Herzlich willkommen zur dritten Woche des MÀrchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!
Auch heute könnt ihr wieder einen Punkt fĂŒr die Gesamtpreise des MĂ€rchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.
Doch heute geht es um Laura Kiers Projekt: MĂ€rchen statt Pralinen
In diesen doch eher LesehĂ€ppchen (aka Kurzgeschichten) verarbeitet Laura diverse mĂ€rchenhafte Themen, adaptiert dabei aber keine MĂ€rchen, sondern verfasst ihre eigenen. Ihre MĂ€rchen handeln von TrĂ€umen, Hoffnungen und WĂŒnschen und sind definitiv nicht fĂŒr Kinder geschrieben. Mit ihren von der Autorin selbstgezeichneten Covern, haben sie auĂerdem einen ganz eigenen Charme.
Die Muse, die Steine und die Perlmuttschmerterlinge waren beim Nornennetz auf der LBM ausgestellt, aus der Muse hat Laura sogar vorgelesen. Die Schmetterlinge durfte ich, wie ihr bereits sehen konntet mitnehmen, vorab lesen und fĂŒr euch in den Lostopf legen.
Morgen könnt ihr dann in einem Interview mit Laura noch ein wenig mehr erfahren. đ
Aber nun zur Tagesfrage:
Was magst du lieber im MĂ€rchen? Die weise alte Frau oder die fiese Hexe?
Im vergangenen MĂ€rchensommer habe ich ja unter anderem das Buch „MĂ€rchen von Hexen und weisen Frauen“ gelesen und hier wurde mir wieder bewusst wie verschwimmend doch die Grenze von der einen zur anderen ist.
Es kommt immer auf die Auslegung an.
Selbst meine Lieblingshexe Baba Jaga wird mal so mal so dargestellt, ĂŒber die werdet ihr ĂŒbrigens die Woche noch etwas mehr erfahren. đ
Da ich allerdings eine dezente SchwĂ€che fĂŒr gute Bösewichte habe – und da fallen fiese Hexen definitiv rein, also jene deren Motive nicht nur „Hunger“ und „Gier“ sind – tendiere ich eher zu denen. Regina aus Once Upon A Time wĂ€re da ein Paradebeispiel fĂŒr – auch wenn ich die Serie endlich mal weitergucken muss …
(Ich glaube so langsam wirklich, meine nĂ€chste Nerdwoche wird sich mit Bösewichten befassen …)
Ein von mir formuliertes RĂ€tsel, das Wortwitze und Wortspiele ĂŒber die Antwort selbst enthalten könnte, wird hier zum Lösen fĂŒr meine Leser*innen eingestellt.
Worum geht es bei den Fragen?
Diese sieben speziellen Fragen drehen sich um MĂ€rchen, schlieĂlich ist MĂ€rchensommer. đ
Was ist deine Aufgabe dabei und was bringt das fĂŒr dich?
Du kannst versuchen das RĂ€tsel zu lösen und damit fĂŒnf Punkte fĂŒr die gesammte MĂ€rchensommer Challenge sammeln!
Lasst uns einen Blick auf das zweite MÀrchenrÀtsel werfen:
Rosige Verwandlung
Welches MĂ€rchen suche ich?
Morgen gibt es wieder ein weiteres #CroMĂ€r Kapitel!
Anne/PoiSonPaiNter
____________________________ Lies auf Deutsch
What is the Weekend Guess?
A riddle formulated by me that could contain puns and wordplays on the answer itself are put on here for my readers to answer.
What are the questions about?
These seven special Question are all about Fairy Tales, it’s the Fairy Tale Summer after all. đ
What is your part in this and what is in it for you?
You can try to solve the riddle and my German readers can earn points by solving this for the overall prices. You can try as well, but won’t be getting any points for it.
Herzlich willkommen zur zweiten Woche des MÀrchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!
Auch heute könnt ihr wieder einen Punkt fĂŒr die Gesamtpreise des MĂ€rchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.
Doch vorweg eine kleine Buchvorstellung …
Auch heute geht es nochmal um die MĂ€rchenspinnerei.
Neben den BĂ€nden, die ich letzte Woche vorgestellt habe, habe die fleiĂigen Spinnerinnen im November auch eine Anthologie herausgebracht: Es war einmal ⊠ganz anders
FĂŒr diese Anthologie, die ebenfalls fĂŒr die Shortlist des Deutschen Phantastik Preis nominiert ist, haben die Spinnerinnen ihre â damaligen â Feen gefragt, was denn deren LieblingsmĂ€rchen sind. Bald darauf wurden die MĂ€rchen unter den Spinnerinnen aufgeteilt, sogar einigen, die bis dahin noch nicht unter dem gemeinsamen Banner veröffentlicht hatten, und zur BuchBerlin gingen dann die fertigen Anthologien bis zum letzten Exemplar ĂŒber den Tisch â und eines auch in meine HĂ€nde, (bis auf 3 Unterschriften, habe ich auch alle Autogramme. :D).
Entstanden sind daraus 13 Kurzgeschichten, manchmal zum gleichen MĂ€rchen, aber auch zu ganz verschiedenen, u.a. mit bei: Allerleirauh, Die Schöne und das Biest und Aschenputtel in mehrfacher AusfĂŒhrung sogar.
Gelesen hab ich es noch nicht, aber dafĂŒr ist der Sommer ja da.
Aber nun zur Tagesfrage:
Welches MĂ€rchen findest du am gruseligsten und warum?
