Monthly Archives: November 2014

Blog-Parade: Clue Writing

Some weeks ago I participated in an event called the (1. German) Blogger-Commenting-Day and discovered a couple of interesting Blogs.
Among them Rahel’s and Sarah’s Clue Writing, where they pick a setting and five clues as basis for a short story they would then write.
It’s an interesting concept and when they invited other Blogs to participate in their Blog-Parade I couldn’t help myself but to join in right away.
Luckily I had already an idea in mind when I read the clues.
Unfortunate for my English native-readers I wrote it in German, but I hope you still enjoy learning about the idea behind it.
Though it wasn’t as easy to write this story as I had anticipated, my first draft was only half as long as the minimum word count, but with some effort I managed to reach it and it even went up to more than that.
But now enough introduction and onwards to the story.

Rules

  • A story is in average 1.100 words long (at least 870 at most 1.700), including the title.
  • There are five Clues and a Setting, which must be included in the story (marked bold).
  • The end of the parade is the 16th November
  • Setting: Parlour
  • Clues: Paranoia, Interest, Tablet, Dice, Gall Stone

The Story

Das alte Spiel
Wie jeden Sonntag hatten sie sich auch dieses Mal wieder im Salon der Wheatherby’s eingefunden. Es war ein großer Raum ausgestattet mit einem Kamin, der wärmend vor sich hin knisterte und einladenden, gemütlichen Sofas und Sessel, die um einem angenehm hohen Tisch gestellt waren. Jeden Sonntag nach der Messe kamen sie her um gemeinsam den Nachmittag zu verbringen. Daher waren auch die Männer in ihre besten Anzüge und die Frauen in ihre hübschesten Gewänder gekleidet.
Während die Männer in östlichen Salon saßen und sich im freundschaftlichen Spiel maßen, saßen die Frauen im westlichen und tauschten sich bei dem ein oder anderen Glas Wein über die Geschehnisse der vergangenen Woche aus. Gelegentlich spielten auch sie, aber es war weniger wetteifernd als bei ihren Männern.
Die Leute, die sich sonntäglich hier versammelten entstammten den wohlhabendsten Familien in der Gegend und trafen sich um im Spiel die Beziehungen zueinander zu pflegen und zu festigen. Gelegentlich spielte man allerdings auch um Besitztümer. Schon bei so manchem Spiel ging eine Sommerresidenz von einer Hand in die andere. Oder ein Jagdschloss wurde für ein paar Monate vermietet. Um Geldsummen spielte man selten, auch wenn jeder ein regelrechtes Vermögen immer in der Hinterhand hatte. Doch meist waren die Spiele nur dazu da, um festzustellen, wer der Beste darin war, aber vor allem um sich die Zeit zu vertreiben, bis die Frauen das Geschäftliche geregelt hatten. Zwar brüsteten sich die Männer damit alles in der Hand zu haben, aber im Hintergrund waren es doch ihre Ehefrauen, die Dinge wie gegenseitige Geschenke, Besuche, Ein- und Verkäufe und alles was sonst noch so anfiel erledigten.
Einige Spielgewinne und Verluste hatten bereits für den ein oder anderen familiären Disput gesorgt.

