Daily Archives: 18. Dezember 2017

Adventskalender: TĂŒrchen #18

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Weihnachtswarterei

Endlich stand Weihnachten vor der TĂŒr. Lange hatte Katrin sich darauf gefreut Nicholas wieder zu sehen. Allerdings gab es noch einiges zu tun: Das Haus musste auf Vordermann gebracht und weihnachtlich geschmĂŒckt werden. Sie wusste nicht, wie viel Zeit er haben und ob er tatsĂ€chlich kommen wĂŒrde, aber wenn er es tat, sollte alles weihnachtlich aussehen. Auch wenn sie Joulky nicht zu Weihnachten gesehen hatte konnte sie sich nicht vorstellen, dass sie das Dorf nicht festlich dekorierten. Schließlich war es das Weihnachtsdorf. Ein Bisschen davon in ihr Haus zu bringen, war das Geringste das sie nach allem, was geschehen war tun konnte, damit Nicholas sich auch hier wohl fĂŒhlte. Sie hatte ihn und ihre Zeit in Joulky nicht vergessen, ein Teil von ihr befĂŒrchtete jedoch, dass er es getan hatte, um ĂŒber die schrecklichen Ereignisse hinweg zu kommen, wenn er sie nicht sogar dafĂŒr verantwortlich machte. Immer wieder hatte sie im vergangenen Jahr AlbtrĂ€ume vom Angriff des Krampus gehabt und immer wieder war es Nicholas, der sie vor dem Monstrum rettete, bevor sie schweißgebadet aufwachte. Wieder und wieder hatte sie sich gefragt, wie es ihm wohl ging und Ă€rgerte sich darĂŒber, dass sie nicht Telefonnummern getauscht hatten. Nicholas hatte so verloren gewirkt, als sie sich verabschiedet hatten. Ob er sich ĂŒberhaupt noch an ihre Verabredung erinnerte? Ob er sie ĂŒberhaupt wiedersehen wollte? Nein, daran durfte sie nicht denken, auch wenn es bedeutete, dass sie doch etwas Hoffnung in Carlos’ Worte legte. Sie konzentrierte sich einfach darauf, alles fĂŒr seinen Besuch vorzubereiten.

Heute war Samstag und Katrin hatte schon am frĂŒhen Morgen ihre Weihnachtsschallplatten aus dem Schrank geholt und jetzt schallte Andy Williams‘ Stimme mit “The Most Wonderful Time Of The Year” durch die RĂ€ume. Gerade hatte Katrin das Wohnzimmer geputzt. Sie richtete sich auf und wischte sich eine HaarstrĂ€hne aus dem Gesicht, die sich aus dem Kopftuch gelöst hatte, das sie immer zur Hausarbeit trug. Ein Blick zur Uhr verriet ihr, dass sie nur noch etwa eine Stunde Zeit hatte, bis sie mit ihrem Nachbarn Thomas verabredet war. Er hatte sich bereit erklĂ€rt sie zum Weihnachtsbaumkauf zu begleiten und ihr zu helfen den Baum aufzustellen. Katrin schĂŒttete das Putzwasser in die Toilette und kehrte mit einer Kiste mit Weihnachtsdeko zurĂŒck ins Wohnzimmer.

Als sie sich schließlich mit Thomas auf dem Gehweg traf, leuchteten in allen Fenstern eine Lichterkette – auch um die HaustĂŒr herum hatte sie eine angebracht.
“Hallo Katrin. Und kann’s losgehen?”, begrĂŒĂŸte Thomas sie.
“Unbedingt!”, antwortete sie strahlend, worauf Thomas seinen Wagen aufschloss und die beiden sich auf den Weg machten.
Praktischerweise fuhr Thomas ein relativ großes Auto. Mit Katrins Kleinwagen hĂ€tten sie das UngetĂŒm von Baum, das sie sich aussuchte, vermutlich nicht einmal auf dem Dach transportieren können.

Nachdem der Baum verstaut war, lud Katrin Thomas zum Dank noch auf einen alkoholfreien GlĂŒhwein ein.
“Du bist wirklich sicher, dass der Baum in dein Wohnzimmer passt?”, fragte Thomas schmunzelnd. In HĂ€nden hielt er die dampfende Tasse und zog den Duft ein.
“Jaaa-ha! Wie oft willst du das noch fragen?”, entgegnete Katrin, verdrehte gespielt genervt die Augen und trank einen Schluck. Ja, er war grĂ¶ĂŸer als alle, die sie in den vergangenen Jahren zusammen hatte, aber dies war ja auch ein etwas anderes Weihnachtsfest. “Hast du schon einen Baum?”, wechselte sie das Thema.
“Ne, noch nicht. Aber meiner wird auch deutlich kleiner ausfallen. Ich werde ihn vermutlich am 23. auf dem Weg von der Arbeit irgendwo besorgen.”
“Dann gehörst du also zu denen, die einfach irgendeinen Baum nehmen?”, hakte Katrin nach.
“Vorher lohnt es sich aber einfach nicht, ich bin ja den ganzen Tag arbeiten. Außerdem
 die hĂ€sslichen BĂ€ume haben auch eine Chance verdient.”
Seine letzte Bemerkung ließ Katrin grinsen. Das war normalerweise auch ihr Gedanke beim Baumkauf, aber dieses Jahr wollte sie es einfach etwas festlicher haben.
Sie plauderten eine Weile weiter, bis sie ausgetrunken hatten und machten sich dann auf den Heimweg.

