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Ein Jahr „Das Jahr des Mondes“

Heute vor einem Jahr war der offizielle Release meines DebĂŒtromans „Das Jahr des Mondes„!

Es war ein ereignisreiches, erschöpfendes und zum Ende hin frustrierendes Jahr, aber lasst uns mal ein bisschen in die Höhen und Tiefen schauen.

Lesungen und VerkÀufe

Ich durfte mit meinem DebĂŒtroman auf vielen Veranstaltungen lesen – ein paar stehen sogar noch aus – und habe innerhalb des ersten Halbjahres etwas erreicht, dass vielen Selfpublishenden schwer gelingt: 100 BĂŒcher zu verkaufen.

Beigetragen dazu hat vor allem, dass der Roman in einigen Buchhandlungen platziert ist/war. Am konstantesten die Rats- und UniversitĂ€tsbuchhandlung Greifswald, in der ich neulich erst lesen durfte. Der Hugendubel Neubrandenburg ist hingegen in schwankender Bedienung und aktuell ist das Buch dort gar nicht mehr vorhanden. Aber so ist das eben als Selfpublisher, egal wie regional du schreibst, solange du keine Preise gewonnen oder ein Verlag hinter dir steht, hast du keine Chance ein regelmĂ€ĂŸiger Regalgast zu sein.

Ich habe noch lange nicht meine Kosten wieder eingespielt, was vor allem daran liegt, dass die Produktionskosten fĂŒr allein 100 BĂŒcher so hoch sind, dass ich ~70 Prints verkaufen muss bevor ich ĂŒberhaupt Plus daraus mache. ZusĂ€tzlich dazu habe ich aktuell einen großen Haufen MĂ€ngelexemplare der zweiten Auflage, die ich erstmal unter die Leute bringen muss, damit sie nicht im Altpapier landen, nur weil das Cover beschĂ€digt oder Schnittmarken sichtbar sind.

Wer also ein Herz fĂŒr MĂ€ngelexemplare hat und/oder ein Rezensionsexemplar möchte, kann sich gerne bei mir melden!

Zwischen Druck und Erwartungen

Wie vorhin gesagt, habe ich einen SP Meilenstein bereits erreicht. Danach gingen meine VerkĂ€ufe jedoch rapide abwĂ€rts. Nur im direkten Verkauf konnte ich ein paar BĂŒcher verkaufen, online gab es von Juni bis Ende September keine einzige Bestellung.

Da ich das Burnout schon klopfen höre, konnte ich in den letzten Wochen/Monaten nur sporadisch das Buch ĂŒber meine KanĂ€le bewerben. Daher habe ich es leider nicht geschafft eine JubilĂ€umsaktion auf die Beine zu stellen, was mich Ă€rgert aber gleichzeitig auch erleichtert, da der Monat schon vollgepackt genug ist mit Terminen.

Es ist leicht sich mit anderen zu vergleichen und schwer zu akzeptieren, dass diese ganz andere Grundvorraussetzungen haben. Trotzdem ist es frustrierend zu beobachten, wie bereits nach nicht mal einem Jahr Stagnation einsetzt und gefĂŒhlt meine Reichweite bereits ausgeschöpft ist.

Dieses Jahr werde ich die 200 VerkĂ€ufe sicherlich nicht mehr knacken, außer meine anstehenden Lesungen reißen das Ruder noch einmal herum. Oder es kommen noch ein paar Bestellungen dazu.

Wir werden sehen.

ResĂŒmee

Bereue ich dieses Buch veröffentlich zu haben?

Nein.

Ich mag die Geschichte, ich lese gerne daraus und freue mich ĂŒber jede RĂŒckmeldung – auch, wenn es da sicherlich mehr sein könnten.

Auf den ganzen Stress drum herum (Marketing, Social Media, Leben zwischen Kartons, …) könnte ich jedoch verzichten …

Was steht als NĂ€chstes an?

Ich bin sehr gespannt darauf, was ein weiteres Jahr #Neubrandenwolf mit sich bringt.

Hier schon mal die nÀchsten Highlights:

Vielleicht sehen wir uns?

Anne

Voller September ist voll

Wie ich im letzten Beitrag bereits gesagt habe, sammelte ich meine Energie fĂŒr einen vollen September.

Aber was liegt eigentlich alles an?

Neben diversen Brotjob- und Literaturrat-Terminen vor allem vier sehr wichtige Dinge:

Doch eines nach dem anderen, so wie es diesen Monat mein Motto war.

Ausstellung

Literatur in einer Ausstellung? Das geht doch gar nicht!
Geht jawohl!

Die Ausstellung ist das Ergebnis von 2 Jahren MentoringKUNST Programm, unsere Abschlussausstellung sozusagen.

