Tag Archives: märchenspinnerei

Susanne Eisele: Kein Schnee im Hexenhaus

As part of the Fairy Tale Summer/Märchensommer you get my review for Kein Schnee im Hexenhaus (No Snow in the Witch House) by Susanne Eisele.

What is it about?

3 of 5 stars


Hansjörg and Margarete are lost in the woods. Eventually they get picked up by the police, but everything goes downhill from there. Due to their repeated drug abuse their parents send them to a reformatory in the middle of nowhere. There they meet a real witch, monsters and poisonous plants.
But at least they are together and this way it’ll be easier for them to escape; or so they think…
Hänsel & Gretel are facing their drug problems in this adaptation by the Märchenspinnerei.

The reading experience

For this one I as well wrote down some thoughts in the Reading Group on Facebook (Magical Book Reading) and also kept track of them on Goodreads, so most things might sound familiar.
The story is told in different chapters that start with low page beginnings and in a mixture of outside-look and Hansi’s/Gretel’s-perspective. Towards the end there is a great perspective change to a different character, that I truly enjoyed as it felt much more mature and coherent than anything the youths‘ brains could come up with…
Even if it starts off and ends with the typical Fairy Tale quotes the narration itself feels like a report of what happened. At first the chapter beginnings irritated me a bit, but I’ve gotten used to it. The perspective change was strange too, but what bugged me most, was the combination of teeny-slang-speech with high, sometimes even seemingly contrived language.
Knowing the original Fairy Tale Hansi’s paranoia took me in and I just wanted to continue reading to see, if my brain send me the correct images for the hog roast and what that implied, but at some point it turned into frustration on my part, because of the youths‘ behaviour and I was curious whether Hansi’s and Gretel’s behaviour would change in the end. At the same time I was also kind of waiting for a big twist. Was it all really happening or just a figment of their drug-abused brains? Never saw THAT ending coming though…
I was impressed by the way the drug-therapy was incorporated into the story and turned into something I would indeed expect from a witch and I’m sure it would be something a lot of therapists could benefit from, if it were real. There was also a very funny comparison of a crystal ball and a webcam. This and the end-twist to the original were some of my favourite things.

The characters

It’s not strange for me to have troubles liking main characters, but when they are stupid teenagers like Hansi and Gretel, they make it so much easier for me not to. It’s not a reason for me to put the book aside if the story is worth it, and that it absolutely was. On the one hand can you see how damaged Hansi and Gretel are, on the other hand do they seem as superficial as the side characters. In a few scenes a bit more about them is explored and you also see how horribly co-dependent the two of them are, but that’s about it. They are far away from being „perfect“ main characters, unfortunately did that not change their annoying-ness.
The characters I liked most, though, were Frau Hag (Mrs. Hag) – the witch and director of the reformatory and her assistant Bodo, even if the latter didn’t get that much screen time. 🙁 Unfortunately I can’t tell you why again without spoilers, but that’s just more reason for you to read it and form your own opinion. 😉
What I liked though were the names as someone really had fun with naming troublesome children: Hansjörg, Kevin, Serena…they already paint a fitting picture. 😀
But the other names were chosen just as well:
Frau Hag, the witch; Waldmann (Forestman) for the Woodchopper-family; Krude (crude) the slimy social worker and the fairies Tinky (Tinkerbell) and Ali (Galadriel), even the Bodo, that I associate with a wiener dog. 😀

General Opinion

An alternate version I enjoyed to venture into. An interesting take on the original stuff, with many great ideas (Bodo, the detox, the roles of witch and children), that portrays many important topics (e.g. drug abuse, co-dependence of siblings). Unfortunately did I not like the linguistic realization in some passages and the characters stayed pretty superficial…
It still was fun to follow the events and be carried by the paranoia. 🙂
And there were too few moments with Bodo. 😉

Stuff I’d like to add

As a reminder: As part of the challenge you can collect points by reviewing Fairy Tales yourself. 😉
Next Tuesday you’ll get an interview with Susanne about the book and some other Fairy Tale related stuff. So stay tuned!
PoiSonPaiNter
© For the cover belongs to its rightful owner.

Märchenspinnerei im Interview: Tina Skupin

Read in English

Märchenspinnerei im Interview: Tina Skupin

Als besondere Kleinigkeit für den Märchensommer habe ich beschlossen den Märchenspinnerinnen ein paar Fragen über ihre Adaptionen und Märchen zu stellen.

Und schon sind wir bei der zweiten an:

Tina Skupin – Autorin von Hollerbrunn

Ein paar Daten zu dir:

Hallo, mein Name ist Tina Skupin. Ich bin die Autorin der EventuElche, Hollerbrunn, und einem runden Dutzend bisher unveröffentlichter Projekte, die mehr oder weniger dezent konstant nach meiner Aufmerksamkeit verlangen. Ich schreibe in allen Spielarten der Fantastik, Fantasy und ScienceFiction, wobei mein Herz der klassischen Urban Fantasy gehört. Und ich habe ein Faible für die nordische Mythologie. Ich bin 39 Jahre alt und wohne mit Partner und Töchterlein in Stockholm, was den Vorteil hat, dass ich meine Bücher mit dem Bus recherchieren kann und den Nachteil, dass der Winter hier niemals endet. Wenn ich nicht schreibe, baue ich meine Romane mit den Legos meiner Tochter nach oder streife in der schwedischen Natur umher.

Vorneweg ein paar Fragen zu deinem Band „Hollerbrunn“ und der Märchenspinnerei:

1. Welches Element deines Märchens war am Schwierigsten umzusetzen?

Das erste Kapitel habe ich viermal neu geschrieben, bis ich alle Stimmen richtig hatte.

2. Was hat dich bei der Arbeit am Märchen am meisten zur Verzweiflung gebracht?

Marie! Die anderen Charaktere sind relativ zielgerichtet: Pegg ist ein Teenager, die keine Lust hat, in einem Bergdorf zu leben. Desiree hat sich breitschlagen lassen, das Restaurant der Exfrau zu übernehmen und ist völlig überfordert.
Bei Marie ist das nicht so einfach. Meine Inspiration für Marie war die Liedzeile von Rosenstolz „Ich geh auf Glas“: Alles, was sie tut, jede Entscheidung, die sie trifft, sogar ihre Liebe zu Florian, passiert vor dem Hintergrund und ist durchsetzt mit diesem entsetzlichen Schmerz, dem Tod ihrer Mutter. Und manche ihrer Entscheidungen sind ziemlich naiv. Ich selbst wollte sie mehrmals schütteln und anschreien „wie blöd kann man sein“?
Marie ist die Hauptperson, und wir sind es gewöhnt, dass Protagonisten, vor allem Weibliche, immer gute Entscheidungen treffen.
Kleiner Spoiler: In der zweiten Hälfte tauschen Pegg und Marie kurzfristig die Rollen, und Marie wird zur Antagonistin. Ich wollte zeigen, dass gut und böse in jedem Charakter liegen. Pegg ist am Anfang des Buchs ein Aas, weil sie einsam ist und gemobbt wird. Marie dreht in der Mitte des Buches frei, weil sie lieber die Augen vor der Wahrheit verschließt, als alles wieder zu verlieren. Und das musste ich alles zwischen die Zeilen schreiben, ich konnte das nicht explizit so hinschreiben, wie ich das hier erkläre. Das zu einem runden Bild zu machen, ohne Marie als Charakter zu zerstören, war das Schwerste, was ich bisher geschrieben hab.

3. Welche Fassung (Film, Erzählung, Adaption) deines Märchens, außer deiner eigenen, magst du am liebsten?

Ich hatte als Kind ein Märchenbuch, aus Pappe, mit ganz viel Glitzer. Das war noch von meiner Schwester und total abgegriffen. Das ist für mich die schönste Version.

4. Ein Film-Mensch kommt auf dich zu und möchte dein Märchen umsetzen, wen siehst du in den Hauptrollen?

Judi Dench als Frau Hollerbrunn, Kat Dennings als Pegg, und für Marie Emma Watson oder Natalie Portman. Für Florian? Chris Pine vielleicht. Für Waldemar Chris Hemsworth, da gibt es keine andere Wahl.

5. Was wünscht du dir für die Zukunft der Märchenspinnerei?

Dass uns noch viel mehr Leser entdecken. Wir haben so viele tolle Autorinnen, alle mit ihrer eigenen Vision und ihrer ganz eigenen Art zu schreiben.

Schauen wir uns deine Märchenleidenschaft mal etwas genauer an…

6. Was ist deine schönste Erinnerung, wenn es um Märchen geht?

Das erste Mal, das ich Prinzessin Fantaghirò gesehen habe. Eine Prinzessin mit Schwert? Das war genau das Richtige für mich.

7. Was magst du lieber? Happy End oder Bad End?

Happy End

8. Was stört/begeistert dich bei Märchen am meisten?

Mich stört bei Märchen, dass sie vorgeben wollen, wie man zu denken hat. Ich denke dann meistens das Gegenteil.
Mich begeistert die Zeitlosigkeit und die Größe von Märchen. Sie werden seit Jahrhunderten erzählt. Sie sind quasi die Urform von Fantasy.

9. Was ist für dich typisch an einem Märchen?

Prinzessinnen und Prinzen, Flüche, Hexen, sprechendes Getier.

Zum Schluss noch ein paar märchenhafte Fragen:

10. Du triffst auf ein sprechendes Tier, das dir weismachen will, dass es ein verzauberter Mensch ist. Was würdest du tun?

Einstecken, nach Las Vegas ziehen.

11. Eine gute Fee will dir drei Wünsche erfüllen, was würdest du dir wünschen?

Um den wundervollen Kommandeur Mumm von Terry Pratchett zu zitieren: Friede! Gerechtigkeit! Und ein hart gekochtes Ei!
Ich glaube nicht an Feen, nicht bei den wirklich großen Sachen. Niemand kommt und schwingt den Zauberstab und schenkt uns den Weltfrieden. Das müssen wir selbst hinbekommen und es ist schwierig und eine Menge Arbeit. Alles, was wirklich etwas wert ist, ist eine Menge Arbeit.
Ich könnte mir eine Schreibe wünschen, welche die Menschen zu Tränen rührt. Aber auch das wäre billig. Ich schreibe seit zehn Jahren täglich, und jeden Fortschritt habe ich mir hart erarbeitet. Aber nur deswegen ist es authentisch.
Insofern – was würde ich mir wünschen? Ein gutes Schwert. Einen neuen Laptop. Und das große Lego-Vulkanset!

12. Welchen Märchenweg würdest du wählen um jemanden aus dem Weg zu räumen?

In den Backofen stopfen!

13. Bonusfrage: Mit welcher Märchenfigur würdest du gerne tauschen?

Dornröschen. Seit meine Tochter auf der Welt ist, hab ich nicht mehr ausgeschlafen. Hundert Jahre schlafen – das wäre mal fein!

Mehr zu Tina gibt es hier:

Homepage: Tina Skupin
Facebook: Tina Skupin
Twitter: Tina Skupin
Und natürlich könnt ihr euch Tinas Werke zulegen: Tina Skupin. Zu ihrem neusten Projekt gibt es auf ihrem Blog auch eine Leseprobe: Supermamas.
Vielen Dank, Tina!
PoiSonPaiNter
_________________________________
Lies auf Deutsch
As a special something for the Fairy Tale Summer I’ve decided to ask the Märchenspinnerinnen a few questions about their adaptations and Fairy Tales.

And here we are with the third one:

Tina Skupin – Authoress of Hollerbrunn

A few things about you:

Hello, my name is Tina Skupin. I’m the authoress of EventuElche, Hollerbrunn, and a good dozen yet unpublished projects that more or less discreetly constantly long for my attention. I write in all variations of Phantastic, Fantasy and ScienceFiction, though my heart belongs to the classical Urban Fantasy. And I have a fable for Norse Mythology. I’m 39 years old and live in Stockholm with my partner and my little daughter, which has the advantage that I can research my books by bus and the disadvantage that the winter never ends here. When I’m not writing, I recreate my novels with my daughter in Legos or roam around in the Swedish nature.

Beforehand a few Questions regarding your book „Hollerbrunn“ and the Märchenspinnerei:

1. Which element of your Fairy Tale was the hardest to transfer?

I re-wrote the first chapter four times before I had all the voices correctly.