“Krass! Du stehst echt auf Weihnachten!”
Thomas hÀtte fast sein Ende vom Baum fallen lassen, als er das Wohnzimmer betrat, das seit heute Vormittag eher einem Winter-Weihnachts-Wunderland, denn einem normalen Wohnzimmer glich.
Katrin wurde leicht rot und nickte unverbindlich, sie konnte ihm ja schlecht sagen, dass sie fĂŒr einen Santa dekoriert hatte. “Es ist einfach toll. Weihnachten ist die schönste Zeit im Jahr. Man kann wieder Kind sein und sich verzaubern lassen”, erklĂ€rte sie stattdessen und es war gar nicht mal gelogen.
Thomas schenkte ihr ein LĂ€cheln und half ihr den Baum in den StĂ€nder zu stellen. WĂ€hrend Katrin sich schon den Kerzen fĂŒr den Baum widmete, nahm ihr Nachbar alles unter die Lupe. Es gab wirklich einiges zu entdecken. UnwillkĂŒrlich fragte Katrin sich, ob sie es vielleicht ĂŒbertrieben hatte.
“Meinst du es ist zu viel?”, fragte sie verunsichert und hielt im Dekorieren inne.
“Nein. Mir gefĂ€llt es irgendwie. Du hast Recht
 irgendwie magisch.”, entgegnete Thomas.
“Danke!”, strahle Katrin.
Thomas stand einen Moment etwas unschlĂŒssig da und musterte Katrin aufmerksam.
“Ähm
 ja
 ich geh dann mal. War nett. Wenn du mal wieder Hilfe beim Baum schleppen brauchst, melde dich einfach”, meinte er schließlich und wandte sich um.
“Oh, ja. Danke! Ich bring dich noch zur TĂŒr!” Katrin flitzte an ihm vorbei, um ihm die TĂŒr zu öffnen und ihm noch kurz nachzuwinken.

Die letzten Tage vor Weihnachten verbrachte Katrin damit den Baum und noch ein paar Ecken ihres Hauses zu dekorieren – Nicholas sollte sich schließlich wohlfĂŒhlen – und einkaufen zu gehen. In ihrer NervositĂ€t hatte sie sich auch extra ein neues Kleid zugelegt.

Endlich war Heiligabend gekommen. Gegen Mittag bereitete Katrin das Essen vor. Eigentlich hatte sie auch vorgehabt Kekse und Milch bereit zu stellen, aber irgendwie kam sie sich jetzt doch albern vor. Außerdem wusste sie ja, dass beides von den Wichteln beim Abholen der Briefe verzehrt wurde.
“Was mach ich denn jetzt?”, murmelte sie, die Packung Kekse in der Hand, vor sich hin. Ein Blick zur Uhr zeigte ihr, dass die GeschĂ€fte noch etwa eine Dreiviertelstunde geöffnet hĂ€tten. Kurzentschlossen warf Katrin die Kekse auf die Anrichte in der KĂŒche, schnappte ihren AutoschlĂŒssel und ihre Jacke und verließ das Haus. WĂ€hrend sie zu ihrem Auto eilte zog sie die Jacke an und klemmte sich dann hinters Lenkrad. Zum GlĂŒck waren die meisten Leute scheinbar schon fertig mit ihren WeihnachtseinkĂ€ufen, sodass die Straßen leer waren und Katrin schnell vorankam.
Auf dem bereits menschenleeren Parkplatz stellte sie den Wagen ab und hastete in den Supermarkt. Noch 20 Minuten. Gut, sie konnte sich also etwas Zeit lassen. Katrin nahm am Eingang einen Korb und ging durch die GĂ€nge. Der Laden sah schon ziemlich geplĂŒndert aus, was aber um diese Zeit nicht weiter verwunderlich war. Katrin suchte sowohl einen Rot- als auch einen Weißwein aus, Trauben und verschiedene KĂ€se legte sie ebenfalls in den Korb. Dann ging sie zur Kasse. Sie wĂŒnschte der Kassiererin frohe Festtage und fuhr zurĂŒck nach Hause.