Auch diese Frage ist wieder aus dem vergangenen Jahr ĂŒbernommen. Ich mochte sie einfach zu sehr. Damals habe ich mit âDas kalte Herzâ geantwortet und bleibe auch weiterhin dabei. Es ist einfach nur creepy …
Ich denke das MĂ€rchen ist fĂŒr mich am gruseligsten, weil es einfach die Tiefe der menschlichen Schlechtheit aufzeigt â und wegen der HerzwandâŠ
Was so von der Ferne betrachtet eine interessanter Blickwinkel ist, finde ich doch gut gemachte Bösewichte durchaus faszinierend … wie ich gerade erst bei Gotham wieder gemerkt habe, aber das ist eine andere Geschichte …
Ein von mir formuliertes RĂ€tsel, das Wortwitze und Wortspiele ĂŒber die Antwort selbst enthalten könnte, wird hier zum Lösen fĂŒr meine Leser*innen eingestellt.
Worum geht es bei den Fragen?
Diese sieben speziellen Fragen drehen sich um MĂ€rchen, schlieĂlich ist MĂ€rchensommer. đ
Was ist deine Aufgabe dabei und was bringt das fĂŒr dich?
Du kannst versuchen das RĂ€tsel zu lösen und damit fĂŒnf Punkte fĂŒr die gesammte MĂ€rchensommer Challenge sammeln!
Lasst uns einen Blick auf das erste MÀrchenrÀtsel werfen:
FleiĂiger Wintereinbruch
Welches MĂ€rchen suche ich?
Morgen gibt es dann etwas ganz besonderes hier zu lesen. đ
Anne/PoiSonPaiNter
____________________________ Lies auf Deutsch
What is the Weekend Guess?
A riddle formulated by me that could contain puns and wordplays on the answer itself are put on here for my readers to answer.
What are the questions about?
These seven special Question are all about Fairy Tales, it’s the Fairy Tale Summer after all. đ
What is your part in this and what is in it for you?
You can try to solve the riddle and my German readers can earn points by solving this for the overall prices. You can try as well, but won’t be getting any points for it.
Herzlich willkommen zur zweiten Runde des MÀrchensommers! Schön das ihr euren Weg hergefunden habt!
Ab heute könnt ihr wieder jeden Montag einen Punkt fĂŒr die Gesamtpreise des MĂ€rchensommers ergattern indem ihr die unten gestellte Frage in den Kommentaren beantwortet.
Doch vorweg eine kleine Buchvorstellung …
Letztes Jahr, habe ich euch ja viele BĂŒcher der MĂ€rchenspinnerei vorgestellt, damit soll es heute gleich weitergehen, denn wĂ€hrend hier auf dem Blog Advenstkalender und Nerdwoche Einzug hielten, waren die fleiĂigen Spinnerinnen ja nicht untĂ€tig. In den Monaten, seit der letzte Sommer geendet ist, wurden nĂ€mlich fĂŒnf neue MĂ€rchenadaptionen veröffentlicht!
Mit Zarin Saltan geht Katherina Ushachov den Weg in die Russische MĂ€rchenwelt und erzĂ€hlt sie die Geschichte von Zar Saltan auf etwas andere Weise und vor allem mit wesentlich mehr Text fĂŒr die Zarin.
Der Siebte Sohn von Julia Maar, ist nicht nur auf der Shortlist fĂŒr den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie âBestes DebĂŒtâ nominiert, sondern sie dreht darin das Aschenputtel Prinzip um. Denn hier stellt sich Königssohn und Bastard Robin seinen Ă€lteren BrĂŒdern.
HerzenswĂŒnsche kommen teuer von Mira Lindorm erzĂ€hlt die Geschichte von 1001 Nacht weiter mit Sheherezades Tochter und einem Dschinn, der Dinge etwas zuu wörtlich nimmt.
Das frisch geschlĂŒpfte TrĂ€ume voller Schatten von Christina Löw versetzt die Geschichte von Zwerg Nase in eine Welt der Models und Zombie-Meerschweinchen.
In Vorbereitung auf den Sommer habe ich bereits Zarin Saltan, Der Siebte Sohn und Unter schwarzen FlĂŒgeln gelesen, dazu wird es also definitiv Rezensionen geben, die anderen kommen dann nach und nach an die Reihe.
Wie bereits erwĂ€hnt, könnt ihr einige Exemplare dieser BĂŒcher oder Goodies dazu, auch als E-Books und Prints im Verlaufe des Sommers gewinnen. Sammelt also fleiĂig Punkte dafĂŒr
Aber nun zur Frage des Tages:
Was ist dein LieblingsmÀrchen und warum?
Bei dieser â und einigen anderen – Fragen habe ich ein bisschen geschummelt und sie wiederverwendet. Letztes Jahr habe ich euch von der GĂ€nsemagd erzĂ€hlt:
„Ich bin mir nicht sicher was ich an diesem MĂ€rchen mag, aber ich denke es könnten die TĂ€uschung, die schĂŒchterne Prinzessin, die sich in ihr Schicksal ergibt, das sprechende, tote Pferd und die Magie oder das (ziemlich fiese) Happy End.“
Viel geĂ€ndert hat sich seitdem bei mir nicht. Also eigentlich gar nichts. Durch die BĂŒcher im letzten Jahr und ein paar neue Verfilmungen habe ich neue Sachen kennen gelernt, aber die meisten, die mich beeindrucken konnten, waren eher Abwandlungen von bekanntem Material oder SagenerzĂ€hlungen.
Und ob Sagen wirklich MĂ€rchen sind ⊠tja, das werden wir an anderer Stelle erfahren âŠ
Mal sehen, wer seine Meinung vom letzten Jahr beibehalten und wer sie geÀndert hat.
Die Vorbereitungen zum MÀrchensommer gehen weiter und auch diesmal könnt ihr wieder tolle Preise gewinnen, wie ihr das macht, erklÀre ich euch heute.
