Die Zukunft des #Neubrandenwolf

Wer mir auf Twitter und Facebook folgt hat vielleicht schon bemerkt, dass ich erneut am #Neubrandenwolf arbeite.

Nachdem die anderen PlÀne noch etwas Buchiges in diesem Jahr herauszubringen, stÀndig an irgendetwas scheiterten, hat mir Elenor Avelle auferlegt, endlich diese Geschichte fertig zu schreiben.

Nun stellt sich natĂŒrlich die Frage:

Wie gehe ich vor?

Der Neubrandenwolf war in seiner Ursprungsform eine Englische Kurzgeschichte. Dann kamen die Plotbunnies und die Idee wurde auf zwölf episodenartige Kapitel erweitert, die die Geschichte weitererzÀhlen. Sechs davon findet ihr bereits hier auf dem Blog.

Durch die Veröffentlichung in der Anthologie „Weihnachten und andere Amtsangelegenheiten“ wurde das erste Kapitel ĂŒbersetzt und gestreckt. Aus knapp tausend Wörtern wurden durch Sprachwechsel, Lokalkolorit und andere ErgĂ€nzungen um die fĂŒnftausend Wörter. Das ist schon mal eine Hausnummer.

Das sollte nun auch fĂŒr die anderen Kapitel gemacht werden.

Da ich diese immer in ihrer englischen Kurzform veröffentlicht habe, war die Idee, dass ich zunĂ€chst die fehlenden sechs Kapitel auf Englisch schreibe, dann ĂŒbersetze, ausbaue und das Lokalkolorit hinzufĂŒge.

Doch ich denke, den ersten Schritt kann ich mir sparen.

Warum?

#1: Allein, wenn ich mir das erste Kapitel anschaue, sehe ich, dass die Übersetzung nur noch sehr wenig mit der Ursprungsform gemein hat. Das heißt, sollte ich den Neubrandenwolf je in Englisch herausbringen wollen, mĂŒsste ich so oder so komplett neu zurĂŒckĂŒbersetzen.

#2: Leute, die etwas gratis bekommen, wollen meist nicht mehr kaufen. Wenn ich also das Ende der Geschichte hier verrate, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das Buch trotzdem noch kauft, gering. Selbst wenn das hier nur Ausschnitte der im Buch erscheinenden Kapitel sind.

#3: Wenn ich damit anfange, die alten Kapitel zu ĂŒbersetzen, bin ich gleich wieder viel besser in die Geschichte eingestiegen und kann so gezielter an der FortfĂŒhrung arbeiten, ohne jedes Mal wieder zurĂŒcklesen zu mĂŒssen, was eigentlich vorher passiert war. Das hab ich bei einem Fanfiction Projekt stĂ€ndig machen mĂŒssen und es war recht mĂŒhsam.

#4: Gleich auf Deutsch schreiben hat den Vorteil, dass ich die ErzĂ€hlstimme besser eingefangen bekomme. Mir wurde bereits gesagt, dass die Geschichte sich auf Englisch besser liest, als auf Deutsch. Das mag daran liegen, dass ich in der Entstehungszeit des Neubrandenwolfs vermehrt auf Englisch geschrieben habe. Mittlerweile habe ich aber auch wieder viel auf Deutsch geschrieben und wĂŒrde das vermutlich besser hinbekommen, das auch in diese Sprache zu ĂŒbertragen.

#5: Es ist einfach mal ein kompletter Schritt der in der Arbeit wegfÀllt.

Wie geht es also weiter?

Erstmal habe ich Notizen, die noch aus der Anfangszeit stammen, abgetippt. Als nĂ€chstes werde ich dann alles, was es bisher gibt, ĂŒbersetzen und mich dann kapitelweise durch die Geschichte arbeiten, bis ein vollstĂ€ndiges Bild daraus geworden ist.

Danach kommen natĂŒrlich die ĂŒblichen Schritte wie Testleser, Lektorat, Testleser, Marketing Strategien entwickeln, Cover erschaffen, Buch setzen, Distributoren ermitteln … und und und …

Wird lustig …

Bin gespannt, wie euch das Ende gefĂ€llt …

Anne

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