Category Archives: Random Thoughts

Foto des Schloss Broock

Neuanfang in alten Gemäuern

Nachdem ich die letzten Wochen mit dem Schreiben von unzähligen Blogbeiträgen verbracht habe, muss ich auch mal ein Update hier geben. Hatte euch ja Ende letzten Jahres versprochen, euch zu erklären, was es mit dem Schloss auf sich hat.

Erinnert ihr euch noch an diesen Tweet?

Screenshot eines meiner Tweets. Text: "Könnte gleich ein paar gedrückte Daumen gebrauchen. 16 Uhr ist ein Gespräch, das bei sehr gutem Ausgang meine berufliche Tätigkeit komplett auf den Kopf stellt und mich meine Talente in ganz neuem Feld nutzen lässt *versucht derweil Vorfreude und Panik abzustellen*"

An diesem Tag bin ich das „erste Mal“ zu besagtem Schloss gefahren.
Genauer gesagt: Zu meinem Vorstellungsgespräch in einem der Gebäude auf dem Gutshofgelände – ich bekam auch ne Führung, aber das war eher Zufall.

Das Schloss

Schloss Broock begleitet mich seit meiner Kindheit aus den Geschichten meines Vaters, der hier einst zur Schule ging. Ich habe das oben in Anführungszeichen gesetzt, da ich über die Jahre hinweg mehrfach von draußen rein geguckt habe, aber nie auf dem Gelände war. Denn Schloss Broock ist eine Ruine, die gerade erst wieder aufgebaut wird.

Früher ein großer Gutshof mit diversen Gebäude wurde es zu DDR-Zeiten als Schule und Konsum genutzt und ist dann seit den 70ern verfallen und durch mehrere Besitzer gewandert … bis jetzt.

Jetzt wird es zu einem Kultur- und Tagungszentrum wieder aufgebaut, was ein sehr mühsamer Prozess ist, da sie zunächst die Gebäude sichern und retten müssen, bevor die Renovierung richtig vorangehen kann, um dann alles für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

Und was hat das mit mir zu tun?

Eines der Nebengebäude, die vom Vorbesitzer gebaut wurden, ist aktuell mein Arbeitsplatz (und „das Schloss“ ist mein Arbeitgeber) an dem ich gemeinsam mit einer Kollegin ein Netzwerk für Kulturakteure im Tollensetal aufbaue.

Eine wahnsinnig spannende und herausfordernde Aufgabe, die so ganz anders ist als alles, was ich im Brotjob vorher gemacht habe und viel dichter an dem, was ich in meiner Autorinnentätigkeit auf die Beine gestellt hab. Viele der Erfahrungen aus der Zeit kommt mir jetzt zu Gute.

Wir sind noch ganz am Anfang, aber wenn ihr den Prozess verfolgen oder uns unterstützen wollt – oder sogar aus der Region stammt bzw. hier künstlerisch agiert – folgt uns gerne auf Instagram and Facebook!

(Wer meinem Insta-Account folgt bekommt gelegentlich Schloss-Bilder)

Foto des Schloss Broock

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P.S. Ich hatte übrigens mal über die Peene geschrieben, einen anderen Fluss in Mecklenburg-Vorpommern, der bei mir direkt vor der Haustür entlang läuft. Die Tollense fließt von Neubrandenburg (mein ehemaliger Arbeitsort und Zweitwohnsitz) bis Demmin (unsere ehemalige Kreisstadt)

Umschwung

Heute endet nicht nur das Jahr, sondern für mich auch ein Lebensabschnitt, der am 01.09.2009 begann.
Damals startete ich im Vorpraktikum in mein duales Studium, das April 2014 dann in einer Festanstellung mündete. Diese habe ich – wie einige vielleicht bei Twitch schon mitbekommen haben – nun dreizehn Jahre später gekündigt. Kehre der Informatik damit nun also (vorerst?) den Rücken, auch wenn die Erfahrungen daraus (und mein entsprechender Abschluss) mich natürlich weiterhin begleiten werden.

Ich spielte schon lange mit dem Gedanken, doch dieses Jahr – nachdem ich im Januar begann meine Wohnung aufzulösen, die ich im Juli dann an meine Nachmieterin übergab – habe ich dann Nägel mit Köpfen gemacht. Es wurde einfach Zeit mal etwas Neues auszuprobieren.

Entsprechend begann ich im September effektiv mit Bewerbungen, sowohl im IT- als auch im eher organisatorischen/leitenden Bereich für die ich zunächst meine Unterlagen auf den neusten Stand bringen bzw. umschreiben musste.

(Kleiner Tipp an dieser Stelle: Wenn ihr privat an Veranstaltungen/Vereinen, etc. aktiv beteiligt seid, nehmt es als Skill auf, denn das sind Erfahrungen, die ihr erworben habt, ohne, dass ihr irgendeinen Schein dafür bekamt.)

Natürlich gab es einiges an Absagen, aber auch Einladungen zu Erst- und Zweitgesprächen. Besonders witzig fand ich hierbei, dass alle in Mecklenburg-Vorpommern sich ein persönliches Gespräch wünschten, während alle von weiter weg (mit Home Office Option) es über Teams regelten.

Und natürlich kam auch die eine Einladung, mit der ich gar nicht rechnen wollte, obwohl es die „Stelle“ war, die mich am meisten reizte. Die Initiativbewerbung schickte ich spontan ohne Erwartungen noch weit vor der Kündigung, einfach um meinen Hut ins Rennen zu werfen … aber mehr will ich noch nicht verraten. Am Montag geht es los und ich kann es noch nicht wirklich glauben, dass es jetzt wirklich geklappt hat …

Neben der Jobveränderung, wurde ich beim MentoringKUNST MV angenommen, eine Bewerbung, die ebenso kurzfristig zusammengeklöppelt und abgeschickt war. Im Januar startet es durch mit dem ersten Kurs und dem Matching zwischen Mentees und Mentoren. Ich bin schon sehr gespannt, wen sie für mich auswählen, denn ich selbst habe keine Ahnung, wen ich mir wünschen würde … vielleicht habe ich dadurch noch etwas mehr Unterstützung für meine schriftstellerische Tätigkeit.