Wie schon im vergangenen Jahr könnt ihr durch die Teilnahme an verschiedenen Aktionen und Aufgaben Punkte sammeln, die euch ab einer gewissen Anzahl schlieĂlich fĂŒr die verschiedenen Preisstufen qualifizieren.
Eure Punkte werden von mir, Sarah von  Trimagie und Mel von Drachengeschichten und Nordlichter gesammelt und am Ende wird dann zusammengezÀhlt und ausgelost.
Wie kann ich Punkte sammeln?
Punkte werden gesammelt durch:
Das Beantworten der Fragen, die jeden Montag hier gestellt werden (je 1 Punkt)
Erkennen der richtigen Lösung der BilderrÀtsel, die jeden Mittwoch auf den Facebook Seiten von Trimagie und Drachengeschichten & Nordlichter, veröffentlicht werden (je 3 Punkte)
Richtige Beantwortung des Weekend Guess‚. Jeden Samstag gibt es hier ein neues RĂ€tsel. (je 5 Punkte)
Erfolgreiche Teilnahme an den Rallye-Runden 1-3, die jeweils Dienstag ab dem 5.6. startet (je 10 Punkte)
Erfolgreiche Durchquerung der vierten Rallye Runde ab dem 26.06. (15 Punkte)
ZusĂ€tzlich dazu kannst du auch Punkte sammeln fĂŒr:
Reviews oder Vorstellung eines MĂ€rchen(buchs), dass du gelesen hast (je 3 Punkte)
Bonuspunkte fĂŒr kreative Zusatzaktionen, die nicht im Vorfeld mit mir abgestimmt wurden (je 1-5 Punkte)
Ganz wichtig: Macht ihr etwas von den zusĂ€tzlichen Sachen, mĂŒsst ihr mich verlinken, damit ich es auch finde!
!!! Wichtiger Hinweis !!!
Die Punkte können ĂŒber den gesamten MĂ€rchensommer hinweg gesammelt werden. Seid also nicht traurig, wenn ihr mal ein RĂ€tsel verpasst, bis zum 15.07. könnt ihr die Lösung immer noch nachreichen!
Alle Gewinnspiel-BeitrÀge werden auf dieser Seite festgehalten: MÀrchensommer.
Wer auf Facebook folgen möchte kann das auch in dieser Gruppe machen: MÀrchensommer 2018
Stufe 4 und 5 sind limitiert auf die oben genannte Anzahl. Wenn mehr als diese Zahl sich dafĂŒr qualifizieren und das gleiche Buch auswĂ€hlen, wird der Gewinner ĂŒber eine Zufallsauswahl ermittelt. Alle die nicht ausgewĂ€hlt wurden bekommen einen Trostpreis.
Stufe 0 wird auf dem Blog veröffentlicht und ist fĂŒr alle zugĂ€nglich.
Zusatzgewinne!
Neben des normalen MÀrchensommers gibt es noch ein paar Zusatzaktionen, bei denen ihr ebenfalls etwas gewinnen könnt.
Die MĂ€rchenrallye
Wie oben bereits erwĂ€hnt, sammelt ihr durch die erfolgreiche Teilnahme an der Rallye Punkte fĂŒr den Gesamtsommer, jede Runde selbst hat aber auch einen kleinen Preis:
Route 4: Der Fluch des Erlkönigs -Carola Wolff (Hardcover)
#MĂ€rchenente
AnlĂ€sslich Sabrina Schuh’s Geburtstag am 14.06. wird es eine kleine Schnitzel – Ă€hm Entenjagd geben, die ihr auf diversen Social Media KanĂ€len und Blogs verfolgen könnt.
Zu gewinnen gibt es:
signierte Goodie TĂŒten zu „Unter schwarzen Federn“
4x signierte Goodie TĂŒte mit Ente zu „Unter schwarzen Federn“
Unter schwarzen Federn – Sabrina Schuh (E-Book)
#Axolotlausgefragt
Eine kleine Sonderaktion wird es zu Der Axolotlkönig von Sylvia Rieà geben.
Am 11.7. könnt ihr in einem Quiz euer wissen testen und mit etwas GlĂŒck Folgendes gewinnen:
Goodies von Sylvia
Signierte LBM-Plakate des Axolotlkönigs
Signiertes Print der Originalausgabe des Axolotlkönigs
„TrĂ€ume voller Schatten“ – Aktion
Zu ihrer Buchveröffentlichung hat Christina Löw sich etwas besonderes ausgedacht. Ăber mehrere Blogs hinweg wird es eine Aktion geben, am 5.7. macht die Kreativtour bei mir halt.
Zu gewinnen gibt es:
Ein signierter Print „TrĂ€ume voller Schatten“ + selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies
Ein E-Book „TrĂ€ume voller Schatten“ + selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies
Ein selbst gefilztes Meerschweinchen + Goodies
Emoji-MÀrchenrÀtsel
BĂŒcherhexe Sabrina hat sich auch etwas ausgedacht. Vom 4.-15. Juni könnt ihr bei ihr auf Facebook MĂ€rchen anhand von Emoji-Ketten erraten und damit Punkte fĂŒr tolle Preise gewinnen!
Der erste Platz kann ein Print-Exemplar von „Die Apfelprinzessin“ von Maya Shepherd (Band 1 der Grimm Chroniken) gewinnen, Platz 2 und 3 kleine Goodie Pakete.
Noch was?!
Wer weiĂ, was noch dazu kommt wĂ€hrend des Sommers. đ
MĂ€rchensommer Zusammenfassung
Auf dieser Seite: MÀrchensommer, findet ihr Links zu allen Fragen und RÀtseln, sowie alle meine Reviews und die Zusatz- und GastbeitrÀge.
Und natĂŒrlich die Sachen oben.
