Tag Archives: fairy tale

Märchensommer: Hex, hex!

Herzlich willkommen zur dritten Woche des Märchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!

Auch heute könnt ihr wieder einen Punkt für die Gesamtpreise des Märchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.

Doch vorweg eine kleine Buchvorstellung …

Diesmal verlasse ich das Turmcafé der Märchenspinnerei, auch wenn die Autorin eine Märchenspinnerin ist. Eine ihrer Geschichten ist bereits in der Anthologie erschienen, ihr eigenständiges Werk folgt demnächst.

Doch heute geht es um Laura Kiers Projekt: Märchen statt Pralinen

In diesen doch eher Lesehäppchen (aka Kurzgeschichten) verarbeitet Laura diverse märchenhafte Themen, adaptiert dabei aber keine Märchen, sondern verfasst ihre eigenen. Ihre Märchen handeln von Träumen, Hoffnungen und Wünschen und sind definitiv nicht für Kinder geschrieben. Mit ihren von der Autorin selbstgezeichneten Covern, haben sie außerdem einen ganz eigenen Charme.

Die Muse, die Steine und die Perlmuttschmerterlinge waren beim Nornennetz auf der LBM ausgestellt, aus der Muse hat Laura sogar vorgelesen. Die Schmetterlinge durfte ich, wie ihr bereits sehen konntet mitnehmen, vorab lesen und für euch in den Lostopf legen.

Morgen könnt ihr dann in einem Interview mit Laura noch ein wenig mehr erfahren. 🙂

Aber nun zur Tagesfrage:

Was magst du lieber im Märchen? Die weise alte Frau oder die fiese Hexe?

Im vergangenen Märchensommer habe ich ja unter anderem das Buch „Märchen von Hexen und weisen Frauen“ gelesen und hier wurde mir wieder bewusst wie verschwimmend doch die Grenze von der einen zur anderen ist.
Es kommt immer auf die Auslegung an.
Selbst meine Lieblingshexe Baba Jaga wird mal so mal so dargestellt, über die werdet ihr übrigens die Woche noch etwas mehr erfahren. 😉

Da ich allerdings eine dezente Schwäche für gute Bösewichte habe – und da fallen fiese Hexen definitiv rein, also jene deren Motive nicht nur „Hunger“ und „Gier“ sind – tendiere ich eher zu denen. Regina aus Once Upon A Time wäre da ein Paradebeispiel für – auch wenn ich die Serie endlich mal weitergucken muss …
(Ich glaube so langsam wirklich, meine nächste Nerdwoche wird sich mit Bösewichten befassen …)

Anne/PoiSonPaiNter

© Für die Cover gehören den rechtmäßigen Besitzern. Sie dienen hier lediglich zur Veranschaulichung.

The Weekend Guess #114

Read in English

wegWas ist der Weekend Guess?

Ein von mir formuliertes Rätsel, das Wortwitze und Wortspiele über die Antwort selbst enthalten könnte, wird hier zum Lösen für meine Leser*innen eingestellt.

Worum geht es bei den Fragen?

Diese sieben speziellen Fragen drehen sich um Märchen, schließlich ist Märchensommer. 😉

Was ist deine Aufgabe dabei und was bringt das für dich?

Du kannst versuchen das Rätsel zu lösen und damit fünf Punkte für die gesammte Märchensommer Challenge sammeln!

Lasst uns einen Blick auf das zweite Märchenrätsel werfen:

Rosige Verwandlung

Welches Märchen suche ich?

Morgen gibt es wieder ein weiteres #CroMär Kapitel!

Anne/PoiSonPaiNter
____________________________
Lies auf Deutsch

wegWhat is the Weekend Guess?

A riddle formulated by me that could contain puns and wordplays on the answer itself are put on here for my readers to answer.

What are the questions about?

These seven special Question are all about Fairy Tales, it’s the Fairy Tale Summer after all. 😉

What is your part in this and what is in it for you?

You can try to solve the riddle and my German readers can earn points by solving this for the overall prices. You can try as well, but won’t be getting any points for it.

Let’s take a look at the second Fairy Tale Riddle

Rosy transformation

Which Fairy Tale am I looking for?


Anne/PoiSonPaiNter

Märchensommer: Gruslig, gruslig …

Herzlich willkommen zur zweiten Woche des Märchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!

Auch heute könnt ihr wieder einen Punkt für die Gesamtpreise des Märchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.

Doch vorweg eine kleine Buchvorstellung …

Auch heute geht es nochmal um die Märchenspinnerei.
Neben den Bänden, die ich letzte Woche vorgestellt habe, habe die fleißigen Spinnerinnen im November auch eine Anthologie herausgebracht:
Es war einmal … ganz anders
Für diese Anthologie, die ebenfalls für die Shortlist des Deutschen Phantastik Preis nominiert ist, haben die Spinnerinnen ihre – damaligen – Feen gefragt, was denn deren Lieblingsmärchen sind. Bald darauf wurden die Märchen unter den Spinnerinnen aufgeteilt, sogar einigen, die bis dahin noch nicht unter dem gemeinsamen Banner veröffentlicht hatten, und zur BuchBerlin gingen dann die fertigen Anthologien bis zum letzten Exemplar über den Tisch – und eines auch in meine Hände, (bis auf 3 Unterschriften, habe ich auch alle Autogramme. :D).
Entstanden sind daraus 13 Kurzgeschichten, manchmal zum gleichen Märchen, aber auch zu ganz verschiedenen, u.a. mit bei: AllerleirauhDie Schöne und das Biest und Aschenputtel in mehrfacher Ausführung sogar.

Gelesen hab ich es noch nicht, aber dafür ist der Sommer ja da.

Aber nun zur Tagesfrage:

Welches Märchen findest du am gruseligsten und warum?

Auch diese Frage ist wieder aus dem vergangenen Jahr übernommen. Ich mochte sie einfach zu sehr.
Damals habe ich mit „Das kalte Herz“ geantwortet und bleibe auch weiterhin dabei. Es ist einfach nur creepy …

Ich denke das Märchen ist für mich am gruseligsten, weil es einfach die Tiefe der menschlichen Schlechtheit aufzeigt – und wegen der Herzwand…

Was so von der Ferne betrachtet eine interessanter Blickwinkel ist, finde ich doch gut gemachte Bösewichte durchaus faszinierend … wie ich gerade erst bei Gotham wieder gemerkt habe, aber das ist eine andere Geschichte …

Anne/PoiSonPaiNter

© Für das Cover gehört den rechtmäßigen Besitzern. Sie dienen hier lediglich zur Veranschaulichung.