Diese Woche vergnügten sich die Herren beim Würfelspiel, an anderen Tagen waren es Karten- oder Brettspiele. Ein junger Mann, ein Sohn aus einem der guten Häuser, der in ihren Kreis eingeführt werden sollte, schüttelte gerade den Würfelbecher als ihre Gastgeberin den Raum betrat, ein voll beladenes Tablett mit Getränken in den Händen. Sie setzte gerade dazu an etwas zu sagen, als sie vom Jubel des Jüngling unterbrochen wurde, der seine Würfel gerade auf den Tisch in eine günstige Position hatte fallen lassen.
Sie räusperte sich kurz und warf ihm einen strafenden Blick zu, bevor sie erneut ansetzte während sie die Getränke verteilte. Der Junge senkte verlegen den Kopf und blickte auf den Tisch. Sein Vater an seiner Seite schüttelte lediglich seinen Kopf.
„Franklin lässt sich entschuldigen. Die Ärzte haben einen Gallenstein bei ihm festgestellt und er muss zur Beobachtung im Hospital bleiben“, verkündete sie der Runde.
„Gallenstein? Das klingt ja schrecklich!“, ließ einer verlauten.
„Der Arme…“ seufzte ein anderer.
„Ist das ansteckend?“ wollte ein Dritter mit leicht verängstigter Stimme wissen.
Die Runde seufzte. Der Frager hatte schon oft ihre Spiel ruiniert indem er ein gesteigertes Interesse an den Krankheiten entwickelte, die unter ihnen kursierten. Dies hielt so lange an, bis er anfing sich einzubilden diese Krankheit ebenfalls zu haben und hysterisch nach zu seiner Frau lief, um sich schnell zurückziehen zu können. Außerdem war er nahezu paranoid was Ansteckungsgefahr anging. Er gab kaum jemandem von ihnen die Hand, begrüßte sie mit einem bloßen respektvollen nicken und saß meist etwas abseits auf einem der Sessel, auch wenn er immer noch dicht genug am Geschehen beteiligt war. Er hatte stets ein Taschentuch griffbereit, um es sich wenn nötig schützend vor Nase und Mund zu halten.
Beruhigend versuchten sie ihm zu erklären, was genau ein Gallenstein war und versichertem ihn, dass es zwar unangenehm, aber alles andere als ansteckend war.
Noch immer nicht vollständig überzeugt nippte er an seinem Getränk und hielt sich unweigerlich die Seite an der er die Gallenblase vermutete und fragte sich, ob er wohl auch solche Steine besaß.
„Sig, du bist nicht krank! Komm und nimm die Würfel und denk nicht weiter darüber nach!“ versuchte der Junge ihn abzulenken.
Der ältere Mann war schon seit seiner Kindheit ein Freund seiner Familie, geradezu wie ein Onkel für ihn und auch die gehobene Gesellschaft in der sie sich befanden hielt ihn nicht davon ab, ihn noch immer wie gewohnt zu behandeln. Zwar erntete er dafür den einen oder anderen missbilligend Blick und sogar einen leichten Tritt gegen den Fuß als Ermahnung von seinem Vater, aber das war ihm egal. Der Mann war ein Teil der Familie, also würde er ihm helfen seine Ängste zu überwinden.
Ängstlich beäugte der andere den Becher, der ihm entgegen gestreckt wurde. Er fragte sich, ob er einfach das Gespräch vergessen und zum Spiel zurückkehren sollte. Doch ihre Gastgeberin hielt ihn davon ab den Gedanken zu Ende zuführen.
„Lasst uns weiter spielen und auf Franklins Wohl anstoßen!“ schlug Mrs. Wheatherby vor und hob ihr Glas zum Prosit.
„Auf seine baldige Genesung!“ prostete einer.
„Zum Wohl!“ rief ein anderer.
Durch ein Nicken des Jungen und dessen Vaters fühlte sich auch der hypochondrische Sigfried dazu animiert mitzumachen. Der Junge hatte den Würfelbecher vor ihm auf den Tisch abgestellt und gab ihm so die Möglichkeit sich auf den Trinkspruch zu konzentrieren. Seine Gedanken zur Krankheit waren noch lange nicht zu Ende gedacht, aber er wollte die Stimmung nicht noch weiter senken. Er hatte schon viel zu oft mit seiner Frau und seinen engen Freunden darüber sprechen müssen, was er an Nachmittagen falsch gemacht hatte an denen sie fluchtartig das Anwesen verlassen hatten. Dieser sollte nicht auch wieder in einem solchen Gespräch enden.
Vielleicht würde er ja diesmal ja auch von der Krankheit verschont bleiben.
Also hob auch er sein Glas, um ihrem gemeinsamen Freund eine baldige Genesung zu wünschen.

If anyone is interested: At first I read Saloon instead of Salon (parlour) and the story nearly would have been a western…
I hope you enjoyed the read. 🙂
PoiSonPaiNter
© For the story lie with me, do not use or repost it without my permission.

The Weekend Guess #35

While working on the Advent Calendar* I nearly forgot to post this one, but I still present to you the thirty fifth instalment of the Weekend Guess.

wegWhat is the Weekend Guess?

Up to three riddles formulated by me that are puns and wordplays on the answer itself I put on here for my readers to answer.

Why am I doing this?

For no apparent reason, just because I consider the idea to be funny.

What are the questions about?

Everything I can think of I guess, so far it has been song titles and bands that you have to figure out, but now I’ve changed it to movies.

What is your part in this?

You can try to figure out my riddles and see if you can manage to get behind them and understand what I am describing.
What is in it for you?
So far: Nothing, but the knowledge that you managed to unlock one of my silly riddles.

Let’s start with the thirty fifth set of questions

I am looking for the title of this movie:

A monster mash-up lead by the most famous expert on vampires.

Leave your guesses in the comments below and I can see if my questions are too easy or to hard to figure out. I will give the correct answer with the next instalment.
Have fun figuring it out! 🙂

Solution for last weeks Weekend Guess:

Parked

This time no one tried guessing, so I can’t congratulate anyone.
PoiSonPaiNter
* I’m still missing two pictures, so if you got any, send them my way. 🙂

The Weekend Guess #34

I’m currently exploring Dublin, but I still present to you the thirty fourth instalment of the Weekend Guess

wegWhat is the Weekend Guess?

Up to three riddles formulated by me that are puns and wordplays on the answer itself I put on here for my readers to answer.

Why am I doing this?

For no apparent reason, just because I consider the idea to be funny.

What are the questions about?

Everything I can think of I guess, so far it has been song titles and bands that you have to figure out, but now I’ve changed it to movies.

What is your part in this?

You can try to figure out my riddles and see if you can manage to get behind them and understand what I am describing.
What is in it for you?
So far: Nothing, but the knowledge that you managed to unlock one of my silly riddles.

Let’s start with the thirty fourth set of questions

I am looking for the title of this movie (Hint: Remember my current location 😉 ):

Returned from working abroad a man finds himself at home in his car at the beach and learns to appreciate what he still has left of his life through the drug addict sharing his predicament.

Leave your guesses in the comments below and I can see if my questions are too easy or to hard to figure out. I will give the correct answer with the next instalment.
Have fun figuring it out! 🙂

Solution for last weeks Weekend Guess:

Harry Potter and the Philosopher’s Stone

This very easy guess was again solved by fruestuecksflocke. Congratulations!
Maybe this one is a bit more challenging for you. 😉
PoiSonPaiNter
P.S. This is a scheduled post so it might be that it doesn’t reach my  Facebook, Tumblr or Google+ page.