All das gesagt: Habt SpaĂ und genieĂt ab morgen den MĂ€rchensommer!
Anne/ PoiSonPaiNter
Nachdem ich ihr im MĂ€rchensommer schon die Englischen Versionen von Teil 1 und Teil 2 hier lesen konntet, gibt es nun zum Abschluss auch noch einen Gastbeitrag von Sebastian „Sofian“ Wiedemeier in dem er sich noch ein drittes Mal mit den eigentlichen Enden (Deutscher) MĂ€rchen befasst hat. (Danke wieder an Cupric fĂŒr die Ăbersetzungshilfe!)
Das eigentliche Ende (Deutscher) MĂ€rchen Teil 3
Im Rahmen des MĂ€rchensommers hat mich PoiSonPaiNter zwei Dinge gefragt: Zum Einen um die Erlaubnis, die ersten beiden Teile dieser ins Englische ĂŒbersetzen zu dĂŒrfen, zum Anderen, ob ich mir nicht vorstellen könnte, einen neuen Gastbeitrag fĂŒr ihre Aktion zu liefern. Und weil es bei dieser Aktion um MĂ€rchen geht, lasse ich mich natĂŒrlich nicht zweimal bitten und habe ja gesagt. Und was wĂ€re hier passender, als die alten, staubigen BĂŒcher ein weiteres Mal auszupacken und zu sehen, welche ObszönitĂ€ten, AbsurditĂ€ten und Perversionen sich noch in den UrsprĂŒngen der MĂ€rchenwelt verbergen.
Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben
Ein MĂ€rchen, von dem meines Wissens keine modernen Versionen existieren, ist die Geschichte „Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben„, denn es verschwand bereits aus der zweiten Auflage der „Kinder- und HausmĂ€rchen“ der Grimms, weil es fĂŒr Kinder nicht geeignet sei und zur Nachahmung anregen wĂŒrde. Doch worum ging es in dem MĂ€rchen? Im Prinzip geht es um eine Gruppe Kinder, die ein kindlich- naives Rollenspiel spielen. Ich meine, jeder von uns hat sicherlich so Dinge wie „Vater, Mutter, Kind“ oder „RĂ€uber und Gendarm“ in seiner Kindheit gespielt. Im besagten Kinderspiel teilen sich die Kinder verschiedene Rollen zu, wie sie zur Verarbeitung eines Schweins notwendig sind. So zum Beispiel der Schlachter, der das Schwein tötet, die KĂŒchenmagd, die das Blut des Schweins mit einer Schale auffĂ€ngt, um WĂŒrste damit zu kochen, den Koch und viele mehr. Selbstredend braucht man fĂŒr ein solches Spiel auch ein Schwein und so schlĂŒpft ebenfalls eines der Kinder in diese Rolle. Ich wette, einige von euch können das Ende hier bereits sehen, oder? Deshalb möchte ich es nur kurz zusammenfassen: Der „Schlachter“ schneidet dem „Schwein“ die Kehle durch und die KĂŒchenmagd fĂ€ngt das Blut in einer Schale auf. An dieser Stelle wird das Spiel von einem Erwachsenen, seines Zeichens Ratsherr, unterbrochen, der den „Schlachter“ festnimmt und den Rat zusammenruft. Dieser hat von einem solchen Fall noch nie gehört und weiĂ nicht, ob er das Kind verurteilen kann. Ein alter, weiser Richter hat da die Idee, dem Kind einen roten Apfel und einen Taler anzubieten. WĂ€hlt das Kind den Apfel, so ist das ein Beweis fĂŒr ihre kindliche NaivitĂ€t und es wird freigelassen, wĂ€hlt es aber den Taler, hat es bereits die erwachsene FĂ€higkeit, abstrakte Wertkonstrukte zu verstehen und ist schuldig des Mordes, sodass es gehĂ€ngt werden soll. Das Kind wĂ€hlt den Apfel und geht fröhlich seiner Wege.
Es existiert bei diesem MĂ€rchen allerdings noch ein zweiter Teil, eine alternative Version. In dieser sieht ein Junge, wie der Vater ein Schwein schlachtet, und will dies nachspielen. Also nimmt es ein Messer, geht zu seinem Bruder und sagt ihm, dass dieser nun das Schwein sei, er selbst der Schlachter. Dann stöĂt er ihm das Messer in den Hals. Die Mutter der Jungen, die gerade im Haus ihr jĂŒngstes Kind badet, hört den Schrei ihres Sohnes und stĂŒrmt hinaus. Als sie die Szene sieht, holt sie das Messer aus dem Hals ihres Kindes und ersticht damit in Rage ihr anderes Kind. Sie will danach nach ihrem dritten Kind sehen, das mittlerweile im Zuber ertrunken ist. Verzweifelt ĂŒber den Verlust ihrer Kinder erhĂ€ngt sie die Mutter danach. Der Vater, der am Abend nach Hause kommt und das Grauen sieht, stirbt kurz darauf als gebrochener Mann.
Ăber dieses MĂ€rchen wurde schon damals heftig gestritten. Die einen sagten, das MĂ€rchen wĂŒrde Kinder davor warnen, es beim Spielen allzu ernst zu treiben und zu weit zu gehen, die anderen behaupteten, das gerade das durch diese Geschichte gefördert werden wĂŒrde. Da diese Geschichte auch nicht entschĂ€rft werden konnte, wie es die Grimms mit vielen MĂ€rchen getan haben, wurde sie in der Zweitauflage der KHM ganz einfach weggelassen. Ob es durch das ErzĂ€hlen dieser Geschichte tatsĂ€chlich zu Morden unter Kindern gekommen ist, lĂ€sst sich heute nicht mehr sagen, es ist aber, zugegebenermaĂen, mehr als unwahrscheinlich.
