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Märchenspinnerei im Interview: Julia Maar

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Wie schon im letzten Jahr, habe ich ein paar Märchenspinnerinnen im Rahmen des Märchensommers ein paar Fragen über ihre Adaptionen und Märchen gestellt.

Julia Maar – Autorin von „Der siebte Sohn“

Ein paar Daten zu dir:

Ich bin 1993 im Rheinland geboren worden und lebe dort bis heute. Neben meinem Brotjob mache ich Ende diesen Jahres hoffentlich meinen Betriebswirt und habe danach wieder mehr Zeit zum Schreiben.
Meine Begeisterung für Bücher und das Schreiben hat bereits in der Grundschule begonnen und am häufigsten zieht es mich dabei in fantastische Welten. Im Oktober 2017 erschien mit der Aschenputtel-Adaption „Der siebte Sohn“ mein Debüt. Außerdem stammt die Kurzgeschichte „Der Informatiker und das Biest“ in „Es war einmal … ganz anders“ aus meiner Feder.

Vorneweg ein paar Fragen zu deinem Band „Der siebte Sohn“ und der Märchenspinnerei:

1. Welches Element deines Märchens war am Schwierigsten umzusetzen?

Mit den Märchenelementen an sich hatte ich keine Probleme, was mir hingegen Schwierigkeiten bereitet hat war das Leben im Mittelalter möglichst authentisch darzustellen. Die Turnierszenen haben mich wahnsinnig gemacht und Christina war im Lektorat gnadenlos und hat mir jede unrealistische Kleinigkeiten gnadenlos um die Ohren gehauen.

2. Was hat dich bei der Arbeit am Märchen am meisten zur Verzweiflung gebracht?

Eventuell sollte ich erstmal alle Fragen durchlesen, bevor ich mit dem Beantworten anfange. *lach* Aber abgesehen von den mittelalterlichen Fakten hat mich das Überarbeiten generell in den Wahnsinn getrieben. Schreiben macht da doch deutlich mehr Spaß.

3. Welche Fassung (Film, Erzählung, Adaption) deines Märchens, außer deiner eigenen, magst du am liebsten?

Als Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und die Luna-Chroniken unter den Büchern. Wie cool ist bitte die Idee aus Aschenputtel einen Cyborg zu machen? Allerdings fehlt mir noch der letzte Band, also bitte nicht spoilern!

4. Ein Film-Mensch kommt auf dich zu und möchte dein Märchen umsetzen, wen siehst du in den Hauptrollen?

Ui schwierige Frage. Schwierig vor allem, weil ich mir Namen und Gesichter wirklich schlecht merken kann – Schande über mich. Für Robin stelle ich mir eher einen ruhigen und zurückhaltenden Teenager vor. Vielleicht Dylan Minnette aus „Tote Mädchen Lügen nicht“. Und Vivienne muss richtig Wumms haben, aber da fällt mir grade niemand in ihrem Alter ein.

5. Was wünscht du dir für die Zukunft der Märchenspinnerei?

Dass noch viele weitere Geschichten das Licht der Welt erblicken und wir unsere Leser damit langfristig begeistern können. Und natürlich, dass die tolle Zusammenarbeit der Märchenspinnerinnen anhält und sich festigt.

Schauen wir uns deine Märchenleidenschaft mal etwas genauer an…

6. Was ist deine schönste Erinnerung, wenn es um Märchen geht?

Ich denke das war, als meine Mutter mir mein erstes, und auch sehr lange einziges, Märchenbuch geschenkt hat. Es ist eine illustrierte Ausgabe und vermutlich eher für Kinder gedacht, aber ich hatte nicht damit gerechnet und sie hat sich bei der Auswahl wirklich Mühe gegeben, sodass es wundervolles Geschenk war.

7. Was magst du lieber? Happy End oder Bad End?

Sagen wir mal, dass mich Happy Ends im Normalfall glücklicher machen. Aber ich weiß ein Bad End zu schätzen, wenn es gut umgesetzt ist.

8. Was stört/begeistert dich bei Märchen am meisten?

Mir gefällt, dass in Märchen alles möglich ist. Stroh zu Gold spinnen, an Haaren einen Turm hinaufklettern oder einer Bohnenranke in ein anderes Reich folgen – nichts ist unmöglich. Auf Anhieb fällt mir gerade nichts ein, dass mich an Märchen stört. Gut, vielleicht hätte Rapunzel zum Beispiel gerne ihre Freiheit genossen statt zu heiraten, aber die meisten Märchen stammen eben aus einer anderen Zeit.

9. Was ist für dich typisch an einem Märchen?

Der Konflikt zwischen Gut und Böse. Ich habe das Gefühl Märchen sind was das angeht immer schwarz-weiß. Man ist entweder gut oder böse, ein Mittelding gibt es nicht.

Zum Schluss noch ein paar märchenhafte Fragen:

10. Du triffst auf ein sprechendes Tier, das dir weismachen will, dass es ein verzauberter Mensch ist. Was würdest du tun?

Naja erstmal würde ich mich mit ihm unterhalten, um etwas mehr herauszufinden. Aber so unwahrscheinlich ist es doch gar nicht, dass ein sprechendes Tier vorher ein Mensch war. Und dann mal schauen, ob man ihm irgendwie helfen kann, aber vielleicht möchte das Tier ja auch einfach nur eine Runde quatschen.

11. Eine gute Fee will dir drei Wünsche erfüllen, was würdest du dir wünschen?

Weltfrieden klingt jetzt ziemlich pathetisch und nach Schönheitswettbewerb, oder? Ich würde mich auch damit zufrieden geben, wenn jeder einfach ein bisschen mehr Rücksicht auf seine Umwelt nimmt. „Bitte“ und „Danke“ haben noch niemandem wehgetan. Dann würde ich mir noch Gesundheit für meine Familie und Freunde wünschen und zuletzt, dass der Tag ein paar Stunden mehr hat, damit ich alle Sachen machen kann für die mir aktuell die Zeit fehlt.

12. Welchen Märchenweg würdest du wählen um jemanden aus dem Weg zu räumen?

Das ist eine schwierige und eine gefährliche Frage. *lach* In extremen Fällen würde ich vermutlich ganz hinterhältig Gift nehmen, aber generell finde ich die Variante mit dem Turm ganz gut. So macht man nichts, dass man nicht mehr rückgängig machen kann.

13. Bonusfrage: Mit welcher Märchenfigur würdest du gerne tauschen?

Wenn, dann mit Rotkäppchen. Wer einen Wolf fertig macht, den kriegt auch sonst nichts aus der Fassung gebracht. Aber eigentlich bin ich ganz froh in keinem Märchen zu stecken.

Mehr zu Julia gibt es hier:

Facebook: Julia Maar

Vielen Dank, Julia!

Anne/PoiSonPaiNter
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Lies auf Deutsch
Like last year, I asked a few Märchenspinnerinnen (Fairy Tale spinnerettes) a few questions about their adaptations and fairy tales as part of the Fairy Tale Summer.

Julia Maar – Authoress of „Der siebte Sohn“ (The Seventh Son)

A few things about you:

I was born in 1993 in the Rhineland and still live there today. In addition to my dayjob, I hope to become a business economist at the end of this year and then have more time to write again.
My enthusiasm for books and writing began in primary school and most often I am drawn to fantastic worlds. My debut came in October 2017 with the Cinderella adaptation „Der Siebte Sohn“ (The Seventh Son). I also wrote the short story „Der Informatiker und das Biest“ (The IT guy and the beast) in „Es war einmal… ganz anders“ (Once upon a time … completely different“).

Beforehand a few Questions regarding your book „Unter schwarzen Federn“ and the Märchenspinnerei:

1. Which element of your Fairy Tale was the hardest to transfer?

I had no problems with the fairy tale elements themselves, but what caused me difficulties was to present life in the Middle Ages as authentically as possible. The tournament scenes drove me crazy and Christina was merciless in editing and smashed every unrealistic little thing mercilessly into my face.

2. What reduced you most to despair working on your Fairy Tale?

Maybe I should read through all the questions before I start answering them. *laugh* But apart from the medieval facts, reworking has driven me crazy in general. Writing is much more fun.

3. Which Version (Movie, Tale, Adaptation) of your story, except your own, do you like most?

As a film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Three Wishes for Cinderella) and the Lunar-Chronicles among the books. How cool is the idea of making a cyborg out of Cinderella? But I’m still missing the last volume, so please don’t spoil!

4. A Movie-Person comes to you and wants to turn your Fairy Tale into a movie, whom do you see in the leading roles?

Gee difficult question. Difficult above all, because I can‘ t remember names and faces very well – shame on me. For Robin, I imagine a quiet and reserved teenager. Maybe Dylan Minnette from „13 Reasons Why“. And Vivienne must have some real oomph, but I can’t think of anyone her age right now.

5. What’s your wish for the future of the Märchenspinnerei?

That many more stories are born and that we can inspire our readers for many years. And of course, that the great cooperation of the Märchenspinnerinnen continues and strengthens.

Let’s take a closer look at your passion for Fairy Tale …

6. What is your loveliest memory regarding Fairy Tales?

I think that was when my mother gave me my first, and for a very long time the only, Fairy Tale book. It is an illustrated edition and probably intended more for children, but I hadn’t expected it and she really made an effort to make it a wonderful gift.

7. What do you prefer? Happy End or Bad End?

Let’s say happy endings usually make me happier. But I appreciate a bad end when it’s well done.

8. What bothers/enthuses you the most about Fairy Tales?

I like that anything is possible in Fairy Tales. Spinning straw into gold, climbing up a tower by hair or following a beanstalk into another realm – nothing is impossible. Right off the bat, I can’t think of anything that bothers me about Fairy Tales. Well, maybe Rapunzel would have preferred to enjoy her freedom instead of getting married, but most Fairy Tales are from a different time.

9. What is typically for a Fairy Tale for you?

The conflict between good and evil. I have the feeling that fairy tales are always black and white when it comes to that. You’re either good or bad, there’s no such thing as medium.