“Mist. Das hat meinen Zeitplan jetzt total durcheinander geworfen. Ich muss doch fertig sein, wenn Nicholas kommt
”, brabbelte sie vor sich hin wĂ€hrend sie den Weißwein in den KĂŒhlschrank legte und den Rotwein auf die Anrichte stellte.
“Mal sehen, was muss ich noch machen?”
Katrin hielt inne und lÀchelte.
“Okay, zuerst einmal muss ich mit den SelbstgesprĂ€chen aufhören und mich beruhigen. Ich bin doch kein Teenager mehr, ein Date sollte mich nicht so nervös machen, oder? Außerdem ist es ja auch gar kein Date. Nur zwei Leute, die sich gut verstehen und sich zu Weihnachten verabredet haben”, versuchte sie sich einzureden, merkte aber die WĂ€rme auf ihren Wangen. ‘Allein, dass er dich hergebracht hat und dir seine Welt zeigt, um zu sehen, wie du darauf reagierst, sagt doch schon alles’, hallten Carlos’ Worte in ihrem GedĂ€chtnis wieder und wenn er damit Recht hatte, dann war das hier genauso ein Date, wie Nicholas ein Santa war.
Schließlich schob Katrin den Gedanken beiseite und stattdessen den Braten in den Ofen und ging in der Zwischenzeit duschen. Das neue Kleid war tannengrĂŒn und glĂ€nzend. Eine ihrer silbernen Ketten passte hervorragend dazu. Auch wenn sie mehrfach schwankte, ob sie es wirklich anziehen sollte, entschloss sie sich schließlich doch dafĂŒr. Vielleicht wĂŒrde Nicholas so ein bisschen aus seinem Schneckenhaus herauskommen und ihr sagen, ob er tatsĂ€chlich etwas fĂŒr sie empfand. Vielleicht wĂŒrde sie ihn aber auch komplett verschrecken, wenn er davon ausging, dass sie sich nur als Freunde trafen. Sicherheitshalber zog sie noch eine schwarze Strickjacke darĂŒber.
Anschließend deckte sie den Tisch, holte den Braten aus dem Ofen und sah auf die Uhr. Hatten sie ĂŒberhaupt eine Zeit ausgemacht? Eigentlich ja noch nicht einmal genau den Tag. Bloß Weihnachten. Gut, ein bisschen konnte sie ja noch warten.

Nach fast einer Stunde hatte Katrin wieder eine ihrer Weihnachtschallplatten aufgelegt und ihr Magen knurrte. Durch die ganze Vorbereitung hatte sie heute selbst kaum etwas gegessen. Schließlich machte sie es sich mit einem Teller Braten, KlĂ¶ĂŸen und Rotkohl, den sie gerade in der Mikrowelle aufgewĂ€rmt hatte, bequem. Nicholas hatte sicher sowieso keine Zeit etwas mit ihr zu essen und wenn doch, könnte sie ihm ja auch einen Teller aufwĂ€rmen wenn er kam.

Schließlich wurde es Mitternacht. Gerade lief “I saw Mommy kissing Santa Claus”. Katrin seufzte enttĂ€uscht. Sie rĂ€umte auf, schaltete die Musik ab und ging zu Bett.

“Ja… Ja, Mama… Ja es tut mir wirklich leid, aber ich bin nunmal verabredet… Ja, ich weiß, dass es kurzfristig ist
 Ich komme nach den Feiertagen vorbei, versprochen
 Was? Nein
 Ach Mama, ich wĂŒrde dir schon sagen, wenn ich einen neuen Freund hĂ€tte
 Ja
 Mhm
 Ja ist gut. Hab dich auch lieb. Frohe Weihnachten.”
Katrin legte den Hörer auf und seufzte. Sie hatte genau gewusst, wie ihre Mutter reagieren wĂŒrde, wenn sie ihren Besuch fĂŒr Weihnachten absagen wĂŒrde. Dennoch hatte sie sich fĂŒr die Absage entschieden. Bestimmt hatte Nicholas an Heiligabend einfach zu viel zu tun gehabt.