Die kleine Meerjungfrau
Wenn es auch kein grimmsches MĂ€rchen ist, ja nicht einmal ein deutsches oder ĂŒberhaupt ein echtes MĂ€rchen, so zeigt das KunstmĂ€rchen „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen doch auf, wo und wie die Motive von MĂ€rchen mit der Zeit immer weiter vereinfacht, verharmlost und verkindlicht wurden. Die heute bekannte Disneyversion kennen vermutlich alle, dennoch möchte ich sie kurz der VollstĂ€ndigkeit halber zusammenfassen. Die Meerjungfrau Arielle verliebt sich in einen Menschen und tauscht bei der Seehexe Ursula ihre Stimme gegen Beine. Sie muss innerhalb von drei Tagen einen Kuss vom Prinzen bekommen, sonst verliert sie auch noch ihre Seele. Es kommt zum Showdown und natĂŒrlich zum Happy End, in dem Arielle ihre Seele und Beine behĂ€lt, ihre Stimme zurĂŒckerlangt und auch den Prinzen heiratet. Die Motive und Sagen, derer sich Andersen hier bedient, sind aber sehr viel Ă€lter und zum Teil sehr viel brutaler. Die Figur der Arielle/der kleinen Meerjungfrau basiert auf der Sagengestalt der Undine, die im Laufe der Jahre vielfach literarisch verarbeitet wurde. Dabei spielt der Raub der Stimme meist eine zentrale Rolle- war die Undine doch nah verwandt mit den Sirenen und deshalb ein Urtypus der weiblichen VerfĂŒhrerin, die MĂ€nner von ihrer Tugendhaftigkeit abbrachte. Indem man ihr also die Stimme raubte, bevor sie unter den Menschen leben durfte, wurde diese Gefahr gebannt. Allerdings findet der Stimmenraub oft eher in Form des brutaleren Herausschneidens der Zunge statt. Doch auch, wenn die nun zungenlose Meerjungfrau nun unter den Menschen leben darf, ist ihr in den Ă€lteren Sagen kein Happy End beschieden. In einer Version fĂŒhlt sich fĂŒr sie jeder Schritt an, als wĂŒrde sie barfuss ĂŒber Glasscherben laufen, in anderen Versionen dagegen heiratet der von ihr begehrte Prinz, mal ohne sie zu kennen, mal nach dem Erzeugen von Hoffnungen, eine andere Frau. Die nun von Grund auf depressive Meerjungfrau möchte zurĂŒck ins Meer, aber dieser Weg ist ihr verwehrt, denn dafĂŒr mĂŒsste sie ihren geliebten Prinzen töten. Dennoch versucht sie, zurĂŒck ins Meer zu gelangen, wobei sie sich in Schaum verwandelt und stirbt (in anderen ertrinkt sie einfach). Es existieren aber auch Versionen, in denen die Meerjungfrau schlicht und einfach Selbstmord begeht. Im Gegensatz zu den Grimmschen MĂ€rchen fehlt hier so etwas wie eine ĂŒbergeordnete Moral und da es sich um ein KunstmĂ€rchen handelt, auch die in den grimmschen MĂ€rchen zu findenden, hauptsĂ€chlich sexuellen Sagenmotive, dennoch zeigt gerade die kleine Meerjungfrau, weil die UrsprĂŒnge hier klar sind, wie MĂ€rchen vereinfacht wurden. Hinzu kommt, das die zugrunde liegende Motive der Undinen in der ein oder anderen Version jedem bekannt ist- zĂ€hlen doch auch zahlreiche Lokalsagen wie die Loreley und das Wiener Donauweibchen zu diesem Sagenkomplex.
Es waren einmal andere MĂ€rchen…
In meiner kleinen Serie habe ich euch nun bereits von Allerleirau, RotkĂ€ppchen, Schneewittchen und Dornröschen erzĂ€hlt, auch „Wie Kindern Schlachtens miteinander gespielt haben“ und das Andersen- MĂ€rchen von der kleinen Meerjungfrau. Allerdings könnte ich die Liste der MĂ€rchen beinahe endlos weiterfĂŒhren. Manche sind auch bis heute kaum verĂ€ndert worden, wie das MĂ€rchen „Frau Trude“, in dem ein ungehorsames Kind von der Hexe Trude in einen Holzklotz verwandelt und danach verheizt wird. Ebenfalls ein sehr beliebtes Motiv in der Kategorie der MĂ€rchen, die aufgrund ihrer Grausamkeit zum Teil nicht mehr weiter bearbeitet und verlegt wurden, ist der grausame, Frauen meuchelnde Ehemann, der in seinem Haus eine geheime Mordkammer hat. Dieses Motiv findet sich in dieser Form vor allem in den MĂ€rchen „Fitchers Vogel“ und dem bekannteren „Blaubart„. In beiden verbietet der Ehemann der Frau, eine bestimmte Kammer zu betreten, was diese natĂŒrlich dennoch tun und am Ende nur mit List, GlĂŒck und ihrer Verwandtschaft knapp dem Tod entgehen können. Noch weiter in seiner Grausamkeit geht das MĂ€rchen „Der RĂ€uberbrĂ€utigamm„, in dem eine Frau die grausame Massenvergewaltigung und Ermordung einer anderen Frau mit ansehen muss, bei der es immerhin wild genug zugeht, um Körperteile durch die Gegend zu werfen. Geschichten wie diese zeigen besonders eines: MĂ€rchen sind ursprĂŒnglich keine Kindergeschichten, erst die Grimmsche Bearbeitung hat sie zu diesen gemacht. Vielmehr sind sie meist Sagen, Geschichten und SchwĂ€nke, die mit der Zeit von vielen ErzĂ€hlern immer mal mehr, mal weniger subjektiv verĂ€ndert erzĂ€hlt worden sind. Wie alle Geschichten verfolgen sie immer einen Zweck, der sich nicht immer auf den ersten Blick erschlieĂt. Sie vermitteln Werte, Ansichten und zum Teil auch politische Gesinnung, zum Teil sollen sie sogar pauschal vor bestimmten Menschengruppen warnen oder diese gar diskreditieren (z.B. Juden im „Der Jude im Dorn„). MĂ€rchen waren vieles, aber eines ganz sicher nicht: Reine Kinder- und Unterhaltungsgeschichten.