Schließlich soll nächstes Jahr der #Neubrandenwolf endlich erscheinen. Gerade ist er im Sensitivity Reading während ich noch ein paar Füllwörter ausmerze – oder mich zumindest davor drücke es zu tun indem ich in einem One Piece Loch versumpfe … das habt ihr jetzt nicht gelesen, ich bin voll fleißig und produktiv!

Generell war 2022 ein Jahr der Überraschungen/Veränderungen … und ich bin glaube eine von denen, die am wenigsten Schlechtes mitgenommen haben und für die sich stattdessen eher das Gute häufte …
Entsprechend versuchte ich mit Unterstützungen und Aktionen wie meinem Fairy Tale Summer und den damit einhergehenden Talks den Leuten ein bisschen Freude/Unterhaltung zu bereiten.

Das eine oder andere Abenteuer war auch ein Teil davon …

Es begann damit, dass der geplante LBM Besuch wieder ausfiel, wir aber dennoch in unsere WG fuhren, um die Tage gemeinsam zu verbringen. Mit viel Lachen, absurden Gesprächen und leckerem Essen wurde es ein kleiner Vorgeschmack für den Schrei(b)urlaub im August, den ich mit Elenor Avelle, Isabelle Hellwege and Katrin Ils (und egtl. auch Saskia Dreßler) auf eine dänische Halbinsel zwischen Fjord und Nordsee verbrachte. Eine Woche voller Kreativität, Sand und einem wuseligen Welpen. Nächstes Jahr wollen wir wieder hin.

Zwischendrin habe ich es mir jedoch nicht nehmen lassen, sowohl zu Elenors Lesung nach Bechtheim, als auch zu Saskias Lesung nach Halle zu fahren. Ersteres verbunden mit jeder Menge Kreiseln in Worms und einem Besuch im Nibelungenmuseum, sowie ausprobieren meines Messe-Outfits und kennenlernen von Kerstin G. Rush, Chrissy Em Rose und anderen Schreibenden, Letzteres mit einem Familienbesuch. Beides eine Überraschung für (fast) alle Beteiligten.

Auch ein gemeinsamer Besuch mit Stella Delaney in Berlin, bei dem wir u.a. die Gärten der Welt erkundeten, die Schauplatz eines der Wolf-Kapitel sind, gehörte zu meinen Ausflugzielen.

Zusätzlich dazu war ich noch einmal mit Isabelle und Saskia bei Elenor, um alles für unseren Stand auf der BuchBerlin vorzubereiten. Mit Acht Wochen Dunkelheit erschien zu der Zeit eine weitere Anthologie mit einer Geschichte von mir. (An anderen Veröffentlichungen kam dieses Jahr „nur“ mein Gastbeitrag zu „Unsichtbare Stadt“ bei den Teilzeithelden dazu) Ob ich/wir es nächstes Jahr wieder auf die Messe schaffen ist noch offen, da es nicht nur kurz nach Dänemark stattfindet, sondern sich auch mit einem Kurs überschneidet …

An Halloween wollten wir dann in unsere Rollenspiel-Runde starten, doch eine Verkettung unschöner Umstände sorgte dafür, dass wir absagen mussten und es stattdessen ein Brettspielwochenende umwandelten. Elenor beschwert sich noch heute über das Klugkakadu-Stereo, dem sie dabei ausgesetzt war.

Als Einstieg in meinen sehr erholsamen dezemberlangen Resturlaub schafften wir dann die erste Runde mit mir vor Ort, was nächstes Jahr vermutlich eher selten der Fall sein wird aufgrund der oben genannten Veränderungen/Terminen. Es verspricht auf alle Fälle eine unterhaltsame Geschichte zu entstehen, was bei fünf Schreibenden, die gemeinsam ein Abenteuer erleben nicht verwunderlich ist – außer für Isabelle, unsere Spielleiterin, die selten so aufmerksame Spielende hatte.

Bestimmt habe ich jetzt noch irgendetwas vergessen, aber für den Moment belasse ich es dabei. Was demnächst alles ansteht und was mein neuer Job mit einem Schloss zu tun hat, verrate ich euch nächstes Jahr B)

Kommt gut rüber!

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Tweet-Recycling und andere SoMe News

Das gerade Aufbruchstimmung auf Twitter herrscht, brauch ich vermutlich niemandem zu erzählen. Mich hat es dazu veranlasst, meine alten Tweets durchzuschauen, ob ich daraus Beiträge machen kann.

Die meisten Gedanken wurden vertwittert, weil es gerade live stattfand, andere habe ich aber auch initial dort verarbeitet, weil das Thema zu kurz war für einen Blogbeitrag oder ich gerade keine Energie/Zeit/Lust dazu hatte es entsprechend auszuarbeiten.

Allerdings denke ich, ich kann daraus ein paar interessante Beiträge machen und vielleicht sogar ein paar alte Reihen wiederbeleben … und neue erschaffen.

Auf alle Fälle habe ich dabei schon ein paar sehr interessante Dinge entdeckt, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich mal darüber geschrieben hatte. Reiseerlebnisse, Empfehlungslisten, vor allem aber auch lustige Vertipper, Handschrifträtsel und kuriose Fundstücke. So random, wie vieles was sich hier in den letzten Zehn Jahren angesammelt hat.

Seid gespannt, was ich so alles gefunden hab und sich angesammelt hat in tatsächlich auch schon 7 Jahren Twitter!