Ich bin schon sehr gespannt wie mein Beitrag neben denen der Bildenden KĂŒnstlerinnen und anderen Autorinnen ankommt. Es ist ein ganz besonderes Kunstwerk, dass ich euch vor Jahren mal auf (damals noch) Twitter gezeigt habe.
Kleiner Tipp: Ich hatte in der Überarbeitungsphase des Wolfes sehr gutes Timing!

ZusĂ€tzlich dazu, wird auch Ausschnitt aus unserer Lesung in der Spielkartenfabrik Stralsund letztes Jahr gezeigt, den ich vor einer Weile fĂŒr YouTube aufbereitet hatte. (Dort habe ich dieses Jahr auch noch eine Einzellesung, bleibt gespannt oder spickt auf der Startseite!

ZusĂ€tzlich dazu, werden wir Autorinnen im Oktober noch eine Lesung begleiten, aber dazu spĂ€ter mehr …

Ausstellungsgrafik. Der Titel FIAT 500 ist in großen gelben Lettern und kleinen weißen im kopfĂŒber stehenden T fĂŒr die Zahl vor einem farbenfrohen GemĂ€lde zu sehen. Drum herum die Ausstellungsdauer, der Ort und Text “Alumnae von mentoringKUNST”

Alle Ausstellungstermine auf einen Blick:

  • Vernissage aka Eröffnung: 6.9.2024, 18 Uhr
  • Lesung: 5.10.2024, 17 Uhr
  • Ausstellungsdauer: 7.9.–27.10.2024
  • Wo? Circus 1, 18581 Putbus

Kulturnacht Greifswald

Dieser Termin ist einer meiner WTF-Momente dieses Jahr, weil die UmstÀnde nicht absurder sein könnten.

Ich ging in die Rats- und Unibuchhandlung Greifswald, um den Wolf vorzustellen und die Abteilungsleiterin kannte ihn schon, nahm ihn direkt ins Programm und bot mir dann eine Lesung im Rahmen der Kulturnacht an, einem jĂ€hrlichen Event in der Hansestadt ĂŒber verschiedene Orte verteilt.

Das witzigste daran? Den Autor, der vor mir liest (Martin Hiller), kenne ich von der Katapult Gartenparty auf der ich letztes Jahr dem Literaturrat MV und dem Hirnkost Verlag ausgeholfen habe …

Klein ist die Welt der Schreibenden oder so ^^‘

BuchBerlin

Auch dieses Jahr werde ich am Stande von „Kelpies – Fantastische Werke“ auf der BuchBerlin ausstellen. Diesmal gemeinsam mit Carolin Summer und Gipfelbasilisk.

DafĂŒr habe ich das #CroMĂ€r aufbereitet, dass hoffentlich rechtzeitig als Messe-only Release fĂŒr euch verfĂŒgbar sein wird! Ich bin schon sehr gespannt, ob alles klappt, ich habe aktuell keine guten Erfahrungen mit Druckerzeugnissen gemacht …

Neben meinem kleinen neuen BĂŒchlein wird es auch etwas spannendes von den Kelpies geben, behaltet die Social Media Seiten im Auge!

WolfsjubilÀum

Ende des Monats ist der Wolf ein Jahr alt – laut BoD ist er das bereits, weil ich die Druckdaten wesentlich vor dem offiziellen Erscheinungsdatum eingestellt habe ^^‘ – zu diesem Anlass wollte bzw. musste (weil meine Restexemplare nicht mehr fĂŒr die anstehenden Veranstaltungen reichen) ich eine zweite Auflage drucken …

Aktuell habe ich davon 36 brauchbare und 163 MĂ€ngelexemplare … und die zweite Reklamationslieferung mit den fehlenden 64 Exemplaren zu den 100 ist noch nicht bei mir eingetroffen …

Ich werde, sobald ich etwas Luft habe, einen separaten Post dazu schreiben, wie ihr eines adoptieren könnte, wer schon jetzt Interesse hat, kann mich aber gerne schon auf den gÀngigen KanÀlen anschreiben.

Bis dahin gehe ich weiter einen Schritt nach dem anderen.

Sehen wir uns vielleicht auf einer Zwischenstation?

Anne

Din(n)er Time!

Ich “schulde” euch noch einen Hintergrund-Beitrag zu meiner neusten Anthologie-Veröffentlichung in Din(n)er4One vom Alea Libris Verlag.

Cover Din(n)er4One

In meiner Geschichte „Versetzt“ zum Gericht „Chicken Wings wird die Elfin Anwyn von ihrem besten Freund, dem Ork Goduk, versetzt. Stattdessen bekommt sie unerwartete Gesellschaft – und ein etwas anderes Gericht als bestellt.

