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Das #Mörchen


Es tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber zwischen Durchatmen, Überarbeitung und Vorbereitung für andere Aktionen/Veranstaltungen hab ich einfach kaum Zeit gefunden hier weiterzumachen. Da ihr euch für die tatsächliche Auswertung noch etwas gedulden müsst, möchte ich euch heute mit dem Ergebnis des #Mörchens die Wartezeit versüßen.

An drei Stellen habe ich euch am letzten Tag des Märchensommers einen Geschichtsanfang gegeben, den ihr weiterschreiben konntet.

Die Facebook-Gruppe schaffte es die Geschichte mit ein paar interessanten Wendungen zu beenden. Vielen Dank an die fleißigen Mitschreiberinnen Svenja Krause, Jessica Diana, Nicole Knappstein, Franci Becker und Bianca Schroeder! (Anm.: Absätze sind Schreiberwechsel, Fehlerchen hab ich korrigiert, aber viel mehr habe ich nicht angepasst.)

Das Mörchen

Es war einmal ein #Plotbunny, das hatte schon viele Geschichten vom großen Mörchen gehört. Nun, da es alt genug war, wollte es sich auf die Suche danach begeben … (Poison)

Es packte seine liebsten Dinge zusammen, schaute sich noch einmal in seinem behaglichen Heim um und machte sich auf den Weg. (Svenja)

Auf den Weg traf es eine Bäuerin und fragte sie: „Hallo ich bin auf der Suche nach dem Mörchen. Weißt du wo ich es finde?“
Die Bäuerin schaute recht verdutzt und erwiderte: „Herrje das ist mir ja noch nie passiert … ich weiß leider nichts davon aber frag doch mal in der Schenke nach, dort erzählt man sich die ein oder andere Geschichte.“
Das Pony namens Bunny machte sich auf den Weg zur Schenke und hoffte darauf dem Mörchen hier auf die Spur zu kommen. (Jessica)

Unser Pony kam in der Schenke an. Dort saßen 12 wunderliche Gestalten an einem runden Tisch und hinter dem Tresen stand ein zotteliger grimmiger Bär. Das Pony schluckte und ging langsam auf den Bären zu um ihn nach dem Mörchen zu fragen. Doch als es an dem runden Tisch vorbei ging sprang ein Zwerg mit blauer Haut vor es und sagte: „Du kommst hier nur vorbei wenn Du ehrlichen Herzens bist.
Zwölf Rätsel sollst du lösen dann kannst du besiegen jedes Böse.“ Das Pony war höchst erstaunt … (Nicole)

Und fragte „Was passiert wenn ich diese Rätsel nicht löse?“
Der blaue Zwerg entgegnete: „Dann wirst du dem Geheimnis vom Mörchen niemals auf die Spur kommen.“
Das Pony schluckte und sagte: „Ok dann los.“
Der Zwerg schaute es an und sprach: „Das erste Rätsel ist noch leicht, aber beachte es wird von Stufe zu Stufe schwerer: Es gibt einen Ort zu dem jeder Mensch mal gehen muss ganz egal ob er will oder nicht. Dieser Ort kann gut oder schlecht sein, je nachdem wie man als Mensch war. Welcher Ort ist das?“ (Jessica)

Dann war das Pony alleine und grübelte über das Rätsel. Im Moment fehlte ihm jedoch die zündende Idee und so bediente es sich erstmal an seinen Vorräten. (Svenja)

„Was könnte das sein?“, grübelte es. Hin und her gingen die Gedanken bis die Idee zum greifen nah war. Schnell wanderte es zum blauen Zwerg und sagte: „Ich glaube ich habe die Lösung und leicht war das nicht. Die Lösung ist das Jenseits.“
Der Zwerg entgegnete: „Gut geraten und ja das stimmt. Gut kann es sein wenn man in dem Himmel kommt oder schlecht wann man in der Hölle brennt. Sterben möchte jedoch keiner. Dann kommen wir nun zum zweiten Rätsel …“ (Jessica)

Diesmal trat eine zierliche Fee vor das Pony Bunny und sagte: „Ich stelle dir das zweite Rätsel. Was ist das? Am Morgen geht es auf vier Beinen zur Mittagszeit auf zwei und am Abend auf drei.“ Bunny überlegte hin und her doch so recht wollte ihm nichts einfallen … (Nicole)

Es verzog sich auf eine Blumenwiese. Grübelte und grübelte, rümpfte sein Näschen … Verzweifelte fast, als es in der Nähe eine Familie, der hässlichsten Arten, die diese Welt behausten und sich „Mensch“ nennt, sah: ein Ehepaar vor dessen Füßen ein speckiger Abklatsch auf allen vieren krabbelte und hinten dran ein ausgedörrtes Exemplar dieser Gattung, gestützt auf einen Stock. „Ein Dreibein“ dachte das Pony Bunny und lachte – da kam ihm die entscheidende Idee und hopgaloppelte rasch zur zierlichen Fee … (Franci)

„Naa hast du die Lösung gefunden?“, fragte die Fee und schwirrte dabei hin und her. (Svenja)

„Und ob“, antwortet das Pony Bunny. „Es ist der Mensch … am Anfang krabbelt er auf vier Beinen dann läuft er auf zwei und am Ende braucht er einen Stock und läuft auf drei Beinen.“
Die Fee flog einen Looping und sagte: „Zweites Rätsel gelöst!“
Nun war das dritte Rätsel an der Reihe und es kam … (Nicole)

von einem groß gewachsenen Elfen, der sich an einem Zwerg vorbeischob. „Zwölf Rätsel sind doch albern, ICH stelle dir ein schweres Rätsel, das Schwerste von allen und wenn du verlierst … werfen wir dich dem Drachen zum Fraß vor“, eröffnete er mit einem finsteren Grinsen im Gesicht. Er hatte sich zu Bunny hinuntergebeugt und seine Augen glänzten vor Boshaftigkeit „Ponys sind seine Lieblingsspeise …“
Er klatschte dramatisch in die Hände, als er sich wieder aufrichtete.Alle Augen wurde auf ihn gerichtet: „Nun gut, bist du bereit?“ Doch noch bevor Bunny antworten konnte fing er bereits an: „Der Händler hat es, wenn seine Bilanz positiv ist. Der Dieb hat es, wenn er nicht gefasst wird. Der Spieler hat es, wenn er richtig antwortet. Was bin ich?“ (Poison)

„Herrje ich hatte ja auf weitere leichte gehofft, aber dann gleich ein solches Rätsel ich weiß nicht ob ich richtig liege, doch ich hoffe es. Ich möchte meinem Traum endlich einen Schritt näher kommen ich tippe auf den Gewinn“, erwiderte Bunny. (Jessica)

Der Elf grinste Bunny an. „Du willst wirklich zum Mörchen? Meinst Du ein kleines hüpfendes Pony kann mein Rätsel lösen? Ist das wirklich dein letztes Wort? Dein Pony Leben hängt davon ab.“
Bunny wich drei Schritte zurück überlegte und sagte dann … (Nicole)

„Ein Pony muss tun was ein Pony tun muss“ und schaute den Elf entschlossen an. (Svenja)