The Weekend Guess #113

Read in English

wegWas ist der Weekend Guess?

Ein von mir formuliertes Rätsel, das Wortwitze und Wortspiele über die Antwort selbst enthalten könnte, wird hier zum Lösen für meine Leser*innen eingestellt.

Worum geht es bei den Fragen?

Diese sieben speziellen Fragen drehen sich um Märchen, schließlich ist Märchensommer. 😉

Was ist deine Aufgabe dabei und was bringt das für dich?

Du kannst versuchen das Rätsel zu lösen und damit fünf Punkte für die gesammte Märchensommer Challenge sammeln!

Lasst uns einen Blick auf das erste Märchenrätsel werfen:

Fleißiger Wintereinbruch

Welches Märchen suche ich?

Morgen gibt es dann etwas ganz besonderes hier zu lesen. 😉

Anne/PoiSonPaiNter
____________________________
Lies auf Deutsch

wegWhat is the Weekend Guess?

A riddle formulated by me that could contain puns and wordplays on the answer itself are put on here for my readers to answer.

What are the questions about?

These seven special Question are all about Fairy Tales, it’s the Fairy Tale Summer after all. 😉

What is your part in this and what is in it for you?

You can try to solve the riddle and my German readers can earn points by solving this for the overall prices. You can try as well, but won’t be getting any points for it.

Let’s take a look at the first Fairy Tale Riddle

Hardworking onset of winter

Which Fairy Tale am I looking for?


Anne/PoiSonPaiNter

Märchensommer: Lieblingsmärchen

Herzlich willkommen zur zweiten Runde des Märchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!

Ab heute könnt ihr wieder jeden Montag einen Punkt für die Gesamtpreise des Märchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.

Doch vorweg eine kleine Buchvorstellung …

Letztes Jahr, habe ich euch ja viele Bücher der Märchenspinnerei vorgestellt, damit soll es heute gleich weitergehen, denn während hier auf dem Blog Advenstkalender und Nerdwoche Einzug hielten, waren die fleißigen Spinnerinnen ja nicht untätig. In den Monaten, seit der letzte Sommer geendet ist, wurden nämlich fünf neue Märchenadaptionen veröffentlicht!

Mit Zarin Saltan geht Katherina Ushachov den Weg in die Russische Märchenwelt und erzählt sie die Geschichte von Zar Saltan auf etwas andere Weise und vor allem mit wesentlich mehr Text für die Zarin.

Der Siebte Sohn von Julia Maar, ist nicht nur auf der Shortlist für den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bestes Debüt“ nominiert, sondern sie dreht darin das Aschenputtel Prinzip um. Denn hier stellt sich Königssohn und Bastard Robin seinen älteren Brüdern.

Herzenswünsche kommen teuer von Mira Lindorm erzählt die Geschichte von 1001 Nacht weiter mit Sheherezades Tochter und einem Dschinn, der Dinge etwas zuu wörtlich nimmt.

Unter schwarzen Federn von Sabrina Schuh widmet sich dem Hässlichen Entlein auf düstere und doch moderne Weise und beleuchtet, wie einst Der Axolotlkönig das Thema Mobbing.

Das frisch geschlüpfte Träume voller Schatten von Christina Löw versetzt die Geschichte von Zwerg Nase in eine Welt der Models und Zombie-Meerschweinchen.

In Vorbereitung auf den Sommer habe ich bereits Zarin Saltan, Der Siebte Sohn und Unter schwarzen Flügeln gelesen, dazu wird es also definitiv Rezensionen geben, die anderen kommen dann nach und nach an die Reihe.

Wie bereits erwähnt, könnt ihr einige Exemplare dieser Bücher oder Goodies dazu, auch als E-Books und Prints im Verlaufe des Sommers gewinnen. Sammelt also fleißig Punkte dafür

Aber nun zur Frage des Tages:

Was ist dein Lieblingsmärchen und warum?

Bei dieser – und einigen anderen – Fragen habe ich ein bisschen geschummelt und sie wiederverwendet.
Letztes Jahr habe ich euch von der Gänsemagd erzählt:

„Ich bin mir nicht sicher was ich an diesem Märchen mag, aber ich denke es könnten die Täuschung, die schüchterne Prinzessin, die sich in ihr Schicksal ergibt, das sprechende, tote Pferd und die Magie oder das (ziemlich fiese) Happy End.“

Viel geändert hat sich seitdem bei mir nicht. Also eigentlich gar nichts. Durch die Bücher im letzten Jahr und ein paar neue Verfilmungen habe ich neue Sachen kennen gelernt, aber die meisten, die mich beeindrucken konnten, waren eher Abwandlungen von bekanntem Material oder Sagenerzählungen.

Und ob Sagen wirklich Märchen sind … tja, das werden wir an anderer Stelle erfahren …

Mal sehen, wer seine Meinung vom letzten Jahr beibehalten und wer sie geändert hat.

Anne/PoiSonPaiNter

© Für die Cover gehört ihren rechtmäßigen Besitzern und dienen hier lediglich zur Veranschaulichung.

Märchensommer: Punkte & Preise


Die Vorbereitungen zum Märchensommer gehen weiter und auch diesmal könnt ihr wieder tolle Preise gewinnen, wie ihr das macht, erkläre ich euch heute.

Wie schon im vergangenen Jahr könnt ihr durch die Teilnahme an verschiedenen Aktionen und Aufgaben Punkte sammeln, die euch ab einer gewissen Anzahl schließlich für die verschiedenen Preisstufen qualifizieren.
Eure Punkte werden von mir, Sarah von  Trimagie und Mel von Drachengeschichten und Nordlichter gesammelt und am Ende wird dann zusammengezählt und ausgelost.

Wie kann ich Punkte sammeln?