2. What reduced you most to despair working on your Fairy Tale?

Marie! The other characters are relatively goal-orientated: Pegg is a teenager, who’s not interested in living in a mountain village. Desiree was just talked into taking over the ex-wives restaurant and is completely unable to cope.
With Marie it’s not that simple. My inspiration for her was a line from Rosenstolz [N.B. German band „Rosepride“] „Ich geh auf Glas“ (I walk on glass): Every thing she does, every decision she makes, even her love for Florian happens on the basis of and is interspersed with this excruciating pain, her mother’s death.
And some decisions are fairly naive. I myself wanted to shake her several times and yell „How stupid can you be“?
Marie is the main character, and we’re used to protagonists, especially female ones, to always make good decisions.
Small Spoiler: In the second half Pegg and Marie change roles for a short while, and Marie becomes the antagonist. I wanted to show that good and bad can be in every character. Pegg is an ass at the beginning of the book, because she’s lonely and being bullied. Marie goes nuts in the middle of the book, as she prefers to close her eyes from the truth instead of losing everything once again. And I had to write all of the between the lines, I couldn’t write it as explicitly as I’m doing it here. To turn this into a round picture, without destroying Marie’s characters, was the hardest thing I ever wrote.

3. Which Version (Movie, Tale, Adaptation) of your story, except your own, do you like most?

As a child I had a Fairy Tale book, made of paperboard, with tons of glitter. That one was from my sister and totally worn out. That is the most beautiful version for me.

4. A Movie-Person comes to you and wants to turn your Fairy Tale into a movie, whom do you see in the leading roles?

Judi Dench as Frau Hollerbrunn, Kat Dennings as Pegg, and for Marie Emma Watson or Natalie Portman. For Florian? Chris Pine maybe. For Waldemar Chris Hemsworth, there is no other choice.

5. What’s your wish for the future of the Märchenspinnerei?

That many more readers discover us. We have so many great authoresses, each one with their own vision and their own distinct way of writing.

Let’s take a closer look at your passion for Fairy Tale …

6. What is your loveliest memory regarding Fairy Tales?

The first time I watched Fantaghirò. A princess with a sword? That hit the spot for me.

7. What do you prefer? Happy End or Bad End?

Happy End

8. What bothers/enthuses you the most about Fairy Tales?

I’m bothered by Fairy Tales purport what you have to think. I usually think the opposite in those cases.
I’m enthused by the timelessness and the magnitude of Fairy Tales. They’re being told for centuries. They’re basically the original mould of Fantasy.

9. What is typically for a Fairy Tale for you?

Princesses and Princes, Curses, Witches, talking Critters.

At the End a few fantastical Questions:

10. You meet a talking animal, that makes you believe they’re an enchanted human. What would you do?

Pocket, move to Las Vegas.

11. A Fairy Godmother wants to grand you three wishes, what would you wish for?

To quote the wonderful commander Vimes from Terry Pratchett: Peace! Justice! And a hardboiled egg!
I don’t believe in Fairies when it comes to the big things. No one comes around and waves a magic wand and bestows world peace. We have to accomplish that ourselves and it’s difficult and a lot of work. Everything that is really worth it, is a lot of work.
I could wish for my writing to move people to tears. But even that would be cheap. I’m writing daily for ten years, and I earned every progress the hard way. But that’s why it’s authentic.
In this respect – what would I wish for? A good sword. A new laptop. And the large Lego-Volcano-Set!

12. Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?

Cram them into the baking oven!

13. Bonusquestion: With which Fairy Tale character would you like to trade places?

Sleeping Beauty. Since my daughter was born, I haven’t slept in. Sleeping for a hundred years – that would be mighty fine!

More about Tina here:

Homepage: Tina Skupin
Facebook: Tina Skupin
Twitter: Tina Skupin

And of course you can get Tina’s (German) novels here: Tina Skupin. There is also an excerpt on her Blog for her newest project: Supermamas. (It’s about women gaining superpowers after having a baby and then having to alternate between changing diapers and saving the world. 😀 )
Thank you very much, Tina!
PoiSonPaiNter

Tina Skupin: Hollerbrunn

Lies auf Deutsch

As part of the Fairy Tale Summer you get my review for Hollerbrunn by Tina Skupin.

What is it about?

4 of 5 stars

Everything changes for Marie after her mothers death, especially when her father brings home her stepmother Desiree and her stepsister Pegg. When she has to take part in an internship everything goes topsy-turvy, as she isn’t allowed to take care of her mother’s restaurant as she had hoped, and Desiree doesn’t yet have a clue how to handle things. Instead she has to help out Frau Hollerbrunn (Ms. Hollerbrunn) at the Hollerhof (Hollergrange) and soon learns that not everything there is at it seems…

Frau Holle meets Alpine legends (with a hint of The Snow/Ice Queen) by the Märchenspinnerei.

The reading experience

For this one I as well wrote down some thoughts in the Reading Group on Facebook (Magical Book Reading) and also kept track of them on Goodreads, so most things might sound familiar.

As I told you before was this the adaptation I feared the most, because the premise is too familiar. When Tina and other readers assured me that the “mean” parts were well executed or rather in the first chapter that calmed me down a little. As I soon discovered myself it really isn’t as bad as I had feared; the description in the Axolotlking was worse…Here the focus is on the description of the loss not on what really happened and that made it easier for me.

Reading the blurb of the book I was confused at the description that it used „a hint of Ice Queen“, but it soon turned out that this Ice Queen is more like the Snow Queen than the Disney-version that I kept thinking about.
The story itself is parted into different chapters that are fittingly titled after characters, places and a few other things that play a major role in the chapter. It prepares you a little of what’s to come, but at the same time doesn’t give away too much. Some titles are also references to the original Fairy Tale, which is a nice nod in that direction. Towards the middle there is a really incredible perspective change that makes the story just a little more interesting.

Other than that did I directly dive into the Hollertal (Hollervalley). I can easily see the place before my inner eye. From bureaucratic nonsense to the general interactions, all of it felt natural and realistic. I was taken in by the descriptions pretty fast and later didn’t want to put the book down as it was nearing its end. It had some quite surprising and exciting twists and portrayed certain dangers quite well. I was quite excited while reading some parts of it, even if some stuff was – and still is – quite confusing regarding the backstory of certain characters. Unfortunately including that would have been too much for the story. 🙁

The characters

I never thought I’d find a version of Frau Holle where I prefer the Pechmarie (Pitchy Marie) over the Goldmarie (Golden Marie). I’m not even sure why… It feels like I should feel more connected to the golden one, as we’ve suffered a similar loss, but I guess I’m too annoyed by her, but that could just be me not liking main-characters again. Marie seems a little too well loved by everyone, even if she’s certainly not a perfect character, as she definitely has her flaws. Two of her more prominent ones include rose-coloured glasses and a tendency to just accept other peoples opinion/orders without questioning them. And I guess I’m also a little frustrated that she’s still stuck in her grief after six months and doesn’t want to get out of her safety bubble. Sure such a loss is horrible, but not continuing is something I don’t think anyone passing away would really want for their bereaved… Still, in the end it fit for the character, even if I wouldn’t like her as a person.

Besides: The other one is snarkier and I like snark… Pegg is… Pegg is awesome, even if I felt bad for her at times. Sure she’s rough and says what she thinks, which is not always nice, but in the end was she way more useful than lovey-dovey Marie and actually gets things done. She’s a great contrast to her half-sister (and yes there is a great explanation for that Frau Holle-reference!). The way she’s treated is horrible, but unfortunately also very realistic, both in a working and a living environment. To have her as strong as she is regardless of that turns her into an incredible character. She’s like the tragic anti-hero that doesn’t want you to root for them, but in the end you’ll do it anyway…

Though even if I liked one sister more than the other, as she got on my nerves quite a bit in parts, that balanced itself out quite well.

Desiree is the typical stepmother with too high standards that wants too much in too little time and Marie’s and Pegg’s father is not really helping the whole family matter…he’s pretty frustrating too…

The other inhabitants of the valley are barely mentioned/seen so there is not much I can say about them, other than that they sure are great with prejudices. The Librarian being one of the more fascinating background characters.

Florian and the other employees of the Hollerhof (Waldemar, Ronan, Gustl and Gerda) are bit windy (pun intended 😉 ) and therefore have quite some mood swings, but the concept behind them is pretty cool and they make for some very funny scenes and play an incredible role in the finale.

Frau Hollerbrunn is a whole different story by herself and like Grischa from A Cloak as Red would describing her give too much away. Let’s just say: There is a lot more to her than „just“ being Frau Holle. 😉

General Opinion

I like the combination of Frau Holle with the idea of the Snow/Ice Queen and some Alpine legends, it just worked very well together. Also great were the twists on the original tales elements like the he whole baking and picking apples part (two of my favourite scenes), and the stepmother. There were also a lot of magical rituals at play throughout the story and it’s a pity that the different magical backgrounds (of characters and rituals) were only scratched on the surface. Though, more attention to them – and the backstory of certain characters – would have been beyond the scope of the story. I know, I’d really enjoy reading another book just about that. 😀

The story also sets good examples of what jealous and prejudiced people are capable of doing and how other people have to pay for it. I enjoyed the character development and I especially enjoyed the finale – and the epilogue that had a pretty cool scene that made me like a certain character just a little more. 😉

All in all: A beautiful story about two sisters that overcome their differences in an incredible adventure after a blow of fate.

Stuff I’d like to add

Today the new book of the Märchenspinnerei is released: Brighblack Ravenmoon

As a reminder: As part of the challenge you can collect points by reviewing Fairy Tales yourself. 😉

On Saturday you’ll get an interview with Tina about the book and some other Fairy Tale related stuff. So stay tuned!

PoiSonPaiNter

© For the cover belongs to its rightful owner.
____________________________
Read in English

Im Rahmen des Märchensommer erhaltet ihr meine Rezension für Hollerbrunn von Tina Skupin

Worum geht’s?

4 of 5 stars

Nach dem Tod ihrer Mutter ändert sich alles für Marie, besonders nachdem ihr Vater ihre Stiefmutter Desiree und ihre Stiefschwester Pegg nach Hause bringt. Als sie dann auch noch Praktikum machen muss, geht alles schief. Denn anders als gehofft, darf sie sich nicht um das Restaurant ihrer Mutter kümmern von dem Desiree noch keine Ahnung hat, wie die Dinge dort laufen. Stattdessen muss sie Frau Hollerbrunn auf dem Hollerhof  aushelfen und erfährt bald, dass nicht alles dort so ist, wie es scheint …

Frau Holle trifft auf Alpenlegenden (mit einem Hauch von Die Schnee-/Eiskönigin) der Märchenspinnerei.

Das Leseerlebnis

Auch hier habe ich einige Gedanken in der Lesegruppe auf Facebook (Märchenhafte Leserunden) aufgeschrieben und auch auf Goodreads festgehalten, so dass die meisten Dinge vielleicht bekannt klingen.

Wie ich bereits schrieb, war dies die Adaption, die ich am meisten fürchtete, weil die Prämisse zu vertraut ist. Nachdem Tina und andere Leser mir versicherten, dass die „gemeinen“ Stellen gut verarbeitete waren bzw. im ersten Kapitel, beruhigte mich das ein wenig. Als ich bald selbst feststelte, war es nicht so schlimm, wie befürchtet; die Beschreibung im Axolotlkönig war schlimmer…. Hier liegt der Fokus auf der Beschreibung des Verlustes, nicht darauf, was wirklich passiert ist, und das machte es mir leichter.

Beim Lesen des Klappentextes war ich verwirrt über die Beschreibung, dass es „einen Hauch von Eiskönigin“ verwendet wurde, aber es stellte sich bald heraus, dass diese Eiskönigin eher der Schneekönigin gleicht als der Disney-Version, an die ich immer wieder dachte.
Die Geschichte selbst ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die passend nach Charakteren, Orten und einigen anderen Dingen benannt sind, die im Kapitel eine große Rolle spielen. Es bereitet einen ein bisschen auf das vor, worum es darin geht, gibt aber nicht zu viel preis. Einige Titel sind auch Verweise auf das ursprüngliche Märchen, was eine schöne Referenz in diese Richtung ist. Zur Mitte hin gibt es einen wirklich unglaublichen Perspektivwechsel, der die Geschichte ein wenig interessanter macht.