At the End a few fantastical Questions:

10. You meet a talking animal, that makes you believe they’re an enchanted human. What would you do?

Well, first, I’d talk to it to learn some more. But it is not so unlikely that a talking animal was a human being before. And then we’ll see if there’s anything I can do to help him, but maybe the animal just wants to have a chat.

11. A Fairy Godmother wants to grand you three wishes, what would you wish for?

World peace sounds pretty pathetic and beauty pageant now, doesn’t it? I would also be satisfied if everyone simply showed a little more consideration for their environment. „Please“ and „thank you“ have never hurt anyone. Then I would wish for health for my family and friends and finally that the day has a few more hours so that I can do all the things for which I currently lack the time.

12. Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?

This is a difficult and a dangerous question. laugh* In extreme cases I would probably use poison quite sneakily, but in general I think the alternative with the tower is quite good. You don’t do anything you can’t undo.

13. Bonusquestion: With which Fairy Tale character would you like to trade places?

If, then with Little Red Riding Hood. Anyone who takes down a wolf will never get upset. But I’m actually glad I’m not in any Fairy Tale.

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Thank you very much, Julia!
Anne/PoiSonPaiNter

Julia Maar: Der Siebte Sohn

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Und weiter geht der Märchensommer mit meiner Rezension zum neunten Band der Märchenspinnerei:Der Siebte Sohn von Julia Maar, einer Adaption von „Aschenputtel“.

Worum geht’s?

4 of 5 stars

Robin ist mit seinem Leben als Lehrling in der Schmiede eigentlich ganz zufrieden, doch viel lieber würde er ein echter Ritter sein und gemeinsam mit seinen royalen Halbbrüdern an Turnieren teilnehmen. Als sein ältester Bruder Dante ihn schließlich zu seinem Knappen macht, könnte er nicht glücklicher sein.

Seine Freude wird jedoch schnell getrübt, als er einen seiner Brüder davon abhält, wie er sich an der jungen Magd Vivienne vergehen will.
Doch diese Tat könnte das Ende seines Traums bedeuten …

Das Leseerlebnis

Auch wenn ich das Buch kurz nach erscheinen auf der BuchBerlin – inklusive Autogramm von Julia – erstanden habe, habe ich es erst kurz vor dem Märchensommer tatsächlich gelesen. Zu dem Zeitpunkt war es bereits auf der Long- und später auf der Shortlist des  Deutschen Phantastik Preises (noch könnt ihr abstimmen dafür). D.h. meine Erwartungen waren relativ hoch, auch wenn ich versucht habe sie zu drücken.

Da es ein relativ kurzes Buch ist, hatte ich es auch relativ schnell durch, was aber auch bedeutete, dass einige Handlungsstränge oder Hintergrunde nur angedeutet und nicht ausgebaut wurden.
Das störte in den meisten Fällen allerdings nicht, da selbst das schon genügte das entsprechende Bild zu zeichnen.

Der finale Twist wirkte etwas sehr konstruiert, aber doch auf eine gewisse Art glaubwürdig. Man konnte es sich denken, vielleicht nicht unbedingt so, aber es war doch recht offensichtlich, das hinter dem Charakter mehr steckte.

Die Charaktere

Robin ist ein Niemand, ein Außenseiter, der Bastard des Königs, der eher geduldet als gemocht wird. Ich gehöre ja zu denen, die eher Kontakt zu den Außenseiter knüpfen kann, wodurch er mir sehr sympatisch war. Auch wenn mich seine Naivität gegenüber seinen Brüdern doch etwas genervt hat. Glücklicherweise hat er das ja schnell abgelegt.

Vivienne und Karl waren eine wunderbare Ergänzung. Clever, witzig und gefühlvoll, neugierig und loyal.
Hinter allen dreien steckt noch so viel mehr Geschichte, die leider auf den Seiten keinen Platz mehr gefunden hat.

Über die Prinzen hingegen muss ich gar nicht mehr wissen, es würde mich vermutlich zu sehr aufregen … solche Kotzbrocken … *grummel* oder in anderen Worten: Sehr gute, unsympathische Charaktere.

Die Eltern der ganzen Leute hier spielten zwar eine Nebenrolle, so ganz genau konnte ich ihren Argumentationen allerdings nicht folgen. Einiges erschien mir zu unlogisch, aber vielleicht bin ich hier auch wieder zu sehr Realist und mein romantisches Unverständnis lässt das nicht zu. 😀

Welchen Charakter ich allerdings nicht wirklich verstanden habe, war der Hund – und ein bisschen das doch recht menschliche Pferd … Die Enthüllung zu ihm, war für mich ein „Hä? Wie jetzt?“- Moment und mir fehlt hier einfach die essentielle Information wer zuerst da war … und wie das überhaupt funktioniert …

Generelle Meinung

Das Originalmärchen wurde auf wunderbare Weise eingebaut. Der Schuh, die Magie und das alles ohne tote Eltern und Stiefgeschwister. 😀 Na gut, nicht ganz ohne tote Eltern, aber die waren nicht auf Aschenputtels, ähm, Robins Seite der Familie …

Meiner Meinung nach hat das Buch seinen Platz auf der Liste verdient, selbst wenn für mich hier und da noch an Schräubchen gedreht oder noch was ergänzt werden könnte, damit es komplett rund ist.

Alles in Allem hat die Geschichte einfach ein Happy End, das man den Charakteren von Herzen gönnt.

Dinge, die ich hinzufügen möchte

Die Märchenspinnerei ist dafür bekannt, ungewöhnliche Adaptionen zu schreiben. Zusammen mit der Anthologie „Es war einmal …. ganz anders“ ist dies die erste von drei Aschenputtel-Adaptionen, die nicht den traditionellen Geschlechterrollen entsprechen. Auf Twitter habe ich mich ein bisschen genauer dazu ausgelassen: Cinderella Funfacts.

Morgen gibt es hier ein Interview mit Julia. Ein E-Book von Der Siebte Sohn könnt ihr während des Sommers gewinnen. (Das Schreiben eigener Rezensionen zu Märchen(adaptionen) bringt übrigens auch 3 Punkte. 😉 )

Anne/PoiSonPaiNter

© Für das Cover gehören den rechtmäßigen Besitzern.
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Lies auf Deutsch

And the Märchensommer continues with my review of the nineth volume of the Märchenspinnerei: Der Siebte Sohn (The Seventh Son) by Julia Maar, an adaptation of the Cinderella.

What is it about?

4 of 5 stars

Robin is quite happy with his life as an apprentice in the forge, but he would much rather be a real knight and take part in tournaments together with his royal half-brothers. When his eldest brother Dante finally makes him his squire, he couldn’t be happier.

However, his joy is quickly clouded when he prevents one of his brothers from wanting to molest the young maid Vivienne.
But this act could mean the end of his dream…

The reading experience

Even though I bought the book shortly after it was published on BuchBerlin – including Julia’s autograph – I only read it shortly before the fairytale summer. At that time it was already on the long list and later on the shortlist of the Deutschen Phantastik Preises (German Fantasy Prize – you can still vote for it). Meaning my expectations were relatively high, even if I tried to push them down.

Since it is a relatively short book, I went through it relatively quickly, which also meant that some storylines or backgrounds were only hinted at and not expanded.
This did not disturb in most cases, however, since even that was already enough to draw the corresponding pictures.
The final twist seemed very constructed, but in a certain way credible. You could have figured it out, maybe not necessarily like that, but it was quite obvious that there was more to the character.

The characters

Robin is a nobody, an outsider, the king’s bastard, who is tolerated rather than liked. I am one of those who rather like to socialize with the outsiders, which made me very fond of him. Even if I was a little annoyed by his naivety towards his brothers. Fortunately, he got rid of that quickly.

Vivienne and Karl were a wonderful addition. Smart, funny and soulful, curious and loyal.
Behind all three of them there is so much more to tell, which unfortunately has not found a place on the pages.

About the princes, however, I don’t need to know any more, it would probably agitate me too much… such scoundrels … *grumble* or in other words: Very good, unsympathetic characters.

The parents of all the people here played a supporting role, but I couldn’t follow their arguments exactly. Some things seemed too illogical to me, but maybe I am too much of a realist here again and my romantic incomprehension does not allow that. 😀

However, the character I didn’t really understand was the dog – and a little bit the quite human horse… The revelation regarding him was a „Huh? What now?“ moment for me and I just lack the essential information of who was there first… and how that even works…

General Opinion

The original Fairy Tale was wonderfully incorporated. The shoe, the magic and all this without dead parents and stepsiblings. Well, not entirely without dead parents, but they weren’t on Cinderella’s, um, Robin’s side of the family…

In my opinion, the book deserves its place on the list, even if here and there I would have liked to have some fine tuning or something added so that was completely round.

All in all, the story just has a happy ending, which you grant the characters from the bottom of your heart.

Stuff I’d like to add

The fairy tale spinning mill is known for writing unusual adaptations. Together with the anthology „Es war einmal …. ganz anders“ (Once upon a time…. quite different), this is the first of three Cinderella adaptations that do not conform to traditional gender roles. On Twitter I explained a little bit more about it: Cinderella Funfacts.

Tomorrow there will be an interview with Julia.

Anne/PoiSonPaiNter

© For the cover belongs to its rightful owner.

Märchensommer: Gruslig, gruslig …

Herzlich willkommen zur zweiten Woche des Märchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!

Auch heute könnt ihr wieder einen Punkt für die Gesamtpreise des Märchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.