Der Elf grinste nutzte seine übernatürlichen Kräfte und verfrachtet das Pony in eine Seifenblase und ließ es circa einen Meter über dem Boden schweben. Bunny wollte sich befreien doch so sehr es es versuchte es passierte nichts. Der Elf lief los und die Seifenblase folgte ihm. (Nicole)

„Tja, mutig, mutig, kleines Pony.“ Der Elf stupste die Seifenblase an. „Aber die Antwort ist …. FALSCH!“, brüllte der Elf ihm schließlich entgegen und fing an schallend zu lachen. „Auf zum Drachen mit ihm!“, verkündete er mit einer theatralischen Geste.
„Genaugenommen …“, mischte sich ein Gnom mit dicker Brille und einem Klemmbrett unter dem Arm ein. „Genaugenommen, kann man die Antwort als richtig gelten lassen. Alle drei Parteien erwirtschaften mit ihren Vorhaben einen Gewinn.“
„Aber es ist nicht MEINE Lösung!“, schrie der Elf nun diesen an. (Poison)

„Aber wenn ich doch Recht hatte? Und naja lieber Elf es führen mehrere Wege nach Rom“, sprach das Pony weise.
Der Elf explodierte förmlich und sein Kopf wurde knallrot. „Du traust dich was. Spazierst hier rein und stellst mich in Frage!!! Sowas habe ich schon lange nicht mehr erlebt“, wandte der Elf sich zornig dem Pony zu. (Jessica)

„Was mir einfällt?“ Bunny war entrüstet. „Ich habe Recht und du willst mich trotzdem verfüttern? Nur weil ich nicht DEINE Antwort hatte. Das ist ja wohl Grund genug und jetzt lass mich runter und zeig mir dem Weg zum Mörchen.“ Das Pony schaute den Elf grimmig an. (Nicole)

Der Blick war so grimmig dass der Elf Angst hatte von den Augen durchbohrt zu werden und so willigte er lieber ein. Denn es wäre ja nicht der erste Mord durch einen Blick. Die sollen ja bekanntlich töten können. (Svenja)

Schließlich knickte der Elf ein und sagte: „Ok dir scheint dein Vorhaben wirklich wichtig zu sein. Ich werde dir helfen.“
Aufgeregt galoppierte Bunny in der Schenke umher bis es schließlich vor dem Elf stand und abwartete. (Jessica)

„Komm mit „, sagte der Elf und führte Bunny zu einem kleinen Hof im Wald. „Hier soll das Mörchen sein?“, fragte es und schaute sich ratlos um. (Svenja)

„Ja, hier wirst du finden was du suchst“, antwortete der Elf drehte sich um und verschwand.
Bunny wollte noch etwas fragen doch der Elf war schon verschwunden. Also ging es auf den Hof zu und sah sich um. Es war wirklich schön hier. Der Hof war eingesäumt von wunderschönen Blumenwiesen und dazwischen sprudelte ein Bächlein, welches in einen glitzernden See floss. Bunny ging auf das Haus zu und hörte plötzlich ein seltsames Geräusch. Sie spitzte die Ohren doch sie konnte nicht erahnen wer oder was dieses Geräusch machte. (Nicole)

Vorsichtig schlich sie um die Hausecke. Dabei hielt sie sich eng an der Wand.
Als sie fast um die Ecke war hörte sie wieder das Geräusch. (Svenja)

Es klang wie eine Mischung aus Weinen und Lachen. Bunny schlich weiter, trat dabei unbemerkt auf einen Stock. Das Brechen des Zweiges klang in ihren Ohren wie ein Pistolenschuss. Bunny blickte angstvoll auf und starrte auf … (Nicole)

einen Esel. Bunny war erstaunt über dieses Tier das ihr so ähnlich war aber so ein anderes Geräusch als sie machte
Vorsichtig ging sie näher heran. Da erblickte der Esel sie. (Svenja)

„Was bist du“, fragte der Esel erstaunt.
„Ich bin ein Plotpony“, erwiderte Bunny stolz.
Verwirrt starte der Esel Bunny an und entgegnete … (Jessica)

„Und ich bin ein Esel … mein Name ist Donny und ich wohne hier auf dem Hof. Ich habe alles was ich brauche und doch habe ich das Gefühl es fehle mir etwas“ und Donny machte wieder dieses komische Geräusch „Iiiiii….ahhhh“.
Bunny schaute ihn besorgt an. (Nicole)

„Also, wenn ich traurig bin, hilft es mir immer, wenn ich mit jemanden darüber rede. Hast du denn keinen Tierfreund?“, fragte Bunny besorgt. (Jessica)

„Nein, ich bin der einzige Esel hier. Aber wie kommst du eigentlich hier her?“, fragte Donny.
Bunny erzählte also von der zurückliegenden Reise.
„Ahh das Mörchen hab ich schon mal gesehen!!“, sagte er am Ende aufgeregt und bat Bunny mitzukommen. (Svenja)

Die beiden liefen los und Bunny war so aufgeregt das sie wie ein Känguru hinter Donny herhopste. Donny musste kichern das sah schon lustig aus. Dann blieb Donny stehen und Bunny hüpfte mit vollem Schwung in ihn hinein. Ups. (Nicole)

Dabei purzelten sie kopfüber einen kleinen Hang hinunter! Unten angekommen ragten acht Beine wild durcheinander in die Höhe! Donny und Bunny sahen sich an und prusteten lauthals los! So viel Spaß hatten sie schon lang nicht mehr! (Bianca)

Fast hätten sie vergessen wonach sie suchten. Dann nach einigen Lachanfällen fragte Bunny: „Wo ist nun endlich das Mörchen?“ (Svenja)

Donny schaute sich kurz um dann zeigte er auf etwas und sagte: „Schau dort drüben!“
Bunny konnte es nicht glauben! Vor ihnen lag ein kristallklarer See, der so funkelte, dass sie die Augen zukneifen musste.
In der Mitte des Sees war eine kleine Insel, die in geheimnisvollen Nebel eingehüllt war! (Bianca)

Donny und Bunny hüpften ins Wasser und schwammen rüber zu der nebligen Insel. Am Ufer angekommen mussten die beiden erstmal durchschnaufen und das Wasser aus dem Fell bekommen. Dann sahen sich die beiden auf der Insel um. (Nicole)

Es war der perfekte Ort für die aktuelle Hitzewelle. Strand, Sonne und Meer umsäumt von kleinen Fachwerkhäuschen und Möwen am blauen Himmel. Donny sah sich entzückt um aber Bunny hatte die Mission Mörchen nicht vergessen und drängte den Esel sie endlich zum Ziel zu bringen. (Svenja)