Ansonsten bin ich direkt ins Hollertal getaucht. Ich kann den Ort leicht vor meinem inneren Auge sehen. Vom bürokratischen Unsinn bis zu den allgemeinen Interaktionen fühlte sich alles natürlich und realistisch an. Ich war von den Beschreibungen ziemlich schnell angetan und wollte das Buch später nicht mehr weglegen als es sich seinem Ende näherte. Es hatte einige ziemlich überraschende und aufregende Wendungen und stellte einige Gefahren ziemlich gut dar. Ich war ziemlich gespannt, als ich einige Abschnitte gelesen habe, auch wenn einige Dinge in Bezug auf die Hintergrundgeschichte bestimmter Charaktere ziemlich verwirrend waren – und immer noch sind. Das ebenfalls aufzuführen, wäre leider zu viel für die Geschichte gewesen. 🙁

Die Charaktere

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine Version von Frau Holle finden würde, wo ich die Pechmarie der Goldmarie vorziehe. Ich bin mir nicht mal sicher, warum…. Es fühlt sich an, als sollte ich mich mehr mit der Goldenen verbunden fühlen, da wir einen ähnlichen Verlust erlitten haben, aber ich denke, ich bin zu verärgert über sie, aber das könnte nur wieder meine Abneigung gegen Hauptcharaktere sein. Marie scheint ein wenig zu sehr von allen geliebt zu werden, auch wenn sie sicherlich kein perfekter Charakter ist, da sie definitiv ihre Fehler hat. Zwei ihrer bekannteren sind rosafarbene Brillengläser und die Tendenz, die Meinung anderer Leute zu akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen. Und ich schätze, ich bin auch ein wenig frustriert, dass sie nach sechs Monaten immer noch in ihrer Trauer steckt und nicht aus ihrer Sicherheitsblase herauskommen will. Sicher ist solch ein Verlust schrecklich, aber nicht fortzufahren ist etwas, von dem ich denke, dass sich Verstorbene es für die Hinterbliebenen nicht wünschen würden … Aber am Ende passte es zum Charakter, auch wenn ich sie als Person nicht mögen würde.

Außerdem: Die andere ist scharfzüngig und ich mag fiese Kommentare … Pegg ist … Pegg ist fantastisch, auch wenn ich mich manchmal schlecht für sie gefühlt habe. Sicher ist sie grob und sagt, was sie denkt, was nicht immer nett ist, aber am Ende war sie viel nützlicher als die turtelnde Marie und setzt Dinge auch tatsächlich um. Sie ist ein toller Kontrast zu ihrer Halbschwester (und ja, es gibt eine tolle Erklärung für diese Frau Holle-Referenz!). Die Art, wie sie behandelt wird, ist schrecklich, aber leider auch sehr realistisch, sowohl in einem Arbeits- als auch in einem Lebensumfeld. Sie so stark zu haben, wie sie ist, macht sie zu einem unglaublichen Charakter. Sie ist wie der tragische Antiheld, der nicht will, dass du sie anfeuerst, aber am Ende wirst du es trotzdem tun….

Auch wenn ich die eine Schwester mehr mochte als die andere, da sie mir teilweise ziemlich auf die Nerven ging, so hat sich das doch recht gut ausgeglichen.

Desiree ist die typische Stiefmutter mit zu hohen Ansprüchen, die in zu kurzer Zeit zu viel will und der Vater von Marie und Pegg hilft nicht wirklich in dem ganzen Famliendrama  … er ist auch ziemlich frustrierend …

Die anderen Bewohner des Tales werden kaum erwähnt/gesehen, so dass ich nicht viel über sie sagen kann, außer, dass sie unglaublich toll mit Vorurteilen umgehen können. Die Bibliothekarin ist eine der faszinierenderen Hintergrundfiguren.

Florian und die anderen Mitarbeiter des Hollerhofs (Waldemar, Ronan, Gustl und Gerda) sind etwas windig (Wortspiel beabsichtigt 😉 ) und haben daher einige Stimmungsschwankungen, aber das Konzept dahinter ist ziemlich cool und sie sorgen für einige sehr lustige Szenen und spielen eine unglaubliche Rolle im Finale.

Frau Hollerbrunn ist eine ganz andere Geschichte für sich und wie Grischa aus Ein Mantel so Rot würde sie zu beschreiben zu viel verraten. Sagen wir einfach: Sie ist viel mehr als „nur“ Frau Holle. 😉

Generelle Meinung

Ich mag die Kombination von Frau Holle mit der Idee der Schnee-/Eiskönigin und einigen Alpenlegenden, es hat einfach sehr gut funktioniert. Großartig waren auch die Änderungen an den originalen Geschichtenelementen wie der ganze Back- und Pflückteil (zwei meiner Lieblingsszenen) und die Stiefmutter. Es waren auch viele magische Rituale im Spiel und es ist schade, dass die verschiedenen magischen Hintergründe (von Charakteren und Ritualen) nur an der Oberfläche angekratzt wurden. Doch mehr Aufmerksamkeit für sie – und die Hintergrundgeschichte bestimmter Charaktere – hätte den Rahmen der Geschichte sprengen können. Ich weiß, ich würde wirklich gerne ein weiteres Buch darüber lesen. 😀

Die Geschichte ist auch ein gutes Beispiel dafür, was eifersüchtige und voreingenommene Menschen bereit sind zu tun und wie andere Menschen dafür bezahlen müssen. Mir hat die Charakterentwicklung gefallen und besonders das Finale – und der Epilog, der eine ziemlich coole Szene hatte, die mir einen bestimmten Charakter etwas sympathischer machte. 😉

Alles in allem: Eine schöne Geschichte über zwei Schwestern, die nach einem Schicksalsschlag ihre Differenzen in einem unglaublichen Abenteuer überwinden.

Dinge, die ich hinzufügen möchte

Heute erscheint das neue Buch der Märchenspinnerei: Leuchtendschwarzer Rabenmond

Zur Erinnerung: Als Teil der Challenge könnt ihr Punkte sammeln, indem ihr selbst Märchen lest. 😉

Am Samstag bekommst ihr ein Interview mit Tina über das Buch und andere märchenhafte Dinge. Also bleibt dran!

PoiSonPaiNter

© Für das Cover gehören den rechtmäßigen Besitzern.

Märchenspinnerei in Interview: Barbara Schinko

Read in English

Märchenspinnerei im Interview: Barbara Schinko

Als besondere Kleinigkeit für den Märchensommer habe ich beschlossen den Märchenspinnerinnen ein paar Fragen über ihre Adaptionen und Märchen zu stellen.

Und schon sind wir bei der zweiten an:

Barbara Schinko – Autorin von Ein Mantel so rot

Ein paar Daten zu dir:

Mein Name ist Barbara Schinko und ich lebe in Linz (Österreich). In erster Linie schreibe ich Kinder- und Jugendbücher: einerseits Liebesromane (Kirschkernküsse, Kolibriküsse und Cowboyküsse – die „Kiss of your Dreams“-Reihe bei Carlsen Impress; Nur wir zwei auf einer einsamen Insel bei Ullstein Forever) und andererseits Bücher, die sich auf poetische und fantasievolle Weise mit ernsten Alltagsthemen sowie mit Märchen-, Balladen- und Sagenstoffen beschäftigen (Schneeflockensommer und Das Sagenbuch zum Stephansdom im österreichischen Tyrolia-Verlag, Die Feengabe und Ein Mantel so rot im Selbstverlag). Schneeflockensommer basiert auf dem Märchen „Frau Holle“ und wurde 2016 mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Vorneweg ein paar Fragen zu deinem Band „Ein Mantel so rot“ und der Märchenspinnerei:

1. Welches Element deines Märchens war am Schwierigsten umzusetzen?

Am schwierigsten – und am recherchelastigsten – war es für mich, Venko als realistischen Wolf darzustellen. Der Wolf im Märchen der Brüder Grimm ist ja sehr menschlich, er verhält sich eher wie ein Bösewicht als wie ein Tier, das nur seinen Instinkten folgt. Er hat kein Rudel und frisst Menschen nicht aus der Not heraus, sondern weil sie ihm schmecken. Ich stand nun vor der Herausforderung, dem Wolf in meiner Adaption eine ähnliche Rolle wie im Original zu geben, ihn aber gleichzeitig als echten Wolf zu charakterisieren.

2. Was hat dich bei der Arbeit am Märchen am meisten zur Verzweiflung gebracht?

„Verzweiflung“ ist ein zu starkes Wort, aber die größte Herausforderung beim Plotten war für mich sicher das Ende. Wobei ich von Anfang an wusste, wie die Geschichte endet – die Schwierigkeit bestand vielmehr darin, den Plot so aufzubauen, dass dieses gewollte Ende ganz logisch und unvermeidlich daraus hervorgehen würde.

3. Welche Fassung (Film, Erzählung, Adaption) deines Märchens, außer deiner eigenen, magst du am liebsten?

Den Film Hoodwinked (deutsch: Die Rotkäppchen-Verschwörung) finde ich sehr gelungen, auch wenn bzw. gerade obwohl er einen völlig anderen Ton anschlägt als Ein Mantel so rot. „Rotkäppchen“ ist ja eine sehr vielseitig interpretierbare Vorlage.

4. Ein Film-Mensch kommt auf dich zu und möchte dein Märchen umsetzen, wen siehst du in den Hauptrollen?

Hm, das habe ich mir ehrlich gesagt noch nie überlegt. Aber wenn ich träumen dürfte und die freie Wahl hätte? Ryan Gosling als (menschlichen) Venko, einen jungen Sean Bean als Grischa. Und Scarlett Johansson als Zoya. 😉

5. Was wünscht du dir für die Zukunft der Märchenspinnerei?

Dass die Reihe so toll einschlägt, wie wir uns das alle erträumen. Und dass wir, egal, was kommt, nie den Spaß und die Freude an unserem gemeinsamen Projekt verlieren.

Schauen wir uns deine Märchenleidenschaft mal etwas genauer an…

6. Was ist deine schönste Erinnerung, wenn es um Märchen geht?

Das ist weniger ein Moment als eine Kategorie von Märchen, die ich besonders liebe: Geschwistermärchen, vor allem die, in denen starke Schwestern ihre Brüder retten.

7. Was magst du lieber? Happy End oder Bad End?

Was immer zur Geschichte passt. Wobei ich keine Freundin von Kitsch bin, das heißt, meine Bücher enden zwar oft hoffnungsvoll und mitunter auch mit einem romantischen Kuss (so wie alle drei Bände meiner „Kiss of your Dreams“-Reihe), aber nie übertrieben.

8. Was stört/begeistert dich bei Märchen am meisten?

Als Leserin stören mich die schwarz-weißen Charakterzeichnungen und das veraltete Rollenverständnis. Als Autorin begeistern mich gerade diese Aspekte, weil sie so viel Spielraum für Interpretationen bieten. So ist zum Beispiel mein Jugendbuch Schneeflockensommer der Versuch, die Charakterisierungen in „Frau Holle“ („brave, fleißige Schwester“/„böse, faule Schwester“) und die Aussage des Originals („die böse Schwester wird verdientermaßen mit Pech überschüttet, nur weil sie ein paar Hausarbeiten nicht erledigt“) kritisch zu hinterfragen.

9. Was ist für dich typisch an einem Märchen?

Das sind zunächst einmal die Aspekte, die ich bei meiner Antwort auf die vorige Frage angesprochen habe. Dazu kommt noch – für mich sehr wichtig – eine ganz eigene Art von poetischer Logik, etwa wenn es darum geht, wie Gefahren abgewendet (oder auch herbeibeschworen) und Zauber gebrochen (oder bewirkt) werden können.

Zum Schluss noch ein paar märchenhafte Fragen:

10. Du triffst auf ein sprechendes Tier, das dir weismachen will, dass es ein verzauberter Mensch ist. Was würdest du tun?

Meine Märchenbücher durchstöbern und alle nur denkbaren Möglichkeiten auflisten, wie man einen solchen Zauber bricht. Und dann eine nach der anderen ausprobieren.

11. Eine gute Fee will dir drei Wünsche erfüllen, was würdest du dir wünschen?

Geniale Ideen, viel mehr Zeit zum Schreiben und begeisterte LeserInnen. 😉

12. Welchen Märchenweg würdest du wählen um jemanden aus dem Weg zu räumen?

Zauberei. 😉

13. Bonusfrage: Mit welcher Märchenfigur würdest du gerne tauschen?

Ganz ehrlich? Mit keiner. Ich habe mich nie als das Mädchen gesehen, das den Prinzen heiratet, mal davon abgesehen, dass die meisten Märchenprinzen auch charakterlich nicht mein Typ wären. Meine Lieblingsheldinnen sind starke Frauen, vor allem starke Schwestern, die ihre Brüder retten. Aber mit ihnen tauschen und plötzlich in einer Welt leben, in der hinter jeder Ecke böse Hexen und Flüche lauern? Nein, danke.

Mehr zu Barbara gibt es hier:

Homepage: Barbara Schinko Welten zwischen den Zeilen
Facebook: Barbara Schinko

Vielen Dank, Barbara!