Punkte werden gesammelt durch:

  • Das Beantworten der Fragen, die jeden Montag hier gestellt werden (je 1 Punkt)
  • Erkennen der richtigen Lösung der Bilderrätsel, die jeden Mittwoch auf den Facebook Seiten von Trimagie und Drachengeschichten & Nordlichter, veröffentlicht werden (je 3 Punkte)
  • Richtige Beantwortung des Weekend Guess‚. Jeden Samstag gibt es hier ein neues Rätsel. (je 5 Punkte)
  • Erfolgreiche Teilnahme an den Rallye-Runden 1-3, die jeweils Dienstag ab dem 5.6. startet (je 10 Punkte)
  • Erfolgreiche Durchquerung der vierten Rallye Runde ab dem 26.06. (15 Punkte)

Zusätzlich dazu kannst du auch Punkte sammeln für:

  • Reviews oder Vorstellung eines Märchen(buchs), dass du gelesen hast (je 3 Punkte)
  • Bonuspunkte für kreative Zusatzaktionen, die nicht im Vorfeld mit mir abgestimmt wurden (je 1-5 Punkte)

Ganz wichtig: Macht ihr etwas von den zusätzlichen Sachen, müsst ihr mich verlinken, damit ich es auch finde!

!!! Wichtiger Hinweis !!!

Die Punkte können über den gesamten Märchensommer hinweg gesammelt werden. Seid also nicht traurig, wenn ihr mal ein Rätsel verpasst, bis zum 15.07. könnt ihr die Lösung immer noch nachreichen!
Alle Gewinnspiel-Beiträge werden auf dieser Seite festgehalten: Märchensommer.
Wer auf Facebook folgen möchte kann das auch in dieser Gruppe machen: Märchensommer 2018

Was sind die Preise?

Diesmal ist das Ganze ja etwas größer und langfristiger aufgezogen, das heißt ich konnte ein mehr Preis-Spender gewinnen, die nicht nur E-Books und Prints stellen, sondern auch Goodies zu ihren Werken.
Mit dabei sind Preise von den Märchenspinnerinnen, Nora Bendzko, Carola Wolff, Carmen Capiti, Paula Roose, Christian Handel sowie von den KünstlerInnen Isabell Dieckmann (Isadié)Nami/SophiePanic Yoyo, Blätterklingen, Andrea Andi Ha von Trimagie & Mohnfuchs.
Abhängig davon, wie viele Märchenpunkte du sammelst, kannst du auf eine der fünf Gewinnstufen klettern und Folgendes gewinnen:

Stufe 0 (0-9 Märchenpunkte):

  • PDF mit allen Links zum Märchensommer, sowie allen Rätseln und deren Lösungen

Stufe 1 (10-30 Märchenpunkte):

  • Stufe 0
  • eine kleine „Tüte“ mit Goodies der verschiedenen Autorinnen, die am Märchensommer teilnehmen

Stufe 2 (31-60 Märchenpunkte):

  • Stufe 1
  • eine mittlere „Tüte“ mit Goodies der verschiedenen Autorinnen, die am Märchensommer teilnehmen

Stufe 3 (61-80 Märchenpunkte):

  • Stufe 2
  • Postkarten der am Märchensommer teilnehmenden Künstler (und Autorinnen)

Stufe 4 – Kleiner Hauptpreis (81-110 Märchenpunkte)

  • Stufe 3
  • eines von sechszehn E-Books:
    • 3x Der Axolotlkönig von Sylvia Rieß (dpp 2018 Longlist Titel)
    • Kein Schnee im Hexenhaus von Susanne Eisele
    • 3x Leuchtendschwarzer Rabenmond von Valentina Kramer
    • Zarin Saltan von Katherina Ushachov
    • Der siebte Sohn von Julia Maar (dpp 2018 Shortlist Titel)
    • Unter schwarzen Federn von Sabrina Schuh
    • 2x Träume voller Schatten von Christina Löw
    • Tropfen der Ewigkeit von Eva-Maria Obermann
    • 2x Drachenschuld von Paula Roose
    • Die Geister von Ure von Carmen Capiti
  • Trostpreis, wenn die E-Books weg sind: Stufe 3

Stufe 5 – Hauptpreis (111+ Märchenpunkte)

  • Stufe 3
  • Eine der folgenden acht Printausgaben:
    • Ein Buch nach Wunsch (Wert: 10 €)
    • Zarin Saltan von Katherina Ushachov (signiert)
    • Kindsräuber von Nora Bendzko (Seraph 2018 Shortlist Titel)
    • Der Axolotlkönig von Sylvia Rieß (signierte Neuauflage mit Bildern & Extrakapitel, dpp 2018 Longlist Titel)
    • Die Perlmuttschmetterlinge von Laura Kier (signiert) + Traumafabel Short von Blätterklingen & Mohnfuchs
    • Der Fluch des Erlkönigs von Carola Wolff (Hardcover)
    • Die Geister von Ure von Carmen Capiti
    • Tropfen der Ewigkeit von Eva-Maria Obermann
  • 5 selbst hergestellte Notizhefte von Isabell Dieckmann (Isadié)
  • Trostpreis, wenn die Prints weg sind: Stufe 3

!!! Wichtiger Hinweis !!!

Stufe 4 und 5 sind limitiert auf die oben genannte Anzahl. Wenn mehr als diese Zahl sich dafür qualifizieren und das gleiche Buch auswählen, wird der Gewinner über eine Zufallsauswahl ermittelt. Alle die nicht ausgewählt wurden bekommen einen Trostpreis.
Stufe 0 wird auf dem Blog veröffentlicht und ist für alle zugänglich.

Zusatzgewinne!

Neben des normalen Märchensommers gibt es noch ein paar Zusatzaktionen, bei denen ihr ebenfalls etwas gewinnen könnt.