Bunny fragte: „Wo finden wir denn nur das Mörchen und wie sieht es aus?“
Doch dann hörte es ein Wispern, dann ein Raunen! Es rief nach ihnen!
„Hier bin ich! Kommt her!“
Donny rief erfreut: „Ich erkenne die Stimme … es ist das MÖRCHEN! Komm schnell Bunny! Wir folgen der Stimme!“
Bunny war total aufgeregt! Wie mochte es wohl aussehen?
Sie gingen an den kleinen Häuschen vorbei und steuerten auf einen wunderschönen Garten zu mit außergewöhnlichen Pflanzen und Blumen,
Langsam wurde die Stimme lauter.
„Hier bin ich! Genau vor euch!“
Donny sprang vor Aufregung hoch: „Da ist es!“
Bunny sah verwundert auf und erblickte ein seltsames Wesen: Halb Mensch halb Pflanze, welches von ein einem seltsamen Nebel umgeben war, dass sie aber freundlich zu sich winkte.
„Ihr hattet eine lange und aufregende Reise“ sagte das Mörchen und schmunzelte schelmisch. (Bianca)

„Was möchtet ihr beiden von mir das ihr den weiten Weg auf euch genommen habt?“ Donny schaute Bunny sprachlos an.
Bunny sagte: „Ich suche dich weil …“ (Nicole)

„Ich kein Plotpony mehr sein möchte. Ich möchte sein wie alle anderen.“
Das Möhrchen schaute Bunny traurig an und entgegnete: „Ich vermag es leider dich nicht ändern, aber ich gebe dir etwas auf den Weg. Du bist einzigartig.“(Jessica)

Und es beschrieb genau wie es ist einzigartig zu sein. Da wurde Bunny ganz nachdenklich und mit warmen Gefühl im Herzen rief es die Worte: „Ich bin stolz ein Plotpony zu sein!“
Alle feierten eine coole Party … (Svenja)

und begriffen, dass es wundervoll fabulös ist, einzigartig, ungewöhnlich & mackenhaftplotastisch zu sein. (Franci)

~ Ende ~

Wer sich an den anderen beiden Versionen noch versuchen mag kann dies gerne auf meiner Facebook– bzw. Twitter-Seite tun.

Bitte geduldet euch noch ein wenig für die vollständige Auswertung. Nach dem Litcamp Hamburg am Wochenende sollte ich ein bisschen mehr Luft haben um es nächste Woche fertigzustellen!

Anne/Poisonpainter

Die Zukunft des #Neubrandenwolf

Wer mir auf Twitter und Facebook folgt hat vielleicht schon bemerkt, dass ich erneut am #Neubrandenwolf arbeite.

Nachdem die anderen Pläne noch etwas Buchiges in diesem Jahr herauszubringen, ständig an irgendetwas scheiterten, hat mir Elenor Avelle auferlegt, endlich diese Geschichte fertig zu schreiben.

Nun stellt sich natürlich die Frage:

Wie gehe ich vor?

Der Neubrandenwolf war in seiner Ursprungsform eine Englische Kurzgeschichte. Dann kamen die Plotbunnies und die Idee wurde auf zwölf episodenartige Kapitel erweitert, die die Geschichte weitererzählen. Sechs davon findet ihr bereits hier auf dem Blog.

Durch die Veröffentlichung in der Anthologie „Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten“ wurde das erste Kapitel übersetzt und gestreckt. Aus knapp tausend Wörtern wurden durch Sprachwechsel, Lokalkolorit und andere Ergänzungen um die fünftausend Wörter. Das ist schon mal eine Hausnummer.

Das sollte nun auch für die anderen Kapitel gemacht werden.

Da ich diese immer in ihrer englischen Kurzform veröffentlicht habe, war die Idee, dass ich zunächst die fehlenden sechs Kapitel auf Englisch schreibe, dann übersetze, ausbaue und das Lokalkolorit hinzufüge.

Doch ich denke, den ersten Schritt kann ich mir sparen.

Warum?

#1: Allein, wenn ich mir das erste Kapitel anschaue, sehe ich, dass die Übersetzung nur noch sehr wenig mit der Ursprungsform gemein hat. Das heißt, sollte ich den Neubrandenwolf je in Englisch herausbringen wollen, müsste ich so oder so komplett neu zurückübersetzen.

#2: Leute, die etwas gratis bekommen, wollen meist nicht mehr kaufen. Wenn ich also das Ende der Geschichte hier verrate, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das Buch trotzdem noch kauft, gering. Selbst wenn das hier nur Ausschnitte der im Buch erscheinenden Kapitel sind.

#3: Wenn ich damit anfange, die alten Kapitel zu übersetzen, bin ich gleich wieder viel besser in die Geschichte eingestiegen und kann so gezielter an der Fortführung arbeiten, ohne jedes Mal wieder zurücklesen zu müssen, was eigentlich vorher passiert war. Das hab ich bei einem Fanfiction Projekt ständig machen müssen und es war recht mühsam.

#4: Gleich auf Deutsch schreiben hat den Vorteil, dass ich die Erzählstimme besser eingefangen bekomme. Mir wurde bereits gesagt, dass die Geschichte sich auf Englisch besser liest, als auf Deutsch. Das mag daran liegen, dass ich in der Entstehungszeit des Neubrandenwolfs vermehrt auf Englisch geschrieben habe. Mittlerweile habe ich aber auch wieder viel auf Deutsch geschrieben und würde das vermutlich besser hinbekommen, das auch in diese Sprache zu übertragen.

#5: Es ist einfach mal ein kompletter Schritt der in der Arbeit wegfällt.

Wie geht es also weiter?

Erstmal habe ich Notizen, die noch aus der Anfangszeit stammen, abgetippt. Als nächstes werde ich dann alles, was es bisher gibt, übersetzen und mich dann kapitelweise durch die Geschichte arbeiten, bis ein vollständiges Bild daraus geworden ist.

Danach kommen natürlich die üblichen Schritte wie Testleser, Lektorat, Testleser, Marketing Strategien entwickeln, Cover erschaffen, Buch setzen, Distributoren ermitteln … und und und …

Wird lustig …

Bin gespannt, wie euch das Ende gefällt …

Anne

Valentinsblargh

Herzlich willkommen zu diesem Valentins-Spezial-Beitrag. Ich hoffe ihr hattet alle einen wunderbaren Tag mit euren Liebsten oder werdet später noch gebührend feiern.

Das liebliche Gezwitscher von Vögeln umgibt euch. Dazu hängt ein süßer Duft von frischen Rosen in der Luft und die Pralinenschachtel wartet nur darauf, gemeinsam vernascht zu werden …

Ach kommt, wem mach’ ich hier eigentlich was vor?

Romantik und ich, werden nie Freunde werden … es macht viel zu viel Spaß sich über die unzähligen Klischees lustig zu machen.

Deswegen gab es für mich auch keine Frage, ob ich bei der Valentinsaktion des Nornennetzes mitmache:

#BadDating

Anfang des Jahres wurde bei den Nornen die Idee in den Raum geworfen, sich einmal anders mit den Klischees der Romantik auseinanderzusetzen. Allen voran mit dem Hauptklischee, dass Frauen nur Romance schreiben können.

Hahaha, ja, also June Is und ich mussten schnell feststellen, dass wir das so gar nicht können:

Aber zum Anfang …

Es wurde eine Liste bereitgestellt, aus der wir uns ein Klischee aussuchen und bedienen konnten. Die Seelenverwandtschaft sprang mich direkt an und June konnte schnell überzeugt werden, dass wir unsere literarische Kooperation nach der „Operation „Joker““ weiterführen(, abgesehen davon, dass wir noch immer dabei sind, Pläne für dieses Universum zu schmieden … muahahaha … räusper …. ).