Doch vorweg eine kleine Buchvorstellung …

Auch heute geht es nochmal um die Märchenspinnerei.
Neben den Bänden, die ich letzte Woche vorgestellt habe, habe die fleißigen Spinnerinnen im November auch eine Anthologie herausgebracht:
Es war einmal … ganz anders
Für diese Anthologie, die ebenfalls für die Shortlist des Deutschen Phantastik Preis nominiert ist, haben die Spinnerinnen ihre – damaligen – Feen gefragt, was denn deren Lieblingsmärchen sind. Bald darauf wurden die Märchen unter den Spinnerinnen aufgeteilt, sogar einigen, die bis dahin noch nicht unter dem gemeinsamen Banner veröffentlicht hatten, und zur BuchBerlin gingen dann die fertigen Anthologien bis zum letzten Exemplar über den Tisch – und eines auch in meine Hände, (bis auf 3 Unterschriften, habe ich auch alle Autogramme. :D).
Entstanden sind daraus 13 Kurzgeschichten, manchmal zum gleichen Märchen, aber auch zu ganz verschiedenen, u.a. mit bei: AllerleirauhDie Schöne und das Biest und Aschenputtel in mehrfacher Ausführung sogar.

Gelesen hab ich es noch nicht, aber dafür ist der Sommer ja da.

Aber nun zur Tagesfrage:

Welches Märchen findest du am gruseligsten und warum?

Auch diese Frage ist wieder aus dem vergangenen Jahr übernommen. Ich mochte sie einfach zu sehr.
Damals habe ich mit „Das kalte Herz“ geantwortet und bleibe auch weiterhin dabei. Es ist einfach nur creepy …

Ich denke das Märchen ist für mich am gruseligsten, weil es einfach die Tiefe der menschlichen Schlechtheit aufzeigt – und wegen der Herzwand…

Was so von der Ferne betrachtet eine interessanter Blickwinkel ist, finde ich doch gut gemachte Bösewichte durchaus faszinierend … wie ich gerade erst bei Gotham wieder gemerkt habe, aber das ist eine andere Geschichte …

Anne/PoiSonPaiNter

© Für das Cover gehört den rechtmäßigen Besitzern. Sie dienen hier lediglich zur Veranschaulichung.

Märchenspinnerei im Interview: Katherina Ushachov

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Wie schon im letzten Jahr, habe ich ein paar Märchenspinnerinnen im Rahmen des Märchensommers ein paar Fragen über ihre Adaptionen und Märchen gestellt.

Katherina Ushachov – Autorin von „Zarin Saltan“

Ein paar Daten zu dir:

Ich wurde 1990 in Odessa geboren und habe russische Märchen mit der Muttermilch aufgesogen, wie die deutschsprachigen Kinder die Märchen der Brüder Grimm. Geschichten erzählt habe ich schon immer – mit Hilfe von Bildern und krakeligen kyrillischen Blockbuchstaben, die ich dann herumgezeigt und aufgeschlüsselt habe. Als ich dann schreiben lernte, stellte ich fest, dass Geschichten ohne die ganzen Bilder dazu einfach viel schneller gehen. Seit ich 2001 Microsoft Office für mich entdeckt habe – und die Tatsache, dass Tippen noch mal schneller geht, als handschriftlich zu schreiben, gab es kein Halten mehr. Neben einer Potter-Fanfiction war mein erster Romanversuch mit zehn die Geschichte eines fußballspielenden Mädchens, das es mit einem fiesen Lehrer zu tun bekommt.
Bis ich meinen ersten Roman vollenden konnte, vergingen aber acht weitere Jahre. Er erscheint unter dem Titel „2145 – die Verfolgten“ bald bei O’Connell Press.

Vorneweg ein paar Fragen zu deinem Band „Zarin Saltan“ und der Märchenspinnerei:

1. Welches Element deines Märchens war am Schwierigsten umzusetzen?

Die, die ich weggelassen habe. Ich konnte weder mit dem Babyjungen, der innerhalb eines Tages zum Mann heranreift noch mit der Schwanenprinzessin arbeiten – ich wusste nicht, was ich mit denen tun soll. Schwierig war auch die dritte Frau – neben den Schwestern der jungen Zarin gab es noch eine im Märchen nicht näher beschriebene Frau, die Teil der Intrigen war. Ich musste lange überlegen, ehe ich für die dritte Intrigantin eine Lösung hatte, mit der ich zufrieden war.

2. Was hat dich bei der Arbeit am Märchen am meisten zur Verzweiflung gebracht?

Die Romantikanteile. Das geht schon damit los, dass die zwei Figuren sich in den ersten zwei Kapiteln auf den ersten Blick ineinander verlieben und zieht sich dann durch einen weiteren Teil des Anfangs. Es fiel mir wesentlich leichter, den vertrauten Umgang zwischen dem Paar zu beschreiben, sobald es als solches etabliert war. Das kann ich. Kleine Gesten, Blicke, sowas.
Aber das ganze Verliebtheitsgeplänkel, das hat mir bestimmt ein paar graue Haare eingebracht!

3. Welche Fassung (Film, Erzählung, Adaption) deines Märchens, außer deiner eigenen, magst du am liebsten?

Es gibt glaube ich gar nicht so viele davon … Die Spielfilmfassung habe ich irgendwie kein bisschen in Erinnerung. Als Kind mochte ich die Trickfilmfassung von Sojusmultfilm. Inzwischen sehe ich sie deutlich kritischer, aber andererseits kann der Trickfilm auch nichts für seinen Inhalt, optisch ist er grandios.

4. Ein Film-Mensch kommt auf dich zu und möchte dein Märchen umsetzen, wen siehst du in den Hauptrollen?

Als gesichtsblinde Person, die sich keine Schauspieler*innen merken kann … Öhm … Es ist alles möglich, dank Kontaktlinsen und Co. müssten sie nicht mal die gleiche Augenfarbe haben wie die Charaktere.
Aber ich hätte den Wunsch, dass man auch wirklich Schauspieler*innen mit russischsprachigem Migrationshintergrund castet. Ob es solche im deutschsprachigen Raum gibt, weiß ich allerdings gar nicht. Wobei, bestimmt! Und wenn keine bekannt sind, muss man eben welche casten.

5. Was wünscht du dir für die Zukunft der Märchenspinnerei?

Weiterhin so viel Leidenschaft. Wir haben unglaublich viel erreicht, wenn man mal darüber nachdenkt. Im Grunde genommen starteten wir als kleine Gruppe, die zeigen wollte, dass man im SP gemeinsam mehr erreicht als alleine. Und inzwischen sind wir doch wesentlich bekannter, als vor einem Jahr.
Ich wünsche mir, dass wir dranbleiben und immer weiter durchstarten – mit Energie, Elan und Buchideen, bei dem der Zauber alter Märchen mit der Lebenswelt der heutigen Generation verbunden wird.

Schauen wir uns deine Märchenleidenschaft mal etwas genauer an…

6. Was ist deine schönste Erinnerung, wenn es um Märchen geht?

Kurz bevor wir nach Deutschland ausgewandert sind, saß ich mit meiner inzwischen verstorbenen Oma zusammen und sie hat mir Märchen vorgelesen, meine Lieblinge, und das Ganze gleichzeitig auf Kassette aufgenommen. Die Kassette habe ich immer noch, obwohl ich nichts mehr habe, womit ich sie abspielen könnte. Zwischendrin plappert mein sechsjähriges Ich rein oder kommentiert die Märchen. (Oder gibt vollkommen random ein Statement dazu ab, wie hübsch die Barbiepuppe heute aussieht)

7. Was magst du lieber? Happy End oder Bad End?

Das richtige Ende. Ich hasse Enden, die unnötig traurig oder grausam sind genauso, wie das in letzter Zeit um sich greifende „Am Ende müssen alle ein Happy End haben. Die Protagonistin, ihre Mutter, die Cousine ihrer besten Freundin und natürlich auch deren Katze“, wobei sich natürlich das Happy End in einer Hochzeit o.ä. zu äußern hat.
Schön sind Happy Ends mit Wermutstropfen. So nach dem Motto „Das Gute hat zwar gewonnen, aber es sind Menschen gestorben und andere nun traumatisiert“. Das ist einfach realistisch.

8. Was stört/begeistert dich bei Märchen am meisten?

Ich liebe es ja, wie sich russische Märchen herrlich verschachteln lassen. Im Prinzip kannst du nach einem Baukastensystem neue volksmärchenartige Geschichten zusammenstecken. Zu den Bauteilen für den Anfang gehören Elemente wie „Prinz heiratet Prinzessin“, „Von drei Brüdern ist einer dumm“ oder „Es gibt ein Geschwisterpaar“. Danach kannst du wählen, ob du hilfreiche Tiere möchtest, einen König mit unmöglichen Aufgaben etc. Wenn du all diese Elemente aufeinanderstapelst, kannst du Märchen von fast endloser Länge schaffen, die trotzdem Sinn ergeben. Und einfach Spaß machen.
Dagegen bin ich kein Fan sehr kurzer Märchen. Die geben oft nicht genug her, um sich so richtig reinzuträumen.

9. Was ist für dich typisch an einem Märchen?

Es muss dieser Nachhall enthalten sein, das tiefe Gefühl, dass sich unter der offensichtlichen Erzählschicht eine tiefere Wahrheit verbirgt, die sich nicht intellektuell und in Worten erfassen lässt. Die sich nur in einem Gefühl unbewusster Größe erahnen lässt. Das, was einen tiefer einatmen lässt.

Zum Schluss noch ein paar märchenhafte Fragen:

10. Du triffst auf ein sprechendes Tier, das dir weismachen will, dass es ein verzauberter Mensch ist. Was würdest du tun?

Fragen stellen, um herauszufinden, wie viel an dieser Behauptung dran ist. Schöne, fiese Fangfragen. Und nebenbei meine Umgebung auf Mikrophone und versteckte Menschen absuchen.

11. Eine gute Fee will dir drei Wünsche erfüllen, was würdest du dir wünschen?

Einen Zeitumkehrer und einen begehbaren Bücherschrank, der von innen größer ist als von außen. Wunsch drei würde ich erstmal bunkern, man weiß ja schließlich nie.