PoiSonPaiNter

P.S.: Dies ist ein geplanter Beitrag, da ich wieder auf dem Rockharz bin. Vermutlich werde ich es erst Sonntag/Montag schaffen Kommentare zu akzeptieren. Sorry dafür, aber ich hatte nicht erwartet, dass der Märchensommer so groß werden würde… und ich habe bereits für diese Entscheidung gebüßt, da ich die Beiträge für letzte Woche, diese Woche und nächsten Montag bereits vorbereiten musste…

Also, wir sehen uns dann nächste Woche! 😉
_________________________________
Lies auf Deutsch

As a special something for the Fairy Tale Summer I’ve decided to ask the Märchenspinnerinnen a few questions about their adaptations and Fairy Tales.

And here we are with the second one:

Barbara Schinko – Authoress of A Cloak as Red

A few things about you:

My name is Barbara Schinko and I live in Linz (Austria). I primarily write children and young adult books: On the one hand romance novels  (Kirschkernküsse (Cherry Stone Kisses), Kolibriküsse (Hummingbird Kisses) and Cowboyküsse (Cowboy Kisses)  – the „Kiss of your Dreams“-series with Carlsen Impress; Nur wir zwei auf einer einsamen Insel (Only the two of us on a lonely Island with Ullstein Forever) and on the other hand books, which deal with every day topics as well as Fairy Tale-, Ballads- and Legendmaterial in a poetic and phantastical way (Schneeflockensommer (Snowflake Summer) und Das Sagenbuch zum Stephansdom (The book of Legends of the Stephansdom) with the Austiran Tyrolia-Verlag, Die Feengabe (The Fairy’s Gift) and Ein Mantel so rot (A Cloak as Red) as self-publisher).
Schneeflockensommer is based on the Fairy Tale „Frau Holle“ and was rewarded with the Austrian children and young adults award in 2016.

Beforehand a few Questions regarding your book „A Cloak as Red“ and the Märchenspinnerei:

1. Which element of your Fairy Tale was the hardest to transfer?

The hardest – and most heavy on research – was fir me, to show Venko as a realistic wolf. The wolf in the Brother’s Grimm Fairy Tales is pretty human, he acts more like a villain than like an animal that follows its instincts. He doesn’t have a pack and doesn’t feed on humans out of necessity, but because he likes their taste. I was faced with the challenge to give the wolf in my adaptation a similar role, but at the same time characterize him as a real wolf.

2. What reduced you most to despair working on your Fairy Tale?

„Despair“ is too strong a word, but the biggest challenge while plotting was the end for me. Even though I new from the beginning how the story should end – the difficulty lay more in creating the plot in a way that the wanted ending would logically and unavoidably arise from it.

3. Which Version (Movie, Tale, Adaptation) of your story, except your own, do you like most?

I consider the movie Hoodwinked  well made, even if or rather because it is in an entirely different tone than A Cloak as Red. „Little Red Riding Hood“ is after all a template with versatile possibilities for interpretations.

4. A Movie-Person comes to you and wants to turn your Fairy Tale into a movie, whom do you see in the leading roles?

Hm, that is something that I’ve honestly never thought about. But if I’d be allowed to dream and choose freely? Ryan Gosling as (human) Venko, a young Sean Bean as Grischa. And Scarlett Johansson as Zoya. 😉

5. What’s your wish for the future of the Märchenspinnerei?

That the series drives home the way we all imagined it. And that we, no matter what happens, never loose the fun and joy in our joint project.

Let’s take a closer look at your passion for Fairy Tale …

6. What is your loveliest memory regarding Fairy Tales?

That’s less a moment and more a category of Fairy Tales that I especially love: Sibling Fairy Tales, especially those where the strong sister saves her brothers.

7. What do you prefer? Happy End or Bad End?

Whatever fits the story. Though as I’m not a friend of kitsch, which mean that my book mostly end on a hopeful note and occasionally with a romantic kiss (as do all three volumes of my „Kiss of your Dreams“-series), but never over the top.

8. What bothers/enthuses you the most about Fairy Tales?

As a reader I’m bothered by the black and white characterizations and the obsolete role models. As an authoress do especially these aspects enthuse me, because they give me wiggle room for interpretations. For example is my young adult novel Schneeflockensommer an attempt to critically challenge the characterization in „Frau Holle“ („well-behaved, diligent sister“/ „bad, lazy sister“) and the statement of the original („the bad sister is deservedly showered with pitch, only because she didn’t do a few chores“).

9. What is typically for a Fairy Tale for you?

That’s first of all the aspect I’ve talked about in my previous answer. Additionally to that – very important to me – the distinct poetic logic when it comes to averting danger (or conjuring it) and how spells can be broken (or created).

At the End a few fantastical Questions:

10. You meet a talking animal, that makes you believe they’re an enchanted human. What would you do?

Combing through my Fairy Tale books and list all imaginable ways how to break such a spell. And then try them one after the other.

11. A Fairy Godmother wants to grand you three wishes, what would you wish for?

Genius ideas, more time to write and enthusiastic readers. 😉

12. Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?

Witchcraft. 😉

13. Bonusquestion: With which Fairy Tale character would you like to trade places?

Honestly? None. I’ve never seen myself as the girl who marries the prince, not to mention that most of the Fairy Tale princess aren’t characteristically my type. My Fairy Tale heroines are strong women, especially strong sisters, who save their brothers. But trade places with them and suddenly live in a world where evil witches and curses lurk behind every corner? No, thanks.

More about Barbara here:

Homepage: Barbara Schinko Welten zwischen den Zeilen
Facebook: Barbara Schinko

Thank you very much, Barbara!

PoiSonPaiNter

P.S.: This is a scheduled post as I’m off to the Rockharz again. Accepting any comments will probably take me until Sunday/Monday. Sorry, for that, but I hadn’t expected that the Fairy Tale Summer would become this big…I already suffered for this decision as I had to prepare last weeks, this weeks and next Mondays post ahead of time….

So yeah, see you next week! 😉

Barbara Schinko: Ein Mantel so rot

As part of the Fairy Tale Summer/Märchensommer you get my review for Ein Mantel so Rot (A Cloak as Red) by Barbara Schinko.

What is it about?

5 of 5 stars


It’s not enough that the war has taken its toll on the land, but when Zoyas husband Venko returns to her as a wolf she can’t fathom what misfortune will befall her and her village. Right away they call him a “Raging Wolf” and Zoya has to fear and fight for her love.
Will she succeed in breaking the curse?
Little Red Riding Hood meets a human wolf in a tsarist-era in this mature adaptation by the Märchenspinnerei.
 

The reading experience

For this one I as well wrote down some thoughts in the Reading Group on Facebook (Magical Book Reading) and also kept track of them on Goodreads, so most things might sound familiar.
When I first saw the book in comparison to the others I couldn’t keep in the chuckle at how adorably short it is. At the same time did I fear that the 118 pages might be too short to tell a round story. Dude, was I wrong.
The story is divided into two parts and an epilogue telling the story of Zoya in chapter-like episodes without actual chapter titles. Within these chapters the sentences themselves are rather short as well. It was weird at first if you’re used to elaborate writing styles, but I soon realized that no more description was needed to create the fitting atmosphere and the characters. E.g. are those scenes were Zoya interacted with the other villagers or was with a man only shorty or vaguely described, but that didn’t mean you didn’t get a bad feeling about some of them.
The only thing that irritated me a bit was that I couldn’t properly sort the story into a time frame (tsar-time) and fully understand the references to old (Russian?) burial traditions and beliefs. Though they are well enough incorporated and it isn’t necessary for the Fairy Tale to fully understand those things, but it still feels like I’m missing out on something to fully understand Zoyas world.
One of the things I loved most about this story was that instead of the bite to become a wolf the old superstitions were used where you turn into a wolf by wearing a wolf pelt coat. The change through the pelt and the accompanying distrust was well portrayed, even if I can never understand why it’s always the wolfs‘ fault if something goes wrong…
The tone is completely different to the first Märchenspinnerei-book and much more mature. It’s a nice change.

The characters

Through the short descriptions no real connection to the characters is created, yet you can still feel the atmosphere they leave behind and you get a certain feeling about them. And I still wanted things for Zoya to get better. She’s an interesting character that goes through a lot during the story and makes a few decisions that are bad for her and I can only attribute some of them to her gradual decent into madness. Her way is interesting to follow and I was relieved once she figured some things out for herself. I’m still amazed at Zoya. To make such decisions, to make such sacrifices that can’t have been easy and yet she continued to go her own way and I think that’s what impressed me the most.
We don’t learn much about Venko, her husband, but what we do is enough to know that he deeply cares about her, which can even be seen when he’s a wolf.
The other man at Zoya’s side is the huntsman Grischa, who usually is the hero of the story, but here he gets a different turn and it’s partly terrifying. I can’t really describe him that much without giving away one of the two twists of this story. What I can tell you is, that I didn’t like him and that I was relieved when Zoya finally realized the same thing about him. Let it be said: When I finished the book I wasn’t sure who really was the „Raging Wolf“… (I talked more about this in the Reading Group, but there I wanted to spoiler, so. 😉 )
Another interesting twist on the original Fairy Tale was the grandmother. In the beginning there was the memory of Zoyas grandmother aiding her, towards the end there was an old woman taking up the place.

General Opinion

In the beginning I was skeptical about the length and the writing style of the book, but that soon changed. The short sentences and scarce description created a thick atmosphere where at some point it did no longer matter how detailed things were described. My personal highlight was the usage of the wolf pelt, as I have mentioned above, as that is really something modern werwolf stories usually ignore.
In addition to that did the story manage to surprise me twice, both times at the end of each part. I didn’t expect them and the real ending was good and I believe somewhat important. Not every Fairy Tale can have a Happy End.
The story alternates between relatively realistic and truly fantastical and is definitely something for more experienced readers.

Stuff I’d like to add

The blurb lies. 😉
As a reminder: As part of the challenge you can collect points by reviewing Fairy Tales yourself. 😉
On Thursday you’ll get an interview with Barbara about the book and some other Fairy Tale related stuff. And you’ll also get an update on the Neubrandenwolf, tomorrow. So stay tuned!
Plus: This is a scheduled post as I’m off to the Rockharz again. Accepting any comments will probably take me until Sunday/Monday. Sorry, for that, but I hadn’t expected that the Fairy Tale Summer would become this big…I already suffered for this decision as I had to prepare last weeks, this weeks and next Mondays post ahead of time….
So yeah, see you next week! 😉
PoiSonPaiNter
© For the cover belongs to its rightful owner.

Märchenspinnerei in Interview: Sylvia Rieß

Read in English

Märchenspinnerei im Interview: Sylvia Rieß

Als besondere Kleinigkeit für den Märchensommer habe ich beschlossen den Märchenspinnerinnen ein paar Fragen über ihre Adaptionen und Märchen zu stellen.

Und schon fangen wir mit der ersten an:

Sylvia Rieß – Autorin des Axolotlkönigs

Ein paar Daten zu dir:

Ich bin geboren und aufgewachsen im Lahntal. Einem der schönsten Orte in ganz Deutschland (das sagt sogar der Reiseführer LonelyPlanet 😉 ). In meiner Kindheit war ich frei wie Ronja Räubertochter und von meinen Eltern habe ich garantiert auch meine Naturverbundenheit geerbt, aber sicherlich auch meine Liebe zu Büchern und Geschichten.

Meine Mama ist selbst eine absolute Leseratte, an deren Bücherschrank ich mich immer bedient habe. Und mein Papa hat uns ganz früher kleine Geschichten geschrieben, wenn er mal wieder auf See war.

Damit war dann auch schon mit 4 besiegelt, was ich werde. Tierarzt UND Schriftsteller. Ich wurde viel belächelt und es hieß immer: Na die entscheidet sich sicher noch um. Aber wenn ich eines bin, dann stur. 😉

So schloss ich 2012 mein Studium ab und legte 2015 mit dem ersten Band meiner Fantasy-Trilogie „Der Stern von Erui“ den Grundstein dafür, dass ich heute tatsächlich beides bin.

Und beide bin ich gern. 🙂

Vorneweg ein paar Fragen zu deinem Band „Der Axolotlkönig“ und der Märchenspinnerei:

1. Welches Element deines Märchens war am Schwierigsten umzusetzen?

Am schwierigsten. Boah … gute Frage. Diese Verwandlung hat mich lange wahnsinnig gemacht. Ich meine, ich wusste, dass Fynn ein Axolotl werden muss. Aus verschiedenen Gründen. Doch so ein Viech ist halt aquatil. Also es kann nicht wie der Frosch einfach an Land hüpfen und mit der Prinzessin Kontakt aufnehmen.