Jedenfalls ging es dann an die Planung … die sich als gar nicht so einfach herausstellte. Wir erschufen einen Dialog, der drei Charaktere beinhaltet und dann auch noch thematisch getrennt wird. Nicht zuletzt musste die Art der Veröffentlichung über Twitter diskutiert werden. Selbstverwirrung stand da auf der Tagesordnung.

Für die Dialogbilder, die es schließlich auf Twitter geben sollte, haben wir uns dann noch Sophie Grossalber ins Boot geholt. Sie übernahm den dritten Charakter.

Aber wir haben es geschafft und das Ergebnis könnt ihr hier nachlesen: Seelenverfranzt


(Für den Fall das Twitter zickt oder ihr keinen Account habt, hier einzeln: #1 – #1.1#1.2 , #2 – #2.1 – #2.2, #3 – #3.1#3.2, #4 – #4.1#4.2, #5 – #5.1#5.2, #6 – #6.1#6.2, #7 – #7.1#7.2, #8 – #8.1#8.2, #9 – #9.1#9.2, #10 – #10.1#10.2#11 – #11.1#11.2)

Das Transkript dazu:

#1: Seelenverwandte sind immer einer Meinung

Heute war es soweit, das erste Date von Nadine und Mara. Die beiden trafen sich in einem kleinen Restaurant und verbrachten einen wunderbaren Abend miteinander. Nun war es an der Zeit, sich zu verabschieden.

Nadine: „Das war wirklich ein wunderbarer Abend, ich hatte wirklich schon lange nicht mehr so viel Spaß.“
Mara: „Ja, war wirklich schön. Wann können wir uns denn wiedersehen?“

Kurz nachdem Mara wieder Zuhause war, klingelte auch schon ihr Telefon. Es war Ally, ihre beste Freundin.

Mara: „War besser als erwartet.“
Ally: „Und, seht ihr euch wieder?“
Mara: „Das nächste Date ist schon geplant.“

#2: Seelenverwandte wissen immer, was der andere gerade denkt

Für ihr drittes Date hatten sich Nadine und Mara entschieden, gemeinsam ins Kino zu gehen. Schnell konnten sie sich auf einen Film einigen und die Vorstellung begann.

Nadinenimmt vorsichtig Maras Hand, denkt: Sie sieht so glücklich aus, sie fühlt das Gleiche wie ich.
Maradenkt: Woah, was für ein geniales Scheme!

Nach der Vorstellung rief Mara bei Ally an. Nicht nur, um ihr vom Date, sondern auch um ihr vom Film zu erzählen. Ally hatte ihn schon vorher ohne sie gesehen, damit Mara ihn mit Nadine zusammen schauen konnte.

Mara: „Der Villain war so…“
Ally: „Mega genial?“
Mara: „Jaaaaa.“
Ally: „Und wie war dein Date?“
Mara: „Joah.“

#3: Seelenverwandte teilen offen ihre Gefühle miteinander

Mehrere wunderbare Wochen waren ins Land gegangen und Nadine wusste, dass Mara ihre große Liebe war. Bei einem Abendessen mit Kerzenschein konnte sie ihre Gefühle nicht länger für sich behalten.

Nadine: nimmt Maras Hand „Mara, seit ein paar Wochen weiß ich, dass ich nicht mehr ohne dich leben möchte. Ich weiß, wir kennen uns noch nicht so lange, aber ich habe das Gefühl, mit dir die Richtige gefunden zu haben.“
Mara: sieht Nadine erwartungsvoll an
Nadine: „Ich könnte mir vorstellen, dass du ein wichtigerer Teil meines Lebens wirst.“ reicht einen Schlüssel über den Tisch
Mara: „Oh.“ wird rot und küsst Nadine

Am nächsten Tag klingelte es an Maras Tür. Ally stand mit einer Flasche Wein und Chips davor. Sie lümmelten vor der Playstation.

Ally: senkt den Kontroller „Was ist los? Du bist jetzt schon zum dritten Mal grundlos verreckt!“
Mara: „Nadine hat mir ihren Schlüssel gegeben.“
Ally: starrt Mara an Wow, und wirst du ihr deinen geben?
Mara: „Weiß ich noch nicht – ?“

#4: Seelenverwandte sagen oft dasselbe gleichzeitig

Nadine und Mara schlenderten durch die Regalreihen im Supermarkt, als Maras Handy einen Nachrichteneingang ankündigte.

Mara: Öffnet Nachricht von Ally
Ally: Heute gibt es …. <Gif>

Ein paar Reihen weiter drehte Nadine sich nachdenklich zu Mara um.

Nadine: „Hmm … was hältst du heute Abend von -?“
Mara: „Pizza?“
Nadine: „Ja, genau!“

#5: Seelenverwandte wissen, wann die richtige Zeit ist, den anderen Dinge zu fragen

Nadine befand sich bei einer Freundin, die Hunde züchtete. Begeistert rief sie Mara an.

Nadine: „Guck mal, hier sind voll niedliche Hundewelpen, wollen wir uns die mal gemeinsam anschauen?“
Mara: „Ich sitze gerade in der Badewanne, kannst du später noch mal anrufen?“ legt auf, lehnt sich in der Wanne zurück

Nach einer Weile nahm Mara das Handy doch wieder in die Hand und schrieb Ally.

Mara: Nadine will mit mir Hundewelpen ansehen! Das heißt doch garantiert, dass ich bald so einen Fellball um mich habe! :-O
Ally: Wie, du hast ihr nicht gesagt, dass du keine Hunde magst?

#6: Seelenverwandte wissen genau, wann es dem anderen nicht gut geht

Nadine spürte, wie Maras Stimmung immer schlechter wurde, also entschied sie, etwas für sie beide zu tun, und lud sie zu sich ein, nachdem sie die Überraschung besorgt hatte.

Mara: öffnet Tür
Nadine: „Überraschung!“ <Gif>

Mara war weniger erfreut als Nadine wahrscheinlich gehofft hatte. Sie ging nach ihrem Besuch gleich zu Ally.

Ally: „Du bist ja voller Hundehaare!“
Mara: „Ja, sie hat einen Welpen gekauft.“
Ally: „Willst du ihr nicht lieber sagen, dass sie den Hund wieder zurückgeben soll?“

#7: Seelenverwandte tauschen einen Blick und wissen, was der andere braucht

Als frisch gebackene Hundemama lies es sich Nadine nicht nehmen, auch Ally, Maras bester Freundin, ihren kleinen Wirbelwind vorzustellen. Schließlich würde Ally eventuell mal Hundesitten müssen, wenn Mara und sie im Urlaub waren. Mara und Ally saßen unsicher auf der Couch.

Nadine: setzt sich zu Mara „Ich weiß genau, was du jetzt brauchst!“ überreicht <Gif>
Mara: „Ich … ähm…“ der Welpe nimmt ihr das Spielzeug sofort aus der Hand

Nachdem Nadine den Raum verlassen hatte, blickte sich Ally zu Mara um.