Es war eine interessante Erfahrung diese Geschichte zu schreiben, vor allem da es romantische Elemente drin hat, die eher nicht so mein Stil sind. NatĂŒrlich darf auch eine ordentliche Portion Humor nicht fehlen.

Wer meine Schreiberei schon etwas lĂ€nger verfolgt, dem werden die Namen der beiden Charaktere vielleicht bekannt vorkommen, denn, die beiden habe ich schon 2016 in einer Kurzgeschichte genutzt, in der ich das erwĂ€hnte Blind Date fĂŒr einen Adventskalender beschrieb. Die Geschichte ist online nicht mehr vorhanden und mĂŒsste bestimmt mal ĂŒberarbeitet werden, aber ich habe sie noch.

Ein kleines Easter Egg, dass ich mir in Anbetracht des Diner MenĂŒs nicht nehmen lassen konnte waren die Waffeln, die ebenfalls in der Geschichte auftauchen. Als langjĂ€hrige UnterstĂŒtzerin von The Gamers musste das einfach sein.

Und auch die Chicken Wings sind im Prinzip eine kleine Referenz auf die Angel Chicken Wings ĂŒber die ich einst im Urlaub philosophierte.

Vor Jahren habe ich ĂŒbrigens das ursprĂŒngliche Date auf einer LesebĂŒhne vorgetragen und wurde danach gefragt, warum der Ork ein Tablett hat, entsprechend ist in diesen Text dann die ErklĂ€rung eingeflossen, dass Smartphones zu klein fĂŒr ihn sind.

Übrigens ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Geschichte in der gleichen Welt spielt wie meine Geschichten in Dunkle Federn, Scharfe Krallen und Dunkle Pfade Scharfe ZĂ€hne. Ich weiß noch nicht, ob die Charaktere sich jemals begegnen, aber es fĂŒhlt sich zumindest nach der gleichen Welt an.

Also dann, guten Hunger!

Anne

6 Monate #Neubrandenwolf

Es ist kaum zu glauben, dass bereits ein halbes Jahr vergangen ist, seit mein DebĂŒtroman „Das Jahr des Mondes“ aka der #Neubrandenwolf erschienen ist!

Ich nutze die Gelegenheit fĂŒr einen RĂŒckblick …

Was bisher geschah …

Seit Veröffentlichung zur BuchBerlin ist einiges passiert. Ich hatte nicht nur diverse Lesungen, sondern auch unerwartete Kooperationen und Verkaufsmöglichkeiten.

Wie ich neulich schon erzĂ€hlt habe, steht der Wolf in drei regionalen BuchlĂ€den, aktuell sogar in vier, da ein Thalia in Rostock fĂŒr den Welttag des Buches eine Aktion mit Selfpublishenden aus der Region plant und uns jetzt schon in der Auslage prĂ€sentiert, aber dazu spĂ€ter mehr!

Auf der LBM durfte der Wolf beim Stand vom Alea Libris Verlag einziehen, sodass ich es vergangenes Wochenende auf die 100 verkauften Exemplare geschafft habe. Etwas, dass ich bisher als gering empfand, aber bereits gelernt habe, dass es von einigen Schreibenden, deren Arbeit ich bewundere noch nicht erreicht wurde …

Ein weiterer Aspekt, der mich immer wieder ĂŒberrascht ist, dass dir im Selfpublishing hĂ€ufig gesagt wird, dass die meisten VerkĂ€ufe E-Books sind. Ich habe aktuell nicht mal 10 E-Book VerkĂ€ufe. Das meiste sind bei mir tatsĂ€chlich die Prints, die weggehen, teilweise in erster Linie durch die Kooperationen mit den Buchhandlungen.

Was allerdings in diesen sechs Monaten ausblieb, sind Rezensionen. Aktuell gibt es nur eine auf Amazon, die mich beim Lesen etwas verwirrt hat. Ich empfinde den romantischen Aspekt zwischen zwei Charkateren als nicht so prĂ€sent wie die Leserin. Ja, sie verlieben sich und es wird gezeigt, dass sie gerne zusammen wĂ€ren, aber sie sind es am Ende des Buches nicht. Entsprechend spannend, dass es bei der Rezensentin als romantisch angekommen ist …

Wer also den Wolf gelesen hat – oder als Rezensent lesen möchte – ich wĂŒrde nicht „nein“ sagen!

Was steht an?

Ich habe schon jetzt drei feste Lesungstermine, zwei weitere sind noch in der Planungsphase. DarĂŒber hinaus werde ich morgen beim Osterfeuer auf Schlossgut Broock einen Stand fĂŒr unser Projekt betreuen – und da der Wolf im Tollensetal spielt, diesen mit dabei haben.