12. Welchen Märchenweg würdest du wählen um jemanden aus dem Weg zu räumen?

Ich bin eine Slytherin. Eine eingehende Kenntnis vieler Märchen zeigt mir, dass – egal welchen Weg ich wähle, am Ende ich diejenige bin, die ein grausliges Ende nimmt und das möchte ich eigentlich aus naheliegenden Gründen nicht. Ich hänge an meinem Leben.
Ich würde also je nach Setting ganz unmärchenhaft versuchen, irgendjemand anders gegen die Figur auszuspielen – am Ende beseitigen sich die Streithähne gegenseitig.
Ich selbst … naja, ich kann doch kein Wässerchen trüben!

13. Bonusfrage: Mit welcher Märchenfigur würdest du gerne tauschen?

Mit keiner. Ich mag mein Leben. Mir fällt jedenfalls keine Märchenfigur ein, die permanent mit Büchern arbeitet :D. Nein, Belle zählt nicht. Die liest nur und tut sonst nix :P.

Mehr zu Katherina gibt es hier:

Homepage: Keller im 3. Stock
Lektorat: Phoenixlektorat
Weltenbau: Weltenschmiede
Facebook: Katherina Ushachov – Autorin
Twitter: @evanesca

Vielen Dank, Katherina!

Anne/PoiSonPaiNter
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Lies auf Deutsch

Like last year, I asked a few Märchenspinnerinnen (Fairy Tale spinnerettes) a few questions about their adaptations and fairy tales as part of the Fairy Tale Summer.

Katherina Ushachov – Authoress of „Zarin Saltan“ (Tsaritza Saltan)

A few things about you:

I was born in Odessa in 1990 and absorbed Russian fairy tales with my mother’s milk, just as the German-speaking children absorbed the tales of the Brothers Grimm. I have always told stories – with the help of pictures and scrawly Cyrillic block letters, which I have then shown around and decoded. When I learned to write, I realized that stories are much faster without all the pictures. Since I discovered Microsoft Office for myself in 2001 – and the fact that typing is even faster than writing by hand, there has been no stopping me. Besides a Potter fan fiction, my first attempt at ten was the story of a football-playing girl dealing with a nasty teacher.
But it took me eight more years to complete my first novel. It will be published soon by O’Connell Press under the title „2145 – die Verfolgten (The Persecuted)“.

Beforehand a few Questions regarding your book „Zarin Saltan“ and the Märchenspinnerei:

1. Which element of your Fairy Tale was the hardest to transfer?

The one I left out. I couldn’t work with the baby boy who matures into a man within a day or with the Swan Princess – I didn’t know what to do with them. The third woman was also difficult – besides the sisters of the young tsaritza, there was another woman not described in more detail in the Fairy Tale, who was part of the intrigue. I had to think long and hard before I had a solution for the third intriguer that I was satisfied with.

2. What reduced you most to despair working on your Fairy Tale?

The romance parts. This starts with the two characters falling in love at first sight in the first two chapters and then runs through another part of the beginning. It was much easier for me to describe the intimate relationship between the couple once it was established as such. I can do that. Little gestures, looks, stuff like that.
But all that infatuation, that must have given me some gray hair!

3. Which Version (Movie, Tale, Adaptation) of your story, except your own, do you like most?

I don’t think there are that many of them… I somehow don’t remember the feature film version at all. As a child I liked the cartoon version of Sojusmultfilm. Meanwhile I see it much more critically, but on the other hand can’t the animated film be blamed for its content, visually it is terrific.

4. A Movie-Person comes to you and wants to turn your Fairy Tale into a movie, whom do you see in the leading roles?

As a face-blind person who can’t remember any actor*esses… uhm … It’s all possible, thanks to contact lenses and Co. they wouldn’t even have to have the same eye color as the characters.
But I would also like to see actors*esses with a Russian-speaking migration background cast. Whether there are such in the German-speaking area, however, I do not know at all. Of course, I’m sure! And if none are known, one has to cast some.

5. What’s your wish for the future of the Märchenspinnerei?

Continuing to have so much passion. We have achieved an incredible amount, if you think about it. Basically we started as a small group that wanted to show that you can achieve more together in SP than alone. And in the meantime we are much better known than a year ago.
I wish we’d stick with it and keep going – with energy, vigour and book ideas that combine the magic of old Fairy Tales with the world of today’s generation.

Let’s take a closer look at your passion for Fairy Tales …

6. What is your loveliest memory regarding Fairy Tales?

Shortly before we emigrated to Germany, I sat together with my now deceased grandmother and she read me Fairy Tales, my favourites, and recorded the whole thing on tape at the same time. I still have the tape, although I have nothing left to play it on. In between, my six-year-old self babbles in or comments on the Fairy Tales. (Or gives a completely random statement about how pretty the Barbie doll looks today)

7. What do you prefer? Happy End or Bad End?

The right ending. I hate endings that are unnecessarily sad or cruel just as much as the recent „In the end everyone must have a happy ending. The protagonist, her mother, her best friend’s cousin and of course her cat“, whereby of course the happy ending has to express itself in a wedding or the like.
Happy endings with drops of bitterness are beautiful. According to the motto „Good has won, but people have died and others have now been traumatised“. That’s just realistic.

8. What bothers/enthuses you the most about Fairy Tales?

I love how Russian Fairy Tales can be wonderfully nested. In general, you can put together new folk-like stories using a modular system. Elements such as „Prince marries Princess“, „One of three brothers is stupid“ or „There is a brother and sister“ belong to the components for the beginning. Then you can choose whether you want helpful animals, a king with impossible tasks, etc. If you stack all these elements on top of each other, you can create tales of almost endless length that still make sense. And are simply fun.
But I’m not a fan of very short Fairy Tales. They don’t always give enough to really dream themselves into them.

9. What is typically for a Fairy Tale for you?

There must be this resonance, the deep feeling that under the obvious narrative layer there is a deeper truth that cannot be grasped intellectually and in words. Which can only be guessed in a feeling of unconscious greatness. The one that makes you take a deeper breath.

At the End a few fantastical Questions:

10. You meet a talking animal, that makes you believe they’re an enchanted human. What would you do?

Ask questions to find out how much of this claim is true. Nice, nasty trick questions. And while I‘ m at it, check my surroundings for microphones and hidden people.

11. A Fairy Godmother wants to grand you three wishes, what would you wish for?

A Time Turner and a walk-in bookcase that is larger from the inside than from the outside. I’d bunker wish three for now, you never know.

12. Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?

I’m a Slytherin. A detailed knowledge of many fairy tales shows me that – no matter which way I choose, in the end I am the one that comes to a gruesome end and for obvious reasons I don’t want that. I’m hanging on to my life.
So, depending on the setting, I would try to play someone else off against the character in an unlikely manner – in the end, the squabblers eliminate each other.
I myself… well, I don’t have a mean bone in my body!

13. Bonusquestion: With which Fairy Tale character would you like to trade places?

None. I like my life. Anyway, I can’t think of a Fairy Tale character who works with books all the time :D. No, Belle doesn’t count. She just reads and doesn’t do anything else :P.

More about Katherina here:

Homepage: Keller im 3. Stock
Lektorat: Phoenixlektorat
Weltenbau: Weltenschmiede
Facebook: Katherina Ushachov – Autorin
Twitter: @evanesca

Thank you very much, Katherina!

Anne/PoiSonPaiNter

Katherina Ushachov: Zarin Saltan

Read in English

Und weiter geht der Märchensommer mit meiner Rezension zum achten Band der Märchenspinnerei: Zarin Saltan von Katherina Ushachov, einer Adaption von des russischen Märchens „Zar Saltan„.

Worum geht’s?

4 of 5 stars

Slavistik Studentin Anna will eigentlich nur eins: Endlich ihren Abschluss in der Tasche haben. Es kommt dann allerdings doch alles anders, als Viktor in einer kitschigen Russenbar begegnet.

Als ihre Freundinnen sie schließlich einfach zu einer russischen Heiratssendung anmelden und sie in gerade dieser Sendung erneut auf Viktor trifft, ist gar nichts mehr so, wie sie es sich vorstellt.

Ihre Freundinnen allerdings gönnen ihr ihr neues Glück nicht und hecken einen perfiden Plan aus. Nur eine kann Anna nun noch helfen: Eichhörnchen Irina.

Das Leseerlebnis

Anfang des Jahres habe ich Katherina bei ihrer Aktion #Schusselhörnchen unterstützt, kurz darauf, habe ich dann angefangen es endlich selbst zu lesen.

Mit einer netten Prise Humor führt sie leicht durch die Handlung, die Streckenweise aber auch sehr dunkle und psychotische Züge annimmt.

Das Originalmärchen habe ich erst im Zusammenhang mit der Veröffentlichung gelesen und finde, dass die Elemente des Originalmärchens auf faszinierende Weise eingebunden wurden. Besonders die Umsetzung des schnell heranwachsenden Sohns fand ich klasse, auch wenn das für werdende Mütter vielleicht keine allzu nette Szene ist. Im „echten Leben“ wäre das aber SEHR merkwürdig gewesen … und eher in Richtung Science Fiction als Fantasy.
Was ich auch hier wieder großartig fand, ist das es das Märchen im Märchen gibt und darauf Bezug genommen wird, wie schon bei Hollerbrunn.

Allerdings merkt man der Geschichte an, dass Katherina selten Romantik schreibt, denn in der Hinsicht habe ich an einigen Stellen nicht so sehr mit den Charakteren mitgefiebert, wie ich es bei anderen getan hätte. Nichtsdestotrotz waren die Szenen während der Heiratssendung zum Fremdschämen gut geschrieben. 😀

Die Charaktere

Anna ist eine kluge, unabhängige Frau. Selbst als sie mit Viktor zusammenkommt schmeißt sie nicht sofort alles hin um nur noch Hausfrau zu sein, sondern kümmert sich weiterhin um ihren Abschluss. Wunderbar, ganz anders als die Zarin im Märchen. Selbst als alles verloren scheint, gibt sie nicht auf, reißt sich zusammen und tut was ihr das sprechende Eichhörnchen sagt. 😀

Viktor hingegen wirkt etwas platt, da sein Hauptstreben ist, der Frau in die er verliebt ist hinterherzutrauern oder sie zu vergöttern. Also genau das, was normalerweise die Rolle der Frau ist, was es wieder irgendwie … lustig macht. Dennoch hat auch er ein paar Momente, vor allem in Interaktion mit seinem Kollegen Kurschakov, die das wieder etwas wett machen.