Ihn und Leo auf eine ‚Wellenlänge‘ zu bringen, war sehr schwierig. Ich hatte lange Angst, dass er zu passiv wird. Allerdings zeigen mir die Reaktionen zu gewissen Stellen, dass ich es glaube ich ganz gut gelöst habe. 😉

2. Was hat dich bei der Arbeit am Märchen am meisten zur Verzweiflung gebracht?

Das obige Problem war eins davon. Das zweite war aber Poison. Diese Figur, die irgendwie in Leos Online-Dasein eine Rolle spielt, hat mir ganz lange nicht gesagt, welche Rolle sie im Leben außerhalb des WWW spielt. Irgendwann war es dann klar. Da hab ich mich dann gefragt: Boah! Ist das nicht zu heftig?

Andererseits … man erlebt schon schräge Dinge, wenn man als Teenie in Internetforen umherstreift. – Kann ich selbst ein Lied von singen.

3. Welche Fassung (Film, Erzählung, Adaption) deines Märchens, außer deiner eigenen, magst du am liebsten?

Die Märchenperlen von ARD und ZDF finde ich super gelungen. Auch die vom Froschkönig. Aber allgemein bin ich, was Märchen angeht, gar nicht wählerisch. Bei Fantasyromanen mag ich Glitzer und Kitsch und hier Ballkleider und da Prinzen so gar nicht. Märchenverfilmungen jeder Art sprechen aber total das kleine Mädchen in mir an. ^^

4. Ein Film-Mensch kommt auf dich zu und möchte dein Märchen umsetzen, wen siehst du in den Hauptrollen?

Das ist schwierig, denn die beiden, die zu Leo und Fynn passen würden, sind mittlerweile erwachsen geworden. Ich würde auf junge, noch unbekannte Talente setzen. Aber definitiv wären Evan Peters und Taissa Farmiga in ihren Teeniejahren mein Traumcast gewesen.

Bei Taissa muss ich grade noch anmerken, dass mir die ‚Beauty-Polizei‘ in unserem Forum mal auf die Finger haute und sagte, sie wäre für Leo zu hübsch. Dabei ist im Buch ja nie gesagt, das Leonie hässlich ist. Sie ist ein bisschen langweilig und eben nicht hip. Die meisten Mädchen in dem Alter nehmen sich als hässlich wahr. Ich muss ehrlich sagen, ich kann auf den Fotos meiner ehemaligen Klasse kein einziges hässliches Mädchen entdecken. 🙂 Jeder ist schön auf seine Weise. Und das ist auch eine Message, die mir im Buch sehr am Herzen liegt.

5. Was wünscht du dir für die Zukunft der Märchenspinnerei?

Viele begeisterte Leser für alle Bücher. Dabei ist es mir wirklich schnuppe, wer am Ende welchen Band am meisten lieben wird. Wir haben eine so vielfältige Mischung, dass ich denke, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Egal, ob man 12 oder 82 ist.

Ich wünsche mir außerdem, dass unsere tolle Zusammenarbeit weiterhin so wachsen wird, wie sie es bis heute getan hat. Man hört ja immer wieder von Autoren, die sagen: Nie wieder ein Gemeinschaftsprojekt. Zu sagen, es gäbe keine Reibungspunkte, wäre gelogen. Doch bisher bereue ich es nicht, dieses Projekt maßgeblich mitgestaltet zu haben. Ich freue mich einfach über jedes neue Buch, fast als wäre es mein eigenes. 😀

Schauen wir uns deine Märchenleidenschaft mal etwas genauer an…

6. Was ist deine schönste Erinnerung, wenn es um Märchen geht?

Mein schönstes Märchenerlebnis … Hm … nein. Ich habe meine Hochzeit auf einer alten Burg gefeiert. 🙂 Das war auch märchenhaft.

7. Was magst du lieber? Happy End oder Bad End?

Ich selbst liebe ein gut gemachtes Happy End sehr. Mein Sinn für Gerechtigkeit und mein inneres Harmoniebedürfnis wollen einfach, dass wenigstens in meinen Geschichten die Welt nicht mies und verkorkst ist. Die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden. Aber bitte nicht schmalzig oder mit zu viel Zuckerguss. 😉 Wobei ich auch Bad Endings was abgewinnen kann. Manchmal reizt es einen ja einfach. Also prinzipiell, ich weiß, doofer Spruch: Es kommt auf die Geschichte an.

8. Was stört/begeistert dich bei Märchen am meisten?

Bei den Originalen nicht viel. Bei einigen Adaptionen, dass es wirklich nur um dieses Prinz sucht Prinzessin und Ballkleid Gedöns geht. Märchen wollen immer mehr. Haben eine tiefere Botschaft.

9. Was ist für dich typisch an einem Märchen?

Dass ich am Ende fasziniert und begeistert bin, aber auch, dass ich was mitgenommen habe. 

Zum Schluss noch ein paar märchenhafte Fragen:

10. Du triffst auf ein sprechendes Tier, das dir weismachen will, dass es ein verzauberter Mensch ist. Was würdest du tun?

Mich nicht wundern und versuchen demjenigen zu helfen. Bisher habe ich nach dem Schreiben immer auch Menschen getroffen, die den Charakteren meiner Bücher sehr ähnlich waren. Da ich bereits in zwei Geschichten Menschen in Tiere verwandelt habe, wäre es vom Schicksal nur konsequent, wenn ich dann in der Realität mal einen erlösen müsste. 😉

11. Eine gute Fee will dir drei Wünsche erfüllen, was würdest du dir wünschen?

Ich wünsche mir die Gabe zu heilen. Ich wünsche mir die Kraft für andere da sein zu können, wenn sie mich brauchen. Und ich wünsche mir, mit meinen Worten Herzen und Seelen berühren zu können, um auf diese Weise vielleicht den einen oder anderen Unterschied in der Welt zu machen.

12. Welchen Märchenweg würdest du wählen um jemanden aus dem Weg zu räumen?

Ihn mit der Kraft der Liebe so verändern, dass er selbst seine Fehler erkennt.  (Boah!!! Klingt das kitschig. Aber ja, wenn ich die Wahl hätte, würde ich Konflikte gern ohne Gewalt lösen. )

13. Bonusfrage: Mit welcher Märchenfigur würdest du gerne tauschen?

Ich denke mit keiner. Ich liebe mein Leben so, wie es ist. 🙂

Mehr zu Sylvia gibt es hier:

Homepage: Der Stern von Erui
Facebook: Der Stern von Erui
Twitter: Der Stern von Erui

Vielen Dank, Sylvia!

Poison 😉
_________________________________
Lies auf Deutsch

As a special something for the Fairy Tale Summer I’ve decided to ask the Märchenspinnerinnen a few questions about their adaptations and Fairy Tales.

And here we are with the first one:

Sylvia Rieß – Authoress of the Axolotlking

A few things about you:

I was born and raised in the Lahntal. One of the most beautiful places in Germany (even according to the travel guide by LonelyPlanet 😉 ). In my youth I was free as Ronja, the Robber’s Daughter and I most definitely inherited my love for nature from my parents, but certainly also my love for books and stories.

My Mama herself is an absolute bookworm and I always helped myself to the contents of her book shelves. And my Papa used to write short stories for us, way back in the day when he was at sea.

Through this it was sealed at age 4 what I wanted to become. Vet AND Writer. I was smiled at and they always said: Well, she’ll change her mind eventually. But if I’m one thing, that’s stubborn. 😉

Thus I completed my degree in 2012 and with the first volume of my Fantasy-Trilogy „Der Stern von Erui“ [N.B. „Song of a falling Star“, which is in the process of being translated into English] I laid the foundation in 2015 that I actually am both today.

And I enjoy being both. 🙂

Beforehand a few Questions regarding your book „The Axolotlking“ and the Märchenspinnerei:

1. Which element of your Fairy Tale was the hardest to transfer?

The hardest. Boah…good question. The transformation drove me crazy for quite a while. I mean, I knew that Fynn needed to become an Axolotl. For several reasons. Though such a critter is aquatic. Therefore it can’t just hop on land like the Frog and approach the Princess.

Getting him and Leo onto the same ‚Wavelength‘ was really difficult. For a long time I feared he would be to passive. However, reactions to certain parts show me that I think I’ve solved it not too badly. 😉

2. What reduced you most to despair working on your Fairy Tale?

The problem above was one of them. But the second was Poison. This character who somehow plays a role in Leos Online-existance didn’t tell me for quite a while what role they played in life outside the WWW. At some point it was clear. Then I asked myself: Boah! Is this too intense?

On the other hand…you do experiences weird things, when you stroll around in internet forums as a teeny – I can tell you a thing or two about it.

3. Which Version (Movie, Tale, Adaptation) of your story, except your own, do you like most?

I consider the Märchenperlen by ARD and ZDF [N.B. Märchenperlen and Sechs auf einen Streich are new Fairy Tale interpretations by German public channels ZDF and ARD, respectively] really well made. Even the one of the Frog King. But in general ab I, when it comes to Fairy Tales, not at all picky. With Fantasy novels I absolutely don’t like glitter and kitsch and here ballgowns and there princes. But Fairy Tale film adaptations of any kind totally appeal to the little girl in me. ^^

4. A Movie-Person comes to you and wants to turn your Fairy Tale into a movie, whom do you see in the leading roles?

That is difficult, as the two, who would fit for Leo and Fynn, grew up by now. I would go for young, still unown talents. But Evan Peters and Taissa Farmiga would definitely have been my dream cast in their teeny years.

For Taissa do I have to add that the ‚Beauty-Police‘ in our Forum once rapped on my knuckles and told me that she was too pretty for Leo. Although it’s never said in the book that Leonie is ugly. She’s a bit boring and not at all hip. Most girls her age perceive themselves as ugly. I have to honestly say that I can’t detect a single ugly girl on pictures of my old clas. 🙂 Everyone is beautiful in their own way. And that is another message in the book that is close to my heart.

5. What’s your wish for the future of the Märchenspinnerei?

Many hooked readers for all the books. For this I couldn’t care less about who like which book best in the end. We have such a manifold mixture that I think there will be something for every taste. No matter if your 12 or 82.
I also wish that our great teamwork continues to grow the way it did up today. Time and again you hear from authors who say: Never again joint project. To say that we don’t have areas of conflict, would be a lie. But so far I don’t regret significantly shaping this project. I’m happy about every new book, just as if it was my own. 😀

Let’s take a closer look at your passion for Fairy Tale …

6. What is your loveliest memory regarding Fairy Tales?

My loveliest Fairy Tale Memory … Hm … no. I celebrated my weeding in an old castle. 🙂 That was magical too.

7. What do you prefer? Happy End or Bad End?

I personally love a well made Happy End. My sense for justice and my inner desire for harmony just wants that the world in my stories isn’t wretched and messed up. The good guys are rewarded and the bad guys get punished. But please not too corny or with too much of a sugar coat. 😉  Although I can take pleasure in Bad Endings. Sometimes it just appeals to you. So in principle, I know, dumb saying: It depends on the story.

8. What bothers/enthuses you the most about Fairy Tales?

In the originals not that much. With some adaptation that it’s only about that prince searching for princess and ball gown hullabaloo. Fairy Tales always want more. Have a deeper message.

9. What is typically for a Fairy Tale for you?

That I’m fascinated and enthused in the end, but also that I took something from it.

At the End a few fantastical Questions:

10. You meet a talking animal, that makes you believe they’re an enchanted human. What would you do?

Not being surprised and trying to help them. After writing I’ve so far always met persons who are similar to the characters in my books. As I already have two stories where people are turned into animals, would it be consistent by destiny, if I’d have to release someone in reality. 😉

11. A Fairy Godmother wants to grand you three wishes, what would you wish for?

I wish for the gift to heal. I wish for the strength to be there for others when they need me. And I wish to reach hearts and souls with my words, to maybe make one or the other difference in the world through this.

12. Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?

Change them with the power of love, so they can see their own mistakes. (Boah!!! That sounds kitschy. But yes, if I had the choice, I would prefer to solve conflicts without violence.)

13. Bonusquestion: With which Fairy Tale character would you like to trade places?

I think none. I love my life the way it is. 🙂

More about Sylvia here:

Homepage: Der Stern von Erui
Facebook: Der Stern von Erui
Twitter: Der Stern von Erui

Thank you very much, Sylvia!

Poison 😉

Sylvia Rieß: Der Axolotlkönig

Read in English

Im Rahmen des Märchensommer erhaltet ihr meine Rezension zu Der Axolotlkönig von Sylvia Rieß.

Worum geht’s?

4 of 5 stars

Fynn, ein beliebter Musiker, findet sich 20 Zentimeter groß und mit seltsamen Auswüchsen, wo sein Hals sein sollte, in einem Aquarium; ohne eine Ahnung, wie er hierher kam.

Aber es scheint, dass es genau zur rechten Zeit war, denn seine neue Zimmergenossin Leonie hat nicht nur die letzte Verbindung zu ihrer Großmutter verloren, sondern sieht auch nur einen Ausweg….