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich jetzt auch auf Instagram bin? Ich poste nicht regelmäßig, aber aktuell versuche ich zumindest am #ProjektABC by Lisa Dröttboom teilzunehmen, um ein paar Fakten zum #Neubrandenwolf zu teilen. Letzten Freitag war ich sogar live und habe aus zwei meiner Kurzgeschichten gelesen. Bin mir noch nicht sicher, ob das etwas ist, was ich öfter tun werde …

Auf alle Fälle muss ich mich noch weiter in die Plattform einfuchsen, selbst wenn ich sie nie so effektiv nutzen werde, wie ich sie nutzen müsste, um die Algorithmen korrekt zu füttern. Muster und explizit wiederkehrende Themenblöcke werde ich darüber hinaus auch nicht wirklich bedienen (können). Das hab ich in der letzten Dekade hier nicht geschafft, dass werde ich erst recht nicht auf einer Plattform schaffen, die in erster Linie über Bilder arbeitet, die ich selten bis nie verwende …

Mal sehen, was meine Zukunft in den sozialen Medien noch bringen wird, in der Real Life-Seite stehen einige grundlegende Veränderungen an … aber dazu später mehr.

Bis dahin

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Randnotiz #7: #ThrowbackThursday?

Wie ihr mitbekommen habt, „feierte“ mein Blog im Februar das 10-Jährige bestehen und ich wollte es noch ein wenig verlängern indem ich euch über das Jahr hinweg auf Twitter beim #ThrowbackThursday (Hashtag zum Teilen von Dingen, die in der Vergangenheit stattgefunden haben) alte Beiträge vorstelle.

Bis Anfang des Monats hat das auch geklappt, dann ist es in Urlaubsvorbereitungen und dem tatsächlichen Urlaub untergegangen … läuft!

Doch warum fällt es mir so schwer diese Dinge vorzubereiten/zu teilen?

Technisch

Twitter hat mittlerweile eine Vorplanen-Funktion, diese allerdings ist bei Fäden daran gekoppelt, dass der Beitrag auf den geantwortet wird, bereits existiert. D.h. so lange ich es im gleichen Faden (Link s.o.) schreibe, kann ich das immer nur wöchentlich vorplanen.

Abgesehen davon, dass ich beim Vorplanen ggf. getaggte Personen aus dem Vor-Tweet nicht rausnehmen kann und da auf manuelles Einstellen am Tag selbst umstellen müsste.

Lösung: Ich werde versuchen die Beiträge einzeln vorzuplanen und dann nachträglich in den Faden zu hängen, um sie auch zusammen zu haben.

Inhaltlich

In den zehn Jahren des Blogs habe ich 724 (725 mit diesem) Beiträge veröffentlicht. Ich weiß also zum Teil gar nicht mehr, worüber ich überhaupt geschrieben hab … und dann würde zwar wild irgendwelche Dinge teilen zum Seitentitel passen, aber hin und wieder ist ein bisschen Zusammenhang zu anderen Sachen nicht verkehrt. Reichweite und so …

Hinzu kommt leider, dass viele der alten Beiträge noch ein seltsames Format von vor dem Umzug (wordpress.com zu selbst gehostet) haben und ich das vor dem Teilen anpassen muss, was wiederum wieder Aufwand ist. Gerade arbeite ich mich stumpf durch die Weekend Guesses, da das alleine über 100 sind, dauert das eine Weile …

Lösung: Ich sollte einen Plan machen und mich möglichst daran halten… falls ihr euch an Beiträge erinnert, die ich definitiv teilen sollte, sagt mir gerne Bescheid!

Apropos Dinge vergessen einzustellen …

Kurz nachdem ich den Jubiläumsbeitrag veröffentlicht hatte, fiel mir auf, dass ich euch ja noch dieses Bild zeigen wollte:

Foto eines karrierten Blattes mit Kugelschreiber-Skizze des Blognamens "Random PoiSon". Das erste und zweite o sind dabei Totenköpfe, das letzte hat eine Pupille.

Für eine ganze Weile schwirrte mir die Idee im Kopf rum, den Banner oben auf diese Weise zu gestalten. Die Totenköpfe und das Auge schienen mir passend und cool …

So im Nachhinein betrachtet, bin ich aber ganz froh drum, dass ich es nie in die Tat umgesetzt habe … immerhin würde es so gar nicht zum dem Design passen, was wir uns für die BuchBerlin ausgedacht haben. Hups, Spoiler! Mehr wird an dieser Stelle jetzt nicht verraten!

Übrigens habt ihr mit diesem Blogbeitrag nun die Macht, mich immer und immer und immer ~ wieder daran zu erinnern/damit zu piesacken, dass ich mal was aus dem Archiv hervorholen soll!

Und ich einen weiteren Grund mich tatsächlich an die Aufgabe zu halten …

Also dann, bis demnächst mit hoffentlich ein paar konkreteren Infos zum Fairy Tale Summer!

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10 Jahre Random Poison!

Kaum zu glauben, aber heute vor zehn Jahren erschien mein allererster Blogbeitrag!
Deswegen möchte ich euch heute mitnehmen auf eine kleine Zeitreise.
Auf Twitter konntet – und könnt ihr auch bis vermutlich Ende des Jahres – unter dem Hashtag #RandomPoiNten ein paar Beiträge aus dem Archiv anschauen, aber auch hier werde ich ein bisschen in Erinnerungen schwelgen.

Wie Poison Random wurde …

Alles begann damals 2012 mit der aberwitzigen Idee neben fanfiction.net auch einen Ort für meine originalen Geschichten zu haben und dazu auch die Möglichkeit meine Gedanken in die Welt hinaus zu … flüstern – für posaunen fehlt mir auch jetzt noch die Reichweite, aber das ist ein anderes Thema.

Nachdem ich zunächst auf einer anderen Plattform eine schrecklich zusammengeklöppelte HTML-Seite füllte, fand ich WordPress und bin seit dem hier geblieben, wenn auch mittlerweile auf einem selbst-gehosteten Server. Doch zuvor musste ein Name her.