Die Märchenrallye

Wie oben bereits erwähnt, sammelt ihr durch die erfolgreiche Teilnahme an der Rallye Punkte für den Gesamtsommer, jede Runde selbst hat aber auch einen kleinen Preis:

  • Route 1: Zarin Saltan – Katherina Ushachov (E-Book)
  • Route 2: Hollerbrunn – Tina Skupin (E-Book)
  • Route 3: Drachenschuld – Paula Roose (E-Book)
  • Route 4: Der Fluch des Erlkönigs -Carola Wolff (Hardcover)

#Märchenente

Anlässlich Sabrina Schuh’s Geburtstag am 14.06. wird es eine kleine Schnitzel – ähm Entenjagd geben, die ihr auf diversen Social Media Kanälen und Blogs verfolgen könnt.
Zu gewinnen gibt es:

  • signierte Goodie Tüten zu „Unter schwarzen Federn“
  • 4x signierte Goodie Tüte mit Ente zu „Unter schwarzen Federn“
  • Unter schwarzen Federn – Sabrina Schuh (E-Book)

#Axolotlausgefragt

Eine kleine Sonderaktion wird es zu Der Axolotlkönig von Sylvia Rieß geben.
Am 11.7. könnt ihr in einem Quiz euer wissen testen und mit etwas Glück Folgendes gewinnen:

  • Goodies von Sylvia
  • Signierte LBM-Plakate des Axolotlkönigs
  • Signiertes Print der Originalausgabe des Axolotlkönigs

„Träume voller Schatten“ – Aktion

Zu ihrer Buchveröffentlichung hat Christina Löw sich etwas besonderes ausgedacht. Über mehrere Blogs hinweg wird es eine Aktion geben, am 5.7. macht die Kreativtour bei mir halt.

Zu gewinnen gibt es:

  1. Ein signierter Print „Träume voller Schatten“ + selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies
  2. Ein E-Book „Träume voller Schatten“ + selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies
  3. Ein selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies

Emoji-Märchenrätsel

Bücherhexe Sabrina hat sich auch etwas ausgedacht. Vom 4.-15. Juni könnt ihr bei ihr auf Facebook Märchen anhand von Emoji-Ketten erraten und damit Punkte für tolle Preise gewinnen!

Der erste Platz kann ein Print-Exemplar von „Die Apfelprinzessin“ von Maya Shepherd (Band 1 der Grimm Chroniken) gewinnen, Platz 2 und 3 kleine Goodie Pakete.

Noch was?!

Wer weiß, was noch dazu kommt während des Sommers. 😀

Märchensommer Zusammenfassung

Auf dieser Seite: Märchensommer, findet ihr Links zu allen Fragen und Rätseln, sowie alle meine Reviews und die Zusatz- und Gastbeiträge.
Und natürlich die Sachen oben.
All das gesagt: Habt Spaß und genießt ab morgen den Märchensommer!
Anne/ PoiSonPaiNter

The True Ending of Fairy Tales Pt. 3

Read in English
Nachdem ich ihr im Märchensommer schon die Englischen Versionen von Teil 1 und Teil 2 hier lesen konntet, gibt es nun zum Abschluss auch noch einen Gastbeitrag von Sebastian „Sofian“ Wiedemeier in dem er sich noch ein drittes Mal mit den eigentlichen Enden (Deutscher) Märchen befasst hat. (Danke wieder an Cupric für die Übersetzungshilfe!)

Das eigentliche Ende (Deutscher) Märchen Teil 3

Im Rahmen des Märchensommers hat mich PoiSonPaiNter zwei Dinge gefragt: Zum Einen um die Erlaubnis, die ersten beiden Teile dieser ins Englische übersetzen zu dürfen, zum Anderen, ob ich mir nicht vorstellen könnte, einen neuen Gastbeitrag für ihre Aktion zu liefern. Und weil es bei dieser Aktion um Märchen geht, lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten und habe ja gesagt. Und was wäre hier passender, als die alten, staubigen Bücher ein weiteres Mal auszupacken und zu sehen, welche Obszönitäten, Absurditäten und Perversionen sich noch in den Ursprüngen der Märchenwelt verbergen.

Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben

Ein Märchen, von dem meines Wissens keine modernen Versionen existieren, ist die Geschichte „Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben„, denn es verschwand bereits aus der zweiten Auflage der „Kinder- und Hausmärchen“ der Grimms, weil es für Kinder nicht geeignet sei und zur Nachahmung anregen würde. Doch worum ging es in dem Märchen? Im Prinzip geht es um eine Gruppe Kinder, die ein kindlich- naives Rollenspiel spielen. Ich meine, jeder von uns hat sicherlich so Dinge wie „Vater, Mutter, Kind“ oder „Räuber und Gendarm“ in seiner Kindheit gespielt. Im besagten Kinderspiel teilen sich die Kinder verschiedene Rollen zu, wie sie zur Verarbeitung eines Schweins notwendig sind. So zum Beispiel der Schlachter, der das Schwein tötet, die Küchenmagd, die das Blut des Schweins mit einer Schale auffängt, um Würste damit zu kochen, den Koch und viele mehr. Selbstredend braucht man für ein solches Spiel auch ein Schwein und so schlüpft ebenfalls eines der Kinder in diese Rolle. Ich wette, einige von euch können das Ende hier bereits sehen, oder? Deshalb möchte ich es nur kurz zusammenfassen: Der „Schlachter“ schneidet dem „Schwein“ die Kehle durch und die Küchenmagd fängt das Blut in einer Schale auf. An dieser Stelle wird das Spiel von einem Erwachsenen, seines Zeichens Ratsherr, unterbrochen, der den „Schlachter“ festnimmt und den Rat zusammenruft. Dieser hat von einem solchen Fall noch nie gehört und weiß nicht, ob er das Kind verurteilen kann. Ein alter, weiser Richter hat da die Idee, dem Kind einen roten Apfel und einen Taler anzubieten. Wählt das Kind den Apfel, so ist das ein Beweis für ihre kindliche Naivität und es wird freigelassen, wählt es aber den Taler, hat es bereits die erwachsene Fähigkeit, abstrakte Wertkonstrukte zu verstehen und ist schuldig des Mordes, sodass es gehängt werden soll. Das Kind wählt den Apfel und geht fröhlich seiner Wege.