Ally: „Es wäre dir lieber gewesen, sie hätte das Tier wieder zurückgebracht, stimmt’s?“
Mara: „Mhhh.“

#8: Seelenverwandten ist aneinander nichts peinlich

Einige Tage später ersteigerte Nadine auf Ebay einen Kinderwagen. Mara starrte ihn ungläubig an.

Mara: „Ähm … willst du mir was sagen?“
Nadine: „Für Fluffy!“
Mara: „Bist du dir sicher, dass du das machen willst?“
Nadine:“Wieso nicht?“
Mara: „Er braucht doch seinen Auslauf, sonst wird er noch wilder.“

Noch immer von ihrer Idee begeistert, führte Nadine Mara diese vor.

Mara: „Sie will das ernsthaft durchziehen…“ <Gif>
Ally:
 „Hast du das nötige Werkzeug?“

#9: Seelenverwandte wissen genau, was der andere gerade macht

CW: Off-Screen Gewalt gegen ein Tier.

Nadine war auf Geschäftsreise und träumte vor sich hin. Sie malte sich aus, wie Mara und der Welpe gemeinsam spielten. Doch Mara hatte in ihrer mittlerweile verwüsteten Wohnung ganz andere Probleme. Verzweifelt rief sie Ally um Hilfe.

Mara: <Gif>

Von ihrer Tat benommen nahm Mara nicht wahr, wie die Wohnungstür sich öffnete. Als Ally sah, was geschehen war, tauschte sie die Klinge in Maras Hand gegen einige Feuchttücher aus.

#10: Seelenverwandte können einander nichts verheimlichen

Nadine rief am nächsten Tag an, um sich zu erkundigen, wie Mara mit dem Welpen zurechtkam.

Mara: „Nadine…“ stellt den Lautsprecher an
Nadine: „Wie geht es meinen beiden Schätzchen?“
Mara: stammelt
Ally: nimmt Telefon „Lass mich.“

Ally erzählte Nadine, dass der Hund beim Gassi gehen von einem älteren Rüden angefallen wurde. Sie hatten ihn gleich zum Tierarzt gebracht, aber der konnte nichts mehr tun.

Nadine: „Oh nein!“ <Gif>
Mara: „Tut mir leid.“ legt auf
Mara: Zu Ally gewandt „Danke, du bist die Beste!“
Ally: legt Hand auf Maras Schulter „Schon okay.“

#11: Seelenverwandte wissen, dass sie perfekt füreinander sind

Nach mehreren Wochen war es Mara zu viel. Nadine litt noch immer unter dem Verlust, doch Mara wusste einfach, dass es so nicht weitergehen konnte. Sie lud Nadine zu sich ein. Wie oft zuvor saßen sich beide am Küchentisch gegenüber. Aber irgendwas war diesmal anders.

Nadine: „Du wolltest mir etwas wichtiges sagen?“
Mara: „Es tut mir leid, aber ich denke, es ist besser, wenn wir getrennte Wege gehen.“
Nadine: „Aber, aber … ich dachte … “
Mara: „Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl in dieser Beziehung.“
Nadine: „Aber wir sind doch Seelenverwandte!“

Nachdem Nadine endlich gegangen war, kam Ally mit einer Flasche Wein vorbei.

Ally: „Ist alles in Ordnung?“
Mara: „Ich hab’s endlich getan. Es ist vorbei. Nadine dachte wirklich, ich sei ihre Seelenverwandte.“
Ally: „Seelenverwandte gibt’s doch gar nicht!“
Mara: „Ganz deiner Meinung.“

Doch das war nicht das einzige Date, an dem ich beteiligt war. Nachdem die Nornen über diverse Klischees gefachsimpelt hatten, fand ich es lustig, eines davon mit einer ganz absurden Idee zu verknüpfen. Schwups wurde Grumpy Moon „zwangsverpflichtet“ mir dabei zu helfen es umzusetzen und bald darauf stand dann auch schon unser Date zum Thema „spontaner Versöhnungssex“.

Was daraus geworden ist, könnt ihr hier nachlesen: Mörderische Lust

Und das Transkript dazu:

Er: Schatz, das hatten wir aber anders geplant …
Sie: Er hatte es verdient.
Er: Bestimmt hatte er das! Aber wir waren uns doch einig, dass GIFT die richtige Methode ist?
Sie: Als du das letzte Mal jemandem Gift verabreicht hast, ist bei der Autopsie sofort rausgekommen, dass er ermordet wurde!
Er: Oh, aber bei 14 Messerstichen in die Brust wird die Polizei ganz sicher daraus schließen, dass es ein Unfall oder Selbstmord war?
Sie: Jetzt reg dich mal nicht so auf! Ist ja nicht so, als wäre das unser erster Mord.
Er: Warum hast DU dich überhaupt so aufgeregt?
Sie: Das geht dich einen Scheißdreck an.
Er: Hey, jetzt lass dass mal nicht gleich an mir aus!
Sie: Okay! Er hat gesagt Giftmorde sind Weiberkram!
Er: Du… Du hast das für mich getan?
Sie: Klar, du Trottel! Glaubst du, ich bringe gleich jemanden um, nur weil er meine Frisur beleidigt?
Er: Also, ehrlich gesagt…
Sie: DAS WAR EINE RHETORISCHE FRAGE!
Er: Schon gut! Schatz, habe ich dir eigentlich schon mal gesagt, wie sexy du aussiehst, wenn du wütend bist?
Sie: Ach, ja?
Er: Ja! Und es tut mir leid, dass ich dich so angefahren habe. Wie kann ich das wiedergutmachen?
Sie: Hmm … ich wüsste da was …
Er: Wie, gleich hier? Neben der Leiche?
Sie: Als ob uns das je gestört hat …
Fünf Minuten später…
Er: Du bist einfach die Beste …
Sie: Ich weiß …
– THE END –

Es gibt übrigens noch eine andere Version, die will ich euch aber nicht zeigen …  zu grauselig.

Wer beide Dates gelesen hat, dem wird eventuell aufgefallen sein, was dieser Tweet damit zu tun hatte:

Ist doch voll romantisch so ein Mord. 😀

Viel Spaß mit den beiden – und natürlich auch den anderen #BadDating -Dates der Nornen – und vergesst nicht: Bis Sonntag könnt ihr mir noch Fragen zum Bloggeburtstag schicken!

Anne

Türchen #22

Heute gibt es einen weiteren Ausblick auf das nächste Kapitel des

Neubrandenwolf

Auch diesen Schnipsel habe ich extra abgetippt und übersetzt. Es ist ein ruhigerer und emotionalerer Auszug als der vorherige.