Monatelang überlegte ich hin und her, mit was sich der Blog genau befassen sollte und vor allem, wie ich ihn nennen sollte. Da ich mich aber nicht festlegen wollte – und konnte und noch immer nicht kann – war schnell klar, dass es keine Spezialisierung geben würde. Ebenso legte ich damals fest auf Englisch zu bloggen, um es weiter zu üben.

Und dann klickte es, denn das wie ich vorhatte zu schreiben war schlicht und einfach: Random.
Da mich der Name Poisonpainter zu diesem Zeitpunkt bereits ~4 Jahre begleitete, sollte auch der Einzug finden und die Kurzform gesellte sich in den Titel.

Was folgte war eine Mischung aus Nerdkram, stories., Gedanken und ein Blick hinter die Kulissen.

Uuuund Action!

Viele Aktionen habe ich über die Jahre begonnen, pausiert oder beendet. Lasst uns mal ein paar davon anschauen …

Circa drei Jahre (2014-2016) gab es wöchentlich den Weekend Guess, ein Rätsel in dem ihr zunächst Lieder, dann Filme, schließlich Bücher und öhm random Sachen, die mir gerade einfielen, erraten konntet. Nach hundert Beiträgen war vorerst Schluss.

Und dann kam der Märchensommer … aber dazu später mehr!

Ein Versuch die Dinge, die ich sah, erlebte oder las zu ordnen waren der What’cha Watching Wednesday, On the Road und diverse Reviews. Gebündelt auch in der Book-Week und der Nerd-Week habe ich versucht mich auf eine Thematik zu konzentrieren. Letzteres gelang mir allerdings nur drei Mal, selbst mit der Idee nach den Superheroines von 2018 eine Woche zu Schurkinnen zu machen. Doch vorerst bleibt es lediglich beim Gedanken. Auch der Rest schlief ein, da ich nicht mehr die Energie hatte Gedanken für einen Blogbeitrag auszuformulieren. Ein WWW liegt z.B. seit Dezember 2019 in meinen Entwürfen, genauso wie diverse Berichte zu Konzerten, Festivals und Reisen. Mittlerweile kann ich mich vermutlich nicht mehr gut genug erinnern, um es nachzuholen – abgesehen davon, dass es entsprechend verjährte Eindrücke sind.

Generell habe ich mich über die Jahre über diverse Fandom Sachen ausgelassen und besonders Lost in Translation war ein Projekt, dass ich gerne weitergeführt hätte, aber wieder diese unsägliche Motiva-dingsta … Es machte gleichermaßen Spaß und war sehr frustrierend sich über die Verhunzung der Deutschen Sprache in englischsprachigen Medien auszulassen.

Hin und wieder habe ich mich auch bemüht an Aktionen anderer Leute mitzumachen. Gemeinsam Lesen und die #LoveWritingChallenge sind nur zwei Beispiele neben diversen Tags und Aktionen. Regelmäßigkeit war aber auch da nicht meine Stärke.

Die großen Nummern

Die beitragsreichsten Aktionen meiner 10-jährigen Blogkarriere waren allerdings die bisherigen fünf Fairy Tale Summer (2017- ?) und meine fünf Adventskalender (2014-2018). Letzteres habe ich vor vier Jahren leider eingestampft, aber zumindest der Märchensommer soll dieses Jahr in die sechste Runde gehen. Die Vorbereitungen dafür werde ich dann als nächstes in Angriff nehmen.

Dafür und auch für die Superheldinnen habe ich allerdings die Beiträge nicht immer alleine geschrieben, denn auch Gastbeiträge haben einen Platz gefunden, um die Themen zu bereichern.

An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an alle, die mir je etwas Geschriebenes zur Verfügung stellten!

Die Zukunft

Bis auf August 2012 habe ich es geschafft jeden Monat mindestens einen Beitrag auf dem Blog zu veröffentlichen. Diese Strähne würde ich gerne weiterführen. Allerdings vermute ich, dass sich der Inhalt weiter mehr und mehr auf meine schreiberische Tätigkeit verlagern wird. Gelegentlich werde ich Empfehlungen zeigen, z.B. während des Märchensommers und vielleicht werde ich doch nochmal das ein oder andere alte Thema ausbuddeln.

Alles andere wird sich zeigen.

Mit mehr als 700 Beiträgen hab nicht nur ich den Überblick verloren, was ich euch sonst noch so vorstellen kann, sonder ihr auch eine ganze Weile Lesestoff, wenn ihr jetzt neugierig geworden seid! Also: Tobt euch aus! Vielleicht schafft ihr es dadurch eine alte Kategorie wieder zum Leben zu erwecken!

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Neues Jahr, neues was-auch-immer

In diesem Jahr fällt es mir besonders schwer Neujahrsgrüße zu übermitteln. Frohes Neues? In den letzten zwei Jahren, war nicht sonderlich viel froh.

Gesundes Neues, klingt in Anbetracht der hohen Fallzahlen höhnisch. Ich versuchte mich an der Variation gesund(er)es Neues, aber auch fühlte sich komisch an.

Also dann auf ein Neues?

Was steht als Nächstes an?

Auch, wenn ich noch bisher nur ein paar Dinge für das Jahr schon eingeplant habe und es noch unsicher ist, ob sie stattfinden oder wie es generell weitergeht, kann ich zumindest vier Ankündigungen schon fest machen.

Am 20.1. 18 Uhr bin ich auf Carolin Summer’s Twitch-Kanal eingeladen, um gemeinsam mit Elenor Avelle übers Schreiben zu quatschen und eine Stellen aus unseren aktuellen Projekten vorzustellen. Elenor wird aus dem wunderbaren Schneerot lesen, dessen Plotbunny durch den Fairy Tale Summer entstand. Ich muss noch eine Stelle aus dem #Neubrandenwolf suchen, auch wenn ich schon eine Idee habe.