Ende April steht dann seitens des Projekts ein „Tollensemarkt“ in Altentreptow an, auch dort werde ich meine Sachen zusammen mit anderen Schreibenden aus der Region prĂ€sentieren.

ZusÀtzlich dazu bin ich wieder auf der Buchmesse Nord-West-Mecklenburg und mit den Kelpies auf der BuchBerlin. Es wird also noch ein paar Möglichkeiten geben Wölfe (und andere Geschichten von mir) zu adoptieren!

Ich muss auf alle FĂ€lle demnĂ€chst neue BĂŒcher bestellen, damit ihr sie auch bekommt …

Bis dahin

Anne

Noch zwei mal Lesen …

… dann ist das Jahr vorbei.

Verging die Zeit fĂŒr euch auch so schnell? Der November war wie im Flug vorbei und morgen fangen wir schon wieder an TĂŒrchen zu öffnen, um die Weihnachtszeit einzulĂ€uten.

Apropos TĂŒrchen!

Auch dieses Jahr nehme ich wieder am Lebendigen Adventskalender der Kirchengemeinde meiner Heimatstadt teil. DafĂŒr und fĂŒr eine Lesung im Gutshaus Waldberg drei Tage vorbei zu einem derer AdventsmĂ€rkte, habe ich mir ein paar Geschichten aus meinem Adventskalender von 2014, meinem allerersten, vorgenommen und aufgearbeitet.

Wer neugierig ist, was ich damals so fabriziert habe, diese Geschichten habe ich gewÀhlt:

Dazu vielleicht noch die ĂŒberarbeitete Fassung des Ruinenzaubers (Veste Landskron), die ich vor ein paar Jahren anfertigte und vielleicht einen Auszug aus meiner Geschichte aus den Acht Wochen Dunkelheit.

Das Lichtlein war tatsĂ€chlich die einfachste Überarbeitung, der Stern die schwerste. Letzterer ist auch nicht mehr mit der verlinkten Fassung vergleichbar. Auch der Weihnachtsmarkt hat eine andere Wendung genommen, denn ich habe ihn zu einer Bonusszene fĂŒr den Neubrandenwolf gemacht! (Und ja, ich muss da immer noch die Seite fĂŒr ĂŒberarbeiten … XD).

Hier alle Daten auf einen Blick:

Grafische Darstellung der im Beitrag genannten Termine

Adventsmarkt
Thema: Phantastisches MV
Wann? 10.12.2023, 16 Uhr
Wo? Gutshaus Waldberg, Waldberg 1, 17109 Demmin

Lebendiger Adventskalender
Wann? 13.12.2023, 18 Uhr
Wo? Kaminzimmer des Gemeindehaus Jarmen, Neuer Markt 6, 17126 Jarmen

Vielleicht sehen wir uns ja, ich wĂŒrde mich freuen!

Anne

P.S. Merkt euch das Gutshaus Waldberg, denn da darf ich am 2.2.24 aus dem Wolf lesen!

Ein KĂŒrbisfest an Halloween

Das ich mittlerweile einen neuen Brotjob habe, dĂŒrfte den meisten bekannt sein, heute darf ich mich dort auf dem KĂŒrbisfest im Dorfladen ein bisschen ausprobieren.

Denn ich darf nicht nur einen BĂŒchertisch mit BĂŒchern aus der Region und darĂŒber hinaus (inklusive meiner eigenen) – hab es mir nicht nehmen lassen, da meine eigenen Kontakte zusĂ€tzlich zu denen aus dem beruflichen Netzwerk spielen zu lassen, um eine bunte Mischung zu bekommen – betreuen, sondern auch das KĂŒrbisschnitzen!

Es ist schon eine Weile her, dass ich das das letzte Mal gemacht habe, aber ich freue mich darauf, Interessierten die Geschichte der Jack O Lantern zu erzÀhlen und es ihnen zu zeigen. Dann gibt es nÀchstes Jahr ein neues Bild mit dem ich euch in diese Nacht voller Seelen und Monster entlassen kann!

Letztes Jahr habe ich euch von der Idee einer Gruselantho erzĂ€hlt. Ich bin leider noch nicht darĂŒber hinaus, die Geschichten zusammengestellt zu haben, aber ein paar davon habe ich mir fĂŒr heute rausgesucht, um sie vorzutragen, wenn es zur Gelegenheit passt. Ich merke bei sowas immer wieder, wie schwierig es mir fĂ€llt, die Altersfreigabe meiner Geschichten einzuschĂ€tzen. Vielleicht liege ich damit richtig, vielleicht aber auch total daneben!

AusgewÀhlt habe ich folgende Titel:

Dabei fiel mir ĂŒbrigens auf, dass ich sowohl das Gruselwusel, als auch den Spuk im Tierpark in meiner Datei vergessen hatte! Ich sollte mir dringend mal meine Geschichten besser sortieren, um einen Überblick zu behalten … habe neulich festgestellt, dass ich um die 70 Kurz- und KĂŒrzestgeschichten habe, da könnte das hilfreich sein!