Aber nun zum neunzehnten Schnipsel

Amir unterbrach ihren Spaziergang neben einem Beet, das mit den herrlichsten Lilien gefüllt war. Nachdem er sich auf den Weg gekniet hatte, streckte er seine Hand aus, um die Blütenblätter einer von ihnen sanft zu berühren. „Sie waren Favorit von mein Frau“, sagte er leise zu den anderen, wobei sich seinen Augen mit Tränen füllten. Er schlug seine Hand in die Erde vor sich und senkte den Kopf. „Wie kann ich glücklich sein, wenn sie weg? Wenn was mich Monster gemacht sie wegnehmte?“ Seine Hände krallten sich in die Erde, als die Tränen über seine Wangen liefen.
Ohne zu zögern kniete sich Thomas neben ihn und zog seinen Freund in eine feste Umarmung.
„Es nicht fair! Ich auch tot sein!“, weinte Amir in seinen Armen.
„Nein! Nein! Das darfst du nicht denken!“, tadelte ihn Thomas und schob ihn von sich, damit er ihn ansehen konnte. „Denke niemals, dass du es verdienst zu sterben!“
„Aber ich Monster!“ Amir bestand darauf und lenkte seinen Blick auf die Blumen.
Rasha kniete neben ihnen nieder und legte sanft eine Hand auf Amirs Schulter. „Weißt du, was ich denke?“ Widerwillig sah er sie an und sie fuhr fort: „Ich denke, sie wäre stolz auf mich. Du hast so viel durchgemacht, so viel gelitten und schau, wo du jetzt bist, was du erreicht hast! Du hast es geschafft, hierher zu kommen! Du hast eine völlig neue Sprache gelernt! Du hast einen Arbeitsplatz gefunden! Du hast Freunde gefunden, die dich unterstützen. Und vor allem: Du hast gelernt, etwas zu kontrollieren, das viele vor dir in den Wahnsinn getrieben hat! Du bist sanft und fürsorglich. Amir, du bist ein guter Mann, kein Monster.“

Hinter den Kulissen

Ich mag Lilien, sie sehen einfach irgendwie cool aus. Schon in Michaels Geschichte spielen sie eine große Rolle, heißt doch seine Gefährtin Lilly. Das Amirs Frau auch diese Blumen als ihre Favoriten bekam, war also gar nicht so weit hergeholt. Vielleicht bin ich aber auch einfach einfallslos was Grünz- äh Blumen angeht. 😀

Anne

Türchen #21

Ein weiter Blick auf

Der Wunsch der Königin

führt uns zu einer kleinen, aber doch bedeutungsschweren Unterhaltung zwischen der Heilerin Mara und der Bediensteten Lihsa.

Der achtzehnte Schnipsel:

„Kannst du mir den Trank geben, den Emry immer für uns braut, wenn wir…“, bat sie zögerlich und doch hörte Mara Bestimmtheit heraus. Sie holte den Behälter aus einem Schrank und stellte ihn auf einen der Behandlungstische. Lihsa öffnete ihn sogleich und schüttete den Inhalt in einen Becher, den sie mitgebracht hatte.
„Halt, das ist viel zu viel!“ Mara griff nach dem Behälter und zwang Lihsa dazu aufzuhören. „Was ist geschehen?“, fragte sie vorsichtig, schlimmes ahnend.
Lihsa schüttelte nur den Kopf und presste die Lippen aufeinander; ihre Hand umklammerte noch immer den Behälter. „Hat es Nebenwirkungen, wenn ich zu viel nehme?“, fragte sie stattdessen.
„Du wirst dich schlecht fühlen und vielleicht sogar Schmerzen haben oder Durchfall bekommen“, erklärte Mara und löste vorsichtig Lihsas Hand. Diese ließ es geschehen und setzte sich langsam auf die danebenstehende Liege. Mara nutzte die Gelegenheit und schüttete einen Teil der Kräutermischung zurück in den Behälter. Anschließend brachte sie ihn wieder weg und setzte Wasser auf.
„Willst du darüber reden?“, versuchte Mara es erneut nachdem sie den Trank aufgebrüht hatte, aber Lihsa schüttelte nur den Kopf und nahm den heißen Becher entgegen.
Mara setzte sich zu ihr und legte einen Arm um ihre Schulter, um sie wenigstens ein bisschen zu trösten. Sie konnte sich vorstellen was passiert war. Seit Emry sie erneut abgewiesen hatte, hatte sie gelegentlich versucht in den Armen einer der Krieger oder Dienstboten Trost zu finden. Und einer von ihnen hatte sie nun verletzt.

Hinter den Kulissen

Es gibt zwei Dinge, die hier interessant sind: Der Trank und öhm Emry.
Den Trank habe ich als alternatives Verhütungsmittel eingeführt, da es solche tatsächlich früher mal gegeben hat, bevor die Pille, etc. erfunden wurden.

Und Emry … nun ja … er lenkt sich gerne ab … nennen wir es mal so … ?

Anne

Türchen #20

Read in English

Der heutige Schnipsel ist etwas ganz Besonderes. Er stammt nämlich von einer Geschichte, die im Universum der

Demon Hunters

spielt. Einem Universum, das von Dead Gentlemen Productions erschaffen wurde und nun unter einer speziellen Lizenz als offen deklariert wurde. Durch den Kickstarter zu Demon Hunters S.O.L. habe ich die Chance bekommen, mit DGP zusammen an einer Geschichte in diesem Universum zu arbeiten. Allerdings, habe ich noch nicht geschafft, meine Idee vollständig abzutippen und ihnen vorzustellen. Da sie allerdings mit Filmen, etc. beschäftigt waren, denke ich, ist das nicht allzu schlimm. Trotzdem hier mal ein kleiner Einblick in die Idee

als fünfzehnten Schnipsel

„Ich kann das nicht“, schrie der Mann und brach zusammen, sein Schild fiel klappernd zu Boden.
Der Dämon schoss weiterhin Dornen aus seinen Armen und Nina trat mit ihrem eigenen Schild vor ihren Kollegen. „Bist du verrückt? Was ist los mit dir?“, rügte sie ihn.
„Ich kann das nicht…“, wiederholte er, schwankte hin und her, seine Arme über dem Kopf verschränkt.
Der Dämon hörte auf, seine Stacheln zu werfen. Für einen Moment verstummte das Schlachtfeld. Nina versuchte, die Situation einzuschätzen, als ein ausgelassenes Lachen ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Dämon lenkte. Er streckte seine Arme aus und begann, sich in einem schnellen Wirbel um sich selbst zu drehen. Während zwischen den Jägern bedeutungslose Worte gewechselt wurden, schrie die Frau, die mit ihrem eigenen Schild neben ihnen stand, und bäumte sich auf. Ein dicker Dorn steckte in ihrem Rücken und Blut floss nur so aus der Wunde.
„Stella!“, hörte sich Nina schreien, als sie zu ihrer Freundin eilte. Sie erwischte sie gerade noch rechtzeitig, bevor sie auf den Boden fiel.
Das Lachen des Dämons schallte in ihren Ohren. „Danke für die Unterhaltung, aber ich muss wirklich los.“
Sie ignorierte es, ihr Blick fixierte Stella, deren Augen bereits erblindet waren.
„Es tut mir so leid….“
Nina schreckte aus der Erinnerung auf, Schweiß und Tränen liefen über ihr Gesicht.