Was mich am meisten störte, war der schnelle Abriss der Beziehung zwischen Anna und Viktor. Auf nur einer Seite rast Katherina durch genau die Momente, die für mich die Beziehung glaubhaft und mich den Charakteren näher gebracht hätte. Dadurch konnte mich der Schicksalsschlag, der Anna widerfährt erst viel später treffen und das fand ich schade. Diese kleinen Szenen und Momente, die fast zum Schluss erzählt werden hätte ich mir viel früher gewünscht.

Annas Freundinnen waren den Schwestern der ursprünglichen Zarin nachempfunden und waren so hinterhältig und arg, dass ich mich mehrmals fragte, warum Anna immer noch mit ihnen befreundet war, warum sie ihnen immer wieder eine Chance gab.

Die anderen Charaktere spielten nur kleinere Rollen, hatten aber zum Teil trotzdem ein bisschen Hintergrundgeschichte, wie zum Beispiel die Moderatorin der Heiratssendung.

Wen ich noch vergessen habe ist natürlich das quirlige Eichhörnchen, das Anna zu ihrem Glück verhilft. Zu viel will ich über sie gar nicht verraten, nur, dass ich bei jeder Erwähnung eines Eichhörnchens bereits die Ohren gespitzt hatte. 😀

Generelle Meinung

Als jemand, der mit russischen Märchenfilmen und den Überbleibseln der ehemaligen russischen Besatzungszone/DDR aufgewachsen ist, hatte ich, denke ich, eine andere Herangehensweise an diese Adaption. Ich wusste, wie bizarr russische Märchen sein können. Bei Lesern, die diesen Hintergrund nicht haben, könnte es sein, dass hier ein bisschen der Bezug und dadurch der Wunsch es zu lesen, fehlen könnte, was sehr schade ist.

Auch wenn Katherina an der Romantik und die dadurch verbundene Nähe zu den Charakteren noch etwas feilen muss, fühlte ich mich gut unterhalten. Humor und Ernsthaftigkeit wechselten sich passend ab und langweilig war die Geschichte nie. 😀

Dinge, die ich hinzufügen möchte

In „Magisches Erbe“ aus der Reihe „Schuld der Ahnen“ von Anna Kleve, hat das Buch sogar einen Gastauftritt, aber dazu mehr, wenn ich das Buch in ein paar Wochen rezensiere.

Morgen gibt es hier ein Interview mit Katherina. Ein Exemplar von Zarin Saltan könnt ihr in der Märchenrallye nächste Woche als E-Book und durch das Sammeln von Punkten während des Sommers als E-Book und signiertem Print gewinnen. (Das Schreiben eigener Rezensionen zu Märchen(adaptionen) bringt übrigens auch 3 Punkte. 😉 )

Anne/PoiSonPaiNter

© Für das Cover gehören den rechtmäßigen Besitzern.
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Lies auf Deutsch

And the Märchensommer continues with my review of the eighth volume of the Märchenspinnerei: Zarin Saltan(Tzaritza Saltan) by Katherina Ushachov, an adaptation of the Russian Fairy Tale „Tzar Saltan„.

What is it about?

4 of 5 stars

Slavic studies student Anna only wants one thing: to finally have her degree. But then everything goes differently when she meets Viktor in a kitschy Russian bar.

When her friends eventually register her for a Russian marriage show and she once again meets Viktor on this show, nothing is the way she imagined it.

Her friends, however, do deny her her new happiness and hatch a perfidious plan. Only one can help Anna now: Squirrel Irina.

The reading experience

Earlier this year I supported Katherina with her promotion #Schusselhörnchen, shortly afterwards, I finally started to read it myself.

With a nice pinch of humor she leads easily through the plot, which also takes on very dark and psychotic features.

I read the original fairy tale only in context with the publication and think that the elements of the original fairy tale were incorporated in a fascinating way. I especially liked the realization of the rapidly growing son, even though this may not be too nice a scene for expectant mothers. But in „real life“ this would have been VERY strange… and more science fiction than fantasy.
What I found great here again is that there is the fairy tale in the fairy tale and it is referred to, like it was in Hollerbrunn.

But you can tell from the story that Katherina seldom writes romance, because in that respect I wasn’t as excited about the characters in some places as I would have been with others. Nevertheless, the scenes during the marriage show were well written to feel ashamed for them (fremdschämen as we call it in German). 😀

The characters

Anna is a smart, independent woman. Even when she meets Viktor, she doesn’t immediately throw everything away to be just a housewife, but continues to take care of her graduation. Wonderful, very different from the Tsarina in the fairy tale. Even when everything seems lost, she doesn’t give up, pulls herself together and does what the talking squirrel tells her to. 😀

Viktor, on the other hand, seems a little bland because his main striving is to mourn or worship the woman he is in love with. So exactly what is normally the role of the woman, which somehow makes it … funny. Nevertheless, he also has a few moments, especially in interaction with his colleague Kurschakov, which make up for that somewhat.

What bothered me the most was the quick breakdown of the relationship between Anna and Viktor. On only one page Katherina races through exactly the moments that would have made the relationship credible for me and brought me closer to the characters. Thus, the blow of fate that happens to Anna only hit me much later and that was unfortunate. Those little scenes and moments that are told almost at the end I would have wished for much earlier.

Anna’s friends were based on the sisters of the original Czarina and were so deceitful and despicable that I asked myself several times why Anna was still friends with them, why she always gave them another chance.

The other characters only played smaller roles, but still had some background stories, like for example the host of the marriage show, which was a nice addition.

Who I forgot is of course the lively squirrel, which helps Anna achieve her happiness. I don’t want to tell you too much about her, only that I had already pricked up my ears every time a squirrel was mentioned. 😀

General Opinion

As someone who grew up with Russian fairy tale films and the remnants of the former Russian occupation zone / GDR, I think I had a different approach to this adaptation. I knew how bizarre Russian fairy tales could be. For readers who do not have this background, it could be that the connection and therefore the desire to read it could be missing, which is a pity.

Even though Katherina still needs to work on the romance and the resulting closeness to the characters, I felt well entertained. Humour and seriousness alternated and the story was never boring. 😀

Stuff I’d like to add

In „Magisches Erbe“ (Magical Heritage) from the series „Schuld der Ahnen“ (Sins of the Ancestors) by Anna Kleve, the book even has a guest appearance, but more about that when I review the book in a few weeks.

Tomorrow there will be an interview with Katherina.

Anne/PoiSonPaiNter

© For the cover belongs to its rightful owner.

Märchenspinnerei im Interview: Anna Holub

Read in English

Wie schon im letzten Jahr, habe ich ein paar Märchenspinnerinnen im Rahmen des Märchensommers ein paar Fragen über ihre Adaptionen und Märchen gestellt.

Anna Holub – Autorin von „Meerschaum“

Ein paar Daten zu dir:

Anna Holub lebt zwischen Computer, Katzen und Chaos in ihrer Wahlheimat Schweden. Wenn sie nicht Computerprogramme in die Tasten klopft, schreibt sie unter anderem Science-Fiction (Mission: Levity: Gute Leute, Schlechte Zeiten bei iFuB), Fantasy, Märchenadaptionen und Krimis.

Vorneweg ein paar Fragen zu deinem Band „Meerschaum“ und der Märchenspinnerei:

1. Welches Element deines Märchens war am Schwierigsten umzusetzen?

Ich wollte der kleinen Meerjungfrau ein besseres Anliegen geben als nur die Liebe. Ich fand eigentlich nie, dass sie im Original (oder auch in der Disney-Version, die wohl den meisten geläufig ist) besonders passiv ist, doch genau das wird ihr oft angelastet. Meine Meerjungfrau ist kämpferisch, stark, doch gleichzeitig in einem fremden Element, dessen Regeln sie nicht kennt.

2. Was hat dich bei der Arbeit am Märchen am meisten zur Verzweiflung gebracht?

Wie gibt man einer Stimmlosen eine Stimme? Wie kann sie für diejenigen sprechen, die immer noch heute auf der Flucht, verfolgt oder unterdrückt sind?

3. Welche Fassung (Film, Erzählung, Adaption) deines Märchens, außer deiner eigenen, magst du am liebsten?

Als Kind mochte ich den Disney-Film total. Aber meine wunderschön illustrierte Ausgabe des Originalmärchens möchte ich auch nicht missen.

4. Ein Film-Mensch kommt auf dich zu und möchte dein Märchen umsetzen, wen siehst du in den Hauptrollen?

Oje, bei Promi-Namen tu ich mir schwer *lach* Aber als meine Meerjungfrau würde ich gerne eine Kickass-Frau sehen!

5. Was wünscht du dir für die Zukunft der Märchenspinnerei?

Viele neue Bücher und viel Bekanntheit natürlich.

Schauen wir uns deine Märchenleidenschaft mal etwas genauer an…

6. Was ist deine schönste Erinnerung, wenn es um Märchen geht?

Meine großen roten Märchenbücher, die ich als Kind fast auswendig kannte.

7. Was magst du lieber? Happy End oder Bad End?

Ich mochte immer die Kunstmärchen am liebsten, je trauriger desto besser. Ein bisschen bittersüß schadet nie!

8. Was stört/begeistert dich bei Märchen am meisten?

Ich mag das zeitlose Format, die fantastischen Elemente, und die Art, wie Märchen mit ihren Themen noch heute Menschen begeistern können.