Ich bin gespannt, wie sich das heute alles abspielt, ob ich zum Lesen komme – und fĂŒr wen, ob der Tisch und das Schnitzen angenommen wird. Auf alle FĂ€lle freue ich mich darĂŒber, dass ich mich hier ausprobieren darf!

Welche PlÀne habt ihr heute Nacht?

Hier schon mal eine Laterne als Begleitung

Geschnitzter KĂŒrbis mit EckzĂ€hnen und einem winzigen und einem riesigen Auge.

Anne

Wölfe in die freie Wildbahn entlassen!

Vor fast einem Monat ist es endlich geschehen! Der #Neubrandenwolf bzw. wie er richtig heißt „Das Jahr des Mondes“, mein DebĂŒtroman, ist erschienen!

Könnt ihr das glauben? Es ist schon fast ein ganzer Monat rum und ich habe es immer noch nicht so ganz begriffen.

Direkt zur BuchBerlin hatte ich ihn dabei und seit dem – und schon vorher – sind schon mehr als 42 verkauft worden. Wie krass ist das bitte?

Ich denke jedes Mal wieder, dass ich mich da irgendwo verrechnet haben muss, dass das gar nicht stimmen kann …

Hinzukommt, dass ich heute ein Belegexemplar in die Regionalbibliothek Neubrandenburg bringe – und diese mir auch die Möglichkeit nĂ€chstes Jahr dort zu lesen angeboten haben. Es stehen also noch ein paar spannende Dinge an, die ich noch gar nicht genauer benennen kann!

FĂŒr alle, die sich fragen, ob der Wolf was fĂŒr sie ist, hier nochmal alle Fakten auf einen Blick:

Mockup des Covers als E-Book und Buch. Cover: Drei Wolfssilhoutten stehen auf dem Weg vor einem gotischen Tor (Stargarder Tor Neubrandenburg) ĂŒber dem der Vollmond zu sehen ist. Alles in einem blauen Licht gehalten und der Titel prangt groß ĂŒber dem Tor.

Titel: Das Jahr des Mondes

Erscheinungsdatum: 29.09.2023

Preis: 14,99 € (+ 2,25 € Porto) – E-Book 9,99 €

Seitenzahl: 356 (360 im Print, weil der Einfachheit halber im Druck noch 2 Leerseiten hinzugefĂŒgt wurden 
)

Klappentext:
Vier Tore.
Drei Wölfe.
Zwei Leben.
Ein Jahr.

Thomas fĂŒhrt ein ganz normales Leben im mecklenburgischen Neubrandenburg – oder zumindest so normal, wie es fĂŒr einen unter Menschen lebenden Wolf geht. Alles Ă€ndert sich, als er nach zehn Jahren auf andere seiner Art trifft.
Gemeinsam stellen sie sich gegen BĂŒrokratie und Vorurteile und lernen mehr darĂŒber, was es bedeutet, ein Werwolf zu sein. In ihrer unerwarteten Freundschaft finden sie dabei einen Zusammenhalt, der ihnen lange Zeit gefehlt hat.

Positive Tags: Werwölfe, #FoundFamily, Gesellschaftskritik, queere Charaktere und Beziehungen (Casual Queerness), (kulinarischer) Lokalkolorit

Content Notes: Alkoholkonsum, Gewalt gegen (Wer)Wölfe, Verlust eines Partners und damit verbundene Trauer, nicht detailliert beschriebenes Massaker, Angedeutete Homophobie, (sexuell konnotierter) Übergriff, Alltagsrassismus, traumabedingte Disasoziation, rassistisch motiviertes Attentat, Selbstjustiz

Verkaufslink: BoD Amazon

Irgendwann schaffe ich auch noch alle Informationen auf der entsprechenden Seite einzupflegen …

Ich habe noch einige Exemplare hier, also falls ihr ein signiertes Buch möchtet, meldet euch gern auf den gÀngigen KanÀlen bei mir!

Anne

Unten im Fluss

Dieser September ist fĂŒr mich geprĂ€gt von Veröffentlichungen. Zum einen ist die BroschĂŒre zur Bild-Schreib-Werkstatt erschienen, zum anderen die Nachfolge-Anthologie zu Dunkle Feder, scharfe Krallen. Und ĂŒbermorgen erscheint dann auch noch der #Neubrandenwolf passend zum Aufbau der BuchBerlin, wo ihr ein paar Exemplare direkt bei mir erwerben könnt – ich nehme aber auch Bestellungen entgegen.

Aber heute geht es um die Anthologie.