Es existiert bei diesem Märchen allerdings noch ein zweiter Teil, eine alternative Version. In dieser sieht ein Junge, wie der Vater ein Schwein schlachtet, und will dies nachspielen. Also nimmt es ein Messer, geht zu seinem Bruder und sagt ihm, dass dieser nun das Schwein sei, er selbst der Schlachter. Dann stößt er ihm das Messer in den Hals. Die Mutter der Jungen, die gerade im Haus ihr jüngstes Kind badet, hört den Schrei ihres Sohnes und stürmt hinaus. Als sie die Szene sieht, holt sie das Messer aus dem Hals ihres Kindes und ersticht damit in Rage ihr anderes Kind. Sie will danach nach ihrem dritten Kind sehen, das mittlerweile im Zuber ertrunken ist. Verzweifelt über den Verlust ihrer Kinder erhängt sie die Mutter danach. Der Vater, der am Abend nach Hause kommt und das Grauen sieht, stirbt kurz darauf als gebrochener Mann.

Über dieses Märchen wurde schon damals heftig gestritten. Die einen sagten, das Märchen würde Kinder davor warnen, es beim Spielen allzu ernst zu treiben und zu weit zu gehen, die anderen behaupteten, das gerade das durch diese Geschichte gefördert werden würde. Da diese Geschichte auch nicht entschärft werden konnte, wie es die Grimms mit vielen Märchen getan haben, wurde sie in der Zweitauflage der KHM ganz einfach weggelassen. Ob es durch das Erzählen dieser Geschichte tatsächlich zu Morden unter Kindern gekommen ist, lässt sich heute nicht mehr sagen, es ist aber, zugegebenermaßen, mehr als unwahrscheinlich.

Die kleine Meerjungfrau

Wenn es auch kein grimmsches Märchen ist, ja nicht einmal ein deutsches oder überhaupt ein echtes Märchen, so zeigt das KunstmärchenDie kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen doch auf, wo und wie die Motive von Märchen mit der Zeit immer weiter vereinfacht, verharmlost und verkindlicht wurden. Die heute bekannte Disneyversion kennen vermutlich alle, dennoch möchte ich sie kurz der Vollständigkeit halber zusammenfassen. Die Meerjungfrau Arielle verliebt sich in einen Menschen und tauscht bei der Seehexe Ursula ihre Stimme gegen Beine. Sie muss innerhalb von drei Tagen einen Kuss vom Prinzen bekommen, sonst verliert sie auch noch ihre Seele. Es kommt zum Showdown und natürlich zum Happy End, in dem Arielle ihre Seele und Beine behält, ihre Stimme zurückerlangt und auch den Prinzen heiratet.
Die Motive und Sagen, derer sich Andersen hier bedient, sind aber sehr viel älter und zum Teil sehr viel brutaler. Die Figur der Arielle/der kleinen Meerjungfrau basiert auf der Sagengestalt der Undine, die im Laufe der Jahre vielfach literarisch verarbeitet wurde. Dabei spielt der Raub der Stimme meist eine zentrale Rolle- war die Undine doch nah verwandt mit den Sirenen und deshalb ein Urtypus der weiblichen Verführerin, die Männer von ihrer Tugendhaftigkeit abbrachte. Indem man ihr also die Stimme raubte, bevor sie unter den Menschen leben durfte, wurde diese Gefahr gebannt. Allerdings findet der Stimmenraub oft eher in Form des brutaleren Herausschneidens der Zunge statt. Doch auch, wenn die nun zungenlose Meerjungfrau nun unter den Menschen leben darf, ist ihr in den älteren Sagen kein Happy End beschieden. In einer Version fühlt sich für sie jeder Schritt an, als würde sie barfuss über Glasscherben laufen, in anderen Versionen dagegen heiratet der von ihr begehrte Prinz, mal ohne sie zu kennen, mal nach dem Erzeugen von Hoffnungen, eine andere Frau. Die nun von Grund auf depressive Meerjungfrau möchte zurück ins Meer, aber dieser Weg ist ihr verwehrt, denn dafür müsste sie ihren geliebten Prinzen töten. Dennoch versucht sie, zurück ins Meer zu gelangen, wobei sie sich in Schaum verwandelt und stirbt (in anderen ertrinkt sie einfach). Es existieren aber auch Versionen, in denen die Meerjungfrau schlicht und einfach Selbstmord begeht.
Im Gegensatz zu den Grimmschen Märchen fehlt hier so etwas wie eine übergeordnete Moral und da es sich um ein Kunstmärchen handelt, auch die in den grimmschen Märchen zu findenden, hauptsächlich sexuellen Sagenmotive, dennoch zeigt gerade die kleine Meerjungfrau, weil die Ursprünge hier klar sind, wie Märchen vereinfacht wurden. Hinzu kommt, das die zugrunde liegende Motive der Undinen in der ein oder anderen Version jedem bekannt ist- zählen doch auch zahlreiche Lokalsagen wie die Loreley und das Wiener Donauweibchen zu diesem Sagenkomplex.

Es waren einmal andere Märchen…

In meiner kleinen Serie habe ich euch nun bereits von Allerleirau, Rotkäppchen, Schneewittchen und Dornröschen erzählt, auch „Wie Kindern Schlachtens miteinander gespielt haben“ und das Andersen- Märchen von der kleinen Meerjungfrau. Allerdings könnte ich die Liste der Märchen beinahe endlos weiterführen. Manche sind auch bis heute kaum verändert worden, wie das Märchen „Frau Trude“, in dem ein ungehorsames Kind von der Hexe Trude in einen Holzklotz verwandelt und danach verheizt wird. Ebenfalls ein sehr beliebtes Motiv in der Kategorie der Märchen, die aufgrund ihrer Grausamkeit zum Teil nicht mehr weiter bearbeitet und verlegt wurden, ist der grausame, Frauen meuchelnde Ehemann, der in seinem Haus eine geheime Mordkammer hat. Dieses Motiv findet sich in dieser Form vor allem in den Märchen „Fitchers Vogel“ und dem bekannteren „Blaubart„. In beiden verbietet der Ehemann der Frau, eine bestimmte Kammer zu betreten, was diese natürlich dennoch tun und am Ende nur mit List, Glück und ihrer Verwandtschaft knapp dem Tod entgehen können. Noch weiter in seiner Grausamkeit geht das Märchen „Der Räuberbräutigamm„, in dem eine Frau die grausame Massenvergewaltigung und Ermordung einer anderen Frau mit ansehen muss, bei der es immerhin wild genug zugeht, um Körperteile durch die Gegend zu werfen.
Geschichten wie diese zeigen besonders eines: Märchen sind ursprünglich keine Kindergeschichten, erst die Grimmsche Bearbeitung hat sie zu diesen gemacht. Vielmehr sind sie meist Sagen, Geschichten und Schwänke, die mit der Zeit von vielen Erzählern immer mal mehr, mal weniger subjektiv verändert erzählt worden sind. Wie alle Geschichten verfolgen sie immer einen Zweck, der sich nicht immer auf den ersten Blick erschließt. Sie vermitteln Werte, Ansichten und zum Teil auch politische Gesinnung, zum Teil sollen sie sogar pauschal vor bestimmten Menschengruppen warnen oder diese gar diskreditieren (z.B. Juden im „Der Jude im Dorn„).
Märchen waren vieles, aber eines ganz sicher nicht: Reine Kinder- und Unterhaltungsgeschichten.