Generell komme ich mit dessen Überarbeitung relativ langsam voran, auch wenn die ersten drei Kapitel es jetzt schon durch die erste Lektoratsrunde geschafft haben – und ich mich mal hingesetzt und die Seite dazu aufbereitet habe. Dort könnt ihr paar grobe Informationen, sowie den Status der einzelnen Kapitel einsehen. Wer sich spoilern lassen will, findet dort auch die Links zur englischen Ursprungsfassung, die zwar inhaltlich noch sehr ähnlich, aber mittlerweile doch sehr anders umgesetzt ist.

Drückt mir die Daumen, dass der Booster mich nicht umhaut und ich auch wirklich teilnehmen kann …

Doch das ist nicht die einzige Lesung im Januar!

Wer die „Dunkle Federn, Scharfe Krallen“ Lesung im letzten Jahr verpasst hat, kann sich schon mal den 29.1. 19 Uhr vormerken, denn da werden wir auf dem YouTube-Kanal von Juliet May noch einmal aus der Anthologie lesen.

10 Jahre Random Poison

Irgendwie kann ich es immer noch nicht ganz glauben, aber im Februar jährt sich tatsächlich mein erster Blogbeitrag zum 10. Mal. Daher werde ich euch mindestens auf Twitter, wenn ich es schaffe die Technik zu bezwingen auch auf Facebook, ein paar alte Beiträge zum #ThrowbackThursday raussuchen oder vermutlich hin und wieder etwas dazu schreiben unter dem Hashtag #RandomPoiNten.

Ob ich dazu noch eine „Feier“ mache, weiß ich noch nicht, immerhin wartet ja auch die Vorbereitung auf den sechsten Märchensommer noch auf mich.
Bleibt gespannt.

Ansonsten freue ich mich auf ein neues (hoffentlich besseres) Jahr mit euch!

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Motivation, NaNo und so

Kennt ihr das?
Ihr unternehmt was mit Freunden, irgendwer nimmt was für den anderen mit, damit es „später“ abgeholt werden kann und zack sind fast zwei Jahre vergangen bis man sich live wiedersieht?
Zumindest ging es mir im Rahmen dieser wunderprächtigen Pandemie so. Kurz bevor es 2020 richtig losging konnte ich mit lieben Menschen meinen Geburtstag feiern, seit dem habe ich Cupric nur digital gesehen. Bis letzten Montag.

Allerdings hatte ich mich dazu entschieden an der BuchBerlin teilzunehmen um live mitzuerleben, wie die frisch geschlüpfte Anthologie „Dunkle Federn, Scharfe Krallen“ ankommt. Es war eine egoistische, wenn auch für mich und meine „Beziehung“ zu meiner Schreibe richtige Entscheidung. Denn neben der Leserunde in der mir mehrere Leute schon sagten, dass sie gerne mehr aus der Welt hören möchten, durfte ich auch mehrere Anthologie-Exemplare signieren. Was für mich ein ganz neuer Aspekt des Autor:innenlebens ist. (Und ich konnte am Sonntag Tetris spielen!11^^1)

Das alles ändert jedoch nichts daran, dass während Cupric und ich uns nach einem Jahr und zehn Monaten das erste Mal wieder gegenüberstanden und Geschenke von „damals“ gegen frisch erworbene Bücher für ihren Knirps tauschten, wir Abstand hielten.

Aber genug vom selbstverschuldeten Mimimi, worauf ich eigentlich hinauswollte:

Ich habe Storycubes geschenkt bekommen!

Alle, die sich in irgendeiner Form kreativ betätigen, vor allem die Schreibenden unter uns, wissen, wie einfach es ist von wilden Plotbunnies angefallen zu werden. Genauso gibt es allerdings jene Momente, wo sie nur aus der Ferne betrachten wie du vor einer Wand stehst und nicht weiterweißt. Storycubes sind da eine Möglichkeit, um aus dieser Blockade wieder herauszukommen. Zumindest wenn man sich damit nicht Projekt #12445 aufhalst und dann noch weniger Zeit für die Sachen hat, die man eigentlich beenden wollte … wenn man denn zu denjenigen gehört, die in der Lage sind Dinge zu beenden …

Warum erzähle ich euch davon (abgesehen vom Freuen über ein cooles Geschenk)? Für diesen Beitrag war ich kurz davor gewesen, sie mal auszuprobieren, um euch nach dem Spuk im Tierpark ein weiteres Geschichtchen zu präsentieren. Da ich allerdings immer noch daran sitze den #Neubrandenwolf endlich abzuschließen und vom Alea Libris Schreibbattle noch drei Geschichten zu eben solchen Würfelbildern liegen habe … schieb ich das erstmal auf und quatsch ein bisschen über generelle Motiva-dingsta.

Moti-was-noch-gleich?

Das wohl schwierigste am Schreibenden-Dasein ist die Motivation. Einige Leute schaffen es, sich diszipliniert (und motiviert) jeden Tag an Projekte zu setzen, um sie voranzubringen. Ich gehöre nicht dazu. Nach einem anstrengenden Brotjob-Tag prokrastiniere ich lieber, als mich noch gedanklich mit meinen Welten auseinandersetzen zu müssen … Was natürlich nicht gerade förderlich für deren Fortschritt ist.

Gerade ist der National Novel Writing Month (NaNoWriMo – der schon lange nicht mehr „national“ sondern „international“ ist) im Endspurt, eine Aktion bei der Leute animiert werden sollen, im November fünfzigtausend Wörter (Novellen haben durchschnittlich diese Anzahl von Wörtern) eines Projektes zu verfassen. Nicht editieren, einfach nur runterschreiben (das was ich während des o.g. Battles auch machen musste in einer Zeitspanne von 15 Minuten). Für einige ist das DIE Möglichkeit alle ihre Schreibe soweit fertig zu bekommen, dass sie den Rest des Jahres nur noch überarbeiten brauchen.

Für mich ist es purer Stress.

Ich finde es so schon anstrengend, mich hinzusetzen, um am Wolf zu arbeiten und dann obendrauf den Druck zu haben, dass ich ein bestimmtest Wortziel pro Tag erreichen muss? Ne, das würde mich leider eher blockieren als motivieren. Abgesehen davon, dass ich gerade in der Überarbeitungsphase bin und da eher Wörter gelöscht als hinzugefügt werden.