Dunkle Pfade, scharfe ZĂ€hne

Cover Dunkle Pfade, scharfe Krallen

Schon kurz nach der Veröffentlichung des ersten Kurzgeschichtenbandes, war klar, dass Herausgeberin Mika M. KrĂŒger eine weitere Anthologie mit uns herausbringen will.

Bald darauf stellte lud sie drei weitere Schreibende in unsere Runde und stellte uns ihre Idee vor: Geschichten zu Yokai, Japanischen Geisterwesen. Und da auch dies wieder eine Spendenanthologie ist, gehen alle Einnahmen an die Deutsch-Japanische-Gesellschaft Berlin.

Wir alle durften uns eines Aussuchen – natĂŒrlich mussten wir schauen, dass wir nicht die gleichen erwischen – und unsere Geschichten bis zum Ende letzten Jahres verfassen. Mein Yokai: Ein Kappa.

Übrigens gibt es in der Anthologie nicht nur die Namen der Yokai in Kanji, sondern auch einen kleinen Beschreibungstext zu ihnen – und ein entsprechendes Glossar fĂŒr die genutzten Begrifflichkeiten.

Zitategrafik. Der Hintergrund ist zart Rosa gehalten mit getuschten BĂ€umen am unteren Rand. Links ist ein Frauenkopf an deren Hinterkopf eine Oni-Maske befestigt ist. Text: ”Er nennt mich Schneewittchen”, Ă€nderte die Schlange das Thema. Taki war sich sicher, dass sie grinsen wĂŒrde, wenn sie es könnte. Unten: Aus “Unten im Fluss” von Anne Zandt

Ich weiß nicht mehr genau, warum ich mich fĂŒr ein Kappa entschieden habe. Von Anfang an wusste ich jedoch, dass eine Figur aus meiner Geschichte „Stadtgeschichte“ aus der ersten Anthologie mit Taki interagieren wĂŒrde. Dass sich dann auch eine zweite dazugesellte, kam eher ĂŒberraschend. Aber ich finde, es ist schön zu sehen, was aus Schneewittchen, die dort ihren großen Moment hatte, wiederzutreffen.

Taki ist die Blickwinkelfigur/der Hauptcharakter der Geschichte. Was fĂŒr mich sehr spannend war, da ich viele GegenstĂ€nde beschreiben musste, fĂŒr die Taki keine Worte kennt. Smartphones, Badesachen und MotorrĂ€der sind halt Dinge, die unten im Fluss keine Relevanz haben.

Zitategrafik. Der Hintergrund ist zart Rosa gehalten mit getuschten BĂ€umen am unteren Rand. Links ist ein Frauenkopf an deren Hinterkopf eine Oni-Maske befestigt ist. Text: “Nach dem fĂŒnften Mal hatte Taki keine Lust mehr und spritzte dem stöhnend am Boden liegenden Landwesen eine Ladung Wasser aus seinem Schnabel ins Gesicht.” Unten: Aus “Unten im Fluss” von Anne Zandt

Diese Spielerei ist ĂŒbrigens auch der Grund, warum es von Takis Geschichte bereits ein Spin-Off gibt. Über das MentoringKUNST Programm habe ich Christine Lengtat kennengelernt, die fĂŒr ein Kunst Heute Projekt zu Radkappen Geschichten suchte.

Das Ergebnis könnt ihr in den Neuen RÀume 2023 Wismar sehen, wo es am 30.9. 19 Uhr eine Lesung mit Performance gibt.

Ich bin schon sehr gespannt, wie das Projekt ankommt – vor allem, da ich meinen Text auch eingelesen habe. Nachzuhören auf Youtube.

Doch das ist noch lange nicht alles, hier noch ein paar weitere interessante Termine zur Anthologie:

  • Erschien am 23.09.2023
  • Lesung auf der Buch Berlin: 30.09. 14:00 -14:30 Uhr
  • Lesung auf Twitch bei Saskia Dreßler: 19.10. 17 Uhr
  • Lesung Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin: 25.10. 18 Uhr (<-da bin ich dabei!)

Und soweit ich das richtig im Kopf habe, wird es auch wieder eine Leserunde auf lovelybooks geben.

Bleibt also gespannt!

Bis dahin

Anne

#CroMĂ€r: Kapitel 21

Heute endet das diesjÀhrige #CroMÀr, hoffe, es hat euch gefallen!

Das MĂ€rchensommer Banner zeigt eine Scherenschnitt-Fee, die Glitzer auf den verschnörkelten Schriftzug "MĂ€rchensommer" ĂŒber einem aufgeschlagenen Buch streut. Alles vor einer grĂŒnen Wiese neben einem Baum und Sonnenstrahlen im Hintergrund.