Der erste Weihnachtstag endete, ohne dass Katrin etwas von Nicholas sah oder hörte. Nachdem dann auch der zweite Weihnachtstag ohne einen Besucher verging, gab Katrin auf.
Sicher hatte er es sich anders ĂŒberlegt. Oder hatte sie vielleicht etwas falsch gemacht? Fieberhaft ĂŒberlegte Katrin, was sie in der letzten Zeit getan hatte, was einen Santa verĂ€rgern könnte. Als sie sich mit einem Teller Kekse auf dem Sofa niederließ, fiel ihr Blick auf den Weihnachtsbaum. Vielleicht hatte sie ja doch ĂŒbertrieben. Oder lag es an Thomas?! Hatte Nicholas da vielleicht irgendetwas falsch verstanden? Aber konnte er ĂŒberhaupt davon wissen? Oder war er doch sauer auf sie wegen der Sache mit dem Krampus? Schließlich wurde ihr Besuch als Anlass fĂŒr die Befreiung genutzt. Nachdenklich knabberte Katrin an einem Keks. Warum hatte sie sich ĂŒberhaupt Hoffnungen gemacht? Zu Carlos hatte sie noch großspurig gesagt, sie wĂŒrde das erst tun, wenn Nicholas etwas Entsprechendes sagen wĂŒrde, aber irgendwie hatte sie das nicht durchgehalten. Sie hatten nur knapp eine Woche miteinander verbracht, in der nicht einmal etwas zwischen ihnen geschehen war und doch 
 Sie verfluchte ihr dummes Herz, dass viel zu viel in eine vollkommen normale Situation hinein interpretierte. Ja, vollkommen normal. PrivatfĂŒhrung im Weihnachtsdorf von einem Weihnachtsmann höchstpersönlich 
 Sie schob sich einen weiteren Keks in den Mund. NatĂŒrlich war das frustessen, aber das war jetzt auch egal. Zu einem Ergebnis kam sie an diesem Tag trotzdem nicht.

Um sich von diesem Desaster abzulenken, beschloss sie gleich am nĂ€chsten Morgen zu ihrer Familie zu fahren, aber nicht ohne auf ihrer Anrichte einen Zettel fĂŒr Nicholas zu hinterlassen. Nur fĂŒr den Fall, dass er doch noch auftauchte und sie nicht da war.

Eine Woche war seit Weihnachten vergangen, das neue Jahr hatte mit einem Feuerwerk begonnen und Nicholas hatte sich immer noch nicht gemeldet. Katrin machte sich langsam wirklich Sorgen. Irgendwie hatte sie so ein komisches GefĂŒhl, immer wenn sie an Nicholas dachte. Was wenn bereits einer seiner Familie der nĂ€chste Krampus geworden war? Was wenn es einen der Jungs 
 Nein, daran wollte sie gar nicht denken 

Nicholas hatte bestimmt einen guten Grund, trotzdem entschied sie sich ihm zu schreiben, wenn er sich schon nicht meldete.

Lieber Nicholas,

schade, dass es dieses Weihnachten nicht mit deinem Besuch geklappt hat. Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, aber vermutlich hattest du einfach zu viel um die Ohren.

Dir ging es schlecht, als wir uns das letzte Mal gesehen haben und ich hatte gehofft so zu erfahren, ob es dir besser geht. Wenn du nicht gekommen bist, um nicht wieder an die Ereignisse meines Besuchs erinnert zu werden, kann ich das vollkommen verstehen. Vermutlich ist dieser Brief eine entsprechend blöde Idee und es tut mir Leid, aber ich möchte eigentlich einfach nur wissen, ob es dir gut geht (und ob es vielleicht doch an mir liegt, dass unser Treffen nicht stattgefunden hat).

Da wir dummerweise keine Nummern ausgetauscht haben (meine ist ĂŒbrigens: +49160/8846125), kann ich auch nur wieder diesen Weg nehmen um dir zu schreiben, in der Hoffnung, so eine Antwort zu bekommen.

Alles Liebe

Katrin

Sie steckte den Brief in einem Umschlag auf den sie unter das FĂŒr Santa, damit die Wichtel ihn auch fanden und mitnahmen, ein kleines Nicholas in Klammern schrieb und ergĂ€nzte ein Von Katrin auf der RĂŒckseite. Mit einem Glas Milch und ein paar Keksen, die noch vom Weihnachtsbacken ihrer Schwester ĂŒbrig waren, von ihrer Nichte hĂŒbsch verziert mit Perlen und rosa Zuckerguss, stellte sie ihn auf die Kommode. Mit einem Seufzen ließ sie sich auf ihren Lesesessel plumpsen. Nun hieß es abwarten.

Behind the Scenes

Dieses Kapitel ist irgendwie eine direkte Zusammenarbeit von Marina/DarkFairy und mir. Nicht unsere erste, schreiben wir doch an Warlords zusammen und darĂŒber als DFPP Entertainment – und endlich auch wieder ein StĂŒck weiter! Sie hat das GrundgerĂŒst geschrieben und Thomas eingefĂŒhrt und ich habe mit den Sachen ergĂ€nzt, die zum Rest der Geschichte ver- öhm -linken? Ah, verweisen!, denn als BuchhĂ€ndlerin in Ausbildung hat Marina einen straffen Zeitplan und es leider nicht geschafft die vorherigen Kapitel ausfĂŒhrlich genug zu lesen, um das selbst einzubauen. Aber ich denke, die Mischung ist uns ganz gut gelungen. 🙂

PoiSonPaiNter

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Lies auf Deutsch

I’m sorry so far there is no translation of this door

PoiSonPaiNter

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