Der Autor
Sofian bloggt ĂŒber das Schreiben und andere Sachen, die damit verbunden sind. Er hat auĂerdem ein wachses Auge fĂŒr MĂ€rchen. Ihr könnt ihr ihn auf seinem Blog: Sofians Kreativstube, auf Facebook: Kreativschreibstube und Twitter: @Sofian_KSS
After you got the English Versions of Part 1 and Part 2 during the Fairy Tale Summer you’ll get as conclusion a a guest post by Sebastian „Sofian“ Wiedemeier where he looked at the true ending of (German) Fairy Tales for the third time. (Thanks again to Cupric for helping out with the translation!)
The True Ending of Fairy Tales – Part 3
The first thing to notice when you engage in Fairy Tales is that they’re originally not meant to be instructional stories for children. They were stories told by adults, often bloodier and more gruesome than today’s horror movies. The Brothers Grimm were the first to rewrite them for their second collection into more child-friendly versions. Hence I’d like to tell you in this first part two endings of Fairy Tales as they were told by the Brothers Grimm.
Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben (How Some Children Played at Slaughtering)
A Fairy Tale without a modern version as far as I know is the story ‚How Some Children Played at Slaughtering‚, because it had already vanished from the second edition of Grimm’s Children’s and Household Tales because it wouldn’t be suitable for children and encourage imitation. But what was the Fairy Tale about? The basic story-line is about children playing childish-naive make-believe role play. I mean, every one of us is surely bound to have played games such as house or cops and robbers in their youth.
But there is another, alternative version of this Fairy Tale as well. Here a boy sees how his father slaughters a pig and wants to re-enact it. So he takes a knife, goes up to his brother and declares him to be the pig and himself to be the butcher. Then he thrusts the knife into his brother’s throat. The boys‘ mother, who is bathing her youngest child in the house, hears her son’s scream and rushes out. Taking in the scene she pulls the knife out of her child’s throat to stab her other son to death in her rage. She wants to look after her third child and finds it drowned in the tub. Fallen into despair over the loss of her children she hangs herself afterwards. The father, coming home in the evening, sees the horror and dies as a broken man shortly after.
This Fairy Tale sparked controversy back then as well. Some said this Fairy Tale would warn children not to take playing too seriously, others argued that it would promote exactly that. As this story isn’t that easily softened as the Brothers Grimm did with countless other Fairy Tales it was simply dropped from the second edition of the Children’s and Household Tales. Whether the narration of this story really promoted murder among children can’t be assessed nowadays but it is, admittedly, doubtful.
Die kleine Meerjungfrau (The Little Mermaid)
Even though it’s not a Tale by the Brothers Grimm, actually not even German or a real Fairy Tale, this literary Fairy Tale ‚The Little Mermaid‚ by Hans Christian Andersen still showcases where and how motives of Tales got simplified, downplayed and made suitable for children as time went on. The modern Disney version is most likely known by nearly everyone but I’ll briefly summarize for the sake of completeness: Mermaid Arielle falls in love with a human and gets her voice traded for legs by the sea witch Ursula. She has to get a kiss from the prince within three days or she’ll lose her soul as well. Naturally this leads to a showdown und finally a happy ending in which Arielle keeps her Soul and legs, regains her voice and marries the prince.
The motives and legends herein used by Andersen are way older and to some extend beastlier. The figure of Arielle/the little mermaid is based off the mythical creature named Undine which had been literary processed quite frequently over the years. Taking its voice often held a vital part as the Undine’s closely related with Sirens and thus an original type of seductress taking a man’s virtue. So taking her voice before she was allowed to live among humans ensured their safety. However it was mostly implemented by the brutal way of cutting out the tongue. Still, even though the tongueless mermaid’s now allowed to live among humans she wasn’t allotted for a happy ending in the older versions. In one of those every step hurt her as if walking over shattered glass, in another the desired prince marries â sometimes not even knowing her, sometimes raising her hopes â a different woman. The fundamentally depressive mermaid wants to return to the sea but that path’s blocked because she would have to kill her beloved prince to do so. She tries to go back into the sea anyway resulting in her changing into foam and dying (in other versions she simply drowns). There are some, too, in which she simply commits suicide.
In contrast to Tales by the Brothers Grimm there is no higher moral standard and as it’s a literary Fairy Tale the mainly sexually oriented motives that are usually found in Grimm’s Tales are missing as well. Still, The Little Mermaid excellently showcases how Fairy Tales got simplified as its origin is quite distinct. There is also the fact that the underlying motives of the Undine is known to everybody in one version or another â even local myths like Loreley and the ‚Wiener Donauweibchen‘ count towards this cluster of legends.