Hinter den Kulissen

Da ich ja so unglaublich gut mit Namen bin, heißt die Protagonistin momentan „Nina“. Es passte irgendwie, aber eventuell muss ich es nochmal anpassen, damit ich mich nicht selbst mit der Neubrandenwolf-Nina verwirre …

Anne
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Lies auf Deutsch

Today’s snippet is something very special. After all, it is part of a story that is told in the universe of the

Demon Hunters

A universe created by Dead Gentlemen Productions and now declared open under a special license. With the Kickstarter for Demon Hunters S.O.L. I got the chance to work with DGP on a story in this universe. However, I haven’t yet managed to completely type my idea and present it to them. But since they were busy filming, etc., I think it’s not too bad. Nevertheless, here is a little glimpse into the idea

as fifteenth snippet

„I can’t do this“, the man screamed and slumped down, his shield clattering to the ground.
The demon continued shooting spikes out of its arms and Nina stepped before her colleague using her own shield. „Are you nuts? What’s wrong with you?“ she berated him.
„I can’t do this …“, he repeated, swaying back and forth, his hands covering his head.
The demon stopped throwing its spikes. For a moment, the battlefield fell silent. Nina tried to assess the situation, when a boisterous laugh made her focus on the demon again. Stretching out its arms, it started to turn around itself in a fast swirl. While meaningless words were exchanged between the hunters, the woman standing with her own shield beside them shrieked and reared up. A thick thorn stuck in her back and blood all but poured from the wound.
„Stella!“ Nina heard herself scream as she rushed over to her friend. She caught her just in time before she hit the ground.
The demons laughter rang in her ears. „Thanks for the entertainment, but I really need to be on my way.“
She ignored it, her gaze fixed on Stella, whose eyes had already gone blind.
„I’m so sorry …“
Sitting upright Nina woke from the memory, sweat and tears running down her face.

Behind the Scenes

Since I am so incredibly good with names, the protagonist is currently called „Nina“. It fitted somehow, but I may have to change it again so that I don’t confuse myself with the Neubrandenwolf-Nina …

Anne

Türchen #19

Auch heute gibt es wieder eine Szene aus DarkFairys und meinem Projekt

Warlords

Diese Szene stammt ebenfalls aus dem zweiten Band. Etwas später als die erste Szene und mit einem unserer Lieblingscharaktere.

Kurz vorher gibt es auch eine Zeile, die es so vermutlich nicht in die Endfassung schaffen wird, aber uns momentan, also zumindest mich, immer wieder zum Schmunzeln bringt: Wenn die Wellen sanft den Leichnam umspielen …

Sorry …

Kommen wir zum siebzehnten Schnipsel:

„Hey… wenn du weiter so gräbst landest du in meinem Schlafzimmer und da haben kleine Mönche wahrlich nichts verloren!“, ertönte eine Stimme vom Rand des Grabes her. Coelestin musste nicht aufsehen um zu wissen, wer dort saß.
„Was willst du?“, fragte Coelestin gereizt. „Aber, aber wer wird denn gleich so aufbrausend?“, scherzte Luzifer und schob sich seinen Hut etwas aus dem Gesicht. Er stand nun in voller Pracht und Größe direkt vor Coelestin im Grab, mit einem Fuß auf dessen Schaufel gestützt. Gedankenverloren blickte er über ihn hinweg in den Himmel, während der Wind die Feder an seinem Hut umspielte, sich aber sonst weiter kein Haar oder Stoff an seinem Körper bewegte. „Sag, Coelestin, ist das Meer nicht eine wundervolle Schöpfung des Herren?“, fragte er nach einer Pause. „Die Freiheit und die Unendlichkeit, die sich in seinen sanft wogenden Wellen widerspiegelt. Eine wahre Wonne, die man sich bis in alle Ewigkeit ansehen könnte.“ Wissentlich zitierte er den Verstorbenen, ein hämisches Grinsen auf den Lippen.
„Nimm den Fuß da weg. Ich habe zu tun!“, fauchte Coelestin und sah dem Höllenfürsten hasserfüllt ins Gesicht.
„Wut steht dir gut, kleiner Mönch.“, erwiderte dieser nur und nahm Coelestins Kinn zwischen Zeigefinger und Daumen, damit dieser sich seinem Blick nicht entziehen konnte. Sein Grinsen wurde nur noch breiter, als er den Zorn in des jungen Mannes Augen noch besser sehen konnte. Coelestin hätte den Höllenfürsten am liebsten angebrüllt. Ihm ins Gesicht gespuckt und ihm alles vorgeworfen, was bis jetzt passiert war. Mit einem Ruck riss er seinen Kopf aus der Hand des Satans. „Ja ich bin wütend! Auf dich, weil du mich nicht arbeiten lässt!“, sagte er, wohlwissend dass es eigentlich nicht stimmte.
„Coelestin…Coelestin…“, wisperte Luzifer in dessen Ohr. Er stand nun hinter ihm, seine Hände auf Coelestins Schultern und zu ihm hinab gebeugt.
Coelestin riss sich los und wirbelte herum. Er schlug mit seiner freien Hand nach dem Höllenfürsten.
„Aber nicht doch…“, meinte dieser nur als er elegant auswich und wieder auf der anderen Seite auftauchte. „So wirst du mich niemals treffen. Du bist geblendet vom Zorn, mein Freund.“, erklärte er finster und schob sich den Hut mit einer Hand etwas tiefer ins Gesicht um den Ausdruck seiner Augen zu verbergen.

Hinter den Kulissen

Ach, ich mag Luzi, wir beide mögen Luzi … es macht einfach sooo viel Spaß ihn zu schreiben …

Ihn würde ich ganz dreist auch zu den guten Bösewichten zählen … 😀

Heute erschien außerdem mein Gastbeitrag im Nornennetz zum Thema „Märchen als Weihnachtstradition“: Da bleib ich doch lieber bei Märchen!

Anne

Türchen #18

Einen letzten, sehr kurzen Ausschnitt gibt es heute aus

The Unnamed One

Auch dieser Versuch stammt laut Dateidatum aus 2008, doch zeitlich findet er wesentlich später statt. So circa 40-50 Jahre nach der Szene mit Josh, wenn ich mich grade nicht verrechnet habe.

Dies hier ist tatsächlich etwas, dass ich als Schluss ansehen würde, ob er das auch tatsächlich wird, kann ich noch nicht sagen.

Aber nun zum fünfzehnten Schnipsel:

„Das ist nun einmal unser Schicksal Kittie, wir leben so lange bis wir im Kampf sterben, eine silberne Kugel unser Herz durchstößt oder wir so alt und gebrechlich sind, dass wir einfach aufgeben. Jeder der sich mit einem nahezu unsterblichen Wesen einlässt sollte eines Wissen: Wir Leben ewig, sie begleiten uns nur für einen Bruchteil dieser Zeit auf unserem Weg.“

Hinter den Kulissen

Vor zwei Jahren mittlerweile, glaube ich, habe ich einen Plan angelegt, wie ich die verschiedenen Erzählstränge am besten verknüpfen könnte. Sämtliche Dateien, die ich habe, liegen noch in Pt. 1 und Pt. 2 Ordnern, jener Plan sieht allerdings vor, dass es mindestens sechs Bände werden …

Mal schauen, wann ich endlich dazu komme, bzw. mich endlich traue, die Geschichte vollständig zu erzählen.