Der Autor

Sofian bloggt über das Schreiben und andere Sachen, die damit verbunden sind.  Er hat außerdem ein wachses Auge für Märchen.
Ihr könnt ihr ihn auf seinem Blog: Sofians Kreativstube, auf Facebook: Kreativschreibstube und Twitter: @Sofian_KSS

PoiSonPaiNter
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Lies auf Deutsch
After you got the English Versions of Part 1 and Part 2 during the Fairy Tale Summer you’ll get as conclusion a a guest post by Sebastian „Sofian“ Wiedemeier where he looked at the true ending of (German) Fairy Tales for the third time. (Thanks again to Cupric for helping out with the translation!)

The True Ending of Fairy Tales – Part 3

The first thing to notice when you engage in Fairy Tales is that they’re originally not meant to be instructional stories for children. They were stories told by adults, often bloodier and more gruesome than today’s horror movies. The Brothers Grimm were the first to rewrite them for their second collection into more child-friendly versions. Hence I’d like to tell you in this first part two endings of Fairy Tales as they were told by the Brothers Grimm.

Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben (How Some Children Played at Slaughtering)

A Fairy Tale without a modern version as far as I know is the story ‚How Some Children Played at Slaughtering‚, because it had already vanished from the second edition of Grimm’s Children’s and Household Tales because it wouldn’t be suitable for children and encourage imitation. But what was the Fairy Tale about? The basic story-line is about children playing childish-naive make-believe role play. I mean, every one of us is surely bound to have played games such as house or cops and robbers in their youth.

In this game the children take up roles that are necessary to handle the slaughter of a pig. For example a butcher who kills the pig, a kitchenmaid to catch its blood in a basin to process it into blood sausages, the cook and many more. Naturally you’ll need a pig for this game as well and so one child gets assigned that particular role. I bet some of you already know which turn this game will take, don’t you? Thus I’ll keep it short: The ‚butcher‘ slits the ‚pig’s‘ throat while the kitchenmaid catches its blood in a basin. At this point the game gets interrupted by an adult, councilman by profession, who detains the ‚butcher‘ and calls for the council. Said council had never heard of such a case and can’t decide whether they can convict the child. An old and wise judge hits on the idea to offer said child an apple and a coin. If the child chooses the apple it’s to be viewed as a sign of child-like naiveté and the child to be let free, but if it chooses the coin instead this means it’s already able to grasp adult-like value judgement and is thus guilty of murder and to be hanged. The child picks the apple and happily goes its way.

But there is another, alternative version of this Fairy Tale as well. Here a boy sees how his father slaughters a pig and wants to re-enact it. So he takes a knife, goes up to his brother and declares him to be the pig and himself to be the butcher. Then he thrusts the knife into his brother’s throat. The boys‘ mother, who is bathing her youngest child in the house, hears her son’s scream and rushes out. Taking in the scene she pulls the knife out of her child’s throat to stab her other son to death in her rage. She wants to look after her third child and finds it drowned in the tub. Fallen into despair over the loss of her children she hangs herself afterwards. The father, coming home in the evening, sees the horror and dies as a broken man shortly after.

This Fairy Tale sparked controversy back then as well. Some said this Fairy Tale would warn children not to take playing too seriously, others argued that it would promote exactly that. As this story isn’t that easily softened as the Brothers Grimm did with countless other Fairy Tales it was simply dropped from the second edition of the Children’s and Household Tales. Whether the narration of this story really promoted murder among children can’t be assessed nowadays but it is, admittedly, doubtful.

Die kleine Meerjungfrau (The Little Mermaid)

Even though it’s not a Tale by the Brothers Grimm, actually not even German or a real Fairy Tale, this literary Fairy TaleThe Little Mermaid‚ by Hans Christian Andersen still showcases where and how motives of Tales got simplified, downplayed and made suitable for children as time went on. The modern Disney version is most likely known by nearly everyone but I’ll briefly summarize for the sake of completeness: Mermaid Arielle falls in love with a human and gets her voice traded for legs by the sea witch Ursula. She has to get a kiss from the prince within three days or she’ll lose her soul as well. Naturally this leads to a showdown und finally a happy ending in which Arielle keeps her Soul and legs, regains her voice and marries the prince.

The motives and legends herein used by Andersen are way older and to some extend beastlier. The figure of Arielle/the little mermaid is based off the mythical creature named Undine which had been literary processed quite frequently over the years. Taking its voice often held a vital part as the Undine’s closely related with Sirens and thus an original type of seductress taking a man’s virtue. So taking her voice before she was allowed to live among humans ensured their safety. However it was mostly implemented by the brutal way of cutting out the tongue. Still, even though the tongueless mermaid’s now allowed to live among humans she wasn’t allotted for a happy ending in the older versions. In one of those every step hurt her as if walking over shattered glass, in another the desired prince marries – sometimes not even knowing her, sometimes raising her hopes – a different woman. The fundamentally depressive mermaid wants to return to the sea but that path’s blocked because she would have to kill her beloved prince to do so. She tries to go back into the sea anyway resulting in her changing into foam and dying (in other versions she simply drowns). There are some, too, in which she simply commits suicide.