9. Was ist für dich typisch an einem Märchen?

Siehe oben – ein echtes Märchen verliert nicht an Sinn oder Bedeutung, wenn es neu erzählt, umgedeutet oder in eine andere Zeit versetzt wird. Gleichzeitig müssen Märchen aber nicht realistisch sein – sie erzählen Geschichten, deren Essenz wahr ist, auch wenn sie nie geschehen sind.

Zum Schluss noch ein paar märchenhafte Fragen:

10. Du triffst auf ein sprechendes Tier, das dir weismachen will, dass es ein verzauberter Mensch ist. Was würdest du tun?

Oh hallo, bin ich mal wieder auf einer Furry-Con gelandet?

11. Eine gute Fee will dir drei Wünsche erfüllen, was würdest du dir wünschen?

Hmm, mal sehen… Unsterblichkeit, Superkräfte und ein Raumschiff mit einem Unendlichkeitsantrieb? Oder die TARDIS… OK, ich begnüge mich mit einer TARDIS.

12. Welchen Märchenweg würdest du wählen um jemanden aus dem Weg zu räumen?

Muhahaha! Ich bin die böse Fee! Und mit meiner TARDIS reise ich jetzt in die Vergangenheit und arrangiere es so, dass deine Eltern sich nie treffen und du also nie geboren wirst!

13. Bonusfrage: Mit welcher Märchenfigur würdest du gerne tauschen?

Ich hätte eigentlich nichts dagegen, eine Meerjungfrau zu sein. Unter dem Meer ist es schön!

Mehr zu Anna gibt es hier:

Facebook: Anna Holub – Autorin
Twitter: @plumologie

Vielen Dank, Anna!

Anne/PoiSonPaiNter
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Lies auf Deutsch

Like last year, I asked a few Märchenspinnerinnen (fairy tale spinnerettes) a few questions about their adaptations and fairy tales as part of the Fairy Tale Summer.

Anna Holub – Authoress of „Meerschaum“

A few things about you:

Anna Holub lives between computers, cats and chaos in her adopted country Sweden. When she’s not tapping computer programs into the keys, she writes science fiction (Mission: Levity: Gute Leute, Schlechte Zeiten – Mission: Levity: Good people, bad times at iFuB), fantasy, fairy tale adaptations and detective stories.

Beforehand a few Questions regarding your book „Meerschaum“ and the Märchenspinnerei:

1. Which element of your Fairy Tale was the hardest to transfer?

I wanted to give the little mermaid a better purpose than just love. I never really thought that she is particularly passive in the original (or even in the Disney version that most people are familiar with), but that’s exactly what she is often accused of. My mermaid is combative, strong, but at the same time in a strange element, which rules she does not know.

2. What reduced you most to despair working on your Fairy Tale?

How do you give a voice to a voiceless person? How can she speak for those who are still on the run, persecuted or oppressed today?

3. Which Version (Movie, Tale, Adaptation) of your story, except your own, do you like most?

When I was a kid, I really liked the Disney movie. But I wouldn’t want to miss my beautifully illustrated edition of the original Fairy Tale either.

4. A Movie-Person comes to you and wants to turn your Fairy Tale into a movie, whom do you see in the leading roles?

Oh dear, I have a hard time with celebrity names *laugh* But as my mermaid I would like to see a kickass woman!

5. What’s your wish for the future of the Märchenspinnerei?

Many new books and a lot of fame of course.

Let’s take a closer look at your passion for Fairy Tales …

6. What is your loveliest memory regarding Fairy Tales?

My big red Fairy Tale books, which I knew almost by heart as a child.

7. What do you prefer? Happy End or Bad End?

I always liked the artificial tales best, the sadder the better. A little bittersweetness never hurts!

8. What bothers/enthuses you the most about Fairy Tales?

I like the timeless format, the fantastic elements, and the way Fairy Tales and their themes can still inspire people today.

9. What is typically for a Fairy Tale for you?

See above – a real Fairy Tale does not lose its meaning or significance when it is told anew, reinterpreted or taken to another time. At the same time, however, Fairy Tales do not have to be realistic – they tell stories whose essence is true, even if they never happened.

At the End a few fantastical Questions:

10. You meet a talking animal, that makes you believe they’re an enchanted human. What would you do?

Oh hello, have I ended up at a Furry-Con again?

11. A Fairy Godmother wants to grand you three wishes, what would you wish for?

Hmm, let’s see… immortality, superpowers and a spaceship with an infinity drive? Or the TARDIS… OK, I’ll settle for a TARDIS.

12. Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?

Muhahaha! I am the evil fairy! And now with my TARDIS I travel back in time and arrange everything so that your parents never meet and you are never born!

13. Bonusquestion: With which Fairy Tale character would you like to trade places?

I wouldn’t mind being a mermaid, really. It’s beautiful under the sea!

More about Anna here:

Facebook: Anna Holub – Autorin
Twitter: @plumologie

Thank you very much, Anna!

Anne/PoiSonPaiNter

Anna Holub: Meerschaum

Read in English

Auch in diesem Märchensommer werde ich wieder ein paar Bücher rezensieren. Anfangen möchte ich dabei mit dem siebten Band der MärchenspinnereiMeerschaum von Anna Holub, einer Adaption von Hans-Christian Andersens „Kleinen Meerjungfrau„.

Worum geht’s?

4 of 5 stars

Journalist Oliver steckt in der Krise, die Schreibblockade hat ihn voll erwischt. Als er auf drängen seiner „Chefin“ endlich etwas abliefert, kommt er vom Regen in dir Traufe. Anstatt seines Enthüllungsberichts über illegalen Menschenhandel in einem Großkonzern, soll er eine Jobhudelei auf eben jenen verfassen. Doch hinterrücks bittet der junge Firmenchef ihn ein paar weitere Nachforschungen für ihn anzustellen.

Und was hat das Ganze eigentlich mit der unbekannten Schönheit zu tun, von dem sein Freund Mathieu so angetan ist?

Die Kleine Meerjungfrau als Skandinavien-Krimi.

Das Leseerlebnis

Meerschaum war der letzte Band, der während des letzten Sommers herausgekommen ist. Schon die ersten Veröffentlichungsteaser hatten mich neugierig gemacht und das obwohl ich nicht unbedingt ein Krimileser bin, die schaue ich mir lieber als Serien an. Anna hat die Geschichte um Oliver und die stumme Fremde jedoch so gut aufgearbeitet, dass es ich es nicht weiter bemerkte, denn der eigentliche Krimi Aspekt war eher in eine hautnah-Recherche umgewandelt.

An ein paar Stellen gingen mir die Übergänge zu schnell, da hätte ich mir etwas mehr Inhalt, mehr Erklärung gewünscht, um besser nachvollziehen zu können, warum ein Charakter was nun gerade macht – und wie viel Einfluss tatsächlich die Undine darauf hatte.

Die Einbindung dieser Sagengestalten ist einerseits gut gelungen, andererseits für meinen Geschmack etwas kurz geraten, aber ich bin jemand der gerne ausschweifende Erklärungen über magische Wesen liest. Selbst zum Schluss wusste ich leider nicht genau, was die Undinen dieser Geschichte nun eigentlich konnten.

Was auch sehr offen geblieben ist, ist das Ende an sich und solange Anna nicht explizit irgendwo schreibt, dass der eine Charakter tatsächlich tot ist, werde ich der festen Überzeugung sein, dass es noch eine Rettung gab … und selbst wenn, werde ich es eventuell einfach öhm … ignorieren. 😀

Die Charaktere

Wie ich bereits im letzten Sommer gesagt habe, war mir Oliver von vornherein sympatisch und er ist es auch im Verlaufe des Buches geblieben. Seine doch recht zynische Art die Dinge anzugehen, machen ihn definitiv zu einem der Highlights des Buches.

Mathieu hingegen war mir schon zu anstrengend, zu sehr versessen darauf das Mädchen zu finden und zu labil, was nur darauf hinweist, dass seine Charakterisierung als der besessene Freund gut funktioniert.

Neben Oliver war Komissarin Berg mir noch am sympatischsten, die zwar den Regel folgt, aber doch ihren eigenen Weg geht, ihr Kollege ging mir einfach nur auf den Keks, aber das war vermutlich so beabsichtigt.

Die Meerjungfrau selbst schwankte zwischen sehr genialen Momenten und solchen, die sich für mich nur schlecht mit diesen verbinden ließen. Als wäre sie zwei verschiedene Personen. Was in gewisser Weise ja auch irgendwie stimmt …

Viele der Nebencharaktere werden nur kurz eingeführt und verschwinden dann, um später nochmal einen kleinen Auftritt zu haben, was dafür sorgte, dass hin und wieder die Zusammentreffen leider schon etwas konstruiert wirkten.

Generelle Meinung

Die Geschichte ist faszinierend aufgebaut. Je mehr Details zum Vorschein kommen, umso mehr fügt sich das große Rätsel zu einem stimmigen Ganzen zusammen, so wie es bei einem guten Krimi der Fall sein muss. Auch wenn mir wie gesagt, kleinere Details dann doch fehlten.

Die Stimmung des Ganzen ist wunderbar festgehalten, die Charaktere wirken für ihre Zwecke realistisch, trotz konstruierter Treffen und ich staune über den Kaffeekonsum der Dänen …

Ich hätte mir wie gesagt auch ein bisschen mehr zur Undinenlegende gewünscht, aber das ist persönliche Meinung.

Gefallen hat es mir definitiv und meine Vorfreude wurde bestätigt.

Dinge, die ich hinzufügen möchte

Aus irgendeinem Grund habe ich mich sehr schwer getan mit dieser Rezension. Ob Olivers Schreibblockade abgefärbt hat? Ich weiß es nicht … es kann also sein, dass ich den Text oben immer mal wieder noch ein Stück anpasse, wenn mir etwas einfällt, an das ich bisher nicht gedacht habe.

Morgen gibt es dann nicht nur hier ein Interview mit Anna, sondern bei Trimagie und Drachengeschichten und Nordlichter auf Facebook auch die ersten Bilderrätsel.