Anne

Türchen #17

Ich hatte letzte Woche gar nicht verraten, dass heute ein weiterer Schnipsel aus dem

Eishörnchen

kommt, überhaupt gar nicht! 😀

Noch einmal gibt es eine Szene zu Magnus und Carlos, hier gemeinsam mit Nicholas‘ Schwester Nicole – und ja, die haben alle sehr ähnliche Namen. Das ist Absicht und eine endlos bescheuerte Familientradition. Wissen die selbst. 😀

Kommen wir zum vierzehnten Schnipsel:

Mitten in der Nacht riss ein schriller Ton Magnus aus dem Schlaf. Müde entwirrte er sich aus der Decke und angelte nach seinem Pieper, den er immer auf dem Beistelltisch liegen hatte. Mit noch halb geschlossenen Augen versuchte er die Worte zu entziffern. Als ihm das endlich gelang entfuhr ihm ein “Fy faen i helvete!” und er fiel regelrecht aus dem Bett. Schnell griff er sich alles notwendige, warf seine Jacke über und ließ die Wohnungstür mit einem Knallen ins Schloss fallen.

Nicole schreckte auf und sah sich verwirrt in der fremden Wohnung um. Als sie nichts erkannte, was das Geräusch verursacht hatte, stand sie auf und ging Richtung Schlafzimmer, dessen Tür noch weit offen stand.
Vorsichtig warf sie einen Blick hinein und sah Carlos, der sich ebenfalls verwirrt die Augen rieb, in dem riesigen Bett liegen.

“Das ging aber schnell, mit Euch beiden”, merkte sie leise lachend an und Carlos setzte sich mit einem Ruck auf.

“Was? Nein, ich … wir … es ist nicht das, wonach es aussieht”, stammelte er.

“Das sagen sie alle…”, lachte Nicole und ging einen Schritt weiter in den Raum hinein.
Auf dem Nachttisch entdeckte sie ein Uhr zu der sie sich hinunterbeugte. Vier Uhr morgens. Da hatten sie ja noch etwas Zeit.

“Nein, echt jetzt!”, beharrte Carlos.

“Ja, schon gut, rutsch rüber und lass mich mit unter die Decke”, forderte sie dann. Carlos folgte ihrer Aufforderung, schnappte sich das Kissen von Magnus und ließ Nicole mit unter die Decke.

“Kuschelig hattest du es jedenfalls”, meinte diese und ließ sich von Carlos in den Arm nehmen, bevor beide erneut einschliefen.

Ein paar Stunden später wachte Nicole zu ihrer üblichen Zeit auf. Sie hatte sich mittlerweile von Carlos weggedreht und klopfte ihm nun mit dem Arm auf die Brust, um ihn zu wecken. Leise grummelnd schlug Carlos die Augen auf. “Was denn?”, fragte er noch halb schlafend. “Aufstehen”, rief sie ihm zu und schälte sich aus dem Bett und ging erstmal ins Bad.

Carlos tappste durch den Flur in die Küche. Prompt blieb er mit der Socke in einer klebrigen Pfütze hängen. Dann sah er die Überreste ihrer nächtlichen Putzaktion. Da Nicole noch immer im Bad war, schnappte er sich Putzeimer und Lappen und beseitigte die Schweinerei. Gerade als er die Sachen wieder wegräumte, kam seine Freundin durch den Flur. Sie musterte Carlos nur kurz, sagte aber nichts. Erneut streifte sein Blick die ominöse Theo-Kiste und er grinste bei der Erinnerung an den vorangegangen Abend.
“Was gibt es denn so tolles in diesem Kabuff?”

“Nichts, alles okay”, antworte Carlos schnell. “Können wir los? Ich würde mich noch gerne wenigstens umziehen …”

Nicole schnüffelte demonstrativ.

“Duschen könnte auch nicht schaden”, erklärte sie, lachte leise und öffnete das Portal direkt in der Wohnung, was sie bei ihrer Anreise nicht hatten tun können, da die Koordinaten nicht genau genug gewesen waren.

“Frechdachs … “

Auf der anderen Seite liefen sie direkt Nicholas in die Arme, der auf dem Weg Richtung Fabrik war. Dieser sah fragend zwischen ihnen hin und her.

“Nettes Shirt”, kommentierte er und ging dann weiter.

Carlos blickte an sich herab und ihm wurde schlagartig bewusst, was Nicholas von ihm denken musste. Verdammt. “Wa-”
“Lass gut sein”, hielt Nicole ihn ab und klopfte Carlos auf die Schulter. “Wir sehen uns später, Flattermann.”

“Aber ich …”, setzte Carlos an, doch Nicole war schon davongegangen. Seufzend machte er sich auf den Weg zu seiner Wohnung. Duschen war wirklich dringend angesagt.

Hinter den Kulissen

Zum Verständnis: Magnus hatte Carlos eines seiner T-Shirts geliehen, nachdem die beiden sich mit verschüttetem Bier eingesaut hatten …
Ein Gothic Shirt mit einem Raben drauf. Alle, die die beiden kennen, wissen, dass das definitiv nicht Carlos‘ Shirt ist …

Hihi …

Anne

Türchen #15

Auch wenn ich Michaels Geschichte noch nicht fertig geschrieben habe, kam mir vor einer Weile die Idee zu einem

The Unnamed One – Spin Off

Sie spielt in der gleichen Welt und ist einer meiner ersten Versuche im Genre Crime Fantasy. Ich bin gespannt, was ihr davon haltet.

Viel Spaß mit dem dreizehnten Schnipsel

Langsam kam Rebecca wieder zu sich. Das erste, dass sie warnahm, war der muffige Geruch, der sie umgab. Das zweite, die Fesseln, die ihre Hände hinter ihrem Rücken an den Stuhl banden auf dem sie saß. Vorsichtig öffnete sie die Augen. Kein anderer als <Drug Boss> persönlich stand direkt vor ihr und zog ihre Ausweise aus der Dienstmarkenhülle.
„Ich weiß nicht, was ich hiervon halten soll, Frau Kommissar. Sie haben einen Ausweis, der sie als Anfang dreißig und dann diesen hier, der behauptet Sie sind in den Fünfzigern geboren …“, kommentierte er, nachdem er merkte, dass sie wach war. Sorglos warf er die beiden Dokumente auf den Boden. „Wir werden sehen, was wahr ist …“ Auf den Wink seiner Finger hin, traten zwei bullige Männer auf Mitch zu, der auf einem Stuhl neben ihr gefesselt war und sich verwirrt umblickte. Ein weiterer ließ Schläge auf ihn einprasseln. Amüsiert schaute <Drug Boss> dem Schauspiel zu. Unbemerkt fuhr Rebecca ihre Krallen aus, nutzte sie, um sich aus dem einfachen Seil zu befreien.

Hinter den Kulissen

Voraussichtlich wird auch diese Geschichte mehrere Bände umfassen. Wie viele kann ich noch nicht sagen, so sehr habe ich mich an das Plotbunny noch nicht rangetraut, aber drei Fallideen habe ich bereits.

Im letzten Fall wird Michael einen Gastauftritt haben, das steht fest. 😀

Anne