In contrast to Tales by the Brothers Grimm there is no higher moral standard and as it’s a literary Fairy Tale the mainly sexually oriented motives that are usually found in Grimm’s Tales are missing as well. Still, The Little Mermaid excellently showcases how Fairy Tales got simplified as its origin is quite distinct. There is also the fact that the underlying motives of the Undine is known to everybody in one version or another – even local myths like Loreley and the ‚Wiener Donauweibchen‘ count towards this cluster of legends.

Once upon a time there were other Fairy Tales…

In my little series I already told you about All-kinds-of-fur, Little Red Riding Hood, Snow White and Sleeping Beauty, also about „How Some Children Played at Slaughtering“ and the Andersen-Fairy Tale about the Little Mermaid. Admittedly I could continue this list of Fairy Tales nearly endlessly. Some of them are even barely changed to this day, like the Fairy Tale „Frau Trude (Mother Trudy)„, in which a disobedient child is turned into a log and burned by Mother Trudy. Another much loved motive in the category of Fairy Tale, which aren’t being edited or published any more due to their cruelty, is the wife murdering husband that has a secret murder-chamber in his house. The motive can be found in this for especially in the Fairy Tale „Fitcher’s Bird“ and the better known „Bluebeard„. In both of them the husband forbids his wife to enter a certain chamber, what she does regadless and in the end only manages to barely escape death with cunning, luck and her relatives. Even further into this cruelty goes the Fairy Tale „The Robber Bridegroom„, in which the woman has to witness the cruel mass-rape and slaughter of another women, in which things are that wild that limbs fly across the room.
Stories like these particularly show one thing: Fairy Tales are originally no children’s tales, only the editing of the Grimms turned them into that. Rather they’re legends, tales or droll stories, that with time got told by many story tellers sometimes more, sometimes less subjectively changed. As many stories are they following one purpose, that isn’t quite clear at first glance. They convey values, opinions and partly also political disposition, partly they are even supposed to overall warn about certain groups of people or even discredit them (e.g. Jews in „Der Jude im Dorn“ – The Jew in the Thorns).
Fairy Tales are many things, but one thing certainly not: Pure children and entertainment stories.

The author

Sofian blogs about writing and other things that come along with it. He also has a keen eye for Fairy Tales.
You can find him on his Blog: Sofians Kreativstube, on Facebook: Kreativschreibstube and Twitter: @Sofian_DiB

PoiSonPaiNter

Fairy Tale Summer: Disposal

Read in English

Märchensommer: Beseitigung


Die letzte Woche des Märchensommers hat begonnen, d.h. nur noch Freitag habt ihr Zeit die Fragen und Rätsel zu beantworten und Märchenpunkte zu sammeln, um einen der tollen Preise zu bekommen! In der  vergangenen Woche habe ich mich durch die letzten Russischen Volksmärchen „gequält“ (es ist noch zu anstrengend für mich zweisprachig zu lesen, die Märchen selbst sind zwar merkwürdig aber lesbar). Die aktuellen Bände der Märchenspinnerei sind aber zumindest auch schon angekommen, ob ich sie noch anfange zu lesen diese Woche, kann ich noch nicht sagen.

Während des Märchensommers bin ich einigen Adaptionen begegnet, ein paar davon habe ich euch über die Wochen hinweg vorgestellt, aber Janna hat in ihrem Gastbeitrag so viele aufgezählt, u.a. Rosen und Knochen, das ich für heute überlegt hatte, dass ich mich nicht mehr entscheiden kann und euch offen lasse euch mal durch die ganzen Vorschläge zu suchen. 😉

Ein letztes Mal geht es heute zum Challenge-Teil, bei dem ihr wieder einen Punkt sammeln könnt:

Welchen Märchenweg würdest du wählen um jemanden aus dem Weg zu räumen?

Die subtilen Weisen, wie die Böse Königin versucht Schneewittchen loszuwerden, sind zwar sehr verführerisch, aber jemanden mit Drachenfeuer zu brutzeln erscheint mir dann doch wesentlich epischer. 😉

Also dann: Schaut nochmal die Übersicht durch, ob ihr alle Fragen und Rätsel erwischt habt und dann ab in den Lostopf mit euch!

PoiSonPaiNter
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Lies auf Deutsch

The last week of the Fairy Tale Summer has begun, which means you only have until the Friday to answer the questions and riddles to collect the Fairy Tale Points to win one of the great prices! In the past week „struggled through the Russian Folk Tales (it is still too exhausting for me to read bilingual, the Fairy Tales themselves are weird but readable). The newest books by the Märchenspinnerei have already arrived, but I’m not sure if I will start reading them this week.

During the Fairy Tale Summer I came across quite a few adaptations, a few of them I introduced to you over the weeks, but Janna has named that many in her Guestpost, e.g.  Rosen und Knochen (Roses & Bones) that I had considered to introduce today, that I can’t decided which one to write about any more and let it be up to you to look through all her suggestions. 😉

For the last time we’ll get to the challenging part, where you can collect another point:

Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?

The subtle ways the Evil Queen from Snow White uses to try to get rid of Snow White, might be quite tempting, but to fry someone with Dragon Fire just sounds so much more epic. 😉

Well then: Look through the overview, if you caught all questions and riddles and on you go into the pot with you!

PoiSonPaiNter

© For the cover/drawing belong to their rightful owners and are only used here as illustration.

The Weekend Guess #112

And the last Question for the Fairy Tale Summer/Märchensommer. Have fun guessing and trying to collect some points. 😉
Hinweis: Das Rätsel wird übersetzt werden, der komplette Beitrag nicht.

wegWhat is the Weekend Guess?

A riddle formulated by me that could contain puns and wordplays on the answer itself are put on here for my readers to answer.

Why am I doing this?

I like puns and riddles and as I am trying to find a way for people to gain points for a price at the end of the Challenge, I decided to give it another try. 🙂

What are the questions about?

These twelfth special Question are all about Fairy Tales, it’s the Fairy Tale Summer/Märchensommer after all. 😉

What is your part in this?/Was ist deine Aufgabe dabei?

You can try to solve the riddle./Du kannst versuchen das Rätsel zu lösen.
What is in it for you?/Was bringt das für dich?

You can gain five points for the overall Fairy Tale Summer Challenge! /
Du kannst fünf Punkte für die gesammte Märchensommer Challenge sammeln!