Natürlich, können sich alle eigene NaNo-Ziele setzen, ich versuche jedoch weiter dem Waschbären-Rhythmus (15 Minuten pro Tage, 5 Tage zwischen den Streams) zu folgen, damit ich mir in Elenor Avelles Mittwoch-Stream eine Waschbär-Laola abholen kann. Gelang mir die letzten Wochen relativ gut, gerade hänge ich aber wieder in der Flaute.

Denn bei Motivation spielt für mich leider auch Rückmeldungen mit rein. Für die Geschichte aus der Antho habe ich, wie oben erwähnt, ein paar großartige Kommentare bekommen. Lesende wollten mehr aus der Welt haben. Was macht mein Hirn daraus? Wollen wir nicht das Projekt wechseln und den Wolf ignorieren? Eine wirklich grandiose Idee, wenn mittlerweile Sensitivity Reader und Lektorat darauf warten … und sieben Kapitel noch nicht mal bei der zweiten Testleserin waren. Also heißt es für mich einfach ransetzen und machen.

Und hin und wieder die „Notlösung“ Fanfiction nutzen … ich mein, für’s Ego tut es wirklich gut, kurz nach der Veröffentlichung einer „nichtigen“ Geschichte ein paar Likes (Kudos) oder sogar Kommentare zu bekommen! Das zeigt mir, dass meine Schreibe nicht soo schlecht sein kann, wie mir mein innerer Kritiker immer sagen will.

Was lernen wir daraus: Gebt Schreibenden Feedback, das motiviert!

Und mit diesen verwirrenden Gedanken entlasse ich euch in das Monatsende.

Übrigens: Werft Morgen einen Blick auf meine SoMe Seiten! Denn der Dezember-Kalenderbeitrag des Nornenetzes wird eine Neuauflage der Geschichte „Ruinenzauber“ aus meinem Adventskalender von 2014 sein.

Also dann, alles Gute!

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#Mondbuchstaben – Eulengesang

Nachdem diese Woche im Zeichen der „Dunklen Federn, Scharfe Krallen“ Anthologie stand, die gestern erschienen ist, ist es doch nur passend, dass wir uns heute einem weiteren Tier mit dunklen Federn und scharfen Krallen widmen:

Die Eule

Aber nicht irgendeiner Eule, sondern jenen, die in Christina Löws Mittwoch frisch geschlüpftem Roman „Das Lied des Herbstmondes“ aus der „Licht und Schatten“ Reihe der Märchenspinnerei, eine Rolle spielen. Nach Zombie-Meerschweinchen (Träume voller Schatten) und sprechendem Kater (Der Kater unterm Korallenbaum: oder wünschen will gelernt sein) begibt sie sich in ihrer Jorinde und Joringel Adaption in luftigere Gefilde – auch wenn ein Reh mit herumspringt, dass ihr an anderer Stelle im Interview erleben könnt. (Für meinen Fairy Tale Summer hatte Christina letztes Jahr über Tiere im Märchen geschrieben, schaut gerne vorbei, wenn ihr noch etwas mehr über ihre Tierchen erfahren möchtet.)

Blaues Banner auf dem Ranken aus aus den Ecken ragen. Auf der linken Seite landet gerade eine Lichteule auf einer. Daneben Text: "Herbstmond - Buchstabenjagd (12.-16.10.2021) #MondBuchstaben". Daneben eine Vorder und Rückansicht des Buches, sowie ein Smartphone mit Cover von "Das Lied des Herbstmondes"

Flatterhafte Gruseltiere

Wusstet ihr eigentlich, dass es einen Aberglauben gibt, dass wenn eine Eule rufend am Fenster vorbeifliegt jemand (aus der Familie) stirbt? Ein Grund, neben der generellen Assoziation mit Magiebegabten, warum Eulen teils schlechte Karten hatten, wenn sie in der Nähe von Siedlungen lebten. Das hat sich zum Glück im letzten Jahrhundert gelegt und jetzt ist es „nur“ noch der Wegfall von leerstehenden Häusern und alten Gemäuern, die ihnen die Nistmöglichkeiten wegnehmen. Vermutlich ist das auch der Grund, warum die (Waldohr)Eule es auf die Schilder für Naturschutzgebiete geschafft hat.

Lustigerweise gelten sie durch die Göttin Athene als kluge bzw. sogar klügste Tiere, was aber alles andere als stimmt, auch wenn sie spezialisierte Raubvögel sind. (Vögel aus der Krähenfamilie sind wesentlich intelligenter).

Was haben Eulen eigentlich mit Jorinde und Joringel zu tun?

Einiges. In der Märchenfassung wird es zwar nur erwähnt, aber die Zauberin, die Jorinde in einen Vogel verwandelt, kann sich selbst in eine verwandeln. Ein Aspekt der in der ARD-Verfilmung aus 2011 tatsächlich aufgegriffen wurde. Wieso ist das für „Das Lied des Herbstmondes“ relevant? Na ja: Die Geschichte spielt aus der Sicht der Zauberin, bevor sie diese wurde … ob sich Protagonistin Carolin jedoch selbst in eine Eule verwandelt? Hm, das werden wir sehen.

Christina hat mir zumindest verraten, dass es mehrere Magie wirkende Personen gibt,

„durch die Augen von Vögeln blicken und auch mal als diese durch die Luft segeln.“

Außerdem gibt es

„eine Waldohreule, einen Steinkauz, einen Uhu und ein paar nicht näher spezifizierte Eulen.“

Aber da hat euch die wunderbare Stella Delaney schon ein bisschen mehr zu erzählt.

In „Das Lied des Herbstmondes“ taucht übrigens auch eine Geistereule auf, die immer wieder Carolins Weg kreuzt.

Carolin kann sie über das ganze Buch hinweg nicht so recht einschätzen, irgendwie jagt sie ihr Angst ein, aber sie greift sie auch nie an, beobachtet eher und sieht furchteinflößend aus.

#Mondbuchstaben

Ein blaues Viereck, aus allen Ecken ragen dunklere Ranken auf denen teils Lichteulen sitzen oder gerade landen. In der Mitte ist oben das Spinnrad-Logo der Märchenspinnerrei, darunter ein großes, weißes W. Am unteren Rand steht "Christina Löw Das Lied des Herbstmondes"

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist dieser Beitrag eine Station der Herbstmond-Buchstabenjagd von Christina Löw, den Anfang dieser Aktion und eine Anleitung, wie das alles funktioniert, findet ihr hier.

 Als Buchstabe habe ich ein W für euch.

Den nächsten Buchstaben findet ihr auf dem Blog von Sameena Jehanzeb.
Eine Liste mit allen teilnehmenden Autor*innen und Blogger*innen sowie Links zu deren Seiten gibt es außerdem im Startbeitrag dieser Buchstabenjagd.

Also dann, noch eine erfolgreiche Jagd!

Das erinnert mich … ich sollte vermutlich meine ganzen Eulenfiguren mal entstauben …

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P.S. Falls ihr mal eine alte Geschichte von mir zum Owlman von Cornwall lesen wollt: Hier entlang.

Ist das dieses #Autor_innenleben?

Erinnert ihr euch noch an das letzte Update vorm Fairy Tale Summer?

Da erzählte ich euch von der frisch geschlüpften Anthologie „Tiefen einer Götterseele“ und seitdem ist literarisch doch einiges passiert … also im Vergleich zu anderen ist es popelig wenig, aber für mich doch riesige Schritte …

Aber von vorn …

Nach jener Veröffentlichung folgte eine weitere in der Jubiläumsausgabe des Phantast by Literatopia, was zudem auch meine erste eigene Märchenadaption (Fortsetzung des Rattenfänger von Hameln) ist. Eine Geschichte, die später noch eine Rolle spielen würde …

Parallel schaffte es auch eine weitere Geschichte von mir auf die Seite des Bücherstadt Kuriers und sicherte mir somit den Erhalt meiner nunmehr sechsjährigen Veröffentlichungssträhne im Rahmen der verschiedenen Aktionen. Dieses Mal für den #BKtastisch in dem auch ein Gastbeitrag von mir über Subgenre der Fantastik und die Subgenre-Aktion des Nornennetzes erschien.

Weiter ging es auch mit den Arbeiten an der im nächsten Monat erscheinenden Anthologie „Dunkle Federn, Scharfe Krallen“ von Mika M. Krüger in der ebenfalls eine Geschichte von mir enthalten sein wird – dazu aber mehr, wenn das Datum näher rückt! Auf alle Fälle sieben faszinierende Geschichten und ein Erlös, der dem Tierschutz zu Gute kommt.

Zusätzlich hatte ich noch zwei Ausschreibungen auf dem Plan, für die eine habe ich es geschafft einen Text zu verfassen, mal sehen, ob das was wird. Bei der anderen bin ich leider an der Zeichenzahl gescheitert auch wenn ich drei „Spiegelgeschichten“ (sie erzählen alle Teile/Aspekte einer Begebenheit aus unterschiedlichen Perspektiven) habe, die genau ins Thema gepasst hätten. Klappt halt nicht immer, so wie die Ausschreibung für die ich neulich auch wieder eine Absage bekam.

Nebenbei habe ich übrigens auch mehrere Romane testgelesen – bei Zweien bin ich noch dabei – und kann euch sagen: Da kommen ein paar verdammt coole Dinge auf euch zu! Auf Schneerot by Elenor Avelle könnt ihr euch besonders freuen, denn diese Adaption von Schneeweißchen und Rosenrot bricht mit so vielen „Traditionen“, dass es erfrischend anders ist! Asexuelle Aromantische Protagonistin, harmoniebezogene Problemlösung, Erkundung der Vergangenheit aus einer zukünftigen Perspektive, faszinierendes Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur(geistern). Nur um ein paar Dinge zu nennen. Und es gibt Gohis!

Achja, im August habe ich übrigens tatsächlich die Rohfassung des #Neubrandenwolf beendet! Jetzt geht es daran die Anmerkungen der Testleserinnen einzuarbeiten, damit ich die ersten Kapitel ins Sensitivity Reading und dann auch ins Lektorat schicken kann … nachdem ich schon ein paar Mal sowohl Ende als auch große Teile von Kapiteln umgeschrieben habe, weil es nicht mehr passte ist da vermutlich noch einiges an Arbeit vor mir …

Doch das war nur das Schriftliche …

Gemeinsam mit Stella Delaney habe ich im Rahmen der Writers on Writers Aktion des Nornennetzes teilgenommen bei der wir uns gegenseitig interviewten. Etwas, dass ich mich letztes Jahr noch nicht getraut habe, weil ich mich für nicht interessant genug befand – nicht das ich das jetzt tue, aber an Stellas Seite schwieg das Impostor-Syndrom (und es half auch, dass ich vorher ein Video der Originalen Variety Aktion Actors on Actors sah, dass neben wehenden Palmen, Spiegelbildern und Wortwiederholungen, die ich auch oft mache, weniger professionell wirkte, als ich mir vorgestellt hätte). Das ganze könnt ihr hier nachhören:

Und weil das noch nicht genug Aufregung war, habe ich zusammen mit Katherina Ushachov ein Subgenre-Video zum Thema Plastikpunk aufgenommen und das ganze am Beispiel von Katherinas „Der tote Prinz“ erörtert.