Kann der axolotifizierte Fynn sie davon überzeugen, dass es eine schreckliche Idee ist?

Der Froschkönig trifft die Schneekönigin in dieser Märchenadaption der Märchenspinnerei.

Das Leseerlebnis

Aus irgendeinem Grund habe ich eine ganze Weile gewartet, um es zu lesen, nachdem ich es im Februar gewonnen hatte. Was wahrscheinlich nicht so schlimm war, da ich deswegen den Märchensommer geschaffen habe….

Wie auch immer, da Sylvia bereits auf Facebook (Märchenspinnerei Turmcafé) Einträge in der Lesegruppe veröffentlicht hat, konnte ich gleich ein paar Gedanken mit ihr besprechen. Das war eine tolle Erfahrung und ich bin wirklich froh, dass sie die Gelegenheit dazu gegeben haben. Darüber hinaus habe ich auch meine Gedanken über Goodreads festgehalten, so dass einige Dinge vielleicht vertraut klingen.

Ansonsten war ich nicht auf die Rückblende zu dem, was mit Leonies Großmutter geschah, vorbereitet. Es traf mich ziemlich hart, zumal es viel zu vertraut klang. Dieses und andere Dinge wie das Mobbing, die Depression und die Flucht in eine Online-Welt waren sehr gut dargestellt und sicherlich realistischer als das, was man manchmal von einem YA-Roman erwarten würde. Ich fand auch einige Ähnlichkeiten zu meinen eigenen Erfahrungen in dem Buch und sprach mit Sylvia darüber; anscheinend ist sie eine „Realitätsbändigerin“ und kreiert manchmal Charaktere, die sie später im wirklichen Leben trifft, was gleichermaßen erstaunlich und erschreckend ist.

Die Geschichte wird mit einem Ich-Erzähler geschrieben, der zwischen Leonies und Fynns Perspektive wechselt, was mir normalerweise nicht gefällt, aber ich habe mich mit der Zeit daran gewöhnt. Besonders gegen Ende war es die bessere Wahl, da die Gedankengespräche zwischen Leonie und Lurchi-Fynn noch komplizierter gewesen wären, als sie es bereits waren. Was übrigens eine interessante Wendung war, wie der Frosch mit der Prinzessin kommunizierte. Das einzige Mal, wenn sie von diesem Muster bricht, sind der Prolog und eine Passage in der Mitte aus einer dritten Perspektive. Die Geschichte hat auch einige Einfügungen wie Flashback (Oma, wie ich oben erwähnt habe), private Nachrichten von Leonies Online-Freunden, Facebook-Kommentare von ihren Klassenkameraden und ihre Tagebucheinträge. Seitdem ich Dracula gelesen habe, genieße ich gut gemachte Tagebuchnotizen und das war ein Beispiel dafür. Man wusste, dass es von einem Kind/jungen Erwachsenen stammt, aber zumindest nicht von einem nervigen.

Die Charaktere

Leonie ist im Grunde dein typisches gemobbtes Schulkind, außer dass sie eher dünn statt fett ist. Nur wenn man sie besser kennen lernt, was man beim Lesen des Buches tut ;), wird sie so viel mehr. Für mich war es schwer zu lesen, was sie durchmachen musste und wo sie anfing, nur um zu sehen, wo sie landete. Aber ich glaube nicht, dass ich sie bemitleidet habe. Sicher, ich wollte sie umarmen und mich mit ihr anfreunden, denn was ich über ihre Hobbys gelernt habe, klang großartig, aber ich war wütender auf ihre Klassenkameraden, weil sie ignorante A-Löcher waren…. Ich habe die Reise, die sie durchmacht, sehr genossen und war gegen Ende stolz auf sie. Sicher ist sie manchmal ziemlich melodramatisch und hat ein paar dumme Entscheidungen getroffen, aber ich denke, das ist für Kinder in ihrem Alter „normal“.

Am Anfang war ich sicher, dass Fynn definitiv verdiente, was er bekam und ich schätze, dass ich es immer noch bin, aber auch er hat eine realistische Reise hinter sich. Ich denke, dass seine Zeit weg von seinen Mitschülern, die er mit Selbstreflexion verbrachte, in diesem Prozess sehr geholfen hat. Seine Art, Leonie zu helfen, war nicht immer die klügste, aber zumindest versuchte er es. 😀 Mir gefiel auch, wie er mit den anderen Charakteren – und anderen Aquarienbewohnern – interagierte. Letzteres war sogar ein Osterei, das ich nicht näher erläutern will und nur sage, dass ich es als Erste gefunden habe 😉 Und es sorgte für eine unglaublich originelle Idee, wie man eine SMS verschickt, eines meiner Highlights.

Eine kleinere, aber nicht weniger bedeutende Rolle übernahmen Leonies Online-Freundin Mamba/Cecille, die Leonie so gut wie möglich unterstützt, und Fynns älterer Bruder Rob, der eine Offenbarung macht, die seinen Bruder sprachlos lässt. Die beiden rundeten das Ensemble ab und waren großartig und notwendig für die Reise der beiden Charaktere. Sie hatten auch eine großartige Dynamik und ich fand mich wieder mehr an Seiten- als an Hauptfiguren interessiert, auch wenn ich Leonie noch umarmen wollte….

Und natürlich gibt es Poison….einen Charakter, dessen Namen ich für einen lustigen „Zufall“ hielt (Poison ist nicht wirklich ein in der Gothic-Szene unbekannter Spitzname), auch wenn meine Alarmglocken läuteten, als ich eine seiner ersten Nachrichten las. Leonies Interaktion mit ihm führt zu einem faszinierenden und frustrierenden Wendepunkt der Ereignisse und ich bin stolz darauf, wie sie damit umgegangen ist: 🙂
Lustige Seite Anmerkung: Als ich eine Mail über die E-Book Verlosung verschickte und es mit “ Poison “ signierte, war die Empfängerin der Nachricht ein wenig irritiert, da sie dieses Buch bereits gelesen hatte. 😀

Die Charaktere haben in den Kapiteln immer mehr Gestalt angenommen und sind gut dargestellt. Jeder der vier Hauptdarsteller hat Ecken und Kanten, die ich an Charakteren sehr mag. Leonies Eltern und Klassenkameraden waren im Vergleich etwas blass, aber mehr Konzentration auf sie hätte es nicht besser gemacht.

Generelle Meinung

Das Ende gefällt mir sehr gut, besonders wenn man das Original-Märchen betrachtet. Außerdem sind die Spiegelstücke eine tolle Metapher für Depressionen, es ist nur traurig, dass es im wirklichen Leben nicht so funktioniert, also ist das Nachwort genauso wichtig.

Mit Leonies Erfahrungen wird ein sehr wichtiges Licht auf die Entwicklung der Mobbing-Kultur und deren Folgen und natürlich auf Depressionen im Allgemeinen geworfen. Es gab ein paar schwere Passagen im ganzen Buch, einige vor allem, weil ich ähnliche Dinge durchgemacht habe. Es gab auch etwas sehr Ernstes über on-line-dating für Minderjährige, die Nachrichten nicht sorgfältig genug lesen. Kurz gesagt: Während ich dies als eine YA-Geschichte betrachten würde, enthält sie auch reife Inhalte, die häufiger diskutiert werden müssen, vor allem mit jungen Erwachsenen.

Ich hätte mir auch einen näheren Einblick in die Magie der Verwandlung gewünscht, aber ich schätze, das wäre über den Rahmen der Geschichte hinausgegangen. Es gibt auch zwei Szenen, die ich gerne gesehen hätte: Cecille und Rob auf der Polizeiwache und Leonies Schultag gegen Ende. Aber ich verstehe, warum Sylvia sich entschieden hat, sie nicht hinzuzufügen.

Alles in allem ist es eine runde und tolle Geschichte über ein junges Mädchen, das lernt, um Hilfe zu bitten und es schafft, aus einem sehr tiefen Loch herauszukommen. Es hat Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen und in der Gruppe zu diskutieren.

Dinge, die ich hinzufügen möchte

Zur Erinnerung: Als Teil der Herausforderung kannst du Punkte sammeln, indem du selbst Märchen rezensierst 😉

[Edit]

Sylvia hat der Geschichte eine Bonus-Szene hinzugefügt und sie mir und ihren Lesern geschenkt, oder zumindest ist es meine Schuld, dass sie sie geschrieben hat…. Wie auch immer, ich bin begeistert! Es ist fantastisch! Jetzt geh und lies sie: „Ich will sie sehen.“ Bonus-Szene!

Und natürlich: Danke, Sylvia, dass du uns die Geschichte von Leonie noch ein Stück weiter abgeschlossen hast! 🙂

[/Edit]

In ein paar Tagen bekommst du ein Interview mit Sylvia über das Buch und andere märchenhafte Dinge. Also bleibt dran!

Poison

© Für das Cover gehören den rechtmäßigen Besitzern.

P.S. PoiSonPaiNter 😉
____________________________
Lies auf Deutsch

As part of the Fairy Tale Summer you get my review for Der Axolotlkönig (The Axolotlking) by Sylvia Rieß.

What is it about?

4 of 5 stars

Fynn, a well liked musician, finds himself 20 centimetres tall and with strange outgrowth where his neck should be, in an aquarium; with no idea how he got here.

But it seems it was quite on time, as his new room mate Leonie has not just lost the last connection she had had to her grandmother, but because of being bullied in school she also only sees one way out of this…

Can axolotified Fynn convince her that it’s a horrible idea?

The Frog King meets The Snow Queen in this Fairy Tale adaptation by the Märchenspinnerei.

The reading experience

For some reason did I wait quite a while to read it after I won it back in February. Which probably wasn’t that bad, seeing as I created the Fairy Tale Summer because of it…

Anyway, as Sylvia already posted entries into the Reading Group on Facebook (Magical Book Reading) I could right away discuss a few thoughts with her. This was a great experience and I’m really glad she/they provided the opportunity. In addition to that did I also keep track of my thoughts on Goodreads, so some things might sound familiar.

Other than that was I not prepared for the flashback to what happened with Leonie’s grandmother. It hit me pretty hard, especially as it sounded far too familiar. This thing and others like the Bullying, the depression and the flight into an online world were very well portrayed and certainly more realistic than what you’d sometimes expect from a YA novel. I also found several similarities to my own experiences in the book and talked to Sylvia about it; apparently she’s a „Realitybender“ and sometimes creates characters that she later meets in Real Life, which is equally amazing and terrifying.

The story is written with a first person narrator switching between Leonie’s and Fynn’s perspective, which I usually don’t like, but I got used to it over time. Especially towards the end was it the better choice as the thought-conversations between Leonie and Lurchi-Fynn would have been even more complicated than they already were. Which by the way was an interesting twist on how the Frog communicated with the Princess. The only time she breaks from this pattern are the prologue and a passage in the middle from a third perspective. The story also has some insertions as flashback (granny, as I mentioned above), private messages from Leonie’s online friends, Facebook comments from her classmates and her diary entries. Ever since reading Dracula I enjoy well made diary-narration and this was one example for it. You knew it was made by a child/young adult, but at least not an annoying one.

The characters

Leonie is basically your typical bullied school kid, except that she’s rather skinny instead of fat. Only if you get to know her better, which you do while reading the book ;), does she become so much more. For me it was hard to read about the things she had to go through and where she started only to see where she ended up. But I don’t think I pitied her. Sure, I wanted to hug her and befriend her, because what I learned about her hobbies sounded amazing, but I was more angry with her classmates for being ignorant a-holes… I really enjoyed the journey she goes through and was proud of her towards the end. Sure she’s quite melodramatic at times and made a few stupid decisions along the way, but I guess that’s „normal“ for kids her age.

At the beginning I was certain Fynn definitely deserved what he got and I guess I still am, but he too went through a realistic journey. I think his time away from his peers that he spent with self-reflection helped quite a bit in this process. His way of helping Leonie wasn’t always the smartest, but at least he tried. 😀 I also liked the way he interacted with the other characters – and other aquarium dwellers. The latter was even an Easter Egg, which I will not further explain and only say that I was the first one to find it. 😉 And it caused an incredibly original idea of how to send a SMS, one of my highlights. 😀

Smaller but not less significant roles were taken up by Leonie’s online friend Mamba/Cecille, who supports Leonie however she can and Fynn’s older brother Rob who makes a revelation that leaves his brother speechless. Those two rounded the ensemble and were great and necessary for both characters‘ journey. They also had a great dynamic and I again found myself more interested in side- than main characters, even if I still wanted to hug Leonie…

And of course there is Poison…a character whose name I considered a funny „coincidence“ (Poison isn’t really a nickname unfamiliar to the Goth-scene) even if my alarm bells went ringing when I read one of his first messages. Leonie’s interaction with him leads to a fascinating and frustrating turning point of the events and I’m proud of the way she handled it. 🙂
Funny side Note: When I send out a mail regarding the e-book give-away and signed it with, as I usually do, „Poison“ the receiver of said message was a little irritated as she had already read this book. 😀

The characters gained more and more shape throughout the chapters and are well portrayed. Every one of the four main ones has rough edges, which I really like in characters. Leonie’s parents and classmates where a bit pale in comparison, but more focus on them wouldn’t have made it better.