Let’s take a look at the twelfth Fairy Tale Riddle/
Lasst uns einen Blick auf das zwölfte Märchenrätsel werfen:

Royal Birdhair./
Royales Vogelhaar.

Which Fairy Tale am I looking for?/
Welches Märchen suche ich?
And thus ends this special feature of the Weekend Guess.
Hope you had fun!/
Und so endet diese Sonderausgabe des Weekend Guess.
Hoffe ihr hattet Spaß!
PoiSonPaiNter

The True Ending of Fairy Tales Pt. 2


For the Fairy Tale Summer I decided (and obviously asked if it was okay, so thanks for letting me do this!) to translate (or rather let translate: Thanks Cupric for helping out here!) the Blog posts by Sebastian „Sofian“ Wiedemeier I told you about in the beginning. If you prefer reading it in German check out Sofian’s original post: Das eigentliche Ende Deutscher Märchen [Teil 2]. But let’s begin:

The True Ending of Fairy Tales Part 2

I’ve already talked about the more or less unknown Fairy Tale Donkey Skin and the more famous Fairy Tale Little Red Riding Hood in the first part. Both end in quite a different way than Disney or Brothers Grimm lead on. In the second part of my series I’d like to stay with famous Fairy Tales again – I dare say that the following two Fairy Tales I’m focusing on are in the top 5 in terms of fame.

Sneewittchen (Schneeweißchen/Schneewittchen – Snow White)

I’m sure all of us sat in front of the TV and happily sang along ‚Heigh-ho, Heigh-ho, It’s home from work we go!‘ when the dwarves went home. Everyone knows the basic story-line. Snow White escapes from her vain stepmother and survives several attempts on her life after that and finally gets kissed back to life by the prince. The origin plot of this lower German Fairy Tale is different and quite strange on several parts.

Everything starts with the Queen pricking her finger and realizing how beautiful the color combination of black-red-white is. She wishes for a child in those colours and of course it comes true. That already portraits that woman’s character quite well on its own, but there is more to come. She’s in possession of a magical mirror in this version as well which she regularly consults about who is the fairest of them all. When Snow White reached the age of seven she became more beautiful than the Queen which the mirror says self-evidently. The mother, full of vanity, gets consumed with envy and fetches a Huntsman to guide Snow White into the forest where she is to be killed by him. Hello, I mean, it’s her own friggin‘ daughter?! And that’s just the tip of the ice berg – she demands a trophy from the Huntsman, namely lungs and liver of the little princess, because she wants to ‚cook them with salt and eat them‘. A totally normal thing to do, cooking your own child’s organs.
Still, the Huntsman is a man and, as always in such Fairy Tales, the men gets easily softened up. So Snow White starts tear-jerking and begging for her life (I don’t know about you but with seven (!) I had no clue what death meant) and so the Huntsman lets her go. I mean, every man with pity lets little children run around on their own in a forest. Instead of her he kills a boar piglet and brings its organs to the mother who actually proceeds to cook and eat them. Yep, she’s really doing it while believing them to be her daughter’s.
Now follows the typical to and fro, the mother tries with different approaches to get Snow White to bite the dust but somehow it never quite works until she constructs an apple. Snow White dies (again) and is put into a glas coffin where she doesn’t decay.
But what would be a story without another totally disturbed character? And so a Prince enters the stage, who immediately falls in love with the Snow White. Well, she’s dead and still friggin‘ SEVEN years old, but hey, how does it go? There is no too young there’s only too ti.. Let’s drop the subject. He asks for her corpse, who wouldn’t, and lays her on a bier. Thenceforth he isn’t able to eat or sleep without the body next to him. As if all that wasn’t sick enough (He lays a body on a bier! He falls in love with a seven year old dead child! Do you need more?), he orders his servants to treat her as if she was still alive. At one point one of them is so fed up that he starts pummeling the body in anger, who immediately spits out the apple. She comes back to life and the prince is all happy. They both marry and for the wedding (Did I mention her being only about nine if you count in the time she spend lying around dead?) her mother gets invited. Polite as the Prince tends to be he bestows her right away with a new pair of shoes .. made of glowing iron in which she has to dance until she drops dead.

Let’s summarize: A seven year old girl, a mother dripping of vanity and prone to cannibalism and an openly pedophile-necrophiliac Prince… That doesn’t sound much like Disney, does it?
Of course, several motives get processed. Eating your enemies is a tradition to acquire their might and skills (in this case: beauty) and stems from Celtic times. The apple as a sign of misfortune is definitely Christian. Still… the story in this version is much more disturbing than one would have guessed.

Dornröschen (Sleeping Beauty)

This Fairy Tale was too hardcore even for the Brothers Grimm as they softened it for their first issue even though it wasn’t targeted for children. The basic story-line is quite known as well: A royal couple has a child and they celebrate a feast were only 12 out of 13 Fairies are invited. The 13th curses the child because of that and so, on its 15th birthday, misfortune befalls them – she and the whole court fall asleep for a hundred years. In that period of time a lot of princes die in the thorn hedge around the castle but at the end one manages to break through and kisses her awake.

In the origin version however it isn’t a prince’s kiss that wakes her but rather a child sucking her finger. Where the child’s from? Good question… Well, the Prince had been there for a few years and he thought: If she isn’t protesting that means she wants it, too! And raped the Sleeping Beauty. Who gave birth to a child and again the Prince forces himself upon her. Another child follows before Sleeping Beauty – at that time coming through two rapes and two births without waking up – is awoken through said second child because it sucks on its mother’s finger.
But those who’s expecting the King to punish his daughter’s rapist, some would think a nice cleaver would be the best solution to those people, is wrong. Instead a wedding takes place where Sleeping Beauty marries her (about a hundred years her junior) rapist with whom she ‚lives happily ever after‘.

What’s your overall opinion on them? Do you know a Fairy Tales which ending was alternated in a similar way?

The author

Sofian blogs about writing and other things that come along with it. He also has a keen eye for Fairy Tales. Next week there will also be a third part, he especially wrote for the Fairy Tale Summer, as well. 🙂

You can find him on his Blog: Sofians Kreativstube, on Facebook: Kreativschreibstube and Twitter: @Sofian_DiB

PoiSonPaiNter