Once upon a time there were other Fairy Tales…
In my little series I already told you about All-kinds-of-fur, Little Red Riding Hood, Snow White and Sleeping Beauty, also about „How Some Children Played at Slaughtering“ and the Andersen-Fairy Tale about the Little Mermaid. Admittedly I could continue this list of Fairy Tales nearly endlessly. Some of them are even barely changed to this day, like the Fairy Tale „Frau Trude (Mother Trudy)„, in which a disobedient child is turned into a log and burned by Mother Trudy. Another much loved motive in the category of Fairy Tale, which aren’t being edited or published any more due to their cruelty, is the wife murdering husband that has a secret murder-chamber in his house. The motive can be found in this for especially in the Fairy Tale „Fitcher’s Bird“ and the better known „Bluebeard„. In both of them the husband forbids his wife to enter a certain chamber, what she does regadless and in the end only manages to barely escape death with cunning, luck and her relatives. Even further into this cruelty goes the Fairy Tale „The Robber Bridegroom„, in which the woman has to witness the cruel mass-rape and slaughter of another women, in which things are that wild that limbs fly across the room. Stories like these particularly show one thing: Fairy Tales are originally no children’s tales, only the editing of the Grimms turned them into that. Rather they’re legends, tales or droll stories, that with time got told by many story tellers sometimes more, sometimes less subjectively changed. As many stories are they following one purpose, that isn’t quite clear at first glance. They convey values, opinions and partly also political disposition, partly they are even supposed to overall warn about certain groups of people or even discredit them (e.g. Jews in „Der Jude im Dorn“ – The Jew in the Thorns). Fairy Tales are many things, but one thing certainly not: Pure children and entertainment stories.
The author
Sofian blogs about writing and other things that come along with it. He also has a keen eye for Fairy Tales. You can find him on his Blog: Sofians Kreativstube, on Facebook: Kreativschreibstube and Twitter: @Sofian_DiB
Die letzte Woche des MĂ€rchensommers hat begonnen, d.h. nur noch Freitag habt ihr Zeit die Fragen und RĂ€tsel zu beantworten und MĂ€rchenpunkte zu sammeln, um einen der tollen Preise zu bekommen! In der vergangenen Woche habe ich mich durch die letzten Russischen VolksmĂ€rchen „gequĂ€lt“ (es ist noch zu anstrengend fĂŒr mich zweisprachig zu lesen, die MĂ€rchen selbst sind zwar merkwĂŒrdig aber lesbar). Die aktuellen BĂ€nde der MĂ€rchenspinnerei sind aber zumindest auch schon angekommen, ob ich sie noch anfange zu lesen diese Woche, kann ich noch nicht sagen.
WĂ€hrend des MĂ€rchensommers bin ich einigen Adaptionen begegnet, ein paar davon habe ich euch ĂŒber die Wochen hinweg vorgestellt, aber Janna hat in ihrem Gastbeitrag so viele aufgezĂ€hlt, u.a. Rosen und Knochen, das ich fĂŒr heute ĂŒberlegt hatte, dass ich mich nicht mehr entscheiden kann und euch offen lasse euch mal durch die ganzen VorschlĂ€ge zu suchen. đ
Ein letztes Mal geht es heute zum Challenge-Teil, bei dem ihr wieder einen Punkt sammeln könnt:
Welchen MĂ€rchenweg wĂŒrdest du wĂ€hlen um jemanden aus dem Weg zu rĂ€umen?
Die subtilen Weisen, wie die Böse Königin versucht Schneewittchen loszuwerden, sind zwar sehr verfĂŒhrerisch, aber jemanden mit Drachenfeuer zu brutzeln erscheint mir dann doch wesentlich epischer. đ
Also dann: Schaut nochmal die Ăbersicht durch, ob ihr alle Fragen und RĂ€tsel erwischt habt und dann ab in den Lostopf mit euch!
PoiSonPaiNter
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Lies auf Deutsch
The last week of the Fairy Tale Summer has begun, which means you only have until the Friday to answer the questions and riddles to collect the Fairy Tale Points to win one of the great prices! In the past week „struggled through the Russian Folk Tales (it is still too exhausting for me to read bilingual, the Fairy Tales themselves are weird but readable). The newest books by the MĂ€rchenspinnerei have already arrived, but I’m not sure if I will start reading them this week.
During the Fairy Tale Summer I came across quite a few adaptations, a few of them I introduced to you over the weeks, but Janna has named that many in her Guestpost, e.g.  Rosen und Knochen (Roses & Bones) that I had considered to introduce today, that I can’t decided which one to write about any more and let it be up to you to look through all her suggestions. đ
For the last time we’ll get to the challenging part, where you can collect another point:
Which Fairy Tale way would you choose to get rid of someone?
The subtle ways the Evil Queen from Snow White uses to try to get rid of Snow White, might be quite tempting, but to fry someone with Dragon Fire just sounds so much more epic. đ
Well then: Look through the overview, if you caught all questions and riddles and on you go into the pot with you!
And the last Question for the Fairy Tale Summer/MĂ€rchensommer. Have fun guessing and trying to collect some points. đ
Hinweis: Das RĂ€tsel wird ĂŒbersetzt werden, der komplette Beitrag nicht.
What is the Weekend Guess?
A riddle formulated by me that could contain puns and wordplays on the answer itself are put on here for my readers to answer.
Why am I doing this?
I like puns and riddles and as I am trying to find a way for people to gain points for a price at the end of the Challenge, I decided to give it another try. đ
What is your part in this?/Was ist deine Aufgabe dabei?
You can try to solve the riddle./Du kannst versuchen das RĂ€tsel zu lösen. What is in it for you?/Was bringt das fĂŒr dich?
You can gain five points for the overall Fairy Tale Summer Challenge! /
Du kannst fĂŒnf Punkte fĂŒr die gesammte MĂ€rchensommer Challenge sammeln!
Let’s take a look at the twelfth Fairy Tale Riddle/
Lasst uns einen Blick auf das zwölfte MÀrchenrÀtsel werfen:
Royal Birdhair./ Royales Vogelhaar.
Which Fairy Tale am I looking for?/
Welches MĂ€rchen suche ich?