Kapitel 21

Entsetzt drĂŒckte Becky Regina von sich weg und sprang auf. »Verarschen kann ich mich alleine!«

Sie wollte gerade davonstĂŒrmen, da stellte Ralf sich ihr in den Weg. Wie er sich so schnell bewegen konnte, war fĂŒr Regina noch immer ein RĂ€tsel.

»Lass es dir erklÀren«, bat er sie ruhig und Regina sah Becky an, dass sie zunÀchst drauf und dran war abzuhauen, aber sich dann doch wieder setzte.

»Mischa ist ein kleiner, dĂŒrrer, uralter, grau-getigerter Kater, kein Mensch.« Den Worten fehlte jegliche Emotion und Regina setzte an, Ralf wegen des Magiegebrauchs zu maßregeln, doch er schĂŒttelte nur den Kopf.

»Ich bin ja auch kein Mensch!«, mischte Mischa sich ein und hockte sich mit angewinkelten Beinen auf den Tisch.

Wie in Trance folgte Becky der Bewegung, dann riss sie die Augen auf und Regina bemerkte dadurch, dass Mischa sich vor ihnen zurĂŒckverwandelte.

FĂŒr einen Moment beobachteten sie, wie der Kater sich aus der Kleidung wĂŒhlte, nur um sich dann ausgiebig zu putzen.

»Das ist doch alles nur ein Traum, das ist nicht real!«, entfuhr es Becky, sobald Ralf den Zauber von ihr löste.

»Oh, glaub mir, dass wĂŒnsche ich mir seit Monaten!«, pflichtete Regina ihr bei und verschrĂ€nkte die Arme.

Nun sah Becky Regina verwirrt an, doch bevor sie entsprechende Fragen stellen konnte, schlug Regina vor, den Rest des Tages zu schwÀnzen, damit sie ihr alles erklÀren konnte.

Und das tat sie dann auch, nachdem sie es sich im Campus-Park mit Kakao und Keksen auf einer Decke gemĂŒtlich gemacht hatten, die Ralf beilĂ€ufig herbeigezaubert hatte. Dass es Regina war, die die Kekse gebacken hatte, war Teil ihrer ErklĂ€rung. Mit jedem Zaubertrick schien Becky mehr zu verstehen und zu begreifen, die dazugehörigen Geschichten waren ihr allerdings zu absurd.

»Können wir dann jetzt endlich meine neuen Stiefel besorgen?«, drÀngte Mischa sich in eine Pause der Unterhaltung.

Als Ralf ihr auch das erklĂ€rt hatte, stand Regina genervt schnaubend auf und hielt Becky ihre Hand entgegen. »Sieht so aus, als mĂŒssten wir dann wohl erstmal shoppen gehen.«

Becky ließ sich aufhelfen, dann fing sie an zu lachen. »Deine Oma ist Frau Holle.«

»Ja?« Regina verstand nicht, worauf ihre Freundin hinauswollte und was daran so lustig war.

»Weißt du noch, als ich im ersten Semester mal bei dir ĂŒbernachtet habe und sie morgens bei euch war?«

Regina zermarterte sich das Hirn nach der Begebenheit, dann fiel es ihr wieder ein. Gleichzeitig zitierten sie: »Habt ihr auch die Betten ausgeschĂŒttelt?«

Diesmal brachen sie beide in schallendes GelÀchter aus und nahmen einander dabei fest in den Arm. Hoffnung und Freude durchströmte Regina, endlich hatte sie ihre beste Freundin wieder und musste ihr nichts mehr verheimlichen!

Und das Katerproblem konnten sie nun gemeinsam lösen.

Nachwort

Auch diesmal behandeln die einzelnen Kapitel wieder mÀrchenhafte Aspekte. Könnt ihr erraten, welches hier thematisiert ist?

Übrigens heißt das Kapitel in meinen Notizen: Des Katers neue Kleider

Ich hoffe, es hat euch gefallen!

Anne/Poisonpainter

#CroMĂ€r: Kapitel 20

Das #CroMĂ€r geht weiter.

Das MĂ€rchensommer Banner zeigt eine Scherenschnitt-Fee, die Glitzer auf den verschnörkelten Schriftzug "MĂ€rchensommer" ĂŒber einem aufgeschlagenen Buch streut. Alles vor einer grĂŒnen Wiese neben einem Baum und Sonnenstrahlen im Hintergrund.