General Opinion

I really like the ending, especially considering the original Fairy Tale. In addition to that are the mirror pieces a great metaphor for depression, it’s just sad that it doesn’t work like that in Real Life, so the afterword is just as important.

With Leonie’s experiences some very important light is shone on the development of the Bullying culture and on its consequences and of course depressions in general. There were a few heavy passages throughout the book, some mostly because I went through similar things. There was also some very serious stuff about online dating for minors who do not read messages carefully enough. In short: While I would consider this a YA story does it also contain mature content which needs to be discussed more often, especially with young adults.

I would also have liked a closer into the magic of the transformation, but I guess that would have went beyond the scope of the story. There are also two scenes that I would have liked to see: Cecille and Rob at the police station and Leonie’s day at school towards the end. But I understand why Sylvia chose not to add them.

All in all is it a round and great story about a young girl that learns to ask for help and manages to get out of a very deep hole. It was fun to follow the story and discuss it in the group.

Stuff I’d like to add

As a reminder: As part of the challenge you can collect points by reviewing Fairy Tales yourself. 😉

[Edit]

Sylvia added a Bonus-scene to the story and pretty much gave it as a gift to me and her readers, or at least it’s my fault that she wrote it … Anyway, I’m excited! It’s awesome! Now go read it: Bonus-scene!

And of course: Thank you, Sylvia, for giving us a little more closure to Leonie’s story! 🙂

[/Edit]

In a couple of days you’ll get an interview with Sylvia about the book and some other Fairy Tale related stuff. So stay tuned!

Poison

© For the cover belongs to its rightful owner.

P.S. PoiSonPaiNter 😉

Fairy Tale Summer: Winners & What's next

Read in English

Märchensommer: Gewinner und was als nächstes kommt


(Da mehr Deutsche der Challenge folgen, habe ich mal die Sprachreihenfolge getauscht.)
Am Dienstag habe ich zur Verlosung von einem von fünfzehn Bänden der Märchenspinnerei aufgerufen. Es galt eine einfache Frage (Was ist dein Lieblingsmärchen?) zu beantworten, doch leider, trotz für diesen Blog hohe Klickzahlen, haben sich nur wenige getraut es mir zu verraten.

Doch die, die sich getraut haben, werden sich freuen, denn sie sind

Die Gewinner!

Und das sind eure Preise:

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnerinnen!

Bitte teilt mir so schnell wie möglich gültige E-Mail Adressen und vor allem das Format in dem ihr das E-Book haben möchtet mit! Ich werde dann alles an die Märchenspinnerinnen weiterleiten, die dann den Rest übernehmen!

Wie geht es jetzt weiter?

Die Bände sind verlost, den Lurch ist fast durch, da bleibt nur eines: Weitermachen. 😉
Der Märchensommer, der, wie ihr oben sehen könnt ein Banner bekommen hat von Sarah, die sich dafür ein paar Bonuspunkte verdient hat – Danke nochmal! 🙂 – geht schließlich noch bis Ende August!
Am Sonntag gibt es das zweite Rätsel, beim ersten habe ich erst drei Leute, die sich daran versucht haben. Eine davon hat mir gezeigt, dass es auch diesmal etwas zweideutig ist, aber auch das Ergebnis werde ich gelten lassen, wenn auch mit kleinem Punktabzug.
Theoretisch am Montag soll es dann die nächste Märchenfrage geben, aber die ist noch nicht fertig und weiß noch nicht, ob ich sie rechtzeitig fertig bekomme…die Königin hat mich die Woche etwas abgelenkt…aber sie wird kommen! Spätestens am Dienstag!
Am Donnerstag wird es dann einen Beitrag zum #Buchmagie-Tag/Challenge von Blue Siren geben geben, eine Challenge-ception sozusagen. Aber ich habe mir so gedacht: In Märchen kommt Magie vor und Märchen stehen in Büchern, also kann ich da ruhig mitmachen. 😀
Je nachdem wie ich es schaffe kommt dann nächste Woche auch die Rezension zum Axolotlkönig, aber bis dahin werde ich vermutlich schon längst mit dem Mantel angefangen haben. 🙂
Wie ihr seht: Es ist viel geplant!
Seid gespannt und macht fleißig mit beim Märchensommer!
PoiSonPaiNter
_________________________________
Lies auf Deutsch

(As more Germans are following the Challenge I decided to switch the order of the languages)
And of course the content of yesterday’s package, which was nothing less than volume two, three and four of the Märchenspinnerei (Fairy Tale Spinnery) Fairy Tale adaptations.
On Tuesday I started the give give-away for one of fifteen books by the Märchenspinnerei. There was an easy question to be answered (What is your all-time favourite Fairy Tale?), still only a few actually dared to tell me, regardless of the high click count for the Blog.

Famous Fairy Tales in new Garments


Alas, the once who dared, can now celebrate, because they are

The Winners!

And these are your prices:

Congratulations to the Winners!

What’s next?

The books are given away, the ‚Lotl is nearly finished, there is only one thing left to do: Continue. 😉
The Fairy Tale Summer, which as you can see above now as a banner thanks to Sarah, which gained her a few bonus points – thanks again! 🙂 – continues until the End of August after all!
On Sunday the next riddle will be asked, for the first one I only got three answers so far. One of which showed be that it has a double meaning again, which I will count as solution, but with a small deduction of points.
In theory will there be the next Fairy Tale question on Tuesday, but I haven’t written it yet and I don’t no whether I will be able to finish it in time the Queen distracted me a bit this week…but it will come! Tuesday the latest!
On Thursday there will be a post for the #Bookmagic-Tag/Challenge by Blue Siren, a sort of Challenge-ception. But I thought: There is Magic in Fairy Tales and Fairy Tales are in books, I might as well participate. 😀
Depending on whether I’ll manage to do get around to it will you also get my review for the Axolotlking, but until then I’ll problably have started with the Coat already. 🙂
As you can see: A lot is planned!
Stay curious and take part in the Fairy Tale Summer!
PoiSonPaiNter
 
PoiSonPaiNter

Fairy Tale Summer: Points and Prices

Lies auf Deutsch
Last week I told you about the Fairy Tale Summer within which I want to read the books by the Märchenspinnerei and as they really like the idea of the Challenge I put some more thought into it.

What is the Challenge about?

The Fairy Tale Summer Challenge will take place from 6th June to 25th August and the overall goal  is to read Fairy Tales and talk about them.
This way I will introduce you to the books I read and ask you Questions about Fairy Tales in general. Additionally to that will there be twelfth Weekend Guess-question and different posts about Fairy Tales.
And the best part: Throughout all of this you can collect points for the challenge to have chance to win a price at the end of it.

How can I collect points?

Points are collected through:

  • Answering a Question (1 Point)
  • Reviewing/Introducing a Fairy Tale (book) you’ve read (3 Points)
  • Correctly answering a Weekend Guess (5 Points)
  • Bonuspoints for creative extra activities

I will note down all the points and those with the most will have a chance to win a price. To do that you obviously have to notify me (you can find my accounts in a list below the post), whenever you post something. 😉

What are the prices?

Depending on the amount of Fairy Tale Points you collected, you have a chance to climb onto one of the winning ranks, to win the following:
Rank 0 (0-19 Fairy Tale Points):

  • PDF containing all links of the Fairy Tale Summer, as well as the riddles and their solutions.

Rank 1 (20-39 Fairy Tale Points):

Rank 2 (40-69 Fairy Tale Points):

  • Rank 1
  • Signed E-Book of “Bärenbrut” by Nora Bendzko
  • One of four Märchenspinnerei E-Books:
    • 2x “Hollerbrunn” von Tina Skupin
    • “Kein Schnee im Hexenhaus” von Susanne Eisele
    • “Der Axolotlkönig” von Sylvia Rieß
  • Consolation Prize, once the E-Books are gone: Rank 1

Rank 3 – Star price (More than 70 Fairy Tale Points):

  • Rank 1
  • A4 Print of a post card motive of your choosing.
  • 2x Physical Copy of your choosing:
    • A Märchenspinnerei book
    • A Galgenmärchen Book
    • A Book of your choosing (value 10 €)
  • Consolation prize, once the Physical copies are gone: Rank 1 + A4 Print (see above)

!!! Important Note!!!

Rank 3 and 4 are limited to the amount mentioned above. If more than those numbers qualify for them and ask for the same book (E-Book or Print) the winner will be chosen at random. All those not chosen will get a Consolation Prize. Consolation Prices are subject to change! If it’s clear that too many people qualify for them I’ll only raffle off the A4 Prints for a few people, the remaining people will still receive Rank 1. Rank 0 will be published on the Blog and available for everyone.

Challenge Page

On this page: Fairy Tale Challenge, you can find Links to all the Questions and Weekend Guesses, as well as information and links for my reading list and my reviews and additional posts. And of course the things listed above.
With all that said: Have fun and enjoy the Challenge!
PoiSonPaiNter
_________________________________
Read in English

Märchensommer: Punkte und Preise

Letzte Woche habe ich euch vom Märchensommer erzählt, in dem ich die Bücher der Märchenspinnerei lesen möchte und da diese die Idee der Challenge gut fanden, habe ich mir ein paar mehr Gedanken gemacht.

Worum geht es in der Challenge?

Die Märchensommer Challenge läuft vom 6. Juni bis 25. August und das Hauptziel ist es Märchen zu lesen und darüber zu reden.
Dadurch werde ich euch die Bücher vorstellen, die ich lese und euch über Märchen im Allgemeinen Fragen stellen. Zusätzlich dazu wird es zwölf Weekend Guess-Fragen und verschiedene Beiträge über Märchen geben.
Und das Beste: Während all dem könnt ihr Punkte sammeln, um die Chance zu haben am Ende einen der Preise zu gewinnen.

Wie kann ich Punkte sammeln?

Punkte werden gesammelt durch:

  • Das Beantworten der Fragen (1 Punkt)
  • Reviewen oder Vorstellen eines Märchen(buchs), dass du gelesen hast (3 Punkte)
  • Richtige Beantwortung eines Weekend Guess‘ (5 Punkte)
  • Bonuspunkte für kreative Zusatzaktionen

Ich werde die Punkte notieren und diejenigen mit den meisten, werden dann die größte Chance haben einen der Preise zu gewinnen. Um das zu tun, müsst ihr mir natürlich Bescheid geben (meine Kanäle könnt ihr als Liste unter dem Beitrag finden), immer wenn ihr etwas veröffentlicht. 😉

Was sind die Preise?

Abhängig davon, wie viele Märchenpunkte du sammelst, kannst du auf eine der vier Gewinnstufen klettern und Folgendes gewinnen:
Stufe 0 (0-19 Märchenpunkte):

  • PDF mit allen Links zum Märchensommer, sowie allen Rätseln und deren Lösungen

Stufe 1 (20-39 Märchenpunkte):

Stufe 2 (40-69 Märchenpunkte):

  • Stufe 1
  • Signiertes E-Book “Bärenbrut” von Nora Bendzko
  • eines von vier Märchenspinnerei E-Books:
    • 2x “Hollerbrunn” von Tina Skupin
    • “Kein Schnee im Hexenhaus” von Susanne Eisele
    • “Der Axolotlkönig” von Sylvia Rieß
  • Trostpreis, wenn die E-Books weg sind: Stufe 1

Stufe 3 – Hauptpreis (Mehr als 70 Märchenpunkte):

  • Stufe 1
  • A4 Druck eines Postkarten-Motivs deiner Wahl.
  • 2x Eine der folgenden Printausgaben deiner Wahl:
    • Ein Märchenspinnerei Band
    • Ein Galgenmärchen Band
    • Ein Buch nach Wunsch (Wert: 10 €)
  • Trostpreis, wenn beiden Prints weg sind: Stufe 1 + A4 Druck (s.o.)

!!! Wichtiger Hinweis !!!