And thus ends this special feature of the Weekend Guess.
Hope you had fun!/
Und so endet diese Sonderausgabe des Weekend Guess.
Hoffe ihr hattet SpaĂ!
PoiSonPaiNter
For the Fairy Tale Summer I decided (and obviously asked if it was okay, so thanks for letting me do this!) to translate (or rather let translate: Thanks Cupric for helping out here!) the Blog posts by Sebastian „Sofian“ Wiedemeier I told you about in the beginning. If you prefer reading it in German check out Sofian’s original post: Das eigentliche Ende Deutscher MĂ€rchen [Teil 2]. But let’s begin:
The True Ending of Fairy Tales Part 2
I’ve already talked about the more or less unknown Fairy Tale Donkey Skin and the more famous Fairy Tale Little Red Riding Hood in the first part. Both end in quite a different way than Disney or Brothers Grimm lead on. In the second part of my series I’d like to stay with famous Fairy Tales again â I dare say that the following two Fairy Tales I’m focusing on are in the top 5 in terms of fame.
I’m sure all of us sat in front of the TV and happily sang along ‚Heigh-ho, Heigh-ho, It’s home from work we go!‘ when the dwarves went home. Everyone knows the basic story-line. Snow White escapes from her vain stepmother and survives several attempts on her life after that and finally gets kissed back to life by the prince. The origin plot of this lower German Fairy Tale is different and quite strange on several parts.
Everything starts with the Queen pricking her finger and realizing how beautiful the color combination of black-red-white is. She wishes for a child in those colours and of course it comes true. That already portraits that woman’s character quite well on its own, but there is more to come. She’s in possession of a magical mirror in this version as well which she regularly consults about who is the fairest of them all. When Snow White reached the age of seven she became more beautiful than the Queen which the mirror says self-evidently. The mother, full of vanity, gets consumed with envy and fetches a Huntsman to guide Snow White into the forest where she is to be killed by him. Hello, I mean, it’s her own friggin‘ daughter?! And that’s just the tip of the ice berg – she demands a trophy from the Huntsman, namely lungs and liver of the little princess, because she wants to ‚cook them with salt and eat them‘. A totally normal thing to do, cooking your own child’s organs.
Still, the Huntsman is a man and, as always in such Fairy Tales, the men gets easily softened up. So Snow White starts tear-jerking and begging for her life (I don’t know about you but with seven (!) I had no clue what death meant) and so the Huntsman lets her go. I mean, every man with pity lets little children run around on their own in a forest. Instead of her he kills a boar piglet and brings its organs to the mother who actually proceeds to cook and eat them. Yep, she’s really doing it while believing them to be her daughter’s.
Now follows the typical to and fro, the mother tries with different approaches to get Snow White to bite the dust but somehow it never quite works until she constructs an apple. Snow White dies (again) and is put into a glas coffin where she doesn’t decay.
But what would be a story without another totally disturbed character? And so a Prince enters the stage, who immediately falls in love with the Snow White. Well, she’s dead and still friggin‘ SEVEN years old, but hey, how does it go? There is no too young there’s only too ti.. Let’s drop the subject. He asks for her corpse, who wouldn’t, and lays her on a bier. Thenceforth he isn’t able to eat or sleep without the body next to him. As if all that wasn’t sick enough (He lays a body on a bier! He falls in love with a seven year old dead child! Do you need more?), he orders his servants to treat her as if she was still alive. At one point one of them is so fed up that he starts pummeling the body in anger, who immediately spits out the apple. She comes back to life and the prince is all happy. They both marry and for the wedding (Did I mention her being only about nine if you count in the time she spend lying around dead?) her mother gets invited. Polite as the Prince tends to be he bestows her right away with a new pair of shoes .. made of glowing iron in which she has to dance until she drops dead.
Let’s summarize: A seven year old girl, a mother dripping of vanity and prone to cannibalism and an openly pedophile-necrophiliac Prince… That doesn’t sound much like Disney, does it?
Of course, several motives get processed. Eating your enemies is a tradition to acquire their might and skills (in this case: beauty) and stems from Celtic times. The apple as a sign of misfortune is definitely Christian. Still… the story in this version is much more disturbing than one would have guessed.
Dornröschen (Sleeping Beauty)
This Fairy Tale was too hardcore even for the Brothers Grimm as they softened it for their first issue even though it wasn’t targeted for children. The basic story-line is quite known as well: A royal couple has a child and they celebrate a feast were only 12 out of 13 Fairies are invited. The 13th curses the child because of that and so, on its 15th birthday, misfortune befalls them â she and the whole court fall asleep for a hundred years. In that period of time a lot of princes die in the thorn hedge around the castle but at the end one manages to break through and kisses her awake.
In the origin version however it isn’t a prince’s kiss that wakes her but rather a child sucking her finger. Where the child’s from? Good question… Well, the Prince had been there for a few years and he thought: If she isn’t protesting that means she wants it, too! And raped the Sleeping Beauty. Who gave birth to a child and again the Prince forces himself upon her. Another child follows before Sleeping Beauty â at that time coming through two rapes and two births without waking up â is awoken through said second child because it sucks on its mother’s finger.
But those who’s expecting the King to punish his daughter’s rapist, some would think a nice cleaver would be the best solution to those people, is wrong. Instead a wedding takes place where Sleeping Beauty marries her (about a hundred years her junior) rapist with whom she ‚lives happily ever after‘.
What’s your overall opinion on them? Do you know a Fairy Tales which ending was alternated in a similar way?
The author
Sofian blogs about writing and other things that come along with it. He also has a keen eye for Fairy Tales. Next week there will also be a third part, he especially wrote for the Fairy Tale Summer, as well. đ