Subgenre waren ja sowieso DAS Thema der „Facetten der Fantastik“ Lesung, die ich im letzten Update erwähnte. Dort las ich unter anderem die Rattenfänger-Geschichte und stellte damit das Genre der Märchen(adaptionen) vor zu dem ich ebenfalls ein Subgenre-Video mit Katrin Ils und Elenor aufgenommen hatte. Auch hiervon gibt es eine Aufzeichnung, an der aber noch gefeilt wird, d.h. ich kann sie euch noch nicht verlinken, aber bald! Es war auf alle Fälle eine faszinierende Erfahrung und das seltsamste war tatsächlich mittlerweile, das ich mich zur Seite drehen musste, um den anderen Lesenden zusehen zu können, anstatt einfach auf deren Video-Feed zu gucken. 😀

Aber dafür könnt ihr jetzt Hörproben der Götterseelen Geschichte und der Geschichte aus „Entzünde den Funken“ lauschen, die ich für das Nornenjubiläum eingelesen habe – wofür ich auch an diversen Talks teilgenommen hatte, was nach und nach auf den YouTube Kanal des Nornennetzes eingestellt werden wird! Ein paar Videos zu Japanischen Märchen und Nordischer Mythologie wird es irgendwann dann auch noch geschnitten geben, nachdem wir auf Saskia Dreßlers Twitch Kanal jeweils darüber sprachen.

Und joa … gestern landete dann die nächste Zusage für eine Anthologie stilecht im Spam-Ordner … bin mir nicht sicher, ob es so langsam „läuft“ oder ob es gerade einfach nur eine nette Phase ist, bevor einfach wieder nichts passiert.

Es bleibt spannend …

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P.S. Sorry an die Teilnehmenden des Märchensommers, ich bin noch nicht dazu gekommen alles zu verteilen. Eure Preise sind nicht vergessen!

On a Side Note #6: [Hier aussagekräftigen Titel einfügen]

Wie ihr schon am Titel erkennt, bin ich gerade super kreativ, was Titel angeht. Vermutlich ist mein Hirnschmalz dafür gerade für Überarbeitungen draufgegangen, immerhin habe ich den #Neubrandenwolf (nach nur fast zwei Jahren!) jetzt halbfertig! (Fehlen nur noch Testlesende, Sensitivity Reader, Lektorat, Korrektorat und natürlich die zweite Hälfte des Buches …) Trotzdem wollte ich euch ein paar Updates nicht vorenthalten, denn irgendwie passiert gerade mal wieder alles auf einmal.

Neue Veröffentlichung

Die Anthologie „Tiefen einer Götterseele“ ist erschienen! Im Januar hatte ich euch von meiner darin enthaltenen Geschichte „Eine neue Ära“ erzählt, die ihr nun im Print oder E-Book selbst lesen könnt.

Ich bin schon sehr gespannt wie und ob die Geschichte gefällt.

Ab 27.3. wird es auf Instagram auch eine Blogtour dazu geben, wenn ich die Links erwische teile ich sie mit euch auf Twitter – wenn ihr sie erwischt, dürft ihr sie mir auch gerne zukommen lassen, da ich ja selbst nicht auf der Plattform bin.

Events, Events, Events

Vergangenen Mittwoch habe ich an der 2. Kultur- und Kreativwerkstatt des Frauenbildungsnetzes Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen. Es geht in den Veranstaltungen darum, gemeinsam „von der Zielgruppe für die Zielgruppe“ ein Konzept zu entwickeln wie Frauen in der MV-Kulturbranche gefördert werden können. Es begann mit einem Workshop zur Definierung der Stolpersteine und ging diesmal weiter indem wir in vier Gruppen zu zwei „Protagonistinnen“ Prototypen entwickelten. Das nächste Mal geht es um die Testung bzw. Auswertung der Tests mit eben jenen aufgearbeiteten Prototypen. Ob ich da wieder dabei sein werde/kann, weiß ich noch nicht. Es war auf alle Fälle eine interessante Erfahrung andere Kunstschaffende aus meiner Heimat kennenzulernen.

Letztes Wochenende war ich auf dem eduRPG Barcamp des Waldritter e.V. und habe mir verschiedene Sessions angehört. Vor allem zu Themen, die gesellschaftliche Strukturen, Geschichte und Charakterdesign verbanden. Ich konnte ein paar interessante Gedanken mitnehmen und war begeistert vom hohen Niveau in dem die Diskussionen geführt wurden. Aus einem Gedanken daraus, ist auch bereits ein potentieller Gastbeitrag für den Fairy Tale Summer entstanden.

Doch gehen wir von der Vergangenheit in die Zukunft.

Kommenden Samstag, dem 27.3. ab 17 Uhr werde ich beim #Bücherfrühling by 9Lesen nicht nur aus dem #CroMär lesen, sondern mit Nora Bendzko and Katrin Ils über Märchen, Märchenadaptionen und alles was damit einhergeht sprechen. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Aus irgendeinem Grund behaupten ja alle, ich sei eine Märchen-Expertin. 😀
Das ganze wird auf dem 9Lesen Twitch-Kanal stattfinden.

Ebenfalls auf Twitch fand und findet das Alea Libris Verlag Schreibbattle statt bei dem ich Anfang des Monats tatsächlich Dennis Frey „besiegen“ konnte und am 17.4. gegen Sophie Grossalber antreten werden. Mal sehen was diesmal aus den vorgegebenen Bildern für eine Geschichte entsteht. Beim letzten Mal war es eine Variation von Hänsel & Gretel. Es ist auf alle Fälle schwierig das Korrigieren für die 15-minütigen Runden abzustellen und vor allem auch keine unzufrieden stellenden Sätze zu löschen. Ich habe irgendwann auch Groß- und Kleinschreibung ignoriert und bei Buchstabendrehern drauf geachtet, das zumindest die Buchstaben oder die Anzahl der Buchstaben des Wortes passten, wenn auch das Wort teils sehr seltsam aussah. Die Taktik hat zumindest funktioniert.

Wie ihr seht steht einiges an und ist passiert … es ist ein schönes Gefühl in dieser stillstehenden Zeit doch ein paar großartige Dinge erleben zu dürfen.

Passt auf euch auf

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