Kapitel 20

WĂ€hrend die Illusionskatzen Mischas neue Besitzerin – Regina wollte sie nicht Herrin nennen – suchten, konnte sie zumindest noch den Rest der Vorlesung mitnehmen, da Ralf auf den Kater aufpasste. Die Antworten auf Beckys Fragen konnte sie zumindest bis zur Pause aufschieben. Gemeinsam gingen sie anschließend dafĂŒr in die Mensa, um dort die Zeit bis zur nĂ€chsten Vorlesung mit einem schnellen Mittagessen zu verbringen. Was Regina nicht erwartete, war Ralf und Mischa ebenfalls dort zu finden. Gezielt lenkte Regina Becky zur Seite und setzte sich mit dem RĂŒcken zu den anderen, bevor diese sie entdeckten. Gerade wollte sie nicht ĂŒber Magie und stiefellose Kater nachdenken, sondern einfach nur ein bisschen Zeit mit ihrer besten Freundin verbringen.

»Was ist passiert? Irgendetwas mit deiner Oma?«

Der Ton von Beckys Frage verwirrte Regina, es schwang etwas mit, dass sie nicht zuordnen konnte. Sie schĂŒttelte den Kopf. »Nein, meiner Oma geht’s gut. Ich musste nur wieder -« jemandem mit einem magischen Problem helfen, konnte sie leider nicht sagen. »eine Besorgung erledigen, die natĂŒrlich nicht aufgeschoben werden konnte.« Die LĂŒge schmerzte, aber somit hatte sie sich in den letzten Monaten immer herausgeredet. Bei ihren Freunden, bei ihren Dozierenden, bei ihrem Nebenjob. Sie alle bekamen Ausreden und LĂŒgen. Dass sie noch nicht ĂŒber ihr eigenes Netz gestolpert war, grenzte an ein Wunder.

»Entschuldigung?«, beendete eine unerwĂŒnschte Stimme die Unterhaltung, bevor sie ĂŒberhaupt richtig starten konnte.

Regina musste ein verĂ€chtliches Schnauben unterdrĂŒcken und drehte sich mit genervt zusammengezogenen Brauen zum Kater. Doch dieser beachtete sie nicht, sein Blick starr auf Becky gerichtet, seine HĂ€nde strichen nervös ĂŒbereinander.

»Hannchen?«, fragte Mischa, die Hoffnung deutlich in diesen einem Wort.

Becky sog scharf die Luft ein und Regina schaute verwirrt zwischen den beiden hin und her.

»So-so hat meine Oma mich immer genannt  «, kommentierte Becky im FlĂŒsterton.

Mischa nickte begeistert und setzte sich neben Regina auf die schmale Bank und legte die HĂ€nde ĂŒber Beckys. »Sie schickte mich zu dir«, verkĂŒndete er ihr sanft.

Die Augen weit aufgerissen, traf Regina die Erkenntnis wie ein Schlag. Ihre beste Freundin hatte ihre Großmutter verloren und sie war so sehr mit sich selbst beschĂ€ftigt, dass sie nichts davon mitbekommen hatte. »Warum hast du nichts gesagt?«, presste sie hervor.

»Ich wollte dich nicht belasten, du hast so viel um die Ohren«, gab Becky kleinlaut zu und TrÀnen stiegen in ihre Augen.

Ohne Umschweife stand Regina auf, umrundete den Tisch und nahm ihre Freundin in die Arme. »Egal wie beschÀftigt ich bin, du kannst mir alles erzÀhlen! Du belastest mich damit nicht!«

Sogleich ließ Becky den TrĂ€nen freien Lauf, klammerte sich an Regina und erzĂ€hlte mit belegter Stimme, wie ihre Oma plötzlich eingeschlafen war.

»Es war ihre Zeit«, kommentierte Mischa trocken als sie endete. Sein Nicken wirkte selbstgefĂ€llig und ĂŒberzeugt. »Es tat ihr leid, dass sie sich nicht mehr persönlich verabschieden konnte, aber sie war froh noch mit euch feletoniert zu haben bevor sie sich zur ewigen Ruhe bettete.«

Becky richtete sich von ihrer Position gegen Reginas Schulter auf. Regina konnte sich das Augenrollen nicht verkneifen, aber Katzen hatten vermutlich kein VerstĂ€ndnis fĂŒr TaktgefĂŒhl.

»Es heißt telefonieren«, korrigierte Ralf unvermittelt, der sich in der Zwischenzeit zu ihnen geschlichen hatte.

Mit einem »Oh« begann Mischa das Wort wiederholt vor sich herzusprechen.

»Was? Wer? Was?« Verwirrt starrte Becky sie nacheinander an.

Regina seufzte. Es war Zeit die Katze aus dem Sack zu lassen. »Das ist Mischa, der Kater deiner Oma.«

Nachwort

Auch diesmal behandeln die einzelnen Kapitel wieder mÀrchenhafte Aspekte. Könnt ihr erraten, welches hier thematisiert ist?

Übrigens heißt das Kapitel in meinen Notizen: Der Kater aus dem Sack

NĂ€chsten Mittwoch geht es weiter!

Anne/Poisonpainter