Stufe 3 und 4 sind limitiert auf die oben genannte Anzahl. Wenn mehr als diese Zahl sich dafür qualifizieren und das gleiche Buch (E-Book oder Print) auswählen, wird der Gewinner über eine Zufallsauswahl ermittelt. Alle die nicht ausgewählt wurden bekommen einen Trostpreis. Der Trostpreis kann sich verändern! Wenn es offensichtlich ist, dass zu viele sich dafür qualifizieren, werde ich den A4 Druck noch einmal an ein paar Leute verlosen, der Rest bekommt trotzdem Stufe 1. Stufe 0 wird auf dem Blog veröffentlicht und ist für alle zugänglich.

Challenge Seite

Auf dieser Seite: Märchensommer Challenge, findet ihr Links auf alle Fragen und Weekend Guesses, sowieo alle Informationen und Links zu meiner Leseliste und meine Reviews und Zusatzbeiträge. Und natürlich die Sachen oben.
All das gesagt: Habt Spaß und genießt die Challenge!
PoiSonPaiNter

Fairy Tale Summer

Lies auf Deutsch
As the weather is getting warmer and my desire to stay inside becomes stronger – and a certain package just arrived yesterday and it’s content keeps calling out to me – I decided to do some special reading this summer. (Yes I know, I still have two challenges I haven’t finished yet, but hey, I just don’t feel like reading any of those books…)

Anyway, let’s talk about Fairy Tales…

As I mentioned before were Fairy Tales a huge part of my childhood. I remember Sunday mornings when my Mum was preparing breakfast and my Dad and I were huddled against each other making up stories of Bucks Bunny, alongside many different characters, saving a princess. I remember Sunday lunches in the living room when the TV showed the Sunday Fairy Tale (Sonntagsmärchen) and all of us watching them for the umpteenth time.
I grew up learning to respect Baba Yaga and Father Frost, I watched a spoiled princess learn her lesson from King Thrushbeard and another finally hearing the sound of the Singing, sounding Treeling (Das singende, klingende Bäumchen). I saw a young man overcome the Fire, Water and Brass Pipes (which I just noticed means „To got to Hell and Back“ and I’m no longer surprised I like the Sabaton song by the same name as much as I do…) and went on many more adventures in old DEFA and Russian Fairy Tale movies.
But it didn’t stop there. For a couple of years now the ARD (a German TV channel) recreate about four Fairy Tales each year and we always sit down at Christmas and New Years and make sure to catch them.
Whenever there is a screening of a Fairy Tale, it is very likely that we will watch it.
It should not come to a surprise to anyone that I only need a short scene to know which Fairy Tale and which version it is. Or that I can quote certain scenes without much thought. 😉 (And people say German television is rubbish, but if they can do one thing it’s Fairy Tales. :D)

„But Fairy Tales come from books and tales!“, you might complain.

Well, yes, of course they do. But in an age were getting children to read becomes more and more difficult it is more likely that they might watch a film version of it. I mean just think about Disney and all the money they make off of their princess-merchandise. 😉
Other than that did Fairy Tales go through several changes over the centuries. Barely anyone knows the original versions of the Grimm Fairy Tales (which were pretty grim, pun intended ;)). You know, those versions where Sleeping Beauty wakes up when one of the two children she gave birth to (and was impregnated with) while sleeping, sucked on her finger? Or the one where Rapunzels prince is blinded by thorns after the witch throws him out of the tower and heavily pregnant Rapunzel looks for him in the desert? Or…but I digress. (For readers with enough German knowledge: Sofian took a closer look at Allerleirauh and Little Red Riding Hood and Snow White and Sleepy Beauty)
I have several Fairy Tale books at home, ranging from collections of Grimm Fairy Tales and other classics, over collections about tales of local stories or witches, up to collections of Scottish and Japanese Fairy Tales. Which incidentally I’ve only skimmed through. But some of the classics have been read to me. 😀
And of course the content of yesterday’s package, which was nothing less than volume two, three and four of the Märchenspinnerei (Fairy Tale Spinnery) Fairy Tale adaptations.

Famous Fairy Tales in new Garments


The Märchenspinnerei is a group of twelfth authoresses that picked up well known Fairy Tales and changed them into something new. Accompanied by thirteen Blogger-Fairies they are publishing a new book for a new Fairy Tale each month. (You can follow them on e.g. Facebook and Twitter)
The published Fairy Tales so far:

and the upcoming (13th June):

I think it’s needless to say, that all theses books (and linked pages) are in German, but it’s a great project and maybe with enough people asking… 😉
When I first learned about the project, I was curious and by now I have the first four volumes at home (I won the first one as signed copy 😉 ) waiting for me to read them.
Which leads me tooo….. *drum roll*

The Fairy Tale Summer

As the Märchenspinnerei books are calling out to me, I’ve decided to read (and potentially review) them this summer. If I manage to get that far, I will also do the same for some of my Fairy Tale collections. So instead of waiting for the dark winter times, where you usually snuggle up to read Fairy Tales, I’m going to do this in summer. Without snuggling up, hopefully. 😀
My time frame will be roughly 6th June to 25th August, so plenty of time for a couple of relatively short books. Not that that ever kept me from procrastination. 😉
If I get around to it, I might also continue with Lost in Translation: The Wesen of Grimm or add topics in regards to Fairy Tales.
I don’t really have a plan for this or even a fancy picture, but if you would like to join me, I would set up an extra page, with some guidelines and we could even turn this into a „challenge“, with answering questions in regards to Fairy Tales or even „book counts“.
And maybe, if I’m creative enough to think of something, someone could win something. 😀

Long story short:

I really like Fairy Tales and there are some great adaptations.
I want to read the Märchenspinnerei books during the summer and you’re invited to join me (in reading them or Fairy Tale-related books in general).
If enough people show interest in this I will turn it into a „challenge“ with questions you have to answer and potentially a price/prices you could win.
Let me know if you want to join, what you’d like to read (books and as topics) and enjoy the  upcoming summer with some mighty fine Fairy Tales. 😉
PoiSonPaiNter
_________________________________
Read in English

Märchensommer

Da das Wetter wärmer und mein Drang drinnen zu bleiben größer wird – und ein gewisses Päckchen gestern angekommen ist, dessen Inhalt nach mir ruft – habe ich mich entschieden diesen Sommer etwas Besonderes zu machen. (Ja, ich weiß, ich habe noch zwei Challenges, die ich noch immer nicht beendet habe, aber hey, ich hab einfach keine Lust jene Bücher zu lesen…)

Wie auch immer, lasst uns über Märchen reden…

Wie ich schon mal erwähnt habe, spielten Märchen eine große Rolle in meiner Kindheit. Ich erinnre mich an Sonntagmorgende, an denen meine Mutter das Frühstück vorbereitet hat und mein Vater und ich im Bett zusammengekuschelt lagen und uns Geschichten ausdachten, wie Bucks Bunny und andere Charaktere eine Prinzessin retteten. Ich erinnre mich an die Sonntagsessen im Wohnzimmer, wenn im Fernseher das Sonntagsmärchen lief und wir uns die zigste Wiederholung angesehen haben.
Ich habe gelernt Baba Yaga und Väterchen Frost zu respektieren, ich habe gesehen, wie eine verwöhnte Prinzessin ihre Lektion von König Drosselbart gelernt und eine andere endlich den Klang des singenden, klingenden Bäumchens vernommen hat. Ich sah einen jungen Mann Feuer, Wasser und Posaunen überwinden (was, wie ich gerade bemerkt habe „To got to Hell and Back“ bedeutet und mich nicht länger darüber wundern lässt, warum ich das gleichnamige Lied von Sabaton so gut finde…) und bin auf viele andere Abenteuer in den alten DEFA und Russischen Märchenfilmen gegangen.
Aber da hat es nicht aufgehört. Seit Jahren erneuert die ARD jedes Jahr um die vier Märchen und  Weihnachten und Neujahr ist es für uns ein Muss die neuen Folgen zu schauen.
Wann immer ein Märchen im Fernsehen kommt ist es sehr wahrscheinlich, dass wir es uns ansehen.
Es sollte also niemanden überraschen, dass ich nur eine kleine Szene brauche um zu wissen welches Märchen und welche Version es ist. Oder das ich gewisse Stellen ohne groß nachzudenken zitieren kann. 😉 (Und Leute sagen das deutsche Fernsehen ist scheiße, aber wenn sie etwas können, dann sind es Märchen. :D)

„Aber Märchen kommen doch aus Büchern und Erzählungen!“, könnte man sich beschweren.

Natürlich tun sie das. Aber in einer Zeit, in der es immer schwerer wird Kinder zum Lesen zu bringen, ist es wahrscheinlicher, dass sie sich eine Filmversion davon anschauen. Ich meine, schaut euch doch nur mal Disney und das ganze Geld an, das sie über ihr Prinzessinnen-Merchandise machen. 😉
Abgesehen davon haben Märchen über die Jahrhunderte eine ziemliche Wandlung durchgemacht. Kaum jemand kennt die Originalfassungen der Grimm’schen Märchen(, die sehr „grimmig“ waren, das absichtliche Wortspiel funktioniert besser auf English: grim…). Ihr wisst schon, die Version in der Dornröschen aufwacht als eines der zwei Kinder, das sie während sie schlief (empfing und) gebar, an ihrem Finger saugte? Oder die in der Rapuzels Prinz von Dornen geblendet wurde, als die Hexe ihn aus dem Turm stieß und die hochschwangere Rapunzel ihn dann in der Wüste suchen gegangen ist? Oder…ich schweife ab. (Für Interessierte: Sofian hat sich Allerleirauh und Rotkäppchen and Schneewitchen und Dornröschen mal genauer angeschaut.)
Ich habe einige Märchenbücher Zuhause, angefangen von Sammlungen der Grimm’schen Märchen und anderer Klassiker, über Sammlungen zu Lokalen Geschichten oder Hexen, bis zu Sammlungen zu Schottischen und Japanischen Märchen, die ich tatsächlich bisher nur überflogen habe. Mir wurden trotzdem diverse Märchen auch vorgelesen. 😉
Und natürlich der Inhalt des gestrigen Päckchen, das nichts anderes als die Bände zwei, drei und vier der Märchenspinnerei Märchen Adaptierungen enthielt.

Die Märchenspinnerei ist eine Gruppe von zwölf Autorinnen die sich bekannte Märchen ausgesucht und zu etwas Neuem verändert haben. Begleitet von dreizehn bloggenden Feen veröffentlichen sie jeden Monat ein neues Buch zu einem neuen Märchen. (Ihr könnt ihnen auf u.a. Facebook und Twitter folgen)
Die bisher erschienenen Märchen:

und ab 13. Juni:

Als ich von dem Projekt erfahren habe war ich neugierig und mittlerweile habe ich die ersten vier Bände Zuhause (den ersten habe ich als signierte Version gewonnen 😉 ), die darauf warten von mir gelesen zu werden.
Was mich überleiten lässt zuuuu… *Trommelwirbel*

Dem Märchensommer

Da die Märchenspinnerei-Bücher nach mir rufen, habe ich beschlossen sie diesen Sommer zu lesen (und potentiell zu reviewen). Wenn ich soweit komme, will ich mich auch meinen Märchensammlungen widmen. Also anstatt bis zur dunklen Winterzeit zu warten, in der man sich normalerweise einkuschelt um Märchen zu lesen, mache ich das im Sommer. Ohne einkuscheln, hoffentlich. 😀
Mein Zeitrahmen wird grob vom 6. Juni bis zum 25. August sein, also ausreichend Zeit für ein paar relativ kurze Bücher. Nicht, dass mich das von der Prokrastination abhalten würde. 😉
Wenn ich es schaffe, mache ich auch mit dem Lost in Translation: The Wesen of Grimm weiter oder schreibe Beiträge zu Märchen im Allgemeinen.
Ich hab noch keinen wirklich Plan dafür oder gar ein fancy Bild, aber wenn ihr mitmachen möchtet, würde ich eine extra Seite mit ein paar Richtlinien erstellen und wir könnten das Ganze sogar in eine „Challenge“ umändern, mit Märchen Fragen beantworten oder „Bücheranzahlen“.
Und vielleicht, wenn ich kreativ genug bin mir etwas auszudenken, kann jemand etwas gewinnen. 😀

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich finde Märchen toll und es gibt ein paar großartige Adaptierungen.
Ich möchte die Märchenspinnerei-Bücher im Sommer lesen und lade euch ein mitzumachen (sie oder andere mit Märchen in Verbindung stehende Bücher zu lesen).
Wenn genügend Leute Interesse zeigen, werde ich es zu einer „Challenge“ ausbauen in der Fragen beantwortet werden müssen und man potentiell einen Preis/Preise gewinnen könnte.
Lasst es mich wissen, wenn ihr mitmachen wollt, was ihr gerne lesen würdet (Bücher oder als Beitrag) und genießt den kommenden Sommer mit ein paar ganz prima Märchen. 😉
PoiSonPaiNter