Anne/PoiSonPaiNter

© Für das Cover gehören den rechtmäßigen Besitzern.
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Lies auf Deutsch

This Fairy Tale Summer I will again review a few books. I would like to start with the seventh volume of the Märchenspinnerei: Meerschaum by Anna Holub, an adaptation of Hans-Christian Andersen’s „Little Mermaid„.

What is it about?

4 of 5 stars

Journalist Oliver is in a slump, the writer’s block has hit him hard. When he finally delivers something at the insistence of his „boss“, he comes out of the frying pan into the fire. Instead of his disclosure report about illegal human trafficking in a large corporation, he is to write an adulation of the same. But behind closed doors the young company boss asks him to do some more research for him.

And what does all this have to do with the unknown beauty his friend Mathieu is so taken with?

The Little Mermaid as a Scandinavian thriller.

The reading experience

Meerschaum was the last volume that came out during the last summer. Already the first release teasers had made me curious and this although I am not necessarily a detective story reader, I prefer to watch them as series. Anna worked out the story about Oliver and the mute stranger so well, however, that I didn’t notice it further, because the actual thriller aspect was rather transformed into first-hand research.

In a few places the transitions went too fast for me, I would have wished for a bit more content, more explanation, in order to be able to understand better why a character does something – and how much influence the Undine actually had on it.

The integration of these legendary creatures has succeeded well on the one hand, on the other hand it is a little short for my taste, but I am someone who likes to read excessive explanations about magical beings. Even at the end I didn’t know exactly what the undines of this story actually could do.

What also remained very open is the end itself and as long as Anna does not explicitly write somewhere that one character is actually dead, I will be convinced that there was still a rescue… and even if she does, I might just, um … ignore it. 😀

The characters

As I said last summer, I liked Oliver right from the start and he remained so throughout the book. His cynical way of doing things definitely makes him one of the highlights of the book.

Mathieu, on the other hand, was already too stressful, too eager to find the girl and too unstable, which only indicates that his characterization as the obsessed friend works well.

Besides Oliver, Commissioner Berg was the one I liked most, she follows the rules but still goes her own way, her colleague just got on my nerves, but that was probably the intention.

The mermaid herself wavered between very ingenious moments and moments that I found difficult to connect to them. Like she’s two different people. Which is in a way somehow true…

Many of the side characters are introduced only briefly and then disappear in order to have a small performance later on, which unfortunately made the encounters seem somewhat constructed now and then.

General Opinion

The story has a fascinating composition. The more details come to light, the more the big mystery merges into a coherent whole, as it must be with a good thriller. Even though, as I said, some minor details were missing.

The mood of the whole thing is wonderfully captured, the characters seem realistic for their purposes, despite constructed meetings and I am amazed about the coffee consumption of the Danes…

As I said, I would have liked a little more on the undine legend, but that is my personal opinion.

I definitely liked it and my anticipation was justified.

Stuff I’d like to add

For some reason I had a hard time with this review. I wonder if Oliver’s writer’s block has rubbed off? I don’t know… so it may be that I adjust the text above every now and then, if I remember something I have not thought of so far.

Tomorrow there will not only be an interview with Anna here, but also the first picture puzzles at Trimagie and Drachengeschichten und Nordlichter  on Facebook.

Anne/PoiSonPaiNter

© For the cover belongs to its rightful owner.

Märchensommer: Lieblingsmärchen

Herzlich willkommen zur zweiten Runde des Märchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!

Ab heute könnt ihr wieder jeden Montag einen Punkt für die Gesamtpreise des Märchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.

Doch vorweg eine kleine Buchvorstellung …

Letztes Jahr, habe ich euch ja viele Bücher der Märchenspinnerei vorgestellt, damit soll es heute gleich weitergehen, denn während hier auf dem Blog Advenstkalender und Nerdwoche Einzug hielten, waren die fleißigen Spinnerinnen ja nicht untätig. In den Monaten, seit der letzte Sommer geendet ist, wurden nämlich fünf neue Märchenadaptionen veröffentlicht!

Mit Zarin Saltan geht Katherina Ushachov den Weg in die Russische Märchenwelt und erzählt sie die Geschichte von Zar Saltan auf etwas andere Weise und vor allem mit wesentlich mehr Text für die Zarin.

Der Siebte Sohn von Julia Maar, ist nicht nur auf der Shortlist für den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bestes Debüt“ nominiert, sondern sie dreht darin das Aschenputtel Prinzip um. Denn hier stellt sich Königssohn und Bastard Robin seinen älteren Brüdern.

Herzenswünsche kommen teuer von Mira Lindorm erzählt die Geschichte von 1001 Nacht weiter mit Sheherezades Tochter und einem Dschinn, der Dinge etwas zuu wörtlich nimmt.

Unter schwarzen Federn von Sabrina Schuh widmet sich dem Hässlichen Entlein auf düstere und doch moderne Weise und beleuchtet, wie einst Der Axolotlkönig das Thema Mobbing.

Das frisch geschlüpfte Träume voller Schatten von Christina Löw versetzt die Geschichte von Zwerg Nase in eine Welt der Models und Zombie-Meerschweinchen.

In Vorbereitung auf den Sommer habe ich bereits Zarin Saltan, Der Siebte Sohn und Unter schwarzen Flügeln gelesen, dazu wird es also definitiv Rezensionen geben, die anderen kommen dann nach und nach an die Reihe.

Wie bereits erwähnt, könnt ihr einige Exemplare dieser Bücher oder Goodies dazu, auch als E-Books und Prints im Verlaufe des Sommers gewinnen. Sammelt also fleißig Punkte dafür

Aber nun zur Frage des Tages:

Was ist dein Lieblingsmärchen und warum?

Bei dieser – und einigen anderen – Fragen habe ich ein bisschen geschummelt und sie wiederverwendet.
Letztes Jahr habe ich euch von der Gänsemagd erzählt:

„Ich bin mir nicht sicher was ich an diesem Märchen mag, aber ich denke es könnten die Täuschung, die schüchterne Prinzessin, die sich in ihr Schicksal ergibt, das sprechende, tote Pferd und die Magie oder das (ziemlich fiese) Happy End.“

Viel geändert hat sich seitdem bei mir nicht. Also eigentlich gar nichts. Durch die Bücher im letzten Jahr und ein paar neue Verfilmungen habe ich neue Sachen kennen gelernt, aber die meisten, die mich beeindrucken konnten, waren eher Abwandlungen von bekanntem Material oder Sagenerzählungen.

Und ob Sagen wirklich Märchen sind … tja, das werden wir an anderer Stelle erfahren …

Mal sehen, wer seine Meinung vom letzten Jahr beibehalten und wer sie geändert hat.

Anne/PoiSonPaiNter

© Für die Cover gehört ihren rechtmäßigen Besitzern und dienen hier lediglich zur Veranschaulichung.

Märchensommer: Punkte & Preise


Die Vorbereitungen zum Märchensommer gehen weiter und auch diesmal könnt ihr wieder tolle Preise gewinnen, wie ihr das macht, erkläre ich euch heute.

Wie schon im vergangenen Jahr könnt ihr durch die Teilnahme an verschiedenen Aktionen und Aufgaben Punkte sammeln, die euch ab einer gewissen Anzahl schließlich für die verschiedenen Preisstufen qualifizieren.
Eure Punkte werden von mir, Sarah von  Trimagie und Mel von Drachengeschichten und Nordlichter gesammelt und am Ende wird dann zusammengezählt und ausgelost.

Wie kann ich Punkte sammeln?

Punkte werden gesammelt durch:

  • Das Beantworten der Fragen, die jeden Montag hier gestellt werden (je 1 Punkt)
  • Erkennen der richtigen Lösung der Bilderrätsel, die jeden Mittwoch auf den Facebook Seiten von Trimagie und Drachengeschichten & Nordlichter, veröffentlicht werden (je 3 Punkte)
  • Richtige Beantwortung des Weekend Guess‚. Jeden Samstag gibt es hier ein neues Rätsel. (je 5 Punkte)
  • Erfolgreiche Teilnahme an den Rallye-Runden 1-3, die jeweils Dienstag ab dem 5.6. startet (je 10 Punkte)
  • Erfolgreiche Durchquerung der vierten Rallye Runde ab dem 26.06. (15 Punkte)

Zusätzlich dazu kannst du auch Punkte sammeln für:

  • Reviews oder Vorstellung eines Märchen(buchs), dass du gelesen hast (je 3 Punkte)
  • Bonuspunkte für kreative Zusatzaktionen, die nicht im Vorfeld mit mir abgestimmt wurden (je 1-5 Punkte)

Ganz wichtig: Macht ihr etwas von den zusätzlichen Sachen, müsst ihr mich verlinken, damit ich es auch finde!

!!! Wichtiger Hinweis !!!

Die Punkte können über den gesamten Märchensommer hinweg gesammelt werden. Seid also nicht traurig, wenn ihr mal ein Rätsel verpasst, bis zum 15.07. könnt ihr die Lösung immer noch nachreichen!
Alle Gewinnspiel-Beiträge werden auf dieser Seite festgehalten: Märchensommer.
Wer auf Facebook folgen möchte kann das auch in dieser Gruppe machen: Märchensommer 2018

Was sind die Preise?

Diesmal ist das Ganze ja etwas größer und langfristiger aufgezogen, das heißt ich konnte ein mehr Preis-Spender gewinnen, die nicht nur E-Books und Prints stellen, sondern auch Goodies zu ihren Werken.
Mit dabei sind Preise von den Märchenspinnerinnen, Nora Bendzko, Carola Wolff, Carmen Capiti, Paula Roose, Christian Handel sowie von den KünstlerInnen Isabell Dieckmann (Isadié)Nami/SophiePanic Yoyo, Blätterklingen, Andrea Andi Ha von Trimagie & Mohnfuchs.
Abhängig davon, wie viele Märchenpunkte du sammelst, kannst du auf eine der fünf Gewinnstufen klettern und Folgendes gewinnen:

Stufe 0 (0-9 Märchenpunkte):

  • PDF mit allen Links zum Märchensommer, sowie allen Rätseln und deren Lösungen

Stufe 1 (10-30 Märchenpunkte):

  • Stufe 0
  • eine kleine „Tüte“ mit Goodies der verschiedenen Autorinnen, die am Märchensommer teilnehmen

Stufe 2 (31-60 Märchenpunkte):

  • Stufe 1
  • eine mittlere „Tüte“ mit Goodies der verschiedenen Autorinnen, die am Märchensommer teilnehmen

Stufe 3 (61-80 Märchenpunkte):

  • Stufe 2
  • Postkarten der am Märchensommer teilnehmenden Künstler (und Autorinnen)

Stufe 4 – Kleiner Hauptpreis (81-110 Märchenpunkte)

  • Stufe 3
  • eines von sechszehn E-Books:
    • 3x Der Axolotlkönig von Sylvia Rieß (dpp 2018 Longlist Titel)
    • Kein Schnee im Hexenhaus von Susanne Eisele
    • 3x Leuchtendschwarzer Rabenmond von Valentina Kramer
    • Zarin Saltan von Katherina Ushachov
    • Der siebte Sohn von Julia Maar (dpp 2018 Shortlist Titel)
    • Unter schwarzen Federn von Sabrina Schuh
    • 2x Träume voller Schatten von Christina Löw
    • Tropfen der Ewigkeit von Eva-Maria Obermann
    • 2x Drachenschuld von Paula Roose
    • Die Geister von Ure von Carmen Capiti
  • Trostpreis, wenn die E-Books weg sind: Stufe 3

Stufe 5 – Hauptpreis (111+ Märchenpunkte)

  • Stufe 3
  • Eine der folgenden acht Printausgaben:
    • Ein Buch nach Wunsch (Wert: 10 €)
    • Zarin Saltan von Katherina Ushachov (signiert)
    • Kindsräuber von Nora Bendzko (Seraph 2018 Shortlist Titel)
    • Der Axolotlkönig von Sylvia Rieß (signierte Neuauflage mit Bildern & Extrakapitel, dpp 2018 Longlist Titel)
    • Die Perlmuttschmetterlinge von Laura Kier (signiert) + Traumafabel Short von Blätterklingen & Mohnfuchs
    • Der Fluch des Erlkönigs von Carola Wolff (Hardcover)
    • Die Geister von Ure von Carmen Capiti
    • Tropfen der Ewigkeit von Eva-Maria Obermann
  • 5 selbst hergestellte Notizhefte von Isabell Dieckmann (Isadié)
  • Trostpreis, wenn die Prints weg sind: Stufe 3

!!! Wichtiger Hinweis !!!

Stufe 4 und 5 sind limitiert auf die oben genannte Anzahl. Wenn mehr als diese Zahl sich dafür qualifizieren und das gleiche Buch auswählen, wird der Gewinner über eine Zufallsauswahl ermittelt. Alle die nicht ausgewählt wurden bekommen einen Trostpreis.
Stufe 0 wird auf dem Blog veröffentlicht und ist für alle zugänglich.

Zusatzgewinne!

Neben des normalen Märchensommers gibt es noch ein paar Zusatzaktionen, bei denen ihr ebenfalls etwas gewinnen könnt.

Die Märchenrallye

Wie oben bereits erwähnt, sammelt ihr durch die erfolgreiche Teilnahme an der Rallye Punkte für den Gesamtsommer, jede Runde selbst hat aber auch einen kleinen Preis:

  • Route 1: Zarin Saltan – Katherina Ushachov (E-Book)
  • Route 2: Hollerbrunn – Tina Skupin (E-Book)
  • Route 3: Drachenschuld – Paula Roose (E-Book)
  • Route 4: Der Fluch des Erlkönigs -Carola Wolff (Hardcover)

#Märchenente

Anlässlich Sabrina Schuh’s Geburtstag am 14.06. wird es eine kleine Schnitzel – ähm Entenjagd geben, die ihr auf diversen Social Media Kanälen und Blogs verfolgen könnt.
Zu gewinnen gibt es:

  • signierte Goodie Tüten zu „Unter schwarzen Federn“
  • 4x signierte Goodie Tüte mit Ente zu „Unter schwarzen Federn“
  • Unter schwarzen Federn – Sabrina Schuh (E-Book)

#Axolotlausgefragt

Eine kleine Sonderaktion wird es zu Der Axolotlkönig von Sylvia Rieß geben.
Am 11.7. könnt ihr in einem Quiz euer wissen testen und mit etwas Glück Folgendes gewinnen:

  • Goodies von Sylvia
  • Signierte LBM-Plakate des Axolotlkönigs
  • Signiertes Print der Originalausgabe des Axolotlkönigs

„Träume voller Schatten“ – Aktion

Zu ihrer Buchveröffentlichung hat Christina Löw sich etwas besonderes ausgedacht. Über mehrere Blogs hinweg wird es eine Aktion geben, am 5.7. macht die Kreativtour bei mir halt.

Zu gewinnen gibt es:

  1. Ein signierter Print „Träume voller Schatten“ + selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies
  2. Ein E-Book „Träume voller Schatten“ + selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies
  3. Ein selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies

Emoji-Märchenrätsel

Bücherhexe Sabrina hat sich auch etwas ausgedacht. Vom 4.-15. Juni könnt ihr bei ihr auf Facebook Märchen anhand von Emoji-Ketten erraten und damit Punkte für tolle Preise gewinnen!

Der erste Platz kann ein Print-Exemplar von „Die Apfelprinzessin“ von Maya Shepherd (Band 1 der Grimm Chroniken) gewinnen, Platz 2 und 3 kleine Goodie Pakete.

Noch was?!

Wer weiß, was noch dazu kommt während des Sommers. 😀

Märchensommer Zusammenfassung

Auf dieser Seite: Märchensommer, findet ihr Links zu allen Fragen und Rätseln, sowie alle meine Reviews und die Zusatz- und Gastbeiträge.
Und natürlich die Sachen oben.
All das gesagt: Habt Spaß und genießt ab morgen den Märchensommer!
Anne/ PoiSonPaiNter

PoiSonPaiNter, eine Fee der Märchenspinnerei

Schon eine ganze Weil weiß ich es, habe es aber nicht verkündet, weil ich noch auf die offizielle Verkündigung der Märchenspinnerei gewartet habe. Diese kam gestern, also kann ich es jetzt in die Welt herausposaunen!

Ich bin jetzt offiziell eine Fee der Märchenspinnerei!

Fee? Was heißt das?

Eine Fee der Märchenspinnerei zu sein heißt, dass man im Bloggerteam ist, das die Autorinnen auf verschiedene Arten unterstützt. Sei es einfach nur teilen der Beiträge, gehirnstürmen für Aktionen.

Als offizielle Fee hab ich außerdem einen kleinen Blick hinter die Kulissen und einen Vorab-Einblick in die Arbeit der Spinnerei.

Wenn es neue Bände der Spinnerei gibt, bekommen wir die Rätsel dazu zuerst zu Gesicht und dürfen schon mal vor allen anderen herausfinden welches das nächste Märchen sein wird – und uns, wenn wir können/wollen, auch an der Verbreitung, Verbesserung und letztendlich auch an der Planung des Release und anderer Aktionen beteiligen.

Gelegentlich kann eine Fee auch die Patenschaft für ein bald erscheinendes Buch übernehmen und arbeitet dann direkt mit der Autorin zusammen, um es in die Welt zu entlassen. (Kaum hatte ich zugesagt, hat mich auch schon eine Autorin angesprochen, ob ich ihre Patin werden wollte, aber psst, darum geht es heute nicht.)

Wie wird man denn eine Fee?

Normalerweise schreibt die Spinnerei aus, wenn sie neue Feen suchen und dann werden sie von den Bewerberinnen angeschrieben.

Bei mir war es irgendwie andersherum. 😀

Schon nach dem ersten Märchensommer hatte ich mit Spinnerei-„Chefin“ Sylvia Rieß darüber gesprochen ein Teil des Bloggerteams zu werden – auch wenn „damals“ noch keine Feen-Position frei war.

Ich lehnte ab, wollte erstmal weiter von außen zugucken.

Als sie nun die Reihen der Feen geöffnet haben, hat sie mich kurz vor der LBM noch einmal gefragt. Auch wenn ich immer noch Bedenken habe der Aufgabe nicht gewachsen zu sein, habe ich diesmal angenommen und kann es auch noch immer nicht so wirklich begreifen.

Gestern dann kam die offizielle Verkündigung inklusive eines Interviews mit mir:

Mein erstes Interview

Geführt wurde es von Susanne Eisele und ja, es war das erste Mal, dass jemand mir direkt Fragen gestellt hat.

Ich musste bei den Antworten zum Teil improvisieren, denn wie oben schon beschrieben, bin ich nicht den üblichen Feenweg gegangen. 😀

Ihr findet das Interview auf der Facebook-Seite der Märchenspinnerei: Interview mit mir.
Besonders lustig finde ich Susannes Anmerkung dazu:

Es fühlt sich für mich allerdings an, als würde ich eine alteingesessene Fee vorstellen, da die liebe Anne, z.B. beim Märchensommer 2017 schon sehr viel mit uns zusammengearbeitet hat.

Trotzdem fühlt es sich jetzt anders an. Ich bin nicht mehr nur eine externe Bloggerin, die mal über Pfingsten eine 12-wöchige Aktion auf die Beine stellt, nein, ich habe die Spinnerinnen und die anderen Feen hinter mir, die mich bei den Plänen für den kommenden (auf sieben Wochen verkürzten) Märchensommer unterstützen.

Und jetzt ist es nur noch eine Woche dann geht es auch schon los … und diesmal bin ich eine Fee. 😀

Anne/PoiSonPaiNter