Maria Obermann’s „Tropfen der Ewigkeit„.
Ihr könnt euch das auch bei FB markieren: Lesungsveranstaltung.

Hoffentlich finde ich auch einen Moment Zeit, um selbst ĂŒber die Messe zu schleichen und meine Einkaufsliste abzuarbeiten …

Aber nochmal die Daten:

Nornennetz

  • Standnummer: Halle 2, M 11
  • Standdienst:
    • Samstag: 10-11 Uhr & 16-18 Uhr
    • Sonntag: 16 Uhr bis Ende
  • Lesung: 10:50-11:20 Uhr, Raum Fantasy 2

https://www.instagram.com/p/B4snldPK4yJ/

MĂ€rchenspinnerei

  • Standnummer: Halle 2, M 7
  • Standschicht: Samstag 12:15 – 13:30 Uhr
  • MĂ€rchensommer Postkarten fĂŒr einen kleinen Obolus

Also dann, wir sehen uns in der Hauptstadt!

Anne

Ein Ruhrpott Mini-Abenteuer

Read in English

Wie ich bereits erwĂ€hnte – und wie ihr vielleicht auf Twitter bemerkt habt – waren June Is und ich letztes Wochenende auf der German Comic Con Dortmund Spring Edition.

Bevor ich zu einer detaillierteren Beschreibung der Ereignisse komme, möchte ich nur sagen: Ich war noch nie in so kurzer Zeit in so vielen verschiedenen (und neuen) Restaurants. 😀 Ernsthaft, jeden Abend haben wir woanders gegessen … und wir haben ĂŒberraschenderweise nie eine falsche Entscheidung getroffen …

Wie auch immer … dieses ganze Abenteuer begann, als die Con bekannt gab, dass Gotham-Star Robin Lord Taylor an der Spring Edition teilnehmen wĂŒrde. Ich „miep“te darĂŒber, denn damals war meine eigene Teilnahme etwas, das ohnehin aus diversen, u.a. diesen, GrĂŒnden, nicht passieren wĂŒrde:

  • Es liegt Mitte April, knapp nach der Leipziger Buchmesse im MĂ€rz und kurz vor dem Gratis Comic Tag im Mai.
  • Es ist mehr als 600 km (~7 Stunden) entfernt, eine Reise, die ich nicht bereit bin, an einem Tag ganz alleine zu machen.
  • Die Chancen, dass mich jemand auf eine solche Reise begleitet, waren gering bis gar nicht vorhanden.

Im Dezember fingen June und ich an, Gotham zusammen (erneut) zu schauen und frĂŒher oder spĂ€ter ließ sie Hinweise fallen, dass wir vielleicht gemeinsam auf die Con gehen könnten. Es war schwer, meine Hoffnungen nicht zu hoch zu setzen, denn bis dahin konnte noch alles passieren.

Aber am Ende hat es wirklich geklappt. Wir bekamen die Tickets, ein Zimmer in Bochum und einen Kumpel von ihr, der als zweiter Fahrer mitkam. Ein Luxus (und Schrecken), den ich auf dem RĂŒckweg benutzt habe….

Starstruck

In meinen relativ begrenzten Erfahrungen mit Cons und Buchmessen kann ich ehrlich sagen, dass ich noch nie nervöser war, jemanden persönlich zu sehen, dessen Arbeit ich aus der Ferne bewundert habe. Buffy’s James Marsters auf der GCC Berlin 2016 zu sehen, war spannend, zumal ich auch die Gelegenheit nutzte, vorher auf sein Konzert zu gehen. Doch ich traute mich nicht, ihn anzusprechen – ich war noch nicht so weit. Das Treffen mit dem Cartoonisten Bastian Melnyk auf der GCC Berlin 2018 war ganz anders. Ich verfolge seinen Webcomic ĂŒber FledermausfĂŒrst Frederick fon Flatter seit zehn Jahren und ja, ich war begeistert von der Begegnung und es war toll, einen Moment lang mit ihm zu plaudern (FunFact: Ich „kenne“ ihn lĂ€nger als seine Frau ihn kennt).

Aber das hier? Das Potenzial, RLT zu sehen/zu treffen? Es fĂŒhlte sich anders an.
Wie ich nicht scheu bin, es immer wieder zu sagen – es steht immerhin auch auf meiner About me-Seite: Ich mag Batman nicht. Dieser Mary Sue Charakter könnte mir nicht egaler sein … trotzdem war ich neugierig auf Gotham. Es dauerte nicht lange, bis ich gefesselt war, und es lag alles an der unglaublichen Darstellung einer Figur, von der ich kaum etwas wusste (wenn ich mich richtig erinnere, waren die einzigen DC-Filme, die ich je gesehen habe, Green Lantern, der erste Nolan-Batman und Wonder Woman, serienmĂ€ĂŸig nur ein paar Episoden von Arrow – ohne Vertigo-Sachen mitzuzĂ€hlen). Es ist nicht einmal ein Jahr her, seit ich die Serie angefangen habe, indem ich von meiner Nerdwoche: Superheldinnen prokrastinierte und es ist die erste, die ich in ihrer Gesamtheit erneut gesehen habe und eine derjenigen, die am stĂ€rksten bei mir hĂ€ngen geblieben sind – neben u.a. Buffy, die immer noch meine erste Anlaufstelle ist, wenn es um Empfehlungen geht. Sicher, es ist alles andere als perfekt, manchmal völlig absurd und ĂŒbersĂ€t mit Plotlöchern, die einen Lektor dazu bringen wĂŒrden, schwere Dinge auf einen zu werfen, aber es ist lustig, unterhaltsam und eine sehr interessante Interpretation des Superheldengenres. Vor allem in Bezug auf die Darstellung der klassischen Batman-Bösewichte.

Es war faszinierend, der Entwicklung von – Hauptbösewicht/-charakter –  Oswald Cobblepot/Pinguin zu folgen, die in Kombination mit der Bandbreite an Emotionen, die Robin in einen einzelnen Blick legen kann, etwas ist, das mir so bisher noch nicht begegnet ist.
Der Charakter fand aber nicht nur dadurch besonderen Anklang bei mir, auch andere Dinge kamen mir einfach sehr bekannt vor. Das Ringen, etwas besseres zu sein, als von einem erwartet wird, Verrat und die damit einhergehende unterschwellige Darstellung von Ängsten, die mörderischen Tendenzen … Ă€hm … fiktiv natĂŒrlich. Abgesehen von Massakern bin ich mir ziemlich sicher, dass meine Todesrate höher ist, als die Anzahl der gezeigten Morde von Pinguin. Ich meine, ich konnte nicht mal eine Valentinstagsgeschichte schreiben, ohne jemanden zu umbringen … 😀
Kurz gesagt: Er wurde zu einem der faszinierendsten Bösewichten, denen ich je begegnet bin, und das meiste davon ist auf Robins bemerkenswerte Darstellung und sein unglaubliches Talent zurĂŒckzufĂŒhren. Wenn er jetzt, da Gotham zu Ende geht, nicht eine Menge Arbeit bekommt, wĂ€re es so eine Verschwendung …

Das und mehr sind Dinge, die ich ihm/n gerne gesagt/gefragt hĂ€tte (wie ob es ihm gut ging, da er ziemlich erschöpft aussah – und das nicht nur am Tag nach der Feier ihrer Mini-Wiedervereinigung), aber als wir den Mut aufbrachten, an seinen Autogrammtisch zu gehen, hatten wir nicht wirklich die Zeit, zu irgendeinem dieser Themen zu kommen. Was wir schafften, war, scherzhaft die Schuld dafĂŒr, dass wir Gotham schauten, hin und her zu schieben. June meinte, dass ich es war, die sie dazu brachte, die Sendung zu schauen, und ich sagte, dass es Robins Schuld war, dass ich daran hĂ€ngen geblieben war, woraufhin er dramatisch ausrief, dass es ihm leid tĂ€te. 😀
Es ist ein albernes Kompliment, aber ich denke, zumindest habe ich/wir es geschafft, ein paar Worte herauszubekommen – und er verstand sie als die ulkige Bemerkung, die sie waren.

Und dann war es vorbei, weil hinter uns mehr Leute in der Schlange standen.

Warum bist du dann nicht einfach zu einem Meet & Greet gegangen?

Naja … einfache Antwort: Weil es sich nicht richtig anfĂŒhlt.

Vielleicht bin ich zu verwöhnt von meiner Buch(Messe) Bubbel, aber das ganze Konzept, Leute fĂŒr Dinge wie Autogramme, Selfies und M&G’s zu bezahlen, ist fĂŒr mich einfach seltsam.
Versteht mich nicht falsch: Es ist toll, dass sie dadurch zusĂ€tzliche Einnahmen zwischen den Projekten bekommen, und ich verstehe es vollkommen, fĂŒr professionelle Bilder mit ihnen zu bezahlen. Aber das andere Zeug? Nein, das kann ich nicht wirklich verstehen.

Ich meine, ich bin im Grunde genommen diejenige an unseren Buchmesse-StĂ€nden, die die Leute auf die Autorinnen verweist, deren Arbeit sie gerade durchstöbern, damit sie mit ihnen sprechen können – und ihre Autogramme in ihrem Preis oder Kauf bekommen. Ich bin auch diejenige, die die Autogramme der Nornen bei unseren Auftritten und Treffen sammelt, wie beim #NornenHopping und unserem Abendessen am Samstag mit Anna Kleve und Jana Jeworreck.

HĂ€tte ich also fĂŒr jedes Autogramm, das ich in einem Buch – oder auf einem Lesezeichen – erhalten habe, bezahlen mĂŒssen, hĂ€tte ich nie so viele bekommen und ich könnte sie sicherlich nicht so einfach als Preise wĂ€hrend meines MĂ€rchensommers verwenden.

Außerdem: Das Zahlen fĂŒr ein M&G ist im Grunde genommen das Bezahlen von jemandem, mit dir Zeit zu verbringen. Man weiß nie, was die Motivation dahinter ist. Nur monetĂ€r oder sind sie wirklich an einer etwas privateren Interaktion mit den Fans interessiert? Und wo liegt der Sinn darin, es zu einem exklusiven Event zu machen (außer rĂ€umliche EinschrĂ€nkungen und jedem einen eigenen Moment zu geben)?

Klar, ich stelle das in Vergleich zu den M&Gs am Stand der Nornen oder mit anderen aus der Buch Bubbel aber diese fĂŒhlen sich eher wie eine gewollte und gesuchte Interaktion an, da es ein speziell dafĂŒr freigehaltenes Zeitfenster ist und das fĂŒhlt sich viel richtiger an …

Also … du hast eine ganze Reise gemacht, um nur einen Schauspieler live zu sehen?

Ein wenig, aber nicht nur? Nach Robin wurden noch weitere Darsteller aus Gotham angekĂŒndigt: Erin Richards (Barbara Kean), Camren Bicondova (Selina Kyle), Tonya Pinkins (Ethel Peabody), Sean Pertwee (Alfred Pennyworth), Donal Logue (Harvey Bullock) and Drew Powell (Butch Gilzean/Solomon Grundy).

Mit Ausnahme von Drew ist es uns gelungen, zumindest allen Hallo zu sagen. Wir konnten Donal sogar erzĂ€hlen, dass Harveys sarkastische SprĂŒche die Höhepunkte der Episoden sind, was er u.a. damit kommentierte, dass er selten zu Cons eingeladen wird und die meisten Leute Harvey eher ignorieren. Dann rief er Camren, die genauso selten eingeladen wird, um auch mit uns zu sprechen. WĂ€hrend dieses GesprĂ€chs bemerkte Donal anscheinend zum ersten Mal, das Robin LinkshĂ€nder ist, es sei denn, er band uns einen BĂ€ren auf, was viel wahrscheinlicher ist, als etwas so Offensichtliches wie das mehrere Jahre lang nicht zu bemerken (ich meine, ich brauchte nur ein paar Episoden und Interviews dafĂŒr …).
Unser GesprĂ€ch mit Sean wurde leider unterbrochen, weil wir zu lange gezögert haben, hinĂŒberzugehen, und er zu seinem Heimflug aufbrechen musste, aber es war trotzdem interessant.

Erin war die erste, zu der wir uns trauten – am Sonntag, wir brauchten einen ganzen Tag, um den Mut dazu aufzubringen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch eine Metprobe beteiligt war – vor allem, weil ihre Schlange die kĂŒrzeste war. Einen Abend bevor wir von Berlin nach Bochum/Dortmund fuhren, haben June und ich die neueste Episode der 5. Staffel angesehen und wir wussten, dass wir Erin von einer unserer Lieblingsszenen erzĂ€hlen wollten. Leider haben wir keine geeignete Waffe gefunden, um sie nachzustellen – obwohl ich kurz vorgeschlagen habe, eine alte Banane zu verwenden … Außerdem trug June ein Oberteil, das von einem von Barbaras Werbefotos inspiriert war. Kurioserweise war es das gleiche Bild, das auf Erins Autogrammtisch lag, und sie war ziemlich begeistert, als sie es begriff, da es sich anscheinend um ein Outfit handelt, das selten nachgemacht wird. Alles in allem ein wirklich schöner Moment mit einer Schauspielerin, deren Charakter so viel mehr Potenzial hatte, als sie von ihr zeigen konnten …

Dennoch fĂŒhlte sich alles ein wenig wie uhm Massenabfertigung an … auch wenn niemand hinter uns war, waren die GesprĂ€che kurz und relativ bedeutungslos und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das eine gĂ€ngige Praxis oder nur eine Taktik ist, um sich den Leuten zuzuwenden, die tatsĂ€chlich fĂŒr Dinge bezahlen. Allerdings könnte ich in dieser Hinsicht aufgrund der oben genannten Zahlungsbedenken ein wenig paranoid sein.

Irgendwas anderes interessantes?

Eine Menge tatsÀchlich.

Es gab Tonnen von Tischen, die Merchandise verkauften – ich werde den Gesichter-auf-Kissen-Trend nie verstehen – oder selbstgemachtes Zeug. Anstelle von KĂŒnstlergassen, die andere Cons nutzen, hatten die verschiedenen KĂŒnstler, die ihre Original- und Fanwerke verkauften, ihre Tische unter all dem, was aber eher unpraktisch war.

Parallel zur Comic Con fand das Weekend of Hell statt, frĂŒher bekannt als Weekend of Horrors, das 2011 meine erste Convention ĂŒberhaupt war. Es war seltsam, wieder da zu sein, aber zumindest wurde man nicht von den Massen an DVDs erschlagen wie damals (wir sind nicht in die Rubrik fĂŒr Erwachsenenfilme gegangen). Stattdessen unterhielten sie das Publikum mit einem Horrorzirkus aus Köln? und Tattoo-KĂŒnstlern mit echter Katzen-Mumie. Sie hatten auch ein paar Stars und eine BĂŒhne, aber wir haben uns keine Panels angesehen und sind an den Tischen nur vorbei gegangen. Einer der Schauspieler, Ted Raimi, war ĂŒbrigens einer, der es in Form einer lustigen Anekdote in den oben verlinkten Beitrag geschafft hat. 😀

Unser Fokus lag auf dem Comic Con Teil, wo wir die Panels von Elisabeth Olsen und Charlie Sheen auf der HauptbĂŒhne und Supernatural’s Osric Chau’s auf der NebenbĂŒhne verfolgten – untermalt von GerĂ€uschen der Wrestler, die am anderen Ende der Halle ihre Übungen vorfĂŒhrten. Vor ihm gab es Panels von Cosplayern, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Rest des Publikums genauso wenig Interesse an ihnen hatte wie wir, leider….

WÀhrend wir auf andere Panels warteten, schauten wir uns die Trainingseinheit des Saberproject an, einer Gruppe von deutschen Star Wars-Fans, die ihre eigenen Lichtschwerter bauen und Kampfszenen choreografieren. WÀhrend der Show erwÀhnten sie, dass sie in den neuesten Rammstein (Deutschland) und Schandmaul (Die Insel) Videos zu sehen sind, was ziemlich cool ist.

Ein paar andere, wie Jennifer Morrison, hĂ€tte ich auch gerne mitgenommen, aber irgendwo muss man ja immer Abstriche machen …

Und natĂŒrlich haben wir an beiden Tagen die Gotham-Panels angesehen …

Die Panels waren großartig, wenn auch viel zu kurz. Auch wenn ich einige der Fragen – und Antworten – in anderen Interviews schon gehört habe, war es interessant, das mal live zu erleben – es war auch ĂŒberraschend, dass sich kaum Fragen zwischen den beiden Panels ĂŒberschnitten. Die Interaktion zwischen den Schauspielern zeigte, wie gut sie miteinander auskommen und wie viel Spaß sie zusammen haben/hatten. Was ich interessant fand, war, dass in anderen Interviews einige der Schauspieler davon sprachen, dass sie nichts dagegen hĂ€tten, ihre Rollen in Spin-offs zu ĂŒbernehmen. Hier waren sie ziemlich unnachgiebig, das nicht in einer Umgebung zu tun, die nichts mit Gotham zu tun hat, wie z.B. Harvey, der durch ein GCPD-Set in einer Arrow-Episode schlendert, nur um den Cameo zu haben – das war ein Beispiel von Donal. Als Fan von Crossovern und verbundenen Universen habe ich das nicht gerne gehört, aber wie sie es erklĂ€rten, war es verstĂ€ndlich. FĂŒr sie wĂ€re es nicht richtig, New York nicht als Hintergrund fĂŒr die Show und nicht all die Menschen um sich zu haben, mit denen sie in den letzten fĂŒnf Jahren gearbeitet haben. Aber wenn sie immer noch zu Spin-offs bereit sind … 😀
Zu meinen Lieblingsmomenten gehören Erin, die im Schneidersitz auf ihrem Stuhl saß, und Camren, die mit einem riesigen GCC-Kissen kuschelte und damit zeigten, wie wenig es ihnen ausmachte vor Publikum zu sprechen (ich weiß, dass das Kissen auch als verstecken angesehen werden könnte, aber öffentlich Unsicherheit zeigen, erfordert auch Mut). Es war auch lustig zu erleben, wie Robin reagierte, wenn jemand ihm/seiner Arbeit ein Kompliment machte. Ebenfalls großartig war, dass alle von ihnen sich einig waren, dass Harvey ihr Favorit und der am meisten unterschĂ€tzte Charakter ist. Das ist er wirklich. 😀

WĂ€hrend des Sonntagspanels verwirrte eine AnkĂŒndigung bezĂŒglich Sheen alle und war natĂŒrlich wichtig genug, um zuerst auf Deutsch und dann auf Englisch gesendet zu werden, was dem Panel wertvolle Minuten kostete. Sean ging amĂŒsant mit der ersten um, indem er einfach weiter „sprach“, wĂ€hrend sein Mikrofon ausgeschaltet war…. wĂ€hrend der zweiten sprang Drew auf – ein wenig Ă€hnlich wie Butch es getan haben könnte – und beschwerte sich lautstark darĂŒber … 😀

Der Schalter

Am Montag nach der Con trafen wir uns mit zwei Bekannten von June jeweils zu einem köstlichen Sus(h)i-Mittagessen in Hagen und einem Abend mit seeehr leckerem Met in Zu den vier Winden in Bochum, die ich von einem frĂŒheren Besuch in 2012 schon kannte.

Danach kam June zu dem Schluss, dass das, was Stars auf Conventions jeden Tag fĂŒr Hunderte von Menschen tun, bemerkenswert ist. Sie war bereits erschöpft, nachdem sie zwei neue Menschen kennen lernte, mit denen sie zumindest zuvor Kontakt hatte. Ich dachte einen Moment darĂŒber nach und versuchte, es in VerhĂ€ltnis zu meinen eigenen Erfahrungen von den Nornen-StĂ€nden zu bringen.

GrundsÀtzlich gibt es zwei Arten von Menschen, die sich einem Autogrammtisch/einem Messestand nÀhern:

  1. Diejenigen, die nur das Angebot wollen (Autogramm, Selfie/Preise).
  2. Diejenigen, die ein echtes GesprÀch wollen.

Die erste ist einfach zu handhaben. Es ist im Grunde genommen ein Austausch von Dienstleistungen und dann sind sie weg. Preise austeilen, mit jemandem ein Foto machen oder etwas unterschreiben. Ich sehe dort keinen wirklichen Unterschied. Es ist eine kurze Interaktion ohne tatsÀchliche Folgen.

Die zweite ist eine ganz andere Sache. Hier muss man auf die Person hören, die zu einem kommt, und entsprechend darauf reagieren. Auf Buchmessen nutze ich dies gelegentlich, um sie sanft zu einer der anderen zu schieben, wenn ich denke, nicht der richtige GesprĂ€chspartner zu sein. Wie als ich die Reporterin vom NDR Radio zu Stella Delaney schickte, da sie die ganze ErklĂ€rungssache viel besser macht – auch wenn die Reporterin letzten Endes meinen Namen falsch aussprach (beginnt ab 13:50), da ich der Grund war, warum sie ĂŒberhaupt an den Stand kam, aber das ist etwas fĂŒr den LBM-Bericht, den ich noch schreiben muss …
Stars haben diesen Luxus jedoch nicht und es ist daher viel bemerkenswerter, dass sie es schaffen, auch nach einem langen Con-Tag offen und interaktionsbereit zu sein.

Durch diese Buchmesse-Erfahrungen merkte ich, dass ich persönlich so etwas wie einen „Messe-Modus“ habe, in dem ich einfach ohne viel nachzudenken reagiere, wenn ich eine Aufgabe habe und diese einfach erledige. Es ist, als ob ein Schalter von der sehr introvertierten Person zu der Person umgelegt wird, die nichts dagegen hat, mit Fremden zu reden, die sie nie wieder sehen wird. Ich stellte auch fest, dass dieser Schalter umgelegt wurde, wĂ€hrend wir mit den Gotham-Leuten sprachen, und ich bin mir immer noch nicht sicher, wie ich das finden soll …

Ich habe auch von anderen Autorinnen gehört, dass sie mit bestimmten Accessoires im Grunde genommen zu ihrer Schreibpersönlichkeit werden, um diese Art von Interaktionen durchfĂŒhren, vor Publikum zu lesen oder einfach nur an einer Buchmesse teilnehmen zu können. In gewisser Weise, denke ich, tue ich das auch, mit meiner schwarzen Kleidung, den spezifischen Band-Shirts (niemand hat den grinsenden Jester –Edguy-Shirt-Witz verstanden… =( ) und den FestivalbĂ€ndchen. Ich fĂŒhle mich einfach sicherer, wenn ich in meiner „KampfrĂŒstung“ bin, und sie auch.

Keine Ahnung, welche Techniken Stars auf Cons verwenden, aber sie sind vielleicht nicht ganz so anders, wie das, was wir in der Buch Bubbel verwenden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eines Tages einen Con vs. Buchmesse Beitrag schreiben werde….

The Plot thickens …

Da wir etwas Zeit hatten, bevor wir zum Mittagessen nach Hagen aufbrachen, nutzten June und ich die Gelegenheit, die RAC-Story weiter zu plotten – der offizielle Hashtag steht noch aus. Wir haben sie im Oktober oder November mit einer Kurzgeschichte fĂŒr den Adventskalender des BĂŒcherstadt Kuriers begonnen und hatten so viel Spaß an der Entstehung von „Operation ‚Joker'“. (Pt. 1, Pt. 2), dass wir nicht anders konnten, als die Welt weiter zu erkunden.

Inzwischen haben wir den groben Überblick ĂŒber zwei Hauptplots, alle Charakternamen und Berufe und wissen ein paar Dinge ĂŒber ihre Beziehungen zueinander. Obwohl viele der Wortspiele und Easter Eggs, die wir in die Namen einbauten, wahrscheinlich beim Publikum nicht ankommen … naja, wir haben zumindest etwas zu lachen … 😀 Es fehlt noch einiges, ein paar Nebenhandlungen sind noch offen, aber damit können wir sicher bald anfangen, die Geschichte von Cosplayern zu erzĂ€hlen, die versuchen, ihre Charaktere in das wirkliche Leben zu bringen – und dabei etwas freisetzen, das keiner von ihnen erwartet hat. Ich kann es kaum erwarten, mit diesem Projekt weiterzumachen … und ich bin immer noch neugierig, wie viele Leute die Kurzgeschichte gelesen haben, nachdem ich sie in unserem DiversitĂ€ts Talk auf der LBM erwĂ€hnt habe.

Und jetzt: WĂŒnsche ich euch ein schönes Osterwochenende, viel Schokolade und Momente zum Entspannen!

Anne

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Lies auf Deutsch

A Ruhrpott Mini-Adventure

As I mentioned before – and as you might have noticed on Twitter – did June Is and I attend the German Comic Con Dortmund Spring Edition last weekend.

Before I get into a more detailed recollection of the events, let me just say: I’ve never been to so many different (and new) restaurants in such a short amount of time. 😀 Seriously, every evening we ate somewhere else … and we surprisingly never made a wrong choice …

Anyway … this whole adventure started when the con posted that Gotham star Robin Lord Taylor would be attending the Spring Edition. I „miep“t about it, as back then it was something that wouldn’t be happening anyway for several reasons, amongst others:

  • It’s in the middle of April, closely following the Leipziger Buchmesse in March and just before the Gratis Comic Tag in May.
  • It’s more than 600 km (~7 hours) away, a journey I’m not willing to make all by myself in one day.
  • The chances of someone accompanying me on a trip like that were low to not existent.

Then in December June and I started (re-)watching Gotham together and sooner or later she dropped hints, that mayyybe we could be attending the con together. It was hard to not get my hopes up too high because anything could happen until then.

But in the end, it really worked out. We got the tickets, a room in Bochum and a friend of hers, that tagged along, as a second driver. A luxury (and horror) I used on our way back …

Starstruck

In my relatively limited experiences regarding cons and book fairs, I can honestly say that I’ve never been more nervous to see someone in person whose work I’ve admired from afar. Seeing Buffy’s James Marsters at the GCC Berlin 2016 was thrilling, especially as I also took the chance to attend his concert beforehand. Yet, I didn’t dare to approach him – I wasn’t ready. Meeting cartoonist Bastian Melnyk at the GCC Berlin 2018 felt entirely different. I’ve been following his webcomic about Fred the bat for ten years and yes, I was excited about the encounter and it was great to chat with him for a moment (FunFact: I’ve „known“ him longer than his wife has known him).

But this? The potential of seeing/meeting RLT? It felt different.
As I’m sure I’ve made clear over time – well, it is on my about me page: I don’t like Batman. I couldn’t care less about this Mary Sue of a character … still, I was curious about Gotham. It didn’t take long for me to get hooked and it was all due to the incredible portrayal of a character I barely knew anything about (if I remember correctly, the only DC-movies I ever watched were Green Lantern, the first Nolan-Batman and Wonder Woman, show-vise only a couple episodes of Arrow – not including Vertigo-stuff). It hasn’t even been a year since I first started the show through procrastinating from my Nerdweek: Superheroines and it has become the first I re-watched in its entirety and one of those that stuck with me the most – alongside Buffy that is still my go-to series when it comes to recommendations. Sure, it’s far from perfect, totally absurd at times and littered with plot holes that would make a copy editor throw heavy things at you, but it’s fun, entertaining and a very nice twist on the superhero genre. Especially in regards to its portrayal of the classic Batman villains.

It was fascinating to follow – main villain/character – Oswald Cobblepot/Penguin’s journey, which combined with the range of emotions Robin is capable of portraying with just a look, is just something I haven’t really encountered before.
He resonated with me on a quite personal level, the struggle to become something more than what is expected of oneself, the betrayals and underlying narrative of insecurities stemming from those, the murderous tendencies … uhm … fictionally of course. Excluding massacres, I’m pretty sure my death toll is higher than Penguin’s on-screen murders. I mean, I couldn’t even write a Valentine’s day story without killing someone … 😀
In short: He became one of the most fascinating villains I’ve ever encountered and most of it is due to Robins remarkable portrayal and incredible talent. If he doesn’t get a ton of work now that Gotham is ending, it’d be such a waste …

These and more are things I would have liked to let him know/ask (like if he was doing okay, as he looked quite exhausted – and not just the day after celebrating their mini-reunion), but when we worked up the courage to walk up to his signing table we didn’t actually have the time to get to any of those topics. What we did was jokingly push around the blame for us watching Gotham. June remarked, that it was me who got her to watch the show and I in turned said that it was Robin’s fault I stuck with it, to which he dramatically exclaimed that he was sorry about that. 😀
It’s a silly compliment, but I guess, at least I/we managed to get some words out – and he understood them as the playful remark they were.

And then it was over because there were more people waiting in the line behind us.

Why didn’t you just go to a Meet & Greet then?

Well … simple answer: Because it doesn’t feel right.

Maybe I’m too spoiled by my Book (Fair) Bubble, but the whole concept of paying people for things like autographs, selfies and M&G’s is just weird for me.
Don’t get me wrong: It’s great that they get additional income between projects through this and I totally understand paying for professional pictures with them. But the other stuff? No, I really can’t wrap my head around that.

I mean, I’m basically the one at our Book Fair booths that points people towards the authoresses whose work they are currently checking out, so they can talk to them – and get their autographs in their price or purchase. I’m also the one collecting the Norn’s autographs during our appearances and meet-ups, like the #NornenHopping and our dinner on Saturday with Anna Kleve and Jana Jeworreck.

So if I had had to pay for every autograph I got in a book – or on a bookmark – I would have never have gotten that many and I most certainly couldn’t use them as easily as prices during my Fairy Tale Summer.

Besides: Paying for a M&G is basically paying someone to spend time with you. You never know, what the motivation behind it is. Just monetary or are they genuinely interested in a little more private interaction with fans? And where is the point in making it an exclusive event (other than areal restrictions and everyone wanting a moment of their own)?

Sure, I’m putting this in contrast to the M&Gs at the Norn’s booth or with others from within the Book Bubble, but those feel way more like a wanted and sought out interaction as it’s a time slot specially saved for this and that feels way more right …

So … you made a whole trip to see just one actor live?

Sort of, but not entirely? After Robin, more cast members of Gotham were announced: Erin Richards (Barbara Kean), Camren Bicondova (Selina Kyle), Tonya Pinkins (Ethel Peabody), Sean Pertwee (Alfred Pennyworth), Donal Logue (Harvey Bullock) and Drew Powell (Butch Gilzean/Solomon Grundy).

With the exception of Drew, we managed to at least say Hi to all of them. We even could tell Donal that Harvey’s sarcastic remarks are the highlights of the episodes, which he commented by saying he is rarely invited to cons and most people ignore Harvey. He then called over Camren, who is just as infrequently invited, to talk to us as well. During this conversation, Donal apparently noticed that Robin is a lefty for the first time, well, unless he was pulling our legs which seems way more likely than not noticing something as obvious as that for several years (I mean it took me only a few episodes and interviews to figure it out …)
Our chat with Sean was unfortunately cut short because we hesitated too long to walk over and he had to leave for his flight back home, but it was interesting nonetheless.

Erin was the first one we dared to approach – on Sunday, it took us a whole day to work up the courage to do so and I’m fairly certain a mead tasting was involved as well – mostly because her line was the shortest. The evening before we went from Berlin to Bochum/Dortmund June and I watched the latest episode of Season 5 and we knew, that we wanted to tell Erin about one of our favourite scenes. Still, we didn’t find a proper weapon to re-enact it – though I briefly suggested using an old banana … Additionally to that was June wearing a top that was inspired by one of Barbara’s promotional shots. Curiously, it was the same picture that lay on Erin’s table for signatures and she was quite excited when she figured it out, as it was apparently an outfit that rarely got cosplayed. All in all a really lovely moment with an actress whose character had so much more potential than what they were able to show of her …

Still, all of it did feel a little like uhm mass processing … even if there wasn’t anyone behind us the conversations were brief and relatively meaningless and I’m not entirely sure if this is common practice or just a tactic to get on towards the people that are actually paying for things. Though, I might just be a little paranoid in this regard due to the above payment-complaint.

Anything else interesting?

Lots of things, actually.

There were tons of tables selling merchandise – I’ll never understand the faces on pillows trend – or self-made stuff. Instead of artist alleys other cons use, the different artists selling their original and fanworks had their tables among all of that, which wasn’t really that well planned.

Parallel to the Comic Con was the Weekend of Hell, formerly known as Weekend of Horrors, which was my first convention ever back in 2011. It was strange to attend it again, but at least the amount of DVDs sold wasn’t as present (we didn’t go into the adult-movie section). Instead, they entertained the audience with a horror circus from Cologne? and tattoo artists that displayed a mummified cat. They also had a few stars and a stage, but we didn’t watch any panels and just past by the other tables. One of the actors, Ted Raimi, was by the way one who has made it into the above-linked review in the form of a funny tale. 😀

Our focus was on the Comic Con part, where we watched the panels of Elisabeth Olsen and Charlie Sheen on the main stage and Supernatural’s Osric Chau’s on the smaller stage – underlined with the noises of the wrestlers at the other end of the hall. Before him, there were panels of cosplayers, but I’m fairly certain the rest of the audience was as uninterested in them as we were, unfortunately …

While waiting for other panels we got to see the training session of the Saberproject, a group of German Star Wars fans that build their own lightsabers and choreograph fight scenes. During the show, they mentioned that they can be seen in the latest Rammstein (Deutschland) and Schandmaul (Die Insel) videos, which is pretty cool.

I would have liked to see a few others, like Jennifer Morrison, as well, but a few things never work out …

And of course, we watched the Gotham panels on both days …

The panels were great, albeit far too short. Even if I’ve heard some of the questions – and answers – in other interviews was it interesting see this all live – it was also surprising to see that barely any questions overlapped between the two panels. The interaction between them showed how well they get along and how much fun they have/had together. What I found interesting was, that in other interviews some of the actors mentioned they wouldn’t be opposed to reprising their roles in spin-offs. Here they were quite adamant about not doing that in a setting that wasn’t Gotham-related like Harvey strolling through a GCPD set in an Arrow episode just to have the cameo – this was an example Donal made. As a fan of crossovers and connected universes this is not something I enjoyed hearing, but the way they put it, it was understandable. For them, it wouldn’t feel right to not have New York as the background for the show and all the people they worked with for the past five years around them. Though, if they are still up for spin-offs … 😀
Some of my favourite moments include Erin sitting cross-legged on her chair and Camren snuggling with a giant GCC pillow, showing how comfortable they were talking to the audience (I know the pillow could also be seen as hiding, but publicly showing insecurity like that also takes guts). It was also fun to see Robin’s reaction every time someone complimented him/his work. Also great was, when all of them agreed that Harvey is their favourite/the most underrated character. He truly is. 😀

During the Sunday panel, an announcement regarding Sheen confused everyone and of course was important enough the be aired in first German and then English, taking away precious minutes from the panel. Sean dealt amusingly with the first one, by simply continuing to „talk“ while his microphone was tuned out … during the second Drew jumped up – a bit akin to what Butch might have done – and loudly complained about it. 😀

The Switch

The Monday after the con we met up with two acquaintances of June for a delicious Sus(h)i lunch in Hagen and an evening in Zu den vier Winden in Bochum, that I knew from an earlier visit way back in 2012, with some veeery tasty mead, respectively.

Afterward June came to the conclusion that what stars at conventions do for hundreds of people each day, is remarkable, as she was already exhausted after getting to know two new people that she at least had had contact with before. I contemplated this for a moment and tried to put my own experiences from working at the Norn’s booths into perspective.

Basically there are two kinds of people approaching a signing table/a booth:

  1. Those that only want what’s offered (autograph, selfie/prices)
  2. Those that want an actual conversation.

The first one is easy to deal with. It’s basically an exchange of services and then they’re gone. Handing out prices, taking a picture with someone or signing something. Don’t really see a difference there. It’s a short interaction with no actual consequences.

The second one is an entirely different thing. Here you have to listen to the person approaching you and react to them accordingly. At book fairs, I occasionally use this to gently push them towards one of the others, if I don’t feel like being the appropriate partner for a conversation. Like when I sent the reporter from the NDR Radio to Stella Delaney as she is way better at doing the whole explaining thing – even if the reporter ended up mispronouncing my name (starts at 13:50) as I was the reason they came to the booth in the first place, but that’s something for the LBM review I still need to write … –
Stars, however, do not have this luxury and it is thus way more remarkable that they manage to be open and willing to interact even after a long con day.

Still, through these book fair experiences, I noticed that I personally have something like a „Messe-Modus“ (Fair-/Exhibition-Mode) where I just react without much thinking, where I have my job and just do it. It’s like a switch is turned from the very introverted person to the one who doesn’t mind talking to strangers, they will never see again. I also noticed that this switch was turned while we were talking to the Gotham-people and I’m still not sure how to feel about that …

I also heard from other authoresses, that they use certain accessories to basically become their writing-persona, to be able to do these kinds of interactions, or read in front of an audience, or simply attend a book fair. In a way, I think, I’m doing this as well, with my black clothes, the specific band shirts (no one got the grinning-jester-Edguy-Shirt-joke … =( ) and the festival bracelets. I just feel more confident when I’m in my „battle armor“ and so do they.

Now I can’t say which techniques stars at cons use, but they might not be that different from what we use in the book bubble. And I’m pretty sure I’ll write a con vs. book fair post one day …

The Plot thickens …

As we had a little time on our hands before we departed for lunch in Hagen, June and I used the chance to continue plotting the RAC-story – official hashtag pending. We started this in October or November with a short story for the BĂŒcherstadt Kurier’s advent calendar and we had so much fun with the creation of „Operation ‚Joker'“ (Pt. 1, Pt. 2) that we couldn’t help but explore the world further.

By now we have the rough outline of two major plots, all character names and occupations and know a few things about their relationships. Though, lots of the wordplays and easter eggs we put into the names will probably be lost on the audience … oh, well, we have something to laugh about at least. 😀 There is still a lot missing, a few subplots still open, but with this, I’m sure we can soon start to tell the story of cosplayers trying to bring their characters into real life – and unleashing something that none of them expected. Really can’t wait to continue with this project … and I’m still curious how many people read the short story after I mentioned it during our Diversity talk at the LBM.

And now: Have a nice Easter Weekend, lots of chocolate and moments to relax!

Anne

Es geht wieder nach Leipzig!

In zwei Wochen ist es soweit: Die Leipziger Buchmesse öffnet ihre Pforten fĂŒr Besucher und Ausstellende.

Wie schon im letzten Jahr werde ich mit dem Nornennetz vor Ort sein.
Mehr dazu, was wir uns vom Netzwerk alles fĂŒr euch ausgedacht haben, werdet ihr die Tage auf dem Nornenblog erfahren.

Hier soll es erstmal darum gehen, was ich mir so vorgenommen habe …

Triff mich … am Stand

Nachdem ich letztes Jahr Standinventar war, werde ich es vermutlich auch dieses Jahr sein. Zumindest habe ich diesmal mehr offizielle Standschichten am Nornennetz-Stand in Halle 2, K309:

Donnerstag: 14 – 16 Uhr und 17 – 18 Uhr
Freitag: 10 – 12 Uhr
Samstag: 15 – 17 Uhr
Sonntag: 12 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr

Allerdings gibt es mindestens zwei Zeiten, bei denen ich definitiv nicht am Stand sein werde …

NĂ€mlich am Freitag Nachmittag, da werde ich entfĂŒhrt, ich weiß nur noch nichts davon. Also psst!

Der andere ist etwas angsteinflĂ¶ĂŸender:

Triff mich … auf der Leseinsel Phantastik 2

Wie ich schon in meinen Sozialen Medien verkĂŒndete, nehme ich an der Talkrunde des Nornennetzes teil, die auch so ziemlich auf meinen Mist gewachsen ist …

Als es darum ging, ein Talkthema zu finden, warf ich meinen Gastbeitrag fĂŒr den #kunterbunt-Monat des BĂŒcherstadt Kuriers in den Raum: DiversitĂ€t ist mehr als Hautfarbe und sexuelle Orientierung

Das Thema fand Anklang und bald waren mit Michelle Janßen, Eleonore Laubenstein und Barbara Weiß die restlichen Talk-Teilnehmerinnen gefunden.

Zusammen werden wir uns am Donnerstag 16 – 16:30 Uhr auf der Leseinsel Phantastik 2 diesem wichtigen und aktuellem Thema widmen.

Wer sich den Termin bei Facebook merken will, kann das hier tun: Nornennetz Talkrunde auf der LBM 2019!

Oder ĂŒber die Leipziger Buchmesse hier: DiversitĂ€t ist mehr als sexuelle Orientierung und Hautfarbe

Nachdem ich mich Donnerstag hoffentlich nicht komplett blamiert habe, werde ich mich am Sonntag noch einmal ans Mikrofon wagen:

Triff mich … bei meiner Standlesung

Am Sonntag 13 – 13:30 Uhr werde ich am Nornennetz Stand aus meiner Geschichte „Ein neuer Tag“ lesen, die vergangenen November in der Anthologie „EntzĂŒnde den Funken“ erschienen ist. Eine erste (etwas andere) Fassung wurde heute vor drei Jahren auf diesem Blog veröffentlicht.

ZusÀtzlich dazu werde ich euch auch ein kleines Fragment vorlesen, dass diejenigen, die mir schon eine Weile folgen, in seiner Ursprungsform bereits kennen. Warum gerade das, wird aber noch nicht verraten.

Wie erkenne ich dich denn bloß?

Abgesehen davon, dass mein Gesicht mittlerweile fĂŒr die Talk-Veranstaltung und den Nornenstand in der Werbung zu sehen ist, habe ich es mir ganz einfach gemacht: Ich werde wieder die gleichen T-Shirts wie letztes Jahr tragen. Nur in anderer Reihenfolge, also bitte die Tage im Bild ignorieren. 😀

Am Donnerstag, werde ich fĂŒr den Talk das Nornennetz T-Shirt tragen (unten links).

Am Freitag das Edguy T-Shirt mit dem Grinse-Jester (oben links).

Am Samstag das andere Edguy T-Shirt (unten rechts).

Und am Sonntag, zu meiner Lesung, das DF.PP Entertainment T-Shirt (oben rechts).

Eigentlich wollte ich ja noch eines mit meinem eigenen Logo machen lassen, aber das hat bisher noch nicht geklappt. Also muss ich noch etwas improvisieren und auf andere T-Shirts mit Jester zurĂŒckgreifen.

 

Tja, da liegt einiges vor mir und euch.

Ich bin gespannt, ob alles so klappt, wie es soll und sowieso und ĂŒberhaupt.

Wir sehen uns dann hoffentlich in zwei Wochen auf der Leipziger Buchmesse!

Anne

Übrigens, BuchBerlin und so!

Sooo … Last Minute BeitrĂ€ge? Kann ich!

GemĂŒtlich auf der Couch in meinem riesigen Hotelzimmer rumlungernd schreibe ich euch jetzt mal schnell ein paar Zeilen darĂŒber, dass ich dieses Wochenende mit dem Nornennetz auf der BuchBerlin 2018 bin.
Am Rande bemerkt: Ich glaube, das Zimmer ist grĂ¶ĂŸer als meine Wohnung … ist ein bisschen deprimierend … und aus irgendeinem Grund geht das Duschenlicht nicht aus, aber das ist eine andere Geschichte …

Wie ich euch ja schon seit Monaten berichten will, war ich ja in Deutschland (und kurz in der Schweiz) unterwegs beim #NornenHopping. Kurz danach bin ich, wie an Halloween erwĂ€hnt nochmal in den SĂŒden zu Elenor Avelle. Von da ab … fĂŒllte sich mein Auto …
Nicht nur Infiziert und Gefesselt von Elenor, sondern auch Zeitlose I & II von Eva-Maria Obermann, Savers von Rabea Blue und Perfektion und Pralinen von Laura Kier haben ihren Weg in meinen Kofferraum gefunden; zusammen mit Allerlei selbstgebastelten Preisen fĂŒr die Rallye des Nornennetzes.

Heute habe ich dann bei Deborah B. Stone auch noch Magie von Diandra Linnemann und unsere tollen neuen Postkarten und megagenialen Banner abgeholt.

Das sah dann in etwa so aus in meinem Kofferraum:

Ab 20 Uhr konnte man heute schon anfangen aufzubauen, da dies eine kurzfristige Änderung war, bin ich allerdings alleine hier und habe beschlossen, lediglich einen Banner und zwar den der Norne der Zukunft, Skuld, aufzubauen und den Rest des Abends mit bloggen zu verbringen. 😀

Das ganze könnt ihr in diesem Tweet bewundern:

Morgen frĂŒh geht es dann los mit dem Aufbau. Zusammen mit Elenor, Michelle Janßen, Holly Miles, Ela Schnittke und Nora Bendzko wird dann mein Auto entladen und alles aufgebaut … das wird lustig …

Aber das ist noch nicht alles!

Neben diversen Standdiensten – ihr erinnert euch an mein Standinventar-Dasein auf der LBM? – bin ich auch bei einer Lesung mit dabei.
Der Chaospony Verlag hat fĂŒr seine noch nicht erschienene Prinzen-Anthologie einen heiß begehrten Lesungsplatz bekommen und diesen fĂŒllt Anne Danck mit ihrer Geschichte aus.
DafĂŒr hat sie bei den Nornen angefragt, wer ihr beim Lesen mit verteilten Rollen helfen möchte und natĂŒrlich konnte ich da nicht nein sagen …

Zusammengefasst:

Standdienst bei den Nornen – Stand 217:

  • Samstag: 10 – 11 Uhr
  • Sonntag: 16- 18 Uhr

Lesung von Anne Danck – Lesesaal C: Sonntag: 15:30 Uhr

Vielleicht sieht man sich ja! WĂŒrde mich freuen!

Ach ĂŒbrigens, wo wir grade von Anthologien sprechen …

Vor einem Jahr erschien ja „Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten“ in der das erste Kapitel des #Neubrandenwolfs auf Deutsch enthalten ist (dazu gab es die Tage eine Leserunde, aus der ich sehr viel positives Feedback bekommen habe, total genial …)

DIESES JAHR erscheint … haltet euch fest – so wie ich mich vergangenes Jahr am Print obiger Anthologie:

EntzĂŒnde den Funken

Cover Gesa F. Roberts

Eine Benefiz Anthologie zum Thema NĂ€chsten- und Selbsthilfe von Siiri Saunders und Adrian R. Stiller.

Darin enthalten ist eine lĂ€ngere Version meiner Geschichte „Ein neuer Tag„, der ersten Geschichte, die ich nach dem Tod meiner Mutter geschrieben habe. Entsprechend Bammel habe ich schon vor den kommenden Reaktionen…
Aber erstmal freu ich mich darĂŒber, dass ich eine weitere Veröffentlichung mein eigen nennen kann!

Als E-Book und Print könnt ihr es ab sofort hier erweben: EntzĂŒnde den Funken!

Also dann, man liest sich in ein paar Tagen zur Adventskalender-AnkĂŒndigung. 😉

Anne/PoiSonPaiNter

#NNLBM oder wie ich die Leipziger Buchmesse als Standinventar verbrachte …

Bevor ich vollkommen in die Vorbereitungen meiner SuperheldinnenNerdwoche und des MĂ€rchensommers versinke, tu ich mal schnell meine Impressionen der Leipziger Buchmesse 2018 aufschreiben … also mal fĂŒr meine VerhĂ€ltnissee zeitnah. 😀

„Ich hab eigentlich erst Sonntag Standdienst …“

Vor der Messe habe ich ja davon erzĂ€hlt, dass das Nornennetz einen eigenen Stand auf der Messe haben wird. „Damals“ bin ich zwar davon ausgegangen, dass ich oft da sein werden, aber nicht, dass ich fast alle vier Tage nur mit kurzen Mittagsunterbrechungen am Stand stehen wĂŒrde und somit schnell zum Standinventar gehörte, obwohl mein offizieller Standdienst erst am Sonntag war …

Aber von vorne. Wir Aufbaudamen haben am Mittwoch Nachmittag/Abend den leeren Kasten, den wir von der Messe gestellt bekommen haben, in eine efeuumrankte BĂŒcheroase verwandelt – lustigerweise hatten unsere Nachbarn auch Efeu, der dann gleich mal zusammengefĂŒhrt wurde 😀 – die dann tĂ€glich von uns mit Goodies und den wunderbaren Boxen von Elenor Avelle bestĂŒckt wurde.

Wobei tĂ€glich heißt: InGenius und ich haben bei meiner Verwandtschaft in Halle ĂŒbernachtet, sind zum FrĂŒhstĂŒck in die „Nornen-WG“ (Katrin Ils, Katherina Ushachov, Elenor, spĂ€ter noch Ela Schnittke und Carina Schnell) gefahren und dann in verschiedensten Konstellation zur Messe mit den in der WG gepackten Boxen und Verlosungsmaterialien, die wir nicht auf der Messe lassen konnten/wollten. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Lose … nein … wir reden nicht mehr ĂŒber die Lose. 😀

Jedenfalls waren die Mittagspausen die nahezu einzigen Gelegenheiten mal vom Stand wegzukommen. Mit LeberkĂ€se mit Brötchen, Frikadelle mit Brötchen und Ketchup, LeberkĂ€se mit Brötchen und Ketchup und LeberkĂ€se mit Rosmarinkartoffeln und Ketchup hab ich mich auch voll ausgewogen ernĂ€hrt! (Seltsamerweise nannte sich der LeberkĂ€se „FleischkĂ€se“, habe aber vergessen bei der Verwandtschaft nachzufragen, ob das so „richtig“ ist … und ja, ich habe den Ketchup erst am zweiten Tag entdeckt …).

Der Nornennetz Stand frisch nach dem Aufbau. (Foto: Katrin Ils)

Mein eigener Standdienst am Sonntag war dann irgendwie wesentlich anstrengender als das dabei-sein die anderen Tage ĂŒber. Am Samstag hatte ich zwar zwischenzeitlichen eine kleine Panikattacke, als dann zu viele Menschen den Gang entlangkamen auf dem ich mit unserem Loskelch stand, aber da konnte ich mich dann fĂŒr einen Moment „Hinter die Kulissen“ zurĂŒckziehen und dann ging es wieder. Am Sonntag war ich einfach nur fertig, wollte da nicht mehr raus und habe das Ende meiner Schicht herbeigesehnt. Es ist halt nochmal ein ganz anderer Druck, tatsĂ€chlich „dran“ zu sein, als nur mal mit einzuspringen, wenn grade wieder eine Masse an Menschen Preise kassieren wollte oder mal ein Buch oder einen Verlosungsbestandteil zu erklĂ€ren … NĂ€chstes Jahr versuche ich das aber etwas zu reduzieren, hab ja kaum was von der Messe selbst gesehen …

Wobei es schon was fĂŒr’s Ego war, zu hören, dass man die Sache gut gemacht hat und „die Expertin“ fĂŒr etwas ist. 😀

Die Ruhe am Freitag nutzten dann InGenius, Elenor, Nike Leonard, Katherina Rauh und ich, um uns mal ein bisschen die Hallen 2, 3 und 5 anzusehen, wirklich geguckt haben wir aber eher nicht, sind eher nur flaniert.

Am Sonntag riss ich mich dann auch nochmal los, um selbst ein paar EinkĂ€ufe zu machen – oder zumindest die BĂŒcher zu reservieren und sie dann spĂ€ter abzuholen – und fast zum Ende – nach meiner eigenen richtigen Standschicht – bin ich dann mit meiner Cousine noch ĂŒber den Manga Comic Con-Teil der LBM geschlendert, noch ein paar Dinge gekauft – und vielleicht noch wen fĂŒr den MĂ€rchensommer gefunden … muss sie nur nochmal anschreiben, nicht das die glauben ich hab das nur so gesagt …

Aliennippel in Narnia

Ich erwĂ€hnte die Nornen-WG ja bereits … hihi … wie ihr an der Überschrift unschwer erkennen könnt, hatten wir dort JEDE Menge Spaß und nicht nur da. Die Interaktion untereinander war so locker und oft sooo … niveaulos … das kenne ich sonst nur von Festivals – wo das Niveau gerne mal im Dixie verschwindet.
Es war herrlich.
Ob, beim Quatschen am Stand oder beim gemeinsamen Essen, Blödsinn war unser stÀndiger Begleiter.

Nicht zuletzt dadurch, dass wir angefangen hatten, fĂŒr unser Alien „Horst“ und die anderen Motive „Teams“ zu bilden und die Postkarten entsprechend zu „vermarkten“. FĂŒr Elenor, Ela und mich hatte ich im Vorfeld einige der Horst-Buttons mit einem „Team Horst“ versehen bevor ich sie angefertigt habe, andere haben es sich nachtrĂ€glich auf die Nornen-Anteil-Button schreiben lassen. Wir hatten auf alle FĂ€lle Spaß. 😀
Bald wurde dann auch der Wunsch nach einer Horstologie laut und als es dann spĂ€ter darĂŒber ging, dass Frauen in Filmen gerne mal nackt dargestellt werden – außer die Nippel, denn Nippel sind böse – stellte man sich in der Runde die Frage, ob denn auch Aliens Nippel haben … logisch oder?

Viel besser jedoch war die Erkenntnis, dass man in der GaststĂ€tte, in der sich einige Nornen zum gemeinsamen „gut bĂŒrgerlichen“ – ich find die Beschreibung immer noch lustig – Essen zusammengefunden hatten, zwischen den Garderoben hindurch musste, um zur Toilette zu gelangen.
Also wir wissen nun, was sich hinter dem Eingang nach Narnia verbirgt, wenn man erstmal die Schneeflocken hinter sich gelassen hat. 😉

„Hallo, schön das ihr da seid…“

Kurz vor meiner Lesung, regelt Elenor Avelle noch die LautstÀrke des Mikros. (Foto: T.S. Elin)

Am wuseligsten Tag der Messe war es dann soweit: Meine eigene Lesung. Im Vorfeld habe ich gewaltige Panik geschoben. Was wenn ich mich komplett verhaspele? Wenn ich keinen Ton rauskriege? Wenn usw.

Entgegen meiner Erwartungen war die Lesung echt entspannt. Die vielen fremden Gesichter und das Gewusel wĂ€hrend der LesebĂŒhne in Neubrandenburg machen mich wesentlich nervöser, als meine Sympatieinseln, die sich um den Stand versammelt hatten und die vorbeieilende Menge es tun konnte …

Ich habe meine drei Ausschnitte vorgetragen, in die Menge geschaut, sie hin und wieder zum Stehenbleiben gebracht mit meinen Ausrufen (hehe) und mich ansonsten auf meinen Text und die Inseln konzentriert. Die anwesenden Nornen haben mir im Nachhinein gesagt, dass es gut geworden ist – meine Verwandtschaft, die kommen wollte, wurde leider vom Schneechaos davon abgehalten – und die einzige Kritik, die mir gegenĂŒber gemacht wurde, war, dass ich die Reihenfolge hĂ€tte tauschen sollen. Also ich wĂŒrde sagen, das war ne gelungene (erste richtige?) Lesung.

FĂŒr’s nĂ€chste Mal muss ich nur dran denken, mehr von mir zu haben als ein Lesezeichen und die Visitenkarte, das sah etwas mikrig aus, im Vergleich zu dem, was die anderen bieten konnten … auch, dass meine einzige Print Veröffentlichung in einer Anthologie und alles andere auf meinem Blog ist, war nicht sonderlich hilfreich dabei zu erklĂ€ren, wer ich bin und was ich so tue. Vielleicht sollte ich mich wirklich mal hinsetzen und was druckfertig machen, damit wir beim nĂ€chsten Mal auch was von mir ausstellen können …

Boxig …

Von den Boxen habe ich ja schon berichtet und auch, dass ich kurzfristig noch eine von Elenor gebastelt bekommen habe. Da allerdings niemand mit mir – oder meinem Jester – etwas anfangen konnte, war sie meist eine der letzten die am Tag geleert wurden. Was nicht heißt, dass ich mir mit dem Inhalt keine MĂŒhe gegeben habe.
Bei einem Zug aus meiner Box konnte man – je nach Tag – gewinnen:

  • Ein Postkartenset vom MĂ€rchensommer 2017, inklusive MĂ€rchenspinnerei– & MĂ€rchensommer-Lesezeichen
  • Ein Button mit meinem Jester-Logo
  • Eine BĂŒroklammer mit Eule drauf
  • Eine handgezeichnete Karte mit einem meiner unzĂ€hligen, ulkigen Verschreiber

Die Eule war mehr so eine Notfall-Idee, da ich weder etwas königliches (#WunschDerKönigin), noch etwas weihnachtliches (#Eishörnchen) oder wölfisches (#Neubrandenwolf) so kurzfristig finden konnte …
Von den Postkarten habe ich zwei tatsÀchlich wiedergesehen: Eine bei den Teilzeithelden, eine ist per Post bei Nike angekommen.
Der Rest ist vermutlich im MĂŒll gelandet.
War halt nur eine vermeintlich ulkige Idee, die ich als grafisch-unfĂ€hige Person umgesetzt habe, vielleicht mache ich es fĂŒr das nĂ€chste Mal etwas professioneller, vielleicht fĂ€llt mir aber auch ganz was anderes ein … wir werden sehen …

Ey, wo ist mein Auto?

Von vielen Seiten bereits besprochen, gelegentlich als Leipokalypse oder Ă€hnliches deklariert, waren die Massen an Schnee, die sich am Freitag auf Leipzig herabgesenkt haben. Da InGenius mit meinen Auto nochmal zurĂŒck in die WG gefahren war, um den Rest einzusammeln, standen wir nach der Messe vor der ĂŒberschriftgebenden Frage. Er wusste ungefĂ€hr, wo er geparkt hatte, aber eine zwanzig Zentimeter Schneeschicht machte es nicht unbedingt einfacher das – noch unvertraute – Auto zu finden … es dann unter dem Schnee hervorzubuddeln (mit einem abgebrochenen Handfeger – danke, Papa) war natĂŒrlich ein Heidenspaß … aber es wĂŒrde nicht das letzte Mal sein, dass ich mein Auto erst unter eine Schneedecke finden musste.

Das Auto nach dem Ausbuddeln, vorm wieder Einschneien …

Am gleichen Abend war dann das Nornenessen und nach einigen Stunden Lachen, Schmausen und Blödsinn quatschen durfte ich dann noch einmal fegen, bevor wir uns auf den RĂŒckweg nach Halle machen konnten.

In der Nacht war der Schnee vom Wind so sehr verweht worden, dass zwar mein Kofferraum komplett mit einer Beule aus hartem Schnee bedeckt war, aber vorne nur ein bisschen Eis war – zum Einpacken unpraktisch, zum Fahren Ă€ußerst hilfreich.

Doch am Sonntag wurde es noch besser. Die Route ĂŒber die Dörfer, die wir die vergangenen Tage genutzt hatten, war so stark mit Schnee verweht worden, dass wir auf halber Strecke umkehren mussten, als vor uns eine Frau mit ihrem Auto stecken geblieben ist.
Mit einem „neuen“ Auto im noch losen Neuschnee rĂŒckwĂ€rts fahren ist auch eine Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hĂ€tte …

Abschlussgedanken

Die LBM ist voll und eigentlich bin ich – bzw. mein Geldbeutel – froh, dass ich nicht so oft vom Stand weggekommen bin. Um ein paar Sachen war es schade, ein paar andere sind mir vermutlich entgangen, ohne, dass ich es ĂŒberhaupt mitbekommen habe, aber so ist das nun mal.

Ich freu mich auf alle FĂ€lle schon auf die nĂ€chste Messe mit den (Ulk)Nornen, das wird bestimmt lustig. 😀

Bis zum nÀchsten Mal

Anne